gollum_krumen hat geschrieben:Wenn das deine Meinung ist, respektiere ich sie als solche gern. Du versuchst hier eine Allgemeingültigkeit herzustellen. Das ist ein Witz. ICH (nochmal: ich =|= du) habe, wenn ich nacheinander Dreieck, Kreis etc. gedrückt halt und Ethan Mars auf dem Bildschirm zitternd die Axt immer weiter über seine eigene Hand hebt, extrem das Gefühl eines bewusstgesteuerten Ablaufs. Die Illusion ist stark genug, als dass ich in diesem Augenblick mit dem Charakter verschmelze und "er" bin. Für mich ist das der Inbegriff einer Gameplaymechanik.
ja es ist meine Meinung und ja ich bitte diese zu respektieren.
Nein ich will meiner Meinung keine Allgemeingültigkeit aufzwingen.
(deswegen is es ja _meine_ Meinung)
Wie ich auch bereits erwähnt hab ist es schön, dass die QTEs sich in etwa an die reale Bewegung anlehnen und so versuchen die Immersion zu erhöhen (da erzählst du mir soweit also nichts neues)
Bei dir war die Illusion stark genug, bei mir war sie es nur manchmal.
Das ist aber auch nicht der eigenliche Punkt. Ich rede von der Gameplaymechanik. Und das ist am Ende nunmal nur ein aufgebohrtes QTE.
Für mich ist das aber definitiv NICHT der Inbegriff einer Gameplaymechanik, weil es sich niemals "automatisiert"
Das Ziel muss doch sein die Buttons drücken zu können BEVOR es notwendig wird und nicht NACHDEM sie einem angezeigt werden.
Das ist für mich der Knackpunkt. Ich erwarte von einem guten Spiel mit hohem Immersionsfaktor die Möglichkeit, dass ich alle notwendigen Handlungen ohne großes Nachdenken erledigen kann und alle schwierigeren automatisiert werden.
Sprich: Das Laufen soll über das bewegen des sticks gehen und das schießen über einen Knopf... egal ich bin schon dabei zu weit auszuholen.
Es ist richtig, dass HR eine gewisse Verbindung mit dieser Mechanik schaffen kann. Aber grade die Tatsache, dass ich praktisch bis zum Ende ein Tutorial spiele, welches mir immer sagt was ich zu drücken habe (weil es eben nicht anders umzusetzen ist) wertet es für mich als "Spiel" so stark ab.
Da hast du wahrscheinlich Recht. Aber Fahrenheit war in meinen Augen nicht ANSATZWEISE so gut wie HR. 1000x innovativer - klar. Die Story wurde IMO bei der Hälfte nur peinlich. Und ja , die HR-Story war nicht das Nonplusultra. Aber alles in allem doch ausgereifter als FH? Wie kannst du Fahrenheit gut finden und dann ein aufpoliertes Fahrenheit (imo) so prinzipiell ablehnen?
Das ist dann wohl ne Frage des Geschmacks. Mir hat die Story von Fahrenheit besser gefallen, ist wohl eine Frage dessen, was man so peinlich findet und was nicht. Die Story in HR war letztlich zwar doch ausgereifter, aber so auswechselbar. Da fand ich Fahrenheit iwie ... spezieller... nicht so 0815
Und in deinem letzten Satz liegst du total falsch. (was vermuten lässt, dass du mich nicht wirklich verstanden hast, kann mein Fehler sein)
Ich lehne HR absolut nicht ab und würde mir einen, wie auch immer gearteten, Nachfolger sofort kaufen. Nur ist es für mich einfach kein Game of the year, weil die Spielmechanik (für mich... das kann man anscheinend nicht oft genug sagen) keine Ist.
Es ist wie ein Buch mit verschiedenen Enden, bei dem ich nicht zur Seite X springen muss, sondern durch das drücken eines Knopfes (der mir erst eingeblendet wird) zur nächsten (konsequenten) Seite komme.
Aber wie schon erwähnt ist der Streit hier nicht Zielführend. Für mich ist es ein sehr gutes Stück Entertainement, für andere das Goty.