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Steam: Youtuber erläutern Valves geplante Änderungen zum Schutz vor schlechten "Fake Games"
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Re: Steam: Youtuber erläutern Valves geplante Änderungen zum Schutz vor schlechten "Fake Games"
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Re: Steam: Youtuber erläutern Valves geplante Änderungen zum Schutz vor schlechten "Fake Games"
Ich muss bei Fernsehmoderator immer kotzen.Billy_Bob_bean hat geschrieben: ↑04.04.2017 14:01 Youtuber ist das Wort, bei dem ich am allergischsten reagiere
Ohne witz, bekomme jetzt schon wieder Ausschlag
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Re: Steam: Youtuber erläutern Valves geplante Änderungen zum Schutz vor schlechten "Fake Games"
Wie die Beiträge in diesem Forum zeigen scheint es ja keine einfache Lösung für das Problem zu geben. Da ist es ja löblich das Valve es erkannt hat und trotzdem was probiert. Ob es helfen wird muss dann die Zeit zeigen. Nur so läuft das. Zu sagen es ist Scheiße, es war Scheiße und es wird Scheiße bleiben hilft ja auch keinem weiter.
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CritsJumper
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Re: Steam: Youtuber erläutern Valves geplante Änderungen zum Schutz vor schlechten "Fake Games"
Verrückte Welt. Es erscheint mir irgendwie wie Luxusprobleme. Würde Valve einfach den Gebrauchthandel und verkauf der Steamuser untereinander zulassen, gäbe es dieses Problem nicht.
- Sir Richfield
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Re: Steam: Youtuber erläutern Valves geplante Änderungen zum Schutz vor schlechten "Fake Games"
Wie genau soll das jetzt die Schwemme an miesen "Spielen" verhindern, die in ihrer Amplitude geeignet ist, das Ansehen von Steam signifikant zu verschlechtern*?ChrisJumper hat geschrieben: ↑04.04.2017 21:33 Verrückte Welt. Es erscheint mir irgendwie wie Luxusprobleme. Würde Valve einfach den Gebrauchthandel und verkauf der Steamuser untereinander zulassen, gäbe es dieses Problem nicht.
*Sonst hätte sich Valve nicht bewegt.
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CritsJumper
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Re: Steam: Youtuber erläutern Valves geplante Änderungen zum Schutz vor schlechten "Fake Games"
Na ich dachte das aufgrund des Erschöpfungsgrundsatz, der Druck für Entwickler höher wird wen die Gebrauchten Kopien quasi ohne das der Urheber einen Cent bekommt, gratis gehandelt werden müssten.Sir Richfield hat geschrieben: ↑04.04.2017 22:18 Wie genau soll das jetzt die Schwemme an miesen "Spielen" verhindern, die in ihrer Amplitude geeignet ist, das Ansehen von Steam signifikant zu verschlechtern*?
*Sonst hätte sich Valve nicht bewegt.
Das Valve sich hier über die Marktsituation ärgert ist klar. Aber das liegt einfach an ihrer schlechten Shopsoftware oder daran die Kunden die falschen Parameter eintragen. Normalerweise müsste mit steigendem Preis.. oh stimmt das geht nur bei einem Gebrauchtmarkt und nicht dann wen die Entwickler ihre Preise nach Tageslaune festlegen können
Ich für meinen Teil finde aber, Valve sollte einfach wieder selber Qualitäts-Spiele herstellen (lassen). So wie Sony und Co das auch macht. Quasi eigene Exklusives. Dann müssten sie sich auch nicht mehr so um ihren Softwareruf ärgern.
Oder sie machen es halt so wie die meisten Shops und vermieten virtuelle Ladenlokale. Die größte und prominente Fläche kostet dann auch mehr und weiter hinten in den Seitenstraßen...
Ich würde wirklich keiner Seele nachweinen wenn ein kleines Entwicklerunternehmen bei den Adventureseiten oder hier bei 4P Werbung schalten müsste oder gar kostenlose Probeversionen anbieten müsste damit sie bekannter werden. Irgendwie bekommen die Kunden immer das was sie verdienen.
Diese DeineGlotze-Typen sind halt einfach nur billige Effekthascherei. Wie halt die Werbepausen damals im Fernsehen.
- Sir Richfield
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Re: Steam: Youtuber erläutern Valves geplante Änderungen zum Schutz vor schlechten "Fake Games"
Das Geld kommt bei der Schrottware nicht primär von den Verkäufen.ChrisJumper hat geschrieben: ↑05.04.2017 00:17Na ich dachte das aufgrund des Erschöpfungsgrundsatz, der Druck für Entwickler höher wird wen die Gebrauchten Kopien quasi ohne das der Urheber einen Cent bekommt, gratis gehandelt werden müssten.
Zudem reden wir hier meist über Titel < 10,- €, was willst du da groß gebraucht verkaufen?
Wenn ich das richtig verstehe, dann ist die Software teils Schuld daran, dass nicht die richtigen Parameter eingetragen werden.Das Valve sich hier über die Marktsituation ärgert ist klar. Aber das liegt einfach an ihrer schlechten Shopsoftware oder daran die Kunden die falschen Parameter eintragen.
Und ärgert ist gut. Recherchier mal Digital Homicide.
Hmm, gibt ja immer solche und solche.Diese DeineGlotze-Typen sind halt einfach nur billige Effekthascherei. Wie halt die Werbepausen damals im Fernsehen.
Wenn die jetzt PewDiePie und Markiplier eingeladen hätten, hätte ich auch kurz geschnauft.
Aber der eine hat Kontakte bis der Arzt kommt und der andere war immerhin mal Journalist und muss seine Meinung gerne mal vor Gericht verteidigen, weil sie so unbequem ist.
Aber du hast nicht ganz unrecht, wichtig ist immer auffm Platz. Wenn die Gespräche von John, Jenna und Jim (Die Aliteration sehe ich ja jetzt erst) mit den Technikern von Valve nicht fruchten, dann war das wirklich außer Spesen nichts gewesen.
Aber das wird erst die Zeit sagen können, in den nächsten Monaten wird sich da nichts tun.
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Gast
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Re: Steam: Youtuber erläutern Valves geplante Änderungen zum Schutz vor schlechten "Fake Games"
Oftmals bewegen sich solche Titel sogar (sei es durch den normalen Storepreis oder einer Art Dauerangebot vergleichbar mit einer gewissen "20% auf alles außer Tiernahrung"-Rabattaktion einer ehemaligen Baumarktkette) bei Preislagen von deutlich unter 1€, oder es werden gar Keys verschenkt.
Wie schon zuvor erwähnt wird weniger an Direktverkäufen denn mehr an zwischen Nutzern auf dem Marktplatz gehandelten Trading Cards, Emoticons, Profilhintergründen etc. pp. verdient; siehe bspw.:
http://store.steampowered.com/app/434250/
http://steamcommunity.com/market/search ... Shooters+2
Freilich kommen da keine Summen zustande, mit denen man eine Familie ernähren könnte, jedoch klingen ein paar zusätzliche Euronen für einen gegen Null tendierenden Arbeitsaufwand für nicht wenige anscheinend verlockend. Deswegen möchte Valve da wohl auch ansetzen.
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GayMasterGollum2017
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Re: Steam: Youtuber erläutern Valves geplante Änderungen zum Schutz vor schlechten "Fake Games"
Wieso schmeißt Valve nicht einfach alle Spiele die eine schlechte Durchschnittsbewertung (unter 50%) haben aus dem Store raus.
Mir geht es sowieso auf die Nüsse das Jeder dort seinen Rotz anbieten kann. Besonders bei Indie-und EarlyAccess-Spielen kann man locker 70% wieder rausschmeissen.
Von den über 14,000 Spielen auf Steam kann man ruhig die Hälfte aussortieren. Dadurch wird Steam wieder viel übersichtlicher.
Da gibt es soviele Spiele entweder/schlecht und/oder kaum gekauft werden. An diesen Spielen verdient Valve sowieso nichts.
Valve braucht eine strenge Qualitätskontrolle.
Spiele bei denen man schon sieht das sie absoluter Rotz sind sollten erst gar nicht in den Steam-Store aufgenommen.
Spiele die es durch diese erste Instanz geschafft haben bekommen eine Probezeit von 6-12 Monaten. Verkauft sich das Spiel in dieser Zeit nicht besonders gut und/oder wird von den Usern als schlecht (unter 50%) eingestuft wird es wieder aus den Store geschmissen.
Wenn ein Spiel zwar als gut eingestuft wird sich aber nicht verkauft soll als Geheimtipp im Steam-Store platziert werden. Verkauft es sich trotzdem nicht wird es ganz aus dem Store rausgeschmissen.
Desweiteren gehört das Bewertungssystem überarbeitet. Statt nur stumpf einen Like- bzw. Dislikebutton zu drücken wie bei Facebook oder Youtube sollte man das Bewertungssystem von Metacritic übernehmen wo die User 0-10 Punkte vergeben können.
Das ist viel aussagekräftiger.
Mir geht es sowieso auf die Nüsse das Jeder dort seinen Rotz anbieten kann. Besonders bei Indie-und EarlyAccess-Spielen kann man locker 70% wieder rausschmeissen.
Von den über 14,000 Spielen auf Steam kann man ruhig die Hälfte aussortieren. Dadurch wird Steam wieder viel übersichtlicher.
Da gibt es soviele Spiele entweder/schlecht und/oder kaum gekauft werden. An diesen Spielen verdient Valve sowieso nichts.
Valve braucht eine strenge Qualitätskontrolle.
Spiele bei denen man schon sieht das sie absoluter Rotz sind sollten erst gar nicht in den Steam-Store aufgenommen.
Spiele die es durch diese erste Instanz geschafft haben bekommen eine Probezeit von 6-12 Monaten. Verkauft sich das Spiel in dieser Zeit nicht besonders gut und/oder wird von den Usern als schlecht (unter 50%) eingestuft wird es wieder aus den Store geschmissen.
Wenn ein Spiel zwar als gut eingestuft wird sich aber nicht verkauft soll als Geheimtipp im Steam-Store platziert werden. Verkauft es sich trotzdem nicht wird es ganz aus dem Store rausgeschmissen.
Desweiteren gehört das Bewertungssystem überarbeitet. Statt nur stumpf einen Like- bzw. Dislikebutton zu drücken wie bei Facebook oder Youtube sollte man das Bewertungssystem von Metacritic übernehmen wo die User 0-10 Punkte vergeben können.
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GrinderFX
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Re: Steam: Youtuber erläutern Valves geplante Änderungen zum Schutz vor schlechten "Fake Games"
Weil die meisten Titel Fake-Bewertungen haben und somit kein klares Bild zu erkennen ist!GayMasterGollum2017 hat geschrieben: ↑05.04.2017 07:17 Wieso schmeißt Valve nicht einfach alle Spiele die eine schlechte Durchschnittsbewertung (unter 50%) haben aus dem Store raus.
Mir geht es sowieso auf die Nüsse das Jeder dort seinen Rotz anbieten kann. Besonders bei Indie-und EarlyAccess-Spielen kann man locker 70% wieder rausschmeissen.
Von den über 14,000 Spielen auf Steam kann man ruhig die Hälfte aussortieren. Dadurch wird Steam wieder viel übersichtlicher.
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Wenn ein Spiel zwar als gut eingestuft wird sich aber nicht verkauft soll als Geheimtipp im Steam-Store platziert werden. Verkauft es sich trotzdem nicht wird es ganz aus dem Store rausgeschmissen.
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Das ist viel aussagekräftiger.
- Onekles
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Re: Steam: Youtuber erläutern Valves geplante Änderungen zum Schutz vor schlechten "Fake Games"
Valve will mit aller Macht die Qualitätskontrolle an die User abtreten. Klar, damit kann man auch ordentlich Kohle sparen. Letzten Endes wird das Ergebnis aber niemals mit internen Kontrollen mithalten können und der Store wird weiterhin mit Bullshit überschwemmt. Jegliche Änderungen an einem von Usern dominierten System werden nach einiger Zeit umgangen.
- Hank Loose
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Re: Steam: Youtuber erläutern Valves geplante Änderungen zum Schutz vor schlechten "Fake Games"
Ungefähr fünf Jahre zu spät, aber hey: Es tut sich was. Dass ein Multimillionen-Dollar-Unternehmen die Arbeit den Usern überlässt steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt Papier.
- NewRaven
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Re: Steam: Youtuber erläutern Valves geplante Änderungen zum Schutz vor schlechten "Fake Games"
Weil es wohl die dümmste Entscheidung überhaupt wäre, den Usern allein die Macht darüber zu geben, was im Store bleiben darf und was nicht - dazu geht es bei Bewertungen mittlerweile viel zu selten um das eigentliche Produkt, sondern um Politik, Druck oder auch einfach nur Getrolle. Ich möchte bitte noch selbst die Wahl haben, was ich spiele und diese Entscheidung nicht allein 4Chan, irgendwelchen PC-Masterrace-Trollen oder DAUs, die nicht einmal Systemanforderungen lesen können, überlassen. Oder der Anti-Denuvo-Fraktion. Oder den JRPG-Hassern. Den 21:9 Ultra-Widescreen-Fanatikern. Den Port-Hassern. Denen, die einfach einen bestimmten Publisher nicht mögen. Denen, denen eine bestimmte Nase beim Entwickler nicht gefällt. Denen, die wegen Cheatern im Multiplayer schlecht bewerten, während ich nur am Singleplayer-Modus interessiert bin. Die Durchschnittswertung auf Steam ist mittlerweile für sich allein genommen ungefähr so viel wert wie benutztes Toilettenpapier. Die meisten Reviews haben übrigens auch genauso viel brauchbaren Inhalt...GayMasterGollum2017 hat geschrieben: ↑05.04.2017 07:17 Wieso schmeißt Valve nicht einfach alle Spiele die eine schlechte Durchschnittsbewertung (unter 50%) haben aus dem Store raus.
Mir geht es sowieso auf die Nüsse das Jeder dort seinen Rotz anbieten kann. Besonders bei Indie-und EarlyAccess-Spielen kann man locker 70% wieder rausschmeissen.
Von den über 14,000 Spielen auf Steam kann man ruhig die Hälfte aussortieren. Dadurch wird Steam wieder viel übersichtlicher.
Da gibt es soviele Spiele entweder/schlecht und/oder kaum gekauft werden. An diesen Spielen verdient Valve sowieso nichts.
Valve braucht eine strenge Qualitätskontrolle.
Spiele bei denen man schon sieht das sie absoluter Rotz sind sollten erst gar nicht in den Steam-Store aufgenommen.
Spiele die es durch diese erste Instanz geschafft haben bekommen eine Probezeit von 6-12 Monaten. Verkauft sich das Spiel in dieser Zeit nicht besonders gut und/oder wird von den Usern als schlecht (unter 50%) eingestuft wird es wieder aus den Store geschmissen.
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Das ist viel aussagekräftiger.
Und das binäre Wertungssystem sollte in der Tat überarbeitet werden, aber ganz sicher nicht mit einer Wertungsskala - schon allein deshalb, weil die meisten Menschen (und die Medien sind daran nicht ganz unschuldig) zu dämlich sind, eine solche Wertung überhaupt richtig zu interpretieren. Dann landen wir nämlich irgendwann auch dort in dem Bereich, wo alles unter 80% einfach als Schrott abgetan wird, wie es bei normalen Games-Reviews bereits oft der Fall ist. Das binäre System ist schon in der Tat richtig, allerdings gibt es ein paar Produkte, wo man eben kein klares "ja" oder "nein" geben kann, sondern wo es immer ein "ja, wenn" oder "nein, wenn" wäre. Insofern wäre ich durchaus für den "Daumen zur Seite"... aber bitte keine Nummernskala. Einige Online-Medien haben sich ja nicht grundlos von diesem System distanziert, im Regelfall ist es nämlich genau das Gegenteil: weit weniger aussagekräftig. Ein "ja, dieser Mensch empfiehlt mir dieses Spiel" ist halt nun einmal viel klarer als ein "dieser Mensch gibt dem Spiel 7 von 10 Punkten". Letzteres ist differenzierter, wenn man es richtig versteht, ja - aber das ist halt meist nicht der Fall. Die Aussagekraft ist aber klar bei Ersterem höher. Ich wäre stattdessen dafür, dass man für ein Review mindestens 3 Stunden gespielt haben muss und das Review mindestens 500 Zeichen haben muss - in anderen Fällen wird es schlicht nicht gewertet und nur als "informativ" und nicht als Empfehlung/Nicht-Empfehlung vom System erfasst. Also quasi wie der von mir erwünschte "Daumen zur Seite".
Und zuletzt: Wenn ein Store nur dadurch übersichtlicher wird, dass man das Angebot künstlich reduziert, dann ist das eigentlich die Bankrotterklärung für den Betreiber. Ein künstlich reduziertes Angebot ist NIEMALS eine gute Idee. Auch das mieseste Game sollte für jemand, der daran Interesse hat, erhältlich sein. Es sollte nur nicht im Sichtfeld der Masse, die vermutlich daran kein Interesse hat, auftauchen. Und genau das ist ja Steams Ansatz. Alles, was wirklich Fake/Scam ist, raus oder es komplett unprofitabel machen. Alles was einfach nur "schlecht" ist, verstecken. Find ich grundsätzlich gut, nur daran, dass ihnen das gelingt hab ich meine Zweifel. Aber - nicht böse sein - egal wie sie die Pläne, die sie gegenüber Jim, John und Jenna geäußert haben, dann letztlich umsetzen - sie klingen alle weit besser als deine Ideen hier
Zuletzt geändert von NewRaven am 05.04.2017 09:56, insgesamt 3-mal geändert.
- sphinx2k
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Re: Steam: Youtuber erläutern Valves geplante Änderungen zum Schutz vor schlechten "Fake Games"
Vor allem ist er auch weiterhin Journalist weiterhin. Die Artikel die er schreibt sind nun wirklich nicht schlecht, egal ob man jetzt mit einer Meinung übereinstimmt oder nicht. http://www.thejimquisition.com/Sir Richfield hat geschrieben: ↑05.04.2017 00:40
Wenn die jetzt PewDiePie und Markiplier eingeladen hätten, hätte ich auch kurz geschnauft.
Aber der eine hat Kontakte bis der Arzt kommt und der andere war immerhin mal Journalist und muss seine Meinung gerne mal vor Gericht verteidigen, weil sie so unbequem ist.
Jim Sterling jetzt auf einen reinen Youtuber runter zu brechen wäre etwas Platt.
Bei z.B. Totalbiscuit schaue ich mir aktuell keine Videos von Spielen an. Das fand ich schon immer am uninteressantesten. Interessant finde ich wenn er seine fundierte Meinung zu einem Thema abgibt. Das frühere Format Mailbox, jetzt Content Patch oder auch ein Podcast finde ich da viel interessanter. Insgesamt ist es ja Gesunderheitsbedingt erheblich weniger geworden.
Aber auch da, ich finde einige Themen wo ich seine Meinung für schlicht falsch halte, aber weil es es eben so fundiert darstellt warum er so denkt, ist es für mich trotzdem interessant.
