Ungefähr 10 Stunden gespielt, aber nur 2-3 Traumsequenzen?! Bist du sicher dass du es so lange gespielt hast? 10 Stunden entspricht ungefähr fast der kompletten 1. DiscRaskir hat geschrieben:Jo will ja auch nicht an dem Spiel rumreiten. Ich weiß ja noch dass ich mich damals tierisch drauf gefreut habe. War am Ende nicht meins. Passiert jedem mal. Ich bin auch sicher dass es später besser geworden wäre vor allem bezüglich Story und insbesondere der traumsequenzen (hatte ja nur 2 oder 3). Es konnte mich aber nach einigen Stunden einfach nicht überzeugen und so habe ich es zur Seite gelegt und habe mich anderen Spielen oder hobbies gewidmet. Irgendwann war das Interesse und die Xbox ganz weg. Ähnlich gehts mir bei ff 15 Grade. Auch hier macht mir das ks keinen Spaß, sogar weniger als bei lo. Da habe ich aber ersr 5 Stunden und werde dem definitiv noch eine Chance geben.
Das Spiel beginnt (abgesehen von der Schlachtfeldszene) sehr ruhig und kocht erst mal auf Sparflamme, führt einen nach und nach in die Systeme ein.
Ab Numara, wo die Story auch so langsam ihr Potenzial entfaltet wird es aber definitiv motivierender. kA ob du so weit gespielt hast, aber da du geschrieben hast dass du das Kampfsystem nicht als wirklich taktisch empfunden hast, gehe ich mal davon aus dass du nicht hinter den 2. Endgegner gekommen bist, denn dieser erfordert definitiv ein Mindestmaß an Taktik und sehr gute Vorbereitung.
Dass das Kampfsystem langsam ist stimmt schon, da wird sich auch im Laufe des Spiels nichts daran ändern, die Kämpfe können bisweilen auch ganz schön lange gehen. Dafür jedoch wird man niemals gezwungen wirklich zu grinden. Durch das Erfahrungssystem steigt man irgendwann keine Level mehr in einem Gebiet auf. (was nicht heißt dass die Kämpfe sinnlos sind) Die Kämpfe gehen zwar lange, aber die Anzahl der zu absolvierenden Kämpfe wurden dementsprechend angepasst, ebenso die Random Encounter Rate. Man kämpft dann vieleicht in einem Gebiet nur 7-8 Mal dafür finden dann aber auch wirklich ernsthafte Begegnungen statt, nicht das typische Kloppviech was einen nie ansatzweise gefährlich werden kann.
Zumindest soweit im späteren Spielverlauf, zu Beginn gibt es natürlich noch nicht so viel zu beachten und die paar Kelolons denen man begegnet prügelt man mit einem Schlag weg.
Was das Spiel besonders motivierend macht ist die Charakterentwicklung. Man findet stetig neue Ausrüstung mit neuen Abilitys die man koppeln kann, schaltet neue Gefährten mit Fähigkeiten frei, von denen die Unsterblichen profitieren. Irgendwann wird es tatsächlich zur Gewohnheit (wenn man denn den Lernprozess voll ausreizen möchte) das man nach jeden Kampf ins Menü flutscht und wieder irgendwas verändert, es gibt wirklich immer irgendwas Neues. Klar kann das bisweilen schon mal aufwändig sein, aber man bekommt ein Gefühl von Progression und freier Charakterentwicklung, dass man selten in solchen Rollenspielen findet. Gerade gegen Ende des Spiels gibt es genug optionalen Content, in dem man das Kampfsystem voll ausreizen kann.
Ansonsten bleibt noch zu sagen dass Spiel recht abwechlsungsreich ist, gerade am Anfang muss man aufgrund eines Auftrags durch 2 Durchlaufgebiete die fast hintereinander kommen, doch neue Städte wechseln, sich mit viel Storyinput und Geschicklichkeitseinlagen bzw optionalen Minispielen ab. Ich hatte nie das Gefühl dass ich jetzt ala Final Fantasy XII die nächsten 8 Stunden nur noch durch Gebiete laufe bei dem man kämpft, kämpft, kämpft. Da hat man an eine gesunde Portionierung gedacht.
