Tropes vs. Women: Anita Sarkeesian über "Frauen als Belohnung" in Videospielen

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Nanimonai
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Re: Tropes vs. Women: Anita Sarkeesian über "Frauen als Belohnung" in Videospielen

Beitrag von Nanimonai »

Imperator Palpatine hat geschrieben:Plump ist eher wie Anita Sarkessian im letzten Abschnitt ihres Videos eine Kausalkette zwischen dem allmächtigen Illuminatiartigen " Men Entitlement ", dem Belohnungsprinzip in Videospielen hin zu " Catcalling " sowie Übergriffen auf Frauen in der Realität zieht.
Ich sehe nach wie vor die Kausalkette nicht, aber ich stimme in so weit zu, dass sie recht wenig differenziert war. Plump würde ich es nicht nennen, eher populistisch.
Doc Angelo
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Re: Tropes vs. Women: Anita Sarkeesian über "Frauen als Belohnung" in Videospielen

Beitrag von Doc Angelo »

Nanimonai hat geschrieben:Ist dir klar, warum ich das Beispiel mit der Werbung gebracht habe?
Nein, das kann ich nicht nachvollziehen. Werbung ist einfach was komplett anderes als Fiktion. Werbung hat nur einen einzigen Zweck, und zwar den Konsumenten zu manipulieren. Werbung wird zu nichts anderem verwendet und hat ganz bewusst und geplant nur diesen einzigen Zweck. Dabei werden ziemlich trickreich Wünsche des Kunden kreiert, die vorher nicht vorhanden waren - nicht Realität waren. Es werden Assoziationen hergestellt, die eigentlich weder Hand noch Fuß haben, aber unterschwellig zu einer Bewertung des Beworbenen führen. Es wird ganz bewusst versucht reale Aspekte des realen Lebens des Konsumenten zu modifizieren. Denn anders hätte die Werbung keinen Nutzen für den Werbenden. Wenn das Handeln des Konsumenten in der realen Welt nicht modifiziert wird, hat die Werbung versagt. Leider hast Du recht - Werbung funktioniert.

Ich frage mich, wo Du die Parallelen und Gemeinsamkeiten zu interaktiver Fiktion siehst. Bestimmt gibt es ein paar Überschneidungen. Und die würden mich interessieren, denn Du wolltest damit ja etwas sagen. Ich frage aus Interesse, nicht aus falscher Rhetorik.
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Imperator Palpatine
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Re: Tropes vs. Women: Anita Sarkeesian über "Frauen als Belohnung" in Videospielen

Beitrag von Imperator Palpatine »

Doc Angelo hat geschrieben: Denn anders hätte die Werbung keinen Nutzen für den Werbenden. Wenn das Handeln des Konsumenten in der realen Welt nicht modifiziert wird, hat die Werbung versagt. Leider hast Du recht - Werbung funktioniert.
Da muss ich als jemand der gewissermassen aus diesem Bereich kommt und zu Öffentlichkeitsarbeit und Beratung " gewechselt " ist, sagen dass dein erster Satz den zweiten ein wenig ausser Kraft setzt.

Auch deswegen weil Werbung nicht funktioniert wie eine Maschine. Sie kann ! funktionieren. Aber dafür gibt es absolut keine Gewissheit. Hätte man das ultimative Rezept wie man seine Botschaft an den Verbraucher bringt, könnte man sich enorm viel Geld sparen.

Ein Beispiel aus der Autoindustrie bzw . Werbung.
Der Kauf eines Wagens ist keine spontane Entscheidung sondern sie reift über Jahre. Da steht zu Beginn der Wunsch anch einem Auto aus den unterschiedlichsten Motiven, ganz gleich ob Mobilität für den Arbeitsweg, Hobbys, Status etc.
Zwei Jahre später ist durch einen beruflichen Aufstieg der Gedanke wieder stärker, man kauft vielleicht ein Automagazin um zu sehen was der Markt gerade anbietet etc.
Und nochmal zwei jahre später ist es dann soweit, der Kauf steht bevor.

Der Hersteller weiss natürlich nicht wann diese Entscheidung getroffen wird also muss er die Werbung permanent! schalten. Seine Hoffnung ist dass er dich über all die Jahre " begleitet " hat so dass du bei der Wahl deines Fahrzeugs quasi unterbewusst für sein Produkt entscheidest.

Das ist eine schöne Hoffnung aber all die anderen, weitaus gewichtigeren Faktoren die der Hersteller nicht beeinflusssen kann, konterkarieren dies.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 02.09.2015 15:37, insgesamt 1-mal geändert.
Plor
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Re: Tropes vs. Women: Anita Sarkeesian über "Frauen als Belohnung" in Videospielen

Beitrag von Plor »

mr archer hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:
Ich würde zum Beispiel mal die These aufstellen das Simpsonsund South Park den Humor der Jugend dieser Welt ganz maßgablich beeinflussen in den letzten 30 Jahren. Es hat schon einen Grund warum Ironie gerade in Deutschland bei älteren Semestern nicht so funktioniert. Solche Dinge sind aber schleichend und man kann sie schwer belegen.
Und darum gibt es für solche notwendigen und begrüßenswerten Diskurse die Kulturkritik und das Feuilleton. Wissenschaftlichkeit ist (auch in den Kulturtheorien) schon noch mal was anders. Mein (einziges) Problem mit "Tropes vs. Woman" ist von Beginn an gewesen, dass Sarkeesian bewusst zwischen beiden Welten herumlaviert, um sich jeweils von der anderen Seite aus selbst zu bestätigen.

Das ist ein bisschen unredlich.
Der Fairness halber sollte noch erwähnt werden, dass sie sich damit in sehr guter Gesellschaft des gesamten populärwissenschaftlichen Feuilletons befindet: Diesen Hybriden aus Kulturwissenschaft, Unterhaltung und Essay-Kunst findet man gerade im Bewegtbildbereich ( :Hüpf: ) überall. Und selbst vor den Naturwissenschaften macht das Stilmittel der Verkürzung, um ein Publikum außerhalb der wissenschaftlichen Bubble zu erreichen, nicht halt. Ist imho auch absolut okay. Oft sogar sehr wünschenswert. Wären "In search of memory", "Eine kurze Geschichte der Zeit" oder "Das egoistische Gen" streng wissenschaftlich gehalten, würden die nicht zwischen beiden Welten lavieren, würde ich wahrscheinlich kaum ein Wort davon verstehen.
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ShinmenTakezo
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Re: Tropes vs. Women: Anita Sarkeesian über "Frauen als Belohnung" in Videospielen

Beitrag von ShinmenTakezo »

Nanimonai hat geschrieben:
Highnrich hat geschrieben:es liegt also an einer art gehirnwäsche durch Filme/Computerspiele bzw in gendersprache ausgedrückt "ein soziales konstrukt", dass männer im durchschnitt statt sowas
*Bild 1*
eher sowas bevorzugen?
*Bild 2*
Dir ist aber bewußt, dass es durchaus Zeiten gegeben hat, in der die oberen, sehr fülligen und weißhäutigen Frauen deutlich mehr einem Schönheitsideal entsprochen haben als die sehr schlanke, dunkelhäutige Frau im unteren Bild?

Dann ist dir sicher auch klar, dass je nach Epoche und Schönheitsidealen dieser Zeit eben genau dies auch in zeitgenössischer Kunst und Literatur verarbeitet wurde? Was wiederum diese Schönheitsideale nicht aufgelöst, sondern bestärkt hat.
In den Zeiten in denen solche Frauen

Bild

als das Schönheitsideal galten, wusste man aber auch noch nicht, wie ungesund Fettleibigkeit ist.

Diese Frau hier hat einen athletischen Körper und wirkt damit gesund, ergo attraktiver,

Bild

genauso wie lange Haare, weiße Zähne und gepflegte Fingernägel ein Indiz für Vitalität sind. Es kommt nicht von ungefähr, dass bei einem schlechten Lebensstil Haut, Haare, Zähne und Fingernägel Mangelerscheinungen aufweisen und deshalb achtet man eben auf Äußerlichkeiten.

Was ich nicht verstehe, wieso in dieser Debatte so sehr darauf rumgeritten wird, dass die Protagonistinnen unrealistische Körperstandards haben, wobei ich das als jemand der selber viel Sport macht eher als Ausrede ansehe:

Bild

Bei diesem Beispiel ist links die Original Videospielfigur zu sehen, in der Mitte ein "realistisches" Bild und die Bilder rechts sind selbsterklärend. Solche Körper sind durchaus möglich...

Auf der anderen Seite ist es fast unmöglich zu solchen Anabolikabüffeln zu werden,

Bild

es sei denn man greift auf eben diese Mittel zurück und trotzdem höre ich dort keine Beschwerden, falls es um Gleichberechtigung gehen sollte, dann müsste dieser Punkt auch angesprochen werden.

Gruß
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mr archer
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Re: Tropes vs. Women: Anita Sarkeesian über "Frauen als Belohnung" in Videospielen

Beitrag von mr archer »

@ Plor

Schon. Allerdings sieht man bei Sarrazin (und NEIN, ich stelle Sarkeesian nicht mit dem beliebten Sozialdarwinisten und Sozialdemokraten auf eine Stufe), was da im ungünstigen Fall für eine unselige Allianz in Textform draus erwachsen kann.
AtzenMiro
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Re: Tropes vs. Women: Anita Sarkeesian über "Frauen als Belohnung" in Videospielen

Beitrag von AtzenMiro »

@ShinmenTakezo
Nanimonai hat mit dem anderen Schönheitsideal das Mittelalter gemeint. Eine fülligere Frau hat damals bedeutet, dass die Frau gut genährt ist, sprich genug zu Essen hat, sprich aus guten Verhältnissen kommt. Eine sehr dünne Frau hat das genaue Gegenteil bedeutet, sprich hat darauf hingedeutet, dass sie aus armen Verhältnissen kommt und entsprechend ist eine dünne Frau eine schlechte Partie gewesen.

Das selbe mit der Hautfarbe. Jemand, der blass, also ganz weiß gewesen ist, wurde deswegen bevorzugt, weil man dieser Frau halt ansehen konnte, dass sie nicht draußen auf den Feldern oder sonst wo arbeiten musste, was nur arme Menschen machen mussten. Typische Sonnenbräune hat widerum auf Feldarbeit -> wenige Geld etc. pp. hingedeutet.
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ShinmenTakezo
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Re: Tropes vs. Women: Anita Sarkeesian über "Frauen als Belohnung" in Videospielen

Beitrag von ShinmenTakezo »

AtzenMiro hat geschrieben:@ShinmenTakezo
Nanimonai hat mit dem anderen Schönheitsideal das Mittelalter gemeint. Eine fülligere Frau hat damals bedeutet, dass die Frau gut genährt ist, sprich genug zu Essen hat, sprich aus guten Verhältnissen kommt. Eine sehr dünne Frau hat das genaue Gegenteil bedeutet, sprich hat darauf hingedeutet, dass sie aus armen Verhältnissen kommt und entsprechend ist eine dünne Frau eine schlechte Partie gewesen.

Das selbe mit der Hautfarbe. Jemand, der blass, also ganz weiß gewesen ist, wurde deswegen bevorzugt, weil man dieser Frau halt ansehen konnte, dass sie nicht draußen auf den Feldern oder sonst wo arbeiten musste, was nur arme Menschen machen mussten. Typische Sonnenbräune hat widerum auf Feldarbeit -> wenige Geld etc. pp. hingedeutet.
Jo das ist mir vollkommen klar, das ändert aber trotzdem nichts daran, dass man heute eben weiß, Fettleibigkeit = ungesund, weiße Haut auch eher kränklich wirkt, man geht nicht genug raus, kein Sport etc. Diese Standards von damals sind mittlerweile eben irrelevant.

in dem Post ging es aber darum, warum man in unserer Zeit eher die Frau im zweiten Bild bevorzugt

Natürlich nur zu einem gewissen Maße, ich glaube kaum, dass jemand abstreitet, dass diese orangene Haut die man vom Solarium bekommt gesund aussieht oder wenn man zu schlank ist, sieht es eben auch wieder nach einem ungesunden Lebensstil aus.

Gruß
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ZackeZells
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Re: Tropes vs. Women: Anita Sarkeesian über "Frauen als Belohnung" in Videospielen

Beitrag von ZackeZells »

ShinmenTakezo hat geschrieben:
in dem Post ging es aber darum, warum man in unserer Zeit eher die Frau im zweiten Bild bevorzugt

Weil es ein Ideal ist, dass es zu erreichen gilt - Weswegen wurde es zum Ideal, weil die Werbewirtschaft gemerkt hat, das die wenigsten Frauen in unseren Gefilden mager/schlank sind? So hat man doch die Möglichkeit den "potentiellen Konsumenten" eine Möhre vorzuhalten, nach der Sie streben sollen, nicht um das ideale Vorbild zu erreichen, nein um den Herstellern idealerweise einen schier unbegrenzten Geldsegen zu bescheren.
Denn was als erreichbar gilt, aber nur von den wenigsten zu erreichen ist, sei es genetisch bedingt, oder durch pure disziplin temporär, kann einfach weiterbeworben wertden mit den Worten "Versuchen sie es erneut, denn im nächsten Monat/Jahr" bieten wir ihnen erneut eine auf sie abgestimmte Mogelpackung an und freuen uns ihr Geld entgegen zu nehmen.
Highnrich
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Re: Tropes vs. Women: Anita Sarkeesian über "Frauen als Belohnung" in Videospielen

Beitrag von Highnrich »

es ist doch nicht schwer als frau so einen körper zu bekommen...als frau reicht es einfach abzunehmen. kalorien runterschrauben..fertig (mal von schilddrüsenproblemen usw abgesehen). muskeln können sie auch nicht allzuviel aufbauen, aufgrund ihres hormonaushaltes

da ist das schönheitsideal von männer schon härter, denn das erreicht man nicht ohne hartes training und entsprechende ernährung. darüber empört sich aber keiner. wie viele millionen männer rennen alle 2 tage ins studio, stehen schon um 4 auf um vor der arbeit pumpen zu gehen und halten 5 mahlzeiten jeden tag ein? das interessiert keine sau. und dass die meisten männer in videospielen absolute durchtrainierte adonise sind, vollkommen abseits jeglicher realität, darüber empört sich auch niemand. oder dass 99 von 100 menschen die in videospielen umgebracht werden männer sind. aber wehe eine frau wird umgebracht oder es gibt prostituierte.
Zuletzt geändert von Highnrich am 02.09.2015 16:23, insgesamt 1-mal geändert.
lilphil91
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Re: Tropes vs. Women: Anita Sarkeesian über "Frauen als Belohnung" in Videospielen

Beitrag von lilphil91 »

ShinmenTakezo hat geschrieben: [...]
Bei diesem Beispiel ist links die Original Videospielfigur zu sehen, in der Mitte ein "realistisches" Bild und die Bilder rechts sind selbsterklärend.
[...]
Ich sehe sie schon vor mir, die "realistische" Lara Croft. Schwitzend und nach Luft japsend flieht sie vor einem großen, ihr hinterher rollenden Stein, den sie per Bodenplatte ausgelöst hat. Sie schafft es, sich in eine Öffnung in der Wand zu zwängen, und der Stein rollt an ihr vorbei. Die Gefahr überstanden, merkt Lara, dass sie in der engen Öffnung feststeckt, und man muss per QTE dafür sorgen, dass sie sich mit Butter einschmiert, um sich wieder zu befreien.
Weiter geht's dann mit spaßigen Klettereinlagen und weiten Sprüngen über Abgründe, den Eimer mit den Chicken Wings immer im Gepäck...
TL;DR - Hab noch nie verstanden, wieso es bei virtuellen Charakteren, deren Beruf hohe körperliche Fitness voraussetzt, als absurd und unrealistisch angesehen wird, wenn sie einen entsprechenden Körper vorweisen können. :roll: (Dicke Hupen und enge Klamotten sind ein anderes Thema.)
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ShinmenTakezo
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Re: Tropes vs. Women: Anita Sarkeesian über "Frauen als Belohnung" in Videospielen

Beitrag von ShinmenTakezo »

ZackeZells hat geschrieben:
ShinmenTakezo hat geschrieben:
in dem Post ging es aber darum, warum man in unserer Zeit eher die Frau im zweiten Bild bevorzugt

Weil es ein Ideal ist, dass es zu erreichen gilt - Weswegen wurde es zum Ideal, weil die Werbewirtschaft gemerkt hat, das die wenigsten Frauen in unseren Gefilden mager/schlank sind? So hat man doch die Möglichkeit den "potentiellen Konsumenten" eine Möhre vorzuhalten, nach der Sie streben sollen, nicht um das ideale Vorbild zu erreichen, nein um den Herstellern idealerweise einen schier unbegrenzten Geldsegen zu bescheren.
Denn was als erreichbar gilt, aber nur von den wenigsten zu erreichen ist, sei es genetisch bedingt, oder durch pure disziplin temporär, kann einfach weiterbeworben wertden mit den Worten "Versuchen sie es erneut, denn im nächsten Monat/Jahr" bieten wir ihnen erneut eine auf sie abgestimmte Mogelpackung an und freuen uns ihr Geld entgegen zu nehmen.
Zum Ideal wurde es vielleicht auch einfach deswegen, weil es die gesündeste Variante ist? Ich weiß worauf du hinaus willst, die Abnehmindustrie verdient sich sicherlich ne goldene Nase und die ganzen Frauenzeitschriften, in der IMMER der neuste Diättrend vorgestellt wird, der auch wirklich funktioniert...

Aber mal im Ernst, es ist nun mal die gesündeste Variante und daher ist es auch erstrebenswert, stell es bitte nicht so hin als sei es unmöglich oder nur die "wenigsten" erreichen dieses Ziel. Hier wo ich wohne (Umgebung Nürnberg), erreichen jedenfalls sehr viele Menschen dieses Ziel, immerhin mehr als andersherum.

Sollen wir jetzt unsere Erwartungen nach unten schrauben, nur damit wir der Werbewirtschaft nicht in die Hände spielen? Außerdem diese Ziele erreicht man auch ohne diese ganze Trends und Diäten, wer sich davon verarschen lässt ist selber schuld. Viel Bewegung und sich gesund ernähren, Süßigkeiten, mal ein Döner oder ne Pizza kann man immer noch essen nur halt nicht jeden Tag, es ist wirklich kein Hexenwerk...

Gruß
Zuletzt geändert von ShinmenTakezo am 02.09.2015 16:30, insgesamt 1-mal geändert.
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ZackeZells
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Re: Tropes vs. Women: Anita Sarkeesian über "Frauen als Belohnung" in Videospielen

Beitrag von ZackeZells »

Highnrich hat geschrieben: wie viele millionen männer rennen alle 2 tage ins studio, stehen schon um 4 auf um vor der arbeit pumpen zu gehen und halten 5 mahlzeiten jeden tag ein? das interessiert keine sau.
Der Werbeindustrie ist sicher darangelegen das sich jeder dafür interessiert, oder weshalb gibt es immer mehr Werbung zu Körperpflegeprodukten, für den Mann?
Das es genug "Lappen" gibt die diese Werbeversprechen glauben, sieht man an der zunehmenden Bewerbung von all den Fitness und Ernährungsprodukten.
Das meiste ist totaler Humbug und wird verpackt als Wundermittel, wie "Simpsons & Sohn´s Revitalisierungskur" die schlaffes wieder stark macht ^^
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Doc Angelo
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Re: Tropes vs. Women: Anita Sarkeesian über "Frauen als Belohnung" in Videospielen

Beitrag von Doc Angelo »

Highnrich hat geschrieben:es ist doch nicht schwer als frau so einen körper zu bekommen...als frau reicht es einfach abzunehmen. kalorien runterschrauben..fertig.
Ja, genau. "Einfach" abnehmen, und schon entspricht man dem typischen Schönheitsideal. So klingt das zumindest.
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muecke-the-lietz
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Re: Tropes vs. Women: Anita Sarkeesian über "Frauen als Belohnung" in Videospielen

Beitrag von muecke-the-lietz »

Oh, ich seh schon, hier ist wieder Bullshit-Talk-Party. Ich verzieh mich dann mal lieber wieder.