BioShock Infinite: Ohne Mehrspieler-Modus

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
Modern Day Cowboy
Beiträge: 2778
Registriert: 09.09.2008 14:56
Persönliche Nachricht:

Re: BioShock Infinite: Ohne Mehrspieler-Modus

Beitrag von Modern Day Cowboy »

Ansich hat ein MP Modus in einen Bioshock Spiel ja Potenzial durch die Fähigkeiten, allerdings nicht wenn er so lieblos ist wie jener von Bioshock 2.
Benutzeravatar
Kuttentroll
Beiträge: 1235
Registriert: 12.09.2007 22:58
Persönliche Nachricht:

Re: BioShock Infinite: Ohne Mehrspieler-Modus

Beitrag von Kuttentroll »

crewmate hat geschrieben:http://de.wikipedia.org/wiki/BioShock_2
Irrational haben nichts m,it BS2 zu tun.
Post von Xris nochmal lesen..Bioshock Infinite IST für ihn Bioshock 2! ;-) Das eigentliche Bioshock 2 boykottiert er bzw. hat es nie gegeben :-) Genauso wie es für viele (einschließlich mich) nie Indy 4 gegeben hat xD
Benutzeravatar
muecke-the-lietz
Beiträge: 6060
Registriert: 08.12.2005 13:08
Persönliche Nachricht:

Re: BioShock Infinite: Ohne Mehrspieler-Modus

Beitrag von muecke-the-lietz »

Xris hat geschrieben:
Sowohl kommerziell als auch kreativ (never mind the System Shock fans) erfolgreich.
Sry, aber auch wenn wir SH weglassen ist dieses Spiel abgesehen vom Art Design nicht wirklich kreativ - "nur" ein Old School Shooter. :wink:

Ich mochte Bioshock. Aber ich hoffe das sie es dieses Mal schaffen die Motivationskurve vom Anfang bis zum Ende auf ähnelichem Level zu halten. Und damit meine ich vorranig das Gameplay. Die Big Daddys waren iwan nur noch Kanonenfutter (was einfach am nicht nut ausbalancierten Gameplay lag). Die sich ständig wiederhollenden Schalterrätsel nervten nur noch.
Schön zu sehen, dass Irrational Games weder von sich aus, noch vom Publisher dazu getrieben ist, zwangsläufig einen einzubauen.-
Bleibt nur noch die Frage offen wer Irrational überhaupt erst dazu gebracht hat doch noch ein Bioshock 2 (den Müll von 2K Marion bewust ignoriere) zu machen. Den ursprünglich hatten sie gesagt das Bioshock abgeschlossen ist und keinen Nachfolger bekommt.

Und nein Bioshock braucht genauso wenig einen MP wie die vielen anderen Spiele die auch bestens ohne auskommen würden. So die Sorte Spiel zu denen eigl. gar kein MP passt. Ich bin ja ohnehin nach wie vor im Shooter Genre für reine SP oder MP Shooter. Hat früher auch bestens funktioniert. Da man ohnehin nur eine handvoll Spiele kontinuierlich im MP spielt.
sorry, ich will dich nicht kritisieren und freuen tue ich mich über die news "kein mp" auch sehr. und auch bioshock 2 ist für mich eher ein flop nachfolger, vor allem, weil er den ersten mehr oder weniger schlecht kopiert hat.

aber 2 sachen an deinem post stören mich dann doch. erstens mal war bioshock kein "old school shooter" sondern ein sehr moderner shooter mit old school qualität, denn schließlich hat bioshock in vielerlei hinsicht das genre revolutioniert, denn diese verbindung zwischen rollenspiel und shooter ist vorher keinem anderen spiel so flüßig gelungen wie bioshock. das skill system, dass waffen upgrade system, etc. mag es vorher schon gegeben haben, aber mit bioshock wurde es salonfähig und hat nachwirkend auf viele shooter abgefärbt. ebenso das art design wurde dannach auch zig mal mehr oder weniger von vielen shootern nachempfunden.

zweitens: welche trennung zwischen mp und sp meinst du denn "früher". doom, quacke, half life, wolfenstein hatten alle jeweils einen großartigen sp und zum anderen ein super genialen mp.

mit counter strike und unreal tournament kam zwar mal so eine phase, und auch quake 3 arena hatte keinen sp in dem sinne, das heißt aber nicht, dass damals grundsätlich strikt getrennt wurden, denn halo, goldeneye, perfect dark sind auch heute noch garanten für puren multiplayer spaß, obwohl sie auch für ihren legendären sp berühmt waren und sind.

von cod und moh fange ich mal gar nicht erst an.

also das nächste mal bitte kurz zurückerinnern, bevor man so einen, sorry, unsinn ablässt.
Benutzeravatar
sourcOr
Beiträge: 13369
Registriert: 17.09.2005 16:44
Persönliche Nachricht:

Re: BioShock Infinite: Ohne Mehrspieler-Modus

Beitrag von sourcOr »

muecke-the-lietz hat geschrieben:
sorry, ich will dich nicht kritisieren und freuen tue ich mich über die news "kein mp" auch sehr. und auch bioshock 2 ist für mich eher ein flop nachfolger, vor allem, weil er den ersten mehr oder weniger schlecht kopiert hat.

aber 2 sachen an deinem post stören mich dann doch. erstens mal war bioshock kein "old school shooter" sondern ein sehr moderner shooter mit old school qualität, denn schließlich hat bioshock in vielerlei hinsicht das genre revolutioniert, denn diese verbindung zwischen rollenspiel und shooter ist vorher keinem anderen spiel so flüßig gelungen wie bioshock. das skill system, dass waffen upgrade system, etc. mag es vorher schon gegeben haben, aber mit bioshock wurde es salonfähig und hat nachwirkend auf viele shooter abgefärbt. ebenso das art design wurde dannach auch zig mal mehr oder weniger von vielen shootern nachempfunden.

zweitens: welche trennung zwischen mp und sp meinst du denn "früher". doom, quacke, half life, wolfenstein hatten alle jeweils einen großartigen sp und zum anderen ein super genialen mp.

mit counter strike und unreal tournament kam zwar mal so eine phase, und auch quake 3 arena hatte keinen sp in dem sinne, das heißt aber nicht, dass damals grundsätlich strikt getrennt wurden, denn halo, goldeneye, perfect dark sind auch heute noch garanten für puren multiplayer spaß, obwohl sie auch für ihren legendären sp berühmt waren und sind.

von cod und moh fange ich mal gar nicht erst an.

also das nächste mal bitte kurz zurückerinnern, bevor man so einen, sorry, unsinn ablässt.
Wenn ich auch deine Meinung bezüglich Bioshock als "Vorreiter" nicht wirklich teilen kann - ich sehe da keine Nachwirkungen - was Multiplayer angeht, haste völlig recht. Strikte Trennung entsprang mehr durch Mods und den Erfolg der vorherigen MP der Serie, die selbst damals noch beigefügt waren und nicht das ganze Spiel ausgemacht haben. Das Problem ist, dass selbst heute noch den allermeisten Shootern nen MP beigefügt wird, dafür gibt es aber keinen Grund mehr. Weder hat es irgendeine Bedeutung, irgendeinen Rotz in Bioshock freizuschalten, weil so ein MP eh eine Totgeburt ist und sowieso nur hingeschludert wurde ohne Liebe, noch gibt der Markt das überhaupt noch her. Früher mussten diese Titel die Nischen erstmal füllen, heutzutage ist der Markt zwischen CoD, F2P, CS und Nostalgikern soweit aufgeteilt, da brauchts beileibe keinen angehängten MP mehr, der in der Art woanders viel ausgereifter zu finden ist.
Benutzeravatar
mindfaQ
Beiträge: 1642
Registriert: 16.03.2012 14:35
Persönliche Nachricht:

Re: BioShock Infinite: Ohne Mehrspieler-Modus

Beitrag von mindfaQ »

Da die Bioshock-Reihe meiner Meinung nach eh kein Multiplayerspiel per Design ist, kann es dem Spiel nur zuträglich sein, wenn die Entwickler die produktive Energie, die für den Multiplayer draufgehen würde, in das Einzelspielerspiel investieren.
Benutzeravatar
GSFace
Beiträge: 89
Registriert: 22.01.2010 22:28
Persönliche Nachricht:

Re: BioShock Infinite: Ohne Mehrspieler-Modus

Beitrag von GSFace »

Bedameister hat geschrieben:Stellt euch mal vor das wäre von EA: Multiplayer, Online Pass, Season Pass und der erste DLC wäre jetzt schon angekündigt :Blauesauge:
Wenn ich an sowas denke wird mir direckt schlecht.
Benutzeravatar
muecke-the-lietz
Beiträge: 6060
Registriert: 08.12.2005 13:08
Persönliche Nachricht:

Re: BioShock Infinite: Ohne Mehrspieler-Modus

Beitrag von muecke-the-lietz »

sourcOr hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben:
sorry, ich will dich nicht kritisieren und freuen tue ich mich über die news "kein mp" auch sehr. und auch bioshock 2 ist für mich eher ein flop nachfolger, vor allem, weil er den ersten mehr oder weniger schlecht kopiert hat.

aber 2 sachen an deinem post stören mich dann doch. erstens mal war bioshock kein "old school shooter" sondern ein sehr moderner shooter mit old school qualität, denn schließlich hat bioshock in vielerlei hinsicht das genre revolutioniert, denn diese verbindung zwischen rollenspiel und shooter ist vorher keinem anderen spiel so flüßig gelungen wie bioshock. das skill system, dass waffen upgrade system, etc. mag es vorher schon gegeben haben, aber mit bioshock wurde es salonfähig und hat nachwirkend auf viele shooter abgefärbt. ebenso das art design wurde dannach auch zig mal mehr oder weniger von vielen shootern nachempfunden.

zweitens: welche trennung zwischen mp und sp meinst du denn "früher". doom, quacke, half life, wolfenstein hatten alle jeweils einen großartigen sp und zum anderen ein super genialen mp.

mit counter strike und unreal tournament kam zwar mal so eine phase, und auch quake 3 arena hatte keinen sp in dem sinne, das heißt aber nicht, dass damals grundsätlich strikt getrennt wurden, denn halo, goldeneye, perfect dark sind auch heute noch garanten für puren multiplayer spaß, obwohl sie auch für ihren legendären sp berühmt waren und sind.

von cod und moh fange ich mal gar nicht erst an.

also das nächste mal bitte kurz zurückerinnern, bevor man so einen, sorry, unsinn ablässt.
Wenn ich auch deine Meinung bezüglich Bioshock als "Vorreiter" nicht wirklich teilen kann - ich sehe da keine Nachwirkungen - was Multiplayer angeht, haste völlig recht. Strikte Trennung entsprang mehr durch Mods und den Erfolg der vorherigen MP der Serie, die selbst damals noch beigefügt waren und nicht das ganze Spiel ausgemacht haben. Das Problem ist, dass selbst heute noch den allermeisten Shootern nen MP beigefügt wird, dafür gibt es aber keinen Grund mehr. Weder hat es irgendeine Bedeutung, irgendeinen Rotz in Bioshock freizuschalten, weil so ein MP eh eine Totgeburt ist und sowieso nur hingeschludert wurde ohne Liebe, noch gibt der Markt das überhaupt noch her. Früher mussten diese Titel die Nischen erstmal füllen, heutzutage ist der Markt zwischen CoD, F2P, CS und Nostalgikern soweit aufgeteilt, da brauchts beileibe keinen angehängten MP mehr, der in der Art woanders viel ausgereifter zu finden ist.
bioshock hat die genres rollenspiel und ego shooter auf eine art und weise vermengt wie man es so voher noch nicht gesehen hat. ein deus ex war immer mehr rollenspiel/steahlth, ein system shock ist sehr lange her und kann gerade grafisch nicht mitreden, system shock 2 ist einfach untergegangen.
und bioshock hat das ganze halt schon fast zur pflicht gemacht, hinzukommend halt noch die zig möglichkeiten, die man sonst nur aus stealthgames kennt, moralische entscheidungen in einem ego shooter, eine story, die sowas wie interessant und überraschend war... ich wüsste jetzt nicht, wieso man bioshock mit der heutigen abgeklärtheit unbedingt seine bedeutung aberkennen sollte. nicht zuletzt, weil es ein grafischer meilenstein war, der damals alle umgehauen hat. sorry, nur weil es lange her ist und bioshock 2 nicht mehr so geil war, werde ich niemals meine ersten erfahrungen mit bioshock 1 vergessen.

aber was den mp angeht, muss ich dir völlig recht geben. gerade aufgrund der belanglosigkeit der meisten mehrspieleroptionen. sicher, koop ist so eine sache, die geht irgendwie immer und es gibt zwischen den ganz großen mp schlachtschiffen auch immer mal spiele, mit einem überraschend coolen mp, aber gerade spiele wie bioshock 2, mass effect 3, dead space 2, (für mich auch) assassins creed (ab brotherhood) und viele weitere, haben einfach bewiesen, dass mp auch richtig unnötig und schwachsinnig sein können.
straightjacket
Beiträge: 2210
Registriert: 25.01.2007 16:29
Persönliche Nachricht:

Re: BioShock Infinite: Ohne Mehrspieler-Modus

Beitrag von straightjacket »

muecke-the-lietz hat geschrieben: bioshock hat die genres rollenspiel und ego shooter auf eine art und weise vermengt wie man es so voher noch nicht gesehen hat. ein deus ex war immer mehr rollenspiel/steahlth, ein system shock ist sehr lange her und kann gerade grafisch nicht mitreden, system shock 2 ist einfach untergegangen.
und bioshock hat das ganze halt schon fast zur pflicht gemacht, hinzukommend halt noch die zig möglichkeiten, die man sonst nur aus stealthgames kennt, moralische entscheidungen in einem ego shooter, eine story, die sowas wie interessant und überraschend war... ich wüsste jetzt nicht, wieso man bioshock mit der heutigen abgeklärtheit unbedingt seine bedeutung aberkennen sollte. nicht zuletzt, weil es ein grafischer meilenstein war, der damals alle umgehauen hat. sorry, nur weil es lange her ist und bioshock 2 nicht mehr so geil war, werde ich niemals meine ersten erfahrungen mit bioshock 1 vergessen.
Merkste etwas?
Es kommt immer auf die Sichtweise an. Die Leute, die mit System Shock 2 "großgeworden sind" werden ihre ersten Erfahrungen damit sicherlich auch nicht vergessen. Für mich persönlich kann ich nur sagen, das Bioshock mich nach meiner Erfahrung von 1999 kalt gelassen hat.
Benutzeravatar
Xris
Beiträge: 13777
Registriert: 29.10.2006 11:35
Persönliche Nachricht:

Re: BioShock Infinite: Ohne Mehrspieler-Modus

Beitrag von Xris »

@muecke-the-lietz
Bioshock hat bestenfalls Elemente die entfernt an ein RPG erinnern. Das was du Bioshock anrechnest haben Looking Glases schon lange davor mit System Shock getan. Das hat sich schlechter verkauft, richtig (auch Teil 1). Aber das was du die perfekte Symbiose nennst ist einfach nur eine erhebliche reduzierung auf den Shooteranteil. Bioshock ist SH in deutlich anspruchsloser. Und siehe da! Es wurde massentauglich...
weil es ein grafischer meilenstein war
oO Das war die UE3... Meilenstein schaut dann doch etwas anders aus. So betitelt man ja noch nichtmal Crysis (das übrigens keine 2 Monate später rauskam und bis dahin schon oft gezeigt und angespielt wurde). Das Art Design war herrausragend. Aber ein Meilenstein?

Wie gesagt. Ich mochte Bioshock dennoch. Das hat es aber zu großen Teilen tatsächlich dem Art Design und dem relativ starken Mittendringefühl zu verdanken. Ich finde beides sehr wichtig. Aber nur wenige Spiele die beides haben. Der Punkt mit dem Old School Shooter war nicht abwertend gemeint. Ich ziehe diese jederzeit einem CoD vor.
Benutzeravatar
muecke-the-lietz
Beiträge: 6060
Registriert: 08.12.2005 13:08
Persönliche Nachricht:

Re: BioShock Infinite: Ohne Mehrspieler-Modus

Beitrag von muecke-the-lietz »

Xris hat geschrieben:@muecke-the-lietz
Bioshock hat bestenfalls Elemente die entfernt an ein RPG erinnern. Das was du Bioshock anrechnest haben Looking Glases schon lange davor mit System Shock getan. Das hat sich schlechter verkauft, richtig (auch Teil 1). Aber das was du die perfekte Symbiose nennst ist einfach nur eine erhebliche reduzierung auf den Shooteranteil. Bioshock ist SH in deutlich anspruchsloser. Und siehe da! Es wurde massentauglich...
weil es ein grafischer meilenstein war
oO Das war die UE3... Meilenstein schaut dann doch etwas anders aus. So betitelt man ja noch nichtmal Crysis (das übrigens keine 2 Monate später rauskam und bis dahin schon oft gezeigt und angespielt wurde). Das Art Design war herrausragend. Aber ein Meilenstein?

Wie gesagt. Ich mochte Bioshock dennoch. Das hat es aber zu großen Teilen tatsächlich dem Art Design und dem relativ starken Mittendringefühl zu verdanken. Ich finde beides sehr wichtig. Aber nur wenige Spiele die beides haben. Der Punkt mit dem Old School Shooter war nicht abwertend gemeint. Ich ziehe diese jederzeit einem CoD vor.
ich weiß, dass es nicht abwertend gemeint ist, aber es ist einfach nicht richtig.

wir kommen da letztlich nicht auf einen punkt und am ende spuken gerade in 4p foren auch immer die größten schlaumeier, bei denen mit dem neuen jahrtausend die spiele untergegangen sind. aber rein aus erfahrung und ner riesen sammlung, die ich mittlerweile mein eigen nenne, kann ich sagen, dass man bioshock nicht im größerem maße unrecht tuen könnte, als es als "oldschool" zu bezeichnen, da der begriff, so schwammig er auch sein mag, den shooter vor den modernen neuerungen wie scripts, physikspielereien und intelligenter story meint.

tja und weißt du, system shock... das ist nicht gefloppt, weil es nicht massen tauglich genug war, sondern, weil es einerseits einfach beide male (1+2) zur absolut falschen zeit rauskam und weil das gameplay andererseits nicht so geil war, wie heute im nachhinein von einigen beschrieben. es war zwar mega, gerade die atmo war einfach der hammer, aber in vielerlei hinsicht waren die ideen der macher der zeit einfach voraus und am ende auch dem spiel.

bei bioshock hat am ende vieles gestimmt, gerade was den veröffentlichungszeitpunkt, die präsentation, die vermarktung und letztlich des gameplays anbelangt.

und natürlich war die grafik grandios. gerade die wasserspielereien, auch wenn letztlich gescriptet, sind auch heute noch eine augenweide. sicher, vieles war der ut 3 engine geschuldet, aber schau dir mal bitte andere titel mit der ut 3 engine aus der zeit an. da waren die wenigsten soweit wie bioshock. das artdesign tat dann sicher sein übriges.

das ding ist halt, dass ich gar nicht SO ein riesen bioshock fan bin, gerade wegen der mit der zeit aufkeimenden monotonie und des teilweise fummeligen gamedesigns.
aber ich bin mir einfach bewusst, dass bioshock zu den ganz großen gehört und der nachfolger viele federn gelassen hat und das nicht nur durch den dämlichen mp.

auch der nächste teil wird es schwer haben, schlicht, weil er einen nicht mehr so flashen wird. es wird ein tolles spiel mit coolen neuen möglichkeiten, aber gerade auf technischer sicht darf man einfach nicht mehr soviel erwarten.
dass sie sich zumindestens gegen die mp entschieden haben, ist schon mal ein gutes zeichen, aber sie hätten auch keinen fehler gemacht, wenn sie mit dem titel bis zur nächsten generation gewartet hätten und einfach die gunst der stunde genutzt hätten, so wie halt beim ersten teil.

zu cod: wenn man sich mal anschaut, wann cod 1 rauskam, erkennt man sicherlich schnell, dass die reihe im kern wesentlich "oldschooliger" ist als hier dargestellt. letztlich hat bioshock ja einen kontrast zu eben diesen spielerisch veralteten shootern dargestellt. nur mal so am rande.
Benutzeravatar
an_druid
Beiträge: 2381
Registriert: 12.10.2010 00:34
Persönliche Nachricht:

Re: BioShock Infinite: Ohne Mehrspieler-Modus

Beitrag von an_druid »

Diese Nachrichten machen mich nicht weniger skeptisch als zuvor. Als ob irgend jemand mit der Nachricht vorbereitet werden müsste, das es kein MP mehr gibt.
Zuletzt geändert von an_druid am 27.11.2012 14:16, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
BlueCheese
Beiträge: 184
Registriert: 13.10.2009 19:17
Persönliche Nachricht:

Kommentar

Beitrag von BlueCheese »

Also, ich habe sicher nichts gegen einen guten Multiplayer, aber bei Bioshock gehts mir eher um die Story als um den MP.
Wenn ich online mit anderen zocken möchte, dann spiele ich Call of Duty oder Gears of War, dazu brauch ich nicht Bioshock.
Isegrim74
Beiträge: 310
Registriert: 02.08.2006 14:24
Persönliche Nachricht:

Re: BioShock Infinite: Ohne Mehrspieler-Modus

Beitrag von Isegrim74 »

straightjacket hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben: bioshock hat die genres rollenspiel und ego shooter auf eine art und weise vermengt wie man es so voher noch nicht gesehen hat. ein deus ex war immer mehr rollenspiel/steahlth, ein system shock ist sehr lange her und kann gerade grafisch nicht mitreden, system shock 2 ist einfach untergegangen.
und bioshock hat das ganze halt schon fast zur pflicht gemacht, hinzukommend halt noch die zig möglichkeiten, die man sonst nur aus stealthgames kennt, moralische entscheidungen in einem ego shooter, eine story, die sowas wie interessant und überraschend war... ich wüsste jetzt nicht, wieso man bioshock mit der heutigen abgeklärtheit unbedingt seine bedeutung aberkennen sollte. nicht zuletzt, weil es ein grafischer meilenstein war, der damals alle umgehauen hat. sorry, nur weil es lange her ist und bioshock 2 nicht mehr so geil war, werde ich niemals meine ersten erfahrungen mit bioshock 1 vergessen.
Merkste etwas?
Es kommt immer auf die Sichtweise an. Die Leute, die mit System Shock 2 "großgeworden sind" werden ihre ersten Erfahrungen damit sicherlich auch nicht vergessen. Für mich persönlich kann ich nur sagen, das Bioshock mich nach meiner Erfahrung von 1999 kalt gelassen hat.
Unterschreibe ich! Bioshock WAR und ist eine Kopie vom großartigen System Shock 2! Mag die Grafik angestaubt sein, aber HEUTE noch spiele ich lieber das Original SH2. Und mit der Grafik-Engine (Darkengine) wurden ja auch die 2 ersten Thief-Teile produziert, wo vor allem wegen des Editors HEUTE noch Leute Thief 2 spielen - und die Fanbase dahinter ist riesig.
Bioshock hatte praktisch die gleiche Geschichte erzählt mit den gleichen Wendungen wie in SH2 - nur eben mit anderem Setting - und angeblichen Entscheidungen (Little Sister töten oder nicht - wow, was für eine Freiheit an Entscheidungen - ist einfach digital, mehr nicht). Aber der vermeintliche Helfer entpuppt sich als wahre Bedrohung und Schrecken ist eben PUNKT GENAUSO in System Shock 2 erzählt worden. Keine Frage, ich finde Bioshock nicht schlecht und den 2ten - na ja, auch hier gibt's schlechtere Nachfolger. Aber von einer Revolution im Shootergenre zu sprechen ist doch wahrlich Hypegebrabbel, weil's jeder sagt. Ich fand die Grafik sehr gut - aber ein Crysis hat mir auch hier besser gefallen - und der hat sich nicht im Ansatz als Shooter-RPG-Konglomerat angebiedert, was ich manchmal ehrlicher und besser finde. Hier hatte selbst ein STALKER (und wow, war/ist das eine geile Grafik) mehr RPG-Elemente als ein Bisoshock. RPG ist eben nicht nur ein Skillsystem oder Ausbaustufen von Fähigkeiten - da gehört meines Erachtens nach schon noch ein bisschen mehr dazu. Also Bioshock will ich aber trotzdem nicht schlecht machen - aber es ist eben nur ein Grafikupgrade mit neuem Setting von System Shock 2 - und das muss nichts schlechtes sein. ;-) Im Gegenteil.

Nach trag: Gut so für das neue Bioshock ohne MP daherzukommen. Aktuellster Fall von völlig überflüssigem MP: Max Payne 3 und Spec Ops The Line.
Benutzeravatar
Usul
Beiträge: 11398
Registriert: 13.06.2010 06:54
Persönliche Nachricht:

Re: BioShock Infinite: Ohne Mehrspieler-Modus

Beitrag von Usul »

muecke-the-lietz hat geschrieben:bioshock hat die genres rollenspiel und ego shooter auf eine art und weise vermengt wie man es so voher noch nicht gesehen hat. ein deus ex war immer mehr rollenspiel/steahlth, ein system shock ist sehr lange her und kann gerade grafisch nicht mitreden, system shock 2 ist einfach untergegangen.
Junge, Junge... du laberst wirklich einen Schmarrn zusammen, das ist ja nicht mehr feierlich. Ist ja schön und gut, daß dir Bioshock so gut gefällt, das ist dein gutes Recht. Aber wenn du dann mit wirklich hanebüchenen Argumenten daherkommst, unterminierst du deinen eigenen Standpunkt. Dann kann man das, was du schreibst, nicht mehr wirklich ernstnehmen.

"ein system shock ist sehr lange her und kann gerade grafisch nicht mitreden"

Was soll das denn bitte für ein Argument sein? Grafisch kann es nicht mitreden und daher darf man die Vorreiterrolle des Spiels nicht ins Feld führen? Es ist zu lange her und daher sind alle Dinge, die es zu seiner Zeit perfekt gemacht hat, Makkulatur? Das kann ja wohl nicht dein Ernst sein. Und wenn in 10 Jahren Bioshock veraltet ist, wirst du dann dasselbe darüber verkünden? Sorry, das ist Unsinn.

"ein deus ex war immer mehr rollenspiel/steahlth"
Kommt darauf an, wie man es spielt. Daher stimmt das ganz einfach nicht, was du da sagst. Natürlich kann man Deus Ex auch als Action-Titel spielen. Manchen macht das sogar Spaß.

"system shock 2 ist einfach untergegangen."
Auch das ist ausgemachter Blödsinn. Wen interessiert es, ob ein Spiel gemessen an Verkaufszahlen erfolgreich war oder nicht, wenn es um die Wirkung für das Genre geht? Man könnte argumentieren, daß die Wirkung auf das Genre nicht so groß ausfällt, wenn das Spiel nicht erfolgreich war. Bei "normalen" Spielen könnte man das sogar durchgehen lassen. Aber bei "System Shock 2"? Wo selbst Branchenvertreter immer wieder betonen, daß der Einfluß des Spiels immens war?


Sorry wenn ich etwas zu harsch klinge, aber ich rege mich über zwei Dinge auf:
1. Da ist jemand eigentlich im Recht - immerhin redet über seine ganz persönliche Sicht, und die kann ihm niemand nehmen -, aber dann benutzt er solch sinnlose Argumente, daß man seine ganze Position aushebeln kann. Regt mich auf.
2. Ungerechtfertigte Kritik an System Shock (2) regt mich ganz generell auf. ;)
Benutzeravatar
mr archer
Beiträge: 10329
Registriert: 07.08.2007 10:17
Persönliche Nachricht:

Re: BioShock Infinite: Ohne Mehrspieler-Modus

Beitrag von mr archer »

Isegrim74 hat geschrieben: Hier hatte selbst ein STALKER (und wow, war/ist das eine geile Grafik) mehr RPG-Elemente als ein Bisoshock. RPG ist eben nicht nur ein Skillsystem oder Ausbaustufen von Fähigkeiten - da gehört meines Erachtens nach schon noch ein bisschen mehr dazu.
STALKER 1 ist für mich eigentlich der letzte wegweisende Shooter im Genre. Als RPG finde ich es aber auch eher eine zwiespältige Nummer.

Und mit Bioshock hat Ken Levine einfach das kommerziell eingefahren, was ihm mit System Shock 2 schon zugestanden hätte, das einfach das Pech hatte, parallel zu Half life zu erscheinen. Ansonsten ist Rapture in fast jedem Aspekt eine ganz hübsch anzusehende Kopie des Besuchs auf der von Braun. Allerdings ohne auch nur einmal dessen spielerischen Anspruch zu erreichen. Für mich ist Bioshock ein Blender. Als Shooter in der Steuerung zu schwammig. Als RPG beliebig, weil man sich für keinen Weg bei der Charakterentwicklung entscheiden muss und eh alles kann. Und was die moralische Entscheidungstiefe angeht: wer die Little Sisters verschont, wird trotzdem mit Adam überschüttet. Tolles moralisches Dilemma!

Nix gegen Bioshock. Ich hatte meinen Spaß. Aber System Shock 2 ist bis auf die Grafik in allen Belangen eine ganz, ganz andere Nummer.