Square Enix: Über Absatzprognosen und eingestampfte Projekte

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muecke-the-lietz
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Re: Square Enix: Über Absatzprognosen und eingestampfte Proj

Beitrag von muecke-the-lietz »

KATTAMAKKA hat geschrieben:
WeAllLoVeChaos hat geschrieben:
KATTAMAKKA hat geschrieben:Hätten sie statt dem super Casual Zeugs, wie ihn jeder macht, lieber echte Gameplay Burner gebracht und nicht so halbgare Möchtegern Irgendwas Zeugs, hätte der ganze Fanblock zugelangt, und das hat er eindeutig nicht. Nette Wischi Waschi Games gibts wie Sand am Meer. Mögliche Nachfolger dieser ^^Ich bin alles und doch nix^^ werden es zudem noch schwerer haben , die müssen mit noch mehr Werbekosten beworben werden usw usw. .

Ich denke es wird keine Nachfolger mehr geben, die Serien sind jetzt entgültig totgeritten worden. Wenn doch werden sie noch mehr Minus einfahren. Selber Schuld wer auf Superbrav AAACasual von Gestern setzt
Also Sleeping Dogs gehört noch zu keiner Serie oder Reihe, was auch immer. Es ist eine neue Franchise und dementsprechend nicht nachvollziehbar sind die hohen Erwartungen hinsichtlich der Verkaufszahlen bei SE. Hitman und Tomb Raider haben mir persönlich auch gut gefallen und als Casual (Gott, ich hasse dieses Wort) würde ich sie jetzt auch nicht bezeichnen. Vor allem Hitman lässt sich anpassen, dass das neue Hilfsmittel, quasi der 7. Sinn Hitmans (weiß jetzt nicht mehr, wie das heißt), auch ganz einfach abstellen lässt. Und Tomb Raider ist halt eine moderne Interpretation oder Reboot der alten Franchise. Spielt sich ähnlich wie Uncharted nur mit einer etwas offeneren Spielwelt.
Eigentlich bestätigst du in deiner Post schon meine Post, das Sleeping Dogs keine Serie ist spielt keine Rolle. Aber alle zusammen sind einfach zu brav und austauschbar und dazu noch mit einem irren finanziellen Aufwand produziert. Wobei ich wetten könnte das Hitman und Tomb Raider zigmal in ihrer Produktion komplett über den Haufen geworden sind, was auch zu überhöhten Produktionskosten führt. Und dieses ständige hin und her bis man dann schlussendlich was super Angepasstes auf den Markt werfen kann , verhaut dann komplett die Bilanz weils einfach zu teuer war. Alleine die Werbungs/Vermarktungskosten für Tomb Raider muss ja gigantisch gewesen sein . Zwar haben sie dadurch viel absetzen können, wenn man dann aber von jedem abgesetzten Teil prozentual die Werbungskosten und die unendlich Lange und teure Produktionszeit abzieht bleibt schlussendlich nichts übrig.

Wären sie mutiger gewesen und hätten einfach das Vorhandene potential der Serien im ursprünglichen Sinn ausgebaut anstatt langwierig und kostspielig an irgendeinem Trend angepasst( der eigentlich schon längst vorbei ist), wären die Titel deutlich schneller fertig gewesen und hätten nicht über schon beinahe 1bis 2 Jahre hinweg intensiv beworben werden müssen. Wobei sie bei Tomb Raider ja geradezu eine Medien Schlacht finanzieren mussten weil die Fans dieses neue Unchardet Tomb Raider mit Scriptfilmchen und QTE , halbautomatik Gaming so gar nicht wollten. Das jetzt Unchardet Fans das neue Tomb Raider gut finden ist eigentlich eher negativ für Tomb Raider.
Ich spiel gerade TR Legends nochmal durch und muss sagen, so doll unterscheiden sich die Titel eigentlich gar nicht, bis halt auf die Hauptfigur. Davor habe ich gerade nochmal TR 1 - 3 gezockt und musste feststellen, dass diese spielerisch nun auch mal ziemlich primitiv waren. Bis auf "Finde den Schalter" und "Hüpfe/Klettere" dahin, hatten die Spiele eigentlich nicht viel zu bieten. Selbst Legends wirkt dagegen wesentlich intensiver.
Und der neueste Teil hat einfach eine neue Lara, die wesentlich glaubwürdiger ist, trotz einiger dramaturgischer Schwächen, eine relativ düstere Geschichte, tolle Optik, riesen Umfang und selbst die Sammelobjekte sind wesentlich besser präsentiert als bei Legends, wo sie halt nur Bronze, Silber und Goldschätze waren - aber ohne jegliche Bedeutung.

Man hat sich halt weg vom Trash entwickelt und das finde ich eigentlich gut so. Und gescriptet ist das Spiel am Ende auch nur an bestimmten Stellen. Oftmals sind die Bewegungen einfach so genial an die Umgebung angespasst, dass man einfach nur das Gefühl hat, es würde sich um ein Script handeln.

Aber Recht hast du mit dem fehlenden Mut tatsächlich etwas Neues und Einzigartiges zu schaffen.
Zuletzt geändert von muecke-the-lietz am 09.04.2013 12:23, insgesamt 1-mal geändert.
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WeAllLoVeChaos
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Re: Square Enix: Über Absatzprognosen und eingestampfte Proj

Beitrag von WeAllLoVeChaos »

muecke-the-lietz hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben:Gigantische Erfolge trotz mittelmäßiger Qualität und dem Gamer wird eine völlig verquere Realität kommuniziert, in dem man dann auch noch von Misserfolg redet.
Es kann nicht von Erfolg gesprochen werden, wenn die Produktionskosten so hoch sind, dass selbst Umsätze in Höhe von 3 Mio. verkauften Einheiten zu wenig sind, um daraus einen Gewinn zu erzielen. Es hilft niemandem, wenn sich ein Serienteil so gut verkauft wie kein anderes Spiel der Serie zuvor, man aber im Vorfeld derart viel Geld zum Fenster rausgeworfen hat, dass selbst das nicht genug ist, um Gewinn zu erzielen.

Siehe MoH Warfighter, wo EA in genau die gleiche Falle getappt ist. Das Spiel hat sich rein nach Zahlen gut verkauft, wenn man sich aber CoD als Vorbild nimt und tonnenweise Geld darin versenkt, dann ist das halt nicht genug. EA musste nach diesem Flop Leute entlassen und für ein Vierteljahr das komplette Marketingbudget einfrieren. So derbe hat man bei Warfighter in die Scheisse gegriffen, so krass war das Mißverhältnis zwischen Aufwand und kommerziellem Ergebnis.
Das Wort Misserfolg steht natürlich immer in Relation. Erfolg wird ja auch immer daran gemessen, was man investieren musste, um ihn zu erreichen.
Am Ende gehört zur Hybris aber eben auch, viel zu viel für den Erfolg zu investieren, weil man das Erfolgspotenzial einfach völlig überschätzt.

Nur gerade die Japaner neigen schon seit geraumer Zeit zu einer besonderen Ausprägung eben jener Hybris. Dass EA ein unrealistischer Dreckshaufen ist, muss man ja nicht weiter erwähnen, aber gerade aus Japan sind in letzter Zeit viele Großproduktionen gescheitert und oft an dem Anspruch, den westlichen Markt zu bedienen, den man aber anscheinend immer noch nicht so recht verstanden hat.

Update: Eigentlich hast du Recht. Der westliche Markt hat in den letzten Jahren auch viele ehrgeizige Projekte in den "Sand" gesetzt, obwohl die erreichten Absatzzahlen per se eigentlich nicht schlecht waren. Aber wie bei Titeln wie MP 3 oder eben TR 100 Mio. $ Kosten zusammen kommen, sollte man sich bei den Verantwortlichen vielleicht auch langsam mal fragen, wenn man sich mal Produktionskosten von Titeln wie Amnesia, Minecraft, The Witcher 1 + 2, Dishonored, etc. anschaut. Alles Titel, die aufgrund besser Kosten/Umsatz Rechnungen erfolgreich waren.
Vielleicht ist aber genau das Problem großer japanischer Publisher... viele orientieren sich an westliche Blockbuster wie COD und versuchen dann gleich ihre besten Franchises in dieses Korsett zu quetschen. Das funktioniert nicht. Ich verstehe es nicht, warum man sich nicht auf die alten Tugenden besinnt und warum alles unbedingt einen Action-Hollywood-Blockbuster-Anstrich verpassen muss? Mir reichen ein bis zwei COD Titel vollkommen aus. Ich möchte nicht, dass meine Lieblingsfranchises wie Resi zu einem Call Of Duty verkommen oder das sich FF Rollenspiele extrem krass an der westlichen Welt orientieren. Der COD Markt ist begrenzt und wenn alle Publisher etwas vom Kuchen abhaben wollen, werden sie sich früher oder später extrem daran verheben. Die alten Fans sind genervt und kaufen die Franchise nicht mehr und die neue Zielgruppe bleibt vermutlich lieber beim Original als auf eine japanische Kopie zuzugreifen.
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muecke-the-lietz
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Re: Square Enix: Über Absatzprognosen und eingestampfte Proj

Beitrag von muecke-the-lietz »

@WeAllLoveChaos

Tja, das ist wohl am Ende das, worauf es hinaus läuft. Zu glauben, der westliche Markt braucht nur noch CoD. Das haben die Japaner aber nie begriffen. Läden wie Namco Bandai, die von ihrer Tales Reiher immer nur vereinzelt Sachen aus Japan veröffentlichen, Übersetztungen, die zum Teil ewig weit weg vom Original sind, westlich aussehende Figuren mit amerikanischen und deutschen Namen, etc. Und nun ist halt die Ami Action Blockbuster Phase.

Es scheint, als wollten die Japaner nicht begreifen, dass der westliche Markt durchaus bereit ist, japanische Spiele zu konsumieren. JRPGs - immer her damit. Action Adventure im Zelda oder TR Stil- immer her damit. MGS - klar, genauso wie all die anderen tollen japanischen Games.
Und die Entwicklung muss sich eben auch in diesem Rahmen abspielen und nicht einfach nur bedeuten, den westlichen Entwicklern hinter her zu laufen. Das ist wohl der größte Fehler der japanischen Branche in den letzten Jahren. Anstatt die japanischen Games zu entwickeln und zu revolutionieren, versucht man, ausgelutschte westliche Games und Genres zu kopieren.

Update: Ja Kajetan, die Sache mit Ubisoft könnte stimmen, da sie trotz Casual Gameplay immer wieder versuchen, neue und interessante Konzepte zu entwickeln.
Squenix hat aber als Publisher auch schon in so einige sehr geile Projekte investiert, nur hat es sich da scheinbar nicht gerechnet. Aber die ganzen geilen Games der letzten 2 Jahre kamen tatsächlich von Ubisoft, Squenix und Take 2.
Zuletzt geändert von muecke-the-lietz am 09.04.2013 13:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Kajetan
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Re: Square Enix: Über Absatzprognosen und eingestampfte Proj

Beitrag von Kajetan »

WeAllLoVeChaos hat geschrieben:Vielleicht ist aber genau das Problem großer japanischer Publisher... viele orientieren sich an westliche Blockbuster wie COD und versuchen dann gleich ihre besten Franchises in dieses Korsett zu quetschen.
EA, THQ ... die hiesigen Majors sind, bzw. waren da nicht viel besser :)

Der einzige Major, der konsequent versucht eigene Wege zu beschreiten und sich NICHT an den Erfolg von CoD anzuhängen, das ist interessanterweise Ubisoft. Deswegen wage ich hier die Behauptung, dass Ubisoft in 5-6 Jahren der neue Branchenkönig im Westen sein wird. EA wird weg sein. Take2 wird sich gemütlich im Mittelstand eingerichtet haben und Activision wird verzweifelt versuchen mit Destiny die allmählich nachlassende Popularität von CoD aufzufangen.
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KATTAMAKKA
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Re: Square Enix: Über Absatzprognosen und eingestampfte Proj

Beitrag von KATTAMAKKA »

Kajetan hat geschrieben:
WeAllLoVeChaos hat geschrieben:Vielleicht ist aber genau das Problem großer japanischer Publisher... viele orientieren sich an westliche Blockbuster wie COD und versuchen dann gleich ihre besten Franchises in dieses Korsett zu quetschen.
EA, THQ ... die hiesigen Majors sind, bzw. waren da nicht viel besser :)

Der einzige Major, der konsequent versucht eigene Wege zu beschreiten und sich NICHT an den Erfolg von CoD anzuhängen, das ist interessanterweise Ubisoft. Deswegen wage ich hier die Behauptung, dass Ubisoft in 5-6 Jahren der neue Branchenkönig im Westen sein wird. EA wird weg sein. Take2 wird sich gemütlich im Mittelstand eingerichtet haben und Activision wird verzweifelt versuchen mit Destiny die allmählich nachlassende Popularität von CoD aufzufangen.
Das denke ich auch , wobei abzuwarten ist ob dabei ( bei Ubisoft) wirklich gute Games herauskommen. Weil für mich steht Ubisoft für verdammt viel Inhalt der aber leider nach dem Superbraven Scheissegal Prinzip funktioniert . Jedoch könnte die allgemeine Entwicklung der letzten Jahre, die praktisch durch die Bank für fast alle Puplisher sehr Verlustreich war und so gesehen eindeutig die falsche Strategie , zu etwas mehr echter Eigenständigkeit und Vielfalt in der Gamebranche allgemein führen
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 09.04.2013 17:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Bedameister
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Re: Square Enix: Über Absatzprognosen und eingestampfte Proj

Beitrag von Bedameister »

Schon traurig. Da entwickelt man drei echt super Spiele die sowohl bei den Spielern als auch bei der Presse echt gut ankommen und dann ist man immernoch nicht zufrieden.
Ich meine so viel teuerer als andere Produktionen werden die Spiele doch auch nicht gewesen sein. Andere Publisher beschweren sich doch auch nicht wenn sich ihre Spiele ähnlich gut verkaufen. Diese Prognosen sind einfach utopisch.
Vieleicht sind die Leute bei Square Enix aber auch einfach nur neidisch weil die einzigen guten Titel die sie noch haben von den ehemaligen EIDOS Leuten kommen. Von der Japanischen Seite kommt ja eigentlich nichts großartiges mehr. Die sollten sich mal zusammen reißen und die Eidos Leute weiter gute Games machen lassen und dann auch bitte zufrieden damit sein
johndoe553505
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Re: Square Enix: Über Absatzprognosen und eingestampfte Proj

Beitrag von johndoe553505 »

6 Millionen für Tomb Raider? Die spinnen doch. Sogar ein Kracher wie Battlefield 3 hat sich in der Anfangsphase "nur" 8 Millionen mal verkauft.
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Nik_Cassady
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Re: Square Enix: Über Absatzprognosen und eingestampfte Proj

Beitrag von Nik_Cassady »

Kajetan hat geschrieben:
Shake_(s)_beer hat geschrieben:Ich finde es irgendwie aber auch erschreckend, dass die Verkaufszahlen, die für mich auf den ersten Blick eigentlich ganz okay aussahen, scheinbar absolut nicht ausreichen, um ein Spiel profitabel zu machen.
Das läuft so ab: Die Marktforschung schätzt, dass man von einem Spiel, dass so und so aussieht wahrscheinlich X Mio. Einheiten absetzen kann. Also wird auf Basis dieser Schätzung das Budget kalkuliert und freigegeben. Das Spiel wird produziert, entsprechend teuer beworben, damit man auch ja die nötigen Umsätze erreicht und dann werden nicht X Mio. verkauft, sondern nur Y Mio. Das Spiel gilt als Flop, weil man die Produktionskosten an wesentlich höher vorher gesagten Umsätzen X ausgerichtet hat.

Ja, die Branche leidet unter viel zu hohen Produktions- und Werbekosten. Noch viel stärker leidet sie aber unter vollkommen unrealistischen Umsatzvorstellungen. So wurde im Vorfeld von Dead Space 3 davon gesprochen, dass das Spiel 5 Mio. absetzen muss, damit man die Serie fortsetzt. Laut VGChartz wurden bis heute, positiv geschätzt, 1.5 Mio. Einheiten auf allen drei Plattformen verkauft. Das ist angesichts solcher Erwartungen nichts weiter als ein derber Flop.
Ganz blauäugig:
Ich vergleich jetzt mal die Erfolgsprognose eines Spiels zusammen mit seinen erwarteten Absatzzahlen mit einer anderen Nummer, die viel mit Statistiken arbeitet, Versicherungen (mehr gibt mein unbwltes Hirn auf Anhieb net her). Bei einer Versicherung hab ich ja sehr viele Objekte (Menschen, Unfälle, Krankheiten etc.) an denen ich irgendwelche Trends oder Prognosen untersuchen kann, da dürften meine Vorhersagen ja noch recht zuverlässig zutreffen (trotz vieler unterschiedlicher Faktoren). Beim Thema Videospiele hab ich aber doch viel zu wenig Vergleichsmöglichkeiten ( Battlefield 3 verkauft sich super, d.h. alle Egoshoter müssen sich super verkaufen ) um solche Prognosen zu treffen. Da wären doch entsprechende Kalkulationen absolut ungenau und letztlich unsinnig, oder nicht?
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breakibuu
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Re: Square Enix: Über Absatzprognosen und eingestampfte Proj

Beitrag von breakibuu »

Kajetan hat geschrieben:Der einzige Major, der konsequent versucht eigene Wege zu beschreiten und sich NICHT an den Erfolg von CoD anzuhängen, das ist interessanterweise Ubisoft. Deswegen wage ich hier die Behauptung, dass Ubisoft in 5-6 Jahren der neue Branchenkönig im Westen sein wird.
Ubisoft hat doch nur keine CoD Klone, weil man sich selbst schon die Hände daran verbrannt hat und vor allem, weil Assasins Creed und Just Dance sich verkaufen wie blöde. Imo waren doch Ubisoft die ersten, die ihre Shooterserien an Call of Duty angepasst haben. Rainbow Six, Splinter Cell und Ghost Recon hat man ja so erfolgreich an die Wand gefahren. Mit Rayman hat es sich ja anscheinend dann auch mittlerweile erledigt.

Ich sehs ehrlichgesagt komplett andersrum, in dem Moment wo die Leute Just Dance und AC leid sind, is Ubisoft der erste große Publisher der die Segel streicht
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Kajetan
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Re: Square Enix: Über Absatzprognosen und eingestampfte Proj

Beitrag von Kajetan »

breakibuu hat geschrieben:Ubisoft hat doch nur keine CoD Klone, weil man sich selbst schon die Hände daran verbrannt hat und vor allem, weil Assasins Creed und Just Dance sich verkaufen wie blöde. Imo waren doch Ubisoft die ersten, die ihre Shooterserien an Call of Duty angepasst haben. Rainbow Six, Splinter Cell und Ghost Recon hat man ja so erfolgreich an die Wand gefahren.
Und daraus gelernt. So halbwegs. Was auf jeden Fall mehr ist, als man von der Konkurrenz sagen kann. Ich sage ja nicht, dass Ubisoft der strahlende Stern am Himmel ist, aber im Vergleich zur sprachlosmachenden Dummheit des Wettbewerbs scheint man bei Ubisoft nicht ganz soooooo doof zu sein.
Mit Rayman hat es sich ja anscheinend dann auch mittlerweile erledigt.
Wut? Ist Rayman Origins nicht genau das, was man von einem Rayman-Spiel haben möchte? Erklär mal die Aussage, steh gerade auf dem Schlauch.
Ich sehs ehrlichgesagt komplett andersrum, in dem Moment wo die Leute Just Dance und AC leid sind, is Ubisoft der erste große Publisher der die Segel streicht
Dass die Leute irgendwann nicht mehr auf die aktuellen großen Umsatzbringer stehen, dieses Problem haben ALLE Majors. Anstatt jedoch immer wieder und wieder zu versuchen die CoD-Zielgruppe anzuzapfen und selbst beim dritten Mal blutige Nase immer noch mit vollem Anlauf gegen die Wand gelaufen wird, macht Ubisoft etwas ganz Schlaues ... man geht einfach UM die Wand HERUM! Mit den von Dir genannten Spielen spricht man ein ganz anderes Publikum an, das vom Rest der Konkurrenz kaum bedient wird.
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Bedameister
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Re: Square Enix: Über Absatzprognosen und eingestampfte Proj

Beitrag von Bedameister »

Kajetan hat geschrieben:
Mit Rayman hat es sich ja anscheinend dann auch mittlerweile erledigt.
Wut? Ist Rayman Origins nicht genau das, was man von einem Rayman-Spiel haben möchte? Erklär mal die Aussage, steh gerade auf dem Schlauch.
Vieleicht spielt er auf die Entscheidung an, Rayman nichtmehr für die Wii U Exklusiv zu entwickeln und den Release nochmal um ein paar Monate zu verschieben.
Was das mit der Qualität der Rayman Spiele zu tun hat versteh ich allerdings auch nicht. Die Rayman spiele scheinen gut anzukommen.
Auch so finde ich hat sich Ubisoft sehr stark gebessert. Assassins Creed spaltet natürlich die Spielerschaft aber für Leute die die Reihe mögen bietet Ubisoft jedes Jahr einen neuen Titel auf hohem Niveau. FarCry 3 hat auch so ziemlich alles besser gemacht was man damals bei FarCry 2 falsch gemacht hat. Dazu noch so einen Knaller wie Watch Dogs in den Startlöchern. Ich finde Ubisoft ist auf dem richtigen Weg. Jetzt müssen sie nur endlich Splinter Cell wieder retten, oder es endlich bleiben lassen
Sarfinwsl
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Re: Square Enix: Über Absatzprognosen und eingestampfte Proj

Beitrag von Sarfinwsl »

Bei Hitman haben sie leider ein Fehler in der Berechung gemacht.

Hitman ist kein Casual Markt Game, Hitman ist kein Spiel welches große Massen begeistern soll.

Hitman ist ein Nischenprodukt, selbst die Vereinfachung der Spielelemente ändern nichts daran, dass du als ultimatives Ziel den "perfekten Mord" planen musst, was nicht jedermanns Sache sein dürfte. Die die mit Hitman 1 - 4 nichts anfangen konnten fangen ncht mit Hitman 5 an sich für zu interessieren.

Aber dafür sind 3,4 Millionen verkäufe, wobei ein weiterer Großteil wohl auf digitale Verkäufe ausfallen dürfte. Die wurden ja nicht miterfasst.

Wenn Square Enix dachte mit Hitman ein Dauerbrenner wie Call of Duty an der Hand zu haben, haben sie sich leider getäuscht.