Der 4P-Kommentar: Call of Blutbad
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Liebe.Frieden.TNT
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RosaElfe
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Ach jetzt wird es mir zu doof. Wie oft hintereinander kam das jetzt mit dem "du hast die posts nicht gelesen, du darfst nicht mitreden". Ich habe sie gelesen und entsprechendes beantwortet oder kommentiert. Aber ich habe ehrlich gesagt keine Lust, jedesmal so einen dummen Satz hingerotzt zu bekommen.muecke-the-lietz hat geschrieben:ich weiß nicht, ob der verweis auf meine lieblingsfilme und meine zeitzeugenaussagen nicht genug aufschluss über mein alter gegeben haben...keinen weiteren kommentar dazu, aber du hast dir die posts zwischendurch schon wieder nicht durchgelesen und bist daher nicht in der lage, wirklich an dieser diskussion teilzunehmen.
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Witzig ist es wirklich, welche Leute sich hier selber als besonders intelligent oder schlau feiern. Da fält einem nichts mehr zu ein, weil man sich ja vorher wirklich alle Mühe begeben hat das Gegenteil zu beweisen.
Abgesehen davon, hat der weise Mensch es nicht nötig, auf seine Weisheit zu verweisen.
Allen selbsternannten Nihilisten wünsche ich, dass sie aus der Phase in der sie sowas "voll cool weil voll anti" finden irgendwann herauskommen.
- gtainfizierterzombie
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ja es gibt mmer user die sich für besondes schlau halten und denken sie können nun vorschreiben wer mitzudiskutieren hat und wer nicht ! kleiner tipp: einfach reden lassen!!!RosaElfe hat geschrieben:Ach jetzt wird es mir zu doof. Wie oft hintereinander kam das jetzt mit dem "du hast die posts nicht gelesen, du darfst nicht mitreden". Ich habe sie gelesen und entsprechendes beantwortet oder kommentiert. Aber ich habe ehrlich gesagt keine Lust, jedesmal so einen dummen Satz hingerotzt zu bekommen.muecke-the-lietz hat geschrieben:ich weiß nicht, ob der verweis auf meine lieblingsfilme und meine zeitzeugenaussagen nicht genug aufschluss über mein alter gegeben haben...keinen weiteren kommentar dazu, aber du hast dir die posts zwischendurch schon wieder nicht durchgelesen und bist daher nicht in der lage, wirklich an dieser diskussion teilzunehmen.
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Witzig ist es wirklich, welche Leute sich hier selber als besonders intelligent oder schlau feiern. Da fält einem nichts mehr zu ein, weil man sich ja vorher wirklich alle Mühe begeben hat das Gegenteil zu beweisen.
Abgesehen davon, hat der weise Mensch es nicht nötig, auf seine Weisheit zu verweisen.
Allen selbsternannten Nihilisten wünsche ich, dass sie aus der Phase in der sie sowas "voll cool weil voll anti" finden irgendwann herauskommen.
mfg
derjenigederdiesenihilistenebensonurverabscheut
ps:nette signatur dürft ich die auch verwenden!
- gtainfizierterzombie
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es ging nicht nur um meine posts, nihilismus ist keine sekte sondern ein fachbegriff und eine logik des nihilimus gibt es nicht. ganz im gegenteil. der n. lässt gefühlen weit mehr platz, als es unsere einfache moral tun kann. das ist philosophie, nicht religion. die ansätze sind vollkommen unterschiedlich, sogar widersprüchlich.
nihilismus im bereich spielekultur ist durchaus sinnvoll. eine neue welt wird geschaffen. wenn sie unserer 1:1 ähneln würde, z.B. im bereich moral, dann wäre sie wahrscheinlich uninteressant. denn die welt erleben wir tag für tag, erfreuen uns daran, ärgern uns in ihr, erleben wunderbare und grausame momente. aber das muss ich nicht in der fiktion haben. da will ich andere erfahrungen machen, grenzen sprengen, andere sichtweisen erleben.
ich fahre ja nicht nach spanien und bratwurst mit sauerkraut zu essen, ich gehe ja nicht in die moschee um jesus christus am kreuz zu sehen und ich tauche nicht in fiktive welten ein um die gleiche gut/böse thematik, die gleichen einschränkungen, die gleichen dinge zu erleben wie in der realität.
hier haben sich ein paar militante meinungen zusammengetan, gegen die keiner mehr ankäme. deswegen ziehe ich die weiße fahne und werde keinen mehr angreifen.
aber so ist das mit dem austeilen. erst wer einstecken kann, sollte austeilen. ich habe meine lexion gelernt und wünsche euch weiterhin viel spaß bei eurer "COD 2 ist böse Diskussion". Nicht einmal den titel kriegt ihr durchgehend richtig geschrieben.
gute nacht.
nihilismus im bereich spielekultur ist durchaus sinnvoll. eine neue welt wird geschaffen. wenn sie unserer 1:1 ähneln würde, z.B. im bereich moral, dann wäre sie wahrscheinlich uninteressant. denn die welt erleben wir tag für tag, erfreuen uns daran, ärgern uns in ihr, erleben wunderbare und grausame momente. aber das muss ich nicht in der fiktion haben. da will ich andere erfahrungen machen, grenzen sprengen, andere sichtweisen erleben.
ich fahre ja nicht nach spanien und bratwurst mit sauerkraut zu essen, ich gehe ja nicht in die moschee um jesus christus am kreuz zu sehen und ich tauche nicht in fiktive welten ein um die gleiche gut/böse thematik, die gleichen einschränkungen, die gleichen dinge zu erleben wie in der realität.
hier haben sich ein paar militante meinungen zusammengetan, gegen die keiner mehr ankäme. deswegen ziehe ich die weiße fahne und werde keinen mehr angreifen.
aber so ist das mit dem austeilen. erst wer einstecken kann, sollte austeilen. ich habe meine lexion gelernt und wünsche euch weiterhin viel spaß bei eurer "COD 2 ist böse Diskussion". Nicht einmal den titel kriegt ihr durchgehend richtig geschrieben.
gute nacht.
- Wulgaru
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Ich weiß, das sich die Diskussion gerade eher um Moral dreht, aber mir ist etwas interessantes an einer Definition von Zappes von vor ca. 3 Seiten aufgefallen.
Hier werden syntetisch erzeugte bzw. nicht wirklich passierende, künstliche Dinge wie Filme oder Spiele klar von der Realität abgegrenzt.
Sie haben demnach nichts mit selbiger zu tun, Verbote sind also nie nötig, weil nie jemand zu Schaden kommt.
Das ist ein gutes Argument gegen den "Kinderpornoeinwurf" von u.a Coldfever, den ich ehrlich gesagt auch überzogen finde, da er hier seinen Diskussionspartner quasi etwas unterstellt.
Trotz allem habe ich einen wesentlichen Einwand gegen diese Definition von "erlaubbaren".
Wer sagt euch denn, dass Bilder oder Nachrichten vermeintlich "realer" Gewalt die ihr in den Medien seht, also Mord, Krieg, Vergewaltigungen, tatsächlich passieren?
Das soll keine Verschwörungstheorie werden, sondern einfach die Frage was diese Vorgänge für euch realer macht und nach der obigen Argumentation daher in jedem Fall schlimmer als etwas vollständig künstliches.
Erlebt ihr diese Vorgänge? Ist es nicht eher eine allgemeine Akzeptanz aller Beteiligten Konsument und Medien jeglicher Art, das so etwas wie ein Krieg wirklich passiert?
Ist nicht das einzig wirklich reale, demnach dass was man wirklich selbst erlebt? Gewalt würde nur dann den Vorgang der Künstlichkeit (also Bildschirm, Zeitung usw.) verlassen, wenn ich sie real sehe oder selbst erfahre bzw. ausübe.
Darüber sollte man meiner Meinung einfach einmal nachdenken, wenn man sich denkt, das es nur ein Film, nur ein Buch oder nur ein Spiel ist. Das soll kein Angriff auf diese Position sein, es ist nur ein Gedankenspiel.
Hier werden syntetisch erzeugte bzw. nicht wirklich passierende, künstliche Dinge wie Filme oder Spiele klar von der Realität abgegrenzt.
Sie haben demnach nichts mit selbiger zu tun, Verbote sind also nie nötig, weil nie jemand zu Schaden kommt.
Das ist ein gutes Argument gegen den "Kinderpornoeinwurf" von u.a Coldfever, den ich ehrlich gesagt auch überzogen finde, da er hier seinen Diskussionspartner quasi etwas unterstellt.
Trotz allem habe ich einen wesentlichen Einwand gegen diese Definition von "erlaubbaren".
Wer sagt euch denn, dass Bilder oder Nachrichten vermeintlich "realer" Gewalt die ihr in den Medien seht, also Mord, Krieg, Vergewaltigungen, tatsächlich passieren?
Das soll keine Verschwörungstheorie werden, sondern einfach die Frage was diese Vorgänge für euch realer macht und nach der obigen Argumentation daher in jedem Fall schlimmer als etwas vollständig künstliches.
Erlebt ihr diese Vorgänge? Ist es nicht eher eine allgemeine Akzeptanz aller Beteiligten Konsument und Medien jeglicher Art, das so etwas wie ein Krieg wirklich passiert?
Ist nicht das einzig wirklich reale, demnach dass was man wirklich selbst erlebt? Gewalt würde nur dann den Vorgang der Künstlichkeit (also Bildschirm, Zeitung usw.) verlassen, wenn ich sie real sehe oder selbst erfahre bzw. ausübe.
Darüber sollte man meiner Meinung einfach einmal nachdenken, wenn man sich denkt, das es nur ein Film, nur ein Buch oder nur ein Spiel ist. Das soll kein Angriff auf diese Position sein, es ist nur ein Gedankenspiel.
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Vandyre
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- Persönliche Nachricht:
Manchmal weiß ich bei der Diskussion nicht, ob ich lachen oder weinen soll.
Ich finde es ziemlich lustig, wie sich einige auf die vollständige künstlerische Freiheit beziehen. Klar, wenn man von dem Standpunkt ausgeht, ist jedes darstellerische Mittel recht (akkustisch, optisch, etc.). Eine vollständige künstlerische Freiheit ist jedoch eine Utopie. Die hat es nie gegeben und die wird es nie geben. Das ist in meinen Augen auch der Grund, warum sich die Diskussion in diesem Punkt nicht weiterbewegt.
Nächster Punkt: Die Frage nach der Menschenwürde vs. es kommt niemand zu schaden. Natürlich ist es nur ein Spiel und es sind nur Pixelhaufen. Aber ein Spiel ist eben doch nicht nur ein Spiel. Das Spiel bezieht sich immer auf die Realität. Auch Filme und literarische Werke beziehen sich immer auf die Realität. Aber der Punkt wird auch von einigen einfach ignoriert. Ich hab es ja schonmal mit dem Stichwort Transferleistung probiert (von Jürgen Fritz). Scheint aber auch nicht viele zu interessieren. :wink:
Deswegen möchte ich noch eine andere Theorie in den Raum werfen, die eher den Nichtgegnern von virtueller Gewalt in die Hände spielt. Kurz umschrieben wird dort gesagt, dass es in Spielen nicht primär auf den Inhalt ankommt, sondern dass es darum geht, dass der Spieler ein handelnder ist. Das wird damit begründet, dass die Gesellschaft zwar suggeriert, das Individuum könnte autonom handeln, faktisch trifft das aber für die wenigsten zu. Dies wird durch die Spiele in der Form kompensiert, dass jede Aktion sofort eine Reaktion erfolgt (was allein schon den Lustgewinn steigert). Ein zweiter Aspekt liegt auf dem Gewaltthema. Um es kurz zu fassen: während das gesellschaftliche Leben eher von langen Handlungsketten geprägt ist (das Beispiel auf Seite 8 Mitte finde ich genial ^^), bietet das Thema Gewalt generell kurze Handlungsketten an. Und da es eine symbolische Welt ist, kommt sogar nichtmal jemand zu schaden.
Ist eine sehr verkürzte Darstellung des Textes, aber ich hoffe es ist einigermaßen verständlich. Wer sich mal etwas wissenschaftlich(er) mit Spielen auseinandersetzen möchte, dem empfehle ich den Text. Auch wenn er nicht unbedingt leicht ist.
Und auch wenn ich die These ziemlich gut und fruchtbar finde, sollte in meinen Augen der inhaltliche Aspekt deswegen nicht gänzlich ad acta gelegt werden.
Und auch wenn es völlig OT ist, möchte ich noch zu dem Thema Moral was sagen: ohne Moral würde Gesellschaft oder ein Leben in einer Gemeinschaft kaum bis nicht funktionieren. Ohne festgelegte gesellschaftliche Werte würde die Gruppe nicht lange überleben. Und ich bin der Meinung, wenn wir die anderen Menschen (jeder den anderen) als anders, aber vom Prinzip her doch gleich akzeptieren würden (also auf gleicher Augenhöhe), wäre die Welt eine bessere. Aber auch das ist utopisch und wer weiß, wo unsere Zivilisation wirklich wäre, wenn die Menschen so denken würde. :wink:
Ich finde es ziemlich lustig, wie sich einige auf die vollständige künstlerische Freiheit beziehen. Klar, wenn man von dem Standpunkt ausgeht, ist jedes darstellerische Mittel recht (akkustisch, optisch, etc.). Eine vollständige künstlerische Freiheit ist jedoch eine Utopie. Die hat es nie gegeben und die wird es nie geben. Das ist in meinen Augen auch der Grund, warum sich die Diskussion in diesem Punkt nicht weiterbewegt.
Nächster Punkt: Die Frage nach der Menschenwürde vs. es kommt niemand zu schaden. Natürlich ist es nur ein Spiel und es sind nur Pixelhaufen. Aber ein Spiel ist eben doch nicht nur ein Spiel. Das Spiel bezieht sich immer auf die Realität. Auch Filme und literarische Werke beziehen sich immer auf die Realität. Aber der Punkt wird auch von einigen einfach ignoriert. Ich hab es ja schonmal mit dem Stichwort Transferleistung probiert (von Jürgen Fritz). Scheint aber auch nicht viele zu interessieren. :wink:
Deswegen möchte ich noch eine andere Theorie in den Raum werfen, die eher den Nichtgegnern von virtueller Gewalt in die Hände spielt. Kurz umschrieben wird dort gesagt, dass es in Spielen nicht primär auf den Inhalt ankommt, sondern dass es darum geht, dass der Spieler ein handelnder ist. Das wird damit begründet, dass die Gesellschaft zwar suggeriert, das Individuum könnte autonom handeln, faktisch trifft das aber für die wenigsten zu. Dies wird durch die Spiele in der Form kompensiert, dass jede Aktion sofort eine Reaktion erfolgt (was allein schon den Lustgewinn steigert). Ein zweiter Aspekt liegt auf dem Gewaltthema. Um es kurz zu fassen: während das gesellschaftliche Leben eher von langen Handlungsketten geprägt ist (das Beispiel auf Seite 8 Mitte finde ich genial ^^), bietet das Thema Gewalt generell kurze Handlungsketten an. Und da es eine symbolische Welt ist, kommt sogar nichtmal jemand zu schaden.
Ist eine sehr verkürzte Darstellung des Textes, aber ich hoffe es ist einigermaßen verständlich. Wer sich mal etwas wissenschaftlich(er) mit Spielen auseinandersetzen möchte, dem empfehle ich den Text. Auch wenn er nicht unbedingt leicht ist.
Und auch wenn ich die These ziemlich gut und fruchtbar finde, sollte in meinen Augen der inhaltliche Aspekt deswegen nicht gänzlich ad acta gelegt werden.
Und auch wenn es völlig OT ist, möchte ich noch zu dem Thema Moral was sagen: ohne Moral würde Gesellschaft oder ein Leben in einer Gemeinschaft kaum bis nicht funktionieren. Ohne festgelegte gesellschaftliche Werte würde die Gruppe nicht lange überleben. Und ich bin der Meinung, wenn wir die anderen Menschen (jeder den anderen) als anders, aber vom Prinzip her doch gleich akzeptieren würden (also auf gleicher Augenhöhe), wäre die Welt eine bessere. Aber auch das ist utopisch und wer weiß, wo unsere Zivilisation wirklich wäre, wenn die Menschen so denken würde. :wink:
- Sethdiabolos
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- Registriert: 02.11.2006 04:45
- Persönliche Nachricht:
Ich habe die Flughafenszene heute morgen gespielt und muss sagen. Mensch Activision, was soll das. wenn mir bei einem Spiel schon der Magen verrückt spielt muss nach Gears of War, Dead Space etc. echt was falsch sein. Ich spiele das Spiel und schaue quasi hypnotisiert auf einen Mann im Spiel, der vor mir herkraucht und seinen Bauch hält. Aus dem dringt Blut und verteilt sich auf dem Boden. Ich habe einmal sogar auf die Terroristen geschossen, wollte wissen, was passiert...Game Over. Ne, ich muss das anschauen und es werden gut und gerne 400-500 Menschen grausam erschossen und in die Luft gesprengt. Warum wurde Army of Two nochmal indiziert...aso, zu realistisches Szenario, aber CoD machts ja anders......Möchte nicht wissen, welche Frau von Activision da mit DEM Tester bei der BpjM oder USK-Stelle gef.....hat, damit das Spiel so in den Handel kommt.
Und das dreisteste ist ja, dadaurch, dass es eine Online-Aktivierung gibt und die Szene nie zur Prüfung vorlag, ist das Spiel im Handel und die Prüfstelle kann es nicht mehr indizieren ohne einen Massenaufstand der zahleneden Kunden zu befürchten. Das Level kann man aber ruhig entfernen, das braucht man nicht.
Mfg
Sethdiabolos
Und das dreisteste ist ja, dadaurch, dass es eine Online-Aktivierung gibt und die Szene nie zur Prüfung vorlag, ist das Spiel im Handel und die Prüfstelle kann es nicht mehr indizieren ohne einen Massenaufstand der zahleneden Kunden zu befürchten. Das Level kann man aber ruhig entfernen, das braucht man nicht.
Mfg
Sethdiabolos
- Zappes
- Beiträge: 2532
- Registriert: 09.12.2008 23:15
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Har, sehr schön - ich musste spontan an den göttlichen Film "Wag the Dog" denken.Wulgaru hat geschrieben:Ich weiß, das sich die Diskussion gerade eher um Moral dreht, aber mir ist etwas interessantes an einer Definition von Zappes von vor ca. 3 Seiten aufgefallen.
Hier werden syntetisch erzeugte bzw. nicht wirklich passierende, künstliche Dinge wie Filme oder Spiele klar von der Realität abgegrenzt.
Sie haben demnach nichts mit selbiger zu tun, Verbote sind also nie nötig, weil nie jemand zu Schaden kommt.
Das ist ein gutes Argument gegen den "Kinderpornoeinwurf" von u.a Coldfever, den ich ehrlich gesagt auch überzogen finde, da er hier seinen Diskussionspartner quasi etwas unterstellt.
Trotz allem habe ich einen wesentlichen Einwand gegen diese Definition von "erlaubbaren".
Wer sagt euch denn, dass Bilder oder Nachrichten vermeintlich "realer" Gewalt die ihr in den Medien seht, also Mord, Krieg, Vergewaltigungen, tatsächlich passieren?
Das soll keine Verschwörungstheorie werden, sondern einfach die Frage was diese Vorgänge für euch realer macht und nach der obigen Argumentation daher in jedem Fall schlimmer als etwas vollständig künstliches.
Erlebt ihr diese Vorgänge? Ist es nicht eher eine allgemeine Akzeptanz aller Beteiligten Konsument und Medien jeglicher Art, das so etwas wie ein Krieg wirklich passiert?
Ist nicht das einzig wirklich reale, demnach dass was man wirklich selbst erlebt? Gewalt würde nur dann den Vorgang der Künstlichkeit (also Bildschirm, Zeitung usw.) verlassen, wenn ich sie real sehe oder selbst erfahre bzw. ausübe.
Darüber sollte man meiner Meinung einfach einmal nachdenken, wenn man sich denkt, das es nur ein Film, nur ein Buch oder nur ein Spiel ist. Das soll kein Angriff auf diese Position sein, es ist nur ein Gedankenspiel.
In der Tat ist die Frage der Glaubwürdigkeit in den Nachrichten heutzutage absolut angebracht, aber zumindest momentan wird da wohl noch mit einfacheren Tricks manipuliert - ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat, eine geschickte Kameraeinstellung und ein schöner Einspieler von einem Killerspiel sind schneller zusammengesteckt, als man einen ganzen Newsfilm rendern kann. Noch.
Ich muss allerdings gestehen, dass ich den Zusammenhang nicht ganz sehe. Mein Argument war ja das, dass für mich nur die Straftat bei der Erstellung von Material verwerflich ist, nicht das Material an sich, woraus sich wiederum ergibt, dass in meinem Wertesystem kein Platz für den §131 ist. Ich lese jetzt Deinen letzten Satz mal so, dass es auch gar keinen Zusammenhang geben sollte und freue mich ganzu ohne Diskussion über die Erinnerung daran, dass ich besagten Film mal wieder anschauen könnte.
- IsaacFromSpace
- Beiträge: 287
- Registriert: 05.04.2009 11:36
- Persönliche Nachricht:
In der Schule (um jetzt komplett Offtopic zu gehen) bin ich der der sich immer als erstes in Disskussionsschlachten stürzt. Ob es um Schuluniformen, die Bildungsreform oder Amokläufe geht, ich bin immer dabei. Unabhängig vom Thema und meinem Interesse daran, nur um meine rhetorischen Fähigkeiten zu verbessern.
Und jetzt? Ich kann wohl guten Gewissens behaupten, das mich dieses Thema interessiert, als Spieler und insbesondere als Fan der CoD - Reihe. Aber diese Diskussion? 27 Seiten sinnlos verschoßenes Pulver, weil wirklich beide Seiten so tuen als wenn sie nicht getroffen worden wären und stur stehen bleiben (um in der Metapher zu bleiben). Kein eingehen auf Argumente, argumentenloses Argumentieren und Beleidigungen. Nach lesen der Kolummne und den ersten paar Seiten dachte ich ernsthaft, hier würde es eine vernünftige Diskussion enstehen, aber zeigt sich mal wieder, das Spiele irgendwie immer noch für Kinder sind. Kein Angriff auf alle Poster hier, einige Kommentare sind durchaus intillligent, aber einige Leute meinen sich hier wohl profilieren zu müssen.
Schade eigentlich
Und jetzt? Ich kann wohl guten Gewissens behaupten, das mich dieses Thema interessiert, als Spieler und insbesondere als Fan der CoD - Reihe. Aber diese Diskussion? 27 Seiten sinnlos verschoßenes Pulver, weil wirklich beide Seiten so tuen als wenn sie nicht getroffen worden wären und stur stehen bleiben (um in der Metapher zu bleiben). Kein eingehen auf Argumente, argumentenloses Argumentieren und Beleidigungen. Nach lesen der Kolummne und den ersten paar Seiten dachte ich ernsthaft, hier würde es eine vernünftige Diskussion enstehen, aber zeigt sich mal wieder, das Spiele irgendwie immer noch für Kinder sind. Kein Angriff auf alle Poster hier, einige Kommentare sind durchaus intillligent, aber einige Leute meinen sich hier wohl profilieren zu müssen.
Schade eigentlich
- ColdFever
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- Registriert: 30.03.2006 14:54
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Solche Statements hört man inzwischen vielerorts. Leute legen verstört das Programm weg. Verkaufen es. Oder in den Müll damit. Haben die Lust verloren. Realisieren, auf welchen Trip sie da von Activision genommen werden.sethdiabolos hat geschrieben:Ich habe die Flughafenszene heute morgen gespielt... Mensch Activision, was soll das... Ich schaue quasi hypnotisiert auf einen Mann im Spiel, der vor mir herkraucht und seinen Bauch hält. Aus dem dringt Blut und verteilt sich auf dem Boden... ich muss das anschauen und es werden gut und gerne 400-500 Menschen grausam erschossen und in die Luft gesprengt...Möchte nicht wissen, welche Frau von Activision da mit DEM Tester bei der BpjM oder USK-Stelle gef.....hat, damit das Spiel so in den Handel kommt.
Dies ist kein Film mit Monstern auf der Leinwand.
Dies ist ein Spiel für Monster vor der Leinwand.
Notbremse. Durchatmen. Aussteigen.
Zuletzt geändert von ColdFever am 10.11.2009 22:42, insgesamt 1-mal geändert.
