Allgemein: John Riccitiello: Breitseite gegen Mobile/F2P-Spiele
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Refizul
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Re: Allgemein: John Riccitiello: Breitseite gegen Mobile/F2P
War es nicht Riccitiello der die großartige Idee hatte die Spieler für jede einzelne Patrone mit echtem Geld zahlen zu lassen? Unter ihm wurden ja auch aberwitzige Summen ausgegeben um EAs Casual/Mobile Abteilung zu stärken nur um die Leute 1 Jahr später wieder zu entlassen.
Wenn ich an Opportunisten in der Spieleindustrie denke steht EA wie er es geführt hat ganz weit oben.
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- 4P|Benjamin
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Re: Allgemein: John Riccitiello: Breitseite gegen Mobile/F2P
Dann ziehst du aber keine logische Schlussfolgerung. dass er sich einen Hintern voll Geld verdient, heißt noch lange nicht, dass es ihm nur ums Geld geht.Kajetan hat geschrieben:Wenn mir jemand bei 12 Mio. Dollar Gehalt jährlich (!) erzählt: "Was ich an der Branche heutzutage nicht mag sind die vielen Opportunisten, denen es nur ums Geld geht.", dann kann ich nur in schallendes Gelächter ausbrechen.4P|Benjamin hat geschrieben:Ich halte Riccitiello für einen "Guten" unter den Großen.
Ich behaupte nicht, dass es anders ist. Ihm aufgrund seines beruflichen Erfolgs Geldsucht vorzuwerfen, halte ich nach allem, was wir über ihn wissen, allerdings für kurzsichtig. Oder sagen wir mal: ungenau interpretiert.
Zumal es in seiner Aussage ohnehin nicht um Privat-, sondern Firmenvermögen geht. Auch wenn die verbunden sind, besteht da ein Unterschied.
- 4P|Benjamin
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johndoe1388741
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Re: Allgemein: John Riccitiello: Breitseite gegen Mobile/F2P
EA hat in den letzten Jahren versucht, extrem Gewinnmaximierung zu betreiben. Die Spiele und Gamer, stehen dort schon seit Jahren nicht mehr in den Mittelpunkt. Mikrotransaktionen hat hier von anfang an nichts mit sinvollen und nachträglich entwickelten Erweiterungen zu tun gehabt. Man hat versucht, die Gewinnmaximierungs-Maßnahmen aus allen Plattformen zu fokussieren und auf allen Plattformen gleichzeitig durchzusetzen. Das jede Plattform, aber seine eigene Zielgruppe unter den Gamern hat, spielte dabei keine große Rolle. Alle Gamer wurden in einem Melk-Topf geschmissen. Dabei entstanden unterschiedliche Nachteile für Gamer.
Mal unabhängig, ob man Ihm nun seinen "Wandel bzw. Meinungsänderung" oder schon immer tief verborgenen innerliche Ansichten nun glaubt, dass F2P mit Fokus auf Mikrotransaktionen zu "ca. 90% Abzocke" und P2W ist, daß ist ja kein Geheimnis mehr und das wissen "wir Gamer" schon lange. Das gewisse Genres sich dafür am besten für Publisher und/oder Entwickler eignen und so in hoher Anzahl plötzlich emporsteigen ist offentsichtlich. Ebenso, daß es nicht für jedes Genre geeignet ist.
F2P eignet sich am besten, wenn man es als Demo abhandeln würde. Mit Möglichkeit zum Kauf der Vollversion. F2P eignet sich nur bedingt in Multiplayer-Spielen. Mikrotransaktionen haben generell in SP-Spielen nichts zu suchen. Alles was damit zu tun hat, ist im Umkehrschluss, eine Funktion/Feature bzw. Inhalt das in der Vollversion fehlt. Ansonsten sind sinvolle, faire, nachträglich entwickelte und Preis/Leistungsstarke DLCs im Sinne von Add Ons gefragt.
Ich finde es schade, wenn man primär versucht durch ein Geschäftsmodell das Geld zu generieren, daß so leider Einfluss auf das Spiel nimmt, als primär mit einem grandiosen Produkt und einem gerechtfertigten Preis zu überzeugen und dann sich sekundär um das Geschäftsmodell zu kümmern.
Bei den Triple-A Games ist es überwiegend ein Marken ausschlachten mit Kundenabzocke bis zu Grabe tragen.
Bei den F2P Games ist es überwiegend und qualitativ unterdurchschnittliche Kundenabzocke, noch bevor man über eine etablierte Marke sprechen kann, sind diese häufig schon zu Grabe getragen.
An beidem war er bisher beteiligt, ob er nun wollte oder nicht, spielt doch im nachhinein keine Rolle mehr.
Falls er zukünftig in der Öffentlichkeit, anders als bisher in all den Jahren auftreten möchte, bleibt Ihm überlassen, aber eines sei mal sicher, vergessen wird man nicht und durch Aussagen alleine, wird sich sein Image nicht wesentlich verbessern.
Das ist voerst meine persönliche Meinung zum Thema.
Mal unabhängig, ob man Ihm nun seinen "Wandel bzw. Meinungsänderung" oder schon immer tief verborgenen innerliche Ansichten nun glaubt, dass F2P mit Fokus auf Mikrotransaktionen zu "ca. 90% Abzocke" und P2W ist, daß ist ja kein Geheimnis mehr und das wissen "wir Gamer" schon lange. Das gewisse Genres sich dafür am besten für Publisher und/oder Entwickler eignen und so in hoher Anzahl plötzlich emporsteigen ist offentsichtlich. Ebenso, daß es nicht für jedes Genre geeignet ist.
F2P eignet sich am besten, wenn man es als Demo abhandeln würde. Mit Möglichkeit zum Kauf der Vollversion. F2P eignet sich nur bedingt in Multiplayer-Spielen. Mikrotransaktionen haben generell in SP-Spielen nichts zu suchen. Alles was damit zu tun hat, ist im Umkehrschluss, eine Funktion/Feature bzw. Inhalt das in der Vollversion fehlt. Ansonsten sind sinvolle, faire, nachträglich entwickelte und Preis/Leistungsstarke DLCs im Sinne von Add Ons gefragt.
Ich finde es schade, wenn man primär versucht durch ein Geschäftsmodell das Geld zu generieren, daß so leider Einfluss auf das Spiel nimmt, als primär mit einem grandiosen Produkt und einem gerechtfertigten Preis zu überzeugen und dann sich sekundär um das Geschäftsmodell zu kümmern.
Bei den Triple-A Games ist es überwiegend ein Marken ausschlachten mit Kundenabzocke bis zu Grabe tragen.
Bei den F2P Games ist es überwiegend und qualitativ unterdurchschnittliche Kundenabzocke, noch bevor man über eine etablierte Marke sprechen kann, sind diese häufig schon zu Grabe getragen.
An beidem war er bisher beteiligt, ob er nun wollte oder nicht, spielt doch im nachhinein keine Rolle mehr.
Falls er zukünftig in der Öffentlichkeit, anders als bisher in all den Jahren auftreten möchte, bleibt Ihm überlassen, aber eines sei mal sicher, vergessen wird man nicht und durch Aussagen alleine, wird sich sein Image nicht wesentlich verbessern.
Das ist voerst meine persönliche Meinung zum Thema.
Zuletzt geändert von johndoe1388741 am 01.08.2013 13:22, insgesamt 4-mal geändert.
- StandAloneComplex
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Re: Allgemein: John Riccitiello: Breitseite gegen Mobile/F2P
Ich weiß gar nicht, was hier im Forum alle haben. Menschen können sich ändern... Gut, in diesem Fall von einem Kasper zu einem verlogenen, heuchlerischen Kasper ohne Rückgrat, aber hey, niemand ist perfekt! Und dass er noch zwei Jahre seine Kohle weiterbekommt, dafür, dass er ein Unternehmen wie EA, das wir alle so lieben, jeden Tag noch ein bisschen liebenswürdiger gemacht hat, ist nur gerecht
Aber mal im Ernst: Mag sein, dass seine Intention anfangs wirklich war, Qualität zu liefern. Das dies aber in einem Aktienunternehmen wie Ea nicht funktioniert, sobald die Zahlen nicht stimmen, und er sich dann an dessen "Qualitätsstandard" angepasst hat, nehme ich ihm übel. Ihm hätte klar sein sollen, dass "gut" zu sein und Qualität zu liefern zwar mit Profitorientierung, aber nicht mit Ea´s Gewinnmaximierung zusammen passen kann.
In diesem Zusammenhang kommen für mich seine jetzigen Aussagen reichlich spät und ich kann sie nicht ernst nehmen.
Aber mal im Ernst: Mag sein, dass seine Intention anfangs wirklich war, Qualität zu liefern. Das dies aber in einem Aktienunternehmen wie Ea nicht funktioniert, sobald die Zahlen nicht stimmen, und er sich dann an dessen "Qualitätsstandard" angepasst hat, nehme ich ihm übel. Ihm hätte klar sein sollen, dass "gut" zu sein und Qualität zu liefern zwar mit Profitorientierung, aber nicht mit Ea´s Gewinnmaximierung zusammen passen kann.
In diesem Zusammenhang kommen für mich seine jetzigen Aussagen reichlich spät und ich kann sie nicht ernst nehmen.
- crewmate
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Re: Allgemein: John Riccitiello: Breitseite gegen Mobile/F2P
Dem Gegenüber stehen die Veröffentlichungen von Brütal Legend und Shadows of the Damned. Brutal Legend klagte EA sogar noch ein.Refizul hat geschrieben:War es nicht Riccitiello der die großartige Idee hatte die Spieler für jede einzelne Patrone mit echtem Geld zahlen zu lassen? Unter ihm wurden ja auch aberwitzige Summen ausgegeben um EAs Casual/Mobile Abteilung zu stärken nur um die Leute 1 Jahr später wieder zu entlassen.
Wenn ich an Opportunisten in der Spieleindustrie denke steht EA wie er es geführt hat ganz weit oben.
Just Saying
- crewmate
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Re: Allgemein: John Riccitiello: Breitseite gegen Mobile/F2P
Refizul hat geschrieben:War es nicht Riccitiello der die großartige Idee hatte die Spieler für jede einzelne Patrone mit echtem Geld zahlen zu lassen? Unter ihm wurden ja auch aberwitzige Summen ausgegeben um EAs Casual/Mobile Abteilung zu stärken nur um die Leute 1 Jahr später wieder zu entlassen.
Wenn ich an Opportunisten in der Spieleindustrie denke steht EA wie er es geführt hat ganz weit oben.
- Kajetan
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Re: Allgemein: John Riccitiello: Breitseite gegen Mobile/F2P
Ich sage doch gar nicht, dass es ihm nur ums Geld geht4P|Benjamin hat geschrieben: Dann ziehst du aber keine logische Schlussfolgerung. dass er sich einen Hintern voll Geld verdient, heißt noch lange nicht, dass es ihm nur ums Geld geht.
Ich sage nur, dass er angesichts solcher Gehaltssummen + Goldenem Fallschirm zu diesem Thema ein wenig leiser auftreten und sich vielleicht besser in vornehmer Zurückhaltung üben sollte, anstatt anderen "Geldgier" vorzuwerfen.
Was für einer? Es geht ja darum möglichst viel Firmenvermögen in Privatvermögen umzuwandeln.Zumal es in seiner Aussage ohnehin nicht um Privat-, sondern Firmenvermögen geht. Auch wenn die verbunden sind, besteht da ein Unterschied.
- Batistuta
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Re: Allgemein: John Riccitiello: Breitseite gegen Mobile/F2P
Er hat ja offenbar eine gute Strategie im Kopf hat, nämlich Spielproduktionen langfristig innovativ zu halten und nicht nur von Recycling und Dauerserien am Fliessband zu leben. ABER dass unter seiner Führung dann so ziemlich das genaue Gegenteil davon passiert ist, zeigt dass er offenbar als Chef ziemlich versagt haben muss.
Natürlich bist du als Chef in so einem Unternehmen auch nur der verlängerte Arm der Aktionäre, aber diese Aktionäre haben meist 0 Ahnung vom eigentlich Geschäft und der Kundschaft, dafür ist aber der Chef da. Und wenn der den Aktionären überzeugend klar macht, dass eine langfristige Strategie mit qualitativ hochwertigen und originellen Produkten über längere Sicht den Börsenwert des Unternehmens stabiler hält, dann kann man seine Strategie auch durchbekommen!
Natürlich bist du als Chef in so einem Unternehmen auch nur der verlängerte Arm der Aktionäre, aber diese Aktionäre haben meist 0 Ahnung vom eigentlich Geschäft und der Kundschaft, dafür ist aber der Chef da. Und wenn der den Aktionären überzeugend klar macht, dass eine langfristige Strategie mit qualitativ hochwertigen und originellen Produkten über längere Sicht den Börsenwert des Unternehmens stabiler hält, dann kann man seine Strategie auch durchbekommen!
- alex9k
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Re: Allgemein: John Riccitiello: Breitseite gegen Mobile/F2P
Ganz ehrlich, den Eindruck habe ich von Riccitiello auch - zumindest, seit er 2007 als CEO von EA unterwegs war.4P|Benjamin hat geschrieben:Ich glaub tatsächlich, dass Riccitiello im Herzen ein leidenschaftlicher Spieler war/ist und vor allem auf gute Spiele Wert gelegt hat. Die Qualitätsoffensive Anfang dieser Generation kam doch unter ihm - dass sich das nicht so in den Verkäufen, also den Aktien niedergeschlagen hat, wie es den Aktionären gefiel, hat ihn dann unter Druck gesetzt. So interpretiere ich seine "Amtszeit" und seine Aussagen über die Jahre jedenfalls. Ich halte Riccitiello für einen "Guten" unter den Großen.Kajetan hat geschrieben:Ja, genau!!!! Die haben seine Mutter entführt und in Geiselhaft gehaltenCh4ozD3m0n hat geschrieben:Nunja vieleicht wurde der Mann nur durch das "System" zu solchen Taten als Chef gezwungen. *wegduck*
EA als zum Erfolg verdammte Maschine ist natürlich ein ganz anderes Thema. Da sind selbst die Chefs nur kleine Rädchen.
Das ist aber einfach. Jeder, der viel mehr Geld verdient, als man selbst, kann nur ein bösartiger Teufel sein, kein Mensch (oder zumindest ein viel schlechterer). Kapitalismus ist ein reines Wohlfahrtssystem, dessen einziger Zweck es ist, die Menschen glücklich zu machen. Es sind nur Schwarze Schafe, wie die ganzen gierigen Banker und Manager, die dieses ansonsten menschen- und umweltfreundliche System zu ihrem eigenen Nutzen auf schädliche Art und Weise ausnutzen.4P|Benjamin hat geschrieben:Dann ziehst du aber keine logische Schlussfolgerung. DASS er sich einen Hintern voll Geld verdient, heißt noch lange nicht, dass es ihm nur ums Geld geht.Kajetan hat geschrieben:Wenn mir jemand bei 12 Mio. Dollar Gehalt jährlich (!) erzählt: "Was ich an der Branche heutzutage nicht mag sind die vielen Opportunisten, denen es nur ums Geld geht.", dann kann ich nur in schallendes Gelächter ausbrechen.4P|Benjamin hat geschrieben:Ich halte Riccitiello für einen "Guten" unter den Großen.
Ich behaupte nicht, dass es anders ist. Ihm aufgrund seines beruflichen Erfolgs Geldsucht vorzuwerfen, halte ich nach allem, was wir über ihn wissen, allerdings für kurzsichtig. Oder sagen wir mal: ungenau interpretiert.
Zumal es in seiner Aussage ohnehin nicht um Privat-, sondern Firmenvermögen geht. Auch wenn die verbunden sind, besteht da ein Unterschied.
Ich finde es aber auch bemerkenswert, wie hier zum einen absolut undifferenziert über Riccitiello gesprochen wird und zum anderen gar nicht über das Thema. Das "Shooting the Messenger"-Prinzip ist wohl wieder einfacher und bequemer :/ Ironischer Weise wird hier auf die Kompetenz von Riccitiello geschossen, wo gerade der von seiner ehemals hohen Position einen guten Überblick auf die Lage gehabt hat.
Ich finde den Beitrag für sich sehr schön. Vor allem wie er das Ausbluten lassen der Spieler dem Optimieren des Umsatzes gegenüberstellt
Genau, soll er lieber weiter nur das Rädchen im System spielen. Kritik aus solchen Reihen wär da viel zu unbequem.Kajetan hat geschrieben:Ich sage nur, dass er angesichts solcher Gehaltssummen + Goldenem Fallschirm zu diesem Thema ein wenig leiser auftreten und sich vielleicht besser in vornehmer Zurückhaltung üben sollte, anstatt anderen "Geldgier" vorzuwerfen.
- StandAloneComplex
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Re: Allgemein: John Riccitiello: Breitseite gegen Mobile/F2P
Genauso sehe ich es auch!Batistuta hat geschrieben:ABER dass unter seiner Führung dann so ziemlich das genaue Gegenteil davon passiert ist, zeigt dass er offenbar als Chef ziemlich versagt haben muss.
Natürlich bist du als Chef in so einem Unternehmen auch nur der verlängerte Arm der Aktionäre, aber diese Aktionäre haben meist 0 Ahnung vom eigentlich Geschäft und der Kundschaft, dafür ist aber der Chef da. Und wenn der den Aktionären überzeugend klar macht, dass eine langfristige Strategie mit qualitativ hochwertigen und originellen Produkten über längere Sicht den Börsenwert des Unternehmens stabiler hält, dann kann man seine Strategie auch durchbekommen!
- eLZorro
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Re: Allgemein: John Riccitiello: Breitseite gegen Mobile/F2P
Wenn man den Schwengel der Aktionäre im Mund hat wirds halt eng mit der Artikulation der eigenen Meinung. Aber das trifft nicht nur die Spielebranche.4P|Benjamin hat geschrieben: EA als zum Erfolg verdammte Maschine ist natürlich ein ganz anderes Thema. Da sind selbst die Chefs nur kleine Rädchen.
Jede beschissene Entscheidung wird mit: "Sorry die Aktionäre wollen es so" begründet.
- KATTAMAKKA
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Re: Allgemein: John Riccitiello: Breitseite gegen Mobile/F2P
Also der Typ schaut auf dem Bild sowas von zugedröhnt aus , tootaal tiefenentspannt. Klar denkt so einer dann das er ne Botschaft habe. die ungefähr so lautet ``Ich bin Alpha und ihr seit Beta wenn nicht sogar Omega und meine Weisheit ist unermesslich, selbst die Wahrheit deffiniere ich jeden Tag neu``
Und aktuell lautet die Wahrheit ``Ich war böse , aber nur zur Tarnung. Also war ich schon immer der Gute , ihr habt es nur nicht erkannt und seit heute wisst ihr, das ich der Prophet des Spiele Gotts bin``
Und aktuell lautet die Wahrheit ``Ich war böse , aber nur zur Tarnung. Also war ich schon immer der Gute , ihr habt es nur nicht erkannt und seit heute wisst ihr, das ich der Prophet des Spiele Gotts bin``
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 01.08.2013 13:42, insgesamt 3-mal geändert.
- Alter Sack
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Re: Allgemein: John Riccitiello: Breitseite gegen Mobile/F2P
alexThunder hat geschrieben:Ich finde es aber auch bemerkenswert, wie hier zum einen absolut undifferenziert über Riccitiello gesprochen wird und zum anderen gar nicht über das Thema.
Ja das hab ich mir auch schon gedacht.
Ich persönlich halte seine Aussage erstmal für richtig. Das sehe ich ähnlich.
Ob er das jetzt bzgl. seiner ehemaligen Position und das was er daraus gemacht hat sagen sollte oder auch nicht.ist natürlich erstmal ihm selbst überlassen. Kritisieren kann man es selbstredend auch es bleibt aber die Frage ob es einen Sinn bzgl seiner Aussage macht. Ihm wegen seines vorherigen Schaffens daraus einen Strick zu drehen da er ja jetzt in einer anderen Position ist zeugt bei mir eher davon das die meisten wieder nur in Schablonen denken. Einmal schlecht immer schlecht. Gut eine Schwalbe macht noch keinen Frühling aber ich denke das seine Stimme eher in Insiderkreisen gehört wird als die der ewig Nörgelnden.
- alex9k
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Re: Allgemein: John Riccitiello: Breitseite gegen Mobile/F2P
Genau das. Es ist fast immer und überall so, dass, bevor ein Problem wirklich ins Bewusstsein treten kann, sofort alle nach einem Sündenbock suchen, an dem man dann gleich alles Schlechte in der Welt festmacht. Hat man den gefunden, sind auch alle zufrieden und schimpfen nur noch auf den. Am Erkennen - oder gar Lösen - des Problems scheint der Mainstream nie interessiert.Alter Sack hat geschrieben:Ihm wegen seines vorherigen Schaffens daraus einen Strick zu drehen da er ja jetzt in einer anderen Position ist zeugt bei mir eher davon das die meisten wieder nur in Schablonen denken.
