Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Counter-Strike sind kein beachtenswerter Risikofaktor zur Entstehung von Amokläufen an Schulen

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Hij@ck3r
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von Hij@ck3r »

Nun, dann wäre das ja geklärt und amtlich :- P
tr1on
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von tr1on »

Balmung hat geschrieben:Tjo, da sieht man mal wie schnell solchen Leuten dann die Argumente ausgehen. :lol:

Aber das sind ja nur die, die einfach glauben was ihnen die Medien sagen, das Problem sind aber eben die Medien, die so einen Unsinn überhaupt erst verbreiten. Zu viele vertrauen den Medien einfach zu sehr anstatt mal etwas zu hinterfragen, hier hätten die Medien deutlich mehr Verantwortung zu tragen, missbrauchen dieses Vertrauen aber schamlos. In dem Sinne hilft so eine Studie schon etwas, allerdings müsste sie halt nur wesentlich weiter verbreitet werden als nur auf so Plattformen wie hier.
Die etablierten Medien sind doch längst nicht mehr als das Sprachrohr der Regierung, des Establishments und ihrer verschiedenen Lobbygruppen. Es gibt viele Themen, bei denen du als Normalbürger nur als mit Desinformation "zu füllendes Gefäß" angesehen wirst und nicht als mündiges Mitglied der Gesellschaft, das ausgewogen informiert werden soll. Videospiele haben bei der DE-Elite keine Lobby, weil es in DE keine nennenswerte Videospiel-Industrie gibt und dementsprechend werden Amokläufe gern dieser "Nische" angelastet (obwohl es längst keine Nische mehr ist).
johndoe527990
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von johndoe527990 »

@tr1on:
Ich würde Medien nun in der Hinsicht nicht so ganz vergleichen.

Vllt trifft das nicht auf andere zu, aber wenn ich einen Film schaue und dort werden unschuldige Dritte getötet, löst das bei mir andere Emotionen (so in der Art: - muss das sein? -) aus als wenn ich bei GTA den Bürgersteig abmähe.

Wenn nun jemand psychisch oder von der Reife her das nicht einordnen kann, könnte solch ein Videospiel auch einen abstumpfen.

Wir habens aber halt mit Individuen zu tun, wo jeder seine eigene Vorgeschichte hat.
Ich persönlich möchte da nicht so einfach einer Partei per se Recht geben.

Nachtrag: Dass die Medien das immer ausschlachten, ist eh unterste Schublade. Aber die Wissen halt nicht verantwortungsvoll mit der Macht als 4. Gewalt umzugehen.
Zuletzt geändert von johndoe527990 am 13.04.2015 00:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Sharkie
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von Sharkie »

tr1on hat geschrieben: Die etablierten Medien sind doch längst nicht mehr als das Sprachrohr der Regierung, des Establishments und ihrer verschiedenen Lobbygruppen. Es gibt viele Themen, bei denen du als Normalbürger nur als mit Desinformation "zu füllendes Gefäß" angesehen wirst und nicht als mündiges Mitglied der Gesellschaft, das ausgewogen informiert werden soll. Videospiele haben bei der DE-Elite keine Lobby, weil es in DE keine nennenswerte Videospiel-Industrie gibt und dementsprechend werden Amokläufe gern dieser "Nische" angelastet (obwohl es längst keine Nische mehr ist).
Warum findet diese Studie dann im etablierten Medium 4players Beachtung? Ist das hier so eine Art letzte Bastion des aufrichtigen Journalismus gegen die vom "Establishment" kontrollierte Lügenpresse? :?
Bambi0815
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von Bambi0815 »

muecke-the-lietz hat geschrieben: Ne, mal im Ernst. CS kann doch im Jahre 2015 nicht mehr ernsthaft als der Refernztitel im Bereich Ego Shooter herhalten müssen. Ich mein, die Arbeit war sicher riesig aufwendig und ist sicher interessant zu lesen, aber CS spielt doch für den Mainstream Gamer heute faktisch keine Rolle mehr.
Nennt man Schmutzkampagne oder Propaganda .... egal was ... die Politiker verwenden Amokläufer + Counter Strike im Zusammenhang. Das werden sie auch noch in 100 Jahren machen, weil sie keinen Plan haben, wovon sie sprechen. Schliesslich geht es um Wählerstimmen und um eine tolle Idee für die Wahlversprechen und natürlich um Aufmerksamkeit.
unknown_18
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von unknown_18 »

Ganz ehrlich, wenn mich etwas aggressiv macht, dann ist es die reale Welt und nicht die virtuelle. ;)

Da kann ich tr1on schon verstehen, allerdings sind nicht alle Medien derart politisch durchsetzt, aber dennoch nehmen auch sie ihren Auftrag, nämlich die Leute mit wahren Infos zu füttern, nicht wirklich ernst. Gerade im Netz zählt eher was Klicks generiert als die Wahrheit. Da wird dann schon mal ein Artikel so umgeschrieben, dass er negativer klingt als er ursprünglich war.
tr1on
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von tr1on »

douggy hat geschrieben:@tr1on:
Ich würde Medien nun in der Hinsicht nicht so ganz vergleichen.

Vllt trifft das nicht auf andere zu, aber wenn ich einen Film schaue und dort werden unschuldige Dritte getötet, löst das bei mir andere Emotionen (so in der Art: - muss das sein? -) aus als wenn ich bei GTA den Bürgersteig abmähe.

Wenn nun jemand psychisch oder von der Reife her das nicht einordnen kann, könnte solch ein Videospiel auch einen abstumpfen.

Wir habens aber halt mit Individuen zu tun, wo jeder seine eigene Vorgeschichte hat.
Ich persönlich möchte da nicht so einfach einer Partei per se Recht geben.
Das kommt ganz auf den Kontext an. Wenn in einem Film oder einer Serie ein Charakter stribt, mit dem ich etwas positives oder negatives verbinde, berührt mich das emotional mehr, als wenn irgendjemand anderes abgestochen wird, zu dem mir der Bezug fehlt (Ich weiß nicht, ob du GameOfThrones auch regelmäßig schaust, aber ich hab zb Joffrey Baratheon nie gemocht und fands gut, als das Rotzeblag endlich unter der Erde war. :lol: :D).

GTA ist ja an sich kein Shooter. Und auch wenn es realer wirkt, als ein Zukunfts-COD, wissen 95%+, dass das, was in GTA geht, in der realen Welt nicht machbar ist, ohne das es Konsequenzen gibt. V.a. für deutsche Spieler. Wo gibts denn in DE Waffenladen, zu denen man eben fährt, um sich locker flockig ne Pump-Gun zu besorgen? Ganz legal und so. :wink:

Ich finde, durch optische Darstellung kann man Gewalt nicht nur abbilden, sondern sie auch überzeichnen und karikieren. Nicht anderes macht GTA ja eigentlich. Es nimmt die amerikanische Gesellschaft mit all ihren sozialen, ethnischen und anderen Problemen und Problemchen auf die Schippe.
tr1on
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von tr1on »

Sharkie hat geschrieben: Warum findet diese Studie dann im etablierten Medium 4players Beachtung? Ist das hier so eine Art letzte Bastion des aufrichtigen Journalismus gegen die vom "Establishment" kontrollierte Lügenpresse? :?
Naja, hier werden auch Themen aufgegriffen, die "DEN Videospieler" (sofern es diesen überhaupt gibt) nicht immer gut darstellen. Ein Beispiel wäre die Sexismus-Debatte um Anita Sarkeesian.

Nur glaube ich nicht, dass 4P tatsächlich zum Establishment gehört. Auch nicht unter den deutschen Games-Mags. Wäre das der Fall, gäbe es immer eine Vorab-Version von jedem Publisher, was schnellere Kritiken ermöglichen würde, und die Tests würden hier so aussehen wie bei der GamePro (94% für AC:BF, 90% für FIFA XYZ...). Da kannst du einen Test lesen, der sich in der Kritik gar nicht sooo weit von dem hiesigen unterscheidet und anschließend siehst du die Wertung und reibst dir verwundert die Augen... :mrgreen: Wohl DER Grund, warum ich hier bin, obwohl mir auch nicht alles gefällt, was geschrieben wird.
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Sharkie
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von Sharkie »

tr1on hat geschrieben:
Sharkie hat geschrieben: Warum findet diese Studie dann im etablierten Medium 4players Beachtung? Ist das hier so eine Art letzte Bastion des aufrichtigen Journalismus gegen die vom "Establishment" kontrollierte Lügenpresse? :?
Naja, hier werden auch Themen aufgegriffen, die "DEN Videospieler" (sofern es diesen überhaupt gibt) nicht immer gut darstellen. Ein Beispiel wäre die Sexismus-Debatte um Anita Sarkeesian.

Nur glaube ich nicht, dass 4P tatsächlich zum Establishment gehört. Auch nicht unter den deutschen Games-Mags. Wäre das der Fall, gäbe es immer eine Vorab-Version von jedem Publisher, was schnellere Kritiken ermöglichen würde, und die Tests würden hier so aussehen wie bei der GamePro (94% für AC:BF, 90% für FIFA XYZ...). Da kannst du einen Test lesen, der sich in der Kritik gar nicht sooo weit von dem hiesigen unterscheidet und anschließend siehst du die Wertung und reibst dir verwundert die Augen... :mrgreen: Wohl DER Grund, warum ich hier bin, obwohl mir auch nicht alles gefällt, was geschrieben wird.
Wollte jetzt eigentlich gar nicht auf soetwas hinaus - meine Frage war eher rhetorischer Natur, da ich Deine Darstellung einer über weite Strecken lobbymanipulierten Presselandschaft, mit Verlaub, abwegig finde. Klaro, es gibt sicherlich solche Medien. Weiterhin gibt es Medien, die solche Skandalisierungen (ganz ohne äußere Einflussnahme) quasi zum Selbstzweck betreiben, weil der kalkulierte Skandal ihre Existenzgrundlage ist. Und dann gibt es Medien, die so einen Schund eben nicht tun, oder zumindest alle Seiten zu Wort kommen lassen. Die Presselandschaft hierzulande ist und bleibt vielfältig, da kann man nicht plausibel eine weitreichende Manipulation durch ein wie auch immer geartetes Establishment unterstellen.

Nur mal ein Beispiel: Dieser Artikel aus dem Jahr 2012 (um mal ein zweifelsfrei "etabliertes" Medium zu nehmen) beschäftigt sich mit der Verleihung des Deutschen Computerspielpreises an Crysis 2. Es geht darin u.a. auch darum, dass ein notorisch reaktionärer CDU-Politiker herummosert, der Preisträger sei ja ein ganz schlümmes "Killerspiel", weswegen man vielleicht mal überlegen solle, die Jury neu zu besetzen. Was selbstredend komplett indiskutabel ist, keine Frage.

Darüber hinaus aber nehmen dort zwei weitere Kulturpolitiker (CDU und SPD) sehr kritisch Stellung zu dieser Äußerung und verteidigen sowohl die Preisverleihung, als auch das Spiel selbst. Der Begriff "Killerspiel" steht in dem Artikel stets in Anführungszeichen und seine Verwendung wird als einer sachlichen Debatte schädlich bezeichnet. Zuletzt wird darauf hingewiesen, dass "unter Fachleuten längst Konsens darüber herrscht, dass es keinen simplen Kausalzusammenhang zwischen Gewalttaten und Videospielen gibt".

Und noch eine Bitte am Rande: Wenn Du hier Game-of-Thrones-Spoiler reinschreibst, dann nutze dafür bitte auch die Spoilerfunktion. Danke. :)
Bambi0815
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von Bambi0815 »

"Killerspiel".... was ist mit "Killerfilm" oder "Killerbuch" ? Darüber spricht keiner. Oder "Killerduschvorhang", "Killermöbelstück", "Killerhaushaltsgerät" ...

Man müsste sich von den Amokläufern unbedingt die Möbelstücke angucken. Ich hab da so ein verdacht.
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Hyeson
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von Hyeson »

Bambi0815 hat geschrieben:"Killerspiel".... was ist mit "Killerfilm" oder "Killerbuch" ? Darüber spricht keiner. Oder "Killerduschvorhang", "Killermöbelstück", "Killerhaushaltsgerät" ...

Man müsste sich von den Amokläufern unbedingt die Möbelstücke angucken. Ich hab da so ein verdacht.
Alle Amokläufer sind Videospieler und die Duschen bekanntermaßen nicht. Der Duschvorhang kanns also nicht sein.
johndoe529336
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von johndoe529336 »

Was habt ihr denn alle? :?
Der Artikel ist doch eine sehr gute Info. Werde mir die Doktorarbeit sicher mal durchlesen.
Das_lachende_Auge
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von Das_lachende_Auge »

Hey super! Jetzt brauchen wir nur noch eine Studie, dass Slipknot´s Musik ebenfalls nicht zu Amokläufen verleitet und mein 16 jähriges ich kann wieder beruhigt am Unterricht teilnehmen :)
Easy Lee
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von Easy Lee »

Multiplayer-Shooter sind m.E. kein gesundes Umfeld für kranke Menschen.

Ein Spiel macht aus einem normalen Menschen natürlich keinen Amokläufer. Ich denke aber schon, dass sie Aggressionen fördern können. Die typische Kommunikation in den Voice-Chats belegt das ja. Da wird eine beträchtliche Menge Adrenalin erzeugt, ohne dass eine aktive Abfuhr stattfindet.
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danke15jahre4p
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou

Beitrag von danke15jahre4p »

8BitLegend hat geschrieben:Ich denke aber schon, dass sie Aggressionen fördern können. Die typische Kommunikation in den Voice-Chats belegt das ja. Da wird eine beträchtliche Menge Adrenalin erzeugt, ohne dass eine aktive Abfuhr stattfindet.
8O

mal dran gedacht, dass dies genau das ventil sein kann psychische agressionen oder anstauungen von frust loszuwerden? im boxclub herrscht auch agression, dennoch sind die jungs entspannter als fast jeder ohne sportliche betätigung.

ob das der richtige weg ist, bleibt diskussionswürdig, aber pauschal zu behaupten mulltiplayer spiele erreichen genau das gegenteil und summieren frust sowie agressionen bishin zum "platzen" ist doch unsinn.

greetingz
Zuletzt geändert von danke15jahre4p am 13.04.2015 10:07, insgesamt 1-mal geändert.