Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spielekritik

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
Usul
Beiträge: 11398
Registriert: 13.06.2010 06:54
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie

Beitrag von Usul »

Wulgaru hat geschrieben:Arnie wurde oft gecastet, weil er einfach der absolute Kassenmagnet war. Ein Total Recall mit einem damaligen Jeff Bridges oder irgendeinem besserem Schauspieler wäre der bessere Film gewesen...ist das anmaßend? Nein, sehr wahrscheinlich. Predator...super Atmo und dann kommt der Akzent von Arnie und bringt ein Element rein was nicht in den Film passt...weswegen man ihn bestimmt gecastet hat...nein...man nimmt den Akzent in Kauf. In der deutschen Version habe ich alle positiven Elemente + eine normale Stimme. Ich kann mich also auf alles konzentrieren was in diesen Filmen eine Rolle spielen soll. Plot, Charas, Action...was auch immer. Das ist das bessere Erlebnis und ich wette jeden Geldbetrag das die Produzenten das auch lieber so im Original gehabt hätten. Das ikonische des Arnie-Akzents hat doch erst später eine Rolle gespielt, als die Filme von ihm eh schlechter wurden und ist heute natürlich Kult.
Ich halte das - mit Verlaub - für Blödsinn. Der Originalfilm ist mit Arnie. Mit seinen Schwächen und Stärken. Eine Änderung dessen entspricht nicht mehr dem Original. Ob Total Recall mit einem anderen Schauspieler besser geworden wäre, ist reine Spekulation. Deine persönliche Meinung ist dein gutes Recht. Aber sie entspricht eben nicht dem Original. Man hat Arnie natürlich meistens nicht wegen, sondern seinem Akzent gecastet - aber ER wurde nun einmal gecastet und gibt damit dem Original eben den originalen Touch. Eine Änderung dessen kann man nicht ernsthaft als besser als das Original bezeichnen - wenn man nicht unbedingt auf dieser Meinung verharren möchte.
Benutzeravatar
Wulgaru
Beiträge: 29391
Registriert: 18.03.2009 12:51
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie

Beitrag von Wulgaru »

Usul hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:Arnie wurde oft gecastet, weil er einfach der absolute Kassenmagnet war. Ein Total Recall mit einem damaligen Jeff Bridges oder irgendeinem besserem Schauspieler wäre der bessere Film gewesen...ist das anmaßend? Nein, sehr wahrscheinlich. Predator...super Atmo und dann kommt der Akzent von Arnie und bringt ein Element rein was nicht in den Film passt...weswegen man ihn bestimmt gecastet hat...nein...man nimmt den Akzent in Kauf. In der deutschen Version habe ich alle positiven Elemente + eine normale Stimme. Ich kann mich also auf alles konzentrieren was in diesen Filmen eine Rolle spielen soll. Plot, Charas, Action...was auch immer. Das ist das bessere Erlebnis und ich wette jeden Geldbetrag das die Produzenten das auch lieber so im Original gehabt hätten. Das ikonische des Arnie-Akzents hat doch erst später eine Rolle gespielt, als die Filme von ihm eh schlechter wurden und ist heute natürlich Kult.
Ich halte das - mit Verlaub - für Blödsinn. Der Originalfilm ist mit Arnie. Mit seinen Schwächen und Stärken. Eine Änderung dessen entspricht nicht mehr dem Original. Ob Total Recall mit einem anderen Schauspieler besser geworden wäre, ist reine Spekulation. Deine persönliche Meinung ist dein gutes Recht. Aber sie entspricht eben nicht dem Original. Man hat Arnie natürlich meistens nicht wegen, sondern seinem Akzent gecastet - aber ER wurde nun einmal gecastet und gibt damit dem Original eben den originalen Touch. Eine Änderung dessen kann man nicht ernsthaft als besser als das Original bezeichnen - wenn man nicht unbedingt auf dieser Meinung verharren möchte.
Doch, genau dieses besser ist eben das Prädikat was man dem ganzen schon geben kann. Hier haben wir einen albernen Akzent und dort haben wir eine normale Stimme...für die gleiche Rolle, gleicher Schauspieler...es ist kein Comedy. Was nimmt man wohl wenn man es sich aussuchen könnte? Na?

Was du meiner Meinung nach sagst und da kann ich dir nicht widersprechen: Eine Synchro ist natürlich niemals das Original, natürlich ist das Original das Original...die Version die alle sehen würden, wenn sich niemand mehr daran setzen würde um das ganze zu überarbeiten....aber darüber haben wir doch ursprünglich gar nicht geredet...zumindest meiner Meinung nach. :wink:
Benutzeravatar
(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
Beiträge: 8551
Registriert: 09.07.2009 23:33
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

greenelve hat geschrieben:Arnie hat im ersten Conan-Film kaum Text, weil sein Englisch nicht gut genug war. Wäre es besser gewesen, hätte Arnie auch mehr Text gehabt. So gesehen war es nicht vorgesehen, ihn nur wenige Zeilen sprechen zu lassen.

Echt? Und ich dachte der Film wollte den typischen Muskelprotz simulieren.
Benutzeravatar
greenelve
Beiträge: 48763
Registriert: 07.04.2009 19:19
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie

Beitrag von greenelve »

Der Akzent wirkt komisch, passt nicht in die Welt hinein. Alle sprechend soweit fließend Englisch, nur Arnie nicht und deswegen hat Conan kaum Text.
Klar ist der Originalfilm mit all seinen Fehlern Original, aber deswegen bleiben es immer noch Fehler.

Oder anderes Beispiel: Mel Gibson hatte in Mad Max einen so starken Akzent, das der englischsprachige Film neu synchronisiert werden musste....für das englische Publikum. (Eine Überlegung die es bei Arniefilmen anfänglich mit Sicherheit auch gab....müsste man googlen ob es dazu Anekdoten gibt)
Die englisch synchronisierte Mad Max Fassung ist besser....weil verständlicher.
mr. mojo risin
Beiträge: 1481
Registriert: 09.05.2013 10:00
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie

Beitrag von mr. mojo risin »

Wulgaru hat geschrieben: Doch, genau dieses besser ist eben das Prädikat was man dem ganzen schon geben kann.
uuuhh, du meinst attribut. nix prädikat. ^^
Benutzeravatar
Wulgaru
Beiträge: 29391
Registriert: 18.03.2009 12:51
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie

Beitrag von Wulgaru »

mr. mojo risin hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben: Doch, genau dieses besser ist eben das Prädikat was man dem ganzen schon geben kann.
uuuhh, du meinst attribut. nix prädikat. ^^
Billig klug scheißen will gelernt sein:
Prädikat, das
Bedeutung:
1. in einer bestimmten schriftlichen Formulierung ausgedrückte auszeichnende Bewertung einer Leistung, eines Werks, Erzeugnisses
http://www.duden.de/rechtschreibung/Praedikat

Ich könnt jetzt auch noch ein Fass über das Wort Attribut aufmachen, aber eventuell postest du wieder wenn du wirklich auf meinen Post reagieren willst oder sonst etwas zu sagen hast. :wink:
xbeo
Beiträge: 2
Registriert: 14.03.2011 14:05
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie

Beitrag von xbeo »

Waere schoen wenn es RockPaperShotgun nochmal in "ernsthaft" geben wuerde. Ansonsten gibt es keine interessante Berichterstattung ueber Spiele. Das letzte Sim City-Release hat gezeigt, dass man von den Online-Magazinen wie z.B. 4Players keine ernsthafte Kritik erwarten kann. Wer beisst schon die Hand die einen fuettert?
Benutzeravatar
KATTAMAKKA
Beiträge: 3211
Registriert: 25.10.2009 09:43
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie

Beitrag von KATTAMAKKA »

ahhh uuhh irgendwas hat mich aufgeweckt. Warum ? Schnarch, jetzt haben die mich mit ihrem Seitenlangen Syncro gelaber dermasen eingelullt , fast besser als die Typen mit ihren unendlichen öden Frams und Grafik Gelaber , das ich schon fast ein Thread aufmachen wollte mit der Frage wer von beiden die grösseren Quarktaschen mit dem grösseren Schnarcheffekt sind :mrgreen:
Benutzeravatar
Temeter 
Beiträge: 18065
Registriert: 06.06.2007 17:19
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie

Beitrag von Temeter  »

xbeo hat geschrieben:Waere schoen wenn es RockPaperShotgun nochmal in "ernsthaft" geben wuerde. Ansonsten gibt es keine interessante Berichterstattung ueber Spiele. Das letzte Sim City-Release hat gezeigt, dass man von den Online-Magazinen wie z.B. 4Players keine ernsthafte Kritik erwarten kann. Wer beisst schon die Hand die einen fuettert?
Ja, ich bin mir sicher dass sich EA für die 50%-Wertung bei 4Players auf die Schulter klopft. Meisterhafte Arbeit vom PR-Department, ich hätt dem Ding keine 20 gegeben.. :ugly:
johndoe1633711
Beiträge: 696
Registriert: 29.05.2013 14:07
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie

Beitrag von johndoe1633711 »

Wulgaru hat geschrieben:Predator...super Atmo und dann kommt der Akzent von Arnie und bringt ein Element rein was nicht in den Film passt...
Major "Dutch" Schaefer

Klingt uramerikanisch :wink:

Generell hast Du aber nicht ganz unrecht.
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie

Beitrag von Kajetan »

KATTAMAKKA hat geschrieben:... das ich schon fast ein Thread aufmachen wollte mit der Frage wer von beiden die grösseren Quarktaschen mit dem grösseren Schnarcheffekt sind :mrgreen:
Glashaus - Steine
Granfaloon
Beiträge: 189
Registriert: 23.05.2013 14:42
Persönliche Nachricht:

Kommentar

Beitrag von Granfaloon »

Anyway ... also nochmal zurück zur Frage. Für die Entwicklung eines Durchschnitt- Games benötigt man heute, hab ich irgendwo mal gehört, mindestens 15 - 20 Millionen Euro. Das ist viel Geld, das sich amortisieren muss. Ein Kinofilm im AAA-Bereich fängt bei 120 Millionen an und sollte die 300-Millionen-Marke nicht sprengen. Dann gibt es beim Film aber noch den Low-Budget-Bereich, der ab 50.000
Dollar beginnt und den No-Budget-Bereich, der die 5000-Dollar-Marke nicht knacken sollte. Fraglich ist also jetzt, wie überhaupt gute Low- oder No-Budget-Spiele entstehen können, wenn selbst ein Publisher mit den besten künstlerischen Absichten ein Spiel verkaufen will und am Mainstream nicht vorbeikommt. Ich sage nur: Beim Film ist die künstlerische Freiheit größer, weil es die Möglichkeit des Low und No-Budget gibt während der Computerspielemarkt noch lange statisch, abgerichtet und domestiziert bleiben wird.
Benutzeravatar
Sir Richfield
Beiträge: 17249
Registriert: 24.09.2007 10:02
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar

Beitrag von Sir Richfield »

Granfaloon hat geschrieben:Beim Film ist die künstlerische Freiheit größer, weil es die Möglichkeit des Low und No-Budget gibt während der Computerspielemarkt noch lange statisch, abgerichtet und domestiziert bleiben wird.
Äh, nein.

Low und No Bugdet gibt es wie Sand am Meer auf PC und Mobilen Platformen. Ernsthaft, Du ersäufst drin.

Mid Budget gibt es auch, da würden die ganzen Wimmelbildspiele und sowas wie $Beruf Simulator drunter fallen (Wobei.. eher low Budget, aber geschenkt.)

Es gibt wohl eine gefühlt große Lücke zwischen Mid Budget und AAACOD. Aber das kommt einem nur so vor, wenn man sich nicht mehr auf die 70er Spiele einlassen will.
(Warum sollte man auch, es gibt ja genug Alternativen im 80er Bereich)

Wenn du allerdings Freiheit UND großes Budget meinst, jupp, gibts im Spielebereich nicht. Bei den Filmen aber auch nicht. Da wird jedes noch so mutig klingende Projekt (Star Trek Reboot, Transformers, Pacific Rim) so dermaßen für den gedachten Mainstream rundgelutscht, dass überhaupt nix eigenständiges mehr bleibt.
(Und genau DAS werfen dem Studio dann alle vor, undankbares Konsumentenpack, elendiges.)
Benutzeravatar
greenelve
Beiträge: 48763
Registriert: 07.04.2009 19:19
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie

Beitrag von greenelve »

Bei Filmen ist das Budget egal, Menschen sehen immer fotorealistisch aus. :Blauesauge: Bei Spielen wiederum muss man Geld für jegliche Optik investieren. :/

Daher können sich Low-Budget Filme besser behaupten als Low-Budget Spiele...
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie

Beitrag von Kajetan »

greenelve hat geschrieben:Bei Filmen ist das Budget egal, Menschen sehen immer fotorealistisch aus. :Blauesauge: Bei Spielen wiederum muss man Geld für jegliche Optik investieren. :/

Daher können sich Low-Budget Filme besser behaupten als Low-Budget Spiele...
"Realistische Optik" ist bei Filmen aber nichts, mit dem geworben wird.