Capcom: Tester gesucht!
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Derjeniege
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Bestofmethodman
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Naja...
...die Bezahlung ist wirklich dürftig...
Mit ~15000 Pfund kommst du in Japan nicht weit, daher würde ich der Sache eher abraten
Würd mich nicht wundern das man in dem ganzen Jahr netto +/- 0 macht
Mit ~15000 Pfund kommst du in Japan nicht weit, daher würde ich der Sache eher abraten
Würd mich nicht wundern das man in dem ganzen Jahr netto +/- 0 macht
- Max Headroom
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localisation tester
Naja, man MUSS sich im klarem sein, dass man hier nicht nebenan in's nächste Büdchen geht und ein Spiel mal testet. Man sollte auch eine gewisse Portion Mut und möglichst gute Japan(isch) Kenntnisse mitbringen, denn man kann nicht "einfach so" auf seinen Döner vertrauen... im fernem OstenDerjeniege hat geschrieben:Den Job kann man wohl als Alptraum bezeichnen. Menschen, mit denen man kein Wort wechseln kann, immer wieder den gleichen Spielabschnitt testen. Macht beim erstenmal ja noch Spass, beim 100. mal kommt das Kotzen.
Das heisst, man sollte sich schon vorher mit der Kultur und der Sprache befassen, so wie ein Vollblut-Deutscher, der nach Australien auswandert. Der wird es auch sehr schwer haben, da wohl kaum ein Nachbar mit ihm auf Deutsch die Papiere durchgeht.
Auch sollte man sich die Anfrage genau durchlesen...
Es geht hier weniger um einen Zocker, der alle Levels auf korrekte Items überprüft, sondern eher um Sprachkenntnisse, kulturelles Wissen und Qualitätssicherung. Zum Beispiel ein Test, ob die Übersetzung korrekt ist, ob die richtigen Wörter für die Situation benutzt wurden und ob alles auch korrekt angezeigt wird. Textboxen, die zu groß, zu klein oder zu schnell/langsam durch die gegen scrollen, können nervenThe main responsibilities will be to test pre-release video games, ensure that the in-game language meets internal and external quality standards and to carry out software evaluation.
Du hast aber Recht. Es geht hier nicht darum, ein Game mit einer Pizza und Cola erstmal durchzuspielen und sich dann über den zu laschen Endgegner zu beschweren. Es geht hier darum, ob "Bitte legen sie die Memorycard ein" oder lieber "Bitte Speicherkarte einlegen" benutzt werden soll. Kaum ein vernünftiger Übersetzer wird "Das Speichern wird vorbereitet" als korrekte Übersetzung durchgehen lassen. Es ist zwar grammatisch korrekt und möglicherweise Wort für Wort sauber aus dem Wörterbuch übernommen, nur kollokiert es nicht gut. Sozusagen "passt" so nicht gut in unsere alltägliche Sprachweise
Wer also statt eines flinken Fingers am Pad noch korrekte Sprachwissenschaft aus der Universität und ggf. gar Japanisch-Kenntnisse mitbringen kann, und dazu noch keine Angst for dem Leben im fernem Osten hat - oder einfach verrückt genug dazu ist - der sollte sich ruhigen Gewissens bewerben.
Ich bin zwar "Made in Italy", doch mein Italienisch ist *extrem* eingerostet. Ich beherrsche es nur noch passiv gut genug, aktiv bin ich eine Niete. Auch beim japanischem bin ich ohne Kanji-Lexikon und Grammatikbücher kaum der Rede wert und würde neben einen Vollblut-Übersetzer aus dem Profibereich gnadenlos in den Boden gestampft werden. Habe erst heute wieder erfahren müssen, dass die Übersetzung unserer Gruppe teilw. erstklassig, teilw. aber auch "knapp daneben" war
Diese Erfahrung... Tag für Tag... an einem fremden Ort, in einer fremden (Alltags-)Sprache und ohne Möglichkeit mal schnell in das Germanische zu flüchten... zum reinen Spieletesten ist das für Fremde die Hölle. Für mich als verrücktes Übersetzerkleinkind ein Traum. Könnte das größte (Grafik-)Adventure meines Lebens werden
- Max Headroom
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chotto offu topikku
Ich hoffe, du hast auch gleich Eis gegen die Wok-großen Beulen verteiltPesttod hat geschrieben:Sorry, aber ich bin da erstmal auf 180, muss gleich mit der Bratpf.... mit dem Wok um mich werfen....
(..Leben in Japan..)
Respekt. Bist nicht der einzigste, der so denkt. Wie gesagt, einige sind wieder zurück, aber einige hier (inkl. mich) träumen über einen "etwas" längeren Aufenthalt. Natürlich will ich nicht *jetzt* Hals über Kopf plötzlich dort hinziehen, aber für einen Blick in das Alltagsleben wäre dieser Job ein fantastisches "Praktikum".
honto ?Hab auch mittlerweile knapp 1,5 Jahre hier gearbeit, bin aber rein sprachlich gesehen nicht gerade ein Held. Gegen Kanji hab ich eine antisympatische Abneigung...oder ...wie sagt man? Kanji wa chotto nigatte desu. :wink:
Wenn man von den Kanjis umzingelt ist und nicht vor ihnen flüchten kann, dann bleibt einem da nichts anderes übrig als sie zu lernenWas solls, immer ueben, dann wirds schon.
Hier ist die Motivation, sie tagtäglich immer wieder aufzuschlagen und "irgendwie" zu nutzen, nicht gerade hoch. Der einzigste Ort ausserhalb der Uni, wo ich die Übungen praktizieren kann, ist die Japan-Kollonie in Düsseldorf und Köln. Da bleiben nicht gerade sehr viele Kanjis hängen, wenn man eine Woche später schon eine andere Lektion durchgeht.
Habe zwar Metal Gear Solid und Final Fantasy VII auf japanisch hier, aber normale "Alltagssprache" wird dort auch nicht praktiziert. Ich kann ja wohl schlecht mit Snakes Dialekt in den Asia-Shop reingehen und nach Calpis nachfragen
gomen. Ich meinte ja genau die. Damit raus und einkaufen zu gehen... DAS nenne ich "peinlich"Also Badezimmerschlappen gibts nicht, die findet man nur in Toiletten, und dort bleiben sie auch drin!
(..grapschen..)
Krass... ein Kuss ! Direkter kann man ja wohl kaum werden. Panti-Blicke sind bekannt. Der Blick auf das Höschen wird im Anime-Bereich "Fanservice" genannt
Einer gebürtigen deutschen Lehrerin von mir ist etwas anderes passiert. Sie ging nachts zu Fuß nach Hause und stand an einer roten Ampel. Als sie grün wurde und sie die Strasse überquerte, machte der Wagen an der Ampel plötzlich die Scheinwerfer aus ! Sie bekam Angst und ging schnellen Schrittes zu ihrer Wohnung. Dort meinte ihre Mitbewohnerin nur, das sie keine Angst zu haben brauche... dort in der Umgebung würden viele Autofahrer dies an der Kreuzung machen. Der Grund war, das die Autofahrer nicht gerne die Fußgänger durch ihr grelles Scheinwerferlicht blenden wollten, denn es ging Bergauf und der Lichtkegel wäre sonst mitten im Gesicht. Eine völlig neue Erfahrung für eine teutonische Frau
Herzliche grüße nach HauseWie gesagt, Kanji sind nicht mein Ding, deshalb hab ich mein Weibchen zu Hilfe gerufen Deine Kanji aufzulosen. Sumimasen, demo Kanji wa kakimasen, zanen.
Kein Problem... wenn du meinen Text von Heute bekommen hättest, wärst du wohl ohnmächtig geworden
ee... ja mata raishyû...Ja, mata ashita.
Bin dieses Wochenende nämlich bei Freunden eingeladen
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johndoe-freename-94897
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Na dann wuensch ich Dir ein schoenes Wochenende mit Deinen Kanjifreunden! :wink:
Sicher werd ich auch Kanji ueben, mach ich auch mittlerweile, sind aber eben wenige, die im Kopf bleiben. Am besten ists, wenn man einen lebensnahen Text mit Kanji bearbeitet, den man eben auch am besten taeglich anwenden kann, so wie "Auto, Mensch, bla bla. Solche Uebersetzungen, wie ihr sie macht, bringen vermutlich nicht viel wenn man gelerntes im Nachhinein nicht anwendet.
Das mit den Autos, ja das stimmt genau, die meisten Japaner schalten vom normalen Licht ins Standlicht wenn sie an der Kreuzung stehen, um den Gegenueber nicht zu blenden. Und auch das Auto vor einem, eben damit man nicht von hinten den Vordermann bestrahlt. Find ich wirklich gut. Ansonsten ist autofahren furchtbar hier, viel zu langsam. Omas und Opas fahren mit ihren Krankenfahrstuehlen auf der Strasse lang und behindern masssiv den Verkehr. Die Schulkinder fahren gleich mal zu dritt nebeneinander auf der Strasse, irgendwie interessiert nur die Polizei was auf der Strasse passiert. Es ist zwar nicht wie in Italien (Ich war mal 3 Wochen auf Sizilien, war wunderschoen!), aber in Japan gehts auch nicht gerade wie in Deutschland zu.
nun, ich verabschiede mich! ganbatte kudasai!
Sicher werd ich auch Kanji ueben, mach ich auch mittlerweile, sind aber eben wenige, die im Kopf bleiben. Am besten ists, wenn man einen lebensnahen Text mit Kanji bearbeitet, den man eben auch am besten taeglich anwenden kann, so wie "Auto, Mensch, bla bla. Solche Uebersetzungen, wie ihr sie macht, bringen vermutlich nicht viel wenn man gelerntes im Nachhinein nicht anwendet.
Das mit den Autos, ja das stimmt genau, die meisten Japaner schalten vom normalen Licht ins Standlicht wenn sie an der Kreuzung stehen, um den Gegenueber nicht zu blenden. Und auch das Auto vor einem, eben damit man nicht von hinten den Vordermann bestrahlt. Find ich wirklich gut. Ansonsten ist autofahren furchtbar hier, viel zu langsam. Omas und Opas fahren mit ihren Krankenfahrstuehlen auf der Strasse lang und behindern masssiv den Verkehr. Die Schulkinder fahren gleich mal zu dritt nebeneinander auf der Strasse, irgendwie interessiert nur die Polizei was auf der Strasse passiert. Es ist zwar nicht wie in Italien (Ich war mal 3 Wochen auf Sizilien, war wunderschoen!), aber in Japan gehts auch nicht gerade wie in Deutschland zu.
nun, ich verabschiede mich! ganbatte kudasai!
- Coorne
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Andere Sprachen leren, war immer schon das Sprechen und verstehen (Sprache) immer besser, als das lesen. Weil beim lesen muss man erst verstehen was einer vor sich hatt, im Gehirn umdenken was diese Buchstaben zusammengebaut bedeutetn. und dann noch verstehen was dieser Satz auch uns sagen will...
in der gesprochende Sprache, hatt man einen gegenueber. und wenn man nicht unbedingt eine Niete in erkennen von Koerpersprache ist. lernt man sehr schnell was der gegenueber will. Da muss man ja keine Schrift erkennen usw... da gehts direkt zu den teil, was will er uns sagen, durch...
Semimasen, ja mata.
Mfg,
Coorne
in der gesprochende Sprache, hatt man einen gegenueber. und wenn man nicht unbedingt eine Niete in erkennen von Koerpersprache ist. lernt man sehr schnell was der gegenueber will. Da muss man ja keine Schrift erkennen usw... da gehts direkt zu den teil, was will er uns sagen, durch...
Semimasen, ja mata.
Mfg,
Coorne
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johndoe-freename-94897
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Hmm, es ist so, das Verstehen leichter ist als Sprechen, in jeglicher Form, da man das Wort bzw. das Zeichen schonmal direkt vor sich hat (bzw. im Ohr).
Beim Sprechen kommt nochmal der Teil des "nach dem Wort suchen" dazu, und wenn man dort im Hirn ploetzlich an der Tuer "Bin im Urlaub" haengen hat, und das Wort auf biegen und brechen nicht weis oder findet, (obwohl man es vor fuenf Minuten gelernt hatte (eigene Erfahrung!), dann Dankeschoen.
Das schlimme ist, das Sprache aehnlich wie ein Muskel funktioniert, natuerlich nicht wirklich, aber es bedarf am besten taeglicher Uebung, ansonsten verschwindet ein Teil, bis zum Schluss nur noch die Basis, also ein duenner armseeliger Muskel zurueckbleibt. Das bedeutet wiederum Druck, und das kann dann stressen. ( Ich red von Fremdspracherlernung)
Ohne Koerpersprache bist Du auf Dein Vokabular angewiesen, vergiss das nicht. Und es heisst "Sumimasen", hach, wenigstens einmal Sensei sein...
Beim Sprechen kommt nochmal der Teil des "nach dem Wort suchen" dazu, und wenn man dort im Hirn ploetzlich an der Tuer "Bin im Urlaub" haengen hat, und das Wort auf biegen und brechen nicht weis oder findet, (obwohl man es vor fuenf Minuten gelernt hatte (eigene Erfahrung!), dann Dankeschoen.
Das schlimme ist, das Sprache aehnlich wie ein Muskel funktioniert, natuerlich nicht wirklich, aber es bedarf am besten taeglicher Uebung, ansonsten verschwindet ein Teil, bis zum Schluss nur noch die Basis, also ein duenner armseeliger Muskel zurueckbleibt. Das bedeutet wiederum Druck, und das kann dann stressen. ( Ich red von Fremdspracherlernung)
Ohne Koerpersprache bist Du auf Dein Vokabular angewiesen, vergiss das nicht. Und es heisst "Sumimasen", hach, wenigstens einmal Sensei sein...
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johndoe-freename-94897
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- Max Headroom
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Geschriebenes vor sich ...
Dies ist sehr individuell und lässt sich sicherlich nicht pauschal auf alle übertragen. Es gibt einige, die sind sprachlich sehr begabt und können grammatische Strukturen in der gesprochenen Sprache regelrecht aus dem Ärmel zaubern. Doch ohne die Schrift hat man trotzdem nicht "die Sprache" an sich gelernt. Ebenfalls gibt es das in der geschriebenen Form: Menschen, die fast poetische Texte verfassen können, dafür stotternd nicht wissen, wie sie es dem gegenüber "in Echtzeit" mitteilen können.Coorne hat geschrieben:[..Sprechen besser als Lesen..]
(..)in der gesprochende Sprache, hatt man einen gegenueber. und wenn man nicht unbedingt eine Niete in erkennen von Koerpersprache ist. lernt man sehr schnell was der gegenueber will. Da muss man ja keine Schrift erkennen usw... da gehts direkt zu den teil, was will er uns sagen, durch(..)
Normalerweise hat sich die Sprache zuerst gebildet und dann im Laufe der Geschichte wurde die Schrift an die Sprache angepasst. Heute gibt es auch Ausdrücke wie die Anglizismen ("Ich *downloade* das *File*") oder Abkürzungen (LOL, AFAIK), die ihren Weg in die Sprache gefunden haben. In den USA ist dies zur Zeit sehr gut zu beobachten. Aber hier hat jede Sprache ihre eigene Wege.
Was die Körpersprache betrifft... vertraue nicht immer deinen Augen. Der Gegenüber kann dich anlächeln und dir die Hand reichen, und im zweitem Schritt einen Staubsauger und ein Jahresabo einer Häkelzeitschrift verkaufen
In der geschriebenen Sprache sind emotionale Ausdrücke zumeist klar angegeben. Sachliche Texte sind nüchtern-kühl und entweder heisst der Satz "so" oder es ist falsch. Da kann man nicht sagen: "Er lächelte, also muss es was lustiges sein". Zwar sind sie vom Satzbau zumeist komplexer als eine Alltags-Konversation, dafür aber aufschlüssbar und klar definierbar. Es steht ja da Schwarz auf Weiss vor einem. Besonders im Japanischem ist es so, dass in der Alltagssprache sehr viel weggelassen wird, was dem Gegenüber vorher mitgeteilt wurde. Wenn man nur einen Augenblick nicht aufpasst, ist der Rest der Konversation kaum ersichtlich. Auf dem Papier hat man den Vorteil, zurückzublättern und mitzubekommen, WAS der Kerl da mit "Du weisst, *es* ist teuer" gemeint hat. Für manche ist das (japanische) schriftliche dadurch einfacher als die gesprochene Sprache, und dies trotz der tausende von Zeichen.
Man muss zwar nicht die Schrift lernen, um seinen Gegenüber beim sprechen zu verstehen. Aber es ist *sehr* hilfreich, wenn man wenigstens rudimentäre Kenntnisse besitzt. Dann erkennt man z.Bsp. zumindest Vergleichsstrukturen ("Das X ist größer als das Y") und kann dies von anderen Sätzen ("Herr X traf sich mit Y um über Z zu sprechen") schon anhand der Grammatik unterscheiden.
Sprache ist schon ein komisches Ding. Es hat viele Fallstricke die man umschiffen sollte, als auch Konventionen, an die man sich halten muss. Hier an der Uni wirst Du es tagtäglich hören... Chinesisch, Japanisch oder Koreanisch zu lernen, ohne die Schrift wenigstens rudimentär zu können, ist ein Horror und wird einem in vielen Situationen den einen oder anderen Nerv rauben, weil da einfach eine "Lücke" im sozialem Leben ist, die eigentlich gefüllt sein müsste
Zum "mal so" labern, ist Körpersprache hilfreich. Aber sie stößt sehr sehr schnell an ihre Grenzen. Urlaub nur anhand von Hand- und Fußbewegungen zu buchen - dies möchte ich nicht versuchen ! Womöglich lande ich noch irgendwo in der tiefsten Pampa von Kurdschesbistan-Nord
Um kurz mal wieder On-Topic zu werden...
Wie sieht's mit der Körpersprache in den Games aus ? Habe erst kürzlichst wieder das gute alte Dino-Crisis auf der PSone gesehen, so ganz ohne Gesichtsausdrücke. Wie sollte ich denn da erkennen können, ob der Charakter nun Wut verspührt oder doch nur unter Drogen steht ?
Da wird die Gefühlswelt entweder durch die Synchro oder durch gute Untertiteln gestützt. Hat man unmotivierte Sprecher erwischt, vergeht der Flair der Szene und man nickt vor dem Screen ein. Hat man Müll bei den Untertiteln fabriziert, wird ein ironischer Kommentar der Ausgangssprache plötzlich zu einer womöglich bierernsten und absolut unpassende Aussage in der Zielsprache verdreht. Das erkennen solcher Feinheiten und das richtige "Übersetzen" in die Ausgangssprache, ist das Salz in der Suppe eines "lokalisierten" Games. Leider Gottes findet man nur eine kleine handvoll Spiele, die diesen Spagat heil überstanden haben. Und dies ist auch der Grund, warum Importeure auch 20 Jahre nach dem Konsolenboom weiterhin viel zu tun haben
- Max Headroom
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;)
Hi Pesttod.
Sind alte Computer-Freunde und wir hatten ein LAN-Treffen mit "Call of Duty 2", welches wir ausgiebig im Multiplayer-Modus getestet haben. Mann, das einzigste Game, das meinen Laptop zum runterfahren zwang ! Akute Überhitzung ! Ein Aufbocken des Teils war die provisorische Lösung für den Abend 
Wenn man von Anfang an nicht konsequent BEIDES praktiziert, kommt man schnell in Dein beschriebenes "Muskelproblem", das man zwar vieles versteht, aber selbst kaum was ausdrücken kann. Bei mir ist das nun mit der italienischen Sprache so. Würde ich für 1 Jahr nach Italien ziehen, wäre es wieder aufgefrischt. So allerdings ist der "Aktivmuskel" ziemlich kümmerlich zusammengeschrumpft.
Das visuelle als auch das akkustische Erkennen einer Sprache klappt bei vielen Menschen erstaunlich gut. Doch das aktive an der Sprache, welches einen Menschen auch aktiv in das soziale Umfeld integrieren könnte, wird oder kann manchmal nicht praktiziert werden. Doch gerade durch das üben und korrigieren der aktiven Sprache, kann ein riesiger Grossteil des passiven Sprachwissens gestärkt, und viele (erdachte) geschriebene Fehler korrigiert werden. Man bekommt ja sofort ein Feedback vom Gegenüber. Rümpft er/sie die Nase, dann sollte man entweder schleunigst eine Korrektur vorschlagen oder sich unauffällig aus dem Staub machen
Stülpt man auf die erlernte und richtig ausgesprochene Spache dann die Schrift drüber, dann kann man schon sehr gut in ein noch so exotisches Land überleben
Sorry, das ich dich enttäuschen muss. Aber keiner der Anwesenden hatte nur einen blassen Schimmer eines einzigen Kana-ZeichensNa dann wuensch ich Dir ein schoenes Wochenende mit Deinen Kanjifreunden!
Das ist das altbekannte Leid von AKTIVEM Können der Sprache und dem PASSIVEM Verstehen derselben.Hmm, es ist so, das Verstehen leichter ist als Sprechen, in jeglicher Form, da man das Wort bzw. das Zeichen schonmal direkt vor sich hat (bzw. im Ohr). Beim Sprechen kommt nochmal der Teil des "nach dem Wort suchen" dazu (..)
Wenn man von Anfang an nicht konsequent BEIDES praktiziert, kommt man schnell in Dein beschriebenes "Muskelproblem", das man zwar vieles versteht, aber selbst kaum was ausdrücken kann. Bei mir ist das nun mit der italienischen Sprache so. Würde ich für 1 Jahr nach Italien ziehen, wäre es wieder aufgefrischt. So allerdings ist der "Aktivmuskel" ziemlich kümmerlich zusammengeschrumpft.
Das visuelle als auch das akkustische Erkennen einer Sprache klappt bei vielen Menschen erstaunlich gut. Doch das aktive an der Sprache, welches einen Menschen auch aktiv in das soziale Umfeld integrieren könnte, wird oder kann manchmal nicht praktiziert werden. Doch gerade durch das üben und korrigieren der aktiven Sprache, kann ein riesiger Grossteil des passiven Sprachwissens gestärkt, und viele (erdachte) geschriebene Fehler korrigiert werden. Man bekommt ja sofort ein Feedback vom Gegenüber. Rümpft er/sie die Nase, dann sollte man entweder schleunigst eine Korrektur vorschlagen oder sich unauffällig aus dem Staub machen
Stülpt man auf die erlernte und richtig ausgesprochene Spache dann die Schrift drüber, dann kann man schon sehr gut in ein noch so exotisches Land überleben
- Don. Legend
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