US: PC-Umsatz zurückgegangen

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c-o-r-e-666
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Beitrag von c-o-r-e-666 »

hi,
"illegale" DLs sind vllt Schuld daran, dass mehr spiele für konsole als für pc entwickelt werden, aber mit der stetig abnehmenden quali der spiele haben sie nix zu tun...
man gibt der masse, was die masse verlangt...MTV, DSDS, Klingeltöne und halt...ne PS3 (o.ä.)...
Papis PC wird für Jappie, Ebay und MSN benutzt...fertig! *kotz*


musst ich mal loswerden ;)

mfg, core
Oberdepp
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Beitrag von Oberdepp »

Nur ein Wort: Ermüdungserscheinung.

Nun haben sich nicht nur die alten Hasen, die schon auf Amiga und C64 gezockt haben an Spielen satt gesehen, sondern auch die große Masse merkt, dass es auf Dauer immer nur das Selbe ist.

Denn die Zahlen sind ja nicht nur auf dem PC rückläufig. Zu den Ermüdungserscheinungen tritt natürlich auch noch Sättigung zu. Immerhin sind die Kapazitäten an Konsumenten auch nur beschränkt. Und wenn eine Unterhaltungsbranche immer nur am Wachsen ist, dann wird irgendwann einfach mal ein Limit erreicht.

Und ganz ehrlich: ich bezweifle stark, dass die Publisher und Developer nicht damit gerechnet haben. Sie haben sich sicherlich auf solche Zeiten vorbereitet. Das könnte zum Beispiel die ganzen DLCs erklären. Nun wird versucht aus einem einzelnen Produkt soviel Geld rauszupressen, wie früher aus zwei Produkten.
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Rickenbacker
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Beitrag von Rickenbacker »

Ich werde dem ersten Firmenchef eine Stunde lang den Arsch küssen, der sich dazu durchringen kann, jetzt richtig zu handeln, nämlich Klasse statt Masse.
Klasse muss ja auch nicht immer zwingend komplex und 100 Stunden Spieldauer bedeuten.
Aber irgendwas läuft die letzten Jahre gehörig falsch.
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X-Live-X
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Beitrag von X-Live-X »

john1231 hat geschrieben:Und (Flamewar Alarm) einfach am Joypad drücken und losgehts gibts am PC auch:
Mein PC ist leiser als meine Xbox - lädt 3x so schnell, Spiele (bis auf Shooter) mit Joypad von der Couch aus und dass noch in viel besserer Grafik (versteh eh nicht wie die Leut mit 720p ohne AA und Vsync auf riesen TVs spielen können) - also das "Argument" mit der Gemütlichkeit zieht schon lange nicht mehr.
Das Argument zieht sogar sehr gut, weil jemand der sich mit der ganzen Einrichtungsmaterie des PCs nicht viel zu tun haben will (und das geht den meisten so), hat keine Lust sich das Ding erstmal entsprechend zu konfigurieren bzw. weiß auch gar nicht wie er es angehen soll. Außerdem kommt dann die Ernüchterung, wenn der neue PC, der mehr als doppelte einer PS3 gekostet hat, dann dank der ganzen kaum noch durchschaubaren Hardwarekonfigurationen, sich dann doch nicht wirklich zum spielen eignet.

Ich bin zu C64/Amiga 500 Zeiten in die Materie eingestiegen, habe seit meinem erster 90 Mhz Krücke xx Rechner zusammen gebastelt und viel gezockt. Heute habe ich nur noch zwei Notebooks und zocke an aber mittleweile nur praktisch noch der PS3...
Ach halt, diese Woche kommt ja CivV raus, was vorbestellt ist, aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel ;) Die letzten Jahre fällt mir auf dem PC eigentlich sonst nur noch Heroes5, CivIV und The Witcher ein. Dagegen steht wohl das 10fache an Konsolenspielen.
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muskeljesus
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Beitrag von muskeljesus »

XxBarakaxX hat geschrieben: ABer die Leute die sich Spieler illegal runter laden sind auch zu einem grossen Teil Schuld.
Würd ich nicht verallgemeinern. In der Statistik nennt man das Korrelation. Zwei Größen, die gleichzeitig auftreten, sich aber nicht zwingend gegenseitig bedingen.
XxBarakaxX hat geschrieben:Das find damals mit ps 1 so stark an, als man Chips einbauen konnte.
Das ist ein gutes Beispiel dafür, zwar wurden ne Menge PS1-Spiele illegal verbreitet, die Verkaufszahlen waren trotdem für damalige Verhältnisse fantastisch. Aber die "böse Raubkopierer"-Diskussion wurde an anderer Stelle ja schon weidlich geführt, muss nicht wiederholt werden.
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Messenjah
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Beitrag von Messenjah »

Bei haufenweise Konsolen-Exclusives und schlechten Kopierschutzmaßnahmen wunderts mich nicht.
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

X-Live-X hat geschrieben: Das Argument zieht sogar sehr gut, weil jemand der sich mit der ganzen Einrichtungsmaterie des PCs nicht viel zu tun haben will (und das geht den meisten so), hat keine Lust sich das Ding erstmal entsprechend zu konfigurieren bzw. weiß auch gar nicht wie er es angehen soll. Außerdem kommt dann die Ernüchterung, wenn der neue PC, der mehr als doppelte einer PS3 gekostet hat, dann dank der ganzen kaum noch durchschaubaren Hardwarekonfigurationen, sich dann doch nicht wirklich zum spielen eignet.
Ach, ich weiß nicht. Das Argument ist doch ein bissel wackelig. Sicher, ein PC ist nun mal der Natur der Sache wegen etwas komplexer. Aber meine Güte, wer sich das Ding nicht Komponente für Komponente selbst zusammenstellt und sich dabei völlig verrennt - was eigentlich nicht passieren kann, weil sowas nur "Auskenner" in Angriff nehmen, der geht in einen herkömmlichen Elektro-Großmarkt bzw. zum PC-Schrauber seines Vertrauens, lässt sich dort beraten und kauft einen Gaming-PC. Und der funktioniert dann auch. Was daran jetzt undurchschaubar und überkomplex sein soll, hätte ich gerne mal auseinandergesetzt.
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muskeljesus
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Beitrag von muskeljesus »

mr archer hat geschrieben:Was daran jetzt undurchschaubar und überkomplex sein soll, hätte ich gerne mal auseinandergesetzt.
Wenn der Horizont bei "Konsole auf, Spiel rein" endet, ist das schon ein problem. Und das ist nicht spöttisch gemeint.
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steamx
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Re: !

Beitrag von steamx »

NAST¥ hat geschrieben:kein Wunder wenn so viele geile Spiele nicht für den Pc rauskommen :x
hey das war mein kommentar xD

werden digitale und mac verkäufe (natürlich die spiele) eigentlich mit angerechnet?
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X-Live-X
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Beitrag von X-Live-X »

mr archer hat geschrieben:Was daran jetzt undurchschaubar und überkomplex sein soll, hätte ich gerne mal auseinandergesetzt.
Ok, fange ich mal an:
- Die Beratung bei vielen Märkten ist einfach mangelhaft, es wird das verkauft, was der Kunde kaufen soll, nicht was er braucht.
- Den meisten sagen die meisten Hardwarekomponenten nichts und er muss sich eben hier auf die Beratung verlassen. Beispiel: Grafikkarten, die ganzen Bezeichnung sind nicht gerade der Verständlichkeit ihrer Leistungsfähigkeit zuträglich. So viele Modelle wie heute gab es noch nie und gerade die Komponente ist die entscheidenste
- Der Preis ist aufgrund vieler unterschiedlicher Angebote auch schwer vergleichbar, bei Konsolen gibts gerade mal eine Hand voll Pakete, macht die Sache einfacher
- Wenn irgendwas am Computer nicht läuft wirds für den Laien auch schwer, überhaupt zu handeln. Betriebssystem neuinstallieren kann nun wirklich nicht jeder
- Auch nachrüsten erfordert Know-How und Interesse an der Matiere

Ich könnte diese Liste noch weiter führen, viele Dinge die definitiv Vorteile des PCs sind, sind für Anfänger eher Nachteile. Ganz davon zu schweigen, dass der Spielemarkt dort so sehr schrumpft, dass es auch nur noch wenige Gründe gibt, sich dort nicht nur auf Work&Inet zu beschränken.
muskeljesus hat geschrieben:
mr archer hat geschrieben:Was daran jetzt undurchschaubar und überkomplex sein soll, hätte ich gerne mal auseinandergesetzt.
Wenn der Horizont bei "Konsole auf, Spiel rein" endet, ist das schon ein problem. Und das ist nicht spöttisch gemeint.
Point - genau so ist es eben bei der Masse - und die bestimmt den Markt.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

muskeljesus hat geschrieben:
mr archer hat geschrieben:Was daran jetzt undurchschaubar und überkomplex sein soll, hätte ich gerne mal auseinandergesetzt.
Wenn der Horizont bei "Konsole auf, Spiel rein" endet, ist das schon ein problem. Und das ist nicht spöttisch gemeint.
Das ist eigentlich auch das Hauptproblem des PCs als Spieleplattform, er ist in der Basis zu elitär und damit meine ich nicht Niveau, sondern Zugang zu der Materie.
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

X-Live-X hat geschrieben:
Den meisten sagen die meisten Hardwarekomponenten nichts und er muss sich eben hier auf die Beratung verlassen. Beispiel: Grafikkarten, die ganzen Bezeichnung sind nicht gerade der Verständlichkeit ihrer Leistungsfähigkeit zuträglich. So viele Modelle wie heute gab es noch nie und gerade die Komponente ist die entscheidenste

Point - genau so ist es eben bei der Masse - und die bestimmt den Markt.
Ah, ein Missverständnis. Ich dachte ich unterhalte mich hier mit dir, der du nach Eigenaussage seit dem Amiga am Schrauben bist. Mit deiner Vita sollten dich eigentlich dann die unterschiedlichen Bezeichnungen von Grafikkarten nicht schrecken. Zumal es meiner Meinung nach nie so einfach war wie heute, sich nen funktionierenden Gaming-PC zu kaufen. Dank der allgemeinen Multi-Entwicklerites sind die massiven Hardwaresprünge der 90er Jahre lange schon passee. Noch nie zuvor in der Geschichte des PC-Gamings war man weniger dazu verdammt, nachzurüsten als heute. Mein Rechner ist jetzt fünf Jahre alt. Nachrüsten musste ich in der Zeit rein gar nix, obwohl er beim Kauf auch nur obere Mittelklasse war.

Wenn du allerdings von der Masse sprichst, na dann ... Die saugt am PC ja auch über Torrent-Seiten Cracks für sämtliche gängigen Plattformen und ist ja auch sonst komplett mit ihrem PC überfordert. RAM-Riegel, Multi-Core - sowas haben die Armen sicher noch nie gehört. Das ist Teufelszeug für die.
Oberdepp
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Beitrag von Oberdepp »

Das ist doch Schmarn. Wer _jetzt_ ins PC-Gaming "einsteigen" will, der kauft sich einfach ein Fertig-PC bei Media Markt oder ähnlichen Laden. Und die Beratung ist zumindest kompetent genug einen "Gaming-PC" von einem Arbeitslaptop zu unterscheiden. Ob da nun eine ATi Karte der HD 4000er Reihe drinne ist oder ein äquivalentes NVidia-Stück, ist doch Jacke wie Hose.

Dieses "Know-How", was vielen PC-Spielern immer wieder gerne, überwiegend von PC-Spielern selbst, attestiert wird, ist doch für die Tonne. Ich muss hier nur mal in das PC-Subforum schauen und merke sofort, dass größtenteils auch PC-Gamer komplette Idioten sind mit einem meistens unterdurchschnittlichen IQ (gehen wir mal von einem Durchschnitts-IQ von 100 aus, auch wenn das selbst nicht gerade wirklich "schlau" ist). Die meisten hier wären mit einer eher zweckmäßigung Beratung von Media Markt oder Saturn besser beraten als auf ihre eigenes Know-How zu setzen.

Und so kompliziert sind PCs nun auch wieder nicht. Ein Spiel kriegt sogar eine Frau installiert und gestartet kriegt das auch jeder. Hier im Forum sind auch viele unterwegs, die schon auf alten Systemen wie den 286er gezockt haben und das auch ohne "Know-How" und zu der Zeit war das installieren noch etwas umständlicher, wenn auch trotzdem an sich idiotensicher.
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

Oberdepp hat geschrieben:Das ist doch Schmarn. Wer _jetzt_ ins PC-Gaming "einsteigen" will, der kauft sich einfach ein Fertig-PC bei Media Markt oder ähnlichen Laden. Und die Beratung ist zumindest kompetent genug einen "Gaming-PC" von einem Arbeitslaptop zu unterscheiden. Ob da nun eine ATi Karte der HD 4000er Reihe drinne ist oder ein äquivalentes NVidia-Stück, ist doch Jacke wie Hose.
So kann mans auch sagen.
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muskeljesus
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Beitrag von muskeljesus »

Oberdepp hat geschrieben:Das ist doch Schmarn. Wer _jetzt_ ins PC-Gaming "einsteigen" will, der kauft sich einfach ein Fertig-PC bei Media Markt oder ähnlichen Laden. Und die Beratung ist zumindest kompetent genug einen "Gaming-PC" von einem Arbeitslaptop zu unterscheiden. Ob da nun eine ATi Karte der HD 4000er Reihe drinne ist oder ein äquivalentes NVidia-Stück, ist doch Jacke wie Hose.

Dieses "Know-How", was vielen PC-Spielern immer wieder gerne, überwiegend von PC-Spielern selbst, attestiert wird, ist doch für die Tonne. Ich muss hier nur mal in das PC-Subforum schauen und merke sofort, dass größtenteils auch PC-Gamer komplette Idioten sind mit einem meistens unterdurchschnittlichen IQ (gehen wir mal von einem Durchschnitts-IQ von 100 aus, auch wenn das selbst nicht gerade wirklich "schlau" ist). Die meisten hier wären mit einer eher zweckmäßigung Beratung von Media Markt oder Saturn besser beraten als auf ihre eigenes Know-How zu setzen.

Und so kompliziert sind PCs nun auch wieder nicht. Ein Spiel kriegt sogar eine Frau installiert und gestartet kriegt das auch jeder. Hier im Forum sind auch viele unterwegs, die schon auf alten Systemen wie den 286er gezockt haben und das auch ohne "Know-How" und zu der Zeit war das installieren noch etwas umständlicher, wenn auch trotzdem an sich idiotensicher.
Geil, "PC-Gamer" und Frauen im allgemeinen in einem Post abgewert, Hut ab.

Wenn der Zugang zum PC also so leicht ist, warum wird er dann immer weniger zum Spielen genutzt?