XCOM angekündigt

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Pyoro-2
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Beitrag von Pyoro-2 »

Hat das nicht das übliche "Rechtsklick -> Handbuch anzeigen lassen" Menupünktchen? ;)
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Axozombie
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Beitrag von Axozombie »

Pyoro-2 hat geschrieben:Hat das nicht das übliche "Rechtsklick -> Handbuch anzeigen lassen" Menupünktchen? ;)
nein und das haben auch leider nur sehr sehr wenige spiele :/
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IEP
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Beitrag von IEP »

M2Kx hat geschrieben:Wird wohl was Fallout mäßiges bei rauskommen, ich freu mich und bin ganz und gar nicht überrascht übereilt hingetippten Müll von irgendwelchen Sony Anhängern lesen zu müssen.
Sony Anhänger? Wo sind in dem Thread denn Sony-Anhänger? Dein Beitrag trieft geradezu vor Unwissenheit.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben: Manchmal weiß ich echt nicht, was ich mit Euch machen soll...
Weisst Du, warum Take2 aus XCOM einen Simpel-Shooter und kein komplexes Strategiespiel macht?

Genau deswegen! :)

Es ist ja nicht so, dass die Menschen vor zehn, fünfzehn Jahren schlauer waren, aber angesichts der heutigen Entwicklungskosten ist es wirtschaftlich durchaus sinnvoll ... halt, falsch ... es ist mit weniger Risiko verbunden, sein Produkt der jeweils größten Zielgruppe anzupassen. Und das sind nicht die Liebhaber anspruchsvoller Freizeitgestaltung, sondern Leute, die ihren Kopf nur zum Herumtragen ihrer Haare benutzen.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

IEP hat geschrieben:Sony Anhänger? Wo sind in dem Thread denn Sony-Anhänger? Dein Beitrag trieft geradezu vor Unwissenheit.
Der User heißt M2Kx, noch Fragen? *g*

Hach, immer wenn ich denke, ich bin zu weit gegangen, kommt Kajetan und tritt noch mal nach. Manchmal mag ich das Leben. ;)

Ansonsten bleibt uns eh nur abwarten. Bis zum ersten Gameplay Video mindestens.
Es ist übrigens nicht so, dass ich einen schlechten Shooter erwarte. Ich glaube an ein Fallout3 oder Bioshock: Brauchbare Spiele, die allerdings für sich alleine hätten stehen können, wenn nicht sogar sollen.
Denn Fallout 3 ist nicht schlecht. Es steht aber im Bezug auf Story und Möglichkeiten ganz tief im Schatten seiner zwei Vorgänger.
Ebenso Bioshock (Jedenfalls 1): Ein atmosphärisch sehr dichter Shooter. Allerdings meilenweit entfernt von der Tiefe und Dichte von System Shock 1 und 2.
Es hat schon seinen Grund, dass Shodan als eine DER Antagonisten der Videospielwelt genannt wird und nicht... wie hieß der "Endgegner" von Bioshock noch mal?
Malachi80
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Beitrag von Malachi80 »

Hachja, X-Com.

Mal ganz ehrlich: X-Com 1+2 konnten jetzt nicht gerade durch eine geniale Story punkten. Aliens kommen zur Erde und quälen Bauern mit Analsonden. Außerdem wollen sie die Weltherrschaft, die es zu vereiteln gilt. Gähn.

Was das Spiel aber dennoch richtig geil machte, war eben die Spieltiefe. Erstens gab es massig Infos im Spiel selbst, um in das Trash-Setting abzutauchen, das irgendwo zwischen schockierend und lächerlich war (die Autopsieberichte der Alienleichen waren HAMMER, sowohl gut geschrieben, ohne zu dämlich auf pseudo-wissenschaftlich getrimmt zu sein, als auch teilweise richtig gruselig).
Zweitens war die Spielmechanik genial. Zu wissen, dass jederzeit aus dem Dunkel (sogar noch während der eigenen Züge) ein Alien auftauchen und per Glückstreffer einen der besten Männer/Frauen erschießen könnte, hat mich damals einige Fingernägel gekostet. Solche Spannung konnte meiner Meinung nach seither KEIN EINZIGES Strategiespiel mehr herstellen!
Außerdem war das Spiel RICHTIG herausfordernd: Wer einfach in der Gruppe drauflosgerannt ist hat spätestens nach dem Auftauchen dieser Aliens, die die eigenen Leute per Gedankenkontrolle übernehmen konnten und alle anderen plätteten, seine Strategie ordentlich überdenken müssen. Wohl dem, der Betäubungswaffen dabei hatte in einer solchen Situation.

Und ist mal jemand gestorben, war das teilweise ein echtes Drama, kein "Männchen-auf-dem-Schlachtfeld-verheizen". Zumal sich die Figuren nach einem tödlichen Treffer erst mal um die eigene Achse drehten, um einen vorwurfsvoll anzuschauen und mit einem jämmerlichen Todesschrei zu Boden zu sinken.

Ich glaub ich muss am WE mal wieder die DosBox anwerfen... :D

Und bitte ihr lieben Publisher, lasst die Finger von den alten Legenden! Ansonsten droht demnächst noch ein Wing Commander - Egoshooter von EA...
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben: Es hat schon seinen Grund, dass Shodan als eine DER Antagonisten der Videospielwelt genannt wird und nicht... wie hieß der "Endgegner" von Bioshock noch mal?
Was? Es gab bei Bioshock einen Endgegner? Hmm, schon wieder vergessen ...

Nein, ernsthaft jetzt, was erwartest Du auch von einer Industrie, in der es nur noch darum geht, so risikolos wie nur möglich, so schnell wie nur möglich möglichst viel Asche zu machen, ohne darüber nachzudenken, dass selbst dem anspruchlosesten Kunden eines Tages der Kragen platzt. Und wenn Du so Dinge wie langfristige Kundenbindung oder das Einhalten bestimmter Qualitätslevel ansprichst, wirst Du nur ausgelacht und es wird darauf verwiesen, dass es "bislang" doch gut gegangen ist. Bis der Kunde dann aber genug hat und das große Jammern über die phösen Raubkopierer beginnt, die ja Schuld an allem haben. Oder es wird wahlweise auf die phöse Wirtschaftskrise hingewiesen, die interessanterweise ihre Ursachen in verantwortlungslosen, extrem kurzsichtigen Spekulationen hat, die auch ständig nach dem Sinne "Bislang ist es doch noch gutgegangen" losgetreten wurden.
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Marcee0815
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Beitrag von Marcee0815 »

Och nö.
Kurz aber auch nur ganz kurz, hab ich mich beim lesen der Nachricht gefreut, bis ich shooter gelesen habe. Warum denn nen shooter, dass hat mit enforcer schon nicht funktioniert.

Was würd ich darum geben, wenn es eine sinnvolle Weiterentwicklung von Teil 1 - 3 geben würde. Wahrscheinlich werd ich allein schon dafür geflamed aber ich hab auch den dritten also apocalypse noch gern gespielt. Selbst wenn die breite Maße eher auf shooter steht, will ich einfach nicht daran glauben, dass sich ein Strategiespiel nicht mehr lohnt. Ein bisschen Mut auf seiten der Entwickler wäre hier schön.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Marcee0815 hat geschrieben:Selbst wenn die breite Maße eher auf shooter steht, will ich einfach nicht daran glauben, dass sich ein Strategiespiel nicht mehr lohnt. Ein bisschen Mut auf seiten der Entwickler wäre hier schön.
Beim gleichen Publisher wird mit der Civilization-Reihe, die sogar noch rundenbasierte Strategiepsiele sind, ordentlich Kohle gemacht.

Aber ... wer bitte hat da draussen denn noch das KnowHow, ein gutes TBS-Spiel auf die Beine zu stellen? Angesichts der enormen Personal-Fluktuation in der Branche gibt es derzeit ja nur Entwickler und Designer, die Shooter oder Action machen können. Ich erlebe es derzeit hautnah mit, wie ein Studio verzweifelt erfahrene Mitarbeiter sucht, die nicht nur Code jonglieren können, sondern die auch mit mehr Gameplay-Prinzipien ausser Shooter und MMO-WoW-Style vertraut sind ... es findet sich kaum jemand, da die alten, erfahrenen Hasen die Schnauze voll vom Gaming-Business haben und lieber in der "seriösen" EDV-Welt ihre Brötchen verdienen wollen.
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DextersKomplize
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Beitrag von DextersKomplize »

Sir Richfield hat geschrieben:Woran unterscheidet man einen jüngeren von einem älteren Spieler?
Der Jüngere: "Hilfe, was zum Teufel ist das, was muss ich hier machen, warum, wäääh!"
Der Ältere: "Hachja, so war das halt, damals, als wir noch zu Fuß...."
*g*
Man kann die Spiele aus der Zeit aber wunderbar mit zwei Zitaten beschreiben:
TVtropes.org: "It's all in the manual"
LordKat (The guy with the glasses seite): "You will die. A LOT!"

Früher hat sowas mal den Reiz ausgemacht, herauszufinden, worum es geht, diverse Male vor die Wand zu laufen und dann endlich das Spiel mal richtig spielen zu können.
X-Com 1 war da unglaublich brutal, Deine Jungs konnten am Anfang nix, dafür aber monatelang ausfallen oder direkt sterben. Da die aber alle aufsteigen (RPG Elemente. War damals normal, musste man nicht extra auf die Packung hämmern) und aufsteigen müssen, sollten die alle möglichst ohne Kratzer die Missionen überleben. Was anfangs gar nicht so einfach ist.
Um das Ganze dann noch zu toppen wurden ab und an Deine Hauptquartiere überfallen. Die wurden dann so generiert, wie man sie im Weltmodus gebaut hat, man kann sich also da auch schon selber das Leben schwert machen. Die Besatzung und Ausrüstung derselben während einer HQ Mission war davon abhängig, wer und was im jeweiligen HQ gelagert wurde.
Gnaden Dir die Götter, wenn Du zehn halbtote Neulinge ohne Ausrüstung in einem HQ hattest, dass gerade überfallen wurde.
HQs werden allerdings erst recht spät überfallen, bis dahin hast Du schön stundenlang ins Nichts gebaut.
(Wie ich woanders sagte, ein Spiel kann auch brutal schwer sein, obschon man überall und jederzeit speichern kann.)

X-Com ist unter seiner harmlosen Oberfläche und für seine Zeit ein sehr komplexes Spiel. Weshalb seine Fans sich um so mehr aufregen, dass daraus ein Shooter gemacht werden soll. Der wohl noch weniger komplex werden soll als Enforcer es schon war. Am besten noch mit Autoheal und Checkpoints, um auch den letzten Veteranen endgültig zu vertreiben.
Ich muss wirklich mal sagen, du hast die Vorzüge der damaligen Spiele(Enemy Unknown, from the deep) absolut perfekt beschrieben. Beim lesen deiner Zeilen kommem Erinnerungen hoch, Erinnerungen an ein Spiel, welches viele Wochen meines damals jungen Lebens verschönert hat.
Danke dafür :)

Und Leute, hört auf ihn. Er hat ja soooo Recht...mit allem. Jedes Wort :)
Vor allem mit der Tatsache, das es damals selbstverständlich war, selbst wenn man ein Spiel nicht sofort verstanden hat, solange auszuprobieren bis man es verstanden hat. Mal mit Anleitung, mal ohne.
Heute isses wirklich alles viiiiel viel zugänglicher....dabei war Enemy Unknown wirklich eines der genialsten Spiele aller Zeiten. Wenn man das heute 1:1 nochmal so rausbringen würde, würde es wahrscheinlich gnadenlos floppen....da der Anspruch einfach viel zu hoch ist.

Hachja...ich will wieder 16 sein und auf der ps1 Enemy Unknown zocken :D
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Chibiterasu
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Beitrag von Chibiterasu »

Hmm, schade ein FPS.

mit den Demos zu den jüngeren UFO Teilen konnte ich auch nicht viel anfangen. Denen muss ich aber nochmal eine Chance geben.

Terror from the Deep war mein Lieblingsteil, weil die Unterwasseratmosphäre noch ein tück düsterer war.

Aber Apocalypse mochte ich auch noch sehr sehr gerne, keine Ahnung wieso das viele hier so schlecht finden?...
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3nfant 7errible
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Beitrag von 3nfant 7errible »

es gibt schon noch hin und wieder komplexe RundenStrategie, aber die sind alle von kleinen Studios und sehen nach vorgestern aus und bekommen auch kaum Aufmerksamkeit von der Presse.
Und das ist ein Teufelskreis. Ich glaub gar nicht, dass das Genre nicht genug Fans hat oder sogar neue dazugewinnen könnte, aber dafür muss man eben investieren. Eine state-of-the-art Präsentation könnte das Genre für viele wieder schmackhaft machen, mit vielen coolen Trailern im Vorfeld. Ok, das wirkt vielleicht billig, aber wenn es hilft ein Genre wiederzubeleben, warum nicht? :)
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Suppression
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Beitrag von Suppression »

XCOM wird entgegen der Serienwurzeln ein Ego-Shooter mit starkem Story-Anspruch und "spannenden" Missionen sein
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Swatfish
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Beitrag von Swatfish »

Bezweifle das sowas im XCOM Universum funktionieren kann aber wir werden ja sehen wie es wird. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es einfach noch zu wenig Infos
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breakibuu
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Beitrag von breakibuu »

Spaßbremse hat geschrieben: Das *kann* gar nicht gut gehen, denn das geniale an X-COM war immer das Spielprinzip - und nicht das Setting...
Wobei es doch absolut kein Problem wäre das bisherige Spielprinzip an einen Shooterpart anzupassen.
Den Teil auf der Weltkarte kann man ja unverändert lassen, während man den Taktikteil durch eine art Raven Shield\Ghost Recon mit Aliens ersetzt.
Das es einen Shooterpart gibt schließt taktisch anspruchsvolle Überfälle ja nich aus