Der Tsunami und die Folgen

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bruchstein
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Beitrag von bruchstein »

Das die alternativen Energien gefährlicher und schädlicher sind als die Atomkraft, ist ja wohl der witz des Jahres....selten so gelacht heute

Und gerade die CDU/FDP hat jahrzehnte lang die Klimaerwärmung geleugnet und jetzt wo ihnen die Argumente ausgehen, soll die Atomkraft der strahlende Retter vor der Klimaerwärmung sein.....die Typen von der CDU/FDP sollten ins Comedy Fach wechseln.....da gibts andere Möglichkeiten aber die CDU/FDP mag nicht, ein bischen trotzig die Burschen...verständlich denn das würde ja ihren grossen Plan einer strahlenden Zukunft, sprich Neubau von AKWs in 5 jahren (streng geheim ups) verhindern......bitte um mehr verständniss für die armen kerle, die es doch nur gut mit uns meinen......die Jungs von der CDU/FDP habens wirklich nicht leicht in diesen Tagen :D

Und Frankreich muss ja auf mindestens 100 000 tonnen strahlendem Atomabfall sitzen (50 AKWs).....die Welt verstrahlen und Atomar verseuchen geht deutlich schneller würde ich mal behaupten . Und der Oettinger von der CDU als Energieminister der EU wird auch dafür sorgen, das in der hinsicht nichts schief geht...danke, wollte schon immer mal ``Stalker`` Life erleben :D
tobi19823
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Beitrag von tobi19823 »

Ich weiss, dass Teile in Atomkraftwerken nur auf ein paar Jahre ausgelegt wurden und dann erneuert werden sollen. Allerdings sind diese Erneuerungen oftmals zu teuer und deshalb werden sie gleich mal eingespart. In Japan wurden die Atomkraftwerke von einem Ingeneur (der in der AKW-Industrie arbeitete) schon vor mehreren Jahren als erneuerungswürdig Bezeichnet, beziehungsweise als sehr gefährlich. Daraufhin wurde er gefeuert (Quellen: DPA, New York Times).
So werden Störfälle oftmals als "Servicearbeiten" ausgelegt.
Da AKWs aber extrem lukrativ sind (sie sind komplett abbezahlt -> Der Strom von AKWs ist auf der Strombörse besonders billig), wollen die Betreiberfirmen sie nicht abschalten. Deshalb würden die Strompreise durch ein Abschalten deutlich ansteigen.
Zu den CO²-Sparenden Maßnahmen: Windkraftanlage stoßen anfangs effektiv mehr CO² aus als vergleichbare Kohlekraftwerke. Dies liegt daran, dass sie Zement benötigen und ebendieser kann nur unter hohem CO² ausstoß hergestellt werden. Immerhin stößt die Zementindustrie mehr CO² aus als alle anderen. Außerdem wird ihr Strom weniger genutzt, da er teuer ist.
Dennoch sehe ich diese Maßnahmen als sinnvoll an, da man sich damit von Schadstoffausstoßenden Stromherstellungsbetrieben unabhängig machen kann.
Stromsparende Maßnahmen, wie Quecksilberlampen (ugs. Energiesparlampen) oder Photovoltaikzellen (ich schreibe absichtlich nicht Solarzellen, da diese theoretisch auch anders aufgebaut sein könnten) sind auf den zweiten Blick umweltschädlich. So ist die technisch komplexe Aufbauweise von den Lampen umweltschädlich. Dazu kommt das Quecksilber welches nach Gebrauch entsorgt werden muss.
Die Herstellungsweise von den Zellen ist auch nicht wirklich einfach und Umweltfreundlich.
Überhaupt sehe ich die ganze Theorie mit den Treibhausgasen eher skeptisch, da der antropogene Anteil verdammt gering ist und die härtesten Klimaverändernden Stoffe (FCKW) polarisiert wurden und für ein Ozonloch über dem Südpol gesorgt haben. Durch dieses Ozonloch wurde es in der Antarktis kurzfristig kälter.
Und die verschiebung der Erdachse (veränderter Einstrahlungswinkel der Sonne) wird auch kaum berücksichtigt.
Naja aber zurück zum eigentlichen Thema.
Die regenerativen Energien verursachen zwar mehr Schäden, als die AKWs, WENN es keine Störfälle gibt. Also kann man diese Theorie Meiner Meinung gleich über den Haufen werfen. Die alten Brennelemente stellen, richtig gelagert, auch keine extrem erhöhte Umweltbelastung dar, da sie zentralisiert gelagert werden. Wobei ich mich frage, wie lang es noch dauert, bis die in Chinas Flüssen zu finden sind. Diverse Schiffe mit Atommüll sind schliesslich auch schon untergegangen. Nur komisch, dass da ein rundes Schweissloch zum Untergang geführt hat!

Somit wäre ein Aussteigen aus der Atomenergie sicherheitstechnisch sinnvoll ist aber energiepolitisch nicht direkt durchsetzbar.
Jedoch bin auch ich gegen Atomenergie und würde auch steigende Energiepreise in kauf nehmen solange die Stromindustrie in Deutschland dezentralisiert wird, da dann das eventuelle Kartell der Großstromanbieter zerschlagen würde und die Preise schwächer ansteigen würden.

Bei Japan gibt es einen zentralen Konzern, der über eine hohe Marktmacht verfügt. Auch das führt zu steigenden Preisen, weniger Sicherheit (man will ja schließlich ordentlich was rausholen) und verhindert neue Konkurrenz.

edit: natürlich sorgt auch ein steigendes Aufkommen an Atommüll für eine erhöhte Belastung, die auch die Schäden durch die CO²-Minimierung übersteigt obwohl...eigentlich hat es schon lange die reg Energien überstiegen.
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Scorcher24_
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Beitrag von Scorcher24_ »

bruchstein hat geschrieben:@ Scorcher 24 wenn du darauf bestehst das der Atommüll nichts mit der Atomkraft zu tun hat, frage ich mich was für eine Art Diskussion du überhaupt führen möchtest.... :D
Die Rede war von Kernfusion. Nicht von Atomkraft. Lern bitte lesen. Danke.
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Nightfire123456
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Beitrag von Nightfire123456 »

Scorcher24 hat geschrieben:Ich denke keiner ist dafür, dass AKW ewig bleiben.
Nur wie ich bereits sagte: So ein überstürzter Ausstieg weil ein paar Leute Panik schieben ist der falsche Weg.
Es müssen richtige Alternativen her, wie als bsp. Kernfusion wie sie auf der Sonne stattfindet. Das erste experimentelle Kraftwerk geht ca. 2019 in Betrieb. Bis das ganze aber effizient wird, werden nochmal gut mindestens 30 Jahre vergehen, geschätzt wird 50.
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft ... 19702.html
http://de.wikipedia.org/wiki/ITER
http://www.iter.org/

Problem ist die Energie, die man in die Fusion stecken muss, um Energie zu erhalten. Das muss drastisch reduziert werden.

Die restlichen Alternativen wurden ja bereits (tot)diskutiert.
@Bruchstein Das fusionieren von Atomen ist etwas anderes als das spalten.
Das spannende an der fusionsenergie ist ja wieviel energie man daraus gewinnen kann. Verglichen mit der Kernspaltung ist es ein vielfaches. Der Plan war ja mal die regenerativen energien her zu nehmen um die energie für die Fusionsreaktoren zu haben. Was auch super funktionieren würde.
Soviel ich weiß ist das Hauptproblem eher die Sicherheit. Bei der Kernspaltung entsteht über einen längeren Zeitraum viel Energie. Bei der Fusion hingegen über nur einen relativ kurzen Zeitraum gigantisch viel energie, die muss auch irgendwo hin. Wenn bei einer Kernfusion was schiefgehen würde wäre Tschernobyl oder das was in Japan passiert ist ein Witz dagegen.
Die Fusionsenergie würde auch das Problem mit der Solarenergie erübrigen, immer wenn wir lange sonnen phasen haben würden einfach die Fusionreaktoren hoch gefahren und schon ist das Problem mit gefährlichen überspannung gelöst.
Wäre die sauberste und effektivste Lösung überhaupt, aber noch gefährlicher als die bisherigen Atom reaktoren
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bruchstein
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Beitrag von bruchstein »

@ Scorcher24 spielt das ne Rolle....denke nicht.....der Atommüll passt einfach nicht in deine Rechnung (nicht nur könnte man fast sagen)und das ist Fakt....... :D
Zuletzt geändert von bruchstein am 20.03.2011 18:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Scorcher24_
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Beitrag von Scorcher24_ »

bruchstein hat geschrieben:@ Scorcher24 spielt das ne Rolle....denke nicht.....der Atommüll passt dir einfach nicht in deine Rechnung und das ist Fakt.......
Du saugst dir hier sachen aus den Fingern wie es dir grade passt.
Deine Polemik führt aber zu nichts.
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Nightfire123456
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Beitrag von Nightfire123456 »

bruchstein hat geschrieben:@ Scorcher24 spielt das ne Rolle....denke nicht.....der Atommüll passt einfach nicht in deine Rechnung (nicht nur könnte man fast sagen)und das ist Fakt....... :D
Schreib doch keinen unsinn. Google doch mal nach Fusionsenergie. Die Fusionsenergie ist im groben das gegenteil der Spaltung. Gab mal ein sowjetisches Projekt wo versucht wurde den Atommüll der bei Kernkraftwerken entsteht zu fusionieren und somit unschädlich zu machen.
Wo ist da dein Atommüll?
Realisierbar ist das ganze nur schwer und dann sehr teuer, aber das ist ein anderes thema
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Scorcher24_
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Beitrag von Scorcher24_ »

Naja, es entsteht bei Kernfusion durchaus etwas radioaktiver Abfall, aber nicht in der Form wie bei Kernkraftwerken. Und es werden Mittel und Wege erforscht diesen drastisch zu reduzieren und wiederzuverwerten.
Aber das ist alles noch nicht spruchreif.
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bruchstein
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Beitrag von bruchstein »

@ Scorcher24 wenn hier sich einer was aus den Fingern saugt, bist du das.....alleine schon meine Verwarnung, für was bitteschön, der einzigste wo sich warscheinlich angegriffen oder provoziert fühlt ist der CDU Kreisverband und du....... für jede Ironische Bemerkung eine Verwarnung, sind wir hier in einem katholischem Mädchenheim?.....

Erkläre mir das bitte....

nicht Spruchreif, tolle argumente für die Atomkraft,nochmal zu Errinnerung der Atomabfall in Deutschland beträgt aktuell 16000 Tonnen, und er wird täglich mehr ..... das ist etwas ....ok
Zuletzt geändert von bruchstein am 20.03.2011 18:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Nightfire123456
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Beitrag von Nightfire123456 »

nicht Spruchreif, tolle argumente für die Atomkraft,nochmal zu Errinnerung der Atomabfall in Deutschland beträgt aktuell 16000 Tonnen ..... das ist etwas ....ok
Wie ich geschrieben habe gibt es Projekte den Atommüll wieder zu fusionieren und dadurch theoretisch (in der praxis leider noch nicht ganz erreicht) zu neutralisieren.
Machen wir es mal anders und erklär mal wie du dir einen sauberen Ausstieg vorstellst? Welche Energien Arten würdest du nutzen und warum? An welchen Standorten?
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Scorcher24_
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Beitrag von Scorcher24_ »

bruchstein hat geschrieben: nicht Spruchreif, tolle argumente für die Atomkraft,nochmal zu Errinnerung der Atomabfall in Deutschland beträgt aktuell 16000 Tonnen ..... das ist etwas ....ok
Kernfusion != Atomkraft bzw eine andere Form.....
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DdCno1
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Beitrag von DdCno1 »

Ja, Atomkraft ist teuer, unsicher und aus vielerlei anderen Gründen eine schlechte Idee. In der Theorie super, in der Praxis ein Alptraum - in der Hinsicht sind wir uns alle einig. Dass ein Ausstieg unvermeidlich ist, findet als Position selbst in konservativeren Kreisen immer mehr Fürsprecher.

Es bringt jetzt nichts, Meinungen anzugreifen, die in der vielfältigen Grauzone zwischen "Für Atomkraft" und "Gegen Atomkraft" liegen. Ich rate allen, die Beiträge von Menschen, mit deren Auffassung sie nicht übereinstimmen, genau zu lesen. Man kann nur vernünftig diskutieren, indem man die Existenz anderer Positionen auch akzeptiert und sich nicht wie ein Geier auf jedes seiner eigenen Meinung nach falsche Wort stürzt.
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bruchstein
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Beitrag von bruchstein »

damit kann ich leben, aber meine Verwarnung für Ironie und Wortwitz verstehe ich jetzt absolut nicht.....und wenn man die Post von Scorcher ein paar seiten vorher betrachtet gegenüber mir und seine Versuche mich dezent lächerlich zu machen war da um einiges deutlicher......bitte das zu berücksichtigen und ich bitte darum meine Verwarnung zurückzunehmen....
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Exedus
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Beitrag von Exedus »

lenymo hat geschrieben:
Deuterium hat geschrieben:
breakibuu hat geschrieben: Eine militärische Intervention diverser Nationen in einen Bürgerkrieg ist natürlich auch viel unwichtiger, als ein Unfall über den es seit einer Woche jeden Tag nur den selben Kram zu berichten gibt...
Viele scheinen leider nicht zu begreifen, wie die Medien funktionieren.
Wie das mit den Medien funktioniert begreift jeder der sie konsumiert, aber es trotzdem interessant jedes mal zu sehen wie schnell ein gestern noch heißes Thema verdrängt wird.
"Kein Super GAU mehr..... Laaaaangweilig! Next!"
Wenn die Geschichte keine Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hätte wärs wohl in 2 Wochen fast vergessen und man würde das nächste mal beim Jahresrückblick dran erinnert.
Soll man jetzt jeden Tag darüber berichten das in Japan kein Super Gau stattfinden ? Oder wie stellst du dir Nachrichten vor?
SixBottles
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Beitrag von SixBottles »

Exedus hat geschrieben:
lenymo hat geschrieben: "Kein Super GAU mehr..... Laaaaangweilig! Next!"
Wenn die Geschichte keine Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hätte wärs wohl in 2 Wochen fast vergessen und man würde das nächste mal beim Jahresrückblick dran erinnert.
Soll man jetzt jeden Tag darüber berichten das in Japan kein Super Gau stattfinden ? Oder wie stellst du dir Nachrichten vor?
erstens wird jeden tag darüber berichtet dass es (noch) kein super gau geben wird (p.s. der supergau kann auch noch in einigen monaten auftreten also stellt euch schonmal auf diese art meldungen ein) und zweitens hat er vollkommen recht.

wenn der reaktor in japan mit seinen unvoraussehbaren konsequenzen bereits hochgegangen wäre, würden wir hier nicht über einen baldigen atomaustieg reden sondern die politik hätte ihn sofort umgesetzt.

aber wenn der reaktor tatsächlich erfolgreich runtergefahren werden kann, kann es durchaus möglich sein dass der atomausstieg hier in deutschland sogar noch verschoben wird. ich freu mich dann jetzt schon auf debatten in talkshows wo sich dann cdu und fdp menschen hinzetzten werden und darüber reden werden wie sicher doch atomkraftwerke sind. denn stellt euch vor eines der schwerdten beben der weltgeschichte und anschließenden tsunami haben ein akw direkt getroffen und man konnte die kernschmelze verhindern und das war 2011 heute sind wir mit unseren sicherheitskriterien viel weiter und können einen solchen vorfall auschließen. besonders da es ja in deutschland nicht zu sochlen naturkatastropghen kommen kann. ergo fazit und message des unglücks in japan: atomkraftwerke sind sicher!

so funktioniert nun mal die wirtschaft in dieser welt. solange es nicht zum sprichwörtlichen super gau kommt werden sich die nachrichten so schnell nicht ändern.


und nun zu den co2 schädlichen erneuerbaren energien. das ist eine derartige propaganda der energielobby...unglaublich

für windräder wird zement benötigt der viel co2 verbraucht? habt ihr euch schonmal vorgestellt wieviel beton und zement für ein kernkraftwerk oder jedanderes kraftwerk gebraucht wird?! die produktion von solarzellen verbraucht co2?! allein schon der abbau von kohle verbraucht da schon weitmehr co2 geschweige denn die verbrennung.

auch die wirtschaftlichkeit ist eine milchmädchen rechnung.

die produktion und der verkauf von photovoltaniktechnologien in andere länder wird unmengen von geld in die kassen spülen und vorallem arbeitsplätze schaffen und das geld wir auch in der bevölkerung ankommen da viele zellen hersteller mittelständische firmen sind.

bei der atomkraft profitieren nur eine handvoll menschen. vornämlich die 3 großen energiekonzerne und die lobbyisten die sich damit die taschen privat füllen.

letztendlich versetzten die immensen kosten der endlagerung und der unfallbeseitigung dem wirtschaftlichen argument den todestoß.

erstmal zur endlagerung.

es gibt in deutschland kein endlager!
jetz sieht man was man davon hat wenn sich diese idioten die sich damals schmieren haben lassen um asse als endlager nutzen zu können.

der gesamte atommüll muss entfernt werden. auf kosten der steuerzahler.
dies wird uns deftige milliarden kosten. und man hat heute keinen plan wie man das bewerkstelligen soll.
denn diese tollen atomendlager fässer die die strahlung jahrzehnte zurückhalten sollten wurden einfach in ein loch hinuntergeworfen niemand kennt den zustand in dem dieser hochradioaktive müll sich befindet.

dann kommen wir zur unfallbeseitigung.

erinnert ihr euchnoch an tschernobyl? das ist jetzt fast 30 jahre her. der ukraine sind milliarden euro entgangen weil ein gebiet von hunderten wenn nicht sogar tausenden quadratkilometern nicht wirtschaftlich nutzbar ist.

nach neueren untersuchungen ist der beton sakrophag brüchig und muss in den nächsten jahren ersetzt werden. dies wird mit dem titel "das größte bewegliche gebäude der welt" ind die menschheitsgeschichte eingehen und die kosten sind auf zweistellige milliarden euro zu beziffern sein.

aber damit nicht genug. den es gibt noch aktive brennelemente im atomkraftwerk und diese müssen in den nächsten jahrzehnetn ebenfalls beseitigt werden, damit es nicht zur erneuten atom katastrophe kommen wird. wie man das anstellen soll is bisheute vollkommen unbekannt. auch die höhe des geldbetrages welches ein solchen unterfangen kosten wird sind bis heute nicht abzusehen. zudem kommt auch noch, dass die brennelemente die dort noch lagern so dermaßen hoch verstrahlt sind dass ebenfalls bis heute nicht absehbar ist, was man mit diesen elementen anstellen soll. in heutige endlager dürfen sie jedenfalls nicht lagern.



wie gesagt ich empfehle jedem hier sich die dokumentation "Die Atomlüge" anzuschauen.
es ist wirklich erschreckend herauszufinden wie die atombetreiber anscheinend sicherheit definieren.
Zuletzt geändert von SixBottles am 22.03.2011 18:33, insgesamt 1-mal geändert.