Na offensichtlich ist es ja nicht allzu schwer, schlauer zu wirken als du, wenn du partout nicht verstehen kannst oder willst, daß es in der zitierten Diskussion nicht um irgendwelche Gründe für Gewalt geht, sondern darum, daß praktizierte Gewalt niemals die Schuld des Opfers sein kann (außer die Gewalt geht vom Opfer selbst aus). So schwer zu verstehen? Oder willst du einfach bewußt weiternerven?5ancho hat geschrieben:Sag mal hast du einen Kurs in Sachen "wie schreibe ich möglichst viel ohne irgendetwas zu sagen" belegt? Oder ist es wieder das typische "ich habe keine Argumente mehr und versuche irgendwie schlauer zu wirken als der andere"-Syndrom?
Anita Sarkeesian durch Drohungen aus ihrem Haus vertrieben
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Re: Anita Sarkeesian durch Drohungen aus ihrem Haus vertrieb
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Re: Anita Sarkeesian durch Drohungen aus ihrem Haus vertrieb
Inwiefern ist das Thema denn heikel? Die Darstellung der Frau im Videospiel... wer das als heikel betrachtet, sollte sich mal Gedanken machen.Ouchiewowchie hat geschrieben:Wer sich einem so heiklen Thema öffentlich widmet
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Freakstyles
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Re: Anita Sarkeesian durch Drohungen aus ihrem Haus vertrieb
Versteh nicht was daran heikel sein soll. Die kritisisiert das in Mainstreamkrimis vor allem "Huren" die Mordopfer sind und bei historischen Spielen das man die Vergangenheit so darstellt wie man nun mal davon ausgeht wie sie war. Und da treffe ich durchaus auf genug Vielfalt an Charaktären. Da treffe ich im alten Rom auf Huren, wie auf verschlagene adlige Damen, sowie auch auf die nette Frau auf der kleinen Farm, weiß wirklich nit woher eine so einseitige Darstellung der Frauen Charaktäre herkommt wie es die Autorin versucht zu assoziieren.
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Re: Anita Sarkeesian durch Drohungen aus ihrem Haus vertrieb
Ich verstehe, was du meinst, allerdings fällt es mir weiterhin schwer, das Ganze als heikel einzustufen. Vielleicht liegt das auch daran, daß ich einen Großteil der Ziele des Feminismus und der Gender-Diskussion als richtig erachte und daher das, was mancher als heikle Forderung sieht, als etwas Selbstverständliches erachte. Das würde es erklären, denke ich.Ouchiewowchie hat geschrieben:Die Vertiefung in Richtung Videospiele spielt für viele keine Rolle und wird größenteils ausgeblendet. Schau dir doch die Diskussion im Forum an. Wie lange hat es gedauert, bis das Thema Videospiele in den Hintergrund gerückt ist und allgemeine Diskussionen anfingen zum Thema "Stellung der Frau in der Gesellschaft"? Man bringt mit solchen Themen nun mal sehr viel ins Rollen, weil das Kernthema heikel ist.
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Schlurps
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Re: Anita Sarkeesian durch Drohungen aus ihrem Haus vertrieb
Auf gut Deutsch: Für dich ist es nicht heikel, weil du kein sexistischer Macho bist. Da machst du es dir aber sehr einfach.Usul hat geschrieben:Vielleicht liegt das auch daran, daß ich einen Großteil der Ziele des Feminismus und der Gender-Diskussion als richtig erachte und daher das, was mancher als heikle Forderung sieht, als etwas Selbstverständliches erachte. Das würde es erklären, denke ich.
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Re: Anita Sarkeesian durch Drohungen aus ihrem Haus vertrieb
Vielleicht ist es auch so einfach.Schlurps hat geschrieben:Auf gut Deutsch: Für dich ist es nicht heikel, weil du kein sexistischer Macho bist. Da machst du es dir aber sehr einfach.
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johndoe1738443
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Re: Anita Sarkeesian durch Drohungen aus ihrem Haus vertrieb
Dafür muss man nicht im Rampenlicht stehen - eine Runde MP über XBL reicht da schon.Ouchiewowchie hat geschrieben:Jetzt hat irgendein Kind auf der Welt seinen "Erfolg" und Sarkeesian wieder etwas, um wieder ins Gespräch zu kommen. Yeay, gewinnen doch alle bei. Mitleid? Kein Stück. Sie schlachtet den Kram medial für ihr Zwecke aus und wird genug davon profitieren.
Wer sich einem so heiklen Thema öffentlich widmet (und das auf ziemlich oberflächliche Art und Weise) sollte, wenn man etwas Grips im Kopf hat, damit rechnen, dass es nicht nur Sympathieträger gibt und auch einige Vollidioten/ Kiddies/ Psychopathen, die die Sache radikal angehen. In unserer Gesellschaft gibt es solche Leute und das ist auch hinreichend bekannt. Wer im Rampenlicht steht, muss diesen Faktor vorher für sich abwägen.
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Freakstyles
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Re: Anita Sarkeesian durch Drohungen aus ihrem Haus vertrieb
Sollte mittlerweile ja auch selbstverständlich sein, ist schließlich damals zu meiner Schulzeit bereits ausführlich durch alle Medien und Klassen gegangen das Thema. Weiß garnicht wann die Diskussion nochmal aufkam, glaub das war in den 60s oder 70s, als man das Bild von der Frau am Herd wegkriegen wollte. Dann Anfang der 90s war dann nochmal Alice Schwarzer Hip und man sollte meinen das das Thema 2014 langsam angekommen ist. Gut, 2010 gabs nochmal eine Diskussion über Frauenquote in Chefetagen, aber prinzipiell ist doch bereits eine ganze Generation auf Anti-Macho getrimmt worden.Schlurps hat geschrieben:Auf gut Deutsch: Für dich ist es nicht heikel, weil du kein sexistischer Macho bist. Da machst du es dir aber sehr einfach.Usul hat geschrieben:Vielleicht liegt das auch daran, daß ich einen Großteil der Ziele des Feminismus und der Gender-Diskussion als richtig erachte und daher das, was mancher als heikle Forderung sieht, als etwas Selbstverständliches erachte. Das würde es erklären, denke ich.
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Schlurps
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Re: Anita Sarkeesian durch Drohungen aus ihrem Haus vertrieb
Red dir das nur weiter ein. Dann kannst du dich schön als Retter der Unterdrückten fühlen, vollkommen egal, wie schwachsinnig die Forderungen sind.Usul hat geschrieben:Vielleicht ist es auch so einfach.
- Der Wayne
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Re: Anita Sarkeesian durch Drohungen aus ihrem Haus vertrieb
(Frauenquote außen vor, sie hat ihre Vor- und Nachteile, das ist eine längere Diskussion.)5ancho hat geschrieben:Och Alter. So blind oder naiv kann niemand sein, der sich in eine Diskussion über Massenmedien einklinkt. Frauenquote? Gendergrammatik? Änderungen an Kinderbüchern? Zensur eines Speiseplans, der ein angeblich diskriminierendes Wort enthält? Klingelts?Der Wayne hat geschrieben:Aha. Wo und in welcher Form?Highnrich hat geschrieben:Irgendwann wird alles was nicht politisch korrekt ist wegen hatespeech von der Justiz verfolgt werden und das nur wegen einer kleinen lauten radikalen Minderheit. Die Anfänge sind ja jetzt schon zu spüren, wenn man mit offenen Augen durch die Gegend geht.
Das sind Dinge, die zeigen, dass Leute sich über Sprache und ihre Wirkung Gedanken machen. Diese reflektierteren Umgangsformen halte ich für gesellschaftlich erstrebenswert. Ich weiß, dass viele sich dadurch angegriffen fühlen (oder zumindest so tun), dass ihre rücksichtlose Verwendung diskriminierender Sprache von anderen kritisiert wird, aber das kann ich nicht ernst nehmen. Es als Indiz für eine kommende Unterdrückung der "politisch Inkorrekten" zu sehen, finde ich ziemlich weit hergeholt, denn die genannten Fälle betreffen keine gesetzlichen Vorgaben, sondern bloß die gesellschaftliche Diskussion. Und wenn Leute sich darüber beklagen, dass ihre beleidigende und diskriminierende Sprache überwiegend negativ betrachtet wird, fällt es mir nicht schwer, das als albernes Genöle abzutun.
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Fiddlejam
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Re: Anita Sarkeesian durch Drohungen aus ihrem Haus vertrieb
Glaubst du, dass wir Gewalt gegen Frauen und Männer absolut identisch betrachten können?Obscure_Nox hat geschrieben:Und schon wieder machst du es - Du stellst die "Probleme" der Frauen über die der Männer. Die Gewalt gegen Frauen ist natürlich schlimmer, weil Männer...Sind halt Männer, ne? Indem du verschiedene "Qualitäten" versuchst fest zu machen, machst du genau dass Gegenteil von dem was die ganzen angeblichen Frauenrechtler haben wollen. Du sorgst dafür dass Unterschiede zwischen den Geschlechtern gemacht werden. Aber ich schätze es wird mal Zeit für die Männer den kürzeren zu ziehen
Glaubst du, dass es absolut keine Unterschiede zwischen den beiden gibt wenn es um Wahrnehmung, Ursachen, usw. geht?
Denn ich glaube das ernsthaft nicht. Es geht nicht darum, dass eine von beiden "schlimmer" oder "weniger schlimm" ist. Es geht darum, dass wir sie im kulturellen Kontext verschieden betrachten und dementsprechend auch lösen müssen.
Anita Sarkeesian wird regelmäßig mit Hasstiraden und Beschimpfungen überschüttet. Wenn ich einen Beweis dafür brauche, sehe ich mir einfach diesen Thread an.Scipione hat geschrieben:Ich habe mein Argument dargelegt, aber was ist denn deines? Du glaubst grundsätzlich und blind einfach alles was dir jemand erzählt, ohne dabei mal dein Gehirn einzuschalten und dabei die Geschichten in Gedanken nachzuspielen, eventuelle Erfahrungen miteinfliessen zu lassen? Und dann zu bewerten, inwiefern das überhaupt glaubhaft ist?
Dementsprechend ist meine Schlussfolgerung, dass es wahrscheinlicher ist dass es sich hier nicht um einen Fake handelt, als dass es sich um einen Fake handelt.
Ende des Gedankenganges.
Du fällst hier der typischen Methodologie eines jeden Verschwörungstheoretikers anheim. "Es ist zu offensichtlich, also kann es nicht wahr sein." Doch, manchmal ist die einfache Lösung auf die absolut alles deutet eben doch die richtige.
Hm, klar, wie viele Androhungen von Vergewaltigungen kriegst du jetzt so durchschnittlich pro Post?Nee, sie wird in aller erster Linie für ihren Bullshit kritisiert, für ihren einseitigen, manipulativen Stil. 2. Für ihre kackdreisten Lügen, die sie sich erlaubt hat, was ihre Arbeit sowieso noch schlechter und unglaubwürdiger macht als sie es ohnehin schon ist. Und erst 3. wird sie deshalb belästigt, weil sie einfach ein Y-Z Promi ist, und ein polarisierender, absichtlich provozierender noch dazu. (Nicht, dass das eine gute Entschuldigung für eine Morddrohung wäre.) Aber dass sie eine Frau ist, hat nicht die geringste Relevanz, dafür gibt es viel zu viel andere Frauen, die sich, wenn überhaupt, nur die obligatorische A-Z Promi Belästigung einfangen, die übrigens auch für A-Z Promi Männer gilt.
Sagen die Leute zu dir auch "Das ist nur son dummer Schwanzbesitzer der tut als wäre er ein Gamer"?
Nennt man dich Maskunazi?
Argumentieren zu wollen, dass der Hass gegen Anita Sarkeesian nicht in irgendeiner Weise von ihrem Geschlecht beeinflusst ist, ist lächerlich.
Und auch nochmal: WOMIT. PROVOZIERT. DIE. FRAU. BITTESCHÖN.
Mit der Behauptung dass Sexismus in Medien existieren könnte? Oh Gott oh Gott, ruft die Gedankenpolizei!
Und dein Argument ist mal wieder "Hier, ein Zitat von einer Frau, die meint keinen Sexismus erlebt zu haben, ergo kann die Branche nicht sexistisch sein." Du drehst dich im Kreis. Du erwartest von mir einen Beweis, dass jede einzelne Frau Sexismus in der Branche erfährt - was ich nie behauptet habe - um damit zu beweisen, dass es ein Sexismus-Problem gibt; aber für dich reicht ein einziges Gegenbeispiel um zu beweisen, dass keine einzige Frau Sexismus erleben könnte.Ja erneut, was ist denn dein Argument? Du berufst dich immer wieder auf Einzelaussagen, die, selbst wenn sie von der jeweiligen Person als sexistisch empfunden werden, noch lange nicht wirklich sexistisch sein müssen. Wie die eine Dame, die sich beschwert hat, dass sie ihre Ideen nicht ausreichend einbringen kann. Klar, weil ja auch jeder Mann sich ausreichend einbringen kann *
Und trotzdem steht für dich unumstösslich fest, dass die Branche ein misogynistischer Sauhaufen ist.
"I always thought developers were particularly intelligent, sensitive and thoughtful people. I haven't had any negative experiences working in the industry regarding sexism." - Jade Raymond
Ugh, Leute, merkt ihr eigentlich wie dämlich es ist sich über political correctness aufzuregen, aber sobald sich irgendwer auf ein Problem konzentrieren will, verlangt ihr plötzlich, dass sie gefälligst jeden einschließen sollen?Twan hat geschrieben:Dieser Satz von ihr ist mir auch sofort negativ aufgefallen. Nicht die Belästigung von Menschen/Personen muss aufhören, nur die der weiblichen. Diese Frau will keine Gleichberechtigung, sondern eine Bevorzugung. Zieht sich übrigens durch alle ihre Aussagen. Mir ust diese Person egal, aber ihren Geschlechtsgenossinnen tut sie keinen Gefallen.
Wenn ich jetzt sage "Auch Schwarze sind Menschen", impliziere ich urplötzlich dass es niemand sonst ist? Nein. Bullshit.
Genau so wenig bin ich urplötzlich gegen Gleichberechtigung, nur weil ich sage "Hey, hier ist ein spezifisches Diskriminierungsproblem das eine spezifische Gruppe betrifft und dementsprechend gelöst werden muss". Nein. Man KANN NICHT permanent über eine Gesamtgruppe sprechen, weil manchmal eben nicht die Gesamtgruppe in der selben Weise betroffen ist wie die Subgruppe, und das Problem nicht auf die selbe Weise zu lösen ist.
Und noch einmal denken wir schön langsam nach, ob das besser zu feministischen oder patriarchalischen Strukturen passt.Schlurps hat geschrieben:Komisch, in den Medien, die ich konsumiere, werden Frauen in den meisten Fällen als engelsgleiche Wesen auf ein Podest gestellt. Unabhängig von ihrer Intelligenz, ihrem Job oder ihren Leistungen müssen ihnen alle Männer hinterherlaufen und um ihre Aufmerksamkeit buhlen.
Ich kenne keine einzige Person, die sich von "Feminist" in "Humanist" umbenannt hat. Jeder, der halbwegs Ahnung von diesen beiden Philosophien hat, weiß dass sich die beiden nicht ausschließen, und das Feminismus aus Humanismus hervorgeht, und das dementsprechend ein Feminist automatisch Humanist ist, nicht aber ein Humanist Feminist. Quadrate und Rechtecke und so.Das sie dabei echte Feministen (Nein, sie ist KEINE Feministin, sie ist eine Egoistin), die sich mittlerweile Humanisten nennen, um nicht mit ihresgleichen in Verbindung gebracht zu werden, ins lächerliche zieht, interessiert sie dabei genau so viel wie Frauen, die auf der ganzen Welt als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Auf deren Rücken trägt sie ihre kleine, verlogene Hetzkampagne aus und macht nen Reibach dabei.
Die einzige nennenswerte Abspaltung sind "Egalitäre", welche entweder genau glauben was auch Feministen tun - aber glauben Feminismus wäre nicht für Gleichberechtigung, sondern Herrschaft der Frau - oder ein ziemlich verzerrtes Verständnis davon haben, was "gleich" bedeutet, und dementsprechend reaktionär sind.
Insgesamt habe ich nicht wirklich etwas gegen die vorherigen, denn hey, wenn sie die selben Ziele und Vorstellungen haben, gut, sie sollten nur halt nicht so tun als hätten sie das Rad neu erfunden.
...warum haben so viele Leute die Vorstellung, dass man urplötzlich seine Grundrechte verliert, nur weil man halbwegs in der Öffentlichkeit steht?Ouchiwowchie hat geschrieben:Wer sich einem so heiklen Thema öffentlich widmet (und das auf ziemlich oberflächliche Art und Weise) sollte, wenn man etwas Grips im Kopf hat, damit rechnen, dass es nicht nur Sympathieträger gibt und auch einige Vollidioten/ Kiddies/ Psychopathen, die die Sache radikal angehen.
Ich sage es ganz ehrlich, DAS ist die Auswirkung der medialen Massenverblödung. Nicht strunzdoofe Kinder, die einfach kein gutes Buch mehr lesen, himmelherrdonnerwetter; sondern strunzdoofe Erwachsene, die schon gar nicht mehr hinterfragen, wo denn die ganzen niedrig aufgelösten Oben-Ohne-Bilder vom aktuellen Hollywood-Sternchen während des Sonnenbadens im Garten hinter drei Meter hohen Zäunen herkommt.
So haben wir zumindest immer geglaubt. Was wir nun merken, ist, dass eine kleine, aber nur allzu lautstarke Minderheit der Bevölkerung zwar oberflächlich so getrimmt wurde, aber kaum betreten sie die Anonymität des Internets und fangen an, sich ihre abgeschotteten Communities zu bauen, blüht das ganze wieder auf.Freakstyles hat geschrieben:aber prinzipiell ist doch bereits eine ganze Generation auf Anti-Macho getrimmt worden.
Positiver weise kann man sagen, dass sie glücklicherweise immer noch das sind: Eine Minderheit. Und dass sie dementsprechend momentan nur so besonders laut sind, weil ihnen mehr und mehr bewusst wird, dass sie allmählich aussterben.
Sieht man doch aktuell auch politisch mit der AfD, die mehr und mehr zum Sammelbecken für reaktionäres Gedankengut wird. Denen gebe ich nicht mehr lange, bis die ursprüngliche, liberal-eurokritische Stammwählerschaft das merkt und abhaut.
Hier rottet sich einfach nur noch mal zusammen, was eigentlich schon längst keinen Platz mehr in der Gesellschaft hatte.
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Schlurps
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Re: Anita Sarkeesian durch Drohungen aus ihrem Haus vertrieb
Nein, tun wir nicht, weil das in Bezug auf die Behauptung das "In den Medien frauenverachtendes Verhalten propagiert wird" vollkommen irrelevant ist.Fiddlejam hat geschrieben:Und noch einmal denken wir schön langsam nach, ob das besser zu feministischen oder patriarchalischen Strukturen passt.
Eine Frau auf diese Art und Weise auf ihr Aussehen zu reduzieren, ist sexistisch, aber mit Sicherheit nicht "frauenverachtend".
Das ist genau diese Verharmlosung von echtem Sexismus, die ich hier anprangere.
Du darfst meine Aussagen halt nicht einfach aus dem Kontext reißen, sondern musst schon auch lesen, worauf ich antworte, sonst hat das hier wenig Sinn.
Ich kenne einige. Ist ja auch nicht verwunderlich, nachdem sich Feministen mehr und mehr anhören müssen, sie wären nicht auf Gleichberechtigung, sondern auf umgekehrte Verhältnisse aus.Ich kenne keine einzige Person, die sich von "Feminist" in "Humanist" umbenannt hat.
Was genau das Problem ist. Die meisten Menschen haben nicht halbwegs Ahnung davon, was was ist. Sie werfen klassische Feministen mit Radfems, die fordern, Männer bei der Geburt zu kastrieren, weil Testosteron geisteskrank und aggressiv macht, in einen Topf. Deshalb die Abgrenzung.Jeder, der halbwegs Ahnung von diesen beiden Philosophien hat, weiß dass sich die beiden nicht ausschließen, und das Feminismus aus Humanismus hervorgeht, und das dementsprechend ein Feminist automatisch Humanist ist, nicht aber ein Humanist Feminist.
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Re: Anita Sarkeesian durch Drohungen aus ihrem Haus vertrieb
Es muß am schönen Wetter liegen, daß heute so viele Leute meinen, andere Leute anhand von drei Beiträgen, die sie zufällig gelesen haben, richtig einschätzen zu können. Wo genau habe ich mich denn als Retter der Unterdrückten geriert, wenn ich dich das mal fragen darf?Schlurps hat geschrieben:Red dir das nur weiter ein. Dann kannst du dich schön als Retter der Unterdrückten fühlen, vollkommen egal, wie schwachsinnig die Forderungen sind.
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Re: Anita Sarkeesian durch Drohungen aus ihrem Haus vertrieb
Jetzt mal abgesehen von der AfD ...Fiddlejam hat geschrieben: Sieht man doch aktuell auch politisch mit der AfD, die mehr und mehr zum Sammelbecken für reaktionäres Gedankengut wird. Denen gebe ich nicht mehr lange, bis die ursprüngliche, liberal-eurokritische Stammwählerschaft das merkt und abhaut.
Hier rottet sich einfach nur noch mal zusammen, was eigentlich schon längst keinen Platz mehr in der Gesellschaft hatte.
Es kommen vom rechten Rand der CDU immer verzweifeltere und auch ratlosere Aufrufe doch bitte nicht das konservative Erbe und Zentrum dieser Partei zu verraten, weil die CDU unter Merkel in nicht wenigen Positionen vor allem zur Gesellschaftspolitik mittlerweile da steht, wo die SPD schon vor 20 Jahren stand. Man wirft Merkel Verrat an der "Marke" CDU vor, nur aus Gründen des Machterhalts. Das Schöne an diesen Vorwürfen ist dabei, dass die Ewiggestrigen in der CDU unfreiwillig zugeben, dass ihre Weltanschauung in Deutschland nicht mehr mehrheitsfähig ist. Denn Merkel hat die CDU nicht einfach aus Spass an der Freude auf Linkskurs gebracht, sondern weil sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte die Gesellschaft und ihre Leitbilder massiv gewandelt haben. Früher war es undenkbar, dass ein "Neger" oder gar Türke in der Fußballnationalmanschaft mitspielt. Früher war es undenkbar, dass eine Frau die Regierungschefin stellt (und hier ist sie sogar dabei Kohl in Sachen Verweildauer zu schlagen). Früher war es undenkbar, dass Politiker in führenden Positionen sich ganz offen zu ihrer Homosexualität bekennen UND dann auch noch ihren Posten behalten, sogar wiedergewählt werden. Früher konnte die CDU noch unter Beifall breiter Bevölkerungsschichten alleinerziehende Mütter unter den Teppich kehren, heute müssen sich die Ultrakonservativen sogar in der eigenen Partei den KiTa-Befürwortern geschlagen geben. Weil die Politik von Früher nicht einmal mehr ansatzweise mehrheitsfähig ist.
Das konservative Weltbild der 1950er ist nahezu verschwunden. Und zwar nicht, weil es irgendwelche linken Medien einem einzureden versuchen, sondern weil sich die Gesellschaft gewandelt hat. Man sollte das gerade in solchen Diskussionen sich immer wieder in Erinnerung rufen. Die Welt ist eine andere geworden, ob dem Einzelnen das nun gefällt oder nicht. Aber das ist die Realität.
Mag sein, dass ich in 50 Jahren verständnislos auf das starre, was da tagtäglich vor meinen Augen passiert, weil ich irgendwann stehengeblieben bin. Aber ich hoffe, diesbezüglich nach meinem Vater zu kommen, der zwar eine eindeutige Meinung zu vielen neuen Dingen hatte, sich aber der Realität der Veränderung nie verweigert hat. Dinge verändern sich. Muss man nicht gut finden, aber es zumindest akzeptieren und dann idealerweise das Beste daraus machen.
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Schlurps
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Re: Anita Sarkeesian durch Drohungen aus ihrem Haus vertrieb
Mit deinem Pauschalvorwurf, dass jeder, der Sarkeesian nicht uneingeschränkt zustimmt, oder es gar wagt, sie für ihre Methoden zu kritisieren, auf jeden Fall ein Sexist sein muss.Usul hat geschrieben:Es muß am schönen Wetter liegen, daß heute so viele Leute meinen, andere Leute anhand von drei Beiträgen, die sie zufällig gelesen haben, richtig einschätzen zu können. Wo genau habe ich mich denn als Retter der Unterdrückten geriert, wenn ich dich das mal fragen darf?
