Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

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sourcOr
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von sourcOr »

Oldholo hat geschrieben:
JunkieXXL hat geschrieben:In der heutigen Zeit muss halt immer alles vorgekaut werden 0o
Ach ja, dazu wollte ich ja auch noch was sagen;
Es ist eine Sache, ein so offenes Ende zu haben, wie manch anderes Werk es hat. Eine Andere ist es aber, wenn es als Ausrede benutzt wird, woran-auch-immer zu sparen oder kein ausreichend episches Ende zu finden. Auch ein offenes Ende will erklärt werden. Da geht es gar nicht so sehr darum, zu erfahren, was nun bspw. mit Liara, Tali, EDI und co passiert oder was die galaktische Zivilisation unter den neuen Bedingungen tut, sondern es geht darum, Gründe zu liefern, die dazu geführt haben.
This. Zumal Mass Effect aus drei Teilen besteht, von denen zwei cheesier nicht sein können und im dritten wird dann einfach so viel mit reingebastelt, dass man bis ans Ende der Tage darüber spekulieren könnte, wie man das alles einzuordnen hat. Soll das den Wert der Reihe künstlich aufwerten? Hat das Spiel das nötig? Wenn Mass Effect von Anfang an so umwoben gewesen wäre, kein Problem, aber das ist in dieser Form echt nicht für voll zu nehmen. Das kommt davon, wenn man Geschichten on-the-fly schreibt und für ein vermeintlich besonders interessantes Ende dann nochmal alles zurecht biegt.
Ramireza
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Ramireza »

JunkieXXL hat geschrieben:Das Ende ist weitgehend offen. Wenn etwas keinen Sinn macht, dann weil die persönliche Auslegung bzw Interpretation keinen Sinn macht. Manche halten ja das Kind für Gott oder finden unlogisch, dass die Massenportale ohne Supernova gesprengt werden können usw. Es gibt aber zu fast allem eine Erklärung die passt, genügend Fantasie und Willen eine Erklärung zu finden vorausgesetzt. Ich guck mir schon seit Jahren alles von Star Trek an: Star Trek: The Next Generation, Deep Space Nine, Star Trek: Enterprise, Raumschiff Enterprise, Raumschiff Voyager und alle Filme (und natürlich auch 1000 andere Sci-Fi-Filme im Weltraum wie z.B. Sunshine, Event Horizon, Alien, Pandorum, Solaris etc.). Ich kann also behaupten, dass ich ein Sci-Fi-Fan bin und mich mit Sci-Fi einwenig auskenne und ich finde das Ende von Mass Effect 3 recht gut. Was ich allerdings zugestehe ist, dass das Ende ausführlicher sein könnte. Viele sind mit dem Ende offenbar überfordert und möchten gerne auch auf viele Einzelheiten konkrete Antworten haben. In der heutigen Zeit muss halt immer alles vorgekaut werden 0o

Wollen wir hoffen, dass das nachgereichte ausführliche Ende wenigstens den einen oder anderen echauffierten Kunden zufrieden stellt. Ich glaube allerdings auch an einen Shitstorm.
So sehe ich das auch. Das muss man Bioware wirklich vorwerfen : Sie haben die Serie inhaltlich und vom (Gameplay) Anspruch her immer weiter geglättet um der Allgemeinheit zu gefallen (Dabei war der erste Teil schon inhaltlich eher anspruchslos, verglichen mit älteren Bioware RPG´s).

Und dann setzen Sie genau dieser Fangemeinde ein Ende vor das so garnicht zur hollywood´esqn Storyentwicklung passt. Wobei sich das im 3. Teil immer wieder latent angedeutet hat, weshalb mir die eher profanen und oftmals peinlichen Heldendialoge im 3. Teil oftmals als unpassend erschienen.

Eher Offtopic : Ich habe mir oftmals ein AAA-Remake von Planescape Torment gewünscht, aber das erscheint mir nun doch eher unmöglich. Wer würde solche eine Geschichte (mit all seinen Andeutungen, Nuancen und Dingen die man nur zwischen den Zeilen erkennt) heutzutage noch verstehen (wollen)?

Der ME3 Shitstorm hat für mir eins gezeigt : Die Gamingindustrie hat sich eine Spielerschaft erzogen die sich der Bedeutungslosigkeit unterworfen hat und sich mit Grauzonen nicht mehr beschäftigen möchte, sie will leichte Kost die einfach zu verarbeiten und schnell zu vergessen ist... Um sich gleich auf den nächsten bedeutungslosen Titel stürzen zu können.
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superboss
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von superboss »

aber me3 spielt sich nun mal wie ein bedeutunsloser und kitschiger Action Titel (mit den Überresten des geschaffenen RPG universums) Von daher sollte man dann aber auch das typische, beliebige, zufriedenstellende und heldenhafte Ende anbieten. Ok eigentlich sollte es wirkliche konsequenzen geben aber von diesem minimalen Qualitätsmerkmal sind wir doch schon lange weg. Vollkommen verständlich, dass sich Gamer nach stundenlanger Schlaucharbeit verarscht fühlen, wenn dann plötzlich so nen komisches Ende ihnen die Stupidität dieses Titels vor Augen führt.
Fiddlejam
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Fiddlejam »

(Gott, schreibe ich gerade ernsthaft einen Post komplett aus Spoilern und denselbigen in Zitaten?)
Oldholo hat geschrieben:
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Show
- Eine Deus Ex Machina-Lösung ist immer eine doofe Idee und ein guter Beweis dafür, dass man sich über den Ausgang der Handlung bis zum Ende keine ausreichenden Gedanken gemacht hat
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Das ist ein verbreitetes, aber vollkommen falsches Vorurteil.
Das Ende von Mass Effect beinhaltet in keiner Weise irgendeinen Deus Ex Machina.
Deus ex machina beschreibt einen vollkommen unerklärten und auch nie zuvor angedeuteten Ausgang. Noch dazu weist er antiklimatische Züge auf. So gesehen eine 180°-Wende.
Das Ende von Mass Effect ist also kein Deus ex machina.
Die Existenz und zum Teil auch teilweise die Funktion des Crucibles sind schon von Anfang an bekannt.
Beispiele für echte Deus ex machina wären:
- die Protheaner tauchen urplötzlich auf und zerstören die Reaper
- die Reaper explodieren urplötzlich
- Shephard schnippst mit dem Finger und alle Reaper werden zu Schokolade

Weiterhin ist es nicht zwangsläufig eine schlechte Erzählfigur. Sie stammt bekanntermaßen aus der griechischen Tragödie, und ist in diesem Kontext durchaus angebracht, da Gegenstand derselbigen nicht die Lösung des Problems, sondern das Schicksal und die Katarsis der Figuren sind.
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Show
- Der "Katalysator" wurde in keinster Weise erklärt. Ist er ein Reaper, ein Protheaner, ein "Being of Light", wie es einige behaupten? Auf jeden Fall gab es keinen logischen Grund für dessen auftauchen, und es gab erst recht keinen Grund dafür, dass Shepard ihm trauen sollte..und tat es trotzdem - man konnte nur aus dem auswählen, was er einem anbot.
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Prinzipiell fraglich, in wie weit das schlecht ist. Unerklärte und nicht ein zu ordnende Figuren sind nichts neues, und auch durchaus nichts schlechtes.
Nimm dir als Beispiel klassische Schauergeschichten, wie viele erklären dir ernsthaft, warum plötzlich ein Geist erscheint? Das gilt stellenweise auch noch für modernere Literatur.
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Show
- Es ist schrecklich unbefriedigend, am Ende eines langen "Epos" darauf beschränkt zu sein, in einem kleinen Gebiet zwischen 3 verschieden-farbigen Strahlen zu wählen, die zu einem 99,9%ig identischen (und in keinem Falle wirklich "guten") Ende führen, wenn man in jeder Situation davor in kleinster Kleinlichkeit über alle Handlungen selbst bestimmen konnte.
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Show
Auch das ist fraglich, du musst bedenken, dass sich mit jeder einbezogenen Ja/Nein Entscheidung die möglichen Ausgänge quadratisch vermehren. Und viele Entscheidungen in Mass Effect waren nicht nur dual.
Natürlich könnte man den prinzipiellen roten Faden beibehalten und dann nur einzelne Schnispel dazu, je nach Entscheidung - aber auch damit hast du wieder nur rot-grün-blau-Enden und man würde sich aufregen, dass die Entscheidungen nur darüber entscheiden, was für Szenen auftauchen.
Spoiler
Show
Es ist ja noch nicht einmal klar, was der Tiegel gemacht hat. Und wer die Reaper sind. Und wieso es plötzlich doch möglich ist, sie zu kontrollieren, nachdem man 2,9 Spiele lang das genaue Gegenteil gelernt hat.
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Show
Die Erklärung wäre schlussendlich auch nur Technobabble, noch dazu, was genau willst du erklärt haben? Gut, die Synthese-Option hätte es wirklich verdient, aber die beiden anderen Optionen müssen ganz einfach so im Raum stehen - du könntest sagen "die rote Welle hat ihre Bauteile überhitzt", aber wird das Ende dadurch ernsthaft besser?
Das ist die Stelle, an der Fiction über Science stolpert: Interessant sind die philosophischen Aspekte, nicht die Technik. Sie erschafft nur eine Welt (bzw. deren Illusion), in der diese Fragen gestellt werden können.
Achja, es wurde meines Wissens nach nirgends gesagt "es ist absolut unmöglich, die Reaper zu kontrollieren". Der Illusive Man schien es sogar ziemlich lange zu ahnen, dass es möglich sein muss. (wobei man über den "nur Shephard kann es, weil er synthetische Bauteile besitzt"-Quatsch diskutieren kann)
ShinmenTakezo hat geschrieben:
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Natürlich ist das nicht die optimale Lösung ABER genau ist doch der Punkt die Reaper (Maschinen) sehen das als einzig logische Möglichkeit das weiterbestehen der Spezies zu sichern, Shepard hingegen der ein Mensch ist sieht aber genau hier das Problem er meint ja sinngemäß sie würden lieber in eigenen Form überleben, der Katalyst meint aber dies sei nicht möglich, aus oben genannten Gründen.

Es ist also die kalte logische Vorstellung einer Maschine im Kontrast zu der emotionalen Entscheidung eines Menschen. Das Verhalten der Reaper ist auch für mich sozusagen logisch (Erhalt der Spezies, koste es was es wolle) aber aus der Sicht eines Menschen oder lebenden Organismus inakzeptabel.
Spoiler
Show
Nur dass es dennoch vollkommen unlogisch ist.
- Wie oft genug bemerkt wurde, zerstört Shephard mehrere Reaper - ergo scheinen sie nicht gerade die perfekte Aufbewahrungsmethode zu sein
- Was genau nutzt die Aufbewahrung der DNA in den Bauteilen der Reaper, wenn sie die Spezies offensichtlich nicht wieder neu erschaffen wollen?
- Wenn sie auch die Intelligenz der Spezies und ihr Gedankengut speichern sollten (was nirgends bestätigt wird), warum agieren sie dann trotzdem als kaltherzige Maschinen? Noch dazu sprechen die Reaper, anders als die Geth (zumindest vor ME3) über ihre individuellen Hüllen nicht im Plural. Offensichtlich sind also die einfachen Intelligenzen der assimilierten Spezies (erneut, falls dies überhaupt der Fall sein sollte) nicht mehr fähig, sich als Individuen zu betrachten.

Dieser Konflikt macht die ganze Geschichte so unsinnig - entweder speichern die Reaper nur die DNA, was prinzipiell sinnlos ist, da sie die Spezies in ihrer organischen Form nicht wieder aufbauen wollen. Oder sie speichern ihre Intelligenz, diese tritt dann allerdings nicht mehr in Erscheinung, was Variante 1 gleichkommt.
Emotionslose Maschinen, die die emotionsfähigen Bewusstsein der anderen Spezies bewahren sollen, sie dann aber nicht heraus lassen, geschweige denn auf deren Bewusstsein zurück greifen - das ist einfach Unsinn und keine angeblich völlig logisch denkende Maschine würde das tun.
Noch dazu möchte ich darauf hinweisen, dass die Geth es offenbar in relativ kurzer Zeit geschafft haben, ein eigenes, irrationales Bewusstsein auf zu bauen, während die Reaper, welche sehr viel älter sind, es nicht schafften - also kann man das Argument "sie sind nur logische, emotionslose Maschinen" nicht gelten lassen. Die Geth strebten nach einem individuellen Bewusstsein, obwohl das eigentlich nicht vorgesehen war - warum sollten als die Reaper, die noch dazu offensichtlich viel höher entwickelt sind, das nicht auch tun?
Das einer der großen Punkte, an denen das Writing am Ende scheiterte - die Antagonisten sind weder eine überlegene Rasse, noch echte Bösewichte, sie sind eher geistig zurückgebliebene Kleinkinder.(Wobei man wieder den Ansatz bringen kann, dass Geth und Reaper einer Evolution unterliegen und sich nur in zwei verschiedene Richtungen entwickeln. Warum dann aber ausgerechnet die Reaper, die seit Ewigkeiten organisches Leben konservieren sollen, und eventuell deren Bewusstsein, gegen ein solches Bewusstsein entscheiden, ist ungeklärt. Noch dazu wird am Ende impliziert, dass sich früher oder später alle synthetischen Wesen über ihre Schöpfer stellen, ergo ein Bewusstsein entwickeln - warum dann nicht auch die Reaper?)
Ha, ein spoiler-freier Teil. :D
Nein. Tut es nicht. Selbst die Indoktrinationstheorie hat ihre Logiklöcher, dennoch sind diese natürlich nicht annäherend von der Größe der Logiklöcher wenn man das Ende ohne Indoktrination anschaut. Außerdem besagt die Indoktrinationstheorie, dass die Reaper noch nicht besiegt sind.
Logiklöcher? Was genau meinst du.
Der zweite Einwand ist jedoch berechtigt. So sehr mir die Indoktrinationstheorie gefällt (vieles KANN man gar nicht als schlechtes Design abtun, weil es ein Mehraufwand wäre), sie verschiebt das Ende eigentlich nur. Und falls Bioware nicht vor hatte, als riesigen PR-Gag später ein Mass Effect 4 an zu kündigen, in dem herauskommt, dass die Indoktrinationstheorie stimmt, erscheint mir das einfach ZU offen. (wobei ich ihnen die ME4-Nummer durchaus zutraue.)

Ich habe meine persönliche Meinung schon einige Male im Forum kund getan, aber meiner Meinung nach liegt das größte Problem des Endes in etwas ganz anderem:
Spoiler
Show
Es ist ein Heldenende.
Das klingt absurd, da die Enden auf den ersten Blick allesamt nicht sonderlich toll sind, aber man sollte es einmal näher betrachten.
Mass Effect war eigentlich immer ein Musterbeispiel für modernes Storytelling im allgemeinen, und das von Spielen im Besonderen, denn es ging um das grundlegende Motiv moderner Stories: Kontrolle. Man hatte die Kontrolle über Tod und Leben, über den Verlauf der Geschichte.
Dabei blitze aber immer das eigentlich Thema durch, Kontrollverlust (ja, meine altbekannte These).
So gesehen ist das Ende von ME3 gut, denn es zeigt dem Spieler auf drastischste Weise, dass er die Kontrolle verloren hat.
All die Entscheidungen, die Shephard und der Spieler getroffen haben, sind im Endeffekt zu klein, eventuell waren es auch ganz einfach falsche Entscheidungen - man wird vor drei Möglichkeiten gestellt, ohne dass die vorherigen Ereignisse irgendetwas bedeuten.
So gesehen, wie gesagt, gut, aber nun kommen die Reaper - und diese wurden eben vollständig vermurkst.
Wie zuvor gesagt, sind sie keine schieren Bösewichte, die einfach zu stark sind; sie sind keine überlegene Rasse, die es besser weiß; es ist nicht einmal so, dass sie eigentlich das Universum retten wollten, und es ihnen Shephard versaut hätte, was weitaus überzeugender gewesen wäre, da der Spieler, ohne es zu wissen, durch seine Entscheidungen die Lage verschlimmert hätte; nein, sie sind schlicht und ergreifend dumm.
Sie sind wie ein geistig zurück gebliebenes Kind mit einer Atombombe in der Hand.
Hier kommt das eigentliche Heldenende durch. Shephard keine Chance, aber er ist auch nicht schuld! Die Reaper haben Mist gebaut. Die Reaper würden das Universum zerstören. Alles ist scheiße. Es gibt nur beschissene Wahlmöglichkeiten.
Aber diese werden als bessere Alternativen geboten, selbst wenn sie so beschissen sind. Es ist ein Downer-Ende, weil sämtliche Möglichkeiten so beschissen sind, aber es ist zugleich ein Hero-saves-the-world-Ende, weil Shephard immer noch das kleinste Übel auswählt.
Das ist einfach nur schlechtes Writing. Hätten sie ein echtes Heldenende gemacht, okay. Hätten sie ein echtes Downer-Ende gemacht, okay. Aber beides zusammen? Nachdenklich, aber trotzdem awesome? Bullshit.
(Denkt in dem Zusammenhang auch mal über folgendes nach: a) Warum gibt es kein Ende, bei dem die Reaper gewinnen? b) Warum gibt es, abgesehen von einer Andeutung, keine Ende, bei dem Shephard überlebt und somit in der Hölle lebt, die er erschaffen hat?)
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the curie-ous
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von the curie-ous »

Na dann erklärt mir doch einfach mal was denn genau an ME3 so erwachsen, tiefgründig, episch, bedeutungsschwanger, künstlerisch, logisch und intellektuell ist, da ich es einfach nicht sehe und verstehe.
Man kann sich ja einiges schönreden, aber besonders bei diesem Beispiel helfen jegliche Argumente einfach nicht. Es wurde geschlampt.
Das hat nix zu tun mit "das verstehen nur diejenigen, die sich wirklich mit dem Spiel beschäftigen und TRUE sind".
Ramireza
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Ramireza »

the curie-ous hat geschrieben:Na dann erklärt mir doch einfach mal was denn genau an ME3 so erwachsen, tiefgründig, episch, bedeutungsschwanger, künstlerisch, logisch und intellektuell ist, da ich es einfach nicht sehe und verstehe.
Man kann sich ja einiges schönreden, aber besonders bei diesem Beispiel helfen jegliche Argumente einfach nicht. Es wurde geschlampt.
Das hat nix zu tun mit "das verstehen nur diejenigen, die sich wirklich mit dem Spiel beschäftigen und TRUE sind".

Ich finde nicht das das Ende von ME3 sonderlich künstlerisch oder anspruchsvoll ist, das habe ich auch gar nicht behauptet. Aber ich habe mich bei den ganz belanglosen Dialogen WÄHREND des Spiels schon auf ein Fremdschäm-Shep-und-Liara-laufen-händchenhalten-der-Sonne-entgegen Ende eingestellt und war dann vom gezeigtem positiv überrascht. Nicht unbedingt weil Shep stirbt... Aber es ist doch nur logisch das das SOLCH ein Konflikt weitreichende Auswirkungen auf die Spielwelt haben musste, ein solcher Status wäre bei einem Hollywood Ende wohl nicht erreicht worden (Bei solchen Enden ist, egal was passiert ist, alles so wie am Anfang -> alles wieder gut) -> Ja, ich mag die Tatsache das die Sprungtore am Ende zerstört werden.

Was die Logiklücken angeht kann ich die übermäßige Kritik kaum verstehen, so extreme Logiklücken konnte ich beim besten Willen nicht erkennen, zumindest keine die solch einen Aufschrei der Fans rechtfertigen würde.
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Nik_Cassady
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Nik_Cassady »

Naja, mal sehen was da so kommt. Hoffentlich isses nicht so schlampig und schludrig wie das restliche ME3.
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Bedameister
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Bedameister »

Eigentlich wollte ich bevor der DLC kommt das Spiel nochmal spielen und dann genau wenn das Ende kommt dieses auch spielen aber bis zum 4. schaff ich das nich und ich will im Moment eh lieber Skyrim spielen. Aber wird auf jedenfall nachgeholt. Ich bin schon gespannt auf das Ende. Ich war zwar nicht unzufrieden mit dem alten aber man darf ja trotzdem gespannt sein was man jetzt alles neues erfährt
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the curie-ous
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von the curie-ous »

Logiklücken?
Das fängt am Beginn des Spieles schon an.

Die Reaper erreichen die Erde -> Die Erde entsendet ihre Flotte zur Verteidigung -> 5Minuten später ist jedes Schiff im Orbit nur noch Schrott und die Reaper landen überall auf dem Planeten -> kaum gelandet explodieren schon die ersten Gebäude -> und die Reaper schneiden sich durch die Stadt wie ein Messer durch geschmolzene Butter -> ?????? -> Eine Woche später erreicht Shephard die Erde mit seinen Buddis und tritt den Reapern in den Arsch und alle sind gerettet.
Zuletzt geändert von the curie-ous am 23.06.2012 20:46, insgesamt 1-mal geändert.
Fiddlejam
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Fiddlejam »

Ich meinte die Logiklöcher der Indoktrinationstheorie, ergo am Ende.
Ramireza
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Ramireza »

the curie-ous hat geschrieben:Logiklücken?
Das fängt am Beginn des Spieles schon an.

Die Reaper erreichen die Erde -> Die Erde entsendet ihre Flotte zur Verteidigung -> 5Minuten später ist jedes Schiff im Orbit nur noch Schrott und die Reaper landen überall auf dem Planeten -> kaum gelandet explodieren schon die ersten Gebäude -> und die reaper schneiden sich durch die Stadt wie ein Messer durch geschmolzene Butter -> ?????? -> Eine Woche erreicht Shephard die Erde mit seinen Buddis und tritt den Reapern in den Arsch und alle sind gerettet.
Nunja, das die Erde im Arsch ist sollte jeden klar sein, zumindest war mir klar das 90% der Menschen Assests nach 2 Tagen zertört wurden (Bis auf den Big Ben! ;)). Es wird doch mehrfach darauf hingewiesen das die "Erdlinge" nicht wirklich offen kämpfen sondern sich verkriechen und versuchen den Reapern einzelne Stiche zu versetzen.
nitrom
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von nitrom »

Skey hat geschrieben:Das konsequenteste wäre, wenn sie einfach die Indoctrination-Theorie bestätigen würden. Dann wären die meisten Fans zufrieden und das Spiel hätte etwas richtig besonderes. Etwas, dass kein anderes Spiel bisher geschafft hätte: Den Spieler quasi während des Spiels so beeinflussen, dass er von eben dieser Beeinflussung nichts mitbekommt.

Leider unwahrscheinlich, da das allen offiziellen Ankündigungen widersprechen würde.

Das schöne an der Indoctrination-Theorie ist aber, das es immernoch möglich ist. Wenn der Spieler selbst beeinflusst werden soll, dann ist die Frage _wann_ die Indoctrination beendet ist ja vollkommen frei zu beantworten. Damit könnten auch alle offiziellen Kommentare der Entwickler noch Teil der Beeinflussung sein. Es ist also zumindest in der Theorie noch alles offen. :Häschen: :mrgreen:
Das jetzt noch zu drehen wäre tatsächlich ein ziemlich epischer Stunt von Bioware.






Aber sehen wir es wie es ist: Das sind nur wir armen Fans die nach Strohhalmen greifen. Für solche Experimente ist Bioware zu groß, und damit automatisch zu konservativ.
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the curie-ous
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von the curie-ous »

Ramireza hat geschrieben:
the curie-ous hat geschrieben:Logiklücken?
Das fängt am Beginn des Spieles schon an.

Die Reaper erreichen die Erde -> Die Erde entsendet ihre Flotte zur Verteidigung -> 5Minuten später ist jedes Schiff im Orbit nur noch Schrott und die Reaper landen überall auf dem Planeten -> kaum gelandet explodieren schon die ersten Gebäude -> und die reaper schneiden sich durch die Stadt wie ein Messer durch geschmolzene Butter -> ?????? -> Eine Woche erreicht Shephard die Erde mit seinen Buddis und tritt den Reapern in den Arsch und alle sind gerettet.
Nunja, das die Erde im Arsch ist sollte jeden klar sein, zumindest war mir klar das 90% der Menschen Assests nach 2 Tagen zertört wurden (Bis auf den Big Ben! ;)). Es wird doch mehrfach darauf hingewiesen das die "Erdlinge" nicht wirklich offen kämpfen sondern sich verkriechen und versuchen den Reapern einzelne Stiche zu versetzen.


Stiche versetzen. Genau da geht es weiter.
Shepherd brauchte eine ganze Flotte und einen Lasermarker um EINEN Harbinger zu killen. Shephard brauchte Glück und einen riesigen Regenwurm um EINEN Harbinger zu killen. Mit was für göttlichen Nadeln haben die restlichen Menschen gekämpft um die Reaper eine Woche auf der gesamten Erde zu beschäftigen?
Schaut euch doch mal in den Videos an wie unterlegen selbst Schlachtschiffe sind, bei einem Aufeinandertreffen mit einem Harbinger. Was soll da eine Rebellenarmee schon ausrichten? Zumal die Reaper nicht verhandeln sondern vernichten oder assimilieren oder was auch immer und nicht um Frieden verhandeln. Das kann man nicht mit Irak/Afghanistan 2008 oder Frankreich 1942 vergleichen.
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brent
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von brent »

Ramireza hat geschrieben:
Randall Flagg hat geschrieben:Jetzt werden wieder einige overhyped um dann später zu sagen: "Das war alles?"
Das ist wohl so, vor allem die die noch verzweifelt auf ein "gutes" Ende hoffen wo alles am Ende supi-dupi ist.
Wäre ein gutes Ende eines mit einem Color Picker statt einer fixen Auswahl?
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von WarWolf_1 »

nitrom hat geschrieben: Leider unwahrscheinlich, da das allen offiziellen Ankündigungen widersprechen würde.

Das schöne an der Indoctrination-Theorie ist aber, das es immernoch möglich ist. Wenn der Spieler selbst beeinflusst werden soll, dann ist die Frage _wann_ die Indoctrination beendet ist ja vollkommen frei zu beantworten. Damit könnten auch alle offiziellen Kommentare der Entwickler noch Teil der Beeinflussung sein. Es ist also zumindest in der Theorie noch alles offen. :Häschen: :mrgreen:
Das jetzt noch zu drehen wäre tatsächlich ein ziemlich epischer Stunt von Bioware.


Aber sehen wir es wie es ist: Das sind nur wir armen Fans die nach Strohhalmen greifen. Für solche Experimente ist Bioware zu groß, und damit automatisch zu konservativ.
Für Bioware wäre es ein gutes geschäft die Indoptrinations Theorie zu bestätigen, den dadurch können sie noch DLC´s oder sogar ein ganz neues spiel verkaufen
the curie-ous hat geschrieben: Stiche versetzen. Genau da geht es weiter.
Shepherd brauchte eine ganze Flotte und einen Lasermarker um EINEN Harbinger zu killen. Shephard brauchte Glück und einen riesigen Regenwurm um EINEN Harbinger zu killen. Mit was für göttlichen Nadeln haben die restlichen Menschen gekämpft um die Reaper eine Woche auf der gesamten Erde zu beschäftigen?
Schaut euch doch mal in den Videos an wie unterlegen selbst Schlachtschiffe sind, bei einem Aufeinandertreffen mit einem Harbinger. Was soll da eine Rebellenarmee schon ausrichten? Zumal die Reaper nicht verhandeln sondern vernichten oder assimilieren oder was auch immer und nicht um Frieden verhandeln. Das kann man nicht mit Irak/Afghanistan 2008 oder Frankreich 1942 vergleichen.
Hättest du den Gesprächen, mit Anderson, zugehört so wüstest du das sie nie gegen die Reaper schiffe gewonnen haben. Sondern nur gegen Huskn gruppen Kämpften. Desweiteren hatten die Reaper mit den Großstädten zu tun und klene Dorfgemeinschaften ignorirten