ja, jeder char hat die gleichen talente (nicht nur nahezu), jedoch lassen sich daraus sehr schön unterschiedliche builds zimmern. Was mir aber besonders gefallen ist, dass es bei jedem levelup etwas neues gibt anstatt einfach nur "skill x macht jetzt mehr schaden". Hier ein neuer skill oder eine neue rune, und plötzlich eröffnen sich ganz neue synergien mit anderen skills, die ich vorher vielleicht nie angerührt habe. Das ständige freischalten und dem damit verbundenen rumprobieren von neuen skills war echt super. Kriegt man vielleicht in der Starteredition nicht so mit (man kriegts genaugenommen nicht mal auf dem ganzen "Normalen" Schwierigkeitsgrad mit, gleicht ja einem Spaziergang im Park)Kajetan hat geschrieben:Du mißverstehst das vollständig. Das Talent-Bonsai-Büschchen von Diablo3 ist der mithin größte Witz des eigentlich noch recht jungen ARPG-Zeitalters. Als mir bewusst wurde, dass ich da so wie nix auswählen kann und JEDER Char dieser Klasse nahezu gleiche Talente hat ... ich saß konsterniert vor dem Rechner, habe dann doch noch bis ans Ende der Starter Edition gespielt und D3 auf Nimmerwiedersehen deinstalliert.Enesty hat geschrieben:der skilltree wirkt auf mich wie eine parodie...so nach dem motto "oh, ihr habt bei diablo 3 den skilltree vermisst? nehmt DAS!"
Wo ich Dir aber Recht geben muss ... das Balancing der Physik beim Ragdollen durch Monsterhorden ist den Blizzard-Jungs wirklich gut geraten. Schade, dass der Gameplay-Kern umso ärmlicher dahergekommen ist.
Blizzard hat völlig richtig erkannt, dass der klassische Skilltree langweilig ist (Leider haben sie nicht zuende gedacht, was loot und schwierigkeitsgrad angeht). Von daher finde ich diese übertriebene Mammut-Passiv-Platte nicht sehr ansprechend. Aber Skillbaumfetischisten geht dabei natürlich einer ab. Was mich zu zu meiner anfänglichen these diesbezüglich zurückführt.
