SonicSuperfast hat geschrieben:Irgendwie ist es momentan in Mode den Mann schlechter zu reden als er eigentlich ist.
Molyneux Aussagen VOR und NACH seinen Spielen sind ungefähr so verläßlich wie Duke Nukem Verschiebungen es mal waren. Eine Mode ist es nicht.
Fable I,II,III, Black & White I und II, immer wieder die selbe Leier.
Ja, der Mann hat Ideen und ja, beide Spielserien hatten Charme.
Aber mir nutzt ein Designer mit mehr Ideen als Zeit nix, wenn hinten kein SPIEL dabei rauskommt. Die Indie-Kunst Szene ist da hinten, Peter, hier vorne sollte es Spiele geben, die auch Geld einspielen.
Das Problem mit Fable läßt sich wunderbar an seinem Menu beschreiben: Da hat jemand SÄMTLICHE Gedanken an Useability aus dem Fenster geworfen für etwas, das cool aussieht.
Das. ist. keine. gute. Idee!!!!
Das ist wie der Grund, aus dem ich kein Final Fantasy mehr spiele - das Spiel, in dem die Zauber elends lang waren und sich nicht abbrechen ließen hat mir für die komplette Franchise den Rest gegeben.
Man opfert Gameplay nicht auf dem Designaltar. Das hätte man bei John Romeros Daikatana schon lernen können... (sollen).
Und jedes Spiel das Selbe. Statt einfach mal einen Haufen Features in den Raum zu werfen, dann sortieren, was Sinn hat und was mal so gar nicht geht und das dann EINFACH UMSETZEN, wird gebastelt und gefaselt und gebastelt und dann fällts wie ein Kartenhaus zusammen - FÜNF SPIELE LANG!!! Das hat hier schon lange nichts mehr mit Selbsterkenntnis zu tun. Selbsterkenntnis wäre gewesen, wenn Fable II und B&W II signifikant bessere Spiele als ihre Vorgänger gewesen wären. Das Gegenteil ist der Fall.
Und das ist hier auch keine Enttäuschung auf hohem Niveau ala "Oh, das Feature *Pinkel dem NPC ans Bein* hat es nichts ins Spiel geschafft.". Nein, hier schafft es das Spiel nicht ins Spiel.
(Und da reden wir noch nicht von der grottigen PC Umsetzung. Aber das ist tatsächlich nicht Molyneux Problem alleine, das möchte ich ihm jetzt nicht individuell vorwerfen...)