ET: Quake Wars - Spielerbegrenzungen

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

keiner einer
Beiträge: 485
Registriert: 31.12.2005 12:16
Persönliche Nachricht:

Beitrag von keiner einer »

Da denkst du leider Falsch. Ballerspiele werden weitaus weniger verkauft als andere Genres. Dabelegen die Verkaufszahlen doch sehr deutlich.
Die tatsache das solche SPiele eher weniger von Frauen gespielt werden bestätigt mich doch sogar noch, denn es ist erwiesen, dass frauen wesentlich weniger den drang haben sich mit anderen zu messen und lieber ansozialen Kontakten arbeiten. Was ja auch die Erfolge von Spielen wie Die Sims hinterlegt.
Ich frage mich was du jetzt mit den Onlinerollies willst? Hier wird der "Schwanzvergleich" doch geradezu glorifiziert! Einen besseren beweis gibt es doch wohl kaum. Gerade in den Onlinespielen wird das töten doch mehr als harmlos dargestellt, da frage ich mich doch was die angeblichen BLutfreunde daran so toll finden sollten.
Ich nehme die Wörter in den Mund die ich für richtig halte. Ich selber sehe mich als einen guten Menschen an. Ich habe gelernt, dass Gewalt mir nie weitergeholfen hat im Leben und genau aus diesem Grund verabscheue ich diese auch.
Gewalt gehört leidergottes zu dieser Welt, aber du musst auch ganz klar sehen, dass es unser höchstes streben sein sollte ein friedliches beisammensein zu erreichen. Und selbst leute die Gewalt ausüben sind noch nicht so weit, dass sie diese als erstrebenswert empfinden.
Geschweigeden entpsrechend brutale Folterungen und Blutbäder.
In Afrika kämpfen die leute, weil sie nichts zu fressen haben und wir nicht bereit sind etwas vom grossen Kuchen abgeben zu wollen und nicht weil sie spass daran haben! Glaubst du auch nur ein Kindersoldat würde sein Leben nicht gegen eine behutsame Kindheit eintauschen wollen?
Dein Beispiel mit den Prügeln in der Schule in der Disco ( :roll: ) zeigt doch gerade, dass die meisten Menschen mit der Zeit lernen, dassebend dieses nicht tragbar ist und von der Geselschaft nicht akzeptiert wird.
Sollte die gesellschaft etwa Menschen akzeptieren, die dies sogar noch aus Spass tun??? Wohl kaum!
Das sich messen ist ein Uralter instinktiver Drang. Dabei geht es nicht darum jemanden zu foltern sondern seine Möglichkeiten zu verbessern.
Moderne Menschen haben gelernt, dass dies auch auf einer anderen Ebene als der der Gewalt von statten gehen kann.
Nach deiner auffassungsgabe müsste ich jeden Samstag abend in irgend einem Hinterhof rumlungern um mir die hucke voll hauen zu lassen und wenn das nicht reicht, na dann trete ich einfach noch mal nach wenn der gegener am Boden liegt, ein bischen mehr blut wird meine Gelüste wohl schon stillen :lol:
Die tatsache, dass sich gleich zwei Menschen hier versammelt haben, die Gewalt nicht nur gutheissen, sondern auch noch gerne zelebrieren, macht es doch nicht akzeptabler.

Es gibt sehr viele Gründe warum Leute PCSpiele zocken. Ich muss diese hier garnicht alle nennen. Zu glauben, dass offenbar alle Menschen nur deshalb Computerspiele spielen, damit sie ihren Durst nach Gewalt/BLut/Mord/Totschlag stillen können ist einfach nur ignorant.
Ich gebe ja sogar zu, dass auch ich ab und an das bedürfniss empfinde einem Ar... eine reinzuhauen, aber es gibt doch Mittel und wege dies auf andere Weise zu lösen und wenn man später darüber nachdenkt, kommt man zu dem schluss, dass Gewalt einfach noch mehr Probleme verursacht hätte als sie zu lösen.
Ausserdem gibt es doch nichts besseres als sich über seine eigenen Instinkte im klaren zu sein und diese zu überwinden und andere Wege zu finden. Das ist gut für das Selbstbewusstsein und gut für die Moral und gut für das BIld was wir selbst von uns haben.
Zuschlagen kann jeder. Demut zeigen ist eine Tugend.
TNT.sf
Beiträge: 3809
Registriert: 24.08.2006 16:17
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von TNT.sf »

ich wünschte du würdest meine postings mal wirklich so sehen, wie ich sie schreibe und nicht wie du sie sehen willst.
Zu glauben, dass offenbar alle Menschen nur deshalb Computerspiele spielen, damit sie ihren Durst nach Gewalt/BLut/Mord/Totschlag stillen können ist einfach nur ignorant.
habe ich nie behauptet! meine these war einfach nur, daß gewaltspiele so beliebt sind, weil die meisten menschen nunmal gewalt im grunde mögen. von allen war nie die rede, und gewalt als grundsätzliche motivation für computerspiele zu sehen habe ich auch nicht!
In Afrika kämpfen die leute, weil sie nichts zu fressen haben und wir nicht bereit sind etwas vom grossen Kuchen abgeben zu wollen und nicht weil sie spass daran haben! Glaubst du auch nur ein Kindersoldat würde sein Leben nicht gegen eine behutsame Kindheit eintauschen wollen?
habe ich auch etwa behauptet die würden das aus spaß machen? so ein blödsinn. ich habe mit dem beispiel nur verdeutlicht, daß gewalt etwas völlig natürliches zu sein scheint. die leute wissen sich halt nicht anders zu helfen und greifen deswegen zur gewalt, weil sie es von natur aus her nicht anders kennen.
von spaß war da nie die rede!
Nach deiner auffassungsgabe müsste ich jeden Samstag abend in irgend einem Hinterhof rumlungern um mir die hucke voll hauen zu lassen und wenn das nicht reicht, na dann trete ich einfach noch mal nach wenn der gegener am Boden liegt, ein bischen mehr blut wird meine Gelüste wohl schon stillen
nach meiner auffassungsgabe? ich kann mir nicht mal ansatzsweise erklären, wie du auf solche spinnereien kommst.

kein wunder das du schon mit dem gedanken spielst eher mit herrn beckstein zu konsolidieren. der hat nämlich auch probleme damit zu verstehen, daß leute die virtuelle gewalt mögen reelle gewalt trotzdem ablehnen können.
Ballerspiele werden weitaus weniger verkauft als andere Genres. Dabelegen die Verkaufszahlen doch sehr deutlich.
total an mir vorbei argumentiert. ich habe nie einen richtigen vergleich der verkaufszahlen gemacht.
aber um auf deine aussage einzugehen: ballerspiele werden bestimmt nicht "weitaus" weniger verkauft als andere genre. schau dir doch allein mal die pc und xbox charts an über einen längeren zeitraum und vorallem die in den usa. da sind immer ballerspiele vertreten. cs zum beispiel ist seit jahren in den pc charts vertreten, so konstant sind nicht einmal die sims.
ich denke zwar auch, daß die sims sich öfters verkauft haben werden, aber da gibt es nunmal auch weniger alternativen.

aber was du völlig ignoriert hast ist mein argument, daß nach wie vor ballerspiele nach mmorpg´s immer noch die beliebtesten online spiele sind. das schaffen andere genres irgendwie nicht. und um bei dem punkt zu bleiben:
Ich frage mich was du jetzt mit den Onlinerollies willst? Hier wird der "Schwanzvergleich" doch geradezu glorifiziert!
von wegen. was für einen schwanzvergleich hat man denn dort schon, außer dem pvp? wenn das so ein zählbarer und anerkannter wettbewerb wäre, dann müsste wow pvp, gemessen an der spielerzahl, ja mittlerweile das größte esport spiel der welt sein. fakt ist aber nunmal, daß wow eigentlich nirgendwo ernsthaft professionell gespielt wird, weil der "schwanzvergleich" dort einfach nicht so hinhaut wie bei shootern, strategie oder sportspielen.
Gerade in den Onlinespielen wird das töten doch mehr als harmlos dargestellt, da frage ich mich doch was die angeblichen BLutfreunde daran so toll finden sollten.
das ist doch auch wieder völlig ignorant. warum sollte ein "blutfreund", wie du es nennst, nur gewaltspiele zocken?
du frisst doch auch nicht jeden tag nur dein lieblingsessen, oder?

genauso ist es bei mir. nur weil ich die dargestellte gewalt mag bin ich doch noch lange nicht gewaltarmen spielen abgeneigt.
ich behaupte aber trotzdem, daß gewaltspiele immer noch durch gewalt attraktiver werden. selbst ein eher durchschnittliches spiel kann durch gewalt und action immer noch sehr viel herausreissen und wirkt attraktiver.
was glaubst du denn warum gears of war so erfolgreich ist? etwa wegen der tollen story? nein, der entscheidende punkt ist, daß es in dem spiel ordentlich kracht und auch blut fliesst.

aber das heisst jetzt nicht, daß jemand der gears of war toll findet nicht auch die sims zocken kann.
Dein Beispiel mit den Prügeln in der Schule in der Disco ( Rolling Eyes ) zeigt doch gerade, dass die meisten Menschen mit der Zeit lernen, dassebend dieses nicht tragbar ist und von der Geselschaft nicht akzeptiert wird.
ja toll, genau das hab ich doch auch gesagt. du hast aber anscheinend doch überhaupt nicht verstanden worauf ich eigentlich hinaus will.


also ich finde da sind einfach zuviele missverständnisse bei. lass dir lieber mal etwas zeit beim lesen und posten, aber irgendwie hab ich den eindruck das du nun ein wenig an mir vorbei redest.
keiner einer
Beiträge: 485
Registriert: 31.12.2005 12:16
Persönliche Nachricht:

Beitrag von keiner einer »

Siehst du du glaubst ich würde direkt auf deine Postings antworten, doch das ist falsch ich bin von der Grundunterhaltung ausgegangen und die war nunmal "Ist ein Videospiel digitale Gewalt?". Meine Aussage dazu ist, dass Computerspiele nur dann digitale Gewalt sind, wenn man diese tatsächlich ausüben will. Deine Aussage ist grob gesagt Männer :roll: sind gewaltgesteuerte Tiere, die dies zumindest versuchen digital zu kompensieren, weil es in der Geselschaft anders nicht möglich ist.
Das ganze ist natürlich etwas überspitzt ausgedrückt, aber trifft es doch recht gut.
Im übrigen sind mir deine Wünsche wurscht, da sie ja offenbar nur hormonell gesteuert werden :lol:
Das Gewalt etwas natürliches ist habe ich ebenfalls nie bestritten, nur aufgrund der häufigkeit wie etwas auftritt zu urteilen ist absoluter nonsinns.
Vergewaltigungen, ausrottung ganzer Völker das scheint alles nach deiner These absolut natürlich zu sein, weil es ja verhältniss mässig häufig praktiziert wird.

Versteh mich nicht falsch ich spiele selber zu genüge Egoshooter und ich bin alles andere als ein Serienkiller. Es ist nicht so, dass ich nicht im Thema wäre, nur vermag ich eine Digitalefigur und mag sie einem Menschen noch so sehr ähneln von einem realen Menschen zu unterscheiden. Allein dadurch hätte ich überhauptkeinen befriedigungseffekt, wenn ich darauf tatsächlich stehen würde krieg zu machen.

Und hallo es ist nuneinmal fakt, dass weltweit wesentlich weniger Egoshooter gespielt werden als z. Bsp. casualgames. Wenn du argumentieren willst, dann tu das doch bitte zumindest auf irgend einer Grundlage. Du willst wleche von mir? Sieh in diverse Spielezeitschriften anfang des Jahres werden da die Erschienen Spiele zusammengezählt und die zahl der Egoshooter ist sogar leicht rückläufig.
Mal davon abgesehen wer in CS ein Kriegsspiel sieht hat das Spiel selber wohl noch nie wirklich in dem ausmasse gespielt wie es viel zu viele menschen leider gottes tuen. Es geht bei CS wohl mehr als bei den meisten Spielen um den Wettstreit. Ohne hartes Training ist ein Sieg so gut wie nicht erringbar. oB das jetzt online gespielt wird oder nicht ist dabei doch föllig egal. Ob ich mich nun mit der KI messe oder mit einem realen Menschen ist doch föllig egal. Eine Unterscheidung vorzunehmen ist überhauptnicht nötig.
Was den "schwanzvergleich in WoW anbelangt, geht es ja weniger um den eigentlichen Wettstreit, sondern um viel mehr um die loorbeeren die man dabei erhält. Nicht ohne grund hat Sony mit der Tausch/Kaufbörse für Everquest so viel geld im letzten Jahr geschäfelt. Wer würde denn in einem MMORPG schon eine rüstung tragen wollen, die fantastische Werte hat, dafür aber wie ein Hühnchenkostüm aussieht? Das ganze Spiel ist ein einziger Schwanzvergleich mal von den Leuten abgesehen, die mehr auf den Sozialen aspekt wertlegen...wo wir dann schon wieder bei den zahlreichen weiblichen Spielern wären. Wer hätte das gedacht?

Gears of War ist so erfolgreich, weil es A) Wirklich gut spielbar ist B) ein hervorragendes mittendrin gefühl vermittelt und B) eine PR dahinter steckt die ihres gleichen sucht. Zu behaupten der Spieleverkauf würde sich Literweise pro vergossenem BLut erhöhen ist doch absolut absurd.

ja toll, genau das hab ich doch auch gesagt. du hast aber anscheinend doch überhaupt nicht verstanden worauf ich eigentlich hinaus will.


Du versuchst mir ja auch garnicht erst deinen Standpunkt nahezulegen. Statt dessen versuchst du mich an die Wand zu reden und mir Spitzfindigkeiten zu unterstellen und tust es selber.
Sag mir doch in einem Satz worauf du hinaus willst!
Ich kann bei dir nur heraus lesen, dass du Krieg gutheisst. Ob dieser digital oder real von statten geht ist nicht der Punkt. Sich zu outen wohl auch nicht. Es gutzuheissen absolut desasstreuss. Mit der gleichen Argumentation könnte ich auch digitale Kinderpornografi gutheissen und mich als pedo ausgeben, der seine triebe aber nur digital auslebet.
Benutzeravatar
Metal Gear Solid Freak
Beiträge: 2348
Registriert: 25.07.2006 07:17
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Metal Gear Solid Freak »

keiner einer hat geschrieben: Im übrigen scheint es mit den Frauen zu sein wie mit den Eltern.
Ich verurteile ja nicht die Frauen, die einen Computerspieler leiben, sondern die jenigen die wissen, dass ihr Freund spass daran hat Menschen zu töten.
Komm, hör auf Scheiße zu labern :roll:
Wir wissen ja alle, das du in dem Punkt:
Frauen/Eltern bzw. Soziales Umfeld eines "Killerspiel-Spieler" einfach nur Unrecht hast.
Du brauchst dich nicht mit lächerlichen Argumenten zu wehren.
keiner einer hat geschrieben:Wer würde schon gerne einen Serienkiller zum Freund haben wollen???
Seit wann haben Leute, die sogennante "Killerspiele" spielen, was mit Serienkiller zu tun? :Kratz:
Fast alle Menschen mit denen ich seit Jahren gut befreundet bin, habe ich durch das Videospielen kennengelernt
(wir haben auch "Killerspiele" gezockt ;)).
Willst du mir jetzt erzählen, dass das alless "Serienkiller" und Leute sind, die keiner als Freunde haben will? -
Ich denke nicht...:roll:
keiner einer
Beiträge: 485
Registriert: 31.12.2005 12:16
Persönliche Nachricht:

Beitrag von keiner einer »

Metal Gear Solid Freak hat geschrieben:
keiner einer hat geschrieben: Im übrigen scheint es mit den Frauen zu sein wie mit den Eltern.
Ich verurteile ja nicht die Frauen, die einen Computerspieler leiben, sondern die jenigen die wissen, dass ihr Freund spass daran hat Menschen zu töten.
Komm, hör auf Scheiße zu labern :roll:
Wir wissen ja alle, das du in dem Punkt:
Frauen/Eltern bzw. Soziales Umfeld eines "Killerspiel-Spieler" einfach nur Unrecht hast.
Du brauchst dich nicht mit lächerlichen Argumenten zu wehren.
Also wirklich ich muss sagen, dass ich dich vorher nciht für voll genommen habe, aber seit dem du wort wörtlich mit scheiße um dich wirfst hat dies meine Ansicht über dich geändert. :roll:
Meine Argumente sind stichhaltig eure nicht und beruhen nur auf euren "beobachtungen" und eurer eigenen Meinung.
Glaubst du ernsthaft mit diesen fäkalitäten bei mir etwas bewirken zu können oh oder willst du etwa ein paar Agressionen an mir ablassen? :lol:
keiner einer hat geschrieben:Wer würde schon gerne einen Serienkiller zum Freund haben wollen???
Seit wann haben Leute, die sogennante "Killerspiele" spielen, was mit Serienkiller zu tun? :Kratz:
Fast alle Menschen mit denen ich seit Jahren gut befreundet bin, habe ich durch das Videospielen kennengelernt
(wir haben auch "Killerspiele" gezockt ;)).
Willst du mir jetzt erzählen, dass das alless "Serienkiller" und Leute sind, die keiner als Freunde haben will? -
Ich denke nicht...:roll:[/quote]

Ich sprach nicht von Killerspielspielrn im allgemeinen, sondern von Leuten, die Befriedigung am beim Töten empfinden, gerne Leute quälen. Dies kannst du aber gerne auch nochmal oben nachlesen, aber vermutlich platzt dir vorher noch der Kragen. Ich befürchte ja eh, dass du dir nicht das komplette Posting durchgelesen hast.
Wie gesagt ich bin selber Egoshooterspieler und spiele auch gerne Taktikshooter es ist nicht so dass ich mich diesbezüglich nicht auskenne und auch einige meiner Freunde sind leidenschaftliche Spieler, jedoch ist für jeden von uns klar, dass es hier um ein Spiel und nicht um digialte Greultaten geht, was euch offenbar abgeht.
TNT.sf
Beiträge: 3809
Registriert: 24.08.2006 16:17
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von TNT.sf »

Deine Aussage ist grob gesagt Männer sind gewaltgesteuerte Tiere, die dies zumindest versuchen digital zu kompensieren, weil es in der Geselschaft anders nicht möglich ist.
Das ganze ist natürlich etwas überspitzt ausgedrückt, aber trifft es doch recht gut.
ja es ist ein wenig überspitzt. ich meine das man diesen gewalttrieb ja nicht unbedingt kompensieren muss (ok bei einigen schon) aber es ist trotzdem ein gewisser trieb da, der einem sagt "das gefällt mir".
Vergewaltigungen, ausrottung ganzer Völker das scheint alles nach deiner These absolut natürlich zu sein, weil es ja verhältniss mässig häufig praktiziert wird.
ich gehe weniger von der häufigkeit aus, weil nunmal ein großteil der menschheit nicht vergewaltigt oder ethnisch säubert.
aber früher war das nunmal so. vor aber tausenden jahren warvergewaltigung noch etwas ganz normales, selbst im tierreich gibt es sowas immer noch.
genauso wie es diesen primitiven kulturen auch völlig egal ist andere arten komplett auszurotten.

was glaubst du wieviele tierrassen durch löwen oder andere raubtiere ihr ende gefunden haben?
das ist aber doch nichts schlimmes, das ist ganz normaler darwinismus. nur die stärksten überleben.

das wir in der zivilisation so etwas nicht mehr machen ist doch völlig klar, sonst würde unser ganzes system ja überhaupt nicht funktionieren.
Und hallo es ist nuneinmal fakt, dass weltweit wesentlich weniger Egoshooter gespielt werden als z. Bsp. casualgames. Wenn du argumentieren willst, dann tu das doch bitte zumindest auf irgend einer Grundlage. Du willst wleche von mir? Sieh in diverse Spielezeitschriften anfang des Jahres werden da die Erschienen Spiele zusammengezählt und die zahl der Egoshooter ist sogar leicht rückläufig.
du hast immer noch nicht verstanden was ich meinte. es ist doch scheiss egal wieviele ego shooter oder sonstige ballerspiele produziert werden, wichtig ist nur wieviele leute es kaufen und wie oft sie es dann tatsächlich spielen.

und ich denke doch, daß cs immer noch weitaus häufiger gespielt wird als die sims, selbst wenn sich die sims 10 mal so gut verkauft haben.

das es mehr casual games gibt ist doch kein wunder. die sind billiger zu produzieren und casual gamer gibt es nunmal mittlerweile sehr viele. aber es sind immer noch casual gamer und die spielen eben nur gelegentlich.
Mal davon abgesehen wer in CS ein Kriegsspiel sieht hat das Spiel selber wohl noch nie wirklich in dem ausmasse gespielt wie es viel zu viele menschen leider gottes tuen. Es geht bei CS wohl mehr als bei den meisten Spielen um den Wettstreit. Ohne hartes Training ist ein Sieg so gut wie nicht erringbar. oB das jetzt online gespielt wird oder nicht ist dabei doch föllig egal. Ob ich mich nun mit der KI messe oder mit einem realen Menschen ist doch föllig egal. Eine Unterscheidung vorzunehmen ist überhauptnicht nötig.
cs ist vllt kein kriegsspiel, aber es simuliert trotzdem gewalt und kampf.

der interessanteste punkt den kritiker von killerspielen meines erachtens aufbringen ist die fraqe: "warum muss es gewalttätig sein?"
spielst du denn etwa in half life die deutsche version wo du auf roboter schiesst, oder doch lieber die englische wo man menschen abballern darf?

wer will schon bei cs vanille pudding statt blut sehen?

eigentlich niemand. aber egal wer, niemand oder kaum jemand kann beantworten, warum er lieber auf menschen schiesst und rotes blut sehen will.

ich habe soviele killerspiel debatten nach den amokläufen verfolgt, aber keiner der killerspiel vertreter konnte beantworten, warum er unbedingt die gewalt braucht, statt ein entschärfteres spiel zu bevorzugen.

ich denke die entwickler kennen die antwort und deswegen werden sie auch in zukunft nur shooter rausbringen, wo simuliert wird wie man mit scharfer munition auf menschen schiesst. was anderes würde sich auch garnicht verkaufen.

ausnahmen bestätigen natürlich die regel. es gibt auch shooter da wird ausschliesslich auf aliens geschossen, aber auch bei denen muss immer blut fliessen.
Was den "schwanzvergleich in WoW anbelangt, geht es ja weniger um den eigentlichen Wettstreit, sondern um viel mehr um die loorbeeren die man dabei erhält. Nicht ohne grund hat Sony mit der Tausch/Kaufbörse für Everquest so viel geld im letzten Jahr geschäfelt. Wer würde denn in einem MMORPG schon eine rüstung tragen wollen, die fantastische Werte hat, dafür aber wie ein Hühnchenkostüm aussieht?
ich habe selber noch nie etwas aus diesem genre gespielt, aber eigentlich hatte ich von den spielern mehr den eindruck gewonnen das sie es hauptsächlich wegen der szenerien und der sozialen aspekte spielen. bei wow geht es doch auch darum, daß man in gruppen etwas unternimmt.

ich versteh wirklich nicht warum du gerade bei dem spiel so auf den schwanzvergleich pochst, da daß doch eigentlich bei fast jedem anderen genre besser funktioniert.

also ich bin es eigentlich gewohnt zu diesem zweck pes zu spielen. ich bin noch nie jemanden begegnet der mit mir pvp spielen wollte.
Gears of War ist so erfolgreich, weil es A) Wirklich gut spielbar ist B) ein hervorragendes mittendrin gefühl vermittelt und B) eine PR dahinter steckt die ihres gleichen sucht. Zu behaupten der Spieleverkauf würde sich Literweise pro vergossenem BLut erhöhen ist doch absolut absurd.
es gibt auch einen haufen anderer spiele die sich gut spielen lassen und eine super atmossphäre haben. das sind doch sowieso die beiden punkte durch die der mainstream seit einiger zeit zu glänzen vermag.
aber trotzdem ist gears of war erfolgreicher als andere, vergleichbare spiele und das kommt ja nicht von ungefähr.
was macht gow also so besonders? warum ist es besser als andere gut spielbare spiele mit toller atmo? na?
Du versuchst mir ja auch garnicht erst deinen Standpunkt nahezulegen. Statt dessen versuchst du mich an die Wand zu reden und mir Spitzfindigkeiten zu unterstellen und tust es selber.
jetzt unterstellst du mir das aber ^^
nun ich bin so ehrlich und gebe natürlich zu das ich spitzfindig bin, also sei gefälligst auch so ehrlich.

und ich habe meinen standpunkt schon genug erklärt, meine postings bestehen ja nicht nur spitzfindigkeiten.

ich frag mich was du daran nicht verstehst? ich versuche dir doch nur zu erklären, warum wir gewaltspiele mögen und das für den menschen gewalt etwas natürliches ist.

das weicht zwar von der ursprünglichen diskussion ab, aber das solltest du doch mittlerweile gemerkt haben ^^
Ich kann bei dir nur heraus lesen, dass du Krieg gutheisst. Ob dieser digital oder real von statten geht ist nicht der Punkt. Sich zu outen wohl auch nicht. Es gutzuheissen absolut desasstreuss. Mit der gleichen Argumentation könnte ich auch digitale Kinderpornografi gutheissen und mich als pedo ausgeben, der seine triebe aber nur digital auslebet.
siehste, und schon wieder denkst du schwarz/weiss.
pädophile können nunmal nichts gegen ihren trieb. wenn sie diesen halt digital ausleben, warum nicht? mir ist es lieber, wenn sie sich vor einem polygon kind einen runterholen, als wenn sie wirklich ein kind sexuell missbrauchen.
vielleicht wäre das sogar eine gute lösung für die pädophilen. wie willst du das problem denn sonst lösen? etwa alle erschiessen oder wegsperren?
keiner einer
Beiträge: 485
Registriert: 31.12.2005 12:16
Persönliche Nachricht:

Beitrag von keiner einer »

Also du meinst also, dass man diesen Trieb nicht kompensieren muss? Also sollte jeder "normale" Mensch in der Lage sein, diesem Trieb garnicht erst nachgehen zu müssen. Wir sollten hier auch nochmal vergleichen. Eine Raubkatze wie der Tiger oder der Löwe töten nicht aus Spass sondern aus reinem Überlebensdrang. Sie töten auch nicht brutal oder mit hingabe. Sie töten effizient. EIn Löwe springt seine beute an und beisst ihm in die Kehle oder in den Rücken. Er lässt das Tier nicht qualvoll ersticken oder verbluten.
Würde ein durchschnittlicher PCSpieler einer Entbindung beiwohnen, wo wohl so viel BLut fliesst wie niergendwo sonnst, würden vielen davon übel werden, einige würden sogar umkippen. Da hilft auch nicht die "vorbereitung" durch Killerspiel in denen gedärm durch die gegend fliegt. Der Mensch hat einen angebohrenen selbsterhaltungstreib, aber keinen Trieb der in zu gräultaten Leitet. Den gibt es schlicht nicht.

Einen Unterschied zwischen Rassenhass, Vergewaltigung und allgemeiner Brutalität anhand von häufigkeit zu ziehen ist wohl kaum ein stichhaltiges argument. Alle drei sind seit jeher vorhanden und in allen drei Fällen ist die Zahl insgesammt rückläufig, wenn auch nicht in dem masse wie wir das wohl alle gerne hätten!

Ich wüsste nicht was die gesammt Zeit damit zu tun haben sollte, die Menschen mit einem Spiel verbringen und möchte diesbezüglich mal behaupten, dass du dich gewaltig irrst. Da dies schlecht nachzuweisen ist, kann ich jedoch hier keine Zahlen liefern, jedoch allein die tatsache, dass die Produzierten Egoshooter wesentlich weniger werden ist hier doch schon zu nennen. Ob nun einige Freaks 20 Stunden am Tag in ihrem Keller hocken und Doom3 auf Hardcore durchzocken ist da doch mehr als nebensächlich.

Ich Spiele die englische Version von Halflife, weil die deutsche Version leider gottes verunstalltet ist und ich nicht nachvollziehen kann, warum mich da jetzt auf einmal Roboter angreifen und nicht weil ich lieber Menschen töten möchte. Wenn bei CS sich die gegner Hinsetzen wenn ich sie abgeschossen habe und mit dem Kopf schütteln, dann stimmt schlicht das feedback nicht. Ich kann icht erkenn, ob der Gegenr wirklich erledigt wurde. Wenn ich ein sehr realistisch gehaltenes Spiel spiele und da auf einmal BLutfontänen alla Killbill durch die gegend Spritzen, dann ist die Spielwelt kaputt. In einem Martialartsprügler ist das aber für mich ok.
Klar bei Tombraider stört mich grünes oder blaues blut weil es einfach nicht passt. Jedoch sich zu beschweren bei einem Scifitaktikshooter, dass es ja nicht den konventionellen Kriegsregeln entspricht ist doch wohl mehr als lächerlich.
Ich habe schon den einen oder anderen Egoshooter gespielt, wo ich erst im nachhinein erfahren habe, dass da ja garkein BLut fliesst, ich fand es komisch, dass mir das vollkommen entgangen war, aber wirklich gestört scheint es mich nicht zu haben. Es soll ja sogar sehr populäre Shooter geben die gänzlich auf Blut verzichten ;)

Ich versuche dir nur zu erklären, dass Gewalt an sich einen Menschen sogar abschreckt, aber ebend dieser ausgelösst wird, wenn man in bestimmt Situationen gelangt. Sprich man bedroht wird.
Dies ist im "normalfall" bei Computerspielen nicht der Fall. Ich habe vor einiger Zeit eine sehr interessante Untersuchung diesbezüglich gelesen.
Grosse teile der Gehirnmasse die wir in einer solchen Panik verspüren werden auch beim Spielen aktiv, jedoch gibt es eine Region die für logik zustendig ist und diese wird bei weitem nicht so stark beansprucht. Das habe ich jetzt sehr simpel geschrieben ich weiss. :)
Daraus lässt sich aber schlussfolgern dass wir uns während eines PCSpiels der nicht real existierenden Bedrohung durchaus bewusst sind. Auch wenn wir trotzdem körperlich die gleichen sym

Pädophilie ist krankhaft. Ich kenne mich da nicht sonderlich gut aus, aber ich hoffe, dass es in zukunft heilmethoden geben wird. Jedoch muss man ganz klar sagen, dass es das eine ist diese neigung zu haben oder diese Neigung auszuleben. Wenn ich persönlich diese störung hätte, würde ich mit sicherheit keine kleinen Kinder belästigen. Wäre der drang zu gross würde ich mir vorher einen Strick nehmen. Für seine triebe kann niemand etwas, aber für asoziales Verhalten schon. Aber das ist ein ganz anderes Thema ;)

Und was WoW im speziellen betrifft weiss ich wovon ich rede, ich hatte diese elenden Schwanzvergleiche zum schlusseinfach satt. Das war mein persönlicher Ausstiegsgrund ;)
TNT.sf
Beiträge: 3809
Registriert: 24.08.2006 16:17
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von TNT.sf »

naja inwiefern pädophilie nun krankhaft ist weiss ich nun auch nicht, ich hielt es einfach für einen ganz normalen geschlechtstrieb, der hin und wieder mal auftaucht, genau wie die homosexualität.

ich will die pädophilen aber natürlich nicht unabdingbar verteidigen. das triebtäter weggesperrt werden ist auf jeden fall sinnvoll, aber das verhindert die taten an sich ja nicht.

deswegen muss man präventiv handeln und da kann man doch sicher mal den pädophilen etwas entgegenkommen.
Eine Raubkatze wie der Tiger oder der Löwe töten nicht aus Spass sondern aus reinem Überlebensdrang. Sie töten auch nicht brutal oder mit hingabe. Sie töten effizient. EIn Löwe springt seine beute an und beisst ihm in die Kehle oder in den Rücken. Er lässt das Tier nicht qualvoll ersticken oder verbluten.
das liegt aber auch daran, daß sie den getöteten körper noch zum verzehr brauchen, aber das hat ja eigentlich nichts mit der von mir angesprochenen problematik zu tuen.

wenn ein mensch im krieg ist tötet er ja auch nicht aus spaß aber trotzdem taucht es hin und wieder auf, daß man seine gegner elendig verenden lässt. es ist eigentlich total unnötig, aber offensichtlich haben solche soldaten dann keine greuel gegen sowas.

und wenn ich die bilder aus abu ghoreib mir so anschaue, da sehen die folternden, amerikanischen soldaten aber danach aus, als hätten sie einen heidenspaß.
man kann es sicherlich auch der menschlichen kreativität zuschreiben immer etwas neues zu finden um seine feinde zu töten und zu quälen.
Würde ein durchschnittlicher PCSpieler einer Entbindung beiwohnen, wo wohl so viel BLut fliesst wie niergendwo sonnst, würden vielen davon übel werden, einige würden sogar umkippen. Da hilft auch nicht die "vorbereitung" durch Killerspiel in denen gedärm durch die gegend fliegt.
das kann sein, kann aber natürlich bei einigen auch den komplett gegenteiligen effekt haben.
kritiker sprechen ja auch nicht umsonst von einer verrohung gegenüber echter gewalt.
Der Mensch hat einen angebohrenen selbsterhaltungstreib, aber keinen Trieb der in zu gräultaten Leitet. Den gibt es schlicht nicht.
machst du das bewusst mit deinen übertreibungen? ich sprach nicht von greueltaten, sondern nur einen hang zur gewalt. alles was darüber hinaus geht fällt in den bereich der psychologie.
Ich wüsste nicht was die gesammt Zeit damit zu tun haben sollte, die Menschen mit einem Spiel verbringen und möchte diesbezüglich mal behaupten, dass du dich gewaltig irrst. Da dies schlecht nachzuweisen ist, kann ich jedoch hier keine Zahlen liefern, jedoch allein die tatsache, dass die Produzierten Egoshooter wesentlich weniger werden ist hier doch schon zu nennen. Ob nun einige Freaks 20 Stunden am Tag in ihrem Keller hocken und Doom3 auf Hardcore durchzocken ist da doch mehr als nebensächlich.
es ist auf keinen fall nebensächlicher, als die tatsache, daß weniger ego shooter produziert werden.

ein kleines beispiel: in deutschland werden sicherlich mehr tischtennisbälle produziert und verkauft, als fußbälle. trotzdem wird in deutschland mehr fußball als tischtennis gespielt, so daß wir daraus schliessen können, daß wir eine fußballnation sind.
nach deiner auffassung wären wir aber eine tischtennisnation.

nur so als vergleich.
ich möchte auch mal gerne von dir hören, warum die produktionsmenge überhaupt rückschlüsse auf meine these ziehen soll.
Klar bei Tombraider stört mich grünes oder blaues blut weil es einfach nicht passt. Jedoch sich zu beschweren bei einem Scifitaktikshooter, dass es ja nicht den konventionellen Kriegsregeln entspricht ist doch wohl mehr als lächerlich.
Ich habe schon den einen oder anderen Egoshooter gespielt, wo ich erst im nachhinein erfahren habe, dass da ja garkein BLut fliesst, ich fand es komisch, dass mir das vollkommen entgangen war, aber wirklich gestört scheint es mich nicht zu haben. Es soll ja sogar sehr populäre Shooter geben die gänzlich auf Blut verzichten
das ist aber deine persönliche empfindung. da ich aber aus deinen bisherigen aussagen schliessen darf, daß du sowieso kein gewaltbejahender mensch bist bildest du in meiner theorie ja auch nur eine ausnahme.

ich denke mal mit diesen populären, blutleeren shootern meinst du sicherlich vorallem die ww2 shooter.
also mir ist es aufgefallen, daß es kein blut gab und ich kann auf jeden fall sagen, daß ich damit nicht alleine da stehe. sonst würde es ja keine blutpatches für diese spiele geben.

und blutpatches sind ja nicht alles. es gibt auch mods für gewalttägiere spiele, die schon blut haben, wo aber das blut sogar noch aufgewertet wird. wie erklärst du mir denn das?
Ich versuche dir nur zu erklären, dass Gewalt an sich einen Menschen sogar abschreckt, aber ebend dieser ausgelösst wird, wenn man in bestimmt Situationen gelangt. Sprich man bedroht wird.
achja und wie sehr schreckt die gewalt den aggressor ab, also der dich bedroht?
Daraus lässt sich aber schlussfolgern dass wir uns während eines PCSpiels der nicht real existierenden Bedrohung durchaus bewusst sind.
aber das ist doch dann eher ein argument für mich. ich hab doch behauptet, daß die menschen zwar den gewalttrieb in sich haben, ihn aber aufgrund der heutigen moral und der daraus resultierenden feigheit versuchen zu unterdrücken.

und im virtuellen hat man diese ängste und moralischen zwicke eben nicht. da kann man seinen gewalttrieb bedenkenlos ausleben.
Benutzeravatar
Don. Legend
Beiträge: 7694
Registriert: 16.02.2006 15:20
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Don. Legend »

boah, respekt an euch beide, für die ganzen Texte, ist das aber nicht n bissl anstrengend?
TNT.sf
Beiträge: 3809
Registriert: 24.08.2006 16:17
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von TNT.sf »

ein wenig, aber neben dem ganzen fanboy gebashe ist man froh, wenn man sich noch so unterhalten kann ^^
Benutzeravatar
Don. Legend
Beiträge: 7694
Registriert: 16.02.2006 15:20
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Don. Legend »

ist halt mal was anderes ^^
keiner einer
Beiträge: 485
Registriert: 31.12.2005 12:16
Persönliche Nachricht:

Beitrag von keiner einer »

TNT.sf hat geschrieben:naja inwiefern pädophilie nun krankhaft ist weiss ich nun auch nicht, ich hielt es einfach für einen ganz normalen geschlechtstrieb, der hin und wieder mal auftaucht, genau wie die homosexualität.

ich will die pädophilen aber natürlich nicht unabdingbar verteidigen. das triebtäter weggesperrt werden ist auf jeden fall sinnvoll, aber das verhindert die taten an sich ja nicht.

deswegen muss man präventiv handeln und da kann man doch sicher mal den pädophilen etwas entgegenkommen.
Pädophili ist kein angeborener Trieb, soviel kann ich dir sagen. Alle bekannten fälle haben eine grausame Kindheit hinter sich oder wurden emotional nicht entwickelt, aber so genau weiss ich das auch nicht.
Eine Raubkatze wie der Tiger oder der Löwe töten nicht aus Spass sondern aus reinem Überlebensdrang. Sie töten auch nicht brutal oder mit hingabe. Sie töten effizient. EIn Löwe springt seine beute an und beisst ihm in die Kehle oder in den Rücken. Er lässt das Tier nicht qualvoll ersticken oder verbluten.
TNT.sf hat geschrieben:das liegt aber auch daran, daß sie den getöteten körper noch zum verzehr brauchen, aber das hat ja eigentlich nichts mit der von mir angesprochenen problematik zu tuen.
Selbst wenn sie den Körper nicht mehr brauchen würden, könnten wir davon ausgehen, dass er keinerlei weiterer Beachtung erfahren würde.
TNT.sf hat geschrieben:wenn ein mensch im krieg ist tötet er ja auch nicht aus spaß aber trotzdem taucht es hin und wieder auf, daß man seine gegner elendig verenden lässt. es ist eigentlich total unnötig, aber offensichtlich haben solche soldaten dann keine greuel gegen sowas.

und wenn ich die bilder aus abu ghoreib mir so anschaue, da sehen die folternden, amerikanischen soldaten aber danach aus, als hätten sie einen heidenspaß.
man kann es sicherlich auch der menschlichen kreativität zuschreiben immer etwas neues zu finden um seine feinde zu töten und zu quälen.
Dies sind wie du aber bereits sagtest absolute ausnahmen und habe 100%ig einen psychologischen hintergrund, der augenzwinkernd als nicht ganz normal tituliert werden kann.:wink:
Würde ein durchschnittlicher PCSpieler einer Entbindung beiwohnen, wo wohl so viel BLut fliesst wie niergendwo sonnst, würden vielen davon übel werden, einige würden sogar umkippen. Da hilft auch nicht die "vorbereitung" durch Killerspiel in denen gedärm durch die gegend fliegt.
TNT.sf hat geschrieben:das kann sein, kann aber natürlich bei einigen auch den komplett gegenteiligen effekt haben.
kritiker sprechen ja auch nicht umsonst von einer verrohung gegenüber echter gewalt.
Der Mensch hat einen angebohrenen selbsterhaltungstreib, aber keinen Trieb der in zu gräultaten Leitet. Den gibt es schlicht nicht.
TNT.sf hat geschrieben:machst du das bewusst mit deinen übertreibungen? ich sprach nicht von greueltaten, sondern nur einen hang zur gewalt. alles was darüber hinaus geht fällt in den bereich der psychologie.
Selbst verständlich mache ich diese Übertreibungen bewusst, da man daran viel deutlicher sehen kann worum es geht. Ein "Hang zur Gewalt" ist wohl ohne weiteres dem psyxhologischen Sektor zuzuordnen. Rein juristisch gesehen könnte man jemanden, der einen anderen pisakt auf die gleiche Stufe stellen, wie jemanden, der jemanden aggressiv gequält hat. Es ist einfach nur eine ausgeprägtere Form.
Ich wüsste nicht was die gesammt Zeit damit zu tun haben sollte, die Menschen mit einem Spiel verbringen und möchte diesbezüglich mal behaupten, dass du dich gewaltig irrst. Da dies schlecht nachzuweisen ist, kann ich jedoch hier keine Zahlen liefern, jedoch allein die tatsache, dass die Produzierten Egoshooter wesentlich weniger werden ist hier doch schon zu nennen. Ob nun einige Freaks 20 Stunden am Tag in ihrem Keller hocken und Doom3 auf Hardcore durchzocken ist da doch mehr als nebensächlich.
TNT.sf hat geschrieben:es ist auf keinen fall nebensächlicher, als die tatsache, daß weniger ego shooter produziert werden.

ein kleines beispiel: in deutschland werden sicherlich mehr tischtennisbälle produziert und verkauft, als fußbälle. trotzdem wird in deutschland mehr fußball als tischtennis gespielt, so daß wir daraus schliessen können, daß wir eine fußballnation sind.
nach deiner auffassung wären wir aber eine tischtennisnation.

nur so als vergleich.
ich möchte auch mal gerne von dir hören, warum die produktionsmenge überhaupt rückschlüsse auf meine these ziehen soll.
Klar gerne. Wenn es irgendjemanden gibt, der weiss ob sich die Produktion und damit der Absatz eines Spieles lohnt, dann sind das die Hersteller. Wenn nun keine Egoshooter mehr gespielt werden, werden auch keine mehr produziert. Um zu deinem Beispiel zu kommen. Ich bin mir nicht sicher, ob tatsächlich mehr Tischtennisbälle verkauft werden, als Fussbälle. Hier spielen ja auch noch jede Menge andere Faktoren eine rolle, denn nur seltend spielt man Fussball nur zu zweit sondern eher mit 22 anstatt mit 2 Personen. Ausserdem ist die haltbarkeit eines Tischtennisballs alles andere als gut, wenn man ihn mit einem Fussball vergleicht ;) Ich bin mir auch nicht sicher, warum wir genau jetzt eine Fussballnation sind, jedoch lässt sich wohl sagen, dass im Fussball weit mehr Geld umgesetzt wird als beim Tischtennis. Soll heissen die Hersteller halten deinen Fussball ganz offensichtlich für alles andere, jedoch bestimmt nicht für einen Egoshooter oder zumindest streben sie dies an ;)
Klar bei Tombraider stört mich grünes oder blaues blut weil es einfach nicht passt. Jedoch sich zu beschweren bei einem Scifitaktikshooter, dass es ja nicht den konventionellen Kriegsregeln entspricht ist doch wohl mehr als lächerlich.
Ich habe schon den einen oder anderen Egoshooter gespielt, wo ich erst im nachhinein erfahren habe, dass da ja garkein BLut fliesst, ich fand es komisch, dass mir das vollkommen entgangen war, aber wirklich gestört scheint es mich nicht zu haben. Es soll ja sogar sehr populäre Shooter geben die gänzlich auf Blut verzichten
TNT.sf hat geschrieben:das ist aber deine persönliche empfindung. da ich aber aus deinen bisherigen aussagen schliessen darf, daß du sowieso kein gewaltbejahender mensch bist bildest du in meiner theorie ja auch nur eine ausnahme.
Exakt das heisst fasst. Laut deiner "Theorie". Zahlen haben wir leider nicht. Das ist unser dilemma.
TNT.sf hat geschrieben:ich denke mal mit diesen populären, blutleeren shootern meinst du sicherlich vorallem die ww2 shooter.
also mir ist es aufgefallen, daß es kein blut gab und ich kann auf jeden fall sagen, daß ich damit nicht alleine da stehe. sonst würde es ja keine blutpatches für diese spiele geben.

und blutpatches sind ja nicht alles. es gibt auch mods für gewalttägiere spiele, die schon blut haben, wo aber das blut sogar noch aufgewertet wird. wie erklärst du mir denn das?
Das sind doch genau die Ausnahmen die du genannt hast. Klar gibt es BLutpatchs, aber guck dir mal die Downloadzahlen an. Die sind selten höher als dreistellig. Das Spiel als solches wird aber wohl eher von fünf oder gar sechsstelligen Spielern gespielt. Ausserdem gibt es eine ganze Reihe BLutleerer Shooter. Z.Bsp. gibt es kein Starwarsspiel, wo BLut dargestellt wird und das nicht nur in der deutschen Version. Ich glaub die einizige ausnahme war dieser Taktikshooter, wo man wie boba fat aussah und trotzdem sind diese Spiele alles andere als Nieschenprodukte.
Ich versuche dir nur zu erklären, dass Gewalt an sich einen Menschen sogar abschreckt, aber ebend dieser ausgelösst wird, wenn man in bestimmt Situationen gelangt. Sprich man bedroht wird.
TNT.sf hat geschrieben:achja und wie sehr schreckt die gewalt den aggressor ab, also der dich bedroht?
Das ist doch garnicht der Punkt, aber wenn du es wissen willst garnicht warum sollte sie auch, aber gehe davon aus, dass wenn ein Typ vor dir steht und du dir einen Finder abbeisst und ihm entgegenspuckt seine Gewalt sich ganz schnell auflösen wird und in was umschlägt??? Exakt in ekel!
Daraus lässt sich aber schlussfolgern dass wir uns während eines PCSpiels der nicht real existierenden Bedrohung durchaus bewusst sind.
TNT.sf hat geschrieben:aber das ist doch dann eher ein argument für mich. ich hab doch behauptet, daß die menschen zwar den gewalttrieb in sich haben, ihn aber aufgrund der heutigen moral und der daraus resultierenden feigheit versuchen zu unterdrücken.

und im virtuellen hat man diese ängste und moralischen zwicke eben nicht. da kann man seinen gewalttrieb bedenkenlos ausleben.


Nein du musst hier unterscheiden zwischen Gewalt was eine von vielen Reaktionen ist und Angst was der auslöser von Gewalt ist. Anstatt gewallt auszuüben könnte man ja auch genauso gut flüchten oder nach hilfe schrein. Deshalb ist Gewalt kein trieb, sondern eine Reaktion die ausgelösst werden muss. Gewallt die ohne Bedrohung entsteht ist nicht normal. Das Gehirn kann ebend diesen Umstand virtuell und real unterscheiden. Könnte es dies nicht, würden wohl die meisten CSler an eine überdosis an Adrenalin längst gestorben sein, so wie ein totgehetztes Karninchen.

Was die Moral anbelangt. Moral ist nicht einfach so auf die Erde gekommen. Die Menschen haben sich dazu entschlossen diese einzuführen, weil sie gemerkt haben, dass alle davon profitieren.
Jemand der diesen Umstand verinnerlicht hat nennt man sozial. Wer dies nicht verinnerlicht hat nennt man asozial.
Da es leider keine ausgleichende Gerechtigkeit gibt, wird es immer auch asoziale Menschen geben, aber wir hoffen das beste ;)
Don. Legend hat geschrieben:boah, respekt an euch beide, für die ganzen Texte, ist das aber nicht n bissl anstrengend?
Es ist schlicht eine Unterhaltung und wie das Wort schon sagt wir werden Unterhalten :wink:
TNT.sf
Beiträge: 3809
Registriert: 24.08.2006 16:17
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von TNT.sf »

Pädophili ist kein angeborener Trieb, soviel kann ich dir sagen. Alle bekannten fälle haben eine grausame Kindheit hinter sich oder wurden emotional nicht entwickelt, aber so genau weiss ich das auch nicht.
gut, es ist vielleicht nicht angeboren, aber du wirst doch zustimmen, daß man nichts für die pädophälie kann.
Dies sind wie du aber bereits sagtest absolute ausnahmen und habe 100%ig einen psychologischen hintergrund, der augenzwinkernd als nicht ganz normal tituliert werden kann.
ja es sind ausnahmen, aber es sind verdammt häufige ausnahmen und nicht solche ausnahmen wie amokläufer.

und im abu ghoreib fall finde ich das schon ein wenig bedenklich. mal ganz davon abgesehen, daß die amis gerne die moralprediger dieser welt wären, so tuen sie auch einiges dafür.
amerikanische soldaten werden auch dafür ausgebildet so etwas eben nicht zu tuen, die menschenrechte zu achten, gefangene gut zu behandeln und respekt gegenüber ausländischen zivilisten zu haben.
aber trotzdem passieren immer wieder solche dinge, abu ghoreib ist ja nur die spitze des eisberges und was ich daran sowieso sehr bedenklich finde ist das sogar eine frau dabei mitgemacht hat.
Selbst verständlich mache ich diese Übertreibungen bewusst, da man daran viel deutlicher sehen kann worum es geht. Ein "Hang zur Gewalt" ist wohl ohne weiteres dem psyxhologischen Sektor zuzuordnen. Rein juristisch gesehen könnte man jemanden, der einen anderen pisakt auf die gleiche Stufe stellen, wie jemanden, der jemanden aggressiv gequält hat. Es ist einfach nur eine ausgeprägtere Form.
also ich bin kein psychologe deswegen wage ich es auch nicht solche fallunterscheidungen zu machen. und eine juristische ansicht hat hier absolut nichts verloren.

deswegen kann ich nur von mir selbst berichten: ich habe durchaus gesagt, daß mir gewalt in spielen freude bereitet, aber ja auch nur in einem gewissen maße.
einen menschen zu foltern oder eine frau zu vergewaltigen ist mir auch virtuell zuwider.

sicher lache ich schonmal, wenn ich in einem spiel vor mir die animation eines verreckenden gegners liegen sehe, aber ich habe trotzdem gewisse grenzen.

in einem film wiederrum finde ich solche szenen garnicht so schlimm, ich finde sie sogar gut, wenn sie dramaturgisch passend sind.
Klar gerne. Wenn es irgendjemanden gibt, der weiss ob sich die Produktion und damit der Absatz eines Spieles lohnt, dann sind das die Hersteller. Wenn nun keine Egoshooter mehr gespielt werden, werden auch keine mehr produziert. Um zu deinem Beispiel zu kommen.
aber das erklärt doch garnichts. es werden doch immer noch haufenweise ego shooter gespielt.
der größte grund, warum nur relativ wenige shooter produziert werden dürften die kosten sein. das sind nunmal mit die teuersten spiele die es gibt.
aber dementsprechend viel setzt man ja auch wieder mit ego shooter um, weil die wenigen doch sehr viel gekauft werden.

was du auch nicht vergessen darfst ist die kontroverse, die gewaltspiele so mit sich bringen. ich glaube den ärger den take 2 und rockstar mit gta immer haben kostet nicht nur noch einiges an geld, sondern auch nerven.
TNT.sf
Beiträge: 3809
Registriert: 24.08.2006 16:17
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von TNT.sf »

Das sind doch genau die Ausnahmen die du genannt hast. Klar gibt es BLutpatchs, aber guck dir mal die Downloadzahlen an. Die sind selten höher als dreistellig. Das Spiel als solches wird aber wohl eher von fünf oder gar sechsstelligen Spielern gespielt. Ausserdem gibt es eine ganze Reihe BLutleerer Shooter. Z.Bsp. gibt es kein Starwarsspiel, wo BLut dargestellt wird und das nicht nur in der deutschen Version. Ich glaub die einizige ausnahme war dieser Taktikshooter, wo man wie boba fat aussah und trotzdem sind diese Spiele alles andere als Nieschenprodukte.
star wars wird aber auch viel von kleineren leuten gespielt

nichtdestotrotz das die anzahl der blutpatches relativ gering ist, selbst wenn sie nur 1 % beträgt, dann sind es immer noch tausende spieler, die sich damit begnügen und ich denke es gibt viele leute die garnichts von diesen blutpatches wissen, weil ihnen das know how fehlt.

ich selber hatte bei den ww2 shootern auch ohne blut jede menge spaß gemacht, aber mit blut war es dann trotzdem einen tick besser.
der unterschied ist jetzt nicht so groß, als wenn man da irgendwas verwerten könnte.
Nein du musst hier unterscheiden zwischen Gewalt was eine von vielen Reaktionen ist und Angst was der auslöser von Gewalt ist. Anstatt gewallt auszuüben könnte man ja auch genauso gut flüchten oder nach hilfe schrein. Deshalb ist Gewalt kein trieb, sondern eine Reaktion die ausgelösst werden muss. Gewallt die ohne Bedrohung entsteht ist nicht normal.
schon wieder dieses normal. hör auf mit diesem wort.

also ich finde es alles andere als abnormal ohne bedrohung gewalt auszuüben.
sowas machen wir doch ständig, wenn auch nur indirekt. aber früher z.b. mussten unsere vorfahren auch ohne bedrohung wehrlose tiere abschlachten, damit sie was zu futtern haben und auch aus älteren kulturen weiss man, daß aus viel niederen motiven gemordert wurde, wie auch heute gemordet wird.
da geht es nicht ums essen, oder ums pure überleben.
es geht auch einfach mal darum zu zeigen, wer der stärkere ist, oder was heute wohl das beliebteste motiv ist: geld bzw. besitz.

du nennst das vielleicht abnormal und auch ich würde aus diesen motiven wohl niemanden schaden zufügen wollen, aber trotzdem halte ich es nunmal für trivial. nur weil ich eine bessere moral habe, bin ich nicht normaler.
keiner einer
Beiträge: 485
Registriert: 31.12.2005 12:16
Persönliche Nachricht:

Beitrag von keiner einer »

TNT.sf hat geschrieben:gut, es ist vielleicht nicht angeboren, aber du wirst doch zustimmen, daß man nichts für die pädophälie kann.
Nein sicher nicht. Keiner kann seine psyche kontrollieren, schon garnicht, wenn dinge so tief verwurzelt sind.
Dies sind wie du aber bereits sagtest absolute ausnahmen und habe 100%ig einen psychologischen hintergrund, der augenzwinkernd als nicht ganz normal tituliert werden kann.
TNT.sf hat geschrieben:ja es sind ausnahmen, aber es sind verdammt häufige ausnahmen und nicht solche ausnahmen wie amokläufer.
Ich glaube wir können wohl kaum hier von einer häugikeit sprechen. In Irakischen gefängnissen war folterung mit sicherheit keine normalität und es ist auch keine normalität, dass Soldaten ihre unterlegenen Gegner quälen das sind defintiv einzelfälle und ich frage mich ernsthaft, warum du hier von einer Masse sprechen willst. Aber ich nenne dir eine gegenzahl, die alles andere als niedrig ist 8831 Vergewaltigungen allein in deutschland im Jahr 2004 tendenz steigend und das sind nur die angezeigten Fälle. Die dunkelziffer sprengt dies um längen. DAS ist wohl mehr als eine Ausnahme!
TNT.sf hat geschrieben:und im abu ghoreib fall finde ich das schon ein wenig bedenklich. mal ganz davon abgesehen, daß die amis gerne die moralprediger dieser welt wären, so tuen sie auch einiges dafür.
amerikanische soldaten werden auch dafür ausgebildet so etwas eben nicht zu tuen, die menschenrechte zu achten, gefangene gut zu behandeln und respekt gegenüber ausländischen zivilisten zu haben.
aber trotzdem passieren immer wieder solche dinge, abu ghoreib ist ja nur die spitze des eisberges und was ich daran sowieso sehr bedenklich finde ist das sogar eine frau dabei mitgemacht hat.
Wie gross die dunkelziffer solcher Taten ist wissen wir nicht. Es gibt auch garkeinen Grund hier zu spekulieren, dass dabei sogar eine Frau dabei war, sollte dich doch sogar eher nachdenklich machen.
TNT.sf hat geschrieben:deswegen kann ich nur von mir selbst berichten: ich habe durchaus gesagt, daß mir gewalt in spielen freude bereitet, aber ja auch nur in einem gewissen maße.
einen menschen zu foltern oder eine frau zu vergewaltigen ist mir auch virtuell zuwider.

sicher lache ich schonmal, wenn ich in einem spiel vor mir die animation eines verreckenden gegners liegen sehe, aber ich habe trotzdem gewisse grenzen.

in einem film wiederrum finde ich solche szenen garnicht so schlimm, ich finde sie sogar gut, wenn sie dramaturgisch passend sind.
Lachen kann ich bei einem Spiel auch mal sicher. Ich find es lustig, wenn das Modell durch die Luft wirbelt und sich an irgend einem Zaun verfängt, aber doch nicht weil es brutal ist, sondern weil es Spass macht. Ich habe auch schadenfreude wenn ich einem Freund einen virtuellen Kopfschuss verpasse oder ihn im Nahkampf absteche, aber ich ergöze mich dabei nicht an der vermeintlichen Brutalität.

TNT.sf hat geschrieben:aber das erklärt doch garnichts. es werden doch immer noch haufenweise ego shooter gespielt.
der größte grund, warum nur relativ wenige shooter produziert werden dürften die kosten sein. das sind nunmal mit die teuersten spiele die es gibt.
aber dementsprechend viel setzt man ja auch wieder mit ego shooter um, weil die wenigen doch sehr viel gekauft werden.

was du auch nicht vergessen darfst ist die kontroverse, die gewaltspiele so mit sich bringen. ich glaube den ärger den take 2 und rockstar mit gta immer haben kostet nicht nur noch einiges an geld, sondern auch nerven.
Du musst dir eins vor augen halten, wenn ein Hersteller mit einem Spiel geld verdienen kann dann wird er das auch tuen. Klar sind die Spiele teuer zu produzieren, aber man verdient letzten endes ja doch wieder daran, jedoch scheint ebend dies nicht mehr gewehrleistet zu sein. Wenn Publisher keine Shooter mehr vertreiben wollen, dann liegt das nicht daran, dass die Kosten zu hoch sind, sondern daran, dass man die kosten nicht mehr wieder reinholt. Und nochwas Take2 hat da einen ganz grossen Bock geschossen und das Image ist dahin, aber glaubst du ernsthaft das die Zeilgruppe das interessiert? Nein wohl kaum, Sicher werden jetzt ein paar weniger GTAs von Oma und Opa verschenkt werden, aber solange Take2 mit GTA Geld verdienen und die Anwaltkosten decken kann, so lange werden sie auch GTAs produzieren das ist mal sicher wie das Amen in der Kirche.
TNT.sf hat geschrieben:star wars wird aber auch viel von kleineren leuten gespielt
Das ist doch nicht wahr. Die meisten Starwarsfans sind wesentlich älter als du glaubst und die Zielgruppe für einen Shooter ist immer etwas höher. Klar gibt es auch die jüngeren Fans, aber die mehrzahl der Starwarsspieler ist alles andere als Kindlich.
TNT.sf hat geschrieben:nichtdestotrotz das die anzahl der blutpatches relativ gering ist, selbst wenn sie nur 1 % beträgt, dann sind es immer noch tausende spieler, die sich damit begnügen und ich denke es gibt viele leute die garnichts von diesen blutpatches wissen, weil ihnen das know how fehlt.

ich selber hatte bei den ww2 shootern auch ohne blut jede menge spaß gemacht, aber mit blut war es dann trotzdem einen tick besser.
der unterschied ist jetzt nicht so groß, als wenn man da irgendwas verwerten könnte.
Es sind noch weit weniger als 1 % und so viel wird es den Leuten ja wohl nicht bdeuten, sonnst wäre es wohl wesentlich populärer oder die Leute würden gleich nurnoch importspiele Spielen. Das ist aber schlicht nicht der Fall. Ich wüsste wirklich gerne was da "einen Tick" heissen soll. Ich kann mich noch daran erinnern, dassein Freund während einer Lan bei mir die Schatten und noch ein paar nette gimicks aus dem Spiel entfernte. Ich habe es schlicht nicht gemerkt und ich behaupte, dass es mit BLut genau das gleiche wäre. Klar wenn es aufeinmal grün statt rot wäre würde es einem sofort ins auge stechen, aber das fehlen würde man nach einer Zeit garnicht merh wahrnehmen.
schon wieder dieses normal. hör auf mit diesem wort.

also ich finde es alles andere als abnormal ohne bedrohung gewalt auszuüben.
sowas machen wir doch ständig, wenn auch nur indirekt. aber früher z.b. mussten unsere vorfahren auch ohne bedrohung wehrlose tiere abschlachten, damit sie was zu futtern haben und auch aus älteren kulturen weiss man, daß aus viel niederen motiven gemordert wurde, wie auch heute gemordet wird.
da geht es nicht ums essen, oder ums pure überleben.
es geht auch einfach mal darum zu zeigen, wer der stärkere ist, oder was heute wohl das beliebteste motiv ist: geld bzw. besitz.

du nennst das vielleicht abnormal und auch ich würde aus diesen motiven wohl niemanden schaden zufügen wollen, aber trotzdem halte ich es nunmal für trivial. nur weil ich eine bessere moral habe, bin ich nicht normaler.
Wann übst du denn bitte im Altag Gewalt aus? Ich kämpfe nicht mit meinen Mitmenschen um ein Brötchen oder Klopfe mir wie wilt auf die brust und schleife dann niedergeschlagene Frauen in meinen Bau.
Unsere Vorfahren MUSSTEN tiere TÖTEN (nicht abschlachten). Da sie ohne Nahrung nicht überleben hätten können. Die Inka haben Menschen geopfert. Aus unser heutigen sicht aus niederen Motiven. Doch für sie war kjalr, wenn sie keine weiteren Menschen opfern, würden sie alle sterben.
EInfach mal zu zeigen, wer der Stärke ist ist doch wohl der simpelste Grund warum man Brutal wird. Das Teritorium ist verletzt worden man fühlt sich bedroht. Klar nicht unbedingt lebensbedroht, aber man ist bedroht.
Da ist keine Brutalität aus Lust im Spiel, sondern es wird immer eine notwendigkeit vorrausgesetzt. Ob die Brutalität gerechtfertigt ist und in einem angemessenen Masse erfolgt ist ja wieder eine ganz ganz andere Frage.