Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind laut Yoshida skeptische Nutzer

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sourcOr
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von sourcOr »

Das ist auch so ein Punkt. Ich kann verstehen, dass sie jetzt alle auf den Zug aufspringen wollen, aber auf ihren Konsolen kriegt man mit VR dann wahrscheinlich nur ähnlich verkrüppelte Erlebnisse wie das bei 3D der Fall war.
johndoe981765
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von johndoe981765 »

Bis jetzt sehe ich keinerlei Bedarf, außer für Vollblutnerds. Also Marketing, strengt euch an, Bedarf zu wecken und den Shit an die Frau zu bringen. :P Das wird in der Nische von Kinect, 3D & Co landen, mehr nicht.
unknown_18
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von unknown_18 »

BattleIsle hat geschrieben:Bis jetzt sehe ich keinerlei Bedarf, außer für Vollblutnerds. Also Marketing, strengt euch an, Bedarf zu wecken und den Shit an die Frau zu bringen. :P Das wird in der Nische von Kinect, 3D & Co landen, mehr nicht.
Um was wetten wir?

Nur so zur Info: ich wette normal nicht, nur wenn ich mir bei etwas absolut 100% sicher bin, könntest du Jeden aus meinem Umfeld fragen.

Also, um was wetten wir? Ernst gemeint. ;)
BigEl_nobody hat geschrieben:
Randall Flagg78 hat geschrieben:Ich verstehe auch absolut nicht, wieso das immer alle mit 3D gleichsetzen und was daran so schwer vorstellbar ist..
Eigentlich sollte jeder Vollblut Gamer an die Decke gehen vor Freude. Aber viele scheinen wirklich nicht zu verstehen, was VR eigentlich ist.
Hätte ich so nicht gedacht, gerade hier nicht..
Ist geht um die Immersion, und da sind 3D und VR auf jeden Fall vergleichbar.
Nein, nein und nochmals nein! Bei VR geht es nicht um Immersion, es geht um Präsenz! Wer bei VR von Immersion redet hat VR immer noch nicht richtig verstanden.
Und was gibts an VR nicht zu verstehen? Man kriegt zwei kleine Monitore vor die Augen geklatscht und kann durch Motiontracking die Bewegung des Kopfes im Spiel simulieren. Natürlich ist das atemberaubend und eine sehr effektive Täuschung fürs Gehirn, aber das Einsatzfeld der Brille ist extrem eingeschränkt (Spiele mit Egoperspektive).
Weia, ok, du gehörst zu denen, die glaubt sie könnten VR verstehen wenn sie die Technik auseinander nehmen...

Und ich sage dir: das kannst du nicht. Das wäre so als würde mein Auto technisch auseinander nehmen um damit den Spaß am Autofahren begreifen zu wollen... DAS... GEHT... NICHT!

Und nochmals nein zu es ginge nur Egoperspektive, wieder falsch. Du bist quasi die Kamera, entsprechend funktionieren wunderbar auch alle anderen nicht Ego Spiele.
Dazu wird es wohl selbst den meisten Horrorliebhabern zu viel sein Spiele dieses Genres in der Egoperspektive zu spielen, der Effekt ist wohl einfach zu intensiv.
Also da seh ich auf YouTube anders oder allein wie viele Horrorspiel Projekte es allein für Rift gibt. ;)
Und letztlich noch das Problem der Steuerung. Wenn man eine Person spielt wird man erstmal ne gute Motioncontrol brauchen, z.B. in Form der Wiimote, um das ganze Prinzip der VR auch ordentlich umzusetzen.
Ja, in dem Punkt hast du recht, hier wird man sich noch einiges einfallen lassen müssen. Aber glaub mir, selbst mit Gamepad in der Hand ist VR ein Erlebnis, das man so schnell nicht mehr missen mag.

Oder frag mal die Elite Dangerous Spieler, die das DK2 verwenden, obwohl das DK2 wirklich eine miese Auflösung hat, spielt ein Großteil nur noch mit der DK2 das Spiel, weil sie es gar nicht mehr auf dem Monitor spielen wollen, trotz besserer Grafik. Da fehlt ihnen so viel, dass es ohne VR Brille gar keinen Spaß mehr macht. Das wäre so als hätte man gerade sein erstes Auto gekauft, die Freiheit und den Spaß damit zu fahren kennen gelernt, nur um es dann in die Garage zu stellen und wieder wie davor mit dem Fahrrad zu fahren.

P.S. sorry, heute hab ich es aber auch mit den Auto Vergleichen. Zu sehr Grand Theft Auto im Kopf. ;)
Zuletzt geändert von unknown_18 am 13.04.2015 17:37, insgesamt 1-mal geändert.
Hafas
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von Hafas »

TheGandoable hat geschrieben:Eine Gesunde Skepsis gehört durchaus dazu find ich, deswegen muss man das ganze ja nicht direkt verteufeln..
Wobei es hierbei zusätzlich noch um Konsolen VR geht und da bin ich vor allem Skeptisch ob die Kisten das ganze Vernünftig gestemmt bekommen. Aufm PC ist die Technische Seite je nur eine Frage des Geldes.
Und bei den Konsolen ist das nur eine Frage der richtigen Priorisierung.
Wenn man möchte, kann man dort die gewünschten 1080p@120fps erreichen, wenn man dafür auf optischen Schnick-Schnack verzichtet.
Bei aktuellen Spielen sieht die Priorisierung ja überspitzt so aus:
1. Releasetermin einhalten
2. Marketing
3. Grafik
4. Gameplay
5. Grafik
6. Release
7. Performance
8. Bugfix
unknown_18
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von unknown_18 »

Tja, da müssen die Entwickler dann auf der PS4 umdenken, weil mit der Reihenfolge reiten sie VR in den Tod, denn da muss Performance ganz oben stehen. ;)
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TheGandoable
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von TheGandoable »

Hafas hat geschrieben:
TheGandoable hat geschrieben:Eine Gesunde Skepsis gehört durchaus dazu find ich, deswegen muss man das ganze ja nicht direkt verteufeln..
Wobei es hierbei zusätzlich noch um Konsolen VR geht und da bin ich vor allem Skeptisch ob die Kisten das ganze Vernünftig gestemmt bekommen. Aufm PC ist die Technische Seite je nur eine Frage des Geldes.
Und bei den Konsolen ist das nur eine Frage der richtigen Priorisierung.
Wenn man möchte, kann man dort die gewünschten 1080p@120fps erreichen, wenn man dafür auf optischen Schnick-Schnack verzichtet.
Bei aktuellen Spielen sieht die Priorisierung ja überspitzt so aus:
1. Releasetermin einhalten
2. Marketing
3. Grafik
4. Gameplay
5. Grafik
6. Release
7. Performance
8. Bugfix
Ja Super Duper VR in PS2 Optik....nene halbwegs Aktuell sollte das ganze schon sein um Interesse an einem Recht teuren Exklusiv gadget zu wecken.
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von unknown_18 »

Sicher, ich frag mich nur wie Sony das schaffen will... in dem Punkt bin ich sogar noch skeptischer als bei allem Anderen... die PS4 ist eigentlich faktisch klar zu schwach für VR. Da muss man arg tricksen und das geht nur über Grafik abspecken, wüsste nicht wie man sonst die FPS hoch kriegen könnte. Aber vielleicht findet Sony ja doch einen cleveren Weg, wer weiß. Dumm ist Sony ja jetzt nun auch nicht, die wissen was da auf dem Spiel steht.
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twojohn
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von twojohn »

Ah interessant, ich hab bisher auch den Begriff "Immersion" für das verwendet, was man dann wohl besser als "Präsenz" bezeichnet.

Jedem, der mal Elite oder Assetto Corsa mit der DK2 testen kann wird so oder so beim ersten Versuch klar werden, was es bedeutet :) Spätestens wenn man dann versucht nach dem Steuerknüppel oder Lenkrad zu greifen, oder sich vor der Rückenlehne erschrickt :)

Das erste Mal mit Helm in der Cobra umgesehen und es war sofort klar, dass diese "Präsenz" jetzt schon unglaublich ist und mit einem 4k oder 8k Display der neue Scheiss sein wird. Für mich zumindest. Deine Meilage könnte variieren.



Feierabend!
2John
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3nfant 7errible
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von 3nfant 7errible »

Ich habe auch noch eine gewisse Skepsis gegenüber der Hardware. Vor allem aber fehlt mir schlicht die Software. Da ist bislang nichts bei, was ich richtig, richtig gerne spielen würde.

Die Genres, die immer als so prädestiniert für VR angegeben werden, sind auch einfach nicht meine Lieblingsgenres. Weder Rennspiele noch diese Space Flieger

Und überhaupt bevorzuge ich heutzutage generell eher 3rd als 1st Person. Sogar in Skyrim war ich die meiste Zeit in 3rd Person unterwegs. In GTAV hab ich mal kurz die neue 1st Person View ausprobiert, war schon ganz nett gemacht, aber hab dann doch wieder zurückgewechselt.

In 3rd Person geht mir auch nichts verloren, keine Immersion oder sonstwas. Ich kann mich auch so gut in den Charakter hineinversetzen. Das gelingt ja auch in Filmen oder im echten Leben bei anderen Personen, ohne das ich dafür erst in die hineinklettern muss ^^
In 1st Person gehen mir dagegen Übersicht und geile Animationen verloren. Und mindestens die Hälfte aller heute verwendeten Grafikeffekte wirken in 1st Person unpassend, weil sie nicht die Sicht des normalen menschlichen Auges simulieren, sondern Kamera-Effekte.
EightySix86
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von EightySix86 »

DextersKomplize hat geschrieben:
Randall Flagg78 hat geschrieben:Ich verstehe auch absolut nicht, wieso das immer alle mit 3D gleichsetzen und was daran so schwer vorstellbar ist..
Eigentlich sollte jeder Vollblut Gamer an die Decke gehen vor Freude. Aber viele scheinen wirklich nicht zu verstehen, was VR eigentlich ist.
Hätte ich so nicht gedacht, gerade hier nicht..
Eben!
Ein neue Zeitrechnung könnte anfangen. Was wir alle uns immer erträumt haben. Wirklich im Mittelalter sein, wirklich im Weltraum, das Gefühl von Höhe und Geschwindigkeit vermittelt zu bekommen, obwohl man still sitzt.
Einfach noch immersiver in eine alternative Welt abtauchen.

Wie kann man da überhaupt von 3D reden oder "Mein Monitor reicht mir" ... unverständlich sowas.

Das was du beschreibst, ist das Holodeck von Star Trek :mrgreen: VR-Brillen sind ein Schritt in diese Richtung - soweit richtig - aber auch noch weit davon entfernt. Während ersteres der Hammer wäre, lässt mich letzteres noch ziemlich kalt. Ich würde das ganze mehr vergleichen mit einem 360° Kino, als mit 3D. Es ist echt cool, aber für zu hause? Noch nicht, in 5 Jahren ... oder vielleicht auch nie wer weiß.

Mit Racing Seat z.B. kann ich mir das vorstellen, also etwas wo man sich nicht bewegt. Aber bei einem Shooter halte ich das für ziemlich dämlich. Ich sitze auf der Couch, mit Controller in der Hand (sehe noch mehr wie ein Zombie aus, als ohnehin schon beim zocken :lol: ) und meine Augen sagen mir ich bin in Vietnam ... klingt vielleicht gut, ist aber spätestens dann dämlich wenn man da sitzt und irgendwie nicht weiß was man machen soll. Ich steuere mit dem Controller obwohl ich das Gefühl habe da zu sein ... kann ich mir nicht vorstellen, sorry

Und zum Thema blind folgen: Wer jetzt schon weiß, dass er sicher kaufen wird, macht genau das - zumindest fast. Sony wird das schon pushen, aber keiner weiß wie lange und wie umfangreich und nur für ein oder zwei sichere Titel wäre mir das Geld zu schade und da sind wir bei dem 'fast', wer es unbedingt haben will dem kann das auch schon reichen als Kaufgrund.
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DARK-THREAT
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Beitrag von DARK-THREAT »

VR bei der PS4 steht und fällt mit dem Preis und die angebotene Software.
Man rauch die PS4-Kamera, das macht schon mal 50 Euro. Wie teuer soll die VR-Brille werden? 200 Euro? Mehr sollten es wirklich nicht sein, um massentauglich zu werden.
Kinect for 360 inkl Spiel war 140 Euro, später bei 80 Euro - und war wohl ein Verkaufsschlager, weil es neu war. Die Interesse ließ bei den meisten der 25 Mio Käufer nach, da die Spiele sich kaum entwickelten. Sie bedienen nur eine bestimmte Nische und wird nur diese 10-20% der Käufer befriedigen. Zusatzfeatures wurden nie zugelassen als Argument.
Das gleiche war bei Eyetoy oder Move. Für die PS4-Kamera gibt es bis jetzt sogar irgendwie Garnichts, was von Sony gebracht wurde. Soll das mir die Unterstützung zeigen, was Sony von Motiongames und VR hält?
Wenn es danach geht wird VR mit der PS4 einfach kein Erfolg und wird eine kleinere Nische als Kinect/Move einnehmen.
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danke15jahre4p
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von danke15jahre4p »

Balmung hat geschrieben:Sicher, ich frag mich nur wie Sony das schaffen will... in dem Punkt bin ich sogar noch skeptischer als bei allem Anderen... die PS4 ist eigentlich faktisch klar zu schwach für VR.
immernoch, dass ist pauschaler unsinn. die ps4 ist nicht zu schwach für vr, sie ist zu schwach um die neuesten engines in 2x960x1080 darzustellen ja, aber das hat nichts mit "zu schwach für vr" zu tuen.

wichtiger als die grafik, ist das konzept und die umsetzung. dir nützt die beste grafik nichts, wenn das konzept scheisse ist, allerdings kannst du mit einem guten konzept die "masse" von vr überzeugen.

klar, beste grafik und konzept wäre natürlich das highlight, aber um das zu geniessen wirst du high end pc power brauchen, und da ist der massenmarkt einfahc nicht angesiedelt.

die ps4 wird mehr für vr tuen als oculus und vive zusammen, und das einfahc nur weil für die ps4 einfach die vr konzepte besser zugeschnitten werden können.

greetingz
unknown_18
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von unknown_18 »

Auf PS4 gibts kein VR Porn und damit wäre dein Argument schon widerlegt. ;)

Und was die schwache Hardware angeht: Ja, natürlich hast du recht, aber es ging ja eben gerade darum, dass die Grafik nicht zu sehr abgespeckt werden muss. Natürlich kann man die Grafik so weit abspecken, dass es stabil in 1080p 60FPS läuft, aber wie die Grafik dann aussieht bleibt abzuwarten zumal bei der geringen Auflösung auch noch Kantenglättung nicht gerade unwichtig ist.
twojohn hat geschrieben:Ah interessant, ich hab bisher auch den Begriff "Immersion" für das verwendet, was man dann wohl besser als "Präsenz" bezeichnet.

Jedem, der mal Elite oder Assetto Corsa mit der DK2 testen kann wird so oder so beim ersten Versuch klar werden, was es bedeutet :) Spätestens wenn man dann versucht nach dem Steuerknüppel oder Lenkrad zu greifen, oder sich vor der Rückenlehne erschrickt :)

Das erste Mal mit Helm in der Cobra umgesehen und es war sofort klar, dass diese "Präsenz" jetzt schon unglaublich ist und mit einem 4k oder 8k Display der neue Scheiss sein wird. Für mich zumindest. Deine Meilage könnte variieren.
Wobei man mit der DK2 doch ziemlich nur an der Präsenz kratzt, mal nimmt man sie war, mal dann auch wieder nicht. Mit der Konsumer Version wird man die Präsenz dann erst richtig entfaltet spüren und ich würde auch darauf glatt wetten, dass dann so mancher DK2 Elite Dangerous Spieler so reagiert als hätte er das erste mal eine VR Brille auf dem Kopf und hätte nicht vorher schon ein DK2 besessen. ;)

Grund für die Aussage ist die Erfahrungen der DK1/DK2 Nutzer, nachdem sie den letzten Rift Prototyp ausprobieren konnten. Etliche sagten, dass sie zwar zuvor viel mit dem DK2 ausprobiert hätten, aber zuvor noch nie Präsenz bewusst erlebt hatten, erst mit dem aktuellen Prototyp.

Mein erstes Präsenz Erlebnis hatte ich bei der Couch Knights Demo, hab darin rumgespielt und nach 20 Minuten hatte ich plötzlich für einige Sekunden völlig vergessen, dass das gar nicht mein Wohnzimmer ist sondern eben nur eine virtuelle Umgebung. Und das Erlebnis ist es was Präsenz von Immersion unterscheidet... und ja, das könnte für den ein oder anderen User durchaus etwas verstörend sein, weil man wirklich glaubt dort zu sein.

Und genau das haben bisher so nur wenige DK2 Nutzer erlebt, den Meisten ist immer absolut im Hinterkopf bewusst, dass das eine virtuelle Welt ist und haben es bisher nie in Frage gestellt. ^^
unknown_18
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Re:

Beitrag von unknown_18 »

DARK-THREAT hat geschrieben:Kinect for 360 inkl Spiel war 140 Euro, später bei 80 Euro - und war wohl ein Verkaufsschlager, weil es neu war.
Nö, es war ein Verkaufsschlager, weil viele die Kinect für andere Zwecke missbrauchten, am PC und in der Wissenschaft, weil bis zur Kinect Tiefensensor Kameras ein vielfaches einer Kinect kosteten. ^^
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DextersKomplize
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von DextersKomplize »

@EightySix

Es dürfte klar sein das sich nicht alle Spiele 1:1 umsetzen lassen.
Aber es gibt doch auch bspw. für Doom 3 die VR Unterstützung...

Denke aber auch das bestehende Genres bzw. Spiele etwas abgeändert werden müssen dafür.
Ich hätte aber bspw. kein Problem damit einen Shooter mit dem linken Stick zu steuern, während ich mich selber umschaue und mit den Augen quasi ziele...

Generell halte ich es aber auch eher für die oben genannten Genres für geeignet. Alles andere muss man erstmal rausfinden ob, und wenn ja wie, sich damit ein spaßiges Spiel erstellen lässt.
3D find ich übrigens bescheiden, zwar spaßig, aber kann man getrost drauf verzichten, schafft kaum eine bessere Immersion.
Die Besonderheit bei VR finde ich ja auch das man nichts mehr von der restlichen Welt mitbekommt, du bist halt komplett dadrin... ich finde, das ist schon ein bahnbrechender Unterschied zu allem was bisher da ist.
Und wenn man den Berichten glauben mag, sind vor allem die Spiele wo man bspw. fliegt, absolut umwerfend mit VR zu steuern/zu erleben. Quasi ne neue Erfahrung.
Das was du beschreibst, ist das Holodeck von Star Trek :mrgreen:
Ich war meiner Zeit eben schon immer voraus :lol:


PS: VR Porn wird sicher .... interessant :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: