Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen werden beanstandet
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
@Kaaruzo
Zum text: dort steht das erzwungene erstellen das accounts in Kombination mit den standortdaten. nichts aus dem text lässt vermuten das beides einzeln ein problem ist. Man kann halt nicht einfach text ausschnitte aus dem zusammenhang nehmen um seine meinung irgendwie zu untermauern.
Und zu deinen generellen vergleichen: schäm dich. es geht hier nur darum, dir als endkunde die möglichkeit zu geben die speicherung der GPS daten zu verweigern. niemand will dir dein pokemon go weg nehmen. es sollen auch nur andere menschen spielen können ohne so viele daten preis geben zu müssen. wenn du ein freund des sozial Exhibitionismus bist, kannst du dem auch weiter in pokemon go nachkommen.
Dann den vergleich zu homosexualität und gewalt in der ehe zu ziehen ist einfach nur geschmacklos.
Zum text: dort steht das erzwungene erstellen das accounts in Kombination mit den standortdaten. nichts aus dem text lässt vermuten das beides einzeln ein problem ist. Man kann halt nicht einfach text ausschnitte aus dem zusammenhang nehmen um seine meinung irgendwie zu untermauern.
Und zu deinen generellen vergleichen: schäm dich. es geht hier nur darum, dir als endkunde die möglichkeit zu geben die speicherung der GPS daten zu verweigern. niemand will dir dein pokemon go weg nehmen. es sollen auch nur andere menschen spielen können ohne so viele daten preis geben zu müssen. wenn du ein freund des sozial Exhibitionismus bist, kannst du dem auch weiter in pokemon go nachkommen.
Dann den vergleich zu homosexualität und gewalt in der ehe zu ziehen ist einfach nur geschmacklos.
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wnxkraid
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Wenn dem Staat der Datenschutz seiner Bürger so wichtig wäre, dann gäbe es auch keine Vorratsdatenspeicherung per Gesetzt.
Es geht hier wohl auch ein bischen darum wer die Daten bekommt und davon profitiert.
Es geht hier wohl auch ein bischen darum wer die Daten bekommt und davon profitiert.
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Kaaruzo
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Schön, dass du dir schon vorher dein Scheitern eingestehst. Das ist immerhin ehrlich.Flextastic hat geschrieben:wo ist das vorhandene datenschutzgesetz denn falsch? außer leere phrasen kam ja noch nix von dir. kannst du aber auch bleiben lassen, mit dir werde ich keine diskussion anfangen, zeitverschwendung. vielleicht erbarmt sich ja noch ein anderer hier heute.
Schönes Untertanverhalten. Solche Leute wünscht sich jede Regierung. Nichts infragestellen, alles schön mitmachen.ronny_83 hat geschrieben:Ein Recht ist doch aber solange geltend bis es als falsch oder überholt angesehen und abgeändert wird. Nur weil du denkst, dass es jetzt falsch ist, heisst das nicht, dass man das Gesetz deswegen ignorieren kann. Solange es gilt, hat man sich daran zu halten, egal wie gut oder schlecht man es findet.
Es wird doch niemand gezwungen, diese APP zu installieren. Wo ist das Problem?ronny_83 hat geschrieben:Und da Nintendos App gegen momentan aktive Richtilinien zu verstoßen scheint, muss dies abgemahnt werden. Oder sollen die Institute noch warten in der Hoffnung, dass sie wahrscheinlich oder hoffentlich demnächst abgeändert werden?
Niantic macht ein Angebot (hier ist diese APP), entweder man nimmt es an oder lässt es.
Hier wird von der Verbraucherzentrale ein Problem gemacht, wo keines ist. Die Nutzung der APP ist doch 100% freiwillig.
In Kombination korrekt. Nur lass mal eine von beiden Einzelteilen weg, wie willst du dann das ganz noch kombinieren?USERNAME_1494092 hat geschrieben:@Kaaruzo
Zum text: dort steht das erzwungene erstellen das accounts in Kombination mit den standortdaten. nichts aus dem text lässt vermuten das beides einzeln ein problem ist. Man kann halt nicht einfach text ausschnitte aus dem zusammenhang nehmen um seine meinung irgendwie zu untermauern.
Du brauchst einen eindeutig zuweisbaren Account und eine eindeutig GPS-Position. Also wie soll das funktionieren?
Ich frage mich ja immer, was an den GPS-Daten „Sozialexhibitionismus“ sein soll? Wow, NIantic sieht das ich in Hamburg von a nach b gegangen bin.USERNAME_1494092 hat geschrieben:Und zu deinen generellen vergleichen: schäm dich. es geht hier nur darum, dir als endkunde die möglichkeit zu geben die speicherung der GPS daten zu verweigern. niemand will dir dein pokemon go weg nehmen. es sollen auch nur andere menschen spielen können ohne so viele daten preis geben zu müssen. wenn du ein freund des sozial Exhibitionismus bist, kannst du dem auch weiter in pokemon go nachkommen.
Geschmacklos ist, jede Kritik an der bestehende Gesetzeslage mit „es ist aber geltendes Recht“ zu kontern. Die Vergleiche sollten dir diesbezüglich die Augen öffnen.USERNAME_1494092 hat geschrieben:Dann den vergleich zu homosexualität und gewalt in der ehe zu ziehen ist einfach nur geschmacklos.
Oder der Staat würde wirksam gegen die Ausspionierung durch die NSA vorgehen. Millionenfacher Bruch des Grundgesetzes, aber da steht Frau Merkel ja drüberwnxkraid hat geschrieben:Wenn dem Staat der Datenschutz seiner Bürger so wichtig wäre, dann gäbe es auch keine Vorratsdatenspeicherung per Gesetzt.
Es geht hier wohl auch ein bischen darum wer die Daten bekommt und davon profitiert.
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Doc Angelo
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Ohne Registrierung gehts nicht, das ist klar. Aber muss man sich unbedingt mit seinem echten Namen anmelden? Inklusive Adresse, Telefonnummer und so weiter? Warum kein anonymes Konto, wie sonst üblich? (In Foren, Musikdiensten, eigentlich überall)Wanderdüne hat geschrieben:- Es gibt ein Nutzerkonto - logisch, irgendwie muss der Spielstand ja gesichert werden.
GPS ist eine passive Methode zur Standortsbestimmung. Das heißt das die Messung selbst niemandem deinen Standort mitteilt. Muss Pokemon GO unbedingt deine Bewegungen aufzeichnen und vollständig an Niantic übertragen? Oder würde das Spiel auch ohne funktionieren? Ob ich ein Pokemon an einem See finde und fangen kann, kann die Applikation auch ohne Hilfe eines Servers entscheiden.Wanderdüne hat geschrieben:- Die App braucht GPS - logisch anders würde sie auch nicht funktionieren
Du hast natürlich Recht: Wer nicht möchte, das eine Applikation Bewegungsprofile aufzeichnet, installiert sie nicht. Allerdings wäre es doch gut, wenn es Geocaching Apps geben würde, die das erst gar nicht tun. Denn es gibt für diese keinen direkten Grund das zu tun. Sie funktionieren auch ohne.Wanderdüne hat geschrieben:Meine Geocaching App könnte mich auch theoretisch auf Schritt und tritt überwachen [...] Wer seine Standortdaten nicht Preis geben möchte installiert sie nicht und fertig. Und jeder der die App doch installiert weiß worauf er sich einlässt.
- Wigggenz
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Sich an Gesetze zu halten ist für Karuzo also Untertanverhalten, soso.
Warum wundert es mich auch nicht, dass er auch gleich wieder Frau Merkel auspackt und versucht, hieraus (eine simple Verbraucherschutzangelegenheit) ein Politikum zu machen.
Warum wundert es mich auch nicht, dass er auch gleich wieder Frau Merkel auspackt und versucht, hieraus (eine simple Verbraucherschutzangelegenheit) ein Politikum zu machen.
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
ich bin mir mittlerweile auch sicher, dass bei Kaaruzo ein ganz klares verständniss problem vorliegt.
Ob diese gesetze sinnvoll sind ist im moment total zweitrangig. Zum jetzigen zeitpunk verstöst niantic gegen das gesetz.
deshalb muss der staat handeln. Man kann gesetze nicht einfach ignorieren wie man will egal wie unwichtig sie erscheinen. Denn wo will man dann die grenze ziehen? Gesetze sind absolut.
wem dieses grundlegende prinzip eines rechtsstaats nicht gefällt dem steht es auch frei aus zu wandern.
Ob diese gesetze sinnvoll sind ist im moment total zweitrangig. Zum jetzigen zeitpunk verstöst niantic gegen das gesetz.
deshalb muss der staat handeln. Man kann gesetze nicht einfach ignorieren wie man will egal wie unwichtig sie erscheinen. Denn wo will man dann die grenze ziehen? Gesetze sind absolut.
wem dieses grundlegende prinzip eines rechtsstaats nicht gefällt dem steht es auch frei aus zu wandern.
- Wigggenz
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Naja, bisher können wir nur sagen Niantic verstößt nach Auffassung der vzbv gegen das Gesetz. Eine abschließende Aussage können wir erst bei einem rechtskräftigen Urteil treffen.
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USERNAME_1494092
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
touchéWigggenz hat geschrieben:Naja, bisher können wir nur sagen Niantic verstößt nach Auffassung der vzbv gegen das Gesetz. Eine abschließende Aussage können wir erst bei einem rechtskräftigen Urteil treffen.
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Kaaruzo
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Siehe Türkei. Alles was Erdogan gerade macht, tut er auch formaljuristisch im Einklang mit der türkischen Verfassung.ronny_83 hat geschrieben:Purer Schwachsinn. Ich kann soviel in Frage stellen, wie ich will. Und trotzdem muss ich mich an die Gesetze halten. Das hat nix mit Untertanverhalten zu tun. Ansonsten würde ich einfach nur bockig und verfassungswidrig handeln und das kann auch nicht Zweck einer Gesellschaft sein.
Du kannst ja gerne Gesetze und Frage stellen und diese ignorieren, musst dann aber mit den Konsequenzen leben. Tun wir ja alle manchmal.
Solange Gesetze gelten, sollte man diese auch einhalten, im Sinne einer Gesellschaft. Das schließt nicht aus, dass man sich dafür einsetzt, dass diese Gesetze optimiert werden.
Trotzdem sind sich Beobachter einig, dass das diktatorisch ist.
Sich an Gesetze halten und jedes Gesetz kritiklos ohne hinterfragen hinnehmen, sind ja wohl zwei verschiedene Sachen.Wigggenz hat geschrieben:Sich an Gesetze zu halten ist für Karuzo also Untertanverhalten, soso.
Das Argument mit der Voratsdatenspeicherung kam ja nicht vorn mir oder?Wigggenz hat geschrieben:Warum wundert es mich auch nicht, dass er auch gleich wieder Frau Merkel auspackt und versucht, hieraus (eine simple Verbraucherschutzangelegenheit) ein Politikum zu machen.
Wenn sich nur der Staat mit dieser Konsequenz mal selbst an die Gesetze halten würde.USERNAME_1494092 hat geschrieben:ich bin mir mittlerweile auch sicher, dass bei Kaaruzo ein ganz klares verständniss problem vorliegt.
Ob diese gesetze sinnvoll sind ist im moment total zweitrangig. Zum jetzigen zeitpunk verstöst niantic gegen das gesetz.
deshalb muss der staat handeln. Man kann gesetze nicht einfach ignorieren wie man will egal wie unwichtig sie erscheinen. Denn wo will man dann die grenze ziehen? Gesetze sind absolut.
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yopparai
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Und exakt genau das ist die Denkweise, die mir in einem Rechtsstaat auch als die angebrachteste erscheint. Um die Details muss sich ein Gericht kümmern. Die Jungs kennen die Gesetze schon, die packen das.Wigggenz hat geschrieben:Naja, bisher können wir nur sagen Niantic verstößt nach Auffassung der vzbv gegen das Gesetz. Eine abschließende Aussage können wir erst bei einem rechtskräftigen Urteil treffen.
Um über Sinn und Unsinn von Datenschutz zu sprechen ist das hier vielleicht auch das falsche Forum. Ich find's sehr wichtig und bin sehr dafür, Pokemon Go mal darauf abzuklopfen. Es mag freiwillig sein, sich die App zu installieren, aber das darf man nicht dazu missbrauchen, Gesetze zu ignorieren. Und vielleicht tun sie das ja auch gar nicht, bisher gibt's noch kein Urteil.
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Und was macht die vzbv, die du hier für Ihre Arbeit kritisierst? Sie geht gegen aus ihrer Sicht vorliegende Verstöße vor, Gesetzesverletzungen, nicht gegen bloße Kritik. Es steht Niantic frei, Rechtsmittel einzulegen, die Rechtslage zu kritisieren und Änderungen anzuregen wie sie möchten, sollte das zuständige Gericht die Sichtweise der vzbv bestätigen, aber zu halten haben sie sich trotzdem an Datenschutzrecht. Und wenn die vzbv eine Rechtsverletzung meint zu sehen, hat sie auch im Rahmen ihres Auftrags und Möglichkeiten zu handeln, sie dafür zu kritisieren ist echt lächerlich.Kaaruzo hat geschrieben:Siehe Türkei. Alles was Erdogan gerade macht, tut er auch formaljuristisch im Einklang mit der türkischen Verfassung.ronny_83 hat geschrieben:Purer Schwachsinn. Ich kann soviel in Frage stellen, wie ich will. Und trotzdem muss ich mich an die Gesetze halten. Das hat nix mit Untertanverhalten zu tun. Ansonsten würde ich einfach nur bockig und verfassungswidrig handeln und das kann auch nicht Zweck einer Gesellschaft sein.
Du kannst ja gerne Gesetze und Frage stellen und diese ignorieren, musst dann aber mit den Konsequenzen leben. Tun wir ja alle manchmal.
Solange Gesetze gelten, sollte man diese auch einhalten, im Sinne einer Gesellschaft. Das schließt nicht aus, dass man sich dafür einsetzt, dass diese Gesetze optimiert werden.
Trotzdem sind sich Beobachter einig, dass das diktatorisch ist.
Sich an Gesetze halten und jedes Gesetz kritiklos ohne hinterfragen hinnehmen, sind ja wohl zwei verschiedene Sachen.Wigggenz hat geschrieben:Sich an Gesetze zu halten ist für Karuzo also Untertanverhalten, soso.
Das Argument mit der Voratsdatenspeicherung kam ja nicht vorn mir oder?Wigggenz hat geschrieben:Warum wundert es mich auch nicht, dass er auch gleich wieder Frau Merkel auspackt und versucht, hieraus (eine simple Verbraucherschutzangelegenheit) ein Politikum zu machen.
Wenn sich nur der Staat mit dieser Konsequenz mal selbst an die Gesetze halten würde.USERNAME_1494092 hat geschrieben:ich bin mir mittlerweile auch sicher, dass bei Kaaruzo ein ganz klares verständniss problem vorliegt.
Ob diese gesetze sinnvoll sind ist im moment total zweitrangig. Zum jetzigen zeitpunk verstöst niantic gegen das gesetz.
deshalb muss der staat handeln. Man kann gesetze nicht einfach ignorieren wie man will egal wie unwichtig sie erscheinen. Denn wo will man dann die grenze ziehen? Gesetze sind absolut.
wem dieses grundlegende prinzip eines rechtsstaats nicht gefällt dem steht es auch frei aus zu wandern.
Und du hast vielleicht nicht mit der Vorratsdatenspeicherung angefangen, aber den Köder bereitwillig geschluckt und das ganze versucht mit Merkel, NSA und Grundgesetz noch weiter auf eine politische Ebene zu hieven.
Und auch für Gesetzesverstöße durch den Staat gibt es Gerichte. Entbindet niemanden davon, sich selbst an Gesetze zu halten.
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Wenn die Arbeit der VZBZ im Endeffekt dazu führt, dass Niantic die APP in Deutschland komplett einstellt (weil ich sehe im Moment nicht, wie das Spielprinzip mit den angemahnten Sachen in Einklang zu bringen ist), dann ist die Kritik an der VZBZ völlig berechtigt gewesen.
Aber der Einwurf mit der Vorratsdatenspeicherung ist ja nicht unbegründet. Man kann nicht auf der einen Seite auf großen Datenschützer machen, der den einfachen Bürger vor "bösen" US Firmen schützen will, aber ddann im nächsten Schritt alle Daten (und die gehen über das was Niantic abspeichert deutlich hinaus) ohne Verdacht 6 Monate speichern wollen.
Gerichte? Der ist gut. Der Bundesstaatsanwalt ist Weisungsgebunden. Man sieht ja am Fall NSA wie sehr die Justiz daran interssiert ist, geltendes Recht einzuhalten.
Aber der Einwurf mit der Vorratsdatenspeicherung ist ja nicht unbegründet. Man kann nicht auf der einen Seite auf großen Datenschützer machen, der den einfachen Bürger vor "bösen" US Firmen schützen will, aber ddann im nächsten Schritt alle Daten (und die gehen über das was Niantic abspeichert deutlich hinaus) ohne Verdacht 6 Monate speichern wollen.
Gerichte? Der ist gut. Der Bundesstaatsanwalt ist Weisungsgebunden. Man sieht ja am Fall NSA wie sehr die Justiz daran interssiert ist, geltendes Recht einzuhalten.
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Nein, das macht die Kritik immer noch nicht berechtigt, weil diese dann entweder auf die Schärfe des Verbraucher- und Datenschutzrecht abzielen müsste oder auf die Unfähigkeit Niantics ein daran angepasste App anzubieten, je nachdem wo der Schwerpunkt des Problems liegt.
Die vzbv hat den Auftrag im Rahmen ihrer Befugnisse für die Einhaltung des Verbraucherschutzrechts zu sorgen, nicht für die Verfügbarkeit von Apps. Das ändert sich nicht dadurch, dass es manchen Betroffenen vielleicht egal ist. Sofern Gesetzesrechte nicht disponibel sind, kann man sich auch gewisser Rechte nicht entledigen. Die Gesetze macht aber nicht die vzbv.
Deine letzten Punkte werde ich nicht eingehend beantworten, da dies erneut genau dein Versuch ein politisches Fass aufzumachen ist. Es sei nur gesagt, dass die vzbv mit der NSA-Sache nichts am Hut hat und haben kann, da das völlig außerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs liegt. Und eine legitimation Gesetze nicht einzuhalten liefert immer noch keiner deiner Punkte.
Die vzbv hat den Auftrag im Rahmen ihrer Befugnisse für die Einhaltung des Verbraucherschutzrechts zu sorgen, nicht für die Verfügbarkeit von Apps. Das ändert sich nicht dadurch, dass es manchen Betroffenen vielleicht egal ist. Sofern Gesetzesrechte nicht disponibel sind, kann man sich auch gewisser Rechte nicht entledigen. Die Gesetze macht aber nicht die vzbv.
Deine letzten Punkte werde ich nicht eingehend beantworten, da dies erneut genau dein Versuch ein politisches Fass aufzumachen ist. Es sei nur gesagt, dass die vzbv mit der NSA-Sache nichts am Hut hat und haben kann, da das völlig außerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs liegt. Und eine legitimation Gesetze nicht einzuhalten liefert immer noch keiner deiner Punkte.
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Die Kritik ist absolut berechtigt. Zeigt es doch, wie überholt und innovationsfeindlich das ganze ist.Wigggenz hat geschrieben:Nein, das macht die Kritik immer noch nicht berechtigt, weil diese dann entweder auf die Schärfe des Verbraucher- und Datenschutzrecht abzielen müsste oder auf die Unfähigkeit Niantics ein daran angepasste App anzubieten, je nachdem wo der Schwerpunkt des Problems liegt.
Und woher weiß die VZBZ, dass nicht jeder User den Bestimmungen zugestimmt hat?Wigggenz hat geschrieben:Die vzbv hat den Auftrag im Rahmen ihrer Befugnisse für die Einhaltung des Verbraucherschutzrechts zu sorgen, nicht für die Verfügbarkeit von Apps. Das ändert sich nicht dadurch, dass es manchen Betroffenen vielleicht egal ist. Sofern Gesetzesrechte nicht disponibel sind, kann man sich auch gewisser Rechte nicht entledigen. Die Gesetze macht aber nicht die vzbv.
Ich kann im Rahmen des informellen Selbstbestimmungsrecht darüber entscheiden, welche Daten ich weitergebe und welche nicht. Also woher weiß die VZBZ 100% dass das nicht gesehen ist?
Es war auch nie Aussage, dass die VZBZ dafür zuständig ist. Es ging darum, dass der Staat auf der einen Seite sich den Datenschutz auf die Fahne schreibt und auf der anderen Seite halt selbst der schlimmste Datenfeind ist.Wigggenz hat geschrieben:Deine letzten Punkte werde ich nicht eingehend beantworten, da dies erneut genau dein Versuch ein politisches Fass aufzumachen ist. Es sei nur gesagt, dass die vzbv mit der NSA-Sache nichts am Hut hat und haben kann, da das völlig außerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs liegt.
Ist halt nicht sonderlich glaubwürdig.
Wenn Gesetze nicht mehr ihren Zweck erfüllten, sind sie Überflüssig und auf ihre Aktualität hin zu überprüfen.Wigggenz hat geschrieben:Und eine legitimation Gesetze nicht einzuhalten liefert immer noch keiner deiner Punkte.
Ich habe dir schon mehr als ein Gesetz aus der Vergangenheit genannt. Auf diese Vergleich bist du (vermutlich wissentlich) nie eingeangen, weil dann deine ganze Argumentation "Gesetze sind immer einzuhalten" nicht mehr tragbar wäre.
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Er handelt ja offensichtlich nicht in meinem Interesse, wenn das Ergebnis im schlimmsten Fall lautet, dass Niantic die APP für Deutschland einstellen muss. Denn die angemahnten Punkte lassen sich nicht mit dem Aufbau der APP in Einklang bringen.ronny_83 hat geschrieben:Du regst dich hier dermaßen auf, weil du dich darin gestört fühlst, dass der Staat ein paar Anmerkungen zu deiner Lieblings-App hat, obwohl der Staat keine Anzeichen zeigt, diese verbieten oder einschränken zu wollen. Und das, obwohl er in deinem Interesse handelt und ggf. gegen Klauseln und Kleingedrucktes Einspruch erhebt, die du wahrscheinlich gar nicht kennst. Du bezeichnest andere als Untertanen des Staates, obwohl du selbst agierst wie ein Untertan der Spieleindustrie. "Hauptsache Zocken, mir doch egal, was da in den AGB steht."
Ich kenne die AGB der APP. Ich habe sie mir durchgelesen und bin zum Entschluss gekommen, dass ich mit diesen AGB keine Probleme habe.
Ich habe also im Rahmen meines Rechts auf informelle Selbstbestimmung mein OK gegeben. Warum muss mir die VZBZ da reinpfuschen?
