Spaß beiseite und wieder zurück zur Ernsthaftigkeit. Es scheint ein großer Druck bei Nintendo zu herrschen, wenn ein Mitarbeiter solche Entscheidungen öffentlich macht. Wäre es sein eigener Vorschlag gewesen und in Japan eine Mentalität so seine eigene Fehlleistung zu kompensieren, gäbe es wohl deutlich mehr Vergleichbarer Meldungen, da Fehlentscheidungen nunmal vorkommen, egal welche Person oder Firma.
Nintendo: Iwatas Gehaltskürzung
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- greenelve
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Wobei es scheinbar auch bei japanischen Managern nicht gang und gebe ist, das Gehalt bei Fehlentscheidungen zu kürzen...wo stünde dann die Sonychefetage 
Spaß beiseite und wieder zurück zur Ernsthaftigkeit. Es scheint ein großer Druck bei Nintendo zu herrschen, wenn ein Mitarbeiter solche Entscheidungen öffentlich macht. Wäre es sein eigener Vorschlag gewesen und in Japan eine Mentalität so seine eigene Fehlleistung zu kompensieren, gäbe es wohl deutlich mehr Vergleichbarer Meldungen, da Fehlentscheidungen nunmal vorkommen, egal welche Person oder Firma.
Spaß beiseite und wieder zurück zur Ernsthaftigkeit. Es scheint ein großer Druck bei Nintendo zu herrschen, wenn ein Mitarbeiter solche Entscheidungen öffentlich macht. Wäre es sein eigener Vorschlag gewesen und in Japan eine Mentalität so seine eigene Fehlleistung zu kompensieren, gäbe es wohl deutlich mehr Vergleichbarer Meldungen, da Fehlentscheidungen nunmal vorkommen, egal welche Person oder Firma.
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Ugchen
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Und ich behaupte, dass die meckernden Leute auch nicht 20.000 Leute vor die Türe setzen würden, weil SIE nen nicht machbaren Terminplan erstellen, wann das Spiel fertig zu sein hat und es am Ende bugverseucht in den Läden steht...Sarnar hat geschrieben:Ich behaupte, alle die hier meckern, wuerden, wenn sie an gleicher Stelle waeren, ihr Gehalt auch nicht kuerzen.
Du glaubst doch nicht, dass bei Sony noch Japaner die Stricke ziehen...greenelve hat geschrieben:Wobei es scheinbar auch bei japanischen Managern nicht gang und gebe ist, das Gehalt bei Fehlentscheidungen zu kürzen...wo stünde dann die Sonychefetage
- Boesor
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Vielleicht sollte man erstmal klären, dass sich Topmanager selbst überhaupt nichts gönnen können. Das sind Angestellte und die haben einen vertrag, die erhöhen sich ihr gehalt nicht selbst, es wird ihnen erhöht.PallaZ hat geschrieben:find ich gut. wenn ich sehe wie sich die topmanager bei uns jedes jahr 5-20% mehr gehalt "gönnen", während der gemeine arbeiter nichts bekommt.
Ein großer Unterschied.
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coltrane1000
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Ugchen
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Immer dieses "Die eine Person führt den Konzern ganz alleine und soll gehen"-getue geht mir ziemlich auf den Sack.coltrane1000 hat geschrieben:Das nächste Quartal wird bestimmt nicht besser laufen und ich hoffe dann geht Iwata ganz.
Egal wenn irgendjemand auch nur einen einzigen Fehler macht soll derjenige immer sofort seinen Platz räumen. Tolle Welt in der wir leben.
Wie gut, dass IHR immer 100% fehlerfrei arbeitet. Oder habt ihr letztens auch einen Geschäftsbrief nicht frankiert und durftet anschließend gehen?
Diebstahl, Unterschlagung usw. sind Gründe für die man kündigt, aber ich weiß nicht warum eine einzige Person immer gehen soll, wenn viele andere Analytiker und Spekulanten sich verschätzen...
- master-2006
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Boesor hat geschrieben:Vielleicht sollte man erstmal klären, dass sich Topmanager selbst überhaupt nichts gönnen können. Das sind Angestellte und die haben einen vertrag, die erhöhen sich ihr gehalt nicht selbst, es wird ihnen erhöht.PallaZ hat geschrieben:find ich gut. wenn ich sehe wie sich die topmanager bei uns jedes jahr 5-20% mehr gehalt "gönnen", während der gemeine arbeiter nichts bekommt.
Ein großer Unterschied.
Wirklich, DANKE!
Man muss es wirklich nicht gut finden welche Dimensionen die Gehälter von Topmanagern und Vorständen mittlerweile annehmen, aber wenn Ich solche vollkommen unreflektierten "Arbeiterklasse gegen die bösen Kapitalistenschweine die sich die Taschen mit Geld vollstopfen" Kommentare lese kommt mir immer das kalte Grausen.
Da tut es gut auch mal eine rational gedachte Meinung zu hören die solcher Linkspartei-Polemik den Wind aus den Segeln nimmt :wink:
Möge das fröhliche Bashing beginnen, Ich kanns vertragen!
- an00
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Er hatte keine wahl
außerdem muss es bei sehr hohen Finanzeinbußen immer einen Schuldigen geben
überall wo Hohe Finanzspiele stadtfinden werden Köpfe gerollt, (unabhängig von Länder oder Nationen) es ist besser einer oder mehreren Personen die schuld zu übertragen anstadt dem ganzen Konzern
diesmal muste halt Herr Iwata den Kopf Hinnhalten.
- besser einen als mehrere!
und meiner meinung nach sollte sich Nintendo allgemein komplett neu formieren - es kommen jedes jahr fast immer die gleichen Titel raus - nicht das ich Zelda und Mario nicht mag - es ist nur so das mann seit 20 jahren immer wieder die gleichen Namen hört...
außerdem muss es bei sehr hohen Finanzeinbußen immer einen Schuldigen geben
überall wo Hohe Finanzspiele stadtfinden werden Köpfe gerollt, (unabhängig von Länder oder Nationen) es ist besser einer oder mehreren Personen die schuld zu übertragen anstadt dem ganzen Konzern
diesmal muste halt Herr Iwata den Kopf Hinnhalten.
- besser einen als mehrere!
und meiner meinung nach sollte sich Nintendo allgemein komplett neu formieren - es kommen jedes jahr fast immer die gleichen Titel raus - nicht das ich Zelda und Mario nicht mag - es ist nur so das mann seit 20 jahren immer wieder die gleichen Namen hört...
- Chibiterasu
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Ist aber auch ein nicht ganz soo einfach.master-2006 hat geschrieben:Boesor hat geschrieben:Vielleicht sollte man erstmal klären, dass sich Topmanager selbst überhaupt nichts gönnen können. Das sind Angestellte und die haben einen vertrag, die erhöhen sich ihr gehalt nicht selbst, es wird ihnen erhöht.PallaZ hat geschrieben:find ich gut. wenn ich sehe wie sich die topmanager bei uns jedes jahr 5-20% mehr gehalt "gönnen", während der gemeine arbeiter nichts bekommt.
Ein großer Unterschied.
Wirklich, DANKE!
Man muss es wirklich nicht gut finden welche Dimensionen die Gehälter von Topmanagern und Vorständen mittlerweile annehmen, aber wenn Ich solche vollkommen unreflektierten "Arbeiterklasse gegen die bösen Kapitalistenschweine die sich die Taschen mit Geld vollstopfen" Kommentare lese kommt mir immer das kalte Grausen.
Da tut es gut auch mal eine rational gedachte Meinung zu hören die solcher Linkspartei-Polemik den Wind aus den Segeln nimmt :wink:
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Um jetzt mal bei der Polemik zu bleiben: Die Verträge machen die Reichen (Aufsichtsrat, gut hier sind nicht nur Anteilseigner sondern auch Arbeitnehmer involviert, aber naja...) für die Reichen (Vorstand).
Da wird schon geschaut, dass das Geld in der Gesellschaftsschicht bleibt. Die Abfindungen genauso. Die schieben sich gegenseitig Geld zu, damit sie dann wieder gegenseitig irgendwo reininvestieren können und alle ihren Lebensstandard halten bzw. auf netten Cocktailparties eingeladen sind...
Eventuell ist das sogar wichtig, weil durch die Investitionen ja auch Arbeitsplätze und sonstiges geschaffen werden können - aber die Gehälter stehen unverhältnismäßig zur Leistung und das Verantwortungsbewußtsein ist bei vielen nicht sehr groß ausgeprägt - hat es den Anschein.
Hat schon seine Gründe, wieso die Bildung einer Ethikkomission diskutiert wurde - bzw. die Managerverträge seit 2009 stärker unter Beaufsichtigung stehen .
- greenelve
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Die Gier des Menschen mehr haben zu wollen.Chibiterasu hat geschrieben:Ist aber auch ein nicht ganz soo einfach.master-2006 hat geschrieben:Boesor hat geschrieben: Vielleicht sollte man erstmal klären, dass sich Topmanager selbst überhaupt nichts gönnen können. Das sind Angestellte und die haben einen vertrag, die erhöhen sich ihr gehalt nicht selbst, es wird ihnen erhöht.
Ein großer Unterschied.
Wirklich, DANKE!
Man muss es wirklich nicht gut finden welche Dimensionen die Gehälter von Topmanagern und Vorständen mittlerweile annehmen, aber wenn Ich solche vollkommen unreflektierten "Arbeiterklasse gegen die bösen Kapitalistenschweine die sich die Taschen mit Geld vollstopfen" Kommentare lese kommt mir immer das kalte Grausen.
Da tut es gut auch mal eine rational gedachte Meinung zu hören die solcher Linkspartei-Polemik den Wind aus den Segeln nimmt :wink:
Möge das fröhliche Bashing beginnen, Ich kanns vertragen!
Um jetzt mal bei der Polemik zu bleiben: Die Verträge machen die Reichen (Aufsichtsrat, gut hier sind nicht nur Anteilseigner sondern auch Arbeitnehmer involviert, aber naja...) für die Reichen (Vorstand).
Da wird schon geschaut, dass das Geld in der Gesellschaftsschicht bleibt. Die Abfindungen genauso. Die schieben sich gegenseitig Geld zu, damit sie dann wieder gegenseitig irgendwo reininvestieren können und alle ihren Lebensstandard halten bzw. auf netten Cocktailparties eingeladen sind...
Eventuell ist das sogar wichtig, weil durch die Investitionen ja auch Arbeitsplätze und sonstiges geschaffen werden können - aber die Gehälter stehen unverhältnismäßig zur Leistung und das Verantwortungsbewußtsein ist bei vielen nicht sehr groß ausgeprägt - hat es den Anschein.
Hat schon seine Gründe, wieso die Bildung einer Ethikkomission diskutiert wurde - bzw. die Managerverträge seit 2009 stärker unter Beaufsichtigung stehen .
- Boesor
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Wie du sagst, Polemik, zumal eh nicht ganz richtig, der/die Eigentümer haben bei veträgen einiges mitzureden und die sind natürlich ganz und gar nicht darauf aus irgendwelchen leuten mehr geld zu zahlen als notwendig. Klar, in einer AG hat der kleine Aktionär wenig Ahnung und wenig Mitsprachrecht, anders sieht das natürlich bei den großen institutionellen Anlegern aus.Chibiterasu hat geschrieben:
Ist aber auch ein nicht ganz soo einfach.
Um jetzt mal bei der Polemik zu bleiben: Die Verträge machen die Reichen (Aufsichtsrat, gut hier sind nicht nur Anteilseigner sondern auch Arbeitnehmer involviert, aber naja...) für die Reichen (Vorstand).
Ich glaube wir müssen uns auch mal über den Irrtum unterhalten, dass die Vergütung im direkten Verhältnis zur Leistung steht.Eventuell ist das sogar wichtig, weil durch die Investitionen ja auch Arbeitsplätze und sonstiges geschaffen werden können - aber die Gehälter stehen unverhältnismäßig zur Leistung und das Verantwortungsbewußtsein ist bei vielen nicht sehr groß ausgeprägt - hat es den Anschein.
Das ist nicht so und war nie so.
Vergütung hat was mit Angebot und Nachfrage zu tun.
Oder anders gefragt: Wer sonst könnte den Job noch machen und drückt so den Lohn?
Arbeitet ein Bundesligaspieler mehr als ein bauarbeiter?
Arbeitet ein lehrer härter als ein Lagerarbeiter?
Völlig egal, denn es können nur wenige Leute spitzenmäßig Fußball spielen und es haben nicht alle leute ein abgeschlossenes Studium.
Und deshalb werden Fußballer besser bezahlt als Bauarbeiter und deshalb bekommen lehrer mehr Geld als Lagerarbeiter.
Und es wird eben auch nicht vielen leuten zugetraut einen großen Konzern zu führen. nehmen wir die bahn, der Mehdorn hat sich seinerzeit ja nur solange gehalten, weil es schlicht niemanden gab, der ihn beerben konnte.
