Rockstar San Diego: Schlechte Arbeitsbedingungen?

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malarkey0
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Beitrag von malarkey0 »

Jetzt auch noch Rockstar das habe ich nicht erwartet um ehrlich zu sein...-.-
Ich hoffe die kriegen das geregelt wäre echt schade wenn die wegen sowas verschwinden zumal Rockstar eine eig. coole Spiele Treppe hat die nach oben reicht vllt zu hoch?
Streichen von Urlaub oder gar Überstunden lohn finde ich unter alles sau vorallem das zwischen weihnachten und neujahr....
tamberlane
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Beitrag von tamberlane »

Selbst Schuld, wer dermaßen schlechte Arbeitsverträge unterschreibt, hats auch nicht anders verdient. Wer ausgebeutet werden will, soll das halt auch gerne haben. Wohl dem der in nem Tarifvertrag steckt und ne Gewerkschaft hinter sich hat.
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Shurii
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Beitrag von Shurii »

tamberlane hat geschrieben:Selbst Schuld, wer dermaßen schlechte Arbeitsverträge unterschreibt, hats auch nicht anders verdient. Wer ausgebeutet werden will, soll das halt auch gerne haben. Wohl dem der in nem Tarifvertrag steckt und ne Gewerkschaft hinter sich hat.
Wenn in den USA dein Boss dir sagt du sollst länger arbeiten und du sagst das steht aber nicht in deinem Vertrag wirst du eben entlassen.
Ist raus hier
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Beitrag von Ist raus hier »

Ich kann mit Stolz behaupten, dass ich seit Jahren kein Rockstargame mehr gekauft habe, außer Midnight Club für PSP. Somit habe ich nicht wesentlich zur sklaventreiberei beigetragen, im Gegensatz zu den ganzen GTA´lern.
tamberlane hat geschrieben:Selbst Schuld, wer dermaßen schlechte Arbeitsverträge unterschreibt, hats auch nicht anders verdient. Wer ausgebeutet werden will, soll das halt auch gerne haben. Wohl dem der in nem Tarifvertrag steckt und ne Gewerkschaft hinter sich hat.
In den USa gibt es keinen so Kündigungsschutz wie du ihn kennst. Mach dich erstmal schlau, bevor du so einen Schwachsinn schreibst und dich blamierst.
Zuletzt geändert von Ist raus hier am 13.01.2010 18:11, insgesamt 1-mal geändert.
tamberlane
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Beitrag von tamberlane »

schade, was?
soll er halt in deutschland anfangen. wir sind hier ja nicht bei wünsch dir was. außerdem glaub ich auch dass es dort gewerkschaften, und anwälte für arbeitsrecht gibt.
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Shurii
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Beitrag von Shurii »

tamberlane hat geschrieben:schade, was?
soll er halt in deutschland anfangen. wir sind hier ja nicht bei wünsch dir was. außerdem glaub ich auch dass es dort gewerkschaften, und anwälte für arbeitsrecht gibt.
Mag sein, aber keinen Kündigungsschutz ;)
tamberlane
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Beitrag von tamberlane »

was heißt hier schwachsinn? wer ist denn dann dran schuld, dass die arbeiter ausgenutzt werden? der konzern oder die gesetzgebung? wie gesagt, hätten auch nen anderen beruf ohne so krasse spitzen wählen können
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Shurii
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Beitrag von Shurii »

tamberlane hat geschrieben:was heißt hier schwachsinn? wer ist denn dann dran schuld, dass die arbeiter ausgenutzt werden? der konzern oder die gesetzgebung? wie gesagt, hätten auch nen anderen beruf ohne so krasse spitzen wählen können
Schwachsinn stimmt schon. Wärst du in den USA aufgewachsen und würdest dort arbeiten glaub ich kaum das du jetzt so groß daherreden würdest von wegen "Die sind doch selbst schuld" sondern würdest brav deine 50-60 Stunden pro Woche arbeiten was dort übrigens nicht ungewöhnlich viel ist.
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coleco83
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Beitrag von coleco83 »

tamberlane hat geschrieben:Selbst Schuld, wer dermaßen schlechte Arbeitsverträge unterschreibt, hats auch nicht anders verdient. Wer ausgebeutet werden will, soll das halt auch gerne haben. Wohl dem der in nem Tarifvertrag steckt und ne Gewerkschaft hinter sich hat.
Gewerkschaften und Betriebsräte sind schon lange nicht mehr das, was sie mal waren... denen sind zu oft die Hände gebunden oder sind gut geschmiert... In Wirklichkeit wird heut fast überall ausgebeutet wo es nur geht!
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Clint
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Beitrag von Clint »

So ist der Kapitalismus... schon scheisse, aber was soll man dagegen machen? Wir in Deutschland können nur dankbar sein, dass die Gewerkschaften hier einiges zu sagen haben. Trotzdem ist es auch hier nicht immer Eitel Sonnenschein.
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Lord Lanze
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Beitrag von Lord Lanze »

Das ganze sollte ein geben und nehmen sein und nicht immer nur geben von Seite des Arbeitnehmers...
dcc
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Beitrag von dcc »

Tja, ich sag nur "Industrialisierung". Wer meint wir hätten heute bessere Bedingungen der täuscht sich. In 200 Jahren schauen die auf uns ab und schütteln den Kopf wie dämlich die Leute damals waren.
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Clint
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Beitrag von Clint »

dcc hat geschrieben:Tja, ich sag nur "Industrialisierung". Wer meint wir hätten heute bessere Bedingungen der täuscht sich. In 200 Jahren schauen die auf uns ab und schütteln den Kopf wie dämlich die Leute damals waren.
Der Vergleich ist nicht blöd. Habe auch das Gefühl, dass wir uns langsam(!) wieder auf eine Situation zubewegen, in der die Menschen immer mehr ausgebeutet werden. In USA ist man schon weiter als in D. Vielleicht leben auch in den Industrienationen die Menschen irgendwann wieder zu 90% in Armut, dann kommt eben wieder ein Volksaufstand. Glaube das ist der Kreislauf im Kapitalismus. Alle 150 Jahre gibts Zoff. ;-)
tamberlane
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Beitrag von tamberlane »

Shurii hat geschrieben: Schwachsinn stimmt schon. Wärst du in den USA aufgewachsen und würdest dort arbeiten glaub ich kaum das du jetzt so groß daherreden würdest von wegen "Die sind doch selbst schuld" sondern würdest brav deine 50-60 Stunden pro Woche arbeiten was dort übrigens nicht ungewöhnlich viel ist.
Richtig. Und wäre ich im Sudan aufgewachsen müsste ich mich um jedes Reiskorn prügeln und würde über solche Vorkommnisse nur mit dem Kopf schütteln. Ist doch alles ne Sache des Betrachters.
Und tja, wenn das für die normal ist, soviel zu arbeiten, über was beschweren die sich dann? Wenns denn doch so tolle Spieleentwickler wären, müssten die nicht zu solchen katastrophalen Bedingungen bei EA schuften, sondern könnten woanders hingehen. Welches halbwegs vernünftige Management lässt wirklich Leute ziehen, an denen der Erfolg eines Projekts hängt?
Gewerkschaften und Betriebsräte sind schon lange nicht mehr das, was sie mal waren... denen sind zu oft die Hände gebunden oder sind gut geschmiert... In Wirklichkeit wird heut fast überall ausgebeutet wo es nur geht!
Ich für meinen Teil kann mich nicht beschweren ;) Die machen schon gute Arbeit. Schwarze Schafe gibts überall.
Tja, ich sag nur "Industrialisierung". Wer meint wir hätten heute bessere Bedingungen der täuscht sich. In 200 Jahren schauen die auf uns ab und schütteln den Kopf wie dämlich die Leute damals waren.
Wohl richtig, wir befinden uns immer noch im Mittelalter. Der Adelsmann wurde zum Politiker, Frauen bekamen ein paar Rechte und der Kaiser heißt jetzt "Aktionär". Sonst hat sich doch gar nicht allzuviel verändert.
Verruckt Birdman
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Beitrag von Verruckt Birdman »

@tamberlane
Es ist ein wenig überheblich zu sagen, die Arbeiter bei Rockstar seien selber schuld, natürlich haben sie eine vertragliche Verpflichtung gegenüber dem Arbeitgeber, aber in diesem Fall geht es nunmal so weit, dass hier Arbeitnehmer systematisch unter Druck gesetzt werden. Diesem Druck können sie natürlich nichts entgegensetzen, schließlich würde der Verlust der Arbeitsstelle in den USA (und das geht da schnell) Konsequenzen nach sich ziehen, die wir hier im sozialstaatlichen Deutschland kaum nachvollziehen können. Wenn man jetzt eben sagt: "Selber Schuld" dann zeigt das nur, wie wenig Verständnis in Deutschland für andere Rechtsysteme wie das der USA herrscht. Ich will damit nicht sagen, dass hier irgendjemand mit seinen Aussagen falsch oder richtig liegt, dafür weiß ich zuwenig, aber man sollte mit solchen Aussagen vorsichtig sein.
Zu dem Sudanvergleich... Der hinkt ziemlich gewaltig, da man die Bedingungen im Sudan nicht mit denen in den USA vergleichen kann. Der Sudan befindet sich ja in einem so heruntergewirtschafteten Zustand, dass man ihn nicht mit einer der größten Weltwirtschaften vergleichen kann. Die haben dort ganz andere Probleme, gegen die die der Rochstar-Mitarbeiter natürlich klein aussehen.
Ich befürchte allerdings, dass durch die Weltwirtschatskrise sich diese Fälle noch massiv häufen werden, weil in dieser Zeit einfach niemand sich beschweren wird, denn wenn man es tut, landet man ganz schnell in den USA auf der Straße. Ein Glück dass man in Deutschland lebt, hier ist nicht alles perfekt, aber es stimmt schon ne Menge :wink: