Prince of Persia: Download-Content angekündigt

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KleinerMrDerb
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Beitrag von KleinerMrDerb »

4P|TGfkaTRichter hat geschrieben:Also ich hab Anno Domini 1992 130 DM für Castlevania 3 auf dem NES bezahlt, das sind rund 65 Euro. Wenn man dann die Inflation der seit dem vergangen 17 Jahre einrechnet, kann ich nicht behaupten, dass Spiele teurer geworden sind. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass sie günstiger geworden sind, weil es 1. mittlerweile nen echten Budgetmarkt gibt und 2. dank des Inets es viel leichter ist, Spiele aus anderen Quellen als dem örtlichen Blödmarkt zu beziehen. Ich weiß, dass dieser Post nutzlos ist, weil die Meinung, dass Spiele teurer geworden sind, nicht tot zu kriegen ist, aber manchmal bin ich halt ein extremer Optimist.
Man könnte nun aber die Spielzeit in verbindung mit dem Preis anführen.
Die meißten Blockbuster der Neuzeit haben selten eine Spielzeit ÜBER 10 Std. und der Wiederspielwert liegt leider des öfteren bei genau 0, weil es eben kaum was zum Freischalten gibt sondern zum Freikaufen!

Selbst Rollenspiele, die Könige der Spielzeit sind heutzutage recht kurz geraten.
Von Spielzeiten eines Baldurs Gate etc kann man nur noch Träumen.

Der stätig sinkende Schwierigkeitsgrad von Spielen trägt natürlich auch seinen Teil zum raschen durchspielen bei.
Wie die Zukunft mit Miyamatos patentiertem Ingame-Bot aussehen wird will ich garnicht erst wissen!
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sinsur
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Beitrag von sinsur »

KleinerMrDerb hat geschrieben:
sinsur hat geschrieben:Ey jetzt mal ohne Witz hast du Internet? Dann fang mal an raus zu finden das Spiele keine 60 Euro kosten.
Der Unterschied zwischen einer unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers und einem Angebotspreis eines einzelnen Anbieters ist dir schon bewusst oder?

Die UVP für neue Xbox 360 bzw. PS3 Spiele liegt IMMER bei 59,99 - 69,99
Und komm jetzt bloß nich mit dem Spruch "59,99 sind doch weniger als 60"

An diese UVP halten sich die meißten Händler deutschlands und nur weil 1 Blödmarkt in Deppendorf ein neues Spiel für 49,99 € anbietet bedeutet dies noch lange nicht, dass Kunde XY aus Berlin ebenfalls dieses Angebot in anspruch nehmen kann.

Deine absurden Rechnungen mit den Entwicklungskosten für Spiele ist leider auch kompletter unsinn.

Früher mögen die Entwicklugskosten niedriger gewesen sein aber damals galt der Videospielmarkt noch als totaler Freakmarkt und man konnte froh sein einige 100.000 Spiele zu verkaufen.
Heute gelten 1-2 mio Verkauften Einheiten als Flopp, siehe Crysis!

Mal ganz davon abgesehen, dass die Industrie von Jahr zu Jahr mehr Umsatz macht.

Aber zahl du mal 10€ für einen höheren Schwierigkeitsgrad, denn der Spieleindustrie geht es ja sooooo schlecht, dass wir den Entwicklern und Publishern am besten noch Geld spenden sollten, damit wir unserem Hobby noch einige Tage nachgehen können :roll:

Ich sags auch dir du hast Internet richtig? Auch dir verate ich du musst keine 60 Euro für spiele ausgeben sogar keine 55. Du wirst dich erschrecken aber ich habe die letzten 8 Toptitel der letzten 3 Monate für unter 30 Euro gekauft....aus Grossbritanien. Absolut nirgends kosten Spiele mehr 60 Euro und mach dich nicht selbst lächerlich mit den 59,99.
50 Euro ist Standart heute. Der Supernintendo oder Gameboy waren sicherlich keine Nischenprodukte so leid es mir tut aber einfach schlichtweg nein.
Ein Spiel wie Supermarioworld hat ganz sicher nicht soviel gekostet wie Metal Gear Solid 4.
Diese ganze Diskussion über steigende Produktionskosten in der Gameingindustrie nicht mitbekommen? Der Grosse aufschrei der Entwikler? Der Nintendo Wii als Lösungsansatz der auchnoch funktioniert?
Staatlich subventionierte Spiele um die Kosten im Vorfeld zu decken weil man mittlerweile ein paar Millionen Dollar braucht für eine Produktion?
Ich glaube eh ich muss mir die Hände blutig schreiben bis wir auf dem gleichen Stand sind und du meinen Blickwinkel verstehst.

Edit mal darum das du grade selbst zusätzlich noch auswirkungen dieser steigenden Kosten nennst: Spiele werden immer kürzer und haben immer weniger Inhalt.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

@ KleinerMrDerb

Ja, aber kurze Spiele sind nicht billiger in der Entwicklung. Drakensang hat z.B deutlich unter 5 Millionen gekostet, bietet dabei ne Spielzeit von 40+ Stunden. Crysis ist weit im zweistelligen Millionenbereich mit ner Spielzeit von knapp 10 Stunden. Außerdem sind Spiele nicht kürzer als damals. Selbst ein CoD ist "länger" als viele 2D Jump and Runs alter Tage, aufgrund von Mechanismen wie Checkpoints und dem Wegfallen der klassischen Leben wurde nur die Spielzeit verkürzt, nicht zwingend der Umfang. Und sind wir mal ehrlich, viele dieser Mechaniken machen das Spielen heutzutage auch viel angenehmer, weil die Spiele fairer und weniger frustrierend werden. Auch mir geht das manchmal zu weit, aber wenn ich mir die alten NES Castlevanias oder viele DOS RPGs. ansehe, kann ich nicht sagen, dass ich die damaligen Spiele vermisse
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KleinerMrDerb
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Beitrag von KleinerMrDerb »

sinsur hat geschrieben: Ich glaube eh ich muss mir die Hände blutig schreiben bis wir auf dem gleichen Stand sind und du meinen Blickwinkel verstehst.
Ich verstehe deinen Blickwinkel gut und er ist genauso unsinnig wie das denken der Publisher.

Man will im Umsatz nich fallen also muss man im nächsten Jahr NOCH mehr investieren um NOCH mehr zu Gewinnen aber irgendwann is das Maß einfach voll.

Vielleicht ist der Ansatz "Back to the Roots" mal der sinnvollere.

Nintendo zeigt doch wie es geht.
Die Wii kostet sowohl den Entwicklern als auch den Verbrauchern weniger ERGO verkauft sie sich wie Geschnitten Brot!

Es muss nicht der 10 Mio Budget Blockbuster sein um den Verkaufsrekord zu brechen.
Es reicht auch auch ein Spiel welches einfach Spaß macht ohne die neuste HD Super duber Grafik mit Shader 54 und 485 Anti Aliasing inkl. genialen DX 17 Effekten.

Es reicht eine 800*600 Auflösung mit matschigen Texturen die einfach SPAß macht und nur einen Bruchteil der Kosten verschlingt!
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KleinerMrDerb
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Beitrag von KleinerMrDerb »

4P|TGfkaTRichter hat geschrieben: Auch mir geht das manchmal zu weit, aber wenn ich mir die alten NES Castlevanias oder viele DOS RPGs. ansehe, kann ich nicht sagen, dass ich die damaligen Spiele vermisse
Früher war Zocken aber noch ein Hobby wie viele anderen auch.
Es hat einfach Zeit und Nerven gekostet um besser zu werden und genau das hat es auch so Spannend und Lustig gemacht.

Heutzutage kann fast jeder ein Spiel durchzocken, ohne vorkenntnisse etc.
Das mag ja für die Entwickler und den Umsatz gut sein aber mal ehrlich.

Wenn ich z.b. Tennis lerne, dann schmeisse ich ja auch nicht alles hin nur weil ich einmal verliere.
Oder ich spiele gegen ein Kleinkind und den Schwierigkeitsgrad des Gegners zu senken :lol:

Leider ist genau diese Idiotensicherheit bei den elektronischen Medien möglich und ein wesentlicher bestandteil eines Hobbys geht dann des öffteren verloren!

Wenn wir schon bei PoP sind, der neuste Teil ist leider auch ein perfektes Beispiel für diese Vereinfachung von Spielen.
Die Sands of Time Trilogie brauchte noch etwas Skill, beim neusten Teil hat man einen Godmode als ein elementares Spielelement eingebaut!
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

@ Derb

Für viele ist aber das Überwinden frustiger Stellen nicht Teil des Hobbys und das kann man diesen Spielern nicht übel nehmen. Manchmal habe auch ich einfach Lust auf ein Spiel wie PoP, in dem man einfach stressfrei versinken kann. Außerdem gibt es noch genug Spiele mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, die auf schwer immer noch alles andere als einfach sind.
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sinsur
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Beitrag von sinsur »

Das ist das grosse Problem im Kapitalismus die Gewinne müssen steigen. Stagnation führt im Kapitalismus zum Untergang. Es wäre zwar toll wenn es um Ideälleres gehen würde aber gerade Spieleindustrie ist die falsche Addresse. Obwohl es natürlich underground Produktionen gibt.

Worauf ich hinaus wollte ist ich weiss um den Umstand des Versuches der Gewinnsteigerung die im Marktsystem unserer Zeit wichtig scheint oder als Antrieb dient.
Ich kann mit optionalem Zusatzinhalt als Lösungsansatzes gegen Stagnation leben. Natürlich sind lächerliche neue schwierigkeitsgrade oder ein neues Model einer Waffe für 2 Euro blödsinn. Ich finde aber nicht das man das vom Prince of Persia Inhalt sagen kann.
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KleinerMrDerb
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Beitrag von KleinerMrDerb »

Die Anzahl an Anspruchsvollen Spielen schrupft aber stetig und ich denke nicht, dass dieser Trend aufhören wird.

Grad Ubisoft ist dafür bekannt, seine Serien von Anspruchsvollen Spielen zu anspruchslosem Mainstreammüll umzuwandeln.

Rainbow Six und Prince of Persia sind die besten Beispiele.
Von der Minispielansammlung namens Assassins Creed fang ich garnicht erst an :cry:

Nuja solange noch gute und Anspruchsvolle Spiele erscheinen bin ich zufrieden. :wink:
Zuletzt geändert von KleinerMrDerb am 30.01.2009 00:29, insgesamt 1-mal geändert.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

sinsur hat geschrieben:Das ist das grosse Problem im Kapitalismus die Gewinne müssen steigen. Stagnation führt im Kapitalismus zum Untergang. Es wäre zwar toll wenn es um Ideälleres gehen würde aber gerade Spieleindustrie ist die falsche Addresse. Obwohl es natürlich underground Produktionen gibt.

Worauf ich hinaus wollte ist ich weiss um den Umstand des Versuches der Gewinnsteigerung die im Marktsystem unserer Zeit wichtig scheint oder als Antrieb dient.
Ich kann mit optionalem Zusatzinhalt als Lösungsansatzes gegen Stagnation leben. Natürlich sind lächerliche neue schwierigkeitsgrade oder ein neues Model einer Waffe für 2 Euro blödsinn. Ich finde aber nicht das man das vom Prince of Persia Inhalt sagen kann.
Nochmal: Man kann diesen DLC nicht komplett bewerten. Neues Level, neue Skins als DLC: Vollkommen okay. Ein Feature wie ein Schwierigkeitsgrad gehört jedoch kostenlos gepatched, weil das eben schon fast ein Bugfix ist. Bei den zusätzlichen Fallen und Moves ist das Ganze grenzwertig.
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KleinerMrDerb
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Beitrag von KleinerMrDerb »

sinsur hat geschrieben:Das ist das grosse Problem im Kapitalismus die Gewinne müssen steigen. Stagnation führt im Kapitalismus zum Untergang. Es wäre zwar toll wenn es um Ideälleres gehen würde aber gerade Spieleindustrie ist die falsche Addresse. Obwohl es natürlich underground Produktionen gibt.
Eigentlich wollte ich damit sagen, dass der Faktor KOSTEN SENKUNG in der Spieleindustrie nicht zum zuge kommt.

Alles wird immer exorbitant Teurer in der Produktion.
Es wird mit Verlust Produziert (ps3) obwohl sich der Vorgänger fast noch besser verkauft als die neuere Version.

Die Menschen wollen zwar immer das Neuste und Beste aber sie kennen trotzdem nur das was Ihnen vorgesetzt wird.
Und es muss halt nicht immer das technisch Beste sein um zu überzeigen (Wii)