Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem App-Store

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Arkatrex
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von Arkatrex »

billy coen 80 hat geschrieben:
Umimatsu hat geschrieben:Der Vorsitzende der NRA hat dem erschossenen Pastor der Gemeinde eine Mitschuld an dem Anschlag gegeben. Hätte dieser den Mitgliedern seiner Kirchengemeinde gestattet, Waffen in der zu tragen, wären vielleicht nicht 9 Tote zu beklagen gewesen. Natürlich hat der WaffenNARR seine Aussage später revidiert. :D
Oh Gott, die werden echt nicht müde, solchen Mist zu verzapfen. Dasselbe hatte nämlich ein ebenfalls der NRA nahestehender Depp von sich gegeben nach dem Massaker in Newton. Wohlgemerkt: dabei handelte es sich um eine Grundschule. Natürlich wäre es da wünschenswert, wenn im Falle des Auftauchens einer bewaffneten Person direkt die Lehrkräfte mal eben sofort ne Shot Gun griffbereit haben und am besten auch die Kinder allesamt direkt ne kleinkalibrige Pistole aus dem Ranzen hervorziehen könnten. Das würde sicherlich die Zahl der Toten durch Schusswaffen mit einem Mal auf ein neues Rekordtief sinken lassen... :roll:

@ Arkatrax

Danke für den Kommentar; hat mir die Antwort erspart. Aber schon kurios wie man aus dem zitierten Satz meines Posts direkt auf den Umkehrschluss kommen kann, dass das heißen sollte, jeder der ne Waffe besitzt, geht gleich los und läuft Amok. Das sind immer die üblichen Aussagenverdrehungen mit dem Ziel des ins Lächerliche Ziehens anderer Argumente, die sehr oft von Leuten vorgebracht werden, die sich an unseren Waffengesetzen stoßen, weil sie es hier nun einmal nicht so leicht haben, jederzeit mit einer geladenen Schusswaffe in der Hosentasche herumlaufen zu können und der legale Erwerb von Waffen sogar gänzlich unmöglich ist, wenn diese unter den Terminus "Kriegswaffen" fallen (Sturmgewehre etwa, welche man in den USA in jedem Waffenladen kaufen kann, wenn man nicht gerade einen katastrophal alarmierenden Wesenstest vorzuweisen hat).
Nein, war ja auch nicht auf Deinen Post bezogen, sondern auf den von Porsche :-)
Generell ist es auch nicht mein Ziel solche Aussagen ins Lächerliche zu ziehen, aber wenn ich die Auswüchse z.B. der NRA mitbekomme kann der Schreibtisch für den Kopf nicht groß genug sein.

Statt der Mensch einfach mal beginnt zu denken und die tatsächliche Ursache für solche Probleme bekämpft (die Waffen selbst) wird einfach weiter hirnlos aufgerüstet.

Ich frage mich was indes tatsächlich passieren würde, wenn man plötzlich ein absolutes Waffenverbot in den USA verhängen würde.

Meine Einschätzung: Bürgerkrieg.
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Arkatrex
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von Arkatrex »

Kajetan hat geschrieben:
Arkatrex hat geschrieben:Ja, daran merkt man wie krank das System dort bereits ist. Eins muss man der Waffenlobby allerdings lassen: Sie können der Bevölkerung jederzeit sehr gut suggerieren das sie welche brauchen.
Wie bei fast allem in den USA, spielen Moral und Ideologie nur eine Rolle als Marketingmaßnahme. Welche man nimmt, richtet sich nach der Zielgruppe, die man bedienen möchte. Es geht hier einzig und alleine nur darum ein Geschäft zu machen. Denn ob ich nun Bio-Tee oder Waffen oder Survival-Umbau-Kits für den Keller anbiete, spielt keine Rolle. Ich singe das Lied dessen, der meine Waren kaufen soll.

Die NRA ist nichts weiter als eine Marketingagentur für die Waffenhersteller.
Klar, damit hast Du vollkommen recht. Es gelingt nur leider den wenigsten soweit über den Tellerrand hinauszuschauen um genau das zu erkennen.
billy coen 80
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von billy coen 80 »

Arkatrex hat geschrieben:
Billy Coen 80 hat geschrieben:@ Arkatrax

Danke für den Kommentar; hat mir die Antwort erspart. Aber schon kurios wie man aus dem zitierten Satz meines Posts direkt auf den Umkehrschluss kommen kann, dass das heißen sollte, jeder der ne Waffe besitzt, geht gleich los und läuft Amok. Das sind immer die üblichen Aussagenverdrehungen mit dem Ziel des ins Lächerliche Ziehens anderer Argumente, die sehr oft von Leuten vorgebracht werden, die sich an unseren Waffengesetzen stoßen, weil sie es hier nun einmal nicht so leicht haben, jederzeit mit einer geladenen Schusswaffe in der Hosentasche herumlaufen zu können und der legale Erwerb von Waffen sogar gänzlich unmöglich ist, wenn diese unter den Terminus "Kriegswaffen" fallen (Sturmgewehre etwa, welche man in den USA in jedem Waffenladen kaufen kann, wenn man nicht gerade einen katastrophal alarmierenden Wesenstest vorzuweisen hat).
Nein, war ja auch nicht auf Deinen Post bezogen, sondern auf den von Porsche :-)
Generell ist es auch nicht mein Ziel solche Aussagen ins Lächerliche zu ziehen, aber wenn ich die Auswüchse z.B. der NRA mitbekomme kann der Schreibtisch für den Kopf nicht groß genug sein.

Statt der Mensch einfach mal beginnt zu denken und die tatsächliche Ursache für solche Probleme bekämpft (die Waffen selbst) wird einfach weiter hirnlos aufgerüstet.

Ich frage mich was indes tatsächlich passieren würde, wenn man plötzlich ein absolutes Waffenverbot in den USA verhängen würde.

Meine Einschätzung: Bürgerkrieg.
Missverständnis!!! Ich habe mich aufrichtig bedankt, dass du mir meine Antwort auf den Kommentar des Users abgenommen hast. Und ich meinte auch ihn damit, dass er mit seiner merkwürdigen Verdreherei meiner Aussage nur versuchte, diese ins Lächerliche zu ziehen.

Keine Sorge; hab dich schon richtig verstanden... :wink:
Zuletzt geändert von billy coen 80 am 26.06.2015 15:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Phips7
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von Phips7 »

Super jetzt hat ein einzelner verrückter mit ner knarre bei apple was bewegt. So viel macht hätte man dem niemals eingestehen dürfen.

Ohne skrupel einfach alles für die eigenen zwecke instrumentalisieren.

Wann wird diese Flagge eigentlich endlich mal verboten? An der hängt am meisten Dreck am Stecken.
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Porsche007
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von Porsche007 »

Arkatrex hat geschrieben: Wie ich diese Argumente liebe. Es ist egal ob jemand Amok läuft oder nicht, weil er legal eine Waffe besitzt.
Tote durch Schusswaffen existieren nur weil Schusswaffen existieren. Das ist genau das Symptom das die Waffenlobby will.

Bloß mehr Waffen!


Vergleich doch einfach mal die Zahl der Morde mit Schusswaffen in Amerika in Relation zur Bevölkerungsgröße, mit denen in anderen Ländern wo man nicht so einfach an Waffen herankommt.
Da du ja die Diskussion erst richtig angestoßen hast:
Wenn du die Mordrate in den USA mit der liberalen Waffengesetzgebung in Relation setzt, stellt sich immer die Frage nach dem Kausalzusammenhang.
Weißt du warum es soviele Morde in den USA gibt, im Vergleich zu vielen anderen Industrieländern?
Dies liegt hauptsächlich an der Gangkriminalität, deren Ursachen in erster Linie in sozialer Ungleichheit und fehlenden Aufstiegschancen für Menschen aus unteren sozialen Schichten zu suchen ist. Das hat erstmal nichts mit legalem Waffenbesitz zutun. Insbesondere, da auch diese Gangkriege sehr oft mit illegalen Waffen durchgeführt werden.
Auf der anderen Seite liegt z.B. in einem Land wie Großbritannien (mit extrem strengen Waffengesetzen) die Mordrate über der in Ländern wie z.B. der Schweiz und Österreich (mit sehr liberalen Waffengesetzen). Auch Kanada ist als direktes Nachbarland zur USA mit ähnlichen Waffengesetzen um einiges friedlicher...
Arkatrex hat geschrieben: Und nun stell Dir vor, Schusswaffen würden komplett verboten werden. Klar kann man sich immer noch mit Messern attackieren. Dagegen kann man sich aber immer noch besser zur Wehr setzen als gegen eine AK oder USP (bzw. Schusswaffen überhaupt).

Was uns zum Schluss führt: Schusswaffen existieren weil Schusswaffen existieren. So einfach ist das.
Man kann auch mit einem Hammer Amok laufen. Die Chance denjenigen doch recht einfach überwältigen zu können ist dennoch hoch (wenn auch immer noch mit einem Risiko behaftet).

Edit: Die Menschheit wird das aber wohl nie mehr begreifen. Reicht doch wenn man sich virtuell über den Haufen schießen kann. Mir persönlich würde das jedenfalls ausreichen.
Schöne Idee, mit dem Verbot von Schusswaffen!
Wenn du mir jetzt noch erklärst, wie man erfolgreich die Verbreitung von ohnehin schon verbotenen illegalen Waffen verhindert, die für den absoluten Großteil der in Deutschland verübten Morde mit Schusswaffen verantwortlich sind, dann bin ich dabei...
Arkatrex hat geschrieben: Edit2: Genauso wenig halte ich übrigens von unseren total entrüsteten Jägern die Nachbars Katze oder Hund über den Haufen schießen einfach weil die Ihre Tötungslust befriedigen wollen. Wie das Gejammer nach der Gesetzesänderung groß war.

Ich habe Verständnis dafür das es einige wenige Jäger geben muss um das natürliche Gleichgewicht im Rahmen zu halten. Aber mal ehrlich..ich will nicht wissen wie viele von denen nur aus Spaß töten. Finger of God zu spielen muss echt toll sein. :roll:
Jäger dürfen keineswegs einfach Nachbarskatze oder -hund töten. Die Tiere müssen mindestens 200m von der nächsten Siedlung entfernt sein (sind also eigentlich eher verwilderte ehemalige Haustiere).
Wenn du jetzt nach der Sinnhaftigkeit fragst, dann solltest du dir vor Augen halten, was für eine große Gefahr z.B. Katzen für den Singvogelbestand haben können. Es sind nunmal keine heimischen Tiere und können somit erheblich in das natürliche Gleichgewicht eingreifen!
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EH Bolle
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von EH Bolle »

Sagen Leute die für so viel Leid auf dem Planeten verantwortlich sind. Zynischer gehts wohl immer...
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Kajetan
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von Kajetan »

Porsche007 hat geschrieben:Es sind nunmal keine heimischen Tiere und können somit erheblich in das natürliche Gleichgewicht eingreifen!
Es gibt kein statisches, natürliches Gleichgewicht. Natur ist immer im Fluß, immer im Zustand der steten Veränderung. Veränderung ist die einzige Konstante in der Biosphäre der Erde.

Von diesem Argument rückt man zum Glück immer mehr ab und unterlässt es Umweltschutzmaßnahmen mit romantisierendem Geblubber zu rechtfertigen. Umweltschutz ist für die "Natur" vollkommen uninteressant. Ob da nun 2000 Tierarten rumrennen oder nur 20 oder nur 1 einzige oder gar keine, ist "der Natur" scheissenpiepegal. Aber für uns Menschen und unsere Nutztiere, Nutzpflanzen kann es lebensentscheidend sein, in welcher Form von "Natur" wir leben.
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von billy coen 80 »

Porsche007 hat geschrieben:Wenn du jetzt nach der Sinnhaftigkeit fragst, dann solltest du dir vor Augen halten, was für eine große Gefahr z.B. Katzen für den Singvogelbestand haben können. Es sind nunmal keine heimischen Tiere und können somit erheblich in das natürliche Gleichgewicht eingreifen!
Das stimmt zwar, gerade bei diesem Beispiel auch uneingeschränkt. Aber, ohne jetzt gleich alle Jäger über einen Kamm scheren zu wollen, gerade bei der Sache mit der Bestandsregulierung schafft sich schon seit Jahrhunderten die Jägerschaft ihre Argumente immer wieder selbst. Warum zum Beispiel ist es in Westeuropa notwendig geworden, Rot- und Dammwild zu schießen? Weil man eben alle natürlichen Feinde dieser Tiere schon vor Generationen ausgerottet hat. Wäre dem nicht so, stellte sich zumindest die Frage, wie es die Natur geschafft hat, Zweimilliarden Jahre zu überstehen ohne den Menschen und seine freundliche und selbstredend nur aus Naturliebe stattfindende Artenregulierung. Und was passiert jetzt, wo sich wieder Wölfe in Deutschland ansiedeln? Die Bauern, die schon immer eng mit der Jägerschaft verbandelt waren und gerade einen großen Teil der privaten Jägerschaft stellen, jammern wegen gerissener Tiere und fordern schon wieder Abschussfreigaben. Klar, denn ein paar Kugeln kosten nämlich weniger, als seine Weidern wolfssicher zu umzäunen.

Die Krönung: Vor einiger Zeit begegnete eine Frau im Wald einem Wolf. Der Wolf nahm sie kurz zur Kenntnis und lief dann weiter. Die Frau bekam aber erst einmal einen Riesenschreck und, weil sie kreislauftechnisch nicht so ganz gut aufgestellt war, kippte erst einmal aus den Pantoffeln und musste einen Notarzt rufen.

Als eine Jagdzeitung von dem Vorfall Wind bekam, skizzierten sie den Vorfall in der Art, dass eine Frau von einem Rudel Wölfe bis zur völligen Erschöpfung durch den Wald gejagt wurde. Ich hatte das im Radio mitbekommen in dem Zusammenhang, dass sich die Frau, als sie von dieser Darstellung des Vorfalls Kenntnis bekam, sich davon öffentlich distanzierte. Sie gab zwar zu, sehr viel Angst gehabt zu haben, wollte aber nicht, dass man ihr Erlebnis ausnutzt, um wieder einen groß angelegten Abschuss der Wölfe zu legitimieren.

Meines Erachtens zeigt das jedoch, dass es in Jägerkreisen (also im Bereich der privaten Jägerschaft) durchaus einige Typen gibt, die man einfach nur noch als Schieß- und Tötungswütig bezeichnen kann. Denn was steckte denn sonst anderes hinter dieser eindeutig tendenziösen Darstellung, wenn nicht die zumindest latente Geilheit darauf, endlich auch mal wieder den einen oder anderen Wolfsschädel an der Trophäenwand hängen haben zu können?
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Arkatrex
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von Arkatrex »

Porsche007 hat geschrieben:
Arkatrex hat geschrieben: Wie ich diese Argumente liebe. Es ist egal ob jemand Amok läuft oder nicht, weil er legal eine Waffe besitzt.
Tote durch Schusswaffen existieren nur weil Schusswaffen existieren. Das ist genau das Symptom das die Waffenlobby will.

Bloß mehr Waffen!


Vergleich doch einfach mal die Zahl der Morde mit Schusswaffen in Amerika in Relation zur Bevölkerungsgröße, mit denen in anderen Ländern wo man nicht so einfach an Waffen herankommt.
Da du ja die Diskussion erst richtig angestoßen hast:
Wenn du die Mordrate in den USA mit der liberalen Waffengesetzgebung in Relation setzt, stellt sich immer die Frage nach dem Kausalzusammenhang.
Weißt du warum es soviele Morde in den USA gibt, im Vergleich zu vielen anderen Industrieländern?
Dies liegt hauptsächlich an der Gangkriminalität, deren Ursachen in erster Linie in sozialer Ungleichheit und fehlenden Aufstiegschancen für Menschen aus unteren sozialen Schichten zu suchen ist. Das hat erstmal nichts mit legalem Waffenbesitz zutun. Insbesondere, da auch diese Gangkriege sehr oft mit illegalen Waffen durchgeführt werden.
Auf der anderen Seite liegt z.B. in einem Land wie Großbritannien (mit extrem strengen Waffengesetzen) die Mordrate über der in Ländern wie z.B. der Schweiz und Österreich (mit sehr liberalen Waffengesetzen). Auch Kanada ist als direktes Nachbarland zur USA mit ähnlichen Waffengesetzen um einiges friedlicher...
Arkatrex hat geschrieben: Und nun stell Dir vor, Schusswaffen würden komplett verboten werden. Klar kann man sich immer noch mit Messern attackieren. Dagegen kann man sich aber immer noch besser zur Wehr setzen als gegen eine AK oder USP (bzw. Schusswaffen überhaupt).

Was uns zum Schluss führt: Schusswaffen existieren weil Schusswaffen existieren. So einfach ist das.
Man kann auch mit einem Hammer Amok laufen. Die Chance denjenigen doch recht einfach überwältigen zu können ist dennoch hoch (wenn auch immer noch mit einem Risiko behaftet).

Edit: Die Menschheit wird das aber wohl nie mehr begreifen. Reicht doch wenn man sich virtuell über den Haufen schießen kann. Mir persönlich würde das jedenfalls ausreichen.
Schöne Idee, mit dem Verbot von Schusswaffen!
Wenn du mir jetzt noch erklärst, wie man erfolgreich die Verbreitung von ohnehin schon verbotenen illegalen Waffen verhindert, die für den absoluten Großteil der in Deutschland verübten Morde mit Schusswaffen verantwortlich sind, dann bin ich dabei...
Arkatrex hat geschrieben: Edit2: Genauso wenig halte ich übrigens von unseren total entrüsteten Jägern die Nachbars Katze oder Hund über den Haufen schießen einfach weil die Ihre Tötungslust befriedigen wollen. Wie das Gejammer nach der Gesetzesänderung groß war.

Ich habe Verständnis dafür das es einige wenige Jäger geben muss um das natürliche Gleichgewicht im Rahmen zu halten. Aber mal ehrlich..ich will nicht wissen wie viele von denen nur aus Spaß töten. Finger of God zu spielen muss echt toll sein. :roll:
Jäger dürfen keineswegs einfach Nachbarskatze oder -hund töten. Die Tiere müssen mindestens 200m von der nächsten Siedlung entfernt sein (sind also eigentlich eher verwilderte ehemalige Haustiere).
Wenn du jetzt nach der Sinnhaftigkeit fragst, dann solltest du dir vor Augen halten, was für eine große Gefahr z.B. Katzen für den Singvogelbestand haben können. Es sind nunmal keine heimischen Tiere und können somit erheblich in das natürliche Gleichgewicht eingreifen!

Ich habe nicht gesagt ich habe eine Patentlösung (man hätte es deutlich einfacher lösen können, vor vielen Jahrzehnten), sondern ohne Schusswaffen sterben auch keine Menschen durch Schusswaffen.

Und die Gangkriminalität hat auch leider nichts mit dem Zusammenhang der Schusswaffen zu tun. Auch dort würde es keine Morde durch Schusswaffen geben, wenn diese keine hätten.

Ich verstehe schon das es schier unmöglich ist dieses einzudämmen, der Mensch an sich ist so dumm und strickt sich aus die Ihm bietenden Möglichkeiten immer eine "bessere" Waffe.

Ewig währender Frieden liegt eben nicht in unserem Blut. Sicherlich würde es auch ohne Feuerwaffen Tote und Morde bei den Gangs geben. Diese wären aber eben nicht nur einen Abzug weit entfernt, wenn Du verstehst was ich meine.


Die Erklärung mit den Jägern ist zwar nett, aber ich kenne persönliche Fälle wo der Jäger nur einen Hass auf den Hund der Nachbarn hatte. Als der Hund nur einen halben Meter auf seinem Grundstück war hat er Ihn eiskalt erschossen. Klar kam eine Ausrede er hätte Wild verjagt. Traurigerweise zählen Haustiere immer noch als Gegenstand, so das er nur auf Schadensersatz verklagt werden konnte.

Weitermachen wie vorher darf er aber immer noch. Wenn jemand solche Selbstjustiz üben kann, nur weil er Jäger ist und ihm das Gras nicht grün genug ist, sei mal ehrlich, stimmt da irgendwas ganz gezielt nicht?

Und das ist bei weitem kein Einzelfall. Im Gegenteil, das Netz ist voll davon. Man braucht keine Trophäen von Tieren, man kann Lebewesen auch einfach leben lassen.

Und nur dann wenn der natürliche Feind sowieso ausgerottet ist und die Population zu groß geworden ist, darf und sollte ein Jäger tätig werden.

Und nicht um die eigenen Tötungsgelüste auszuleben (was leider immer wieder vorkommt).


Edit: Um nochmal auf die Gangkriminalität einzugehen:
Ja, Du hast vollkommen Recht. Die soziale Ungleichheit und Niederhaltung von Teilen der Bevölkerung ist der Grund dafür. Auch da kann man sagen das diese Menschen als Verursacher auch nur das ernten was sie säen.

Aber verstehen das Ihre Handlung dafür verantwortlich ist tun sie kein Stück. Die Gewalt der Gangs gehen auch gegen die völlig falschen. Aber an, wie soll ich es ausdrücken, "Die, da oben" (ohne pauschalisieren zu wollen) kommt man nicht ran. Diese werden nicht zur Verantwortung gezogen sondern scheffeln immer weiter und verursachen nur weiteres Leid.
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von Porsche007 »

billy coen 80 hat geschrieben:
Porsche007 hat geschrieben:Wenn du jetzt nach der Sinnhaftigkeit fragst, dann solltest du dir vor Augen halten, was für eine große Gefahr z.B. Katzen für den Singvogelbestand haben können. Es sind nunmal keine heimischen Tiere und können somit erheblich in das natürliche Gleichgewicht eingreifen!
Das stimmt zwar, gerade bei diesem Beispiel auch uneingeschränkt. Aber, ohne jetzt gleich alle Jäger über einen Kamm scheren zu wollen, gerade bei der Sache mit der Bestandsregulierung schafft sich schon seit Jahrhunderten die Jägerschaft ihre Argumente immer wieder selbst. Warum zum Beispiel ist es in Westeuropa notwendig geworden, Rot- und Dammwild zu schießen? Weil man eben alle natürlichen Feinde dieser Tiere schon vor Generationen ausgerottet hat. Wäre dem nicht so, stellte sich zumindest die Frage, wie es die Natur geschafft hat, Zweimilliarden Jahre ohne den Menschen und seine freundliche und selbstredend nur aus Naturliebe stattfindende Artenregulierung. Und was passiert jetzt, wo sich wieder Wölfe in Deutschland ansiedeln? Die Bauern, die schon immer eng mit der Jägerschaft verbandelt waren und gerade einen großen Teil der privaten Jägerschaft stellen, jammern wegen gerissener Tiere und fordern schon wieder Abschussfreigaben. Klar, denn ein paar Kugeln kosten nämlich weniger, als seine Weidern wolfssicher zu umzäunen.

Die Krönung: Vor einiger Zeit begegnete eine Frau im Wald einem Wolf. Der Wolf nahm sie kurz zur Kenntnis und lief dann weiter. Die Frau bekam aber erst einmal einen Riesenschreck und, weil sie kreislauftechnisch nicht so ganz gut aufgestellt war, kippte erst einmal aus den Pantoffeln und musste einen Notarzt rufen.

Als eine Jagdzeitung von dem Vorfall Wind bekam, skizzierten sie den Vorfall in der Art, dass eine Frau von einem Rudel Wölfe bis zur völligen Erschöpfung durch den Wald gejagt wurde. Ich hatte das im Radio mitbekommen in dem Zusammenhang, dass sich die Frau, als sie von dieser Darstellung des Vorfalls Kenntnis bekam, sich davon öffentlich distanzierte. Sie gab zwar zu, sehr viel Angst gehabt zu haben, wollte aber nicht, dass man ihr Erlebnis ausnutzt, um wieder einen groß angelegten Abschuss der Wölfe zu legitimieren.
Ich finde auch, dass um den Wolf mehr Wirbel gemacht wird, als eigentlich notwendig wäre, wobei man aber auch nicht vergessen sollte, dass er auch z.B. für Hunde sehr gefährlich werden kann.
Der Wolf ist aber nicht das einzige Raubtier, das in Deutschland mal heimisch war und es jetzt nicht mehr ist (oder zumindest nicht mehr war). Es gab hier z.B. auch mal Bären und die können bekanntlich auch für Menschen sehr gefährlich werden.
Außerdem ist es falsch, dass die Natur den Wildbestand nur über Raubtiere reguliert. Eine sehr große Rolle spielen dabei auch Krankheiten. Diese können natürlich auch teilweise für Menschen, Haus- und Nutztiere gefährlich werden.
Desweiteren darf man auch nicht außer Acht lassen, dass Deutschland kein ursprünglicher Naturraum mehr ist. Es gibt keinen Urwald mehr, sondern zum großen Teil reine Nadelwälder. Große Teile Deutschlands sind entweder bebaut, oder werden landwirtschaftlich genutzt. Daher stellt man das natürliche Gleichgewicht nicht dadurch wieder her, indem man den Wolf wieder heimisch macht.
billy coen 80 hat geschrieben:[
Meines Erachtens zeigt das jedoch, dass es in Jägerkreisen (also im Bereich der privaten Jägerschaft) durchaus einige Typen gibt, die man einfach nur noch als Schieß- und Tötungswütig bezeichnen kann. Denn was steckte denn sonst anderes hinter dieser eindeutig tendenziösen Darstellung, wenn nicht die zumindest latente Geilheit darauf, endlich auch mal wieder den einen oder anderen Wolfsschädel an der Trophäenwand hängen haben zu können?
Es gibt in jeder gesellschaftlichen Gruppe schwarze Schafe. Deshalb darf man das aber natürlich nicht pauschalisieren.
Was man jetzt als tendenziös betrachtet, hängt sicherlich vom Standpunkt ab. Man darf aber auch den Fehler machen und kritische Aspekte zum Thema Wolf einfach unter den Tisch fallen lassen.
Wenn ein Jäger unbedingt einen Wolf schießen wollte, dann könnte er das auch im Ausland machen.
Die Kritik am Wolf bezieht sich soweit ich weiß in erster Linie auf die möglichen und tatsächlichen Probleme im Bezug auf Wolfsangriffe auf Haus-, Wild- und Nutztiere.
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von Arkatrex »

Porsche007 hat geschrieben:
billy coen 80 hat geschrieben:
Porsche007 hat geschrieben:Wenn du jetzt nach der Sinnhaftigkeit fragst, dann solltest du dir vor Augen halten, was für eine große Gefahr z.B. Katzen für den Singvogelbestand haben können. Es sind nunmal keine heimischen Tiere und können somit erheblich in das natürliche Gleichgewicht eingreifen!
Das stimmt zwar, gerade bei diesem Beispiel auch uneingeschränkt. Aber, ohne jetzt gleich alle Jäger über einen Kamm scheren zu wollen, gerade bei der Sache mit der Bestandsregulierung schafft sich schon seit Jahrhunderten die Jägerschaft ihre Argumente immer wieder selbst. Warum zum Beispiel ist es in Westeuropa notwendig geworden, Rot- und Dammwild zu schießen? Weil man eben alle natürlichen Feinde dieser Tiere schon vor Generationen ausgerottet hat. Wäre dem nicht so, stellte sich zumindest die Frage, wie es die Natur geschafft hat, Zweimilliarden Jahre ohne den Menschen und seine freundliche und selbstredend nur aus Naturliebe stattfindende Artenregulierung. Und was passiert jetzt, wo sich wieder Wölfe in Deutschland ansiedeln? Die Bauern, die schon immer eng mit der Jägerschaft verbandelt waren und gerade einen großen Teil der privaten Jägerschaft stellen, jammern wegen gerissener Tiere und fordern schon wieder Abschussfreigaben. Klar, denn ein paar Kugeln kosten nämlich weniger, als seine Weidern wolfssicher zu umzäunen.

Die Krönung: Vor einiger Zeit begegnete eine Frau im Wald einem Wolf. Der Wolf nahm sie kurz zur Kenntnis und lief dann weiter. Die Frau bekam aber erst einmal einen Riesenschreck und, weil sie kreislauftechnisch nicht so ganz gut aufgestellt war, kippte erst einmal aus den Pantoffeln und musste einen Notarzt rufen.

Als eine Jagdzeitung von dem Vorfall Wind bekam, skizzierten sie den Vorfall in der Art, dass eine Frau von einem Rudel Wölfe bis zur völligen Erschöpfung durch den Wald gejagt wurde. Ich hatte das im Radio mitbekommen in dem Zusammenhang, dass sich die Frau, als sie von dieser Darstellung des Vorfalls Kenntnis bekam, sich davon öffentlich distanzierte. Sie gab zwar zu, sehr viel Angst gehabt zu haben, wollte aber nicht, dass man ihr Erlebnis ausnutzt, um wieder einen groß angelegten Abschuss der Wölfe zu legitimieren.
Ich finde auch, dass um den Wolf mehr Wirbel gemacht wird, als eigentlich notwendig wäre, wobei man aber auch nicht vergessen sollte, dass er auch z.B. für Hunde sehr gefährlich werden kann.
Der Wolf ist aber nicht das einzige Raubtier, das in Deutschland mal heimisch war und es jetzt nicht mehr ist (oder zumindest nicht mehr war). Es gab hier z.B. auch mal Bären und die können bekanntlich auch für Menschen sehr gefährlich werden.
Außerdem ist es falsch, dass die Natur den Wildbestand nur über Raubtiere reguliert. Eine sehr große Rolle spielen dabei auch Krankheiten. Diese können natürlich auch teilweise für Menschen, Haus- und Nutztiere gefährlich werden.
Desweiteren darf man auch nicht außer Acht lassen, dass Deutschland kein ursprünglicher Naturraum mehr ist. Es gibt keinen Urwald mehr, sondern zum großen Teil reine Nadelwälder. Große Teile Deutschlands sind entweder bebaut, oder werden landwirtschaftlich genutzt. Daher stellt man das natürliche Gleichgewicht nicht dadurch wieder her, indem man den Wolf wieder heimisch macht.
billy coen 80 hat geschrieben:[
Meines Erachtens zeigt das jedoch, dass es in Jägerkreisen (also im Bereich der privaten Jägerschaft) durchaus einige Typen gibt, die man einfach nur noch als Schieß- und Tötungswütig bezeichnen kann. Denn was steckte denn sonst anderes hinter dieser eindeutig tendenziösen Darstellung, wenn nicht die zumindest latente Geilheit darauf, endlich auch mal wieder den einen oder anderen Wolfsschädel an der Trophäenwand hängen haben zu können?
Es gibt in jeder gesellschaftlichen Gruppe schwarze Schafe. Deshalb darf man das aber natürlich nicht pauschalisieren.
Was man jetzt als tendenziös betrachtet, hängt sicherlich vom Standpunkt ab. Man darf aber auch den Fehler machen und kritische Aspekte zum Thema Wolf einfach unter den Tisch fallen lassen.
Wenn ein Jäger unbedingt einen Wolf schießen wollte, dann könnte er das auch im Ausland machen.
Die Kritik am Wolf bezieht sich soweit ich weiß in erster Linie auf die möglichen und tatsächlichen Probleme im Bezug auf Wolfsangriffe auf Haus-, Wild- und Nutztiere.
Um nur kurz auf Deinen Satz mit den gefährlichen Tieren wie Bären und Wölfe einzugehen.
Ja, es siedelt sich nach langer Zeit mal endlich wieder ein Braunbär an. Was wird getan? Er wird erschossen :roll: .

Ist natürlich auch eine Lösung. Tötet alles was zuckt, wenn nichts mehr da ist was dem Menschen gefährlich werden kann bleibt nur noch der Mensch übrig. Das letzte verbleibende Ziel.

Glaub mir, Tiere sind das kleinste Problem dieser Welt. Immer mehr Arten sterben aus, und wenn Du Deinen Kindern in 20 Jahren von dem einen oder anderen Tier erzählst werden nur noch Bilder in Lexika übrig bleiben.

Applaus, Applaus, der Vorhang fällt. Wenn Du mich fragst töten sich die Menschen irgendwann gegenseitig mit Atomwaffen oder sterben durch Chemische Waffen wie Krankheitserreger. Aber wir werden definitiv nie durch andere Tiere aussterben :mrgreen:

Edit: Achso und bevor die Frage kommt, nein ich bin keiner von den extremen Tierschützern. Ich habe nur was dagegen das Tiere nur aufgrund von Trophäen oder Blutlust getötet werden und sonst keinen weiteren Nutzen erfüllen sollen.
billy coen 80
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von billy coen 80 »

Arkatrex hat geschrieben:Traurigerweise zählen Haustiere immer noch als Gegenstand, so das er nur auf Schadensersatz verklagt werden konnte.
Sorry, will hier nicht klugscheißen, aber das hat sich vor ich glaube so etwa 10 Jahren geändert. Einen Hund oder eine Katze zu töten gilt nicht mehr als Sachbeschädigung, sondern fällt unter "Tötung eines Wirbeltieres". Die Strafe dafür ist aber unerheblich schwerer als die für Sachbeschädigung. Ist also leider nach wie vor nur eine semantische Unterscheidung, die das ganze aber zumindest nicht mehr ganz so widerlich klingen lässt wie "Sachbeschädigung", was gerade Leuten, zu denen das getötete Tier gehörte, geradezu wie ein Schlag in die Fresse vorkommen muss, wenn man die mutwillige und arglistige Tötung ihres vierbeinigen Familienmitglieds auf eine Stufe mit einer zerschlagenen Fensterscheibe stellt.

@ Porsche007

Ich wollte auch ausdrücklich die Jäger nicht alle über einen Kamm scheren und ich wollte auch die Wölfe nicht verromantisieren. Bei den Jägern habe ich selbstredend die schwarzen Schafe gemeint, die es, meines Gefühles nach, aber in der privaten Jägerschaft nicht in einer derart verschwindend geringen Menge gibt.

Dass man ein vermeintliches ökologisch gefährliches Ungleichgewicht jetzt nicht mehr so leicht zurückführen kann, ist schon klar. Auch nicht durch das Aufpäppeln von Raubtieren. Dennoch halte ich viele der Argumente wegen des Wolfes schon für arg konstruiert. Der Wolf war Teil unseres Ökosystems, bis er ausgerottet wurde. Seine Abwesenheit hat bewirkt, dass wir uns in ländlichen Regionen, etwa in der Viehzucht, gar nicht mehr darauf eingestellt haben, unsere Nutztiere vor Raubtieren zu schützen durch etwa bauliche Maßnahmen. Jetzt gibt es wieder Wölfe und man versucht ihnen mit Verweis auf gerissenes Vieh ihre Existenzberechtigung in unserer Umwelt abzusprechen.

Ich hab einfach immer nur so ein merkwürdiges Gefühl in der Magengegend, wenn permanent in die Natur eingegriffen wird und die negativen Auswirkungen dieser Eingriffe als Argument genommen werden, um weitere Eingriffe zu legitimieren, anstatt einmal die doch vermeintlich gewachsene Weisheit des Menschen dafür zu nutzen, sich etwas einfallen zu lassen, sich mit den Gegebenheiten der Umwelt zu arrangieren, also z. B. nun auch neuerdings wiede mit der Anwesenheit von Wölfen. Und sie Abzuknallen ist mit Sicherheit keine gute Lösung; eben nur die für die Landwirtschaft billigste... :(
G.Wels
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge..

Beitrag von G.Wels »

Ist Deutschland hier jetzt ein gutes Vorbild für die USA, wegen des Umgangs mit der Nazi-Flagge usw ...
.. oder sind wir nicht doch ein schlechtes Beispiel, wegen des Umgangs mit der DDR-Flagge und allem drumherum? ;)
(wobei gut und schlecht hier relativ zu verstehen ist)
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Arkatrex
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von Arkatrex »

billy coen 80 hat geschrieben:
Arkatrex hat geschrieben:Traurigerweise zählen Haustiere immer noch als Gegenstand, so das er nur auf Schadensersatz verklagt werden konnte.
Sorry, will hier nicht klugscheißen, aber das hat sich vor ich glaube so etwa 10 Jahren geändert. Einen Hund oder eine Katze zu töten gilt nicht mehr als Sachbeschädigung, sondern fällt unter "Tötung eines Wirbeltieres". Die Strafe dafür ist aber unerheblich schwerer als die für Sachbeschädigung. Ist also leider nach wie vor nur eine semantische Unterscheidung, die das ganze aber zumindest nicht mehr ganz so widerlich klingen lässt wie "Sachbeschädigung", was gerade Leuten, zu denen das getötete Tier gehörte, geradezu wie ein Schlag in die Fresse vorkommen muss, wenn man die mutwillige und arglistige Tötung ihres vierbeinigen Familienmitglieds auf eine Stufe mit einer zerschlagenen Fensterscheibe stellt.

@ Porsche007

Ich wollte auch ausdrücklich die Jäger nicht alle über einen Kamm scheren und ich wollte auch die Wölfe nicht verromantisieren. Bei den Jägern habe ich selbstredend die schwarzen Schafe gemeint, die es, meines Gefühles nach, aber in der privaten Jägerschaft nicht in einer derart verschwindend geringen Menge gibt.

Dass man ein vermeintliches ökologisch gefährliches Ungleichgewicht jetzt nicht mehr so leicht zurückführen kann, ist schon klar. Auch nicht durch das Aufpäppeln von Raubtieren. Dennoch halte ich viele der Argumente wegen des Wolfes schon für arg konstruiert. Der Wolf war Teil unseres Ökosystems, bis er ausgerottet wurde. Seine Abwesenheit hat bewirkt, dass wir uns in ländlichen Regionen, etwa in der Viehzucht, gar nicht mehr darauf eingestellt haben, unsere Nutztiere vor Raubtieren zu schützen durch etwa bauliche Maßnahmen. Jetzt gibt es wieder Wölfe und man versucht ihnen mit Verweis auf gerissenes Vieh ihre Existenzberechtigung in unserer Umwelt abzusprechen.

Ich hab einfach immer nur so ein merkwürdiges Gefühl in der Magengegend, wenn permanent in die Natur eingegriffen wird und die negativen Auswirkungen dieser Eingriffe als Argument genommen werden, um weitere Eingriffe zu legitimieren, anstatt einmal die doch vermeintlich gewachsene Weisheit des Menschen dafür zu nutzen, sich etwas einfallen zu lassen, sich mit den Gegebenheiten der Umwelt zu arrangieren, also z. B. nun auch neuerdings wiede mit der Anwesenheit von Wölfen. Und sie Abzuknallen ist mit Sicherheit keine gute Lösung; eben nur die für die Landwirtschaft billigste... :(
Wie der aktuelle Stand ist weiß ich natürlich nicht. Deine Zeitangabe kann aber hinhauen, diese Sache ist schon bestimmt 13 Jahre her. Ich habe dennoch das Gefühl das die (die schwarzen Schafe) Jäger mit sowas zu leicht durchkommen und eigentlich nicht mehr realisieren was sie da eigentlich tun.
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Umimatsu
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von Umimatsu »

MrLetiso hat geschrieben: Das hast Du Dir doch ausgedacht... so dumm kann kein Mensch sein.
In a post on gun activist website TexasCHLForum.com, National Rifle Association board member Charles L. Cotton argued that Pinckney was responsible for the deaths of the eight church members who died alongside him because he did not support legislative proposals that would have allowed concealed carry in churches. Cotton wrote that the victims “might be alive if he had expressly allowed members to carry handguns.”
Quelle