onaccdesaster hat geschrieben:@Kajetan:
Oh, mal kritische Worte von Dir zu Star Citizen?
Wieso nicht? Ich bin kein Backer von SC, ich bin da nicht "involviert", bekomme also keine Einladung auf Roberts Sternenarche. Es ging mir bei früheren Threads einfach nur auf den Sack, wie hier frei von Ahnung und nach entsprechend höflichen Hinweis weiterhin (!) dummes Zeugs geschwallt wurde.
Ich weiß nur, dass ab einer gewissen Größe die Projektleitung ein ganz komisches Eigenleben entwickeln kann, die dem Projektziel irgendwann kontraproduktiv gegenübersteht. Wenn Entscheider sich nicht mehr mit dem Projekt, sondern mit dem Management des Projekts beschäftigen, dann explodieren die Kosten. Deswegen bin ich gespannt, wie es Roberts gelingt das Projekt umzusetzen, ob er es schafft Squadron 42 und das Pseudo-MMO als spielerische Einheit umzusetzen oder ob das letztendlich doch zwei voneinander isolierte, unabhängige Spiele werden, die sich nur einige Art Assets teilen. Wobei das nichts schlechtes wäre, wenn es dem Projektfortschritt dienen würde.
Bei Projekt Eternity von Obsidian gab es ein schönes Beispiel des Projekt Leads, der davon berichtet hatte wie der Chef-Entwickler Code für grundlegende Interaktionsmöglichkeiten des Spielers mit der Welt, wie z.B. Türen oder Truhen öffen, innerhalb eines Tages einfach eingebaut hat. Weil der Chef-Entwickler das schon früher bei zig anderen Projekten gemacht hat. Weil man bei solchen Code-Bestandteilen auch keine drei Meetings benötigt und die Leute nicht tagelang darauf warten müssen, bis eine Entscheidungsfindung die Hierarchie rauf und wieder runter wandert. Angekündigt, keine Gegenworte bekommen, Zack, Bumm, implementiert. Nächstes Features.
Deswegen warte ich auch lieber noch ein Jahr oder noch ein weiteres Jahr auf Grim Dawn und lasse die Handvoll Leute und diverse hinzugezogene Freelancer in Ruhe arbeiten. Da habe ich Geld gelassen. Weil das ein kleines, eingespieltes Team ist, die an genau dem Spieltypus sitzen, für den sie entsprechend Ahnung und Erfahrung haben. Dasselbe mit Obisidian und Inxile. Überschaubare Teams, geringer Verschleiß, effizientes Arbeiten.