Leute, dieses "Der PC ist tot" Gequatsche ist echt unglaublich. Ihr müsst zwei Dinge bedenken. Zum einen ist der Aufwand, neben einer X360 (eingeschränkt gilt das auch für PS3) Version eine PC-Version rauszubringen, nicht übermäßig groß. Wenn dann die PC-Version auch noch ein paar Millionen Umsatz bringt, dann nimmt das ein Publisher doch gern mit.
Zum anderen gibt es auch noch genug PC-exklusive Titel. Glar, die richtig großen Überhämmer (wenn man mal von Blizzard-Titeln absieht), sind da nicht mehr dabei, aber gerade wenn man sich den MMO-Markt ansieht, stellt man fest, dass sich da einfach 95% auf dem PC abspielen.
Verkaufscharts: USA - Rückläufige Verkaufszahlen
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
-
Imperator74
- Beiträge: 486
- Registriert: 15.12.2009 12:21
- Persönliche Nachricht:
Re: hmmm
Selbst in Deutschland sind die Konsolen mittlerweile vorne, auch wenn das viele immer noch nicht vorhaben wollen.psyemi hat geschrieben:naja heisst dann aber auch das die onlinekäufe von den konsolen auch fehlen und denke doch das bei psn , xbox live und wiiware auch eine menge umgesetzt wirdGermanIdiot hat geschrieben:Die Unterschiede sind in den USA schon groß, aber wie in den News steht: Die Statistik beinhaltet z.B. keine Online-Käufe.psyemi hat geschrieben:soll heissen in den usa wird 40 mal mehr bei den konsolen verkauft wie auf dem pc?
wusste ja das da nicht viel auf dem pc gespielt wird das der unterschied aber so groß ist war mir nicht klar.
Durch solche vermeindlichen "Kleinigkeiten" wird die Lücke zwischen PC und Konsolen dort dann umso größer. :wink:
klar kann das stimmen, glaube deutschland ist fast der einzige markt wo pc vorne ist. exklusive triple a produktionen auf den pc lohnen sich fast nicht mehr.D!Zzl3 hat geschrieben:Moment mal!
Der PC-Markt bringt nicht mal einen Bruchteil vom Konsolen-Markt.
Mit Konsolen-Games verdienen Publisher 40-mal so viel???
Das kann doch nicht stimmen?
Edit: psyemi war schneller^^
das hat ja auch jetzt crytek erkannt und bringt crysis 2 auch auf konsole.
-
psyemi
- Beiträge: 2144
- Registriert: 17.11.2007 01:28
- Persönliche Nachricht:
Re: PC vs Konsole
du musst nur sehen das der unterschied der faktor 40 ist und nicht der faktor 5.. also wenn es 40 konsolen plattformen wären dann wären die einzelnen vielleicht weniger als die pc plattform...Rachlust hat geschrieben:Wem fällt wieder was auf?
PC vs Konsole. Um die konsole in den Verkaufszahlen stark aussehen zu lassen, schmeißen wir einfach mal Xbox, PS3, Wii, Gameboy und PSP in einen Topf.
Macht man sich mal die Mühe und teilt die ca. 20mille durch 5 würden alle Plattformen gleich dastehen.
Ich finde es falsch imemr vom Konsolenmarkt vs PC Markt zu reden. Man sollte eher die einzelnen Plattformen in dieser Rechnung hinstellen damit genau gesehen wird wer wieviel Umsatz eingefahren hat
aber wie gesagt ist usa...
nur das es egal ist wie es in den usa aussieht stimmt nicht.. spiele werden immer international vermarktet und die usa ist der größte markt zusammen mit japan
-
Cohaagen
- Beiträge: 192
- Registriert: 02.07.2008 12:25
- Persönliche Nachricht:
Re: hmmm
Also bisher schlägt der Umsatz an PC-Spielen in Deutschland noch jedes einzelne Konsolensystem, an verkauften Stückzahlen (PC-Spiele sind günstiger) sogar alle Konsolen zusammen:Imperator74 hat geschrieben:Selbst in Deutschland sind die Konsolen mittlerweile vorne, auch wenn das viele immer noch nicht vorhaben wollen.

-
langhaariger bombenleger
- Beiträge: 903
- Registriert: 14.07.2005 16:42
- Persönliche Nachricht:
- Primerp12
- Beiträge: 873
- Registriert: 19.12.2007 18:38
- Persönliche Nachricht:
Also um mal auf die Hardware einzugehen, da wurde vor kurzem mal was niedergeschrieben:
Das in der NPD Rechnung keine STEAM Zahlen enthalten sind, sowie Wii, PS2, PS3, Xbox, Xbox 360, PSP, DS zusammenrechnet werden wurde hier ja auch schon zur genüge erwähnt. Also machen wir uns nichts vor, egal wie scharf man rechnet der PC wird in den USA wohl immer unter dem Umsatz einer PS3 oder 360 bleiben, aber das PC Spiele wirklich unrentabel werden bezweifle ich mal stark. Gut wirklich einschätzen können wir das nicht, da wir Kosten/Einnahmen nicht wirklich gut gegenüberstellen können, aber die Releaslisten sehen auch 2010 ganz gut aus.
Kommen wir noch zu dem Exklusiv Titel gehabe. Wirklich keine Plattform kann sich über mangelnde Titel in der Richtung beschweren. Nur weil Titel wie Anno, Stalker, diverse andere Adventures und RTS nicht so doll beworben werden wie ein MGS, Halo oder Gran Turismo muss das noch lange nicht heißen das diese Spiele schlecht sind!
Laut Metacritic sind 2009 sogar auf dem PC mit etwas Abstand die meisten Games erschienen und das mit der knapp höchsten Durchschnittswertung.
>http://features.metacritic.com/features ... s-of-2009/
Zu guter letzt möchte MS auch einige Titel 360 Exklusiv halten, um die Konsole attraktiv gegenüber der PS3 zu halten, das ist natürlich nicht sonderlich charmant, aber es zeigt doch das fehlende PC Umsetzungen (gerade aus MS Studios) wenig mit vermeintlich schwachem Umsatz zu tun haben.
>http://www.golem.de/0807/60771.html
Kommen wir noch zu der Nummer mit CoD. Wirklich verlässliche Verkaufszahlen für PC existieren nicht, einzig IW sagt selbst, teil 6 habe sich schon jetzt besser verkauft als Teil 4, das sollte auch zukünftige Umsetzungen sichern, da man auch meinte mit dem PC Absatz zufrieden zu sein.
Auch sei erwähnt das wenn 4 Millionen Schwarzkopien von CoD 6 gezogen worden, diese für einen durchaus vorhanden Markt und Interesse am Spiel spricht. Nun liegt es am Publisher jenes Spiel den Spielern möglichst schmackhaft zu machen, klar ganz weg bekommt man diese nicht, man kann aber zumindest versuchen dem entgegenzuwirken und nein nicht mit übertriebenem Kopierschutz :wink:
Wer in etwa einen Einblick in die Marktanteile der Einzelnen Plattformen bekommen will (in dem Fall nur PS3/360/PC) sollte sich mal die Marktanteile von EA anschauen:
Letztendlich ist auch das nur ein Richtwert, EA released im Jahr aber immerhin die meisten Titel.
mfg Primer
Also weltweit verdiente man mit dem mMn etwas ungünstig formulierten "PC gaming hardware market" um die 21 Milliarden USD im Jahr 2009. Wohlgemerkt ist der Markt in den letzten Jahr gewachsen.The worldwide PC gaming hardware market (systems, accessories, and upgrades) is forecasted to gain $1.2 billion for 2009, which is a 5.9% increase versus 2008 (from $20.07 to $21.26 billion). The increase is due to higher than anticipated consumer demand for Enthusiast, Performance, and Mainstream hardware influenced by the ability to play video games ranging from casual to hardcore simulations. http://www.businesswire.com/portal/site ... ewsLang=en
Das in der NPD Rechnung keine STEAM Zahlen enthalten sind, sowie Wii, PS2, PS3, Xbox, Xbox 360, PSP, DS zusammenrechnet werden wurde hier ja auch schon zur genüge erwähnt. Also machen wir uns nichts vor, egal wie scharf man rechnet der PC wird in den USA wohl immer unter dem Umsatz einer PS3 oder 360 bleiben, aber das PC Spiele wirklich unrentabel werden bezweifle ich mal stark. Gut wirklich einschätzen können wir das nicht, da wir Kosten/Einnahmen nicht wirklich gut gegenüberstellen können, aber die Releaslisten sehen auch 2010 ganz gut aus.
Kommen wir noch zu dem Exklusiv Titel gehabe. Wirklich keine Plattform kann sich über mangelnde Titel in der Richtung beschweren. Nur weil Titel wie Anno, Stalker, diverse andere Adventures und RTS nicht so doll beworben werden wie ein MGS, Halo oder Gran Turismo muss das noch lange nicht heißen das diese Spiele schlecht sind!
Laut Metacritic sind 2009 sogar auf dem PC mit etwas Abstand die meisten Games erschienen und das mit der knapp höchsten Durchschnittswertung.
>http://features.metacritic.com/features ... s-of-2009/
Zu guter letzt möchte MS auch einige Titel 360 Exklusiv halten, um die Konsole attraktiv gegenüber der PS3 zu halten, das ist natürlich nicht sonderlich charmant, aber es zeigt doch das fehlende PC Umsetzungen (gerade aus MS Studios) wenig mit vermeintlich schwachem Umsatz zu tun haben.
>http://www.golem.de/0807/60771.html
Kommen wir noch zu der Nummer mit CoD. Wirklich verlässliche Verkaufszahlen für PC existieren nicht, einzig IW sagt selbst, teil 6 habe sich schon jetzt besser verkauft als Teil 4, das sollte auch zukünftige Umsetzungen sichern, da man auch meinte mit dem PC Absatz zufrieden zu sein.
Auch sei erwähnt das wenn 4 Millionen Schwarzkopien von CoD 6 gezogen worden, diese für einen durchaus vorhanden Markt und Interesse am Spiel spricht. Nun liegt es am Publisher jenes Spiel den Spielern möglichst schmackhaft zu machen, klar ganz weg bekommt man diese nicht, man kann aber zumindest versuchen dem entgegenzuwirken und nein nicht mit übertriebenem Kopierschutz :wink:
Wer in etwa einen Einblick in die Marktanteile der Einzelnen Plattformen bekommen will (in dem Fall nur PS3/360/PC) sollte sich mal die Marktanteile von EA anschauen:
http://www.4players.de/4players.php/spi ... 91403.htmlSystem - Umsatzanteil (Vorjahreswert)
* PS3 - 23% (19%)
* Xbox 360 - 15% (21%)
* Wii - 15% (7%)
* PS2 - 6% (20%)
* PSP - 5% (6%)
* NDS - 4% (3%)
* PC - 21% (17%)
Letztendlich ist auch das nur ein Richtwert, EA released im Jahr aber immerhin die meisten Titel.
mfg Primer
-
Halox86
- Beiträge: 202
- Registriert: 25.02.2008 13:58
- Persönliche Nachricht:
Du hast recht es ist nichts weiter als eine Behauptung. Weil jedem muss klar sein, dass nicht jeder der ein Spiel Runterlädt, es auch kaufen würde.Kajetan hat geschrieben:Wenn das so eindeutig sein soll, dann lässt sich das bestimmt beweisen, oder? So mit eindeutigen Beispielen, Zahlen und Vergleichen und so.Armoran hat geschrieben: Die ganzen Aussagen das sich PC Spiele nicht rentieren und die bösen Raubkopierer daran Schuld sind ist natürlich blanker Unsinn, aber DAS sie einen nicht unerheblichen Schaden erleiden ist nunmal nicht von der Hand zu weisen...
Ansonsten ist das nur eine Behauptung, sonst nichts
Allerdings ist die Annahme das niemand der sich eine Raubkopie organisiert hat, das original niemals gekauft hätte, auch nichts weiter als eine Behauptung!
Letztendlich sind beide Behauptungen Grenzfälle die mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht stimmen.
Die Wahrheit muss irgendwo dazwischen liegen (mit Tendenz zu einem der Grenzfälle)
Das Problem ist nur, wenn von einer Millionen Raubkopierern(erfundene Zahl, aber bei begehrten Spielen durchaus realistisch), ein einziger, ein Spiel gekauft hätte, ist schon ein wirtschaftlicher schaden entstanden
Und mir kann keiner sagen das es nur die "edlen" Raubkopierer gibt, die lediglich spiele laden um sie anzuzocken, um dann besser entscheiden zu können, ob sich ein kauf lohnt. Es gibt auch massenhaft Leute die alles laden und nie einen Gedanken an einen kauf verschwenden würden!
Und letztendlich ist das auch egal ändern wird sich sowieso nichts, die publischer werden sich immer neue Methoden überlegen wie sie die Leute vom laden abhalten, das wird bei einigen wenigen faulen funktionieren, allerdings zeitgleich treue Käufer abschrecken.
Und die frage ist auch eher, ob, wenn Raubkopien nicht möglich wären, mehr spiele verkauft werden würden. Und das ist eher fraglich, das Raubkopierer Problem verschleiert lediglich das Faktum, das der Spielemarkt hoffnungslos überfrachtet ist.
Was im übrigen auch meiner meinung nach der grund für die shclechten bedingungen der spieleentwickler ist. Da der kcuhen pro spiel einfach imem rkleiner wird, die entwikclung immer teurer und damit auch die entlohnung für die entwickler kleiner wird, aber gut das ist ein anderes thema
Ich denke jedenfalls das der PC Markt zwar nicht tot ist, wir uns aber immer mehr darauf einstellen können, dass in Zukunft gute spiele, nurnoch von kleinen Entwicklern kommen werden, diese technisch aber viel weniger aufwendig sein werden ( was mich nicht stört). Und "blockbaster" nurnoch als multi titel erscheinen werden...
na mal schauen was die Zukunft bringt
P.S. das Wort Raubkopierer hab ich nur genutzt um ohne große Umschreibung klar zumachen was ich meine, mir ist bewusst dass das ein sehr fragwürdiger begriff ist
-
johndoe793863
- Beiträge: 274
- Registriert: 30.11.2008 11:24
- Persönliche Nachricht:
mw2
schon schlimm das sich ein spielerisch so schlechtes spiel wie mw2 sich so gut verkauft kiregspathos behaftet ohne ende etc.. Es gibt so viele coole spiele ich hoffe 2010 holt gow3 den platz an der sonne oder ff13?. 
-
Akill
- Beiträge: 296
- Registriert: 30.08.2002 02:59
- Persönliche Nachricht:
Wenn man sich diese Top Ten anguckt kann einem Angst und Bange darum werden, was in den nächsten Jahren auf uns zukommt. Die Dominanz der Wii ist trotz miesem Softwareangbeot erdrückend und wir werden in Zukunft viele Moorhuhnspielchen mit patriotisch zugedröhnter Story bekommen.
Gerade die Majors werden versuchen auf den COD Zug aufzuspringen, da bei Nintendo immernoch hauptsächlich eigene Ware absätze erzielt.
Erschreckend ist auch zu sein wie weit hinten DA bei den PO Titeln steht. Ein groß beworbenes RGP einer Kultfirma sollte eigentlich mehr als Platz 9 erreichen gerade weil es auf den PC zugeschnitten war.
Gerade die Majors werden versuchen auf den COD Zug aufzuspringen, da bei Nintendo immernoch hauptsächlich eigene Ware absätze erzielt.
Erschreckend ist auch zu sein wie weit hinten DA bei den PO Titeln steht. Ein groß beworbenes RGP einer Kultfirma sollte eigentlich mehr als Platz 9 erreichen gerade weil es auf den PC zugeschnitten war.
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
- Persönliche Nachricht:
Ebend. Es gibt hier keine Absolutismen.Halox86 hat geschrieben:Letztendlich sind beide Behauptungen Grenzfälle die mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht stimmen.
Ja, und zwar ...Die Wahrheit muss irgendwo dazwischen liegen (mit Tendenz zu einem der Grenzfälle)
... und was ist mit denen, die nach dem Anspielen der Kopie dann doch zugegriffen haben, weil sie das Spiel so gut fanden?Das Problem ist nur, wenn von einer Millionen Raubkopierern(erfundene Zahl, aber bei begehrten Spielen durchaus realistisch), ein einziger, ein Spiel gekauft hätte, ist schon ein wirtschaftlicher schaden entstanden
Aktuelle Studien weisen daraufhin, dass der Einfluss von Schwarzkopien (Film, Musik, Spiele usw.) auf den Umsatz vernachlässigbar gering ist. Bei manchen ist er (sowohl positiv wie auch negativ) von statistischen Schwankungen nicht zu unterscheiden und bei anderen tragen Schwarzkopien sogar SPÜRBAR positiv zum Umsatz bei.
Alles in allem, es mehren sich die Indizien, dass die Rechteverwerter gut beraten sind, endlich damit aufzuhören sich einzureden, dass Schwarzkopien etwas Schädliches sind. Denn DRM hilft nichts, verschreckt nur die Kunden. Juristische Verfolgung hilft auch nichts und führt zu einem massiven Öffentlichkeitsproblem für die Industrie mit negativen (!) Folgen für den Umsatz. Und das Kaufen von Gesetzen durch massiven Lobbydruck führt zu gesamtgesellschaftlichen Verwerfungen, deren Tragweite diese Schlipsträger erst dann zu spüren bekommen, wenn von Autobomben in die Luft gejagt werden ...
Nein, ernsthaft jetzt ... die Mär von den bösen Raubkopien ist tatsächlich genau das. Eine Mär, einen Urban Legend, die seit Jahrzehnten, seit der Einführung der Musikkassette nicht bewiesen und nachgewiesen werden konnte. Alles, was hier relevant für die Industrie passiert, sind Umbrüche im Kosumverhalten der Menschen, sind Veränderungen, die herkömmliche Geschäftsmodelle unwichtiger werden lassen und Chancen für neue Geschäftsmodelle öffnen.
Aber wer weiterhin Angst und Paranoia haben will, bitte schön. Das Rad der Zeit dreht sich auch ohne diese Leute weiter ...
- Erynhir
- Beiträge: 4252
- Registriert: 01.05.2008 16:34
- Persönliche Nachricht:
Ja, diese ominösen Personen soll es ja geben. Angeblich. Vielleicht.Kajetan hat geschrieben: ... und was ist mit denen, die nach dem Anspielen der Kopie dann doch zugegriffen haben, weil sie das Spiel so gut fanden?
Und bestimmt kannst du uns auch verraten, was das für Studien sind, von wem sie sind, und wo man sie nachlesen kann.Aktuelle Studien weisen daraufhin, dass der Einfluss von Schwarzkopien (Film, Musik, Spiele usw.) auf den Umsatz vernachlässigbar gering ist. Bei manchen ist er (sowohl positiv wie auch negativ) von statistischen Schwankungen nicht zu unterscheiden und bei anderen tragen Schwarzkopien sogar SPÜRBAR positiv zum Umsatz bei.
Aber du bist ein Spaßvogel. Aber schon klar, Schwarzkopien können sogar zum Umsatz beitragen. Klar, aber schädlich können sie nicht sein, nein nein auf keinen Fall, das kann gar nicht sein, lang lebe die Schwarzkopie.
Genau, sollen die Leute lieber denken wie du. Sollen sich doch gleich alle das Zeug downloaden, das macht ja nichts, schadet ja niemanden.Alles in allem, es mehren sich die Indizien, dass die Rechteverwerter gut beraten sind, endlich damit aufzuhören sich einzureden, dass Schwarzkopien etwas Schädliches sind.
Das stimmt.Denn DRM hilft nichts, verschreckt nur die Kunden.
Wer was klaut, gehört bestraft. Diebstahl ist nunmal gesellschaftlich nicht akzeptal. Wo das Problem liegt? Bei Leuten wie dir, die meinen, dass nicht greifbare, inmaterielle Sachen anderen Regeln unterliegen würden.Juristische Verfolgung hilft auch nichts und führt zu einem massiven Öffentlichkeitsproblem für die Industrie mit negativen (!) Folgen für den Umsatz.
Ganz recht, die Industrie sollte nicht darauf beharren, für ihre bereitgestellten Leistungen Geld zu verlangen.Nein, ernsthaft jetzt ... die Mär von den bösen Raubkopien ist tatsächlich genau das. Eine Mär, einen Urban Legend, die seit Jahrzehnten, seit der Einführung der Musikkassette nicht bewiesen und nachgewiesen werden konnte. Alles, was hier relevant für die Industrie passiert, sind Umbrüche im Kosumverhalten der Menschen, sind Veränderungen, die herkömmliche Geschäftsmodelle unwichtiger werden lassen und Chancen für neue Geschäftsmodelle öffnen.
Diese böse Industrie. Stellt sich nicht darauf ein, dass einige Menschen nicht bereit sind zu zahlen. Also, da muss die Industrie aber diesen Menschen mal entgegen kommen. Kostenlose Bereitstellung sämtlicher Musik, Filme und Spielen vollkommen legal ohne irgendwelche Benachteiligungen.
Ja, dann würden alle Schwarzkopierer zufrieden sein und würden die Industrie auch wieder gut finden.
Diese böse böse Industrie, die Geld verdienen möchte...
-
Halox86
- Beiträge: 202
- Registriert: 25.02.2008 13:58
- Persönliche Nachricht:
Kajetan hat geschrieben:Ebend. Es gibt hier keine Absolutismen.Halox86 hat geschrieben:Letztendlich sind beide Behauptungen Grenzfälle die mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht stimmen.
Ja, und zwar ...Die Wahrheit muss irgendwo dazwischen liegen (mit Tendenz zu einem der Grenzfälle)
... und was ist mit denen, die nach dem Anspielen der Kopie dann doch zugegriffen haben, weil sie das Spiel so gut fanden?Das Problem ist nur, wenn von einer Millionen Raubkopierern(erfundene Zahl, aber bei begehrten Spielen durchaus realistisch), ein einziger, ein Spiel gekauft hätte, ist schon ein wirtschaftlicher schaden entstanden
Also die Menge der Menschen in meinem bekanntenkreis, die ein Spiel kaufen, weil sie es gut finden, anstatt es sich runterzuladen ist definitiv die Unterzahl. Ich will jetzt siche rnicht behaupten das mein bekanntenkreis in irgendeinerweise repräsentativ ist, aber dennoch scheitn der anteil der "gedankenlosen" raubkopierer, nicht so gering zu sein (lässt sich natürlich nicht quantifizieren).Halox86 hat geschrieben:
Und mir kann keiner sagen das es nur die "edlen" Raubkopierer gibt, die lediglich spiele laden um sie anzuzocken, um dann besser entscheiden zu können, ob sich ein kauf lohnt. Es gibt auch massenhaft Leute die alles laden und nie einen Gedanken an einen kauf verschwenden würden!
Kenn zwar keine solche studie, aber ich hab ja auch geschrieben das ich nicht glaube das es viel am umsatz ändert (wobei man bestimmt auch haufenweise studien findet die meinen das gegenteil zu beweisen). Denn woher soll das geld kommen? Nur wenn der "raubkopierer" dafür auf etwas anderes verzichten würde, kino, freizeiaktivitäten, hätte er das geld, es wäre wenn sowieso nur eine umverteilung.Kajetan hat geschrieben: Aktuelle Studien weisen daraufhin, dass der Einfluss von Schwarzkopien (Film, Musik, Spiele usw.) auf den Umsatz vernachlässigbar gering ist. Bei manchen ist er (sowohl positiv wie auch negativ) von statistischen Schwankungen nicht zu unterscheiden und bei anderen tragen Schwarzkopien sogar SPÜRBAR positiv zum Umsatz bei.
Das Kopierschutzmaßnahmen ihr ziel verfehlen, davon bin ich ja auch überzeugt. Und es gibt ja auch inzwischen wieder vereinzelt games ohne Kopierschutz. Was ja zeigt das wir beide da nicht die einzigen sind.Kajetan hat geschrieben: Alles in allem, es mehren sich die Indizien, dass die Rechteverwerter gut beraten sind, endlich damit aufzuhören sich einzureden, dass Schwarzkopien etwas Schädliches sind. Denn DRM hilft nichts, verschreckt nur die Kunden. Juristische Verfolgung hilft auch nichts und führt zu einem massiven Öffentlichkeitsproblem für die Industrie mit negativen (!) Folgen für den Umsatz. Und das Kaufen von Gesetzen durch massiven Lobbydruck führt zu gesamtgesellschaftlichen Verwerfungen, deren Tragweite diese Schlipsträger erst dann zu spüren bekommen, wenn von Autobomben in die Luft gejagt werden ...
Und auch wenn ein Raubkopierer dem unternehmen nicht direkt schadet, bereichert er sich trotzdem durch die Kopie. Schließlich hat er dadurch erst die Möglichkeit sein Geld für was anderes auszugeben. Ich Persönlich finde es dann eben unfair das diejenigen die diese software erschaffen haben eben nicht gerecht entlohnt werden.
Aber du hast hier von Gesellschaftlicher Verwerfung geredet. Warum sollte ein Raubkopierer der sich nie Gedanken darüber gemacht hat welche Arbeit in einem solchen Stück Software steckt oder sonst einer geistigen Anstrengung, in seinem späteren leben das plötzlich lernen. Bis hin zu dem Punkt sich irgendwann auch wirklich am geistigen Eigentum anderer zu bereichern?
(war nur so ein Gedanke)
