Uncharted 3: Onlinepass verteidigt
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pepsodent
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Eigentllich ist mir dieses ganze Geschisse um Online-Pässe und ähnlichem Quatsch ziemlich egal, da ich niemals online spiele.
Uneigentlich vermiest es mir das Spiel aber doch ganz gehörig, da mir diese scheißdämlich Spieleindustrie langsam sowas von aus den Ohren raushängt mit ihrem ständigen Gejammer.
Sollen sie halt Wurst verkaufen, wenn sich Videospiele nicht mehr lohnen. Verdammte Axt!
Und dabei fand ich die ersten beiden Uncharteds unheimlich weltklasse. Aber ob ich mir Nummer 3 mittlerweile überhaupt noch kaufen möchte...
Na ja.
Uneigentlich vermiest es mir das Spiel aber doch ganz gehörig, da mir diese scheißdämlich Spieleindustrie langsam sowas von aus den Ohren raushängt mit ihrem ständigen Gejammer.
Sollen sie halt Wurst verkaufen, wenn sich Videospiele nicht mehr lohnen. Verdammte Axt!
Und dabei fand ich die ersten beiden Uncharteds unheimlich weltklasse. Aber ob ich mir Nummer 3 mittlerweile überhaupt noch kaufen möchte...
Na ja.
- DSFreak
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Auch schlimm, aber da werd ich als Neukäufer wenigstens nicht eingeschränkt. Online gehen muss ich eh und wenn die Server offline gehen, brauch ich den Code auch nicht mehr, weil ich ja nicht mehr online zocken kann.
Bei Batman zB ist das ja noch mal schlimmer, weil da auch die Spieler, die keinen Internet-Zugang oder keinen so guten besitzen, nicht mal in den vollen Genuss des Offline-Singleplayer-Spiels kommen oder die Server offline gehen können und man das Spiel, dass einem eigentlich gehört, nicht mehr runterladen kann.
Bei Batman zB ist das ja noch mal schlimmer, weil da auch die Spieler, die keinen Internet-Zugang oder keinen so guten besitzen, nicht mal in den vollen Genuss des Offline-Singleplayer-Spiels kommen oder die Server offline gehen können und man das Spiel, dass einem eigentlich gehört, nicht mehr runterladen kann.
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Sarfinwsl
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Re: Online Pass verteidigt
Sorry, da ich hier lebe, kann ich auch nur die irischen Verhältnisse als Bezug nehmen. Aber ich war vor ein paar Monaten in Deutschland, wo sie mir ein gebrauchtes Call of Duty Black Ops für die PS3 für "nur" 58.99 andrehen wollten, während das neu direkt daneben stand, für 69.99. Also denke ich dass es in Deutschland von Gamestop ähnlich gehandhabt wird, wie in Irland.Nakorson hat geschrieben:Oh Entschuldigung ich habe schon länger nicht mehr auf die Karte geschaut und vergessen das ich in Irland lebe...Sarfinwsl hat geschrieben:Ach wirklich? Hier in Irland gibste dein Spiel ab, je nachdem wie aktuell es ist, bekommst du auch entsprechend mehr für. Aber alles was älter als 3 Monate ist bekommst nicht mehr als nen 10er für, steht aber kurz darauf für 39 Euro im Regal bei den Gebrauchtspielen. Klar, Quellen dazu hab ich keine, ausser meinen wöchentlichen Gang in den Gamestop.Nakorson hat geschrieben: Das mit der 0 Gewinn für die Publisher ist richtig. Aber die 30€ Gewinn ist etwas überhöht ^^
Deshalb gehe ich auch lieber zu HMV, da bekomm ich die PS3 Spiele neu für 40 (z.B. Rage) oder zahle 49, und bekomme nen Bluray Film gratis (bei Deus Ex war Bladerunner bei).
- DM1664
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Re: Online Pass verteidigt
Ich glaube mal gelesen zu haben, dass die Preise Zentral gesteuert werden (Die Preise kann man ja schließlich auf deren Homepage nachschauen). Evtl. sogar europaweit (?).Sarfinwsl hat geschrieben: Sorry, da ich hier lebe, kann ich auch nur die irischen Verhältnisse als Bezug nehmen. Aber ich war vor ein paar Monaten in Deutschland, wo sie mir ein gebrauchtes Call of Duty Black Ops für die PS3 für "nur" 58.99 andrehen wollten, während das neu direkt daneben stand, für 69.99. Also denke ich dass es in Deutschland von Gamestop ähnlich gehandhabt wird, wie in Irland.
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Erazor
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Genau für solche Beiträge möchte ich einen Danke-Button. So wird der Post leider untergehen und das Argument wird wieder auf jeder Seite aufgewärmt...Tyler Durden hat geschrieben:Wenn ich so einen Scheiß schon höre - da gehts um 10000 bis maximal 20000 EUR wenn die sich nicht vollkommen blöd anstellen für 3 Jahre Betrieb incl. Anschaffung, Wartung und Kosten für die Bandbreite! Die Entwicklungskosten für den Online Part rechne ich absichtlich nicht ein, da die keine laufenden Kosten verursachen und daher als Argumentationsgrundlage für einen Online Pass wegfallen."Ein Grund für die Einführung des Onlinepass liegt auch darin, dass Kosten entstehen, sobald das alles online geht. Wir müssen für die Server zahlen und für all das Zeug, das für ihre Wartung anfällt. Wisst ihr, man gelangt irgendwann zu dem Punkt, an dem Spiele Geld reinbringen müssen."
Die bieten ja schließlich nicht wie bei einem Online Rollenspiel einen Haufen hochperfomanter und hochverfügbaren Spieleserver an, sondern 1 (EINEN) Server der evtl. als Hochverfügbarkeitscluster ausgelegt nur die p2p Spiele vermittelt - Kostentechnisch zu vernachlässigen, wenn man die Gesamtkosten betrachtet.
Pure Geldgier mit billigen Ausreden beschönigt.
Ja, ja, die gute alte Zeit - der Master Server von RTCW wurde erst dieses Jahr von ID vom Netz genommen und lief damit 10 Jahre lang....eben weil es nahezu 0 Aufwand und damit 0 Kosten waren so einen Server weiterlaufen zu lassen. Der Master Server von ID hat auch nur die aktiven ded Server gelistet und den Clienten dann die Gesamtliste ausgeliefert, viel mehr hat der nicht gemacht und viel mehr wird der Server für Unchartet 3 auch nicht tun, außer dann noch das Matchmaking. Wenn das auf einem Server für 7000-8000 EUR nicht läuft (dafür bekommt man einen mit 2 HexaCore CPUs und 32 GB RAM), dann brauchen die dringend Entwickler, die sich etwas mit Performance optimierung auskennen
mfg tyler
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Sarfinwsl
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Und ich möchte einen "dislike" Button, denn hier wird genauso mit einer Milchmädchen Rechnung gerechnet, wie sie den Entwicklern gerne Vorgeworfen wird. Wie bitte? Wartung wird aus der Rechung gestrichen? Dabei benötigen sie grade hierfür Personal, welche regelmäßig die Server wartet, bei Problemfällen einspringt, gegebenfalls Fehler behebt und Patches nachliefert. Ein 10 Jahre altes Beispiel lässt sich auch nicht mit dem heutigen Stand der Technik vergleichen...Erazor hat geschrieben:Genau für solche Beiträge möchte ich einen Danke-Button. So wird der Post leider untergehen und das Argument wird wieder auf jeder Seite aufgewärmt...Tyler Durden hat geschrieben:Wenn ich so einen Scheiß schon höre - da gehts um 10000 bis maximal 20000 EUR wenn die sich nicht vollkommen blöd anstellen für 3 Jahre Betrieb incl. Anschaffung, Wartung und Kosten für die Bandbreite! Die Entwicklungskosten für den Online Part rechne ich absichtlich nicht ein, da die keine laufenden Kosten verursachen und daher als Argumentationsgrundlage für einen Online Pass wegfallen."Ein Grund für die Einführung des Onlinepass liegt auch darin, dass Kosten entstehen, sobald das alles online geht. Wir müssen für die Server zahlen und für all das Zeug, das für ihre Wartung anfällt. Wisst ihr, man gelangt irgendwann zu dem Punkt, an dem Spiele Geld reinbringen müssen."
Die bieten ja schließlich nicht wie bei einem Online Rollenspiel einen Haufen hochperfomanter und hochverfügbaren Spieleserver an, sondern 1 (EINEN) Server der evtl. als Hochverfügbarkeitscluster ausgelegt nur die p2p Spiele vermittelt - Kostentechnisch zu vernachlässigen, wenn man die Gesamtkosten betrachtet.
Pure Geldgier mit billigen Ausreden beschönigt.
Ja, ja, die gute alte Zeit - der Master Server von RTCW wurde erst dieses Jahr von ID vom Netz genommen und lief damit 10 Jahre lang....eben weil es nahezu 0 Aufwand und damit 0 Kosten waren so einen Server weiterlaufen zu lassen. Der Master Server von ID hat auch nur die aktiven ded Server gelistet und den Clienten dann die Gesamtliste ausgeliefert, viel mehr hat der nicht gemacht und viel mehr wird der Server für Unchartet 3 auch nicht tun, außer dann noch das Matchmaking. Wenn das auf einem Server für 7000-8000 EUR nicht läuft (dafür bekommt man einen mit 2 HexaCore CPUs und 32 GB RAM), dann brauchen die dringend Entwickler, die sich etwas mit Performance optimierung auskennen
mfg tyler
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Sylarx
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Der Online Pass wurde nur eingeführt weil Gamestop und Co Riesengewinne mit dem Gebrauchtverkauf einfahren , das ist eigentlich der Grund warum der Publisher nochmal bei uns abkassieren will , die wollen auch einen Stück vom Kuchen.
Beim Privatverkauf ist das wieder eine andere Geschichte.
Es ist eine Frechheit das die bis zu 250% Gewinn draufschlagen für den Kunden sowie für den Publisher, die stören sich doch nich an den Server Kosten , wenn 10 Kopien im Umlauf sind die weiterverkauft werden bleiben 10 Kopien im Lauf ob dann 1000h oder 1h online gespielt wird spielt keine Rolle.
Man sollte eigentlch GS verpflichten die Kosten für die Online Pässe zu übernehmen , kaufst du 2 Wochen nach Release ein gebrauchtest Game bei GS und Co legst du dann nämlich noch drauf.
Beim Privatverkauf ist das wieder eine andere Geschichte.
Es ist eine Frechheit das die bis zu 250% Gewinn draufschlagen für den Kunden sowie für den Publisher, die stören sich doch nich an den Server Kosten , wenn 10 Kopien im Umlauf sind die weiterverkauft werden bleiben 10 Kopien im Lauf ob dann 1000h oder 1h online gespielt wird spielt keine Rolle.
Man sollte eigentlch GS verpflichten die Kosten für die Online Pässe zu übernehmen , kaufst du 2 Wochen nach Release ein gebrauchtest Game bei GS und Co legst du dann nämlich noch drauf.
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Sarfinwsl
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Viel besser wäre es, wenn sich die Publisher mit den Gameshops in Verbindung setzten würden, diese Anteilig einen Teil der Kosten, die beim Rückkauf entstehen, aufnehmen und dabei am Gewinn der gebrauchten Version beteiligt werden.
Da haben alle was von:
Gamestop, weil die die Kosten fürs Ankaufen der Spiele nicht mehr alleine tragen.
Die Publisher, weil die wieder Geld durch die gebrauchten Spiele erhalten.
Die Spieler, da diese nicht mehr gegängelt werden müssen.
Da haben alle was von:
Gamestop, weil die die Kosten fürs Ankaufen der Spiele nicht mehr alleine tragen.
Die Publisher, weil die wieder Geld durch die gebrauchten Spiele erhalten.
Die Spieler, da diese nicht mehr gegängelt werden müssen.
- Nakorson
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anigunner
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Die Gamingindustrie ist auch die einzige die wegen Gebrauchtwaren rumheult. Stellt euch mal vor die Autobauer würden so ein Theater machen, und versuchen solche Gängelungen in ihre Neufahrzeuge einzubauen. Da würden die nen deutlichen Gegenwind- und Aubsatzverlust erleiden.
Klar nutzt sich ein Auto im Gegensatz zu einer CD auch ab... aber mal ehrlich: Was ist ein 10 Jahre altes Spiel oder Auto noch wert? Ich würde sogar so weit gehen und sagen ein Spiel hat einen viel erheblicheren Werteverlust als so ein Auto. Und argumentiert die Autoindustrie zusätzlich damit jeder Gebaurchwagenkäufer ist ein verlorener Neukunde? So hirnrissig ist diese Argumentation.
Und wegen den Servicekosten, die lassen die Server doch eh mittlerweile nur noch ein paar Jahre rennen und schalten diese dann ab. Früher war dieser Posten mit im Spielpreis mitenthalten, jetzt soll das mittlerweile nicht mehr machbar sein?
Ich gehe mal davon von dass das Marketing, die Entwicklung und der Wasserkopf die allergrößten Posten sind an denen man zuerst einsparen könnte. Serverkosten werden vermutlich nur durch die Qualitätssicherungskosten unterboten... *hust*hust*
Aber nein, es ist halt wie in der Poltik. Einsparungen oder Anpassungen sind schmerzhaft, lieber hält man weiterhin das alte hinfällige System krampfhaft am Leben und nimmt es halt vom Kunden ab. Mit genug Krokodilstränen und hingebrabelten Gewäsch kriegt man das auch so durch.
Wenn die Publisher so scharf auf den Gewinn der Gebrauchtverkäufer sind sollen sie gefälligst selbst so einen Service aufbauen. Oder eine Partnerschaft mit Gamestop und Co eingehen, die Möglichkeiten sind vielfältig.
Oder mein persönlicher Favourite, Spiele erschaffen die es Wert sind das man sie kauft und ins Regal stellt. Die Klassiker von morgen. Momentan sehe ich fast nur Fastffood, das man frisst, wegschmeißt und dennoch nicht richtig satt wird. Und was einem mit dem ganzen Schuztfunktionen und Gängelungen auch noch richtig auf den Magen schlägt.....
Klar nutzt sich ein Auto im Gegensatz zu einer CD auch ab... aber mal ehrlich: Was ist ein 10 Jahre altes Spiel oder Auto noch wert? Ich würde sogar so weit gehen und sagen ein Spiel hat einen viel erheblicheren Werteverlust als so ein Auto. Und argumentiert die Autoindustrie zusätzlich damit jeder Gebaurchwagenkäufer ist ein verlorener Neukunde? So hirnrissig ist diese Argumentation.
Und wegen den Servicekosten, die lassen die Server doch eh mittlerweile nur noch ein paar Jahre rennen und schalten diese dann ab. Früher war dieser Posten mit im Spielpreis mitenthalten, jetzt soll das mittlerweile nicht mehr machbar sein?
Ich gehe mal davon von dass das Marketing, die Entwicklung und der Wasserkopf die allergrößten Posten sind an denen man zuerst einsparen könnte. Serverkosten werden vermutlich nur durch die Qualitätssicherungskosten unterboten... *hust*hust*
Aber nein, es ist halt wie in der Poltik. Einsparungen oder Anpassungen sind schmerzhaft, lieber hält man weiterhin das alte hinfällige System krampfhaft am Leben und nimmt es halt vom Kunden ab. Mit genug Krokodilstränen und hingebrabelten Gewäsch kriegt man das auch so durch.
Wenn die Publisher so scharf auf den Gewinn der Gebrauchtverkäufer sind sollen sie gefälligst selbst so einen Service aufbauen. Oder eine Partnerschaft mit Gamestop und Co eingehen, die Möglichkeiten sind vielfältig.
Oder mein persönlicher Favourite, Spiele erschaffen die es Wert sind das man sie kauft und ins Regal stellt. Die Klassiker von morgen. Momentan sehe ich fast nur Fastffood, das man frisst, wegschmeißt und dennoch nicht richtig satt wird. Und was einem mit dem ganzen Schuztfunktionen und Gängelungen auch noch richtig auf den Magen schlägt.....
- Nakorson
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In jedem von diesen Threads gibt es immer diesen doofen Autohersteller vergleich. Das kann man einfach nicht vergleichen.anigunner hat geschrieben:Die Gamingindustrie ist auch die einzige die wegen Gebrauchtwaren rumheult. Stellt euch mal vor die Autobauer würden so ein Theater machen, und versuchen solche Gängelungen in ihre Neufahrzeuge einzubauen. Da würden die nen deutlichen Gegenwind- und Aubsatzverlust erleiden.
Klar nutzt sich ein Auto im Gegensatz zu einer CD auch ab... aber mal ehrlich: Was ist ein 10 Jahre altes Spiel oder Auto noch wert? Ich würde sogar so weit gehen und sagen ein Spiel hat einen viel erheblicheren Werteverlust als so ein Auto. Und argumentiert die Autoindustrie zusätzlich damit jeder Gebaurchwagenkäufer ist ein verlorener Neukunde? So hirnrissig ist diese Argumentation.
Und wegen den Servicekosten, die lassen die Server doch eh mittlerweile nur noch ein paar Jahre rennen und schalten diese dann ab. Früher war dieser Posten mit im Spielpreis mitenthalten, jetzt soll das mittlerweile nicht mehr machbar sein?
Ich gehe mal davon von dass das Marketing, die Entwicklung und der Wasserkopf die allergrößten Posten sind an denen man zuerst einsparen könnte. Serverkosten werden vermutlich nur durch die Qualitätssicherungskosten unterboten... *hust*hust*
Aber nein, es ist halt wie in der Poltik. Einsparungen oder Anpassungen sind schmerzhaft, lieber hält man weiterhin das alte hinfällige System krampfhaft am Leben und nimmt es halt vom Kunden ab. Mit genug Krokodilstränen und hingebrabelten Gewäsch kriegt man das auch so durch.
Wenn die Publisher so scharf auf den Gewinn der Gebrauchtverkäufer sind sollen sie gefälligst selbst so einen Service aufbauen. Oder eine Partnerschaft mit Gamestop und Co eingehen, die Möglichkeiten sind vielfältig.
Oder mein persönlicher Favourite, Spiele erschaffen die es Wert sind das man sie kauft und ins Regal stellt. Die Klassiker von morgen. Momentan sehe ich fast nur Fastffood, das man frisst, wegschmeißt und dennoch nicht richtig satt wird. Und was einem mit dem ganzen Schuztfunktionen und Gängelungen auch noch richtig auf den Magen schlägt.....
Das ist genauso wie wenn man sagt das die Amokläufer Brot vor ihrem Amoklauf gegessen haben, also sollte man Brot verbieten ...
- HanFred
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Die Wertminderung hat andere Gründe, aber ansonsten zieht der Vergleich bei diesem Thema etwas besser als anderswo.
Er hat völlig recht - wenn die Industrie mitverdienen will, soll sie selber in den Gebrauchthandel einsteigen. Was sie jetzt tun ist nicht wirklich rechtfertigbar, was auch immer da palavert wird. Es sind ohnehin immer dieselben, ungültigen Argumente. Serverkosten my ass, die Alternative wurde bereits genannt. Aber da macht die Industrie ja nicht mit -> selber schuld.
Aber gut, Herr Richmond, ich hätte gerne nur noch offline-Versionen. Für einen geringeren Preis selbstverständlich!
Er hat völlig recht - wenn die Industrie mitverdienen will, soll sie selber in den Gebrauchthandel einsteigen. Was sie jetzt tun ist nicht wirklich rechtfertigbar, was auch immer da palavert wird. Es sind ohnehin immer dieselben, ungültigen Argumente. Serverkosten my ass, die Alternative wurde bereits genannt. Aber da macht die Industrie ja nicht mit -> selber schuld.
Aber gut, Herr Richmond, ich hätte gerne nur noch offline-Versionen. Für einen geringeren Preis selbstverständlich!
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Sarfinwsl
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Außerdem haben die meisten Autohändler einen Bereich für Gebrauchtwagen, dass heißt sie verdienen selber an Gebrauchtfahrzeugen.Nakorson hat geschrieben:In jedem von diesen Threads gibt es immer diesen doofen Autohersteller vergleich. Das kann man einfach nicht vergleichen.anigunner hat geschrieben:Die Gamingindustrie ist auch die einzige die wegen Gebrauchtwaren rumheult. Stellt euch mal vor die Autobauer würden so ein Theater machen, und versuchen solche Gängelungen in ihre Neufahrzeuge einzubauen. Da würden die nen deutlichen Gegenwind- und Aubsatzverlust erleiden.
Klar nutzt sich ein Auto im Gegensatz zu einer CD auch ab... aber mal ehrlich: Was ist ein 10 Jahre altes Spiel oder Auto noch wert? Ich würde sogar so weit gehen und sagen ein Spiel hat einen viel erheblicheren Werteverlust als so ein Auto. Und argumentiert die Autoindustrie zusätzlich damit jeder Gebaurchwagenkäufer ist ein verlorener Neukunde? So hirnrissig ist diese Argumentation.
Und wegen den Servicekosten, die lassen die Server doch eh mittlerweile nur noch ein paar Jahre rennen und schalten diese dann ab. Früher war dieser Posten mit im Spielpreis mitenthalten, jetzt soll das mittlerweile nicht mehr machbar sein?
Ich gehe mal davon von dass das Marketing, die Entwicklung und der Wasserkopf die allergrößten Posten sind an denen man zuerst einsparen könnte. Serverkosten werden vermutlich nur durch die Qualitätssicherungskosten unterboten... *hust*hust*
Aber nein, es ist halt wie in der Poltik. Einsparungen oder Anpassungen sind schmerzhaft, lieber hält man weiterhin das alte hinfällige System krampfhaft am Leben und nimmt es halt vom Kunden ab. Mit genug Krokodilstränen und hingebrabelten Gewäsch kriegt man das auch so durch.
Wenn die Publisher so scharf auf den Gewinn der Gebrauchtverkäufer sind sollen sie gefälligst selbst so einen Service aufbauen. Oder eine Partnerschaft mit Gamestop und Co eingehen, die Möglichkeiten sind vielfältig.
Oder mein persönlicher Favourite, Spiele erschaffen die es Wert sind das man sie kauft und ins Regal stellt. Die Klassiker von morgen. Momentan sehe ich fast nur Fastffood, das man frisst, wegschmeißt und dennoch nicht richtig satt wird. Und was einem mit dem ganzen Schuztfunktionen und Gängelungen auch noch richtig auf den Magen schlägt.....
Das ist genauso wie wenn man sagt das die Amokläufer Brot vor ihrem Amoklauf gegessen haben, also sollte man Brot verbieten ...
- HanFred
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