4P-Kommentar: iPhone - Ernüchterung nach Euphorie
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Opa
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Wobei ich mal sagen muss, wenn ich´s auch nur nen bisschen draufhätte in Sachen Programmierung würde mich das auch reizen...99,- für nen DevsoftKit und 30% Umsatz an Apple is ja mal echt nix. Kaum finanzielles Risiko; das is schon geil. Grade wenn ich so überlege, dass man auch unsinnige Apps machen kann und nicht gleich Spiele muss *g*
Jedenfalls verstehe ich da die Goldgräber Stimmung und eines muss man ja mal sagen...ne kleine Truppe Informatik Studenten kann da definitiv mehr Geld machen als mit Flashgames über ne eigene Website mit Spendenbutton gepublisht. Vielleicht werden se nicht reicht aber nen Taschengeld sollte sich mit gutem Produkt grundsätzlich schon verdienen lassen! Hätte man ein sehr ordentliches Produkt könnte man mit ein wenig verstecktem Forenmarketing natürlich...
...garnicht auszudenken, wenn dich das iPhone weiter etabliert und die potentielle Kundenmasse noch größer wird. Bei uns laufen bereits einige Leute mit dem Phone rum. Allein diese Free&Bezahlversion Geschichte is ja nun auch sinvolles Marketinginstrument im Zweifel. Also...das mit derplatzenden Seifenblase sehe ich noch nicht. Ja, der Wettbewerb wird härter werden insbesondere wenn sich mehr und mehr spezialisierte Unternehmen einschalten und TopApps bringen (was ja nun geschieht) aber unterm Strich echt ein interessanter expandierender Markt mit scheinbar geringer Einstiegshürde!
P.S.: Und jaaa ihr Meckerleutchen, Tests sind doof und alles doof...aber ich hab das Thema gemieden weils hier irgednwie nicht drum geht fand ich...oder!?
Jedenfalls verstehe ich da die Goldgräber Stimmung und eines muss man ja mal sagen...ne kleine Truppe Informatik Studenten kann da definitiv mehr Geld machen als mit Flashgames über ne eigene Website mit Spendenbutton gepublisht. Vielleicht werden se nicht reicht aber nen Taschengeld sollte sich mit gutem Produkt grundsätzlich schon verdienen lassen! Hätte man ein sehr ordentliches Produkt könnte man mit ein wenig verstecktem Forenmarketing natürlich...
...garnicht auszudenken, wenn dich das iPhone weiter etabliert und die potentielle Kundenmasse noch größer wird. Bei uns laufen bereits einige Leute mit dem Phone rum. Allein diese Free&Bezahlversion Geschichte is ja nun auch sinvolles Marketinginstrument im Zweifel. Also...das mit derplatzenden Seifenblase sehe ich noch nicht. Ja, der Wettbewerb wird härter werden insbesondere wenn sich mehr und mehr spezialisierte Unternehmen einschalten und TopApps bringen (was ja nun geschieht) aber unterm Strich echt ein interessanter expandierender Markt mit scheinbar geringer Einstiegshürde!
P.S.: Und jaaa ihr Meckerleutchen, Tests sind doof und alles doof...aber ich hab das Thema gemieden weils hier irgednwie nicht drum geht fand ich...oder!?
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johndoe504156
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cichy_de
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99€ ist nicht alles
Hi,
so einfach mit dem Programmieren ist es aber nicht. 99€... naja, da fehlt bei den meisten Programmieren noch etwas ... nein gar zwei entscheidene Dinge:
1. Das Wissen rund um eine neue Sprache und eine neue Entwicklungsumgebung, die einige Sachen komplett anders mach als der übrige Rest der Welt (und da kenne ich von Visual Studio über Delphi, Eclipse und Netbeans wohl alle bedeutende Entwicklungsumgebungen). Auch die Sprache weicht von C/C++ viel mehr ab als Java oder C# ab und bürdet dem Entwickler ungewöhnlich viel VErwaltungsaufwand im Bereich der Speicherverwaltung auf, den man seit Java/C# als Erledigt abgetan hat Ohne eine gründliche Einweisung durch ein Buch oder gar ein Workshop (im Internet findet man so gut wie nichts über dieses Thema, schon gar nicht auf der Apple-Entwickler-Plattform)
2. Tja, da war doch noch etwas... etwas unwesentliches... ein Mac-Mini oder gar ein Mac-Notebook, die mit mindestens 500 oder 1000€ das Budget belasten. Dann im Falle es Notebooks eine Tastatur+Maus (>100 €), ein Adapter vom DVI-Mini auf standard-DVI (100€) usw.
Sicherlich werden jetzt einige aufschreien - woher kommen die viele Anwendungen im AppStore? Die meisten von Apple-Programmierern, die die Umgebung seit dem Umstieg auf MaxOS 10.x kennen, bei den meisten anderen, wie auch bei uns ist es der Prestige-Wille - auch wir programmieren für das iPhone.
Jedoch ist wie schon aufgeführt, der AppStore durch die Menge an Anwendungen (davon >>80% Schrott) derart unübersichtlich geworden, und die Unmöglichkeit über andere Wege zu vertreiben macht einen schon ganz schön sauer und verringert die Chancen einer guten Software sich durchzusetzen. Irgendwie erinnert mich derzeit der AppStore an einen großen Grabeltisch beim Ausverkauf, wo zwischen Müll ein paar Diamanten versteckt sind - nur sind diese äußerst schwer zu finden....
Das mit dem Programmieren und der Idee ist dann eine weitere Sache... und zum Programmieren gehören auch eine Menge an Wissen und ggf. Bibliotheken, die die korrekte Physik und eine ansprechende Grafik ermöglichen.
Eine weitere Sache ist, das die Grafikkarten der Konsolen (NDS, PSP) bestimmte Funktionen aufweisen, die das Programmieren von Spielen sehr erleichtern bzw. trotz recht schmallbrüstiger Prozessoren eine angenehme Performance erlauben. Diese besitzt das iPhone nicht, vielmehr müssen für diese Funktionen eigene Bibliotheken geschrieben werden, die einerseits Entwicklungsaufwand bedeuten und zweiten auch eine Fehlerquelle darstellen und letztendlich drittens die Performance schmälern
so einfach mit dem Programmieren ist es aber nicht. 99€... naja, da fehlt bei den meisten Programmieren noch etwas ... nein gar zwei entscheidene Dinge:
1. Das Wissen rund um eine neue Sprache und eine neue Entwicklungsumgebung, die einige Sachen komplett anders mach als der übrige Rest der Welt (und da kenne ich von Visual Studio über Delphi, Eclipse und Netbeans wohl alle bedeutende Entwicklungsumgebungen). Auch die Sprache weicht von C/C++ viel mehr ab als Java oder C# ab und bürdet dem Entwickler ungewöhnlich viel VErwaltungsaufwand im Bereich der Speicherverwaltung auf, den man seit Java/C# als Erledigt abgetan hat Ohne eine gründliche Einweisung durch ein Buch oder gar ein Workshop (im Internet findet man so gut wie nichts über dieses Thema, schon gar nicht auf der Apple-Entwickler-Plattform)
2. Tja, da war doch noch etwas... etwas unwesentliches... ein Mac-Mini oder gar ein Mac-Notebook, die mit mindestens 500 oder 1000€ das Budget belasten. Dann im Falle es Notebooks eine Tastatur+Maus (>100 €), ein Adapter vom DVI-Mini auf standard-DVI (100€) usw.
Sicherlich werden jetzt einige aufschreien - woher kommen die viele Anwendungen im AppStore? Die meisten von Apple-Programmierern, die die Umgebung seit dem Umstieg auf MaxOS 10.x kennen, bei den meisten anderen, wie auch bei uns ist es der Prestige-Wille - auch wir programmieren für das iPhone.
Jedoch ist wie schon aufgeführt, der AppStore durch die Menge an Anwendungen (davon >>80% Schrott) derart unübersichtlich geworden, und die Unmöglichkeit über andere Wege zu vertreiben macht einen schon ganz schön sauer und verringert die Chancen einer guten Software sich durchzusetzen. Irgendwie erinnert mich derzeit der AppStore an einen großen Grabeltisch beim Ausverkauf, wo zwischen Müll ein paar Diamanten versteckt sind - nur sind diese äußerst schwer zu finden....
Das mit dem Programmieren und der Idee ist dann eine weitere Sache... und zum Programmieren gehören auch eine Menge an Wissen und ggf. Bibliotheken, die die korrekte Physik und eine ansprechende Grafik ermöglichen.
Eine weitere Sache ist, das die Grafikkarten der Konsolen (NDS, PSP) bestimmte Funktionen aufweisen, die das Programmieren von Spielen sehr erleichtern bzw. trotz recht schmallbrüstiger Prozessoren eine angenehme Performance erlauben. Diese besitzt das iPhone nicht, vielmehr müssen für diese Funktionen eigene Bibliotheken geschrieben werden, die einerseits Entwicklungsaufwand bedeuten und zweiten auch eine Fehlerquelle darstellen und letztendlich drittens die Performance schmälern
- Spunior
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so einfach mit dem Programmieren ist es aber nicht. 99€... naja, da fehlt bei den meisten Programmieren noch etwas ... nein gar zwei entscheidene Dinge:
Scheint komischerweise kein Riesenproblem zu sein für die meisten Entwickler, die ich kenne. Da ging der Umstieg recht fix.1. Das Wissen rund um eine neue Sprache und eine neue Entwicklungsumgebung, die einige Sachen komplett anders mach als der übrige Rest der Welt (und da kenne ich von Visual Studio über Delphi, Eclipse und Netbeans wohl alle bedeutende Entwicklungsumgebungen).
A) ... keine zwingende Neuanschaffung, weil der Anwender oder die Firma bereits einen Mac besessen haben kann. Das ist heutzutage nun nicht mehr SOOOO ungewöhnlich. Zur Not klaut man sich einen von den Jungs aus dem DTP-Department.2. Tja, da war doch noch etwas... etwas unwesentliches... ein Mac-Mini oder gar ein Mac-Notebook, die mit mindestens 500 oder 1000€ das Budget belasten. Dann im Falle es Notebooks eine Tastatur+Maus (>100 €), ein Adapter vom DVI-Mini auf standard-DVI (100€) usw.
B) ... kostet das Ganze damit trotzdem nur ein Viertel bzw. die Hälfte eines üblichen Handheld-Devkits. (Da könnte ich deiner Logik zufolge natürlich auch noch die Kosten für einen PC nebst Entwicklungsumgebung draufschlagen.)
C) ... ist der Unterschied dennoch beträchtlich. Selbst wenn ich das Geld habe, mir ein Devkit zu leisten, heißt das noch lange nicht, dass ich eines bekomme. Die Hersteller sind die Gatekeeper ihres Systems. Auch wenn Apple das im Falle des AppStores ist, so können sie einen erstmal nicht grundsätzlich davon abhalten, einen Mac und ein iPhone zu kaufen, um loszulegen.
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cichy_de
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Kein Problem?
Vielen Dank für Deine Antwort
....
Die Entwicklungsumgebung ist zwar nicht verkehrt, aber bis man dort die Zusammenhänge entdeckt, dauert es oder Jahrzehnte oder man kauft ein Buch für die Mac-Entwicklung (bis heute gibt es so gut wie keine Literatur für die Entwicklung auf dem iPhone) - Kosten ca. 50-150€, Informationen sind im Internet und speziell auf der iPhone-Entwickler-Seite kaum zu finden. Oder man besucht ein Workshop, was mit Kosten > 500 € verbunden ist. Wenn man sich damit professionell und länger beschäftigen will, kein Problem, aber die Behauptung 99€ reichen halte ich für stark untertrieben. Es sei denn, man hat schon zuvor für den Mac entwickelt, vielleicht war das der Fall bei Deinen Bekannten. Die mussten den großen Schritt ja schon beim Umstieg auf das neue Mac-OS machen, als es von Pascal nach Objective-C ging.
Das gleiche gilt auch für Blackberrys, wobei hier 99$ für die Zuteilung eines Keys der für die signierung benötigt wird erhoben werden. Jedoch ungleich Apple kann ich jede signierte Lösung frei Schnauze vertreiben und benötige dazu kein AppStore und iTunes und muß auch keine 30% an keinen abdrücken (ist wichtig, wenn man Anwendungen für den professionellen Anwenderbereich schreibt). Die Entwicklungsumgebung kann ich mit NetBeans oder Eclipse aufpeppen, auch die sind bekanntermaßen ohne einen Obolus zu bezahlen frei herunterladbar.
Android ist ja per se schon mal Open Source und der Rest ist vernachlässigbar, oder hätte ich einen Knaller vergessen?
Sicherlich ist für einen guten Programmierer kein großes Problem von einer C++-geprägten Sprache auf Objective-C umzusteigen jedoch fehlen einem doch die Bequemlichkeit einer Garbage-Collection, oder zumindestens des Destruktors und die wirklich zu Fuß erfolgende Speicherverwaltung, die auf dem Niveau von 80er-Jahre-C liegt trägt auch zu Memory-Leaks, die bei Java und C# undenkbar wären, bei.Spunior hat geschrieben: Scheint komischerweise kein Riesenproblem zu sein für die meisten Entwickler, die ich kenne. Da ging der Umstieg recht fix.
Die Entwicklungsumgebung ist zwar nicht verkehrt, aber bis man dort die Zusammenhänge entdeckt, dauert es oder Jahrzehnte oder man kauft ein Buch für die Mac-Entwicklung (bis heute gibt es so gut wie keine Literatur für die Entwicklung auf dem iPhone) - Kosten ca. 50-150€, Informationen sind im Internet und speziell auf der iPhone-Entwickler-Seite kaum zu finden. Oder man besucht ein Workshop, was mit Kosten > 500 € verbunden ist. Wenn man sich damit professionell und länger beschäftigen will, kein Problem, aber die Behauptung 99€ reichen halte ich für stark untertrieben. Es sei denn, man hat schon zuvor für den Mac entwickelt, vielleicht war das der Fall bei Deinen Bekannten. Die mussten den großen Schritt ja schon beim Umstieg auf das neue Mac-OS machen, als es von Pascal nach Objective-C ging.
Es gibt auch Mac-lose-Firmen, ansonsten gibt kein anderes Department gerne seine Rechner für mehrere Monate her (oder betreibst Du Deine Entwicklung 1-2 Stunden am Tag?). Also bleibt es bei der Beschaffung, spezielle, da Apple etwas gegen sein OS auf Fremdmachinen hat, was auch das Sharing auf virtuellen Machinen schwierig macht.Spunior hat geschrieben: keine zwingende Neuanschaffung, weil der Anwender oder die Firma bereits einen Mac besessen haben kann. Das ist heutzutage nun nicht mehr SOOOO ungewöhnlich. Zur Not klaut man sich einen von den Jungs aus dem DTP-Department.![]()
Verstehe ich nicht... Die Entwicklung für Windows-Mobile ist bei der Benutzung einer Express-Umgebung vollkommen kostenlos, und das schon seit 2005. Es fehlen zwar ein paar Möglichkeiten, die es erst ab der Standard oder Professional-Edition gibt, aber für die grundlegende Entwicklung reicht erstmal die kostenlose Express-Edition vollkommen aus!Spunior hat geschrieben: ... kostet das Ganze damit trotzdem nur ein Viertel bzw. die Hälfte eines üblichen Handheld-Devkits. (Da könnte ich deiner Logik zufolge natürlich auch noch die Kosten für einen PC nebst Entwicklungsumgebung draufschlagen.)
Das gleiche gilt auch für Blackberrys, wobei hier 99$ für die Zuteilung eines Keys der für die signierung benötigt wird erhoben werden. Jedoch ungleich Apple kann ich jede signierte Lösung frei Schnauze vertreiben und benötige dazu kein AppStore und iTunes und muß auch keine 30% an keinen abdrücken (ist wichtig, wenn man Anwendungen für den professionellen Anwenderbereich schreibt). Die Entwicklungsumgebung kann ich mit NetBeans oder Eclipse aufpeppen, auch die sind bekanntermaßen ohne einen Obolus zu bezahlen frei herunterladbar.
Android ist ja per se schon mal Open Source und der Rest ist vernachlässigbar, oder hätte ich einen Knaller vergessen?
Weiterhin - welche Systeme meinst Du denn? Lebe ich in einer anderen Welt, dass diese Systeme mir noch nicht untergekommen sind, speziell da wir uns auf mobile Lösungen spezialisieren und vorzugsweise mit RIM- und WM-Lösungen unser Brötchen verdienen? Apple hat im professionellen Bereich riesige Probleme, da das Sicherheitskonzept überhaupt nicht stimmt (z.B. setzt das iTunes bei jedem Update die Policies zurück (!)) und der Benutzer kann im Normallfall tuen und lassen was er will. Dafür setzt sich Apple als Gott über das Programmangebot im AppStore und will bestimmen, was ich auf mein Gerät installieren darf und was nicht respektive was ich vertrieben darf und was nicht - ist nicht wirklich die feine englische...Spunior hat geschrieben: C) ... ist der Unterschied dennoch beträchtlich. Selbst wenn ich das Geld habe, mir ein Devkit zu leisten, heißt das noch lange nicht, dass ich eines bekomme. Die Hersteller sind die Gatekeeper ihres Systems. Auch wenn Apple das im Falle des AppStores ist, so können sie einen erstmal nicht grundsätzlich davon abhalten, einen Mac und ein iPhone zu kaufen, um loszulegen.
- Spunior
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Unter den Entwicklern, die ich kenne, war nur ein Teil schon vorher Mac-User - und dennoch ging es bei allen recht fix. Naturgemäß kann die Umgebung nicht mit dem Reifegrad älterer Vertreter mithalten, ich kenne aber keinen, der deswegen die Flinte ins Korn geschmissen hätte oder völlig verzweifelt wäre.
Das mit dem Klauen war natürlich ein Witz. Dennoch bleibt festzuhalten, dass Macs heute nicht mehr ganz den Exotenstatus innehaben, den man ihnen vor einiger Zeit noch hätte attestieren können. Hardware wie iPods und iPhone haben zudem die Berührungsängste vieler Nutzer abgebaut.Es gibt auch Mac-lose-Firmen, ansonsten gibt kein anderes Department gerne seine Rechner für mehrere Monate her (oder betreibst Du Deine Entwicklung 1-2 Stunden am Tag?). Also bleibt es bei der Beschaffung, spezielle, da Apple etwas gegen sein OS auf Fremdmachinen hat, was auch das Sharing auf virtuellen Machinen schwierig macht.
Ich weiß nicht, warum wir jetzt über Windows Mobile reden - in dem Artikel sollte der Vergleich zu DS und PSP gezogen werden. Als Spieleplattform haben Windows Mobile-Plattformen nicht die Relevanz wie jene Handhelds oder eben iPhone/iPod Touch. Ich kenne keine Publisher, derzeit irgendwie gehyped rumrennt und was von Windows Mobile blökt. Beim iPhone will derzeit hingegen jeder dabei sein.Verstehe ich nicht... Die Entwicklung für Windows-Mobile ist bei der Benutzung einer Express-Umgebung vollkommen kostenlos, und das schon seit 2005.
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cichy_de
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Entwicklungen für iPhone
Hi,
in Teilen hast Du Recht. Aber es hat nichts mit der Reife zu tuen, sondern, weil da bei der Entwicklungsumgebung einges ganz anders funktioniert wie bei den anderen, die man so kennt - und zwar wesentlich erklärungsbedürftiger / überhaupt nicht intuitiv und auch mit mehr Schreibarbeit verbunden (keine automatische Generierung von Methodenrümpfen usw.) Ich arbeite mit RADs bereits seit Delphi 2.0 (und das war Mitte der 90er) und hatte keine Probleme bei Eclipse, Visual Studio oder auch NetBeans. Jedoch ohne Buch wäre ich bei der Apple-Umgebung nicht weitergekommen.
Zu der anderen GEschichte, da hast Du Recht, aber ich verglich es mit Windows Mobile, da Apple ja das iPhone als Smartphone verkauft und nicht als Game-Konsole - als solche hätte es so gut wie keine Chance.
Was aber die Konsolen angeht, da hast Du zumindestens teilweise Recht. Du kommst in den Genuß einer Entwicklungsumgebung nur als etabliertes Softwarehaus und eine solche kostet auch einiges. JEdoch muss man dabei beachten, dass es dann dementsprechend auch Hardware in Form von speziellen Konsolen, auf denen gedebugt werden kann bekommt.
Aber falls man es möchte, kann man auf jeden Fall auch für die üblichen Konsolen wie GBA, DS(i), PSP aber auch GC / Wii mit Hilfe einiger Community-Werkzeuge auf den üblichen Plattformen entwickeln und debuggen, allermal muß man die Applikation dann über ein Cart oder unter Zuhilfenahme irgendwelcher Homebrew-Channels inbetrieb nehmen.
in Teilen hast Du Recht. Aber es hat nichts mit der Reife zu tuen, sondern, weil da bei der Entwicklungsumgebung einges ganz anders funktioniert wie bei den anderen, die man so kennt - und zwar wesentlich erklärungsbedürftiger / überhaupt nicht intuitiv und auch mit mehr Schreibarbeit verbunden (keine automatische Generierung von Methodenrümpfen usw.) Ich arbeite mit RADs bereits seit Delphi 2.0 (und das war Mitte der 90er) und hatte keine Probleme bei Eclipse, Visual Studio oder auch NetBeans. Jedoch ohne Buch wäre ich bei der Apple-Umgebung nicht weitergekommen.
Zu der anderen GEschichte, da hast Du Recht, aber ich verglich es mit Windows Mobile, da Apple ja das iPhone als Smartphone verkauft und nicht als Game-Konsole - als solche hätte es so gut wie keine Chance.
Was aber die Konsolen angeht, da hast Du zumindestens teilweise Recht. Du kommst in den Genuß einer Entwicklungsumgebung nur als etabliertes Softwarehaus und eine solche kostet auch einiges. JEdoch muss man dabei beachten, dass es dann dementsprechend auch Hardware in Form von speziellen Konsolen, auf denen gedebugt werden kann bekommt.
Aber falls man es möchte, kann man auf jeden Fall auch für die üblichen Konsolen wie GBA, DS(i), PSP aber auch GC / Wii mit Hilfe einiger Community-Werkzeuge auf den üblichen Plattformen entwickeln und debuggen, allermal muß man die Applikation dann über ein Cart oder unter Zuhilfenahme irgendwelcher Homebrew-Channels inbetrieb nehmen.
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Chris041
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Also ich besitze zwar kein iphone bzw. keinen ipod touch aber ich muss sagen, nach anfänglicher Skepsis bzgl. der Steuerung war ich ziemlich begeistert von den Möglichkeiten die so ein Touchscreen und die Bewegungssteuerung mit sich bringt.
Ist meiner Meinung halt einfach Gewöhnungssache.
Ich hatte zB. die Möglichkeit Sims 3 und Need for Speed Undercover anzuspielen. Beide Spiele haben doch neben einer echt guten Grafik eine klasse Bedienung. Ich meine, sicher ist es am Anfang etwas komisch wenn man bei NfS quasi auf Dauergas ist, d.h. man kann nicht manuell Gas geben, aber mal ehrlich, bei den meisten Arcade-Racern drückt man sowieso andauernd auf die Tube ohne auch nur einziges Mal abzusetzen (gerade bei Need for Speed..)
Und dann noch der Preis für ein Spiel! So weit ich weiß kostet Sims 3 nur 8 Euro... da kann man eigentlich nicht meckern!
Naja vielleicht ist die Zeit aber noch nicht reif um iphone Spiele zu testen oder verstärkt über sie zu berichten. Solang die Masse der Spiele nur diese Minispielchen sind mit null Anspruch, zahlts sich auch nicht aus.
Sollte sich das mal ändern, wieso nicht!
Ist meiner Meinung halt einfach Gewöhnungssache.
Ich hatte zB. die Möglichkeit Sims 3 und Need for Speed Undercover anzuspielen. Beide Spiele haben doch neben einer echt guten Grafik eine klasse Bedienung. Ich meine, sicher ist es am Anfang etwas komisch wenn man bei NfS quasi auf Dauergas ist, d.h. man kann nicht manuell Gas geben, aber mal ehrlich, bei den meisten Arcade-Racern drückt man sowieso andauernd auf die Tube ohne auch nur einziges Mal abzusetzen (gerade bei Need for Speed..)
Und dann noch der Preis für ein Spiel! So weit ich weiß kostet Sims 3 nur 8 Euro... da kann man eigentlich nicht meckern!
Naja vielleicht ist die Zeit aber noch nicht reif um iphone Spiele zu testen oder verstärkt über sie zu berichten. Solang die Masse der Spiele nur diese Minispielchen sind mit null Anspruch, zahlts sich auch nicht aus.
Sollte sich das mal ändern, wieso nicht!
- Spunior
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Re: Entwicklungen für iPhone
Das sei auch unbestritten, aber hier geht es ja auch um die Möglichkeit, über einen größeren kommerziellen Kanal eine Öffentlichkeit zu erreichen. Das gilt für die Homebew-Szene, die von den eigentlichen Plattformbetreibern, nicht, kaum, stillschweigend geduldet oder stiefmütterlich behandelt wird, eher nicht. Es geht nicht nur um die Möglichkeit, für ein System irgendetwas zu entwickeln, sondern auch gleich einen Vertriebsweg wie den AppStore (oder Xbox Live Community Games) verwenden zu können, und darüber potenziell auch alle oder einen Großteil der Nutzer zu erreichen.cichy_de hat geschrieben:Aber falls man es möchte, kann man auf jeden Fall auch für die üblichen Konsolen wie GBA, DS(i), PSP aber auch GC / Wii mit Hilfe einiger Community-Werkzeuge auf den üblichen Plattformen entwickeln und debuggen
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das iphone und ipod dinges ist für mich nur weiter hin ein prestige accesoire bei apple bezahlt man mindestens 1/3 vom preis die marke, ich bekomme für das gleiche geld oder gar weniger ein gleichwertiges oder sogar besseres, nen apple imac kostet zb. 2500 € mein pc hat 1500 € gekostet und ich hab weit aus mehr leistung als das teil
schon alleine das konzept der plattform itunes und appstore is fragwürdig aber naja ich bin ja nur ein neider
aber naja wenn ihr so weiter macht werden uns die ipods noch irgentwann man versklaven :wink:
schon alleine das konzept der plattform itunes und appstore is fragwürdig aber naja ich bin ja nur ein neider
aber naja wenn ihr so weiter macht werden uns die ipods noch irgentwann man versklaven :wink:
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N.E.X.T.G.E.N.S.O.C.C.E.R
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johndoe504156
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Informiere dich einfach mal bevor du so dummes Zeug von dir lässt. Das Gros der Neuerungen erschien durch das OS 3.0, welches kostenlos und für alle iPhones erschien.N.E.X.T.G.E.N.S.O.C.C.E.R hat geschrieben:nur reine geldmacherei. jedes jahr mit ein wenig mehr update werden kunden gelockt. nächstes jahr Iphone mit 4 megapixel.. naja und 10 watt mehr sound...
Btw zwingt dich niemand jede Gen das neuste Gerät zu kaufen, oder kaufst du auch sofort jeden neuen Prozessor, jede neue GraKa usw.?
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N.E.X.T.G.E.N.S.O.C.C.E.R
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ich kaufe vorallem was sinn macht.. habe nichts gegen dem iphone. hatte sogar selbst das letzte model.. und es ist auch ein tolles gerät nur.. sie sind bei mir jetzt deswegen unten durch weil jedes jahr immer mit einem kleinen update neue modelle rausgebracht werden.. und es sind kleine updates auch nicht kostenlos. andere handys haben diese funktionen schon immer. sicher könnte das iphone auch längst aber es lohnt sich ja mehr wenn man es 3 mal soviel verkaufen kann.....Sakuraba hat geschrieben:Informiere dich einfach mal bevor du so dummes Zeug von dir lässt. Das Gros der Neuerungen erschien durch das OS 3.0, welches kostenlos und für alle iPhones erschien.N.E.X.T.G.E.N.S.O.C.C.E.R hat geschrieben:nur reine geldmacherei. jedes jahr mit ein wenig mehr update werden kunden gelockt. nächstes jahr Iphone mit 4 megapixel.. naja und 10 watt mehr sound...
Btw zwingt dich niemand jede Gen das neuste Gerät zu kaufen, oder kaufst du auch sofort jeden neuen Prozessor, jede neue GraKa usw.?
