Grand Theft Auto 5: Test-Überblick: "Großartige Spielwelt", "tolle Missionen", "ziemlich frauenfeindlich" und "furchtbare Charaktere"

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mosh_
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Re: Grand Theft Auto 5: Test-Überblick: "Großartige Spielwel

Beitrag von mosh_ »

hazelnut hat geschrieben:
hazelnut hat geschrieben:Das Spiel wurde wohl von hässlichen Nerds getestet die nackte Frauen nur aus dem Internet kennen...
Oder solche die ihre Mutter ficken weil sie sich nicht mehr wegbewegen kann....

...wer testet es den bei 4Players ? :lol:

Und wer mir jetzt sagt ich wäre vulgär und niveaulos ...mei jung du spielst GTA5..... also fick dich!
um nicht ganz auf das TeeneNiveau der Tester und Spieler zukommen.... wie wäre es denn mal wenn dieses mit in die Wertung mit einfliessen zu lassen. So Vorbild...verstehst du ? oder ? alter ? falsch oder ?
Führst du jetzt Selbstgespräche, hast du vergessen dich umzuloggen oder sollte ich mich angesprochen fühlen?
hazelnut
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Re: Grand Theft Auto 5: Test-Überblick: "Großartige Spielwel

Beitrag von hazelnut »

nee wollt nicht editieren ;)
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superflo
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Re: Grand Theft Auto 5: Test-Überblick: "Großartige Spielwel

Beitrag von superflo »

Oldholo hat geschrieben:Atombomben (!!) zünden?
Menschen mit Giftgas foltern und dann erschießen (das übertrifft bereits die GTA-Mission)?
Ohne Zielbestätigung von einem Bomber aus auf sich bewegende Ziele in einem zivilen Gebiet ballern (und dabei eine unbekannte Anzahl an Nicht-Kombattanten töten [etwas, was diesem realen Ereignis recht ähnlich ist])?
Die ganze No Russion-Mission, in welcher man aktiv unter falscher Flagge dutzende Zivilisten erschießt?

Alles davon übertrifft bereits eine Folter, nach welcher der Betroffene noch einmal mit dem Leben davonkommt.
Und dann wären da noch die Verstöße mit weniger direkten Folgen. Einen Rot-Kreuz-Bulli zum Truppentransport zu benutzen mag irrelevant erscheinen, aber würde dergleichen in der Realität auffliegen, hieße das, dass die gesamte Arbeit des IKRK dauerhaft stark behindert wäre, weil der Gegner jederzeit vermuten muss und wird, dass sich hinter jeder Rot-Kreuz-Operation Soldaten verbergen. Und wird eine Glaubenseinrichtung zerstört, sind die Folgen durch die Radikalisierung örtlicher Angehöriger dieses Glaubens nur schwer einzuschätzen.

Manche der Dinge, die dort gezeigt werden, kommen leider tatsächlich vor, aber sie entsprechen keiner Militärdoktrin und geltan gar als unpatriotisch, sodass CoD keinen Grund dazu hat, die Helden der Spiele diese Taten auch wirklich begehen zu lassen. Ich kann dahinter keine Satire, keine Anklage und Verurteilung entdecken. Es wird einfach getan. Man selbst tut es. Weil's "cool" ist oder das Spiel in die Schlagzeilen bringt. Das hat Spec Ops: The Line besser hingekriegt.
Die Atombombe wird vom Bösewicht gezündet, Price zündet eine Atombombe nur überhalb der Atmosphäre, dabei fällt nur der Strom aus. Die Zielbestätigung der Personen die man mit der AC-130 erledigt, erfolgt ("bewaffnete Ziele") sehr wohl. Die No-Russian Mission finde ich auch unnötig, aber der Typ den man dabei spielt ist nicht wirklich einer der "Helden" des Spiels. Zudem finde ich es wie bereits gesagt eher mutig, dass gezeigt wird, dass die CIA bewusst zivile Opfer in Kauf nimmt, un einen Terroristen schnappen zu können, und der Plan danach schief geht. Und wie bereits gesagt, das passiert alles in Kriegssituationen und man kämpft dabei immer noch für so etwas wie ein höheres Ziel, was man von den Verbrechern in GTA wohl nicht behaupten kann.
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Wigggenz
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Re: Grand Theft Auto 5: Test-Überblick: "Großartige Spielwel

Beitrag von Wigggenz »

superflo hat geschrieben:Die Atombombe wird vom Bösewicht gezündet, Price zündet eine Atombombe nur überhalb der Atmosphäre, dabei fällt nur der Strom aus. Die Zielbestätigung der Personen die man mit der AC-130 erledigt, erfolgt ("bewaffnete Ziele") sehr wohl. Die No-Russian Mission finde ich auch unnötig, aber der Typ den man dabei spielt ist nicht wirklich einer der "Helden" des Spiels. Zudem finde ich es wie bereits gesagt eher mutig, dass gezeigt wird, dass die CIA bewusst zivile Opfer in Kauf nimmt, un einen Terroristen schnappen zu können, und der Plan danach schief geht. Und wie bereits gesagt, das passiert alles in Kriegssituationen und man kämpft dabei immer noch für so etwas wie ein höheres Ziel, was man von den Verbrechern in GTA wohl nicht behaupten kann.
Die Atombombe in der Atmosphäre tötet die Besatzung der ISS. Bei einem riesigen EMP, der mal eben die ganze Ostküste lahmlegt, kannst du außerdem garantiert mit vielen zivilen Opfern rechnen (Krankenhäuser etc.).

Mit der AC-130 wird ein ganzes Dorf dem Erdboden gleich gemacht = Menschen verlieren ihr zu Hause. Außerdem wird NICHT bestätigt, dass das Dorf komplett frei von Zivilisten ist.

Zu dem Zeitpunkt, an dem No-Russian spielt, ist Joseph Allen noch ein Held des Spiels. Darüber hinaus ist die Konstruktion dieses Amoklaufs als Kriegsgrund so sehr an den Haaren herbeigezogen, dass man die Mission als nichts Anderes als PR-Hascherei bewerten kann. Das hat nichts mit Enthüllung von CIA-Moral zu tun in der Intention.

Du solltest mal aufhören, mit zweierlei Maß zu messen. CoD stellt durchaus Kriegsverbrechen dar. GTA halt Verbrechen außerhalb des Krieges. Beides ungeschönt und hart. Und keines von beidem ist irgendwie erträglicher als das Andere.

Mich persönlich stört das trotzdem nicht (außer die Billigkeit von No-Russian), Spiele sollen ruhig auch mal ein mulmiges, ungutes Gefühl hervorrufen, wenn man sie spielt. So entwickelt man ein besseres Verhältnis zur Gewalt, als wenn man sie verharmlost und glorifiziert sich einfach reinzieht.
johndoe1044785
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Re: Grand Theft Auto 5: Test-Überblick: "Großartige Spielwel

Beitrag von johndoe1044785 »

komischerweise habe ich in "No-Russian" nie auf die zivilisten geschossen, so gesehen hatte diese mission einen interessanten effekt. selbstreflektion mag da ein stichwort sein. von verherrlichung kann bei mw2 trotzdem nicht die rede sein, dann hat derjenige das spiel nicht gespielt.
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Wigggenz
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Re: Grand Theft Auto 5: Test-Überblick: "Großartige Spielwel

Beitrag von Wigggenz »

Flextastic hat geschrieben:komischerweise habe ich in "No-Russian" nie auf die zivilisten geschossen, so gesehen hatte diese mission einen interessanten effekt. selbstreflektion mag da ein stichwort sein. von verherrlichung kann bei mw2 trotzdem nicht die rede sein, dann hat derjenige das spiel nicht gespielt.
Also bitte. Das Massaker wird derart unkommentiert und unreflektiert dargestellt, dass es wirklich nur als PR zu werten ist.

Keine Vorgeschichte, keine Konflikte innerhalb der Gruppe um Makarov (die es bei so einem Plan gerade bei Terroristen aus Überzeugung geben müsste, wenn sie ihr eigenes Volk morden), z.B. bei einer Mission, die auf No-Russian vorbereitet, keine Probleme von Allen da munter mitzumachen, die Beliebigkeit, mit der die Zivilisten umgebracht werden.

Da wäre mir sogar noch mehr Grausamkeit lieber gewesen, damit man wirklich mal hätte schlucken müssen und nicht nur den Kopf schütteln.
johndoe1044785
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Re: Grand Theft Auto 5: Test-Überblick: "Großartige Spielwel

Beitrag von johndoe1044785 »

ach wiggenz, wir könnten hier jetzt eine seitenlange diskussion starten, was aber in anbetracht des thread-themas ziemlich daneben wäre, aber eines möchte ich noch loswerden: du hast das spiel anscheinend nicht richtig verstanden, da gab es einiges an hintergrundinfos und auch warum "ultranationalisten" auf "ihr eigenes volk schießen". aber egal, ist eben völlig offtopic.
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Wigggenz
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Re: Grand Theft Auto 5: Test-Überblick: "Großartige Spielwel

Beitrag von Wigggenz »

Flextastic hat geschrieben:ach wiggenz, wir könnten hier jetzt eine seitenlange diskussion starten, was aber in anbetracht des thread-themas ziemlich daneben wäre, aber eines möchte ich noch loswerden: du hast das spiel anscheinend nicht richtig verstanden, da gab es einiges an hintergrundinfos und auch warum "ultranationalisten" auf "ihr eigenes volk schießen". aber egal, ist eben völlig offtopic.
:D
Ich habe MW1 und 2 damals abgefeiert und etliche Male durchgespielt. Ich war viel in Foren unterwegs und habe mir auch mit Freunden etliche Streitgespräche geliefert, warum denn was jetzt gut oder schlecht war.

Glaube mir, ich hab es verstanden, du siehst nur mehr, als es da zu sehen gibt. Vielleicht mal die rosarote Brille lockern. Außerdem empfehle ich dir en 4P-Kommentar zu dem Thema, der deckt sich zum großen Teil mit meinem Standpunkt.

Und du kommst mir nicht davon, indem du eine Unterstellun rausrülpst, dann sagst "alles OT" und nichts mehr davon hören willst ;)
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Oldholo
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Re: Grand Theft Auto 5: Test-Überblick: "Großartige Spielwel

Beitrag von Oldholo »

superflo hat geschrieben: Die Atombombe wird vom Bösewicht gezündet, Price zündet eine Atombombe nur überhalb der Atmosphäre, dabei fällt nur der Strom aus. Die Zielbestätigung der Personen die man mit der AC-130 erledigt, erfolgt ("bewaffnete Ziele") sehr wohl. Die No-Russian Mission finde ich auch unnötig, aber der Typ den man dabei spielt ist nicht wirklich einer der "Helden" des Spiels. Zudem finde ich es wie bereits gesagt eher mutig, dass gezeigt wird, dass die CIA bewusst zivile Opfer in Kauf nimmt, un einen Terroristen schnappen zu können, und der Plan danach schief geht. Und wie bereits gesagt, das passiert alles in Kriegssituationen und man kämpft dabei immer noch für so etwas wie ein höheres Ziel, was man von den Verbrechern in GTA wohl nicht behaupten kann.
Zusätzlich zu dem, was Wigggenz sagt sowie dem Umstand, dass "dass die CIA bewusst zivile Opfer in Kauf nimmt" m.W.n. das letzte Mal in den 60ern (Operation Northwoods) mehr als eine Verschwörungstheorie war:
Krieg hin oder her - wenn man solch moralisch bedenklichen Geschehnisse zeigt und den Spieler zumeist auch aktiv daran beteiligt, dann sollte man dafür schon einen Grund haben. Jetzt könnte man argumentieren, dass das halt realistisch sei, aber gerade das ließe es so klingen, als seien derartige Ereignisse Gang und Gäbe, was, soweit es bekannt gewordene Fälle betrifft, aber (zum Glück) wiederum auch nicht wirklich realistisch ist.
Und für "No Russian" gibt's nun wirklich keine Entschuldigung.
Flextastic hat geschrieben:komischerweise habe ich in "No-Russian" nie auf die zivilisten geschossen, so gesehen hatte diese mission einen interessanten effekt. selbstreflektion mag da ein stichwort sein.
Aber Du hast bestimmt sicher auf die Polizisten geschossen, aight? Auch nicht wirklich mehr als glorifizierte Zivilisten, deren einziger Unterschied zu allen Anderen es war, mit 'ner 9mm ein Massaker stoppen zu wollen. :wink:
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Grand Theft Auto 5: Test-Überblick: "Großartige Spielwel

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Wigggenz hat geschrieben: Ich habe MW1 und 2 damals abgefeiert und etliche Male durchgespielt. Ich war viel in Foren unterwegs und habe mir auch mit Freunden etliche Streitgespräche geliefert, warum denn was jetzt gut oder schlecht war.
Das ist mir neu.
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superflo
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Re: Grand Theft Auto 5: Test-Überblick: "Großartige Spielwel

Beitrag von superflo »

Wigggenz hat geschrieben:Die Atombombe in der Atmosphäre tötet die Besatzung der ISS. Bei einem riesigen EMP, der mal eben die ganze Ostküste lahmlegt, kannst du außerdem garantiert mit vielen zivilen Opfern rechnen (Krankenhäuser etc.).
Einige getötete Astronauten oder Tote durch einen Stromausfall (in einem Krieg!) sind als Kollateralschäden vertretbar, wenn man bedenkt dass dadurch der Krieg an der Ostküste schneller beendet wird, wodurch unzählige Menschenleben gerettet werden können.
Mit der AC-130 wird ein ganzes Dorf dem Erdboden gleich gemacht = Menschen verlieren ihr zu Hause. Außerdem wird NICHT bestätigt, dass das Dorf komplett frei von Zivilisten ist.
Wieviele Häuser man plattmacht, hat man zum größten Teil selbst in der Hand. Soweit ich mich erinnere, wird man nur gezwungen die Feinde und einige wenige Häuser (in denen sich Feinde befinden) zu zerstören.
Zu dem Zeitpunkt, an dem No-Russian spielt, ist Joseph Allen noch ein Held des Spiels.
Ist die Frage wie man "Held des Spiels" definiert. Für mich sind das die prominenten Figuren wie Soap, Price oder Ghost die in der Werbung, auf Trailern und Covern zu sehen sind und eine wichtige Rolle in der Serie spielen. Allen ist einer der spielbaren Charaktere, nicht mehr.
Darüber hinaus ist die Konstruktion dieses Amoklaufs als Kriegsgrund so sehr an den Haaren herbeigezogen, dass man die Mission als nichts Anderes als PR-Hascherei bewerten kann. Das hat nichts mit Enthüllung von CIA-Moral zu tun in der Intention.
Ansichtssache. Aber dass die Mission wirklich überflüssig und grenzwertig ist, finde ich auch. Dass die Story nach "No Russian" mit der russischen Invasion gewaltig absackt, ist auch eine Tatsache.
Du solltest mal aufhören, mit zweierlei Maß zu messen. CoD stellt durchaus Kriegsverbrechen dar. GTA halt Verbrechen außerhalb des Krieges. Beides ungeschönt und hart. Und keines von beidem ist irgendwie erträglicher als das Andere.
Verbrecher, die nur ihre persönlichen Ziele im Auge haben, und dabei über Leichen gehen, und Soldaten die in einem Krieg kämpfen, sind für mich erst mal schon zwei verschiedene Kaliber. Wobei ich wie gesagt die Folterszene in GTA noch nicht gesehen habe, und darüber kein Urteil habe.
maho76
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Re: Grand Theft Auto 5: Test-Überblick

Beitrag von maho76 »

Die Atombombe in der Atmosphäre tötet die Besatzung der ISS. Bei einem riesigen EMP, der mal eben die ganze Ostküste lahmlegt, kannst du außerdem garantiert mit vielen zivilen Opfern rechnen (Krankenhäuser etc.).

Einige getötete Astronauten oder Tote durch einen Stromausfall (in einem Krieg!) sind als Kollateralschäden vertretbar, wenn man bedenkt dass dadurch der Krieg an der Ostküste schneller beendet wird, wodurch unzählige Menschenleben gerettet werden können.
nur so zur info (vollkommen offtopic):
bei einem EMP-angriff mit der Zündung einer a-bombe in der oberen Atmosphäre über den USA und den daraus resultierenden ausfällen (Stromausfall durch durchgebrannte tranformatoren, die sehr lange in der Herstellung brauchen, etwa SECHS MONATE) würde nach aktuellen schätzungen etwa 2/3tel der Einwohner des betroffenen gebiets indirekt töten, da unsere Infrastruktur und verhalten/wissen des einzelnen nicht darauf ausgelegt ist ohne Strom über einen so langen Zeitraum zu funktionieren. in großstädten wie new York gäbe es durch die bevölkerungsballung nach 1-2 Tagen weder Nahrung noch sauberes trinkwasser, was das an greueltaten in der Bevölkerung nach sich zieht kann man sich ausmalen, wenn man schlecht schlafen will. im großen und ganzen würde das etwa 1/4tel bis halbe Milliarde menschen das leben kosten. würde man das ganze über Asien abziehen wären es weit über 1 Milliarde tote, obwohl die Infrastruktur da weitaus weniger fortschrittlich ist.

das sind KEINE kolateralschäden. nicht umsonst ist der Einsatz von solchen EMP-waffen weltweit geächtet ... und das wovor sich die Amerikaner am meisten fürchten.
es gibt da ein paar Studien, die das Thema durchkauen, und diese schätzungen gehen davon aus dass der Zivilschutz so halbwegs funktioniert und die menschen menschlich bleiben und nicht anfangen sich gegenseitig zu fressen, sondern still und leise verhungern. ebenfalls noch nicht eingerechnet sind da hochgehende Atomreaktoren, die externen Strom brauchen um die Brennelemente zu kühlen.

gz
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Re: Grand Theft Auto 5: Test-Überblick

Beitrag von superflo »

maho76 hat geschrieben:
Die Atombombe in der Atmosphäre tötet die Besatzung der ISS. Bei einem riesigen EMP, der mal eben die ganze Ostküste lahmlegt, kannst du außerdem garantiert mit vielen zivilen Opfern rechnen (Krankenhäuser etc.).

Einige getötete Astronauten oder Tote durch einen Stromausfall (in einem Krieg!) sind als Kollateralschäden vertretbar, wenn man bedenkt dass dadurch der Krieg an der Ostküste schneller beendet wird, wodurch unzählige Menschenleben gerettet werden können.
nur so zur info (vollkommen offtopic):
bei einem EMP-angriff mit der Zündung einer a-bombe in der oberen Atmosphäre über den USA und den daraus resultierenden ausfällen (Stromausfall durch durchgebrannte tranformatoren, die sehr lange in der Herstellung brauchen, etwa SECHS MONATE) würde nach aktuellen schätzungen etwa 2/3tel der Einwohner des betroffenen gebiets indirekt töten, da unsere Infrastruktur und verhalten/wissen des einzelnen nicht darauf ausgelegt ist ohne Strom über einen so langen Zeitraum zu funktionieren. in großstädten wie new York gäbe es durch die bevölkerungsballung nach 1-2 Tagen weder Nahrung noch sauberes trinkwasser, was das an greueltaten in der Bevölkerung nach sich zieht kann man sich ausmalen, wenn man schlecht schlafen will. im großen und ganzen würde das etwa 1/4tel bis halbe Milliarde menschen das leben kosten. würde man das ganze über Asien abziehen wären es weit über 1 Milliarde tote, obwohl die Infrastruktur da weitaus weniger fortschrittlich ist.

das sind KEINE kolateralschäden. nicht umsonst ist der Einsatz von solchen EMP-waffen weltweit geächtet ... und das wovor sich die Amerikaner am meisten fürchten.
es gibt da ein paar Studien, die das Thema durchkauen, und diese schätzungen gehen davon aus dass der Zivilschutz so halbwegs funktioniert und die menschen menschlich bleiben und nicht anfangen sich gegenseitig zu fressen, sondern still und leise verhungern. ebenfalls noch nicht eingerechnet sind da hochgehende Atomreaktoren, die externen Strom brauchen um die Brennelemente zu kühlen.

gz
Zwar nur theoretische Studien, aber 2/3 aller Einwohner tot erscheint mir doch arg unglaubwürdig. Zudem gibt es in MW3 in New York wieder Strom, also hat man da anscheinend einen Weg gefunden, die Stromversorgung wieder herzustellen.
maho76
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Re: Grand Theft Auto 5: Test-Überblick:

Beitrag von maho76 »

halte ich für nicht so übertrieben, überleg mal: 6 Monate keinen Strom, keine Klima, keine kühlung für verderbliche waren. gerade in den USA werden 80% aller Lebensmittel/medikamenten per überlandtransport von nur wenigen Zentren aus verteilt... nix mehr ohne lkw/bahn/schiff (ok, alte Dampfloks könnten noch funktionieren). keine Kläranlagen mehr, jede menge Krankheiten... und der Durchschnittsmensch von heute hat keine Ahnung von Pflanzenanbau, jagen (was denn auch^^) o.ä.
aber selbst wenns NUR 1/3tel wäre wärs fatal genug und nicht "nur ein paar zivile opfer durch nen stromausfall". allein die Sterberate bei geburten würde wieder durch die decke gehen, alte menschen (macht schon 1/4 der Bevölkerung aus) würden sterben wie die fliegen, keine Antibiotika, keine Antiseptika etcetc...
und dass im game dann wieder Strom da ist, das ist dann eben auch die hollywoodfantasie (go americans!). ohne tranformatoren kein Stromnetz, und kleinanlagen brennen eh durch.

aber genug dessen, zumals ja auch um ein anderes game geht. btt.
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Re: Grand Theft Auto 5: Test-Überblick: "Großartige Spielwel

Beitrag von ElWebs »

Vielen Dank für das Töten dieses Threads. Eine Diskussion über GTA muss jetzt wohl woanders stattfinden..
Also im Oktober, wenn der Test endlich mal kommt.. :P