Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

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Noseman4ever
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Noseman4ever »

es geben leute geld für cheats aus? xD oh man. Es ist evt schon spät und ich bin mit meinen knappen 30 schon "raus" aber sowas raff ich überhaupt nicht ^^
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Kibato
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Kibato »

Noseman4ever hat geschrieben:es geben leute geld für cheats aus? xD oh man. Es ist evt schon spät und ich bin mit meinen knappen 30 schon "raus" aber sowas raff ich überhaupt nicht ^^
Als ich früher die ScreenFun gelesen habe, hatte ich auch mal die glorreiche Idee mir Cheats via Fax zuschicken zu lassen :mrgreen:
johndoe1732438
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von johndoe1732438 »

Jim Panse hat geschrieben:Naja, unter bestimmten Umständen wäre der Hacker-Paragraph anwendbar: https://dejure.org/gesetze/StGB/202a.html

Die Cheat-Software wird mit Sicherheit den RAM der Anwendung auslesen. Wenn Blizzard wenigstens minimale Sicherungen dagegen implementiert hat, wäre das Gesetz nach Wortlaut anwendbar...

Persönlich gehen mir diese Arschlöcher allerdings ziemlich auf den Geist. Es nervt das solch Abschaum mir den Spaß an meinem Hobby nimmt.
Bitte nenne mich jetzt nicht Abschaum, denn ich habe mir mal überlegt, einen LOL Cheater zu schreiben (nur überlegt, nicht gemacht). Mich hätte da eher die technische Umsetzung interessiert, weniger das Cheaten an sich.

Idee war, den Netzwerktraffic abzugreifen und somit alles zu "nehmen", was von und zu LOL geht. Ziel wäre es gewesen, nur den Standort anderer Mitspieler auf einer Karte auf einen Windows-Tablet darzustellen.
Im Grunde nicht schwierig. Ich habe nur nicht die Zeit gefunden, dass mal auszuprobieren. Ich müsste nur herausfinden, wie der Netzwerktraffic aussieht und wie verschlüsselt dieser ist. Ich glaube aber, dass das kein Problem darstellt, da so programme wie LOLRecorder spiele aufzeichnet und auf meiner Platte abspeichert. Die nutzten (wahrscheinlich) auch nur den Traffic des Spiels. Oder müssen auch irgendwie das ganze abgereifen.

Ich bin allerdings auch kein Fan von Cheaten im Multiplayer.
Jim Panse
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Jim Panse »

Wäre reichlich dumm, wenn sie die Position von Spielern übers Netzwerk funken, die nicht auf der Karte zu sehen sind. Andererseits, irgendwie müssen ja Replays aufgezeichnet werden. Oder werden die nach dem Match vom Server geladen? Müsste man mal mit WireShark drauf gucken.

Wie dem auch sei. Die technische Herausforderung ist das Eine. Etwas zu verkaufen, dass Anderen den (bezahlten!) Spielspaß nimmt, dagegen unter aller Sau.

Private Server mögen da für einige die Lösung sein, die nur n bissl vor sich hindaddeln wollen. Will man aber an einem wie-auch-immer-gearteten Ranking teilnehmen, muss man zwangsläufig immer wieder mit fremden Spielern spielen. Und nur weil es keine 100%-Lösung gibt, kann man trotzdem an den vielen Schrauben stellen um es zu erschweren:
* Cheat-Schutz durch die Entwickler oder auch Fremdanbieter (VAC etc.)
* Account-Banns bei cheatenden Spielern
* Verbot des Vertriebs von Cheat-Software

Nichts davon mag 100% helfen. Aber alles zusammen würde die Lage deutlich entspannen und das ist allemal besser, als es gar nicht zu versuchen.
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EvilReaper
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von EvilReaper »

Scorcher24_ hat geschrieben:
EvilReaper hat geschrieben:Cheaten ist das Letzte, darüber kann man sich einig sein. Aber die Klage hat absolut 0 Erfolgschancen. Zum einen, weil sie in den USA eingereicht wurde, wo die Firma nicht vertreten ist, sondern nur in Deutschland (und somit die Verstöße gegen z.B. AGBs ohnehin keine Rechtsgültigkeit hätte hierzulande). .
Hörts doch mal auf mit diesem Bullshit auf Facebook Niveau. Natürlich haben (generell gesprochen) AGB von US Firmen hier Gültigkeit. Es ist ein Vertrag und solange da keine rechtswidrigen Klauseln drin sind, sind die gültig. Dies generell auszuschliessen, ist falsch.
http://www.akademie.de/wissen/it-vertra ... agb-rechts
Aber dann selber fett Bullshit unter Facebook-Niveau posten. AGBs haben 0 (NULL) Gültigkeit hierzulande, wenn man ihnen nicht VOR DEM KAUF zustimmt, und solange ist es auch kein Vertrag. Da einem vor dem Kauf nie die AGBs gezeigt werden bzw. man ihnen nicht zustimmen kann, haben sie auch keine Gültigkeit. Informier dich doch, bevor du versuchst den Besserwisser raushängen zu lassen, oder lies deine eigenen Links mal durch.
In Bestellungen oder Auftragsformularen muss deutlich auf umseitig abgedruckte oder beigefügte AGB verwiesen werden. Der bloße Abdruck auf der Rückseite ohne einen Hinweis auf die AGB auf der Vorderseite genügt nicht, um die AGB rechtswirksam in den Vertrag einzubeziehen.
Dies Geschieht weder im Einzelhandel, noch bei der Abwicklung eines digitalen Kaufs. Somit alle AGBs für die Tonne.

Mal abgesehen davon, wurde hier in diesem Fall ja eine zusätzliche Software selber produziert, die halt mit Overwatch kompatibel ist. Die Cheater-Firma hat also nichts vorher zustimmt und ist somit auch keine Rechenschafft schuldig. Jeder darf Software erstellen, die mit anderer Software kompatibel ist und diese vertreiben.

Hinzu kommt, dass 90 % des US-AGB-Bullshits nach EU Recht ohnehin keine Gültigkeit besitzt. Viele wissen z.B. gar nicht, dass wenn man z.B. wegen Cheaten aus einem Spiel gebannt wird und die Software nicht mehr verwenden kann (was sich die US-Firmen in den AGBs ja rausnehmen), nach EU Gesetzen ein Recht auf Schadensersatz hat und sein Geld zurückverlangen kann (außer man hätte vor dem Kauf den AGBs zugestimmt, was eben in der Praxis nie geschieht).

Und die Klage in den USA bringt nichts. Sie wird hierzulande nicht anerkannt, auch das hättest du schon in der News herauslesen können, da dies ja nicht das erste mal ist, dass die Firma von Blizzard verklagt wurde. Und bisher hat die Cheater-Firma immer gewonnen. Warum sollte das jetzt anders sein? Das kann ich aus deinen Zitaten nicht entnehmen.

P.S. Wenn der Ton aggressiv rüber kam, dann nur weil deine Antwort ebenfalls so formuliert war :wink:
johndoe1732438
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von johndoe1732438 »

Jim Panse hat geschrieben:Wäre reichlich dumm, wenn sie die Position von Spielern übers Netzwerk funken, die nicht auf der Karte zu sehen sind. Andererseits, irgendwie müssen ja Replays aufgezeichnet werden. Oder werden die nach dem Match vom Server geladen? Müsste man mal mit WireShark drauf gucken.
Naja, Ich als Spieler muss ja auch Gegner auf der Karte sehen, wenn sie vor mir sind und ich sie im Spiel sehen kann. Deswegen muss das schon gehen.
Das Cheatprogramm zu finden wäre dann auch schwierig. Ich nenne mein Programm einfach "svchost.exe" (ist auch ein Windows Prozess, der oft läuft), dass über Netzwerk an meinen Tablet-Client die Positonen der Spieler übermittelt und dann dort angezeigt werden. LOL müsste, um diesen Cheater zu identifizieren, viel Aufwand betreiben. Das Problem hat Blizzard ja mit Overwatch auch und ich glaube nicht, dass sie den sooooo gut versteckt haben.
Jim Panse
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Jim Panse »

EvilReaper hat geschrieben:Jeder darf Software erstellen, die mit anderer Software kompatibel ist und diese vertreiben.
Die Software ist nicht einfach nur kompatibel... Sie greift in den Ablauf einer anderen Software ein. Lies den Hacker-Paragraphen. Das ist in Deutschland verboten, wenn dazu Gegenmaßnahmen umgangen werden müssen.
Jim Panse
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Jim Panse »

Serenity7 hat geschrieben:Naja, Ich als Spieler muss ja auch Gegner auf der Karte sehen, wenn sie vor mir sind und ich sie im Spiel sehen kann. Deswegen muss das schon gehen.
Das Stichwort ist "sichtbar". Ein solcher Cheat nützt dir nur, wenn du dadurch unsichtbares sichtbar machst. Warum sollte man aber die Netzwerkverbindung mit Daten belasten, die beim Spieler eh nicht verwendet werden? Wie z.B. die Position von nicht-sichtbaren Spielern. Ist es halbwegs schlau programmiert, senden sie die Position nur, wenn du den Spieler auch sehen kannst.
Serenity7 hat geschrieben:Das Cheatprogramm zu finden wäre dann auch schwierig. Ich nenne mein Programm einfach "svchost.exe" (ist auch ein Windows Prozess, der oft läuft), dass über Netzwerk an meinen Tablet-Client die Positonen der Spieler übermittelt und dann dort angezeigt werden. LOL müsste, um diesen Cheater zu identifizieren, viel Aufwand betreiben. Das Problem hat Blizzard ja mit Overwatch auch und ich glaube nicht, dass sie den sooooo gut versteckt haben.
Der Prozess-Name ist sowas von egal. Jeder kann seine .exe Dateien so umbenennen wie er lustig ist. Sowas schützt nicht vor cheats. Was eher geht, ist ein externes Programm welches den Zugriff auf bestimmte Speicherbereiche überwacht. Greifst du aber mit einem anderen Gerät direkt vom Netzwerk ab, hilft nur noch Verschlüsselung der Daten.
johndoe1732438
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von johndoe1732438 »

Jim Panse hat geschrieben: Das Stichwort ist "sichtbar". Ein solcher Cheat nützt dir nur, wenn du dadurch unsichtbares sichtbar machst. Warum sollte man aber die Netzwerkverbindung mit Daten belasten, die beim Spieler eh nicht verwendet werden? Wie z.B. die Position von nicht-sichtbaren Spielern. Ist es halbwegs schlau programmiert, senden sie die Position nur, wenn du den Spieler auch sehen kannst.
Ich glaube nicht, dass du programmieren kannst oder? Warum soll ich die Logik bzw. die Last für sowas auf meine Server ablegen wenn ich die Clients als "Clouds" nutzten kann? Ich muss dafür mehr Leistung aufbringen. Gleiches gilt für Verschlüsslungen. Das klingt jetzt wenig, aber auf einem Server läuft nicht nur die Verwaltung eines einzelnen Spiels sondern von Tausenden.
Der Prozess-Name ist sowas von egal. Jeder kann seine .exe Dateien so umbenennen wie er lustig ist. Sowas schützt nicht vor cheats. Was eher geht, ist ein externes Programm welches den Zugriff auf bestimmte Speicherbereiche überwacht. Greifst du aber mit einem anderen Gerät direkt vom Netzwerk ab, hilft nur noch Verschlüsselung der Daten.
Ein Externes Programm ist nichts anderes... Ich rede, die Netzwerkdaten am PC des Spieles abzugreifen...
Egal, ich will mich nicht mit dir darum streiten. Ich bin der Meinung, dass du keine Ahnung hast, wie man ein Spiel auf so einem Level programmiert, weil du dies selber noch nie gemacht hast.
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Jim Panse »

Serenity7 hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass du programmieren kannst oder? ... Ich bin der Meinung, dass du keine Ahnung hast ...
Hehe... Du machst dir keine Vorstellung. ^^

Die Prüfung ob ein Held sichtbar ist oder nicht Client-Seitig zu machen würde Cheats Tür und Tor öffnen. Das ist genauso dumm wie client-seitige hitreg. Auf der anderen Seite ist die dazu notwendige Berechnung ein Witz. Das würde an der Server-Belastung nen feuchten Furz ändern.

Und ob du die Netzwerkdaten auf dem gleichen PC abgreifst oder auf einem Anderen macht sehr wohl einen Unterschied, wenn du ein externes Anti-Cheat-Tool mitlaufen hast.
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EvilReaper
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von EvilReaper »

Jim Panse hat geschrieben:
EvilReaper hat geschrieben:Jeder darf Software erstellen, die mit anderer Software kompatibel ist und diese vertreiben.
Die Software ist nicht einfach nur kompatibel... Sie greift in den Ablauf einer anderen Software ein. Lies den Hacker-Paragraphen. Das ist in Deutschland verboten, wenn dazu Gegenmaßnahmen umgangen werden müssen.
Das weißt du gar nicht. Vllt. liest sie einfach nur die Daten aus, ohne Kopierschutzmaßnahmen zu umgehen, dann ist sie komplett legal. Genau so wie z.B. der Inkeeper für Hearthstone. So wie sich das liest wird durch die Software nämlich eine zustätzliche Oberfläche geschaffen (wie das Steam-Overlay z.B.) und nicht am Code von Overwatch selber etwas geändert. Im Grunde wie Mods, die nicht auf die Daten des Original-Spiels zurückgreifen, sondern nur etwas hinzufügen.

Wie gesagt, die Firma hat das schon mehrfach gemacht. Stand mehrfach vor Gericht. Hat mehrfach gewonnen. Glaubst du wirklich, die machen da irgendwelche blöden Fehler beim Programmieren?
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Lebensmittelspekulant
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Lebensmittelspekulant »

Pioneer82 hat geschrieben:
Lebensmittelspekulant hat geschrieben:Wenn diese Klagen keinen Erfolg bringen, dann müssen die Gesetzgeber eben nachbessern und Gesetze schaffen, die wenigstens den Verkauf von Mogelsoftware unter Strafe stellen.
Nee bloss nicht.
Marobod hat geschrieben:
Lebensmittelspekulant hat geschrieben:Wenn diese Klagen keinen Erfolg bringen, dann müssen die Gesetzgeber eben nachbessern und Gesetze schaffen, die wenigstens den Verkauf von Mogelsoftware unter Strafe stellen.

Am besten gleich die Haende abhacken, damit er es nie wieder machen kann O.o
Was wäre denn an einer Geldstrafe oder Bewährungsstrafe verkehrt? Wenn ihr ernsthaft Einwände gegen den Vorschlag habt, so erläutert sie mir doch bitte.
Jim Panse
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Jim Panse »

EvilReaper hat geschrieben:Das weißt du gar nicht.
Mhh... stimmt. Aber wenn die wirklich ohne Speicherzugriff nen Aimbot hinbekommen haben... Dann Respekt.
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Wulgaru
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Wulgaru »

Nun das Blizzard hier aufs Urheberrecht pochen kann, welches durch solche Firmen mutmaßlich verletzt wird, scheint mir einleuchtend. Das diese Firmen aber "das letzte" oder "Abschaum" sind, leuchtet mir nicht ein.

Ich meine...es muss letztendlich genug Spieler geben die ein solches Geschäftsmodell überhaupt erst möglich machen. Leute die Geld dafür bezahlen zu cheaten....das Spiel scheinen mir die Spieler schon selbst zu erschaffen.
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Arkatrex
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Arkatrex »

Wulgaru hat geschrieben:Nun das Blizzard hier aufs Urheberrecht pochen kann, welches durch solche Firmen mutmaßlich verletzt wird, scheint mir einleuchtend. Das diese Firmen aber "das letzte" oder "Abschaum" sind, leuchtet mir nicht ein.

Ich meine...es muss letztendlich genug Spieler geben die ein solches Geschäftsmodell überhaupt erst möglich machen. Leute die Geld dafür bezahlen zu cheaten....das Spiel scheinen mir die Spieler schon selbst zu erschaffen.
Wenn diese Firmen nicht das Letzte sind, wo stehen wir gesellschaftlich denn dann? MMn. gehört sowas aufs schärfste verurteilt und auf rechtlicher sowie gesetzlicher Ebene liquidiert.

Dann könnte man ja auch Doping legalisieren und den ganzen Fairplay und Respect Quatsch sein lassen. Dann gewinnt eben der mit den härtesten Dopings und den besten Cheats.

Es mag gut sein das solche Firmen die Basis nur ausnutzen, gleichzeitig entsteht aber eine Art Wettrüstung die das in Gänze noch pushen und weiterverbreiten.

Nun denn, wenn unsere Zockergemeinschaft einfach keine Lust mehr auf Trainieren und Leistung hat, dann soll es so sein. Jedoch sehe ich bereits das die Stimmung kippt und der ohnehin verbreitete raue Umgangston nur noch an Schärfe und Aggressivität gewinnt.

Sollte es nicht das Ziel sein genau gegenteilig zu handeln?