Der 4P-Kommentar: Call of Blutbad

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Liebe.Frieden.TNT
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Beitrag von Liebe.Frieden.TNT »

ich würds mir nur kaufen, wenn das gameplay spaß macht. wenn das so ein stumpfsinniges geballer wie cod wäre, dann könnte das szenario noch so reizvoll sein. würde mir nicht gefallen.

und nur weil du und ich an so etwas potentiell interesse zeigen, heisst das nicht, daß dies auf allgemeine zustimmung treffen wird. kannst ja mal ne umfrage machen, wem so etwas überhaupt gefallen würde.
derjimi
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Beitrag von derjimi »

muecke-the-lietz hat geschrieben:Oh Mann, langsam wird es echt haarig.

So richtig versteh ich das Drama immer noch nicht. MW II ist doch nicht das erste Spiel dieser Art.

Postal, Die Hard (PsOne), GTA, Saints Row, usw.

Und jetzt kommt mir nicht: "Aber da muss man ja auch nicht".

Das ist Schwachsinn.

1. Doch, auch in GTA kann man durch einen gewissen Terror Punkte bekommen.
2. Darf man in der dt. Version von MWII nicht einmal auf die Zivilisten schießen.

Ich halte es, auf gut Deutsch gesagt, für eine Schweinerei, wie sich hier einige über dieses Spiel ergötzen, es zum Sündenbock der gesamten Spielebranche machen wollen.

Ich finde es wichtig, seiner moralischen Meinung Ausdruck zu verleihen. Dann tut das aber jetzt bitte überall und nicht nur hier. In dieser Form ist es nämlich peinlich und unsachlich und verliert vor allem die Realität vor Augen.

Jörg: Jetzt, wo die Allegorie schon angedeutet wurde...nein, aber ich hab meinen Pausenkaffee vor Lachen fast über die Tastatur gespuckt.

Der Umstand, dass in der dt. Version nicht auf die Zivilisten geschossen werden darf, wohl aber auf die Polizisten, macht es meiner Meinung nach nicht besser, das ist Heuchelei und (wie Jörg es in der Kolumne schrieb) extrem doppelmoralisch.


Was dein Beispiel GTA angeht: Sicher ist das Spiel brutal, allerdings ist die Darstellung meist ziemlich übertrieben und ironisch (unrealistische Physik, Tote werden vom Sanitäter wieder zusammen geflickt etc.).
Das ist meiner Meinung nach ein gravierender Unterschied.
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muecke-the-lietz
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Beitrag von muecke-the-lietz »

Ja, die Schnitte sind in diesem Falle Doppelmoral, aber sie sind vorhanden. Fertig. Man darf in der dt. Version nicht auf Zivilisten schießen. Fertig. Diese Grenze wird in Deutschland also NICHT überschritten. Fertig. Somit hat die Argumentation keinen Fuß mehr, denn es findet nicht statt. Fertig.

Warum nehmen alle GTA in Schutz. Ehrlich. Der 4. Teil zählt zu meinen Lieblingstiteln der aktuellen Generation, aber er ist nicht weniger fragwürdig. Zumal du es da das ganze Spiel über tun kannst. Du bist ja am Ende sogar einer von den "Bösen". Und deine Handlungen sind häufig eher mit Terrorismus gleich zu setzten, als mit irgentetwas anderem.

Aber GTA war ja nicht das einzige Beispiel. Da wurden ja noch ein paar mehr genannt. Und so comichaft finde ich gerade den 4. Teil gar nicht mehr. Klar ist er ironisch, aber macht das die Gewalt gegenüber den Passanten weniger fragwürdig...

Mann bekommt ab einem gewissen Terror den man veranstaltet zumindestens auf der X-Box Achievment Points freigeschaltet...z.B. erreichen sie höchstmögliche Polizeiverfolgung und entkommen dann (kann man auch über das verfrühte Betreten der Gebiete erreichen, aber nichtsdestotrotz), oder zerstören sie 10 Fahrzeuge auf einmal...Das sind Gewaltakte gegen die Zivilbevölkerung und sie sind dazu noch völlig willkürlich.

Wie gesagt. Solange man GTA akzeptieren kann, muss man auch die Airport-Szene aus MW II akzeptieren, alles andere wäre nämlich Doppelmoral.

Achja: Bei Saints Row 2 stürmt man übrigens ein Gerichtsgebäude und schießt alles kurz und klein...
Wolverine_0087
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Beitrag von Wolverine_0087 »

Ich schüttle als erwachsener Spieler darüber den Kopf, dass man diese potenziell bedrückende Perspektive auf so dilettantische und heuchlerische Art und Weise präsentiert ...
Genau so wie man als Spieler diesem schlecht inszenierten Massaker am Flughafen zusehen muss, wird man als Spieler auch der kommenden Verunglimpfung in der Berichterstattung zusehen - Auge um Auge, Skandal um Skandal.

Unterm Strich hat die Spielwelt hier nichts gewonnen als weitere Gegner und einen schlagenden Beweis für ihre dramaturgische Rückständigkeit.
Es gibt zig B-Streifen, in denen Zivilisten getötet werden ohne Dramaturgie und das es den Zuschauer direkt betroffen machen soll. Soll man dies nun auch moralisch verwerflich finden? COD:MW 2 sollte genauso wenig Fragen aufwerfen wie eben solche Filme. Warum soll ich mir als Zocker Fragen zu Gewaltdarstellungen in Spielen stellen? Es handelt sich um Unterhaltung und nichts weiter. Wenn ich mir Fragen über Moral und Ethik bei einem Shooter stelle, sollte ich das Zocken am besten lassen.

Warum wird hier ein Anspruch nach "dramaturgische Qualität" gestellt? Der Kommentar liest sich ein wenig wie: "Wenn schon Zivilisten im Spiel getötet werden dann doch zumindest politisch korrekt." Als Zocker bin ich über den Kommentar verärgert. Warum soll denn etwas was im Fim geht, nicht auch im Spiel gehen dürfen? Nach dramaturgischer Qualität der Gewaltdarstellungen kann und sollte man ein Spiel nicht bewerten. Hauptsache das Game macht Laune.
Jetzt braucht Frontal 21 gar nicht mehr Fakten verzerren oder geschickt zusammen schneiden, um die Menschen am Fernseher zu hysterisieren: Jetzt müssen die Hardliner unter den Videospielgegnern nur noch voll draufhalten und aus allen moralischen Rohren feuern.
Sicher könnte das Spiel Opfer erneuter Debatten werden aber das ist doch NICHT die Schuld von COD: MW2 sondern eben dieser manipulativen Berichterstattung der Privaten und Öffentlich Rechtlichen. Das Argument: "Dieses und jenes Spiel trägt Mitschuld an der geführten Killerspiel-Debatte" ist Unsinn. Es ist überhaupt nicht die Aufgabe der Unterhaltungssoftware darauf zu achten das Deutschland mit seinem im Vergleich zu den anderen EU-Ländern reaktionärsten "Jugendschutz-Gesetzen" bloß kein Futter für weitere unsinnigen Killerspiel-Debatten zu geben.
Trotzdem warb Activision noch am 25. September in einer Pressemitteilung mit: Modern Warfare 2 stürmt am 10. November ungeschnitten in den deutschen Handel! Und weiter: Die deutsche Version enthält jeden einzelnen Level der US-Version in ungekürzter Fassung! Wieso belügt man seine Käufer so dreist?
Auch kein Grund zur Aufregung. Spätestens seit Resident Evil 4 sollte bekannt sein das Hinweise wie: Das Hauptspiel ist identisch mit der internationalen Fassung" nur die halbe Wahrheit sind. In diesem Fall war das Hauptspiel zwar uncut aber dafür konnte man 2 Mini-Missions nicht freispielen. Niemand wird gezwungen Spiele die von der USK abgesegnet wurden, zu kaufen. Meist ist der Import aus UK sogar noch billiger und auch legal. Aufgrund dessen können und sollten uns Gremien wie die USK ziemlich egal sein.
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wesii
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Beitrag von wesii »

So ein Spiel, wie Hamlet es beschrieben hat, fehlt der Gameswelt. Aber warum muss es ein Shooter sein??
Ich würde mir z.b. ein spielbares Drama wünschen, in dem einem die schrecken des Krieges vorgeführt werden, ohne dass man selbst Soldat ist. Wie in einer Art Action Adventure. Vielleicht könnte man einen deutschen Jungen zur Zeit des Zweiten Weltkriegs an der Westfront spielen, der seinen Vater im Krieg verloren hat und nun allein versucht zu überleben.
Der auf viele, vom Krieg gezeichneten, Menschen trifft. Der einer Familie bei der Ernte hilft um sich etwas zu Essen zu kaufen. Das wäre etwas, was die Gameswelt viel eher braucht als ein neues Call of Duty. Ein Spiel, welches deine Gefühle bewegt
Natürlich, viele Rollenspiele wie Mass Effect oder Final Fantasy haben gute und ergreifende Stories, aber nennt mir doch bitte mal ein Spiel, welches eine tiefgründige, melancholische und mitreißende Geschichte erzählt, OHNE dass man in diesem Menschen, Tiere oder Monster töten muss.
Sagt mir nur eins, und ich werde es mir sofort kaufen. (Mir fiel gerade beim schreiben Flower :Flowerpower: für die PS3 ein. Aber sonst wirklich nichts)
Also im Ernst Leute, wenn euch ein Spiel einfällt, sagt es mir. :Daumenlinks:
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muecke-the-lietz
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Beitrag von muecke-the-lietz »

Wolverine

Jepp, Stumpf ist Trumpf. So sehe ich Games auch. Was soll ich mir auch Gedanken darüber machen, wenn ich wahllos aufs Zivilisten baller. Die schießen zumindestens nicht zurück...Das ist schon echt tolle Unterhaltung...Also sage mal, das kannst du doch nicht ernst meinen :?: Das Level sollte schon ein ganz klein bisschen zum Reflektieren anregen.
:?
Aber mit alle anderen Aussagen hast du Recht. Wer Spiele in Dtl. kauft, ist selbst schuld. Man sollte dem Künstler natürlich auch keine Schuld daran geben, wie mit seinem Werk umgegangen wird. Diese beiden Sachen kann ich so nur unterschreiben. :!:

Nur mit dem ersten Teil gehe ich noch nicht so ganz mit.
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muecke-the-lietz
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Beitrag von muecke-the-lietz »

wesii: Fahrenheit, Monkey Island, Scratches, Black Mirror, bei Batman tötet man auch nicht, sondern schaltet die Gegner nur aus...vielleicht fällt anderen noch was ein, was so ein bisschen in die Richtung geht, Spiele ohne ständiges Töten zu schaffen...naja, aber ich weiß was du meinst. So richtet geiles Zeug, vielleicht auch mal in einer wirklich ungewöhnlichen Rolle, die trotzdem ergreift, gibt es noch nicht. Aber das wird wohl auch noch lange dauern.
RosaElfe
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Re: Der 4P-Kommentar: Call of Blutbad

Beitrag von RosaElfe »

Also die vorgebrachte Spielidee zeugt schon von einem etwas vereinfachten Weltbild...
Nur als Information: Nach dem was ich gelesen habe, sind ein Großteil der irakischen Freischärler "Berufswiderstandskämpfer". Also keine Angehörigen des irakischen Volkes, sondern von diversen Geldgebern im Hintergrund angeheuerte Kämpfer aus dem umgebenden arabischen Ländern.

Alles was im nahen Osten passiert ist etwas komplizierter und undurchsichtiger. Ich habe davon selbst eigentlich ziemlich wenig verstanden, bis auf eines: Das weder ein Weltbild wie von Hamlet, noch eines das in entsprechender amerikanischer Propaganda verbreitet wird mit der Wirklichkeit übereinstimmen.


Das COD vom US-Militär abhängig wäre wegen irgendwelchen realistischeren Waffenverhaltens, ist ja nun mal starker Tobak. Als ob man dafür die Hilfe des Militärs bräuchte.
Außerdem hat die Army ihr eigenes Spiel.

Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: man tötet aber nur ein metaphorisches monster. es ist immer noch ein mensch, den man da umbringt. und wer weiß wo das endet. beim ersten mal kotzt man noch. irgendwann tötet man dann schon, nur um den anderen das essen zu klauen. die bedingungen werden ja nicht besser, da wird die hemmschwelle auf dauer sinken.

Du wechselst irgendwie zwischen brutal und weinerlich. Ich rede von Menschenwürde und Moral, deren Wert du selber verneinst. Aber plötzlich ist für dich nichteinmal Notwehr gegen deinen potentiellen Mörder/Schänder erlaubt? Werd dir erstmal selber klar was du willst und meinst.

Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: mir gefallen diese werte aber nicht 100%. wir könnten auch in dieser gesellschaft mit einer besseren moral auch ein menschlicheres zusammenleben finden. ich sag nur mal zivilcourage. ich führ das jetzt nicht weiter aus, sonst heisst es wieder, ich würde ein neues thema anfangen :)
Würdest du allerdings auch, denn darum ging es hier nicht.

Welche wirklichen "Werte" gefallen dir denn nicht? Und nochmal: Es geht hier nicht ums Runterladen eines Britney Albums.
Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: das geht aber in richtung diskriminierung. ich will niemand wegen seiner natürlichen eigenarten diskriminieren, sondern lediglich wegen seinem verhalten. warum sollte ich jemandne würdevoll behandeln, der würde garnicht verdient hat?
Weil du das nicht zu entscheiden hast, wer Würde verdient hat. Menschenwürde bedeutet, dass jeder Mensch diese besitzt, egal was er tut und niemand das Recht hat, ihm diese zu verwehren. Das ist der zentrale Grundsatz unserer westlichen Gesellschaft.
Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: warum sollte ich menschen überhaupt mehr würde einräumen als anderen lebewesen?
man sollte alles und jeden mit respekt behandeln und nicht nur ein paar wenige. und wer sich selber respektlos benimmt, der braucht auch keine würde mehr.
Wieso aufeinmal jeden? Manche habens doch laut dir nicht verdient?
Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: wenn ein intelligenter mensch gewalttätig ist, ist das natürlich viel gefährlicher. hitler ist ja sehr bekannt ^^
Über die Intelligenz dieses Menschen lässt sich streiten. Ich habe nie davon gehört, dass er besonders scharfsinnig gewesen sein soll. Charisma und Intelligenz müssen nicht Hand in Hand gehen.
Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: aber das sind in der anzahl eben nur wenige und diese intelligenten hätten niemals so viel schaden anrichten, wenn es nicht auch noch die dumme masse gäbe, die ihnen folgen würden.
dazu sind diese einfachen dummen auch nunmal in der überzahl. wenn die ordnung mal zusammenbrechen sollte, dann sind es erstmal diese, die die unmittelbare bedrohung darstellen.
Nur hast du auch eine große Menge hochanständige "Dumme", wie du sie nennst, die ein biederes Leben führen und gewisse Werte verinnerlicht haben.
Und einen Haufen pseudointellektuelle selbsternannte Nihilisten, die kaum den Zeitpunkt abwarten können, mal so richtig die Sau rauszulassen.
Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: es ist ja nicht so, daß ich nicht meine religion, meine götzen und meine ansichten hätte. ich bin doch auch nur ein mensch. nur gehört das für mich nicht in diese diskussion. das kann man auch mal ausblenden und auf seine bewertungen im interesse der debatte verzichten. wörter wie "gut" und "schlecht" sind nichtig, wenn irgendjemand eine andere meinung dazu hat.
Natürlich gehören Ansichten in eine Diskussion. Ehrlich gesagt gibt es ohne Ansichten keine Diskussionen.

Und nur weil einer eine Meinung hat, ist sie nicht genauso gut oder genauso richtig wie eine andere. Es ist nicht alles gleich.
Ebenso ist nicht jedes Verhalten gleich gut und nicht jeder Lebensentwurf ist gleichwertig. Ich ordne einen ehrlichen Menschen, der eine Familie gründet und ein Haus baut weitaus höher ein als den gewalttätigen Asozialen, der sich auf Abziehen und Drogenhandel spezialisiert. Gut und schlecht sind Konzepte, die man sich ruhig mal trauen sollte anzuwenden. Nicht immer dieses Möchtegern-schlaue WischiWaschi. Trau dich doch lieber, mal nachzudenken und bei Themen Stellung zu beziehen! Denn genau das umgehen unsere selbsternannten Intelligenzbestien mit ihrer praktischen und komfortablen Gleichmacherei.

Meiner Meinung nach können wir beiden den Wortaustuasch auch langsam einstellen, ich habe eigentlich gesagt was ich sagen wollte und denke nicht das wir auf einen grünen Zweig kommen. Was hältst du davon?
Liebe.Frieden.TNT
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Re: Der 4P-Kommentar: Call of Blutbad

Beitrag von Liebe.Frieden.TNT »

ich höre nie auf. solange ich antworten kriege ist das für mich ein persönlicher gewinn, selbst wenn dieser gewinn nicht im kontext liegt.
ist also deine sache, ob du aufhörst.
RosaElfe hat geschrieben: Du wechselst irgendwie zwischen brutal und weinerlich. Ich rede von Menschenwürde und Moral, deren Wert du selber verneinst. Aber plötzlich ist für dich nichteinmal Notwehr gegen deinen potentiellen Mörder/Schänder erlaubt? Werd dir erstmal selber klar was du willst und meinst.
ich habe dir doch schonmal gesagt, daß du genauer auf meine worte achten sollst. dummerweise wiederholst du diesen fehler beim selben wort, wie auch beim letzten mal.
ich habe nicht gesagt, daß töten keine notwehr sein kann. ich sagte nur, daß es für das töten keine moralische rechtfertigung gibt, egal aus welchem grund. man kann natürlich auch aus einem unmoralischen grund töten. gibt genug menschen, die notwehr verzeihen u.a. unser rechtssystem. nur sollte man sich dann nicht anmassen moralisch zu sein.
ich hoffe die 3. erklärung reicht jetzt.

im übrigen wechsel ich nicht von einer brutalen zu einer weinerlichen haltung.
ich beschreibe nur die welt wie ist (brutal) und wie sie eigentlich sein sollte (du nennst es halt weinerlich).


Welche wirklichen "Werte" gefallen dir denn nicht? Und nochmal: Es geht hier nicht ums Runterladen eines Britney Albums.
feigheit, ehrlosigkeit, oberflächlichkeit, selbstverbesserungswahn, gier, voreingenommenheit und das schlimmste von allem: selbstüberschätzung
Weil du das nicht zu entscheiden hast, wer Würde verdient hat. Menschenwürde bedeutet, dass jeder Mensch diese besitzt, egal was er tut und niemand das Recht hat, ihm diese zu verwehren. Das ist der zentrale Grundsatz unserer westlichen Gesellschaft.
aber nur auf dem papier. in den köpfen der gesellschafter gibt es andere grundsätze.
und diese würde von der du redest ist nur ein konstrukt unseres rechtsstaates um uns vor willkür zu schützen. bewerte das mal nicht zu hoch.

Wieso aufeinmal jeden? Manche habens doch laut dir nicht verdient?
deswegen sagte ich ja auch "man sollte". was ein konjunktiv ist, weißt du schon? ^^
Über die Intelligenz dieses Menschen lässt sich streiten. Ich habe nie davon gehört, dass er besonders scharfsinnig gewesen sein soll. Charisma und Intelligenz müssen nicht Hand in Hand gehen.
also durch die tatsache, daß er es an die spitze der 2. größten industrie nation zu seiner zeit geschafft hat und dieses volk nahezu einheitlich hinter sich brachte, würde mich ihn nicht unterschätzen lassen.
genauso das er schaffte eine strategie zu entwickeln, die 2 militärische weltmächte in rekordzeit besiegte. also scharfsinnig dürfte er bis zu einem gewissen maße schon gewesen sein.
charisma und intelligenz geben sich nicht die hand, aber von genie und wahnsinn hört man das ja des öfteren :)
Nur hast du auch eine große Menge hochanständige "Dumme", wie du sie nennst, die ein biederes Leben führen und gewisse Werte verinnerlicht haben.
Und einen Haufen pseudointellektuelle selbsternannte Nihilisten, die kaum den Zeitpunkt abwarten können, mal so richtig die Sau rauszulassen.
du verwechselst nihilisten mit anarchisten. nihilismus ist eine philosophische disziplin. das ist was für leute, die sich mit abstrakten gedankenkonstrukten beschäftigen wollen. mehr nicht.

diese "hochanständige" masse ist auch nur so ein anständig, weil man ihr die bedingungen dafür gibt. solang sie ein glückliches und zufriedenes leben führen können, hegen sie auch keine absurden greuel, zumindest keine allzu extremen. sollte sich das aber mal ändern braucht nur wieder irgendein böswilliger demagoge daher zu kommen und die geschichte wiederholt sich.
Natürlich gehören Ansichten in eine Diskussion. Ehrlich gesagt gibt es ohne Ansichten keine Diskussionen.

Und nur weil einer eine Meinung hat, ist sie nicht genauso gut oder genauso richtig wie eine andere. Es ist nicht alles gleich.
Ebenso ist nicht jedes Verhalten gleich gut und nicht jeder Lebensentwurf ist gleichwertig. Ich ordne einen ehrlichen Menschen, der eine Familie gründet und ein Haus baut weitaus höher ein als den gewalttätigen Asozialen, der sich auf Abziehen und Drogenhandel spezialisiert. Gut und schlecht sind Konzepte, die man sich ruhig mal trauen sollte anzuwenden. Nicht immer dieses Möchtegern-schlaue WischiWaschi. Trau dich doch lieber, mal nachzudenken und bei Themen Stellung zu beziehen! Denn genau das umgehen unsere selbsternannten Intelligenzbestien mit ihrer praktischen und komfortablen Gleichmacherei.
"gut und schlecht" ist aber doch nur ein system das moral zugänglicher machen soll. damit man in kniffligen situationen eben einen moralischen schnellzugriff hat. es ist ja auch sinnvoll das zu nutzen, aber dennoch kann man sich auch dort mit etwas disziplin differenzierter trainieren um eine fehlerquote zu senken.

und deshalb bringt es nichts so etwas in einer diskussion anzuwenden. hier brauchen wir keine schnellen moralischen entscheidungen, außer das man seinem gesprächtspartner die aufmerksamkeit schenkt, die er sich verdient.
hier kann man in ruhe darüber nachdenken, was man sagen möchte.

wir haben zwar ansichten, aber die basieren ja immer nur auf den fakten die wir kennen. deshalb muss man in einer diskussion immer offenheit gegenüber seinen eigenen standpunkt haben, da es einem sonst zu schwer fällt die fakten, die man von seinem gegenüber genannt bekommt, zu akzeptieren.
das muss ja keinen unmittelbaren effekt haben. aber die fakten, die du mir gegenüber nennst, beeinflussen mich. sie werden mich in dieser diskussion nicht von meiner meinung abbringen, aber es regt zum nachdenken an. wer weiß, vielleicht sehe ich in ein paar wochen oder monaten andere dinge als heute.

wenn du mir aber nur sagen würdest, was du gut und schlecht, hervorragend und abstoßend, ansehnlich oder geschmacklos findest, davon hätte ich überhaupt nichts.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

muecke-the-lietz hat geschrieben:wesii: Fahrenheit, Monkey Island, Scratches, Black Mirror, bei Batman tötet man auch nicht, sondern schaltet die Gegner nur aus...vielleicht fällt anderen noch was ein, was so ein bisschen in die Richtung geht, Spiele ohne ständiges Töten zu schaffen...naja, aber ich weiß was du meinst. So richtet geiles Zeug, vielleicht auch mal in einer wirklich ungewöhnlichen Rolle, die trotzdem ergreift, gibt es noch nicht. Aber das wird wohl auch noch lange dauern.
Fahrenheit nimm mal raus, da kommst du nicht ohne Mord und Totschlag aus, das war glaube ich gemeint.
Ansonsten wird man etwas ganz ohne Monster/Tiere/Gegner töten schwierig finden, selbst Mario würde da rausfallen.
Es ist nun einmal so, das bewegliche Objekte (nichts anderes sind diese Sachen ja) ein gutes Hindernis sind, um den Spieler daran zu hindern von a nach b zu kommen.
Allgemein sind es wohl eher Adventures die das erfüllen, es sei denn sie sind Möchtegerncineastisch wie Fahrenheit.
RosaElfe
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Re: Der 4P-Kommentar: Call of Blutbad

Beitrag von RosaElfe »

Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: ich habe dir doch schonmal gesagt, daß du genauer auf meine worte achten sollst. dummerweise wiederholst du diesen fehler beim selben wort, wie auch beim letzten mal.
Jaja, komm, ist gut. Wenn du meinst.
Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: ich habe nicht gesagt, daß töten keine notwehr sein kann. ich sagte nur, daß es für das töten keine moralische rechtfertigung gibt, egal aus welchem grund. man kann natürlich auch aus einem unmoralischen grund töten. gibt genug menschen, die notwehr verzeihen u.a. unser rechtssystem. nur sollte man sich dann nicht anmassen moralisch zu sein.
ich hoffe die 3. erklärung reicht jetzt.
Natürlich ist das eine moralische Rechtfertigung, wenn es um dein eigenes Leben und das deiner Lieben geht. Ich hoffe diese dritte Erklärung reicht nun auch.

Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: im übrigen wechsel ich nicht von einer brutalen zu einer weinerlichen haltung.
ich beschreibe nur die welt wie ist (brutal) und wie sie eigentlich sein sollte (du nennst es halt weinerlich).
Und wieso stehst du dann auf dem virtuellen Massakrieren von hunderten Zivilisten auf dem Flughafen?
Einerseits verteidigst du das und verneinst verbindliche moralische Werte, andererseits ist dir bereits Notwehr gegen einen psychopathischen Massenmörder zu unmoralisch. Das passt nicht zusammen, egal wie sehr du dich widnest.
Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: feigheit, ehrlosigkeit, oberflächlichkeit, selbstverbesserungswahn, gier, voreingenommenheit und das schlimmste von allem: selbstüberschätzung
Das sind doch nicht die erklärten Werte unserer Gesellschaft! Es mag zwar Leute geben, die von Zeit zu Zeit so handeln, aber das hat mit unseren Grundwerten nichts zu tun. Unsere Grundwerte sind Menschenwürde, Gleichheit, Freizügigkeit, Freiheit der Rede etc.

In Sachen Selbstüberschätzung solltest du nebenbei in den Spiegel schauen, denn du kommst dir gar all zu schlau vor in deinen posts.
Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: aber nur auf dem papier. in den köpfen der gesellschafter gibt es andere grundsätze.
und diese würde von der du redest ist nur ein konstrukt unseres rechtsstaates um uns vor willkür zu schützen. bewerte das mal nicht zu hoch.
Also ein Gesellschafter ist jemand, der eine GmbH gegründet hat.

Diese Würde von der ich rede ist ein Ergebnis der Geschichte unseres Kontinents und der Erfahrungen die man gemacht hat, wenn dieser zentrale Wert nicht beachtet wird.

Das wurde daher in unserem GG festgeschrieben.

Wer auch immer mit diesem Grundsatz nicht einverstanden ist, dem rate ich an das Land zu verlassen, oder sich diesem Grundsatz trotzdem zu unterwerfen.

Und wenn es wirklich eine größere Menge an Menschen gäbe, die den Grundsatz der Menschenwürde ablehnen, dann wäre dies ein Zeichen für die Verkommenheit der Gemeinschaft.
Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: deswegen sagte ich ja auch "man sollte". was ein konjunktiv ist, weißt du schon? ^^
Du bist nichtmal halb so schlau wie du denkst.
Zwar ist deine Aufforderung als Konjunktiv 2 zu interpretieren, aber eine Aufforderung bleibt es dennoch. Das distanziert dich keineswegs von deiner Aussage, in der du sagst, manche Leute hätten keine Würde verdient. Und das ist Quatsch, da der Grundsatz der Menschenwürde für jeden gilt.
Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: also durch die tatsache, daß er es an die spitze der 2. größten industrie nation zu seiner zeit geschafft hat und dieses volk nahezu einheitlich hinter sich brachte, würde mich ihn nicht unterschätzen lassen.
genauso das er schaffte eine strategie zu entwickeln, die 2 militärische weltmächte in rekordzeit besiegte. also scharfsinnig dürfte er bis zu einem gewissen maße schon gewesen sein.
charisma und intelligenz geben sich nicht die hand, aber von genie und wahnsinn hört man das ja des öfteren :)
Für das Gelangen an die Spitze reichten Charisma und Bauernschläue, zumal die Situation sehr günstig war. Er hat auch keine geniale Strategie entwickelt, er profitierte lediglich von dem mangelnden Problembewusstsein und der Arroganz der anderen europäischen Mächte.

Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: du verwechselst nihilisten mit anarchisten. nihilismus ist eine philosophische disziplin. das ist was für leute, die sich mit abstrakten gedankenkonstrukten beschäftigen wollen. mehr nicht.
Nö, ich verwechsele da nichts. Jemand, der jegliche verbindliche Moral ablehnt ist eine potentielle Gefahr.
Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: diese "hochanständige" masse ist auch nur so ein anständig, weil man ihr die bedingungen dafür gibt. solang sie ein glückliches und zufriedenes leben führen können, hegen sie auch keine absurden greuel, zumindest keine allzu extremen. sollte sich das aber mal ändern braucht nur wieder irgendein böswilliger demagoge daher zu kommen und die geschichte wiederholt sich.
Na ein Glück das wir so "gefestigte" selbsternannte Intellektuelle wie dich haben, die unsere Gesellschaft vor diesem Abrutschen bewahren.
Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: "gut und schlecht" ist aber doch nur ein system das moral zugänglicher machen soll. damit man in kniffligen situationen eben einen moralischen schnellzugriff hat. es ist ja auch sinnvoll das zu nutzen, aber dennoch kann man sich auch dort mit etwas disziplin differenzierter trainieren um eine fehlerquote zu senken.
Ich wundere mich warum mein Hemd gerade so klamm ist. Achso, das ist der ganze Dampf der hier geplaudert wird...

Wenn du meinst, es wäre besonders differenziert und schlau, sich nicht mal zu entscheiden und ewig im "beliebigen" zu verweilen, dann mach es halt. Aber vieleicht kommst du auch irgendwann auf den Trichter.
Help
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Beitrag von Help »

Ihr Harmoniesüchtigen! :) Warum wollt ihr alle einen "Konsens"? Könnt Ihr nicht mit unterschiedlichen Meinungen leben?

Da zunehmend Gewaltszenen im Namen der Freiheit akzeptiert werden, möchte ich gerne von euch (liebe Spieler und Tester) wissen, wie gewalttätig(-haltig) eine PC-Spiel sein muss, damit eine mögliche moralische Grenze bei euch überschritten wird? Wo hört (oder fängt) der Spaß bei euch auf (an)?

Nennt doch mal konkrete Szenen!
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Zappes
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Beitrag von Zappes »

Help hat geschrieben:Da zunehmend Gewaltszenen im Namen der Freiheit akzeptiert werden, möchte ich gerne von euch (liebe Spieler und Tester) wissen, wie gewalttätig(-haltig) eine PC-Spiel sein muss, damit eine mögliche moralische Grenze bei euch überschritten wird? Wo hört (oder fängt) der Spaß bei euch auf (an)?

Nennt doch mal konkrete Szenen!
Kann ich nicht. Es gibt nichts, aber auch gar nichts, was elektronisch generiert wird und verboten gehört. Wir reden hier nicht von Kinderpornos oder Snuff-Filmen, bei deren Produktion Menschen, Tiere oder meinetwegen sogar Gegenstände oder die Umwelt zu Schaden kommen, wir reden von synthetischen Bildern. Ich würde viele der denkbaren Inhalte nicht mögen und eine ganze Reihe vielleicht sogar verabscheuen, aber sie zu verbieten wäre falsch.

Bevor die entsprechenden Einwürfe kommen: Ich beziehe mich ganz konkret auf die Frage der akzeptablen Gewaltdarstellung. Die Frage nach akzeptablen Botschaften wäre eine ganz andere, die auch sehr viel schwerer zu beantworten ist - wo freie Rede aufhört und der Aufruf zur Straftat beginnt, ist sehr schwer und ganz sicher nicht pauschal zu entscheiden. Auf die Diskussion würde ich mich ehrlich gesagt auch nicht einlassen, ohne ein konkretes Beispiel zu haben, über das man redet, und ich müsste auch mehr über meine Meinung nachdenken als hier.
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ColdFever
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Beitrag von ColdFever »

ZappesBPD hat geschrieben:Es gibt nichts, aber auch gar nichts, was elektronisch generiert wird und verboten gehört. Wir reden hier nicht von Kinderpornos oder Snuff-Filmen, bei deren Produktion Menschen, Tiere oder meinetwegen sogar Gegenstände oder die Umwelt zu Schaden kommen, wir reden von synthetischen Bildern... sie zu verbieten wäre falsch.
Da fällt mir jetzt das Kinn auf den Schreibtisch. Während ich noch ahnungslos von der Würde des Menschen fasele, werden für die ganze Harten hier also Kinderpornos nun demnächst legal, wenn diese "ohne Schaden" oder "synthetisch" generiert werden? Nach der Massenerschießung von Zivilisten bei COD2 könnte der Spieler also dann im nächsten Teil vielleicht einer Folterung, Vergewaltigung oder Kinderschändung beiwohnen, um die "Bösartigkeit und Kaltblütigkeit eines abtrünnigen russischen Bösewichts und seiner Einheit zu zeigen" (O-Ton Activision). Was für ein Irrsinn. COD2 sehe ich bisher "nur" als Fall für den Staatsanwalt, aber langsam wird das ein Fall für den Arzt.
Zuletzt geändert von ColdFever am 10.11.2009 11:28, insgesamt 7-mal geändert.
derjimi
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Beitrag von derjimi »

Help hat geschrieben:Ihr Harmoniesüchtigen! :) Warum wollt ihr alle einen "Konsens"? Könnt Ihr nicht mit unterschiedlichen Meinungen leben?

Da zunehmend Gewaltszenen im Namen der Freiheit akzeptiert werden, möchte ich gerne von euch (liebe Spieler und Tester) wissen, wie gewalttätig(-haltig) eine PC-Spiel sein muss, damit eine mögliche moralische Grenze bei euch überschritten wird? Wo hört (oder fängt) der Spaß bei euch auf (an)?

Nennt doch mal konkrete Szenen!

Ich für meinen Teil würde sagen, dass virtuelle Gewalt mich dann abstößt, wenn das "Töten" von Wehrlosen "inszeniert" wird und man in diesem Fall keine freie Wahl hat, ob man tötet oder nicht.
Insofern finde ich die Möglichkeit, die Flughafenmission bei MW 2 zu überspringen und den ausdrücklichen Hinweis vorher, eigentlich in Ordnung, auch wenn sich die Frage stellt, ob man dann nicht komplett auf diesen Abschnitt hätte verzichten können.