Sollte mal Dark Souls 3 holen irgendwann.
Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft
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- Raskir
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft
Irgendwie interessant wie sich der Thread in eine ungeahnte Richtung entwickelt. Finde ich aber ganz nett 
Sollte mal Dark Souls 3 holen irgendwann.
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- LP 90
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft
Dachte da auch eher als Delvolver Shadow Warror gepuplished hat.Todesglubsch hat geschrieben: ↑11.05.2018 23:59Devolver ist eher auf "Indie"-Ebene, danach AA, dann AAA.
Hatte Jimmy dazu nicht jüngst ein Video rausgebracht? *such*
Why we need Middle Shelf Games
Atlus ist übrigens schwankend, was seine Qualität angeht. Das meiste ist gutes AA, jap. Gibt aber auch ein paar nicht ganz so gute Spiele - hauptsächlich die, bei denen sich Atlus als Indie-Publisher versucht.
- Leon-x
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft
Bin ich wohl anders gestrickt. Ich spiel gut 70-80% der Games schon durch. Zumindest die Hauptstory. Sportspiele wie Renngames jetzt durchspielen geht jetzt eher schlecht. Aber zumindest informier ich mich über Games und kann ganz gut einschätzen ob ich sowas dann bis zum Ende spiele. Sicher gut es auch Games wo man halt mittendrin die Lust verliert. Sind aber bei mir eher so die bis zu 30% Chance.
Den Haufen der Schande lasse ich da bei mir aber weniger entstehen.
Für mich muss jetzt die Hauptstory keine 30 Stunden dauern wenn es dann Längen gibt. Ich finde es eher gut wenn es auch nach dem Ende noch was gibt was unterhält und zum Entdecken einlädt. Gerade wenn das Gameplay mit flüssiger Wiedergabe Spaß macht. 30fps Games lasse ich aber Aufgrund der Technik dann doch oft nach der Hauptstory.
Aber gegen gute Zusatz-DLCs wie bei Horizon oder Uncharted habe ich nichts. Finde es ja eh Schade wenn manche Games schon nach 3-5 Tagen schon im Regal landen und dann ewig nicht mehr hervorgekramt werden.
Wenn einem ein Gaming-Universum gut gefällt will man ja auch länger darin verbringen. Da brauch ich nicht immer alle 3-6 Monate nach einer neuen IP rufen.
Meist sind es eher Koop oder MP Titel die mit Freunden dann halt über Monate etwas länger halten.
Auf einen Nenner wird man da nie kommen. Es ist halt nur interessant wie die breite Masse an heutigen Gamern lange bzw kurz an Spiele sitzt.
Sicher gibt es auch genug die dann ein ganzes Jahr nur Fifa, CoD oder Battlefield brauchen.
- Raskir
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft
Uff 70% der Spiele durchgespielt, nicht schlecht. Habe allein durch psplus immer mal wieder ein paar Titel die ich anzocke einfach um zu schauen ob sie was für mich sind. Meistens nicht. Oder ich leihe mir was aus von einem Bekannten/Verwandten. Von meinen gezielten Käufen, spiele ich sicher auch so 60-70 prozent durch. Aber die gezielten Käufe machen halt auch bei weitem nicht den Großteil der angespielten Games aus. Und wir sind ja noch leidenschaftliche Zocker die sich nachts im Forum tummeln. Andere Leute Kaufen ein spiel, spielen es kurz an und widmen sich was neuem. Jeder wie er mag. Ich für meinen Teil, mache auch gerne mal spontankäufe auch außerhalb meines normalen Beuteschemas. So bekomme ich auch mal Spiele ab, die ich sonst nie zocken würde und einige waren richtig klasse. Wie Into the breach oder overcooked oder auch edf. Sind halt auch mal gurken dabei, egal, das hake ich ab und verkaufe es wenn möglich wieder.
Aber was ich meinte war, solche Beiträge wie von Game Two, was sollen sie ausdrücken? Für mich ist es nur logisch dass die meisten Games von einer Minderheit (also weniger als die Hälfte) der Leute durchgezockt wird. Einfach weil es oft genug Fehlkäufe gibt, man das interesse verliert, es nur kurz anspielt oder sich bewusst was neuem widmet. Ich denke die wenigsten Leute die ein Spiel nicht durchspielen, bereuen es dass Spiel nicht durchgespielt zu haben.
Aber was ich meinte war, solche Beiträge wie von Game Two, was sollen sie ausdrücken? Für mich ist es nur logisch dass die meisten Games von einer Minderheit (also weniger als die Hälfte) der Leute durchgezockt wird. Einfach weil es oft genug Fehlkäufe gibt, man das interesse verliert, es nur kurz anspielt oder sich bewusst was neuem widmet. Ich denke die wenigsten Leute die ein Spiel nicht durchspielen, bereuen es dass Spiel nicht durchgespielt zu haben.
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft
Der Beitrag von Game Two sollte doch aussagen dass Games unter 10 Stunden laut Statistik eher beendet werden als Spiele die länger dauern.
Bei Eurogamer geht es darum dass einfache Spieler durch paar Kopfnüsse das Interesse verlieren. Also eher an einem Punkt scheitern.
Beide haben da Ansätze die zum Teil wahr sein könnten. Auch wenn es schwierig ist es wirklich genau zu erfassen woran es liegt.
Wenn es nach mir geht dürfen Spiele ruhig länger als 10 Stunden gehen und auch gern paar nette Rätsel enthalten.
Also Plus oder Gold Games die eher wie eine Demo sind zähle ich jetzt nicht zu meinen Durchzock-Games. Die hätte ich mir so oder so nicht gekauft. Der Anteil den ich dann doch von Interesse ansehe ist eher gering. Mir würde ein reiner Online-Abo ohne die "Mietgames" auch vergünstigt reichen. Was mich wirklich stark interessiert wird eh weit vorher geholt oder in einem Angebot mitgenommen.
Ich spiele auch gern mal einige Games quer durcheinander. Nur eher selten zwei Storygames. Teilt sich ja Jeder anders ein.
Bei Eurogamer geht es darum dass einfache Spieler durch paar Kopfnüsse das Interesse verlieren. Also eher an einem Punkt scheitern.
Beide haben da Ansätze die zum Teil wahr sein könnten. Auch wenn es schwierig ist es wirklich genau zu erfassen woran es liegt.
Wenn es nach mir geht dürfen Spiele ruhig länger als 10 Stunden gehen und auch gern paar nette Rätsel enthalten.
Also Plus oder Gold Games die eher wie eine Demo sind zähle ich jetzt nicht zu meinen Durchzock-Games. Die hätte ich mir so oder so nicht gekauft. Der Anteil den ich dann doch von Interesse ansehe ist eher gering. Mir würde ein reiner Online-Abo ohne die "Mietgames" auch vergünstigt reichen. Was mich wirklich stark interessiert wird eh weit vorher geholt oder in einem Angebot mitgenommen.
Ich spiele auch gern mal einige Games quer durcheinander. Nur eher selten zwei Storygames. Teilt sich ja Jeder anders ein.
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft
Klar zählt das nicht in deine eigene Statisitk. Aber sobald du ein Spiel durch gold oder plus startest, wirst du registriert (sofern du deine Trophys / achievements online stellst) und dein nicht durchspielen fließt in die Statistik derer, die es nicht beendet haben.
Und ja, dass Spiele die nur 10 Stunden dauern eher beendet werden als 100 Stunden spiele liegt auf der Hand. Man schaut sich ja auch einen Film eher zu ende an als dass man die Staffel einer Serie beendet. Nur, was soll das bitte ausdrücken? Solange die Spieler Spaß währenddessen haben, passt es doch.
Fand den Game Two beitrag eh völlig daneben. Der hat sich doch echt darüber beschwert, dass die Games zu lange sind, weil er selber einen so großen Backlock hat... Alter, da konnte ich nur mit dem Kopf schütteln. Anstelle dass man sich an dem erfreut was man grade hat, ist er schon mit den Gedanken bei anderen Games. Schon schlimm dieser Sofortismus heutzutage. Ich habe selber dutzende Games die ich nie spielen werde aber gerne würde. Einfach weil die Zeit fehlt. Aber ich freue mich sogar darüber, weil das bedeutet, dass das Medium mich momentan unglaublich gut und facettenreich unterhalten kann. Man muss doch nicht alles Spielen was einem interessiert. Verzicht kann manchmal auch schön sein. Wie gesagt, mich hat der Beitrag schon gestört so wie er gezeigt wurde. Aber ist schon krass offtopic, sorry
Und ja, dass Spiele die nur 10 Stunden dauern eher beendet werden als 100 Stunden spiele liegt auf der Hand. Man schaut sich ja auch einen Film eher zu ende an als dass man die Staffel einer Serie beendet. Nur, was soll das bitte ausdrücken? Solange die Spieler Spaß währenddessen haben, passt es doch.
Fand den Game Two beitrag eh völlig daneben. Der hat sich doch echt darüber beschwert, dass die Games zu lange sind, weil er selber einen so großen Backlock hat... Alter, da konnte ich nur mit dem Kopf schütteln. Anstelle dass man sich an dem erfreut was man grade hat, ist er schon mit den Gedanken bei anderen Games. Schon schlimm dieser Sofortismus heutzutage. Ich habe selber dutzende Games die ich nie spielen werde aber gerne würde. Einfach weil die Zeit fehlt. Aber ich freue mich sogar darüber, weil das bedeutet, dass das Medium mich momentan unglaublich gut und facettenreich unterhalten kann. Man muss doch nicht alles Spielen was einem interessiert. Verzicht kann manchmal auch schön sein. Wie gesagt, mich hat der Beitrag schon gestört so wie er gezeigt wurde. Aber ist schon krass offtopic, sorry
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft
Der Gedanke dahinter ist ja einfach folgender: Man bläut den Leuten jetzt ein, dass die Spiele zu lange sind und macht dann irgendwann nur 2-3 Stunden Spielchen, die natürlich gleich viel kosten und bringt dann massenhaft kostenpflichtige DLCs, die dann erst die Spielzeit wie vorher bringen. Wer das Gleiche wie vorher will, der muss dann deutlich mehr zahlen. Lasst Euch nicht aufs Glatteis führen von der Branche.
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft
Weiß ja was du meinst. Obwohl ich das bei dem letzten TR, diese Definitive Version, nicht so sah. Das war doch sehr linear.hydro skunk 420 hat geschrieben: ↑11.05.2018 23:10Selbst die neuen TRs mit ihren großen Gebieten, dem ausufernden Backtracking, den zig Nebenmissionen und dem fürchterlichen Sammelkram sind mir eigentlich schon zu viel des Guten. Ich sehne mich nach Zeiten eines TR Anniversary, eines Dead Space, eines Lost Planet, eines F.E.A.R. Diese Spiele waren streng linear, dauerten 6-8 Stunden (gut, Anniversary etwas länger) und waren trotzdem ihr Geld absolut wert.zmonx hat geschrieben: ↑11.05.2018 22:32Rückkehr ist Aber etwas übertrieben. Es gibt doch ne Riesen Auswahl, zB GoW mit seinen 8 Std um ein jüngstes Beispiel zu nennen ^^hydro skunk 420 hat geschrieben: ↑11.05.2018 21:38 Ich würde ebenfalls dir Rückkehr von linearen ~8 Stunden SP-Games begrüßen. Dieser ganze Open World Trend... ich kann's nicht mehr sehen.
Und man schafft es kaum, irgendein Spiel mal vernünftig zu Ende zu spielen.
Mittlerweile spiele ich fast nur noch Indies.
Aber auch Tomb Raider war noch nie Open-World und da kommt gefühlt jedes Jahr ein neues... Ich mag Open-World lieber, und würde gerne dahin eine Rückkehr sehen
Außerdem, ist ein durchspielen ja nicht immer muss, um ein Spiel gut zu finden, Diablo3![]()
Aber ich muss dir recht geben, es ist nicht so, dass es diese Spiele nicht mehr gibt. Man muss nur wissen, wo man suchen muss.
Leider können die meisten neuen 8-Stunden-Spiele nicht mehr mit deinen aufgezählten mithalten... Prey und The Evil Within hatte ich zuletzt gespielt, und die hatten nicht annähernd so eine Atmosphäre.
Titanfall 2, die Single Kampagne, war aber sehr gut! Quantum Break steht noch an... Etc... Übertreiber
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft
Verdammt, ich wollte gerade Forza als Beispiel bringen, für Spiele die ich nie durchgespielt habe, aber in die ich viel Zeit investiert hab
Klar ist der Zeitfaktor ein wichtiger Grund. Wie viel Zeit hat man und wie lange dauert das Spiel im Verhältnis dazu? Titel wie The Witcher 3, von denen ich weiß, dass ich 100 Stunden darin verbringen werde, spiele ich z. B. nur im Urlaub. Würde ich das nicht tun, würde ich mindestens 5 Wochen dran sitzen und das auch nur wenn das Wetter schlecht ist und ich nichts anderes nebenbei spiele. Da würde ich automatisch die Lust verlieren. Da es mehr solche langen Titel gibt, als ich Urlaub habe, bleibt automatisch einiges liegen. Ob das auf viele Leute zutrifft? Keine Ahnung.
Bei mir kommt noch dazu dass ich jahrelang wenig gespielt habe, aber trotzdem Spiele gekauft habe. Immer mit dem Hintergedanken "irgendwann spielst du das mal". Auf Grund eines breitgefächerten Geschmacks sind allein bei Steam mittlerweile 820 Titel zusammengekommen, von denen ich nur 321 gespielt habe. Von diesen 321 habe ich wiederum nicht alle durchgespielt, aber wahrscheinlich so um die 80 - 90%. Es gibt aber Titel die ich vor 5 Jahren interessant fand und die mich heute nicht mehr interessieren. Die lasse ich entweder komplett liegen oder schau nur mal kurz rein. Sieht in der Statistik dann nicht gut aus
Dazu kommen noch andere Dienste auf Pc und eine Menge Konsolenspiele, wobei ich da immerhin nahezu alles durch hab was ich gekauft habe. PS+ und Co mal außen vor gelassen.
Achja, eine Sache noch: Ich habe bei GoG eine ganze Menge Titel, bei denen ich nur mal kurz reingeschaut habe. Das heißt aber nicht, dass ich diese nie durchgespielt habe. Das hab ich oft nämlich schon, aber in einer Zeit vor GoG, Steam usw. Sieht in der Statistik ganz anders aus.
Dazu kommen Spiele die es irgendwo umsonst gab. Oder die man automatisch bei Bundles dazu erhalten hat. Heute löse ich solche Spiele meist gar nicht mehr ein, aber wie viel sich allein dadurch angesammelt hat... Da sind definitiv Titel dabei, die ich mir mal ansehen möchte wenn ich Zeit habe, aber sicher nie durchspielen werde. Ist bei PS+ und Xbox Gold übrigens auch nicht anders und fließt alles in solche Statistiken mit ein.
Was ich damit sagen will: Heute sind einfach so viele Spiele verfügbar und es kommen täglich neue dazu. Das führt oft dazu dass man Spiele für wenig Geld oder gar umsonst erhält. Eines ist aber nicht mehr geworden, sondern bei den Älteren sogar weniger: Die Zeit. Klar bleibt da einiges auf der Strecke. Sieht man ja an mir: Ich spiele jetzt erst Persona 5 und Zelda kam noch gar nicht dran, obwohl mich die Titel sehr interessieren. Nur ist die Zeit einfach begrenzt und dabei spiele ich sicher mehr als der Durchschnitt.
- KaioShinDE
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft
Endlich traut sich jemand in der Industrie das mal auszusprechen!
Der derzeitige Trend zu endlos gestreckten Beschäftigungstherapien ist doch die Pest pur. Es gibt ganz ganz wenige 100h Spiele bei denen nicht mindestens die hälfte verschwendete Lebenszeit ist. Und es gibt kein kostbareres Gut als Lebenszeit, die kann man sich mit keinem Geld der Welt zurückholen. Ich gebe lieber 50€ für 8 richtig intensive Stunden aus als 20€ für 100h reine Zeitverbrennung.
Was das Argument angeht in kurzen Spielen könnte man nicht in die Tiefe gehen... das ist einfach nur Unfug. Rechnet mal 100h in eine TV Serie um. Das sind 5 Staffeln mit je 20 Folgen. Welches 100h Spiel hat dazu den Gegenwert an Charakterentwicklung oder Storytiefe? Gar keines, die Stories von Spielen sind selten mehr Inhalt als eine Staffel einer Miniserie. Der Rest ist Padding. Selbst bei einem Witcher 3 was eine unglaublich gute Hauptstory hat sind 2/3 der Spielzeit Nebenquests - die durchaus nette Minigeschichten beinhalten können, aber wenn sie weg wären wäre die Erfahrung auch nicht wesentlich anders oder schlechter! - oder Open World Punkte auf der Karte abhak Gedöns.
Wir /müssen/ weg kommen von diesen endlos aufgeblähten Zeitvergeudungsspielen, sonst bleiben als Zielgruppe irgendwann nur noch Schüler und Studenten. Und die heulen dann wieder rum Spiele wären zu teuer. Wer unbedingt seine Zeit verbrennen will der kann aus einer reichhaltigen Auswahl Roguelike Indietiteln wählen die ihm endlos neue Beschäftigung generieren.
Der derzeitige Trend zu endlos gestreckten Beschäftigungstherapien ist doch die Pest pur. Es gibt ganz ganz wenige 100h Spiele bei denen nicht mindestens die hälfte verschwendete Lebenszeit ist. Und es gibt kein kostbareres Gut als Lebenszeit, die kann man sich mit keinem Geld der Welt zurückholen. Ich gebe lieber 50€ für 8 richtig intensive Stunden aus als 20€ für 100h reine Zeitverbrennung.
Was das Argument angeht in kurzen Spielen könnte man nicht in die Tiefe gehen... das ist einfach nur Unfug. Rechnet mal 100h in eine TV Serie um. Das sind 5 Staffeln mit je 20 Folgen. Welches 100h Spiel hat dazu den Gegenwert an Charakterentwicklung oder Storytiefe? Gar keines, die Stories von Spielen sind selten mehr Inhalt als eine Staffel einer Miniserie. Der Rest ist Padding. Selbst bei einem Witcher 3 was eine unglaublich gute Hauptstory hat sind 2/3 der Spielzeit Nebenquests - die durchaus nette Minigeschichten beinhalten können, aber wenn sie weg wären wäre die Erfahrung auch nicht wesentlich anders oder schlechter! - oder Open World Punkte auf der Karte abhak Gedöns.
Wir /müssen/ weg kommen von diesen endlos aufgeblähten Zeitvergeudungsspielen, sonst bleiben als Zielgruppe irgendwann nur noch Schüler und Studenten. Und die heulen dann wieder rum Spiele wären zu teuer. Wer unbedingt seine Zeit verbrennen will der kann aus einer reichhaltigen Auswahl Roguelike Indietiteln wählen die ihm endlos neue Beschäftigung generieren.
- Rabidgames
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft
Wenn man ein halbfertig wirkendes Spiel wie Mankind Divided mit einem Ende, das die Story nicht mal abschließt, mit God of War vergleicht (da gibt es auch einen Cliffhanger, aber das Spiel und die Story wirken dennoch abgeschlossen), dann sollte man erst mal an der Qualität des eigenen Produkts arbeiten. Mankind Divided war nicht schlecht, aber gegen Ende wirkte der letzte Level eher wie schnell zusammengeschustert.
Und dann immer dieses lächerliche Kritik an open world-Titeln - als wäre alles open world heutzutage.
Außerdem kann man viele open world-Titel auch in 20 Stunden durchspielen, wenn man denn möchte - man ist ja nicht gezwungen, alles mitzunehmen. Und den Sammelkram muss man ja nicht mitnehmen. Aber lieber heute über viele Optionen heulen und dann morgen flennen, dass Spiele nicht genug Inhalte haben ...
Witcher 3 hatte das perfekt gelöst - egal ob man fast nur die Hauptstory oder viele Nebenmissionen macht, man ist am Ende auf dem gleichen Level. Also kann jeder das Spiel so spielen, wie er Bock hat, und das machen, was er machen will, ohne dass irgendjemand benachteiligt wird. Man konnte ja auch die ganzen Sammelsachen in der UI ausschalten, so dass man nichts mehr davon mitbekam.
Zum Thema Spiele durchspielen - das wird für mich überbewertet. Ich hatte beispielsweise viel Spaß mit Fallout 4, hab mir meine eigene Siedlung gebaut, bin aber in der Hauptstory noch irgendwo im ersten Drittel. Einfach weil es mich nicht wirklich interessiert. Skyrim habe ich auch nur mit einem Charakter je duchgespielt (also die Hauptstory), während einige andere Charaktere sich auf Sachen wie Dieb oder Magier "spezialisiert" haben.
Gerade open world-Titel muss ich nicht durchspielen, und das hat nicht unbedingt was mit Qualität zu tun (gut, bei Just Cause 3 oder Final Fantasy XV schon).
Und dann immer dieses lächerliche Kritik an open world-Titeln - als wäre alles open world heutzutage.
Außerdem kann man viele open world-Titel auch in 20 Stunden durchspielen, wenn man denn möchte - man ist ja nicht gezwungen, alles mitzunehmen. Und den Sammelkram muss man ja nicht mitnehmen. Aber lieber heute über viele Optionen heulen und dann morgen flennen, dass Spiele nicht genug Inhalte haben ...
Witcher 3 hatte das perfekt gelöst - egal ob man fast nur die Hauptstory oder viele Nebenmissionen macht, man ist am Ende auf dem gleichen Level. Also kann jeder das Spiel so spielen, wie er Bock hat, und das machen, was er machen will, ohne dass irgendjemand benachteiligt wird. Man konnte ja auch die ganzen Sammelsachen in der UI ausschalten, so dass man nichts mehr davon mitbekam.
Zum Thema Spiele durchspielen - das wird für mich überbewertet. Ich hatte beispielsweise viel Spaß mit Fallout 4, hab mir meine eigene Siedlung gebaut, bin aber in der Hauptstory noch irgendwo im ersten Drittel. Einfach weil es mich nicht wirklich interessiert. Skyrim habe ich auch nur mit einem Charakter je duchgespielt (also die Hauptstory), während einige andere Charaktere sich auf Sachen wie Dieb oder Magier "spezialisiert" haben.
Gerade open world-Titel muss ich nicht durchspielen, und das hat nicht unbedingt was mit Qualität zu tun (gut, bei Just Cause 3 oder Final Fantasy XV schon).
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft
Ja, so wie bei Witcher 3 sollte es gelöst sein. Fand ich auch sehr gut. Aber zu dem oberen Absatz: Ganz so einfach ist das in den meisten Open World Titeln eben nicht. Oft hängen bessere Waffen bzw. bessere Ausrüstung im allgemeinen mit langweiligen Sammelaufgaben zusammen. Du willst mehr Munition mitnehmen? Dann musst du Wildschweine jagen um dir eine größere Tasche zu craften.Rabidgames hat geschrieben: ↑12.05.2018 09:08 Und dann immer dieses lächerliche Kritik an open world-Titeln - als wäre alles open world heutzutage.
Außerdem kann man viele open world-Titel auch in 20 Stunden durchspielen, wenn man denn möchte - man ist ja nicht gezwungen, alles mitzunehmen. Und den Sammelkram muss man ja nicht mitnehmen. Aber lieber heute über viele Optionen heulen und dann morgen flennen, dass Spiele nicht genug Inhalte haben ...
Witcher 3 hatte das perfekt gelöst - egal ob man fast nur die Hauptstory oder viele Nebenmissionen macht, man ist am Ende auf dem gleichen Level. Also kann jeder das Spiel so spielen, wie er Bock hat, und das machen, was er machen will, ohne dass irgendjemand benachteiligt wird. Man konnte ja auch die ganzen Sammelsachen in der UI ausschalten, so dass man nichts mehr davon mitbekam.
Ich weiß noch wie ich in Far Cry 3 nur den Bruder retten wollte und auf einmal ist genau das passiert: Ich war auf der Jagd nach Wildschweinen. Hat mir total das Spiel versaut und dazu geführt, dass ich es nie durchgespielt habe und seitdem die Finger von Far Cry lasse (mit Ausnahme von Blood Dragon). Jedenfalls war einfach durchspielen dort leider nicht möglich.
Ich würde mich auch nie dazu durchringen 100 Federn zu sammeln, aber das sind zum Glück Sachen die man wirklich nicht machen muss. Von mir aus kann das ruhig im Spiel sein, irgendwer hat schon Spaß dran. Ich ignoriere solche Aufgaben jedoch. Wenn ein Spiel wirklich nur in Zeitverbrennung ausartet und ich nur noch Spiele um Ziel X zu erreichen, am Weg aber keinen Spaß mehr habe, lass ichs halt.
Kurz zusammengefasst: Wenn optionale Sammelaufgaben wirklich optional sind, störts mich nicht. Sobald da aber Fortschritt dranhängt, bin ich raus. Gegen motivierende, abwechslungsreiche Nebenaufgaben habe ich jedoch nichts.
- Rabidgames
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft
cM0 hat geschrieben: ↑12.05.2018 09:41Ja, so wie bei Witcher 3 sollte es gelöst sein. Fand ich auch sehr gut. Aber zu dem oberen Absatz: Ganz so einfach ist das in den meisten Open World Titeln eben nicht. Oft hängen bessere Waffen bzw. bessere Ausrüstung im allgemeinen mit langweiligen Sammelaufgaben zusammen. Du willst mehr Munition mitnehmen? Dann musst du Wildschweine jagen um dir eine größere Tasche zu craften.Rabidgames hat geschrieben: ↑12.05.2018 09:08 Und dann immer dieses lächerliche Kritik an open world-Titeln - als wäre alles open world heutzutage.
Außerdem kann man viele open world-Titel auch in 20 Stunden durchspielen, wenn man denn möchte - man ist ja nicht gezwungen, alles mitzunehmen. Und den Sammelkram muss man ja nicht mitnehmen. Aber lieber heute über viele Optionen heulen und dann morgen flennen, dass Spiele nicht genug Inhalte haben ...
Witcher 3 hatte das perfekt gelöst - egal ob man fast nur die Hauptstory oder viele Nebenmissionen macht, man ist am Ende auf dem gleichen Level. Also kann jeder das Spiel so spielen, wie er Bock hat, und das machen, was er machen will, ohne dass irgendjemand benachteiligt wird. Man konnte ja auch die ganzen Sammelsachen in der UI ausschalten, so dass man nichts mehr davon mitbekam.
Ich weiß noch wie ich in Far Cry 3 nur den Bruder retten wollte und auf einmal ist genau das passiert: Ich war auf der Jagd nach Wildschweinen. Hat mir total das Spiel versaut und dazu geführt, dass ich es nie durchgespielt habe und seitdem die Finger von Far Cry lasse (mit Ausnahme von Blood Dragon). Jedenfalls war einfach durchspielen dort leider nicht möglich.
Ich würde mich auch nie dazu durchringen 100 Federn zu sammeln, aber das sind zum Glück Sachen die man wirklich nicht machen muss. Von mir aus kann das ruhig im Spiel sein, irgendwer hat schon Spaß dran. Ich ignoriere solche Aufgaben jedoch. Wenn ein Spiel wirklich nur in Zeitverbrennung ausartet und ich nur noch Spiele um Ziel X zu erreichen, am Weg aber keinen Spaß mehr habe, lass ichs halt.
Kurz zusammengefasst: Wenn optionale Sammelaufgaben wirklich optional sind, störts mich nicht. Sobald da aber Fortschritt dranhängt, bin ich raus. Gegen motivierende, abwechslungsreiche Nebenaufgaben habe ich jedoch nichts.
Ja, Far Cry 3 hatte da einige seltsame Ideen. Wobei ich es zu Beginn noch okay fand, nur dass man dann immer x Häute von y brauchte, hat mir spätestens in Fac Cry 4 gar keinen Spaß mehr gemacht.
Wie gesagt, mir würde gefallen, wenn man es wie in Witcher oder in Rockstar-Spielen macht - man kann sich selbst seinen Weg aussuchen. Und wer halt schnell durch das Spiel rusht, hat dann halt nicht die besten Waffen. Damit kann ich dann auch leben. Ich hatte auch nie Bock, 100 Blitzen auf einer Ebene auszuweichen ... Wer das in Kauf nimmt, darf auch gerne seine Belohnung erhalten - solange ich das Spiel auch ohne spielen kann, gewinnen dann doch alle.
(Hey Square, wie wäre es denn, ultimative Waffen per DLC freizuschalten? Wundert mich, dass sie noch nicht darauf gekommen sind.)
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft
Spielzeit bei Zelda - Breath of the Wild: 150+ Stunden
Spielzeit bei Xenoblade 2: Derzeit 85+ Stunden (Kapitel 7 oder so, weiß grad nicht genau)
Ich verbringe gerne viel Zeit in Rollenspielen und schaue mir alles in Ruhe an etc. Ja, es ist schade das ich bedingt durch die Arbeit nicht so viel Zeit dafür haben wie zuvor, aber das ist okay. Solange es beides gibt, also kurze und längere Spiele ist doch alles gut?
Spielzeit bei Xenoblade 2: Derzeit 85+ Stunden (Kapitel 7 oder so, weiß grad nicht genau)
Ich verbringe gerne viel Zeit in Rollenspielen und schaue mir alles in Ruhe an etc. Ja, es ist schade das ich bedingt durch die Arbeit nicht so viel Zeit dafür haben wie zuvor, aber das ist okay. Solange es beides gibt, also kurze und längere Spiele ist doch alles gut?
