Game Developers Conference Europe 2014: "Wir müssen aufhören interaktive Filme zu produzieren"

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Sir Richfield
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Re: Game Developers Conference Europe 2014: "Wir müssen aufh

Beitrag von Sir Richfield »

Meiner Treu, Leute, die den Artikel nicht gelesen haben, lassen sich von Jemanden belehren, der Wissen aus dritter Hand als Erfahrung verkauft.

Sogesehen kann ich tatsächlich gleich meinen ersten Gedanken "Adam didn't authorize water" raushauen und wäre damit nicht weniger ignorant.

Aber ja: Der Titel ist mal wieder sehr unglücklich gewählt. Ist es die fehlende Zeit, ist es weniger Können oder wollt ihr eure Leser mehr dazu animieren, den Text auch wirlich zu lesen (bis zur Werbepause. ;) )?

TL;DR der News: Bei VR ist es enorm wichtig, dass der Anwender die volle Kontrolle darüber hat, wohin er guckt. Sonst kann man das mit dem Helm und der Brille gleich wieder lassen.

(Ich glaube, den Effekt von festgelegten Kamerafahrten mit Helm kann man auch ohne Devkit simulieren - man braucht nur zwei Freunde (eine davon stark) und ein Auto. Der eine fährt eine Runde durch die Stadt, der andere hält dabei euren Kopf zur Beifahrerseite. So, dass ihr den Kopf nicht bewegen könnt. Mal gucken, wer das geil findet.)
unknown_18
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Re: Game Developers Conference Europe 2014

Beitrag von unknown_18 »

Sir Richfield hat geschrieben:Meiner Treu, Leute, die den Artikel nicht gelesen haben, lassen sich von Jemanden belehren, der Wissen aus dritter Hand als Erfahrung verkauft.
Ich verkaufe es sicherlich nicht als Erfahrung und wer sich seit 20+ Jahren immer wieder mit dem Thema beschäftigt und besonders seit DK1, der sammelt auch ohne eigene Erfahrung einiges an Wissen an. Noch dazu hab ich schon immer ein sehr gutes Vorstellungsvermögen gehabt und der Einblick in Stereo 3D (seit Elsa Revelator) ließ schon ein wenig erahnen wie viel stärker die Immersion mit einer VR Brille erst sein muss, noch dazu kenne ich die Reallife Optik sehr gut. :P

Kannst mir ja gerne zeigen wo ich irgend etwas falsches ausgesagt habe.
maho76 hat geschrieben:darum geht's ja, deinem hirn ists egal ob es echt oder VR ist, die panikattacke WIRD kommen, darum geht's ja im Endeffekt bei mehr Immersion durch VR.
aber du hast recht, da ich schon Erfahrung mit dem DK1 hab und in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder mit VR in kontakt kam hab ich da wohl etwas mehr Erfahrung als der durchschnitt. aber da das Produkt wahrscheinlich mit Schlagworten wie "Echt! / Real! / Live dabei!" etc. beworben und in den Nachrichten präsentiert werden wird denke ich nicht dass phobiker da naiv rangehen werden (bin wie gesagt selbst leider einer, wobei das bei 3d-grafiken sowohl am Monitor/kino als auch in VR etwas gedämpft ist). was wohl passieren wird ist dass viele menschen erst entdecken werden welche Phobien sie haben und wie sie mit stress umgehen können, denn im Normalfall vermeidet man real ja solche Situationen (ich bin beim bund auch erst beim fallschirmsprung drauf gekommen dass höhe ohne geländer nicht so meins ist^^).
dass das hier ein Produkt ist das wohl recht oft wegen zu starker Reaktionen wieder zurückgegeben wird ... das muss wohl irgendwie so sein. ;)
klar kann man mirrors-edge auch mit Höhenangst spielen, aber dass es bei VR darum geht den eindruck einer Szene nochmal zu verstärken, das sollte doch JEDEM halbwegs klar denkenden menschen klar sein.

und nein, ein wirklich ängstlicher mensch, der nicht den kick sucht, schaut sich keine Horrorfilme freiwillig an, und erst recht nicht unter einer OR. ;)
Stimmt natürlich alles, aber wie gesagt, viele haben einfach noch ein falsche Vorstellung von VR und unterschätzen dessen Auswirkungen auf sie selbst.

Ist übrigens auch ein interessantes Thema... mal gespannt ob ich über irgendwelche Phobien stolpern werde, die mir so nicht bewusst waren. ^^