Whoa, langsam, ganz ruhig, niemand hier wollte dein Lieblingsspiel schlecht reden, man wird ja wohl noch spekulieren dürfen, oder? Und wenn man die vollmundigen Ankündigungen vor Teil 1 nimmt und dann mit dem Endergebnis vergleicht, und dann die jetzigen (zugegebenermaßen sehr frühen) Aussagen nimmt und hochrechnet, dann kann man sich doch schon irgendwie einen Reim drauf machen. Zumal zumindest ich nicht wirklich pessimistisch war, sondern eher Hoffnung geäußert habe, dass Teil 2 ein für die Art des Spiels angebrachteres Kampfsystem haben wird und dadurch für mich interessanter sein könnte als der (wieder nur für mich) sehr enttäuschende Teil 1.Arkune hat geschrieben:Und gebt mir bitte die Lottozahlen von nächster Woche wenn ihr schon alle eine Glasskugel habt.
Wir haben noch nicht mal einen verfickten Screenshot gesehen geschweige denn Kampfszenen aber es wird schon gemosert was das Zeug hält!
Wie wäre es wenn ihr Klugscheißer mal bis zum Trailer abwartet bevor ihr euren unangebrachten Pessimismus verbreitet? - Dann ist wenigstens nicht ganz so lächerlich.
Dragon Age 2: Offizielle Ankündigung
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- iurtghreugi
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Re: ...
- Sushi Phoenix
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Könnte interessant werden. Ich hoffe, bei dem "dynamischen Kampfsystem" handelt es sich nicht um einen einfachen Ein-Klick-Prügler mit toll animierten Quick-Time-Events.
Ich hoffe ja mal auf ein komplexes Echtzeit Kampfsystem. Gab es sowas überhaupt schonmal? Echtzeit und Komplex? Was mir mal gefallen würde wäre etwas, das sich entfernt an das Gothic I und II Kampfsystem anlehnt. Also das man mit gezogener Waffe und gedrückter Aktionstaste in verschiedene Richtungen Hauen kann. Zum beispiel einmal nach links, und der Held macht einen Seitwärtshieb von links. Zweimal schnell hintereinander nach links und der Held schwingt von unten nach links oben aus. Wenn die Klinge dann oben ist kann man dann entweder nach oben drücken und die Klinge saust dann Spaltend nach unten in die Mitte, oder nach Rechts, wo er eine Drehung macht und die Klinge von der Seite krachen lässt.
Blocken tut man dann, indem man die Blockentaste drückt und mit der Maus die blockende Waffe drehen kann, sodass man von allen Seiten blocken kann, oder in Falle eines Seitenhiebs die Klinge auch tatsächlich nach links oder rechts drehen muss, damit der Hieb abgewehrt werden kann.
Ich weiß nicht, wie das umzusetzen ist, aber wenn sowas klappt, dann wäre das mal das ultimative Echtzeit Kampfsystem.
Naja, ich bleib gespannt. Das es einen festen Helden gibt, gefällt mir recht gut. Ich denke, es wird wieder den Kompromiss geben, das man Geschlecht und Aussehen ändern kann, aber der Held nach wie vor vertont und einzigartig bleibt. Finde ich so besser, das hat mir in Mass Effect schon am besten gefallen, denn so hat man wenigstens einen lebendigen Charakter der auch mal einen Ton von sich gibt. War mir immer ein Rätsel, wieso so viele Rollenspieler einen absolut stummen und charakterlosen Helden vorziehen, nur weil man das Aussehen komplett definieren konnte.
Ansonsten ist mir eine dichte Atmosphäre und eine spannende Geschichte noch am wichtigsten. Ich könnte mich auch mit einen Hack'n'Slay zufrieden geben, solange die Story und Handlung packend insziniert und erzählt wird.
Ich hoffe ja mal auf ein komplexes Echtzeit Kampfsystem. Gab es sowas überhaupt schonmal? Echtzeit und Komplex? Was mir mal gefallen würde wäre etwas, das sich entfernt an das Gothic I und II Kampfsystem anlehnt. Also das man mit gezogener Waffe und gedrückter Aktionstaste in verschiedene Richtungen Hauen kann. Zum beispiel einmal nach links, und der Held macht einen Seitwärtshieb von links. Zweimal schnell hintereinander nach links und der Held schwingt von unten nach links oben aus. Wenn die Klinge dann oben ist kann man dann entweder nach oben drücken und die Klinge saust dann Spaltend nach unten in die Mitte, oder nach Rechts, wo er eine Drehung macht und die Klinge von der Seite krachen lässt.
Blocken tut man dann, indem man die Blockentaste drückt und mit der Maus die blockende Waffe drehen kann, sodass man von allen Seiten blocken kann, oder in Falle eines Seitenhiebs die Klinge auch tatsächlich nach links oder rechts drehen muss, damit der Hieb abgewehrt werden kann.
Ich weiß nicht, wie das umzusetzen ist, aber wenn sowas klappt, dann wäre das mal das ultimative Echtzeit Kampfsystem.
Naja, ich bleib gespannt. Das es einen festen Helden gibt, gefällt mir recht gut. Ich denke, es wird wieder den Kompromiss geben, das man Geschlecht und Aussehen ändern kann, aber der Held nach wie vor vertont und einzigartig bleibt. Finde ich so besser, das hat mir in Mass Effect schon am besten gefallen, denn so hat man wenigstens einen lebendigen Charakter der auch mal einen Ton von sich gibt. War mir immer ein Rätsel, wieso so viele Rollenspieler einen absolut stummen und charakterlosen Helden vorziehen, nur weil man das Aussehen komplett definieren konnte.
Ansonsten ist mir eine dichte Atmosphäre und eine spannende Geschichte noch am wichtigsten. Ich könnte mich auch mit einen Hack'n'Slay zufrieden geben, solange die Story und Handlung packend insziniert und erzählt wird.
- DaddelZeit
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Ich hoffe eher, dass es Pen & Paper-lastiger wird. Das System von Dragon Age 1 war in der Hinsicht ja eher abgespeckt, die Wege für Spezialisierungen auf bestimmte Waffen viel zu offensichtlich vorgegeben. Wer mit Zweihändern kämpft nimmt natürlich erst den Talentbaum, sowie die allgemeinen. Da ermöglicht einem ein Dungeons & Dragons-basiertes Spiel wie Neverwinter Nights noch deutlich mehr Möglichkeiten, seinen Charakter unterschiedlich aufzubauen.
Von der Designabteilung hoffe ich, dass sie sich halbwegs treu bleiben. Klar, der neue Bereich der Welt ist kein barbarisches Ferelden, dass erst kürzlich seine Eigenständigkeit erreicht hat und selbst beim Adel nicht all zu viel Pomp und Glitzer zu finden ist.
Aber dennoch kann man bei der gleichen Art der Darstellung bleiben, einfach weil es noch immer die gleiche Welt ist in der man sich bewegt
Was den festgelegten Helden angeht... eignet sich perfekt für eine sehr tiefgründige Story um den Hauptcharakter herum und die Vertonung des eigenen Charakters ist damit auch sehr einfach möglich, weil man nur einen Sprecher dafür braucht. Wenn der Hauptcharakter dann ähnlich im Gedächtnis bleibt wie ein Geralt aus "The Witcher" ist das echt keine schlechte Sache.
ABER! Ich habe die Befürchtung, dass mit diesem Umstand die Modbarkeit des Nachfolgers reduziert wird. Hatte man beim Vorgänger noch viel Zeit auf die Tools zum Erschaffen eigener Inhalte gelegt, könnte das diesmal wegfallen, wenn sie enginetechnisch nicht auf das zurückgreifen, was sie durch den Vorgänger schon erreicht haben.
Ein weiteres ungutes Gefühl beschleicht mich, weil die Entwicklung von Anfang an unter EAs Fuchteln stattfand. Zwar hat EA sich was die Qualität ihrer Spiele angeht deutlich verbessert, nur haben sie einfach die größte Vermarktungsmaschienerie im Hintergrund. Bei den Sims verlangen sie für einzelne, schäbige Möbelstücke Unmengen an Geld, bei Dragon Age hatten einige DLCs Bioware-unwürdige Qualität gehabt. Noch dazu bauten sie im Hauptspiel Questanfänge an, wo es dann hieß "Für diese Quest musst du erst DLC XYZ runterladen", was der Höhepunkt der Frechheit war, da es einen auch einfach aus dem Spiel rausreißt.
Ich hoffe nur Bioware werden genug Freiheiten gelassen, sodass sie weiterhin nach ihren eigenen Ansprüchen gute Rollenspiele entwickeln können.
Von der Designabteilung hoffe ich, dass sie sich halbwegs treu bleiben. Klar, der neue Bereich der Welt ist kein barbarisches Ferelden, dass erst kürzlich seine Eigenständigkeit erreicht hat und selbst beim Adel nicht all zu viel Pomp und Glitzer zu finden ist.
Aber dennoch kann man bei der gleichen Art der Darstellung bleiben, einfach weil es noch immer die gleiche Welt ist in der man sich bewegt
Was den festgelegten Helden angeht... eignet sich perfekt für eine sehr tiefgründige Story um den Hauptcharakter herum und die Vertonung des eigenen Charakters ist damit auch sehr einfach möglich, weil man nur einen Sprecher dafür braucht. Wenn der Hauptcharakter dann ähnlich im Gedächtnis bleibt wie ein Geralt aus "The Witcher" ist das echt keine schlechte Sache.
ABER! Ich habe die Befürchtung, dass mit diesem Umstand die Modbarkeit des Nachfolgers reduziert wird. Hatte man beim Vorgänger noch viel Zeit auf die Tools zum Erschaffen eigener Inhalte gelegt, könnte das diesmal wegfallen, wenn sie enginetechnisch nicht auf das zurückgreifen, was sie durch den Vorgänger schon erreicht haben.
Ein weiteres ungutes Gefühl beschleicht mich, weil die Entwicklung von Anfang an unter EAs Fuchteln stattfand. Zwar hat EA sich was die Qualität ihrer Spiele angeht deutlich verbessert, nur haben sie einfach die größte Vermarktungsmaschienerie im Hintergrund. Bei den Sims verlangen sie für einzelne, schäbige Möbelstücke Unmengen an Geld, bei Dragon Age hatten einige DLCs Bioware-unwürdige Qualität gehabt. Noch dazu bauten sie im Hauptspiel Questanfänge an, wo es dann hieß "Für diese Quest musst du erst DLC XYZ runterladen", was der Höhepunkt der Frechheit war, da es einen auch einfach aus dem Spiel rausreißt.
Ich hoffe nur Bioware werden genug Freiheiten gelassen, sodass sie weiterhin nach ihren eigenen Ansprüchen gute Rollenspiele entwickeln können.
- iurtghreugi
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Das hoffe ich ja auch, allerdings würde das in meinen Augen bedeuten, dass es wesentlich (ich betone: wesentlich) weniger Gemetzel gibt als in DA: Origins. Aber wie gesagt, da gebe ich die Hoffnung leider so langsam auf, offensichtlich sieht die Nachfrage auf dem Markt so aus, dass langsame, ruhige Rollenspiele mit Rätseln, viel kampffreier Erforschung etc. nicht mehr gewollt werden. Was würde ich für ein solches Rollenspiel geben, in dem man echte Rätsel lösen muss, riesige Städte und Dungeons erforschen kann und nur selten in Kämpfe verwickelt wird, die dann allerdings episch und schwer wären, mit einem taktischen Kampfsystem, tollen Dialogen, einer interessanten Story, vielschichtigen Charakteren, das ganze in einer schönen Iso-Optik...*träum*ganjagohan hat geschrieben:Ich hoffe eher, dass es Pen & Paper-lastiger wird.
Vielleicht muss ich nur endlich wieder anfangen, Pen & Paper selber zu spielen, denn bis auf die Iso-Optik bietet das ja all meine Wünsche...
- KONNAITN
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Ich will ja nicht schwarzmalen, aber "neue Genre-Maßstäbe für intensive Action" klingt für mich nach einer generellen Vereinfachung, also weiter weg von P&P. Etwa so wie bei Mass Effect u. Mass Effect 2 -wenn auch vielleicht nicht so drastisch.ganjagohan hat geschrieben:Ich hoffe eher, dass es Pen & Paper-lastiger wird. Das System von Dragon Age 1 war in der Hinsicht ja eher abgespeckt, die Wege für Spezialisierungen auf bestimmte Waffen viel zu offensichtlich vorgegeben.
Aber man wird sehen. Bis jetzt hört sich das meiste ohnehin nach heissem Marketing-Geschwafel an.
- Sushi Phoenix
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Das ist eine schwierige Gradwanderung. Also Dragon Age war mir auf alle Fälle zu Kampflastig. Wenn ich da nur an die sich ewig wiederholenden Kämpfe in den Tiefen Wegen denke...das war schon hart und zog nach einiger Zeit enorm an der Motivation. Andererseits finde ich es auch extrem öde, wenn man sich ständig von einem langatmigen Text zum anderen hangeln muss, um weiter zu kommen oder den Plott richtig zu verstehen. So etwa in Orzammar. Schon zu Beginn war die Situation klar: zwei Thronanwärter streiten sich, ein Clan-Krieg droht und man muss sich für eine Seite entscheiden. Man wusste also, wie in etwa der Plott weitergeht, und dennoch musste man sich durch viel politisches Gerede hangeln, wo jeder nochmal überflüssigerweise auf den Machtkampf der beiden Thronanwärter deutete. Ich war wirklich froh, als ich in die Tiefen Wege kam, nur da erwartete mich dann das Gegenteil. Wenige, spannende Dialoge, umso mehr Kämpfe gegen immer gleiche Gegnergruppen.Culé hat geschrieben:Das hoffe ich ja auch, allerdings würde das in meinen Augen bedeuten, dass es wesentlich (ich betone: wesentlich) weniger Gemetzel gibt als in DA: Origins. Aber wie gesagt, da gebe ich die Hoffnung leider so langsam auf, offensichtlich sieht die Nachfrage auf dem Markt so aus, dass langsame, ruhige Rollenspiele mit Rätseln, viel kampffreier Erforschung etc. nicht mehr gewollt werden. Was würde ich für ein solches Rollenspiel geben, in dem man echte Rätsel lösen muss, riesige Städte und Dungeons erforschen kann und nur selten in Kämpfe verwickelt wird, die dann allerdings episch und schwer wären, mit einem taktischen Kampfsystem, tollen Dialogen, einer interessanten Story, vielschichtigen Charakteren, das ganze in einer schönen Iso-Optik...*träum*ganjagohan hat geschrieben:Ich hoffe eher, dass es Pen & Paper-lastiger wird.
Vielleicht muss ich nur endlich wieder anfangen, Pen & Paper selber zu spielen, denn bis auf die Iso-Optik bietet das ja all meine Wünsche...
- Sushi Phoenix
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Sushi Phoenix hat geschrieben:Das ist eine schwierige Gradwanderung. Also Dragon Age war mir auf alle Fälle zu Kampflastig. Wenn ich da nur an die sich ewig wiederholenden Kämpfe in den Tiefen Wegen denke...das war schon hart und zog nach einiger Zeit enorm an der Motivation. Andererseits finde ich es auch extrem öde, wenn man sich ständig von einem langatmigen Text zum anderen hangeln muss, um weiter zu kommen oder den Plott richtig zu verstehen. So etwa in Orzammar. Schon zu Beginn war die Situation klar: zwei Thronanwärter streiten sich, ein Clan-Krieg droht und man muss sich für eine Seite entscheiden. Man wusste also, wie in etwa der Plott weitergeht, und dennoch musste man sich durch viel politisches Gerede hangeln, wo jeder nochmal überflüssigerweise den Machtkampf der beiden Thronanwärter beschrieb. Ich war wirklich froh, als ich in die Tiefen Wege kam, nur da erwartete mich dann das Gegenteil. Wenige, spannende Dialoge, umso mehr Kämpfe gegen immer gleiche Gegnergruppen.Culé hat geschrieben:Das hoffe ich ja auch, allerdings würde das in meinen Augen bedeuten, dass es wesentlich (ich betone: wesentlich) weniger Gemetzel gibt als in DA: Origins. Aber wie gesagt, da gebe ich die Hoffnung leider so langsam auf, offensichtlich sieht die Nachfrage auf dem Markt so aus, dass langsame, ruhige Rollenspiele mit Rätseln, viel kampffreier Erforschung etc. nicht mehr gewollt werden. Was würde ich für ein solches Rollenspiel geben, in dem man echte Rätsel lösen muss, riesige Städte und Dungeons erforschen kann und nur selten in Kämpfe verwickelt wird, die dann allerdings episch und schwer wären, mit einem taktischen Kampfsystem, tollen Dialogen, einer interessanten Story, vielschichtigen Charakteren, das ganze in einer schönen Iso-Optik...*träum*ganjagohan hat geschrieben:Ich hoffe eher, dass es Pen & Paper-lastiger wird.
Vielleicht muss ich nur endlich wieder anfangen, Pen & Paper selber zu spielen, denn bis auf die Iso-Optik bietet das ja all meine Wünsche...
