Valve: Welche Hersteller wollen Steam Machines bieten?

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Nightfire123456
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Re: Valve: Welche Hersteller wollen Steam Machines bieten?

Beitrag von Nightfire123456 »

Temeter  hat geschrieben:@Nightfire123456
Jep, viele Leute kaufen sich einen Laptop nicht wegen der Mobilität, sondern weil er kompakt ist, mit einem minimum an Kabeln auskommt, und einfach aufzustellen ist, womit er z.B. gut in ein Wohnzimmer passt. Von einer Steambox kann man das nicht gerade behaupten, da du gleichzeitig noch mit Maus und Tastatur sowie einem ordentlichen Sortiment an Kabeln hantieren musst.

Ich sehe dazunicht, warum diese Leute kein Laufwerk benötigen sollten, gerade bei so teuren Geräten. Noch weniger will diese Zielgruppe mit multiplen Betriebsystemen rumhantieren - überhaupt, dazu noch Linux für Leute mit wenig Ahnung von Computern, srsly? Außerdem bleibt die Frage, wie komfortabel Windows auf einem Fernseher überhaupt ist. Zum Arbeiten oder surfen eignet sich das auf jeden Fall weniger.

Beim Preis ging übrigens niemand aus, dass es günstiger als ein normaler PC ist, KA wo du das her hast. Statdessen sind die Dinger richtig teuer. 1090$ für einen I3 und eine GTX 765 Mobile? Oder 1400$ für einem I5 und eine GTX 760? I7 und 780 2600$? Damit sind die Dinger von der Ausstattung teils teurer als Laptops, nur dass die noch ein Komplettsystem drumherum gebaut haben.
Stimmt nicht so kompakt wie ein laptop aber halt auch nicht so fett wie ein normaler Tower. Passt also gut zwischen die beiden Klassen.

Mir gefällt die Entwicklung auch nicht aber es ist nunmal Fakt das selbst bei gut Ausgestatteten Ultrabooks immer öfters das optische Laufwerk weggelassen wird. Und das schlimme ist die Geräte verkaufen sich ja trotzdem noch recht gut, daher geht der Trend definitv in die Richtung. Wenn alles schon vorbereitet ist und ich nur noch Auswählen muss ob ich Steam oder Windows starten muss ist das doch in Ordnung. Ausserdem war doch mal angedacht das man direkt von Steam OS ins Windows booten kann. Wenn das gut gelöst wird denke ich durchaus das man das jeden User näher bringen kann. Steam zocken, Windows alles andere...ich denke das müsste jeder recht schnell verstehen. Das Ziel müsste halt sein das der Endkunde vom Linux Gerüst so gut wie nix mitbekommt. Und mit Windows 8 und seinen großen Kacheln geht es eigentlich auch am TV ganz gut zu nutzen. Ob man mit so einem Gerät wircklich arbeiten will wage ich zu bezweifeln aber für Leute die nur E-mails, Facebook, bilder ausdrucken oder vielleicht mal ein kleines Briefchen schreiben wollen wohl ausreichend. Zumindestens Sinniger als die neuen Smart TV´s.

Das mit den Preis habe ich in schon vielen Foren gelesen und auch hier gehen einige Kommentare in die Richtung. Manche dachten anscheinend sogar das es günstiger werden könnte als sich selber einen zusammenzustellen. Das die Teile Teurer sind als Laptops sieht nur auf den ersten Blick so aus. Du darfst nicht vergessen das die Laptops ja nur die kastrierten M Prozessoren mit weniger Kernen haben. Daher bekommst du bei den Steam Machines schon mehr fürs Geld. Ich finde die Preise aber auch noch recht überzogen, muss wohl so sein weil es die ersten sind. Oder sie wollen wircklich nur die Leute ansprechen die sich davor teure Alienware und ähnliche Geräte gekauft haben, was ich aber nicht hoffe.

Das Thema ist schon sehr spannend. Die Steam Boxen könnten die neue PC Klasse für Gamer werden, aber das ganze könnte genauso gut nach hinten los gehen und die Teile werden nur Staub ansetzen weil sich niemand dafür interessiert. Die Idee dahinter halte ich für ziemlich gut, jetzt liegt es an Valve den Kunden die Geräte näher zu bringen und die Hersteller dazu zu animieren mit den Preisen etwas runter zu gehen
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tschief
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Re: Valve: Welche Hersteller wollen Steam Machines bieten?

Beitrag von tschief »

greenelve hat geschrieben:Dadurch würden die Dinger auch zu Computern ohne Maus/Tastatur verkommen. Durch die vorgegebene Hardware haben die Konsolen erste ihre Bezeichnung verdient. Die "Generation" durch bessere Hardware, neue Spiele die auf den alten Kisten nicht mehr laufen. Sollten Steam-Machines so frei wie Rechner sein, gäbe es all das nicht.


Ich frag mich ohnehin, für welchen PC Spieler die Maschine interessant sein soll. Es kann erst mal weniger als ein PC, bietet aber die gleichen Spiele. :/
Die Machine kann genau gleich viel wie ein PC. Ist nur kompakter und hat nen Controller dabei ;-D
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tschief
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Re: Valve: Welche Hersteller wollen Steam Machines bieten?

Beitrag von tschief »

BesorgterBuerger hat geschrieben:Verstehe den Sinn dieser Steam Machines irgendwie nicht. Wo ist da z.B. der Unterschied, ob ich mir einen Fertig-PC von Alienware für 800 Euro hole oder eine Steam Machine zum gleichen Preis?

Bitte um Aufklärung :o
Kompakter, OS designt für Couch-Playing, Controller für (alle) PC-Spiele enthalten. Das ist alles.
Noobiwan hat geschrieben: 1.Kaum Spiele laufen auf Linux.
Das wird sich mit der Zeit geben und ist nur JETZT das Problem. Glaub mir, Ende Jahr sieht es schon viel (!) besser aus.
2.SteamOS ist ein beschnittenes Linux.
Korrekt, und das ist ja eben für den von dir beschriebenen User GUT! Er braucht kein komplexes/komplettes Linux sondern will? Ja was denn. Einfach nur spielen. Dafür ist das Steam-OS super.
3.Es gibt keinen Perfomance Boost gegenüber Windows, auch wenn Valve etwas anderes behauptet.
Das ist kein Grund, weder für noch gegen die Machines. Hat also nichts in deiner Aufzählung zu suchen.
4.Linux ist umständlich.
Das ist nicht einfach "nur Linux", das ist Steam-OS. Nicht GANZ das Gleiche.

Alles in allem ist es dem Spieler den wir hier beschreiben (der einfach einen Komplett-PC zum Zocken auf der Couch und/oder am Tisch haben will) egal, was hinter dem OS steckt. Er will spielen und er will einen Fertig-PC (und sich möglichst wenig selber informieren müssen).
Deine offensichtliche Abneigung gegen Linux interessiert diesen User ebensowenig wie es Ihn interessiert DASS es überhaupt auf Linux aufgebaut ist. Spielen muss er können, und Steam-OS ist im Gegensatz zu Windows wirklich sehr viel mehr auf "spielen" ausgelegt (Startet direkt in Big-Picture-Modus).

Den einzigen Negativ-Punkt den ich dir wirklich anrechnen muss ist Punkt 1. Dieses Problem hat aber jede neue (Spiele-)Plattform und dieses Problem legt sich mit der Zeit auch. Im Gegensatz zur Portierung Konsole - PC ist eine "Portierung" Linux - Windows um einiges weniger aufwendig (kommt natürlich immer auch ein wenig auf die Engine an).
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greenelve
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Re: Valve: Welche Hersteller wollen Steam Machines bieten?

Beitrag von greenelve »

Es wird mit einem für Spiele optimiertem Betriebssystem beworben, und zusätzlich können sie noch über Windows verfügen. Nicht-Steam-Spiele oder Dosbox und die ganzen älteren Spiele, geht das alles? Dann ist noch der Punkt der Handlichkeit von Maus/Tastatur im Wohnzimmer, ganz ohne Schreibtisch oder Ablagefläche, weswegen es den neuen Kontroller und Big Picture Modus gibt.

Ganz so einfach "ein Computer mit Pad" sind sie erstmal nicht. :/
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DasGraueAuge
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Re: Valve: Welche Hersteller wollen Steam Machines bieten?

Beitrag von DasGraueAuge »

tschief hat geschrieben: Korrekt, und das ist ja eben für den von dir beschriebenen User GUT! Er braucht kein komplexes/komplettes Linux sondern will? Ja was denn. Einfach nur spielen. Dafür ist das Steam-OS super.
Wenn das so wäre, hätte so ziemlich jeder PC Spieler mittlerweile eine Linux-Distribution am laufen. Genau das Gegenteil ist aber der Fall. Für so ziemlich alle Spiele der letzten Jahre gilt auf egal welcher Linux-Distribution: frickeln. Das liegt sicher an der Dominanz von DirectX, aber damit ist die Box imho zum scheitern verurteilt.

Die Leute wollen eben nur Spielen und zwar *alles* und nicht nur die paar kompatiblen Titel die es bei Steam gibt. Teilweise mag sich das mit wine lösen lassen, hier verabschiedet man sich dann aber endgültig von dem angeblichen Performance-Vorteil. Ich verstehe immer noch nicht, wohin dieses Projekt führen soll. Aber mein Gott, ich muss es ja auch nicht kaufen.
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tschief
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Re: Valve: Welche Hersteller wollen Steam Machines bieten?

Beitrag von tschief »

greenelve hat geschrieben:Es wird mit einem für Spiele optimiertem Betriebssystem beworben, und zusätzlich können sie noch über Windows verfügen. Nicht-Steam-Spiele oder Dosbox und die ganzen älteren Spiele, geht das alles? Dann ist noch der Punkt der Handlichkeit von Maus/Tastatur im Wohnzimmer, ganz ohne Schreibtisch oder Ablagefläche, weswegen es den neuen Kontroller und Big Picture Modus gibt.

Ganz so einfach "ein Computer mit Pad" sind sie erstmal nicht. :/
Steam-Machine ist nicht gleich Steam-OS. Eine Steam-Machine ist nur ein Komplett-PC. Eine Steam-Machine kann auch Windows / Steam-OS Dualboot haben. Eine Steam-Machine ist fürs Wohnzimmer optimiert, du kannst sie aber genau so für dein Büro brauchen. In NICHTS steht eine Steam-Machine einem PC nach. Wieso? Weil sie nichts anderes als ein stinknormaler Fertig-PC ist.

Nochmal: Wo konkret bietet eine Steam-Machine WENIGER als ein PC?
DasGraueAuge hat geschrieben: Wenn das so wäre, hätte so ziemlich jeder PC Spieler mittlerweile eine Linux-Distribution am laufen. Genau das Gegenteil ist aber der Fall. Für so ziemlich alle Spiele der letzten Jahre gilt auf egal welcher Linux-Distribution: frickeln. Das liegt sicher an der Dominanz von DirectX, aber damit ist die Box imho zum scheitern verurteilt.

Die Leute wollen eben nur Spielen und zwar *alles* und nicht nur die paar kompatiblen Titel die es bei Steam gibt. Teilweise mag sich das mit wine lösen lassen, hier verabschiedet man sich dann aber endgültig von dem angeblichen Performance-Vorteil. Ich verstehe immer noch nicht, wohin dieses Projekt führen soll. Aber mein Gott, ich muss es ja auch nicht kaufen.
Wer hat das behauptet und warum sollte das so sein? Linux ist bisher auf (fast?) keinem Fertig-PC von grossen Komplett-PC-Herstellern vertrieben worden, deine Aussage ist somit also komplett irrelevant, da wir JETZT eine andere Situation haben.

Wenn du mich schon zitierst, dann bitte richtig. Lies dir alle meine Punkte durch. Punkt 1. betreffend Spiele zum Beispiel.

Wine ist gemäss Aussage von Valve KEINE Option. Sie wollen die Spiele nativ auf dem Steam-OS haben.

Steam-OS ist auch nicht "egal welche Distribution", sondern eine neue Distribution, die noch nicht mal aus der Pre-Alpha raus ist. Natürlich wird es für Valve schwer das korrekt hinzukriegen, aber aus der Vergangenheit auf die Zukunft zu schliessen halte ich für zu gewagt. Sozusagen: Deine Glaskugel in Ehren, aber…

Ich verstehe ja, dass du den Sinn der Machines nicht kapierst. Sie haben auch keinen "grossen dahinterstehenden Sinn":

Sie sind einfach nur:

Fertig-PCs mit einem für Spieler optimiertem OS (damit meine ich nicht die jetztige Spielekompabilität sondern wie das OS an sich aufgebaut ist -> Big Picture Mode)
Kompakt und mit Controller ausgeliefert - eignen sich also für Couch-Zocken mit PC-Annehmlichkeiten (Mods, Grafik und Co.)

Jetzt verstanden? Das ist kein Weltherrschaftsplan oder Konsolenangriffsplan von Gaben, man sollte aufhören zu viel dahinter sehen zu wollen.
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greenelve
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Re: Valve: Welche Hersteller wollen Steam Machines bieten?

Beitrag von greenelve »

Wie du selber sagst "kann auch Windows / Steam-OS Dualboot haben". In erster Linie werden sie dennoch mit Steam-OS verkauft/beworben, oder nicht?

Oder wie wäre es mit "Eine Steam-Machine ist fürs Wohnzimmer optimiert", ja das sind sie. Sie sind nicht mehr wie ein klassischer PC für einen Schreibtisch optimiert. >.>

Inwieweit sie weniger können, wird sich zeigen bzw. Andeutungen hab ich oben bereits genannt.
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DasGraueAuge
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Re: Valve: Welche Hersteller wollen Steam Machines bieten?

Beitrag von DasGraueAuge »

tschief hat geschrieben:Sozusagen: Deine Glaskugel in Ehren, aber…
tschief hat geschrieben:
Noobiwan hat geschrieben: 1.Kaum Spiele laufen auf Linux.
Das wird sich mit der Zeit geben und ist nur JETZT das Problem. Glaub mir, Ende Jahr sieht es schon viel (!) besser aus.
Warum deine Glaskugel jetzt besser ist als meine willst du mir sicher nicht erklären.
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Exedus
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Re: Valve: Welche Hersteller wollen Steam Machines bieten?

Beitrag von Exedus »

Noobiwan hat geschrieben: 1.Kaum Spiele laufen auf Linux.
Noch nicht.
2.SteamOS ist ein beschnittenes Linux.
Und wo ist jetzt das das Problem
3.Es gibt keinen Perfomance Boost gegenüber Windows, auch wenn Valve etwas anderes behauptet.
Auch hier sehe ich jetzt kein Problem für den enduser
4.Linux ist umständlich.
Grad oben sagtest du das es beschnitten ist also weniger umständlich. Und wenn ich mich nicht irre basiert Android auch auf Linux. Es kommt eigentlich nur drauf an was valve daraus macht
Es war einfach total dumm von Valve auf Linux zu setzen, nur weil ihnen Windows 8 mit seinem Store nicht gefällt.
Ich bin mit ziemlich sicher das ein Unternehmen wie valve eher weis was für sie dumm oder nicht. Davon mal abgesehen hat es nur vorteile wenn Microsoft Marktanteile abgenommen werden.
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tschief
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Re: Valve: Welche Hersteller wollen Steam Machines bieten?

Beitrag von tschief »

Ich habe auch nicht behauptet dass meine Glaskugel "besser" ist. Im Gegensatz zu deiner Glaskugel (basierend auf anderen Distributionen von Linux, nicht aber auf Steam-OS (wäre das gleiche wie wenn ich eine Aussage Valves als falsch abtun würde weil EA mal das gleiche behauptet hat)) haben wir aber hier Aussagen von diversen Entwicklern, Ihre Spiele fürs Steam-OS zu bringen (zum Beispiel Creative Assembly mit Total War: Rome 2) und die Aussage von Valve, man habe mehrere AAA-Entwickler / Publisher auf seiner Seite, die Ihre zukünftigen Spiele für das Steam-OS entwicklen werden. Dass das alleine keine Garantie ist, ist mir klar.

Trotz ebenfalls Vergangenheit noch eine andere Situation: Steam unterstützt Linux offiziell seit nicht mal einem Jahr. In dieser Zeit sind weit über 400 Spiele im Steam-Katalog zusammengekommen die auf Linux laufen, davon ca. 5-6 AAA-Spiele.

Valve ist gerade aufgrund ihrer Funktion als einer der grössten (wenn nicht der grösste) digitalen Distributoren von PC-Spielen nicht ganz unfähig (und auch nicht machtlos) was die Beeinflussung von Entwicklern / Publishern anbelagt - dazu haben Sie auch schlagende Argumente. Auch ist eine Implementierung der Lauffähigkeit auf Linux während der Entwicklung nicht übertrieben aufwendig, jedoch aufwendig genug dass die Entwickler es bisher nicht als "für nötig" erachtet hätten es zu tun. Mit den Steam-Boxen und dem Einzug von Linux in die Media-Märkte der Welt wird das wohl anders aussehen, Entwickler lassen sich nunmal am besten mit Geld locken ;-). Ist aber auch nichts anderes als eine Glaskugel natürlich.

Warum du dich aber nur auf meine (nicht ganz ernst gemeinte) Aussage mit der Glaskugel stürzt, den Rest des Posts aber ignorierst, musst DU mir jetzt aber mal erklären ;-D

@greenelve
Sorry greenelve, das ist/war deine Aussage:
greenelve hat geschrieben:Es kann erst mal weniger als ein PC, bietet aber die gleichen Spiele. :/
Und diese ist komplett falsch.

Was du danach schreibst, z.B.
greenelve hat geschrieben:Wie du selber sagst "kann auch Windows / Steam-OS Dualboot haben". In erster Linie werden sie dennoch mit Steam-OS verkauft/beworben, oder nicht?
ändert nichts an der Tatsache dass eine Steam-Machine ein normaler Komplett-PC ist. Warum soll ein Komplett PC weniger können als der Andere? Diese Aussage ist einfach von Grund auf falsch. Oder aber du hast dich ursprünglich falsch ausgedrückt. So wie du es aber geschrieben hast stimmt die Aussage einfach nicht.
Oder wie wäre es mit "Eine Steam-Machine ist fürs Wohnzimmer optimiert", ja das sind sie. Sie sind nicht mehr wie ein klassischer PC für einen Schreibtisch optimiert. >.>
Mit "Eine Steam-Machine ist fürs Wohnzimmer optimiert" meinte ich die Grösse der Machine, deren Kompaktheit. Perfekt fürs Wohnzimmer. Kompakt bedeutet also, dass sie sich weniger fürs Arbeitszimmer/Spielezimmer eignet als ein normaler Tower und deshalb (siehe deine Aussage oben) weniger kann als ein Tower? :?

Ich bleibe dabei: Wenn du vom Steam OS sprichst: Ja, da hast du Recht. Das "kann" weniger als Windows. Aber die Steam-Machine kann nicht weniger als ein normaler PC, sie kann genau das Gleiche!
Inwieweit sie weniger können, wird sich zeigen bzw. Andeutungen hab ich oben bereits genannt.
Ich sehe nur Andeutungen die sich weder gegenseitig stützen noch richtig sind.
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Re: Valve: Welche Hersteller wollen Steam Machines bieten?

Beitrag von profile_1842269541306 »

JinRoh3181 hat geschrieben:@ChriZ_d3luXe
Unterschätzt du da die 'Konsolen'-leute nicht etwas?! Diese setzten sich ja auch mit den Konsolen auseinander und Kaufen das was Ihnen am meisten zusagt (außer Fans des jeweiligen Herstellers halt).
Es ist aber ein Unterschied, ob ich jetzt zwischen zwei namhaften Konsolenherstellern, die ihre Systeme überall im Netz empfehlen, zu unterscheiden oder einem kunterbunten Kauderwelsch aus Steammachines, deren "Features" zwar im Groben gleich sind aber deren Leistungsindex mangels Vorgaben seitens Valve vielleicht gar nicht direkt einsehbar ist.
Temeter hat geschrieben:
ChriZ_d3luXe hat geschrieben:Wenn Valve den Markt erschließen sollte, wird es selbstverständlich "Generationen" geben, um eine entsprechende Kompatibilität sicherzustellen.
Kannst du das mit einer Quelle belegen? Die "Beta"-Steamboxen hatten bereits völlig diverse Hardware, u.a. war es interessant zu sehen, dass man Dinger wie R290er eingebaut hatte.
Was hat das jetzt damit zu tun, dass Valve bei einem eventuellen Erfolg ihrer Steammachines das Angebot um neue Generationen ergänzen muss? Außerdem verstehe ich den Satzbau nicht ganz: "hatten bereits völlig diverse Hardware"? :Schüttel:
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Re: Valve: Welche Hersteller wollen Steam Machines bieten?

Beitrag von Temeter  »

Btw, die meisten Steammachines benutzen standardmäßige Mikro(?)-Atx-Gehäuse, auf die man einen Steam-Sticker geklatscht hat.
ChriZ_d3luXe hat geschrieben:Was hat das jetzt damit zu tun, dass Valve bei einem eventuellen Erfolg ihrer Steammachines das Angebot um neue Generationen ergänzen muss? Außerdem verstehe ich den Satzbau nicht ganz: "hatten bereits völlig diverse Hardware"? :Schüttel:
Ich denke du verstehst hier einige Dinge nicht. Es gibt keine 'Generationen' bei Komplett-PCs, und das Angebot ist nicht von Valve, sondern von den üblichen Händlern.
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Re: Valve: Welche Hersteller wollen Steam Machines bieten?

Beitrag von profile_1842269541306 »

Und nochmal: Was hat aus marketingtechnischer Sicht ein üblicher Komplett-PC mit der Steam Machine gemein? Richtig, gar nix. Wie soll dem Gamer von morgen bitteschön verklickert werden, dass das neuste Nextgen Spielchen nicht auf seiner Steam Machine der ersten Gen funktioniert, tolle neue Features des SteamOS nicht unterstützt werden? Und gerade wenn es um die Etablierung dieses Systems als eine sich vom "normalen PC" abgrenzende Gaming Platform bei den Spieleherstellern geht, ist eine Klassifizierung und Differenzierung der Hardware auf Dauer notwendig - wie bei allen anderen aktuellen Konsolen auch.
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Re: Valve: Welche Hersteller wollen Steam Machines bieten?

Beitrag von Temeter  »

ChriZ_d3luXe hat geschrieben:Und nochmal: Was hat aus marketingtechnischer Sicht ein üblicher Komplett-PC mit der Steam Machine gemein? Richtig, gar nix. Wie soll dem Gamer von morgen bitteschön verklickert werden, dass das neuste Nextgen Spielchen nicht auf seiner Steam Machine der ersten Gen funktioniert, tolle neue Features des SteamOS nicht unterstützt werden? Und gerade wenn es um die Etablierung dieses Systems als eine sich vom "normalen PC" abgrenzende Gaming Platform bei den Spieleherstellern geht, ist eine Klassifizierung und Differenzierung der Hardware auf Dauer notwendig - wie bei allen anderen aktuellen Konsolen auch.
So ist das lediglich reine Spekulation, plus eine Menge Annahme, wie z.B. Käufer von Steamboxen wären entweder dumm oder ahnungslos. Es ist nicht mal geklärt, wie viel Einfluss Valve auf die Hardware hat, oder ob man sich abseits der Idee der 'Wohnzimmer-Maschine' überhaupt so sehr vom PC abgrenzen will. Nur weil sich eine Theorie für dich sinnvoll anhört, bekommt sie dadurch nicht automatisch irgendeine Relevanz.

Außerdem funktioniert der Ansatz mit den Generationen nicht, weil Steamboxen sowohl mit langsamerer Laptop-Ausstattung, ohne Grafikkarte, als auch mit Sli-Titans kommen. Oder einzelne Maschinen gleich in mehreren Ausführungen geplant sind. Mit so einem Sortiment wird das nicht einfacher als der Kauf eines üblichen Komplett-PCs.
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Nightfire123456
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Re: Valve: Welche Hersteller wollen Steam Machines bieten?

Beitrag von Nightfire123456 »

ChriZ_d3luXe hat geschrieben:Und nochmal: Was hat aus marketingtechnischer Sicht ein üblicher Komplett-PC mit der Steam Machine gemein? Richtig, gar nix. Wie soll dem Gamer von morgen bitteschön verklickert werden, dass das neuste Nextgen Spielchen nicht auf seiner Steam Machine der ersten Gen funktioniert, tolle neue Features des SteamOS nicht unterstützt werden? Und gerade wenn es um die Etablierung dieses Systems als eine sich vom "normalen PC" abgrenzende Gaming Platform bei den Spieleherstellern geht, ist eine Klassifizierung und Differenzierung der Hardware auf Dauer notwendig - wie bei allen anderen aktuellen Konsolen auch.
Wird doch noch kommen. In einem interview hat Gabe mal erzählt das es in Zukunft auch Kategorien bei den Spielen geben wird, ausserdem wird einem Steam gleich anzeigen welches Spiel auf meiner Box/PC läuft und welches nicht. Dazu noch Auto Config der Grafikeinstellungen wie es Nvidia und Ati eh schon anbieten und schon kann jeder ohne ohne probleme gleich darauf los zocken. Egal ob die Steam Machines jetzt erfolg haben werden oder nicht das zocken am PC wird immer komfortabler und einfacher