BioShock: Entwickler verteidigt Kopierschutz

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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Hypnotized hat geschrieben:Musik und Spiele kann man aber nicht vergleichen. Illegal an die neusten Alben ranzukommen ist viel einfacher und weniger umständlich als aktuelle Spiele zu downloaden.
Du weisst nicht wirklich, wovon Du sprichst, oder?
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Egon Olsen hat geschrieben: Schwarzkopien waren damals ein Grund (von vielen) warum der Amiga den Bach runter ging.
*seufz* Erstaunlich, wie lange sich solche Märchen noch halten :)

Der Amiga ist "untergegangen", weil man bei Commodore keine vernünftige Antwort auf das gestiegene Interesse der Kunden am damals aufkommenden IBM-kompatiblen PC liefern konnte. Reine Management- und Strategiefehler. Die Fama von den angeblich so phösen Kopien wurde in erster Linie von einigen Entwicklern kolportiert, die diesen Wechsel des Kundengeschmacks nicht mitmachen wollten und stur weiterhin für den Amiga entwickelt haben, als das Gros der Käufer längst zum PC abgewandert ist. Kein Wunder, dass hier keine Software verkauft wurde ...
Egon Olsen
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Beitrag von Egon Olsen »

Kajetan hat geschrieben:
Egon Olsen hat geschrieben: Schwarzkopien waren damals ein Grund (von vielen) warum der Amiga den Bach runter ging.
*seufz* Erstaunlich, wie lange sich solche Märchen noch halten :)

Der Amiga ist "untergegangen", weil man bei Commodore keine vernünftige Antwort auf das gestiegene Interesse der Kunden am damals aufkommenden IBM-kompatiblen PC liefern konnte. Reine Management- und Strategiefehler. Die Fama von den angeblich so phösen Kopien wurde in erster Linie von einigen Entwicklern kolportiert, die diesen Wechsel des Kundengeschmacks nicht mitmachen wollten und stur weiterhin für den Amiga entwickelt haben, als das Gros der Käufer längst zum PC abgewandert ist. Kein Wunder, dass hier keine Software verkauft wurde ...
Darum sagte ich auch "ein Grund von vielen"
...es gibt genügend Literatur zu dem Thema Untergang & Commodore. Und darin kann man es nachlesen - viele Hausgemachte Fehler, ja. Aber auch die kopiererei war nicht unschuldig. Das ist alles andere als ein Märchen. :wink:
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Egon Olsen hat geschrieben:Aber auch die kopiererei war nicht unschuldig. Das ist alles andere als ein Märchen. :wink:
Kopiert wurde auch massiv Software für den PC. Was den Aufstieg dieses Gerätes vom schnöden Arbeitsmittel zur umsatzträchtigen Hardware-Plattform für den privaten Haushalt nicht wirklich beeinträchtigt hat ...

Nochmals, "Kopien" waren nicht einmal ein Grund von vielen für den Untergang des Amigas. Das ist nur ein Ammenmärchen, welches leider immer noch gerne hier und da weitererzählt wird.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Aha - deswegen kommen die ganzen großen Studios alle erst aus dem PC Sektor nach 286er, verstehe, verstehe...

Ich bin der festen Überzeugung das Verhältnis zwischen Verkaufter Hardware und Schwarzkopierern ist heute noch das selbe wie damals.

Nur die Summen sind größer geworden, damit auch der virtuelle "Verlust" und damit auch das Geheule.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass p2p einen gewissen Sprung darstellt - und wenn es nur der ist, dass die Leute nun SEHEN, dass man ihre eingekauften Produkte kostenfrei bekommt.
Selbst wenn es morgen kein p2p mehr gäbe - deutliche Umsatzerhöhung wird es dadurch nicht geben. Die Leute, die online tauschen wissen auch, wie's offline geht. p2p ist nur der bequemere Weg!

Ansonsten, wie gesagt, alles an dieser Diskussion ist so alt wie der erste wiederbeschreibbare Wechseldatenträger.
Auch die Abmahnungen...

Technisch halte ich es im Moment für unmöglich einen unknackbaren KS anzubieten. Sogar ein komplett neues Medium, zu dem es keine Geräte in Handel gäbe, die ein solches Format beschreiben würden könnten emuliert werden...

Der einzig logische und richtige Schritt bei der Argumentation der Publisher wäre komplett auf Konsolen umzusteigen.
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disdel
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der ehrliche Käufer

Beitrag von disdel »

Ich bin mit dem BS-Kopierschutz mörderisch auf die Fresse gefallen.
Bei der Installation stürzte bei dem Autopachter immer der gesamte PC ab, Deaktivierung/Deinstallation der Firewall brachten nichts, selbst die XP-Neuinstallation brachte keine Änderung. Der Support verwieß mich auf den Hersteller des Kopierschutzes, dieser riet mir nach mehrmaligem hin und her per mail auf Englisch, dass Alles nochmal kontroliert werden sollte. Von "DVD im Laufwerk" bis "Firewall deaktivieren" die ganze Paltette für Leute die nicht mitdenken.

In Rapture konnt ich erst nach Erscheinen des Cracks eintauchen, ca. 14 Tage nach dem Kauf des Orginals am Releastag!

JA ich finde, dass gekaufte Spiele geiler sind als runtergeladene. Ich möchte auch "Wyzima" auf einer gedruckten Karte wiederfinden und eine Big-Daddyfigur auf meinem Monitor stehen haben.

ABER ich möchte nicht von einem Cracker abhängig sein! Wenigstens sollte doch der Support in der Lage sein, mir zu helfen.


Das man die Installation durch 5 "onlineschächte" pro Spiel begrenzt find ich keine schlechte Idee, dies ist doch nichts anderes als eine kontrolierte Vergabe von 5 Lizensen pro Spiel. Allerdings sollte das Sytem einwandfrei funktionieren und Leuten ohne Internet ein ähnliches System, beispielsweise per kostenloser Telefonregistrierung/verwaltung dieser Schächte ermöglicht und somit auch das Spielen zum Vergnügen werden.
Celbra
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Beitrag von Celbra »

Also jetzt mal ....

Wenn man ein Produkt so gestaltet das es nicht Kopierbar ist - so muss jeder der es haben will es kaufen.

Kann man es Kopieren so muss es nicht jeder kaufen.

Nicht verkaufte Produkte = weniger Umsatz für den Hersteller.

Hersteller machen Produkte weil sie Umsätze machen wollen und nicht weil sie grade nichts besseres vorhaben.

Umwerfend logisch oder?



Drehen wir die Sache doch einfach mal um:

Ein Hersteller bringt von einen Auto (nennen wir es FastCar) 2 Versionen heraus.

Modell A Der FastCar Standart (der Modellname ist wie üblich hinten angebracht)
Ein ganz normales Auto wie es jeder kennt mit allem was ein Auto so hat

Modell B Der FastCar OS (der Modellname ist wie üblich hinten angebracht)
Fast genauso wie der FastCar Standart bis auf eine Sache .. OS = Ohne Schlösser
Der Wagen hat keine Wegfahrsperre, die Türen können von jeden der
vorbeigeht aufgemacht werden und gestartet wir er über Knopfdruck ohne irgend eine
Sicherung.

Wenn es Euer Auto wäre ... welches würdet Ihr auf den nicht bewachten Parkplatz stehen lassen?

Welche Versicherung würde den FastCar OS gegen Diebstahl versichern?
Arkune
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Beitrag von Arkune »

Wer sagt überhaupt das sich jeder der sich ein Spiel kopiert hat es sich auch gekauft hätte?

Ich stimme zu das wenn man ein Spiel wirklich spielen möchte es sich auch auf legalem Wege beschaffen sollte um Entwickler und Co. für die Arbeit zu entlohnen.

Die Rechnung keine Kopien = Mehr Verkäufe und Gewinn ist aber wirklich naiver Mist.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Celbra hat geschrieben: Umwerfend logisch oder?
Nein. Diese Art Milchmädchenrechnung (Jedes kopierte Spiel ist gleich ein nicht verkauftes Spiel) hat so einen derartigen Bart, dass sie nicht einmal mehr von der hyperparanoiden Musikindustrie benutzt wird.
Drehen wir die Sache doch einfach mal um: ...
Und nach der Milchmädchenrechnung kommt der ebenso vollkommen am Thema vorbeigehende Auto-Vergleich. Jipieee!

Stehle ich ein Auto, einen materiellen Gegenstand, so hat der vorherige Besitzer diesen Gegenstand nicht mehr. Er ist weg! Kopiere ich hingegen Daten, so sind nach dem Kopieren MEHR Daten vorhanden. Es wird nichts weggenommen, es werden nur ohne Einverständnis des Rechteinhabers diese Daten genutzt.

Das eine ist Diebstahl, das andere ist eine rein virtuelle Urheberrechtsverletzung, bei der alles andere als klar ist, ob ausser dieses Lizenzverstoßes dem Rechteinhaber noch zusätzlich Schaden zugefügt wird.

Und mal ganz allgemein gesagt: Ich kann das Verlangen von Rechteinhabern, ihre Werke und Lizenzen zu schützen, durchaus nachvollziehen. Aaaaaber ... niemand macht sich die Mühe einmal klipp und klar feststellen zu lassen, welchen Nutzen denn diese Schutzmaßnamen haben? Bringt das was? Oder ist es nur rausgeworfenes Geld? Stattdessen wird seit Jahrzehnten Software kopiergeschützt, weil man einfach nur denkt, das wäre irgendwie nützlich. Niemand schaut jedoch nach, ob dem tatsächlich so ist!
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disdel
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Beitrag von disdel »

Stattdessen wird seit Jahrzehnten Software kopiergeschützt, weil man einfach nur denkt, das wäre irgendwie nützlich. Niemand schaut jedoch nach, ob dem tatsächlich so ist!
Das Paradebeispiel dafür ist doch Oblivion.
Auch ohne Kopierschutz ging es wunderbar über den Ladentisch, selbst für den PC!
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Mikrobi
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Beitrag von Mikrobi »

Es ist schon lustig wie Firmen sich immer wieder heraus reden wenn sie selbst was verbockt haben. Das ist genau so wie damals bei Musik-CDs. Um Kopien zu verhindern wurden Kopierschutzmaßnahmen ergriffen welche erstens teuer waren, zweitens die Musikqualität drastisch verschlechterten und drittens ging die Hardwarekompatibilität teils dramatisch nach unten. Als viele Kunden nicht gewillt waren ein überteuertes, qualitativ schlechtes Produkt zu kaufen was am Ende nicht einmal abspielbar war wurde es sich leicht gemacht und alles auf die Musiktauschbörsen geschoben. Leider gibt es genug Leute auf der Welt denen man eine Verteuerung der Musikprodukte wegen Raubkopien einreden konnte. Das in Wahrheit genau diese Firmen riesige Gewinne machten beim Absatz von Kopiermedien wie Brennlaufwerken und Rohlingen verschwieg man. Außerdem muss sich die Musikindustrie auch mal an die eigene Nase fassen denn wenn man 10 Jahre zu spät das Potential des Internets erkennt und heute mit zu teuren Produkten noch immer nicht Konkurenzfähig ist (bei Durchschnittspreisen von 1€ pro Lied sind die Kosten oft höher als beim Direktkauf), dann darf man die Fehler nicht "nur" bei anderen suchen. Mitlerweile ist sogar schon in einer offiziellen Studie fest gestellt worden das durch Tauschbörsen der damit Verbundene CD-Verkauf sogar steigen kann. Klingt erst mal absurd aber viele der Befragten gaben an das sie nur durch Kopien auf Künstler aufmerksam wurden und anschließend deren Titel gekauft hätten. Ohne das einfache Medium des "rein schnupperns" hätte der Großteil gar nichts von den Interpreten gewußt ergo diese CDs nie gekauft.

Sorry wenn das etwas OT war also zurück zum Kernthema. Bei Spielen ist das absolut vergleichbar. Die Produkte werden teurer, der Inhalt steigt nicht wirklich mit dem Preis und ob es der eigene PC abspielt bleibt fraglich. Alles über was sich der Herr Slater beschwert ist hausgemachtes Elend. Der Kopierschutz der verwendet wurde erzwang zum ersten einen Internetzugang (dämlicher kann man nicht sein weil dadurch ein Großteil potentieller Käufer wegfällt), desweiteres wurde Originalsoftware nicht richtig erkannt was einen Patch nach sich ziehen mußte (dauert seine Zeit), die Hardwarekompatibilität lies auch sehr zu wünschen übrig (Patch...) und die Serversituation für die Aktivierung war auch indiskutabel (ich persönliche hatte dieses Problem zwar nicht bei Bioshock aber die Aktivierung meiner Orangebox hat locker 5 Stunden gedauert). Tja und obwohl die Entwickler die Möglichkeit hätten eine sichere Variante mittels Keyabfrage zu entwickeln ist der einzig Schuldige der Kopierer.

Um eins klar zu stellen - Ich unterstütze voll und ganz das die Rechte von Urhebern geschützt werden müssen aber die Mittel wie das getan wird sind oft absolut indiskutabel. Kopierschutz ja - nur darf man dadurch keine Einbussen in Qualität und Leistung akzeptieren oder dem Endverbraucher Märchen wie das der alles zerstörenden Raubkopierer auftischen um von eigenen Fehlern abzulenken. Nun und so lange sich Entwickler auf ihren Lorbeeren ausruhen und sich nicht mal an die eigene Nase fassen wird sich die derzeit wilde Spielpatcherei nur noch weiter verschlechtern.

Da will ich nur froh sein das ich aus dem Alter raus bin um dem heute immer üppigeren Spieleangebot zu erliegen - die circa 7-8 Spiele und vielleicht 10 Musik-CDs pro Jahr kann ich mir locker kaufen.

PS: sicherlich geht dieses Thema hauptsächlich PC´ler an aber auch im Konsolenbereich ist cracken ein Thema

CIAO
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Auf-den-Punkt
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Beitrag von Auf-den-Punkt »

Arkune hat geschrieben:Wer sagt überhaupt das sich jeder der sich ein Spiel kopiert hat es sich auch gekauft hätte?

Ich stimme zu das wenn man ein Spiel wirklich spielen möchte es sich auch auf legalem Wege beschaffen sollte um Entwickler und Co. für die Arbeit zu entlohnen.

Die Rechnung keine Kopien = Mehr Verkäufe und Gewinn ist aber wirklich naiver Mist.
Da gebe ich dir recht die Leute die ich kenne die gecrackte Spiele spielen, tuen es nur weil sie umsonst sind;
Und wenn sie das nicht wären würden sie nicht spielen weil sie für sowas kein Geld haben oder ausgeben möchten.
Also kann durch sie auch kein Umsatzverlust entstehen.
Ich dagegen würde mir nur orig. Spiele kaufen auch ohne Kopierschutz weil ich einfach so erzogen bin.
Die Geschäftspolitik dieser Firmen unterstellen uns doch durch die Blume das wir in ihren Augen alle sowas wie Drogenjunkies sind.
Sie sind der Meinung wenn ihre Spiele un kopierbar wären die Leute so süchtig wären das sie eine Möglichkeit finden würden das Geld dafür aufzutreiben ( Beschaffungskriminalität lol ).....
TNT.sf
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Beitrag von TNT.sf »

du kannst aber heute auch nicht mit damals vergleichen. als ich nen c64 hatte wusste ich nichtmal was original und raubkopie war, so jung war ich.
wie ich später herausfand waren die spiele, die meine eltern angeschleppt hatten alles raubkopien. ausnahmslos, kein original spiel war dabei.

da sieht das heute doch ganz anders aus. ich kenne leute die kopieren übermässig viele spiele, auch für konsolen, aber selbst die kaufen sich ab und an auch mal ein originalspiel, vorallem wegen online gaming. also so schwarz wie viele es malen ist es garnicht.

oblivion ist sicherlich ein sehr gutes argument gegen kopierschutz. ich weiss zwar nicht, ob wirklich kein kopierschutz vorhanden ist. zumindest gibt es eine cd abfrage, denn ohne cd kann ich nicht spielen. aber zumindest ist es kein heftiger kopierschutz. trotzdem hat sich das spiel auch auf dem pc super verkauft und das obwohl das spiel nicht mal einen multiplayer hat, so daß sich die ganzen raubkopierer noch extra hätten einen key besorgen müssen.

ein spiel bei dem den kunden was geboten wird, wird auch gekauft, egal welchen kopierschutz es hat.
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Sabrehawk
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Beitrag von Sabrehawk »

der beste Garant für kommerziellen Erfolg ist ein gutes und technisch
einwandfreies Produkt, gutes Marketing und guter Kundendienst.

Da jedoch nur maximal 5% aller Titel diese Kriterien auch nur ansatzweise
erfüllen gibt es den Kopierschutz der keinen anderen Sinn hat als einer
großen Menge Daus den Zugang zur Raubkopie zu erschweren.

Der absolut ehrliche und gesetzestreue Bürger würde auch dann das
Produkt kaufen wenn es keinen hätte sofern er das Geld dazu hätte.

Diese Industrie hat soviele Produkthaftungsvorteile von denen andere
nur träumen könnten, da ist es schwer verständlich wieso hier immer
nur weiter rumgeheult wird. In fast keiner anderen Branche kann man
ungestraft ein mangelhaftes Produkt verkaufen ohne Umtausch oder
Kaufrücktritt oder Wandlungsmöglichkeit für den Kunden.
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GoreFutzy
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Beitrag von GoreFutzy »

JimNorton hat geschrieben:@_Refused_
naja, der eine beweis steht schon im artikel. gelesen? nein?
Dann gehen wir ihn doch mal gemeinsam durch.
Auf der Game Connect Asia Pacific sprach Martin Slater von 2K Australia laut Gamespot über BioShock . Der Down Under-Ableger des einst als Irrational Games bekannten Studios war für die PC-Version des Shooters zuständig gewesen. Und die hatte bei so manchem Käufer für Unmut aufgrund des verwendeten Kopierschutzes gesorgt. So war beispielsweise der entsprechende Server am Launchtag teilweise überfordert und nur schlecht erreichbar gewesen. Auch war die Zahl der Aktivierungen einst auf zwei beschränkt.
Also ich sehe keinen Beweis in diesem Textblock.
Slater rechtfertigt den Ansatz mit dem Verweis auf das Raubkopierproblem. Wenn man ein Spiel für PC und Xbox 360 entwickle, dann könnte eine billige Kopie dafür sorgen, dass jemand nicht zur Konsolenversion des Titels greife, bei der es sich doch für gewöhnlich aber um die primäre Fassung des Herstellers handele. Man habe BioShock ohne die für die Ausführung benötigte EXE-Datei ausgeliefert - diese wird erst vom Server bezogen -, um zu verhindern, dass das Produkt schon vor Verkaufsstart irgendwo im Internet auftaucht. Viel zu oft sei dies bei anderen Spielen der Fall gewesen.
Also ich muß wohl blind sein, denn auch hier sehe ich keinen Beweis.
Die Entwickler hätten ihr Ziel erreicht - das Spiel sei 13 Tage lang nicht gecrackt worden, so Slater. Allerdings sei man dafür verissen worden. "Jeder hasste uns dafür. Es war unglaublich."
Der vorletzte Block und ich finde noch immer keinen Beweis.
Der PC-Markt sei komplex, man werde sich das Problems aber annehmen. Das Herunterladen der ausführbaren Datei bringe auch Probleme wie beispielsweise die Serverlast mit sich. Beim nächsten Titel werde man wohl nicht auf das gleiche, aber ein sehr ähnliches Konzept setzen. Man könne es sich nicht leisten, dass ein Spiel geknackt wird. Sobald das passiert sei, habe man verloren. Der Absatz würde dann "in astronomischen Maße" einbrechen.
Ach hier ist der Beweis, man nimmt an das wenn man, dann passiert.
Ich sehe nur Variablen in der Gleichung aber keine Konstanten.
Könnten, hätte, würde sind aber keine Beweise.
und ich weiß garnicht, was es daran nicht zu verstehen gibt. wenn mal angenommen die deutschlandweite zockergemeinde ausschließlich ihre games aus dem internet oder durch weitergabe bezieht, dann lohnt es sich nicht für die entwickler/publisher, dieses spiel hier zu veröffentlichen, weil sie dadurch keine einnahmen erhalten. sind wir da auf einem stand?
Und wieder "mal angenommen" hätte, würde, könnte, bla bla bla.
Ja sicher wenn alle Menschen ihre Autos aus den Werkshallen klauen
würden könnte Audi, Opel, BMW uns Konsorten einpacken.

Das schlimmste daran ist du unsterstellst es jedem. Also jeder würde
ein Spiel runterladen wenn es nicht geschützt ist.
ich weiß nicht, was mit blizzard los ist. erklärs mir.
Eine Firma die Computerspiel herstellt, Spiele wie Warcaft, Diablo, Starcraft.
Die auf solche Kopierschutzmaßnahmen verzichtet haben, nicht pleite
gegangen sind und es trotzdem geschaft haben so ein Mammutprojekt
die WOW zu verwirklichen.
wie sollte das denn deiner meinung nach aussehen mit kopiergeschützten videospielen? kein kopierschutz bedeutet in meinen augen: vervielfältigung, weitergabe, einnahmeverluste, wenig umsatz, weniger kapital, schwerer zu deckende entwicklungskosten = weniger games oder qualitativ niedrigere games.
Zum Glück darf jeder denken was er will, und den Käse lasse ich
unbeantwortet.

Du hättest nur den Text lesen brauchen. Die Stelle meinte ich auch. Aber du hast dir anscheinend daraus ein Spaß gemacht, den vorhergegagenen Text so mit deinen Kommntaren darzustellen, dass es mich wohl ins Lächerliche ziehen sollte.

Sorry junge, ich glaube wir sind inkompatibel

Achso du kommst mit dem Paradebeispiel WOW. Na wenn die mal nicht in den Goldtopf gegriffen haben. Stell dich nicht klüger, als du bist.