Der 4P-Kommentar: Der PC - Totgesagte leben anders?
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- johndoe869725
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@ Help
Diese Entwicklung hast du auf allen Plattformen und sie betrifft auch Titel, die PC exklusiv sind. Spiele wie das von dir erwähnte Tie Fighter (bei dem man praktisch die ganze Tastatur nutzte) oder auch sehr komplexe RPGs wie Baldurs Gate 2 haben in der heutigen Spielewelt scheinbar keinen Platz mehr. Der Massenmarkt fordert plattformübergreifend den kleinsten gemeinsamen Nenner, Dinge Anspruch sowie Komplexität bleiben auf der Strecke und Leute wie der liebe Bull stehen jubelnd daneben.
Allerdings kann man vielleicht auf eine Rückkehr hoffen, wenn man sich ein Beispiel an den Adventures nimmt. Adventures waren nach Monkey Island 3 eigentlich tot, aber mittlerweile gibt es, vor allem dank vieler dt. Entwickler, wieder eine recht beachtliche Anzahl guter bis sehr guter Adventures. Vielleicht erleben auch die Weltraumkampfsimulationen oder komplexe RPGs mal wieder ein Revival. Mich würde es freuen. Und natürlich muss ich noch anmerken, dass ich ein Tief Fighter auf dem Pad für völlig unmöglich halte. :wink:
Diese Entwicklung hast du auf allen Plattformen und sie betrifft auch Titel, die PC exklusiv sind. Spiele wie das von dir erwähnte Tie Fighter (bei dem man praktisch die ganze Tastatur nutzte) oder auch sehr komplexe RPGs wie Baldurs Gate 2 haben in der heutigen Spielewelt scheinbar keinen Platz mehr. Der Massenmarkt fordert plattformübergreifend den kleinsten gemeinsamen Nenner, Dinge Anspruch sowie Komplexität bleiben auf der Strecke und Leute wie der liebe Bull stehen jubelnd daneben.
Allerdings kann man vielleicht auf eine Rückkehr hoffen, wenn man sich ein Beispiel an den Adventures nimmt. Adventures waren nach Monkey Island 3 eigentlich tot, aber mittlerweile gibt es, vor allem dank vieler dt. Entwickler, wieder eine recht beachtliche Anzahl guter bis sehr guter Adventures. Vielleicht erleben auch die Weltraumkampfsimulationen oder komplexe RPGs mal wieder ein Revival. Mich würde es freuen. Und natürlich muss ich noch anmerken, dass ich ein Tief Fighter auf dem Pad für völlig unmöglich halte. :wink:
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necrowizard
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ich bin zwar auch nicht der grosse fan von UT oder anderen känguru-shootern, habe jedoch auf dem PC die freie auswahl, da nicht das eingabegerät der limitierende faktor ist der die spielgeschwindigkeit beeinflusst, sondern der spieldesigner.
man merkt einfach bei jedem konsolenshooter das für padsteuerung kompromisse eingegangen werden müssen.
zuletzt habe ich timeshift gespielt, einen halbwegs gelungenen multiplattform-shooter.
man merkt sofort das man als M&T-ketzer komplett auf auf den zoom modus der waffen mit zeilfernrohr verzichten kann, da man mit den werkzeugen des teufels jeden pixel genau anvisieren kann, auch ohne den bildausschnitt vorher zu vergrössern, was auch pad-spielern genaues(langsameres) zielen ermöglicht.
auch bei bioshock, wwelches mir persöhnlich trotz portierung sehr gefallen hat, merkt man im vergleich zu "system shock2", dessen indirekter nachfolger es ist, an jeder ecke, dass irgendwo kompromisse im bezug an die gamepad-spieler gemacht wurden.
man merkt einfach bei jedem konsolenshooter das für padsteuerung kompromisse eingegangen werden müssen.
zuletzt habe ich timeshift gespielt, einen halbwegs gelungenen multiplattform-shooter.
man merkt sofort das man als M&T-ketzer komplett auf auf den zoom modus der waffen mit zeilfernrohr verzichten kann, da man mit den werkzeugen des teufels jeden pixel genau anvisieren kann, auch ohne den bildausschnitt vorher zu vergrössern, was auch pad-spielern genaues(langsameres) zielen ermöglicht.
auch bei bioshock, wwelches mir persöhnlich trotz portierung sehr gefallen hat, merkt man im vergleich zu "system shock2", dessen indirekter nachfolger es ist, an jeder ecke, dass irgendwo kompromisse im bezug an die gamepad-spieler gemacht wurden.
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necrowizard
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am besten wir hoffen auf eine schnelle sättigung des casual marktes, vielleicht steigt das interesse an komplexerer unterhaltung danach irgendwann wieder.TGfkaTRichter hat geschrieben: Diese Entwicklung hast du auf allen Plattformen und sie betrifft auch Titel, die PC exklusiv sind. Spiele wie das von dir erwähnte Tie Fighter (bei dem man praktisch die ganze Tastatur nutzte) oder auch sehr komplexe RPGs wie Baldurs Gate 2 haben in der heutigen Spielewelt scheinbar keinen Platz mehr. Der Massenmarkt fordert plattformübergreifend den kleinsten gemeinsamen Nenner, Dinge Anspruch sowie Komplexität bleiben auf der Strecke und Leute wie der liebe Bull stehen jubelnd daneben.
warscheinlich jedoch für die nächste zeit wunschdenken, denn der PC ist ja bekanntlich tot und wozu sollte man irgendetwas anderes tun oder bevorzugen ausser dem beliebtesten.
- C.M. Punk
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Nach komplexerer Unterhaltung?
Was ist denn am PC so komplex bitte? Das sagen genau die PCler, die schon mit einem Zack&Wiki intellektuell komplett überfordert sind.
Nur weil es am PC wegen der Steuerungsart mehr Strategie- und Wirtschaftssimulationen gibt heißt das nicht, dass es auf Konsolen keine anspruchsvollen oder komplexen Spiele gibt - aber durch die beschränkte Sichtweise der PC-Fanboys hier geht das wohl nie in die Köpfe rein.
Die Xbox 360 schalte ich am Abend ein, drücke den Guide Button und bin in unter 10 Sekunden mit 150 Leuten weltweit über Live verbunden - da kann der PC nie mithalten, alleine das Hochfahren dauert beim Durchschnitts-PC schon weeeesentlich länger.
Aber kein Wunder dass der PC-Spiele-Markt immer schwächer wird - hab mir grad wieder ein Video von UT3 der PC-Version angesehen - so eine lächerliche und übertriebende Spielgeschwindigkeit tut sich keiner mehr freiwillig an, die PS3-Version ist deutlich besser.
Was ist denn am PC so komplex bitte? Das sagen genau die PCler, die schon mit einem Zack&Wiki intellektuell komplett überfordert sind.
Nur weil es am PC wegen der Steuerungsart mehr Strategie- und Wirtschaftssimulationen gibt heißt das nicht, dass es auf Konsolen keine anspruchsvollen oder komplexen Spiele gibt - aber durch die beschränkte Sichtweise der PC-Fanboys hier geht das wohl nie in die Köpfe rein.
Die Xbox 360 schalte ich am Abend ein, drücke den Guide Button und bin in unter 10 Sekunden mit 150 Leuten weltweit über Live verbunden - da kann der PC nie mithalten, alleine das Hochfahren dauert beim Durchschnitts-PC schon weeeesentlich länger.
Aber kein Wunder dass der PC-Spiele-Markt immer schwächer wird - hab mir grad wieder ein Video von UT3 der PC-Version angesehen - so eine lächerliche und übertriebende Spielgeschwindigkeit tut sich keiner mehr freiwillig an, die PS3-Version ist deutlich besser.
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Alpha eXcalibur
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Mein PC braucht keine 20 Sekunden zum Hochfahren. (400€ PC, nix Highend - gutes Tuning/ahnung haben ftw) Und vom Einschalten bis Losdaddeln sinds auch bei der Xbox einige Sekunden mehr. Allein das Xbox Logo frisst ca 7 Sekunden. Plus Hersteller Logos der Games und Verbindungsaufbau zu live. Mit Spielstart noch um einiges mehr. Der Unterschied ist gleich null.Die Xbox 360 schalte ich am Abend ein, drücke den Guide Button und bin in unter 10 Sekunden mit 150 Leuten weltweit über Live verbunden - da kann der PC nie mithalten, alleine das Hochfahren dauert beim Durchschnitts-PC schon weeeesentlich länger.
Und ich spiele zu 90% imo Konsole.
gz dazu, mal wieder irgendeinen Stuß aus der Luft gegriffen - den du weder belegen noch begründen kannst. Einfach nur selten engstirniges Fanboy gelaber.Nach komplexerer Unterhaltung?
Was ist denn am PC so komplex bitte? Das sagen genau die PCler, die schon mit einem Zack&Wiki intellektuell komplett überfordert sind.
Die Zeiten er anspruchsvollsten Konsolen Games sind vorbei. Imo bin ich mit Lost Odyssey sehr glücklich. Das geht nämlich wieder in diese Richtung Hardcore RPG. Alle anderen Genres, sei es Action, Shooter, Racing etc. kränkelt auf (und dank) Konsolen an extremer CASUAL Verstümmelung.Nur weil es am PC wegen der Steuerungsart mehr Strategie- und Wirtschaftssimulationen gibt heißt das nicht, dass es auf Konsolen keine anspruchsvollen oder komplexen Spiele gibt
Wenn ich alleine an Operation Flashpoint und Armed Assault denke. Da kann sich Ubi seinen Konsolen möchtegern "Taktik" Schrott in den Allerwertesten schieben.
Ist schon klar. Zu doof auf hohem Spieltempo zu spielen und das gleich mit gut oder schlecht zu betiteln. Kurz: Noob.hab mir grad wieder ein Video von UT3 der PC-Version angesehen - so eine lächerliche und übertriebende Spielgeschwindigkeit tut sich keiner mehr freiwillig an, die PS3-Version ist deutlich besser.
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Mironator
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Nein, 19Bull82 hat recht.
Sag mir doch mal bitte, was am PC so komplex ist? Steuerung? Sorry, aber wenn man solche Sachen bringt, dann denke ich nicht gerade viel von solchen Leuten.
Ihr verdreht die Tatsachen. Ein Shooter ist nicht komplex. Wenn du ein Shooter drauf hast, dann hat man zu 75% auch andere Shooter drauf. Und ich habe CS seit 1.1 Liga-mäßig gespielt bis 1.6. Also ich habe sicherlich Ahnung und egal welchen Shooter ich spiele, onlinemäßig bin ich mindesten 50% der ganzen Leute auf dem Server überlegen ohne die Map ein wenig nur zu kennen. Wo ist das die Komplexität? Es kommt echt nur auf Instinkte an und sowas ist nicht komplex.
Komplex sind die ganzen RPGs, die es auf Konsole zu hauf gibt, man aber auf PC vergeblichst sucht.
Komplex sind Beat 'em Ups wie Virtua Fighter, wo jeder Tekken-Veteran abkackt, weil das Spiel an sich zu komplex ist.
Das nennt man komplexität. Das, was man auf dem PC wiederfindet ist recycelter Dünnschiss, der sich nur in anderem Gewand wiederholt.
Und Leute, die meinen einen als Noob zu bezeichnen, weil ein zu schnelles Spieltempo einfach mal zu primitiv sind, kann man auch getrost in der Pfeiffe rauchen. Mit sowas muss man erst gar nicht diskutieren. Die sind sowas von hängen geblieben auf ihrem Möchtegern-Pro-Film.
Und Operation Flashpoint = komplex. Haha, danke, nun hat sich hier echt einer als Idiot (IQ < 75)im wahrsten Sinne des Wortes geoutet.
Sag mir doch mal bitte, was am PC so komplex ist? Steuerung? Sorry, aber wenn man solche Sachen bringt, dann denke ich nicht gerade viel von solchen Leuten.
Ihr verdreht die Tatsachen. Ein Shooter ist nicht komplex. Wenn du ein Shooter drauf hast, dann hat man zu 75% auch andere Shooter drauf. Und ich habe CS seit 1.1 Liga-mäßig gespielt bis 1.6. Also ich habe sicherlich Ahnung und egal welchen Shooter ich spiele, onlinemäßig bin ich mindesten 50% der ganzen Leute auf dem Server überlegen ohne die Map ein wenig nur zu kennen. Wo ist das die Komplexität? Es kommt echt nur auf Instinkte an und sowas ist nicht komplex.
Komplex sind die ganzen RPGs, die es auf Konsole zu hauf gibt, man aber auf PC vergeblichst sucht.
Komplex sind Beat 'em Ups wie Virtua Fighter, wo jeder Tekken-Veteran abkackt, weil das Spiel an sich zu komplex ist.
Das nennt man komplexität. Das, was man auf dem PC wiederfindet ist recycelter Dünnschiss, der sich nur in anderem Gewand wiederholt.
Und Leute, die meinen einen als Noob zu bezeichnen, weil ein zu schnelles Spieltempo einfach mal zu primitiv sind, kann man auch getrost in der Pfeiffe rauchen. Mit sowas muss man erst gar nicht diskutieren. Die sind sowas von hängen geblieben auf ihrem Möchtegern-Pro-Film.
Und Operation Flashpoint = komplex. Haha, danke, nun hat sich hier echt einer als Idiot (IQ < 75)im wahrsten Sinne des Wortes geoutet.
- C.M. Punk
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Natürlich hab ich recht, zu behaupten der PC hat komplexere Spiele und Konsolen wären "casual" nur weil EINE Konsole den Schwerpunkt drauf setzt (und trotzdem genug Spiele für Core-Gamer bietet) ist geradezu lächerlich. Aber sollen die PC-Fanboys mal ihre "komplexen" Spiele vorstellen, dass wir alle wieder mal kräftig was zum Lachen haben. 
Wahrscheinlich meinen die PC-Fanboys "komplex" weil man sich vor Spielbeginn für jedes Game 10 Patches, 7 Updates und 12 Bugfixes suchen und runterladen muss
Wahrscheinlich meinen die PC-Fanboys "komplex" weil man sich vor Spielbeginn für jedes Game 10 Patches, 7 Updates und 12 Bugfixes suchen und runterladen muss
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TNT.sf
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mensch bull du kackst ja immer noch weiter hier rein. hast du dich nicht mit dem schwachsinn bei dem madden turnier schon genug blamiert?
hättest du ja ruhig noch mal was zu sagen können z.b. sowas wie in der art von "upps tnt, du hast recht, ich bin doch ein vollidiot"
aber du feigling schweigst deine blamage lieber tot
@mironator
komplex ist ein spiel nicht nur wenn man dementsprechend skill lernen muss, um gegen die besten mitzuhalten, sondern auch dann, wenn man eine gewisse eingewöhnungszeit braucht um es überhaupt zu begreifen.
supcom z.b. ist komplex weil ich bestimmt ne woche gebraucht habe um wenigstens die grundlagen zu verstehen.
paradox games sind immer komplex, weil man schon mal ein paar stunden nur mit dem tutorial zubringen kann.
die x-serie ist komplex, weil sie ein dickes handbuch braucht um verstanden zu werden.
flugsims wie falcon sind auch immer noch komplex, da man dafür schonmal 400 tasten kennen muss, um sie zu spielen. vergleich das mal mit ace combat ^^
rainbow six spiele waren auf dem pc immer komplex, bis die konsolen kacke wie lockdown und vegas kam.
elder scrolls war früher ebenso komplex bis man oblivion wegen den konsoleros herunterdummen musste.
die einzigen komplexen rpgs´s die es auf der konsole gibt kommen aus japan und die zocken sowieso nicht soviele.
hättest du ja ruhig noch mal was zu sagen können z.b. sowas wie in der art von "upps tnt, du hast recht, ich bin doch ein vollidiot"
aber du feigling schweigst deine blamage lieber tot
@mironator
komplex ist ein spiel nicht nur wenn man dementsprechend skill lernen muss, um gegen die besten mitzuhalten, sondern auch dann, wenn man eine gewisse eingewöhnungszeit braucht um es überhaupt zu begreifen.
supcom z.b. ist komplex weil ich bestimmt ne woche gebraucht habe um wenigstens die grundlagen zu verstehen.
paradox games sind immer komplex, weil man schon mal ein paar stunden nur mit dem tutorial zubringen kann.
die x-serie ist komplex, weil sie ein dickes handbuch braucht um verstanden zu werden.
flugsims wie falcon sind auch immer noch komplex, da man dafür schonmal 400 tasten kennen muss, um sie zu spielen. vergleich das mal mit ace combat ^^
rainbow six spiele waren auf dem pc immer komplex, bis die konsolen kacke wie lockdown und vegas kam.
elder scrolls war früher ebenso komplex bis man oblivion wegen den konsoleros herunterdummen musste.
die einzigen komplexen rpgs´s die es auf der konsole gibt kommen aus japan und die zocken sowieso nicht soviele.
- C.M. Punk
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1. Du scheinst in deinem Namen zwei entscheidende Buchstaben vergessen zu haben, aber es weiß eh jeder was du bist: tunte.sf
2. Die einzigen die sich hier immer wieder aufs Neue blamieren seid ihr Randgruppen-PC-Spieler, weil ihr glaubt mit Beleidigungen und Vorurteilen argumentieren zu können. Leider zeugt das nur von Dummheit, Ignoranz und Arroganz - aber es ist trotzdem lustig, die Texte solcher Leute zu lesen.
2. Die einzigen die sich hier immer wieder aufs Neue blamieren seid ihr Randgruppen-PC-Spieler, weil ihr glaubt mit Beleidigungen und Vorurteilen argumentieren zu können. Leider zeugt das nur von Dummheit, Ignoranz und Arroganz - aber es ist trotzdem lustig, die Texte solcher Leute zu lesen.
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Help
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Ich denke, man muss bei der Komplexität auch aufpassen. Ein Spiel muss meiner Meinung nach komplex im Sinne der Herausforderung sein. Ein zu komplexes Spiel (weil zu kompliziert aufgebaut) kann sehr viel Spielspaß rauben.
In der momentanen Entwicklung haben meiner Ansicht nach vor allem die Ego-Shooter Fans zu leiden, da ihre Spiele den Konsolen angepasst und somit schon ein wenig verhunst werden. Wir Strategen können uns freuen, auf dem PC wird alles, zumindest in der Hinsicht, beim Alten bleiben. Der Überzeugung bin ich deshalb, weil viele Ältere, finanzkräftige Personen (in meinem Umfeld) eher noch Strategiespiele spielen, als die Testosteron-Bomben-Shooter (Ich bin der geilste, und mach 100 Gegner alle).
Ich hoffe, dass man irgendwann die Simulationen wiederbelebt. Darkstar One war auch so ein "pimp my Raumschiff Causal Action Shooter Weltraum Gedöhns" was mich doch schwer enttäuscht hat.
In der momentanen Entwicklung haben meiner Ansicht nach vor allem die Ego-Shooter Fans zu leiden, da ihre Spiele den Konsolen angepasst und somit schon ein wenig verhunst werden. Wir Strategen können uns freuen, auf dem PC wird alles, zumindest in der Hinsicht, beim Alten bleiben. Der Überzeugung bin ich deshalb, weil viele Ältere, finanzkräftige Personen (in meinem Umfeld) eher noch Strategiespiele spielen, als die Testosteron-Bomben-Shooter (Ich bin der geilste, und mach 100 Gegner alle).
Ich hoffe, dass man irgendwann die Simulationen wiederbelebt. Darkstar One war auch so ein "pimp my Raumschiff Causal Action Shooter Weltraum Gedöhns" was mich doch schwer enttäuscht hat.
- johndoe869725
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Wobei Ego Shooter nie wirklich komplex waren. Das ist nicht ihr Anspruch. Natürlich gab es ab und zu mal komplexere Spiele, die sich grob wie ein Shooter gespielt haben, z.B. System Shock 2, aber das waren keine reinen Shooter.
Dark Star One ist ein sehr gutes Beispiel. Ich mochte das Spiel eigentlich sogar ganz gerne, aber im Vergleich zu Tie Fighter ist das Teil wirklich nur ein Casual Game, genau so wie Kotor 1 trotz der Klasse, die es noch immer hat, im Vergleich zu Baldurs Gate auch extrem simpel daherkommt. Diese Entwicklung existiert auf allen System, geht aber oft von den Konsolen aus. Dies liegt jetzt nicht an den Geräten an sich, sondern an ihrer immensen Verbreitung, die sie für den Massenmarkt einfach interessanter macht, so dass die Spiele auf eine möglichst große Verbreitung hin entwickelt werden. PCler merken diesen Wandel meistens stärker als die Konsoleros, da viele der Serien, die man als besonders komplex bezeichnet, wie z.B. Tie Fighter viele Strategiespiele und die anspruchsvollen RPGs ursprünglich auf dem PC zu Hause waren und die meisten reinen Konsoleros diese Titel gar nicht kennnen. Tie Fighter oder die echten Baldurs Gate RPGs z.B. erschienen nie für die Konsole. Deshalb haben PCler oft einen besseren Vergleichsmaßstab.
Diese Wirkung macht aber auch vor den Konsolenserien nicht halt. Wenn ich mich an die SNES FFs erinnere und die mit den modernen JRPGs vergleiche ist da auch viel Anspruch flöten gegangen. Wie bereits gesagt, es trifft alle Systeme.
Dark Star One ist ein sehr gutes Beispiel. Ich mochte das Spiel eigentlich sogar ganz gerne, aber im Vergleich zu Tie Fighter ist das Teil wirklich nur ein Casual Game, genau so wie Kotor 1 trotz der Klasse, die es noch immer hat, im Vergleich zu Baldurs Gate auch extrem simpel daherkommt. Diese Entwicklung existiert auf allen System, geht aber oft von den Konsolen aus. Dies liegt jetzt nicht an den Geräten an sich, sondern an ihrer immensen Verbreitung, die sie für den Massenmarkt einfach interessanter macht, so dass die Spiele auf eine möglichst große Verbreitung hin entwickelt werden. PCler merken diesen Wandel meistens stärker als die Konsoleros, da viele der Serien, die man als besonders komplex bezeichnet, wie z.B. Tie Fighter viele Strategiespiele und die anspruchsvollen RPGs ursprünglich auf dem PC zu Hause waren und die meisten reinen Konsoleros diese Titel gar nicht kennnen. Tie Fighter oder die echten Baldurs Gate RPGs z.B. erschienen nie für die Konsole. Deshalb haben PCler oft einen besseren Vergleichsmaßstab.
Diese Wirkung macht aber auch vor den Konsolenserien nicht halt. Wenn ich mich an die SNES FFs erinnere und die mit den modernen JRPGs vergleiche ist da auch viel Anspruch flöten gegangen. Wie bereits gesagt, es trifft alle Systeme.
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TNT.sf
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übertreib mal nicht. gerdade jrpg´s empfinde ich als genre, die es sogar schaffen immer wieder neue niveaus zu bilden.
was war denn z.b. an ffi komplex? dieses job system war sehr simpel gestrikt. man erkannte ja sofort die stärken der jeweiligen klassen. das einzige woran man sich gewöhnen musste war das item system, aber das ist nunmal bei jeder serie so.
und wenn man mal an einer stelle nicht weiterkam musste man so lange hochleveln, bis man den gegner endlich besiegen konnte. diesen makel hatten soviele jrpg´s der alten schule, aber das war wohl einfach unerfahrenheit.
komplex wurden diese spiele eigentlich nur, wenn man sie in rekordzeit durchspielen wollte, also indem man eben mit low level chars bis zum endgegner geht. dafür muss man halt alle items, alle bosse und deren schwächen auswendig lernen. aber diese strategien kann man natürlich unmöglich beim ersten durchspielen entwickeln, also sind sie ja nicht für komplexität verantwortlich.
wenn ich das auch mal vergleiche, das skill system von ffx mit dem von ffi, frag ich mich, wo da früher die komplexität gewesen sein soll. bei ffi levelte man ohne entscheidungsgewalt einfach nach oben. bei ffx konnte man nach jedem level entscheiden welchen weg man geht und es war sogar möglich sich total zu verskillen. das item und magie system ist ja in ff seit jeher beibehalten worden, von daher kann man da nicht mit höherem anspruch argumentieren.
bei ffi ist es demnach möglich jederzeit sich so hochzuleveln, daß man immer locker weiterspielen kann, bei ffx war es jedoch möglich seine chars so zu verskillen, daß es irgendwann keinen ausweg mehr gab.
ein kollege von mir musste auf dem weg nach zanarkand, also schon ziemlich weit im spiel, erkennen das es keinen sinn macht weiterzuspielen, weil er selbst mit hochleveln keinen stich gegen die endbosse landen konnte. er hat es dann irgendwann aufgegeben und nochmal von vorne begonnen.
ein spiel, je komplexer es ist, desto mehr möglichkeiten eröffnet es einem auch im spiel selber und desto mehr spaß macht es auch in diesem rumzuprobieren und einfach nur zu spielen.
die meisten mainstream games machen zwar auch so immer wieder eine menge spaß, aber halt immer nur so kurzfristig. bei einem komplexen spiel kann man hingegen monatelang spaß haben, weil man immer wieder etwas neues entdeckt.
was war denn z.b. an ffi komplex? dieses job system war sehr simpel gestrikt. man erkannte ja sofort die stärken der jeweiligen klassen. das einzige woran man sich gewöhnen musste war das item system, aber das ist nunmal bei jeder serie so.
und wenn man mal an einer stelle nicht weiterkam musste man so lange hochleveln, bis man den gegner endlich besiegen konnte. diesen makel hatten soviele jrpg´s der alten schule, aber das war wohl einfach unerfahrenheit.
komplex wurden diese spiele eigentlich nur, wenn man sie in rekordzeit durchspielen wollte, also indem man eben mit low level chars bis zum endgegner geht. dafür muss man halt alle items, alle bosse und deren schwächen auswendig lernen. aber diese strategien kann man natürlich unmöglich beim ersten durchspielen entwickeln, also sind sie ja nicht für komplexität verantwortlich.
wenn ich das auch mal vergleiche, das skill system von ffx mit dem von ffi, frag ich mich, wo da früher die komplexität gewesen sein soll. bei ffi levelte man ohne entscheidungsgewalt einfach nach oben. bei ffx konnte man nach jedem level entscheiden welchen weg man geht und es war sogar möglich sich total zu verskillen. das item und magie system ist ja in ff seit jeher beibehalten worden, von daher kann man da nicht mit höherem anspruch argumentieren.
bei ffi ist es demnach möglich jederzeit sich so hochzuleveln, daß man immer locker weiterspielen kann, bei ffx war es jedoch möglich seine chars so zu verskillen, daß es irgendwann keinen ausweg mehr gab.
ein kollege von mir musste auf dem weg nach zanarkand, also schon ziemlich weit im spiel, erkennen das es keinen sinn macht weiterzuspielen, weil er selbst mit hochleveln keinen stich gegen die endbosse landen konnte. er hat es dann irgendwann aufgegeben und nochmal von vorne begonnen.
das gilt vielleicht für casual gamer, aber nicht für einen richtigen core gamer. ich selber habe früher die fehler begangen mir von zu komplizierten spielen mit zu langer eingewöhnungszeit den spaß zu verderben zu lassen, aber irgendwann erkannte ich das ich damit komplett falsch lag.help hat geschrieben:Ich denke, man muss bei der Komplexität auch aufpassen. Ein Spiel muss meiner Meinung nach komplex im Sinne der Herausforderung sein. Ein zu komplexes Spiel (weil zu kompliziert aufgebaut) kann sehr viel Spielspaß rauben.
ein spiel, je komplexer es ist, desto mehr möglichkeiten eröffnet es einem auch im spiel selber und desto mehr spaß macht es auch in diesem rumzuprobieren und einfach nur zu spielen.
die meisten mainstream games machen zwar auch so immer wieder eine menge spaß, aber halt immer nur so kurzfristig. bei einem komplexen spiel kann man hingegen monatelang spaß haben, weil man immer wieder etwas neues entdeckt.
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Help
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Ja, da stimme ich Dir auch vollkommen zu. Ich musste allerdings auch leidvoll auf der letzten LAN-Party erfahren, dass fast nur noch Causal-Games gezockt werden, wie Ego-Shooter etc. Echte Brocken bzw. Schwergewichte bekommt man gar nicht mehr an den Mann, weil die Leute das Game nicht kennen und sich in der kurzen Zeit der LAN nicht einarbeiten wollen. Da hat man das klassische Problem. Stattdessen muss man wieder auf 0815-Titel zurückgreifen, die nach Schema-F funktionieren. Wenn man schon seit über 15 Jahren daddelt, dann sind solche Spiele hin und wieder ganz ok, auf Dauer aber langweilig.TNT.sf hat geschrieben:das gilt vielleicht für casual gamer, aber nicht für einen richtigen core gamer. ich selber habe früher die fehler begangen mir von zu komplizierten spielen mit zu langer eingewöhnungszeit den spaß zu verderben zu lassen, aber irgendwann erkannte ich das ich damit komplett falsch lag.help hat geschrieben:Ich denke, man muss bei der Komplexität auch aufpassen. Ein Spiel muss meiner Meinung nach komplex im Sinne der Herausforderung sein. Ein zu komplexes Spiel (weil zu kompliziert aufgebaut) kann sehr viel Spielspaß rauben.
ein spiel, je komplexer es ist, desto mehr möglichkeiten eröffnet es einem auch im spiel selber und desto mehr spaß macht es auch in diesem rumzuprobieren und einfach nur zu spielen.
die meisten mainstream games machen zwar auch so immer wieder eine menge spaß, aber halt immer nur so kurzfristig. bei einem komplexen spiel kann man hingegen monatelang spaß haben, weil man immer wieder etwas neues entdeckt.
Was ich mit meinem Statement meinte, ist, dass man neue komplexere Spiele eine intuitive Handhabung/Oberfläche verpassen muss, damit der Frustfaktor klein bleibt. Auch in Sachen KI ist bei Strategietiteln meiner Meinung nach noch sehr viel Luft nach oben offen.
Wenn ich jetzt speziell an Tie-Fighter denke, mit seinen vielen Tastenkombinationen und der Joysticksteuerung, dann kann ich mir nur schwer vorstellen, ein Nachfolgergame jemals auf einer LAN spielen zu können, wenn nicht Anpassungen/Vereinfachungen durchgeführt werden... und das zur Last der Komplexität.
Aber es gibt ja immerhin noch Studios wie Relic, Stardock oder Paradox, die einen noch fordern.
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TNT.sf
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also komplexe mp spiele haben es immer schwer gehabt, auch zu meiner lan zeit. ich kannte vllt zu jedem wirklich komplexen spiel einen einzigen, wenn überhaupt, der das auch beherrschte. dafür kamen dann wieder andere an, und meinten ich sollte irgendein anderes komplexes spiel mit ihnen zocken, was ich vorher noch nie gespielt hatte.
also bei multiplayer spielen sollte man das nicht unbedingt übertreiben. da sollte die komplexität eher darin bestehen entsprechenden skill zu lernen.
also bei multiplayer spielen sollte man das nicht unbedingt übertreiben. da sollte die komplexität eher darin bestehen entsprechenden skill zu lernen.
