Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

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Kajetan
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Kajetan »

AtzenMiro hat geschrieben:Das ist einfach nur quark. Nur weil man Game-Designer ist, muss man nicht auch Ahnung haben. Programmierkentnisse ersetzen nicht Kreativität. Gegen deine Behauptung sprechen einfach zu viele Kackspiele. Es gibt einfach zu viele schlechte Game-Designer, als das deine Behauptung auch nur irgendwie standhalten könnte. Dein Wall of Text ist btw. unnötig, wenn du dich eh nur wiederholst. Deine Behauptungen werden dadurch nicht richtiger.
Werden sie aber. Du lieferst ja genau die richtigen Argumente dafür:

Es gibt so viele schlechte Spiele, weil es so viele schlechte Game Designer gibt. Weil Game Designer kein anerkannter Lehrberuf ist, wo man LERNT so etwas RICHTIG zu tun, sondern sich jeder Hinz und Kunz "Game Designer" schimpfen darf und niemand die Notwendigkeit einsieht sich umfassend weiterzubilden, weil ja jeder denkt Game Designer sein zu können.
anigunner
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von anigunner »

Alleine der Aufschrei und die ganzen Unmutsbekundungen sollten Blizzard zu denken geben. Eigentlich ist es unrelevant wer im D3-Team geht oder nicht, sie alle haben das letztendliche Produkt erschaffen und auf den Markt gebracht. Was wir also nicht brauchen ist ein weiteres Opferlamm, sondern hoffentlich lehrreiche Folgen für weitere Blizzardprodukte. Wenn man halt so fett, faul und selbstgefällig war wie Blizzard vor Diablo 3 kriegt man halt irgendwann einen Tritt in den Hintern. Bleibt wie gesagt zu hoffen das sie daraus gelernt haben.

Aber ich bezweifle es stark....
Armin
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Armin »

Arkatrex hat geschrieben: Mit jeder neuen Generation scheint der Recht für Gerechtigkeit immer mehr auf der Strecke zu bleiben.
So ein Schwachsinn, wenn ich meinen Eltern oder Grosseltern erzaehle sie duerfen ihre Videokasseten nicht mehr kopieren, dann lachen die mich doch erstmal ne halbe Stunde aus. Sowas ist ueberhaupt erst im allgemeinen Unrechtsbewusstsein, seitdem die Propagandakampagne losging.
Arkatrex hat geschrieben: Du produzierst für uns ein Spiel..das bitte sämtliche AAA Kriterien erfüllt und stellst es uns frei zur Verfügung.
Also langweilig, mit Blendergrafik,Schauspielern,Videos und elendig langweiligem Gameplay? Sowas wuerde ich nicht mal gegen Geld produzieren. Sowas wuerde ich nichtmal fuer umsonst spielen.
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Skabus
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Skabus »

AtzenMiro hat geschrieben:Das ist einfach nur quark. Nur weil man Game-Designer ist, muss man nicht auch Ahnung haben.
Richtig. Man MUSS nicht. Aber man wird ja auch nicht explizit dazu ausgebildet.

Aber ich werd mal die Anfrage weiterleiten. Weil: Wenn die Gamer die besseren Game Designer sind, warum brauchen wir dann eigtl. noch welche?
AtzenMiro hat geschrieben: Programmierkentnisse ersetzen nicht Kreativität.
Programmierer != Game Designer :roll:

Wenn du nicht mal sowas einfaches weißt...

Ein Game Designer muss keine Programmierkenntnisse haben, aber es braucht eine generelle Vorstellung von der Arbeit des Programmierers, wenn er ein vernünftiges Konzept entwickeln will. Du solltest erstmal wenigstens rudimentäre Einblicke haben, eh du dich hier aufplusterst. :roll:
AtzenMiro hat geschrieben: Gegen deine Behauptung sprechen einfach zu viele Kackspiele. Es gibt einfach zu viele schlechte Game-Designer, als das deine Behauptung auch nur irgendwie standhalten könnte.
Game Designer ist kein reiner Lehrberuf. Das ist ja das Problem. Schlechte Game Designer sind aber meist Leute, die eben aus ihrem vorhandenen Wissen keine guten Spiele entwickeln. Was aber sagt das über ihre Kompetenz aus? Ein Maler kann auch gut malen können, aber nur hässliche Bilder malen, weil er sein Talent nicht richtig umsetzt. Game Designer sind eher ein Hybrid aus Künstler und Entwickler, daher muss man schon zwischen künstlerischen Erfolg und genereller Fachkompetenz unterscheiden.

MfG Ska
AtzenMiro
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von AtzenMiro »

Skabus hat geschrieben:
AtzenMiro hat geschrieben:Das ist einfach nur quark. Nur weil man Game-Designer ist, muss man nicht auch Ahnung haben.
Richtig. Man MUSS nicht. Aber man wird ja auch nicht explizit dazu ausgebildet.

Aber ich werd mal die Anfrage weiterleiten. Weil: Wenn die Gamer die besseren Game Designer sind, warum brauchen wir dann eigtl. noch welche?
Wer behauptet, dass Gamer die besseren Game Designer sind? Richtig, niemand. Ich behaupte nur, dass ein Gamer, vorallem Spieler, die sich mit ihrem Hobby intensiver beschäftigen, wesentlich besser bewerten können, wie sich Spielemechanismen auf den Spielspaß und die Spieltiefe auswirken, als (grob geschätzt) 99% der Game-Designer (beabsichtig polemisch).
AtzenMiro hat geschrieben: Programmierkentnisse ersetzen nicht Kreativität.
Programmierer != Game Designer :roll:

Wenn du nicht mal sowas einfaches weißt...

Ein Game Designer muss keine Programmierkenntnisse haben, aber es braucht eine generelle Vorstellung von der Arbeit des Programmierers, wenn er ein vernünftiges Konzept entwickeln will. Du solltest erstmal wenigstens rudimentäre Einblicke haben, eh du dich hier aufplusterst. :roll:
Wie war das noch mal mit dem Leseverständnis? Du hast hier Algorithmen in die Diskussion geworfen und ich habe darauf geanwortet, dass es schwachsinnig ist. Bitte bleib mal bei den Fakten hier und vertausch hier nicht die Rollen, nur weil du dich in deiner Argumentation verrant hast.
AtzenMiro hat geschrieben: Gegen deine Behauptung sprechen einfach zu viele Kackspiele. Es gibt einfach zu viele schlechte Game-Designer, als das deine Behauptung auch nur irgendwie standhalten könnte.
Game Designer ist kein reiner Lehrberuf. Das ist ja das Problem. Schlechte Game Designer sind aber meist Leute, die eben aus ihrem vorhandenen Wissen keine guten Spiele entwickeln. Was aber sagt das über ihre Kompetenz aus? Ein Maler kann auch gut malen können, aber nur hässliche Bilder malen, weil er sein Talent nicht richtig umsetzt. Game Designer sind eher ein Hybrid aus Künstler und Entwickler, daher muss man schon zwischen künstlerischen Erfolg und genereller Fachkompetenz unterscheiden.

MfG Ska
Ein Maler lernt ganz andere handwerkliche Fertigkeiten, als ein Künstler. Du vergleichst schon wieder zwei komplett unterschiedliche Sachen mit einander. Deswegen nimmt dich keiner ernst. Deine Vergleiche, mit denen du deine Behauptungen stützen willst, sind für die Tonne.
Knopperz
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Knopperz »

Arkatrex hat geschrieben:Aber ich mache Dir einen Vorschlag:
Du produzierst für uns ein Spiel..das bitte sämtliche AAA Kriterien erfüllt und stellst es uns frei zur Verfügung.

Und Wehe es wird nicht gut..dann ergeht es Dir wie Jay Wilson ;-)
Hmm, Jay Wilson hat doch pro Box 60 Euro kassiert, oder täusche ich mich jetzt ?

Darüber hinaus gibt es jede Menge Spiele die zum Nulltarif angeboten werden und durchaus massive Erfolge verzeichnen, Path of Exile das Morgen Abend an den Start geht ist nur eins davon.

Du solltest dich vielleicht mal mit den Ursprüngen von Blizzard vertraut machen.
Die hatten früher selber kaum Geld zur Verfügung, trotzdem sind Weltklasse Spiele entstanden.
Skabus hat geschrieben:Game Designer haben das große Problem, dass ihre Wissenschaft nicht anerkannt wird.
Das ist keine Wissenschaft, sondern eher eine Kunstform.
Kajetan hat geschrieben:Es gibt so viele schlechte Spiele, weil es so viele schlechte Game Designer gibt.
Und das würde ich so auch nicht unterschreiben.
Viele Spiele werden schlecht aufgrund der Auflagen die durch Publisher bestimmt werden.
Du glaubst doch nicht ernsthaft das dass RMAH auf dem Mist der Game Designer gewachsen ist?^^
Die haben da schon ein klares Wörtchen mitzureden als Geldgeber. Und genau das Problem wird mit Crowdfunding ausgemerzt. Die Kreativen Köpfe können endlich wieder Kreativ handeln.
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Kajetan
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Kajetan »

Knopperz hat geschrieben: Und das würde ich so auch nicht unterschreiben.
Viele Spiele werden schlecht aufgrund der Auflagen die durch Publisher bestimmt werden.
Dennoch gelingt es GUTEN Gamedesignern trotz entsprechender Auflagen halbwegs ordentliche Spiele hinzulegen. Der weniger gute Game Designer arbeitet stur die Vorgaben ab, die ihm gemacht werden, mit entsprechendem Ergebnis.
Du glaubst doch nicht ernsthaft das dass RMAH auf dem Mist der Game Designer gewachsen ist?^^
Glauben kann ich viel. Wir wissen nicht, wer bei Blizzard den Anstoß dafür gegeben hat. Ob das eine direkte Anweisung der Firmenführung war oder ob das RMAH Ergebnis einer Brainstormingsitzung des Teams war, nachdem die Firmenführung nach Ideen zur erweiterten Monetarisierung von D3 gefragt hatte. Wir wissen nur, dass ca. ein, anderthalb Jahre vor Release das Ruder schwerst herumgeworfen wurde.
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Knopperz »

Kajetan hat geschrieben:Dennoch gelingt es GUTEN Gamedesignern trotz entsprechender Auflagen halbwegs ordentliche Spiele hinzulegen.
Jou stimmt schon, aber die sterben so langsam aus.

Ich hab echt den ganzen Kleiderschrank voll mit Boxen, und auf meinem Steam Account sind auch knapp 300 Spiele... wirklich viel "Gutes" ist die letzten Jahre nicht rumgekommen. Das absolute Highlight war halt Skyrim.

Bin mal gespannt wann Square Enix + Bethesda vor die Hunde gehen...
das sind die zwei letzten Studios wo ich echt noch Respekt habe.

EA kauf ich schon lange nichts mehr, Ubi genauso.
Und Activision hat sich so langsam auch erledigt.
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Kajetan
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Kajetan »

Knopperz hat geschrieben:Bin mal gespannt wann Square Enix + Bethesda vor die Hunde gehen...
das sind die zwei letzten Studios wo ich echt noch Respekt habe.
Squeenix hat Final Fantasy getötet und schaffte es lediglich durch die Übernahme von Eidos noch halbwegs gute Qualität zu liefern, weil bei Eidos (neben eigenen Entwicklern in Montreal) rein zufällig einige Studios unter Vertrag waren, die solide Qualität abliefern konnten.

Und Bethesda zeigt mit der TES-Serie seit Jahren eindrucksvoll, wie man mit abgrundtief miserablem Gamedesign dennoch ungeheuer populär wird :)
EA kauf ich schon lange nichts mehr, Ubi genauso.
Und Activision hat sich so langsam auch erledigt.
Ach, da gibt es noch so zwei, drei Titel von denen, die ich mir via Steam-Sale zulegen werde. Einfach zum Komplettieren der Sammlung. Vollpreiswürdig ist da schon lange nichts mehr. Gute Güte, mein letztes "klassisches" Vollpreisspiel liegt jetzt auch ne Weile her. Das Drakensang-Prequel war das glaub ich ...
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brent
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von brent »

Arkatrex hat geschrieben: der Recht für Gerechtigkeit .
Der Gerät?
Recht und Gerechtigkeit solltest du vielleicht mal auseinander halten.
Knopperz hat geschrieben: Du solltest dich vielleicht mal mit den Ursprüngen von Blizzard vertraut machen.
Die hatten früher selber kaum Geld zur Verfügung, trotzdem sind Weltklasse Spiele entstanden.
.
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Termix
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Termix »

Mich wundert es, dass es so viele negative Stimmen gibt, denn normalerweise sollten die "Hater" doch schon lange nicht mehr spielen.
Ich habe das Game zum Release gespielt, bis Level 60 + 10 oder so und dann für absolut schlecht befunden (vor allem durch das RMAH), seitdem hab ich das Teil nicht mehr angerührt und bevor ich keine Entschuldigung von Blizzard in meinem Postfach habe, werde ich auch keine Games mehr von denen kaufen. Mir bringt es nichts irgendeinen Game Designer zu beleidigen, denn der eine Typ ist sicherlich nicht für den ganzen Mist verantwortlich, das ist überhaupt nicht möglich, ein Mensch alleine KANN gar nicht soviele schlechte Ideen haben.
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Skabus
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Skabus »

AtzenMiro hat geschrieben:Wer behauptet, dass Gamer die besseren Game Designer sind?
Okay, mein Fehler. So hatte ich es interpretiert.
AtzenMiro hat geschrieben: Ich behaupte nur, dass ein Gamer, vorallem Spieler, die sich mit ihrem Hobby intensiver beschäftigen, wesentlich besser bewerten können, wie sich Spielemechanismen auf den Spielspaß und die Spieltiefe auswirken, als (grob geschätzt) 99% der Game-Designer (beabsichtig polemisch).
In der Hinsicht sind wir einer Meinung. Aber darum gehts mir ja. Gamer die sich intensiv beschäftigen. Beschäftigt sich die Masse der Spieler intensiv mit dem Medium? Eben nicht. Die meisten haben sehr oberflächliches Wissen und oberflächliche Erfahrung, und daher sind eben jene Spieler, die sich eben nicht intensiv damit beschäftigen, keine guten Quellen für konstruktive Kritik. Nichts anderes habe ich gemeint.

AtzenMiro hat geschrieben: Wie war das noch mal mit dem Leseverständnis? Du hast hier Algorithmen in die Diskussion geworfen
Sie sind natürlich kein Werkzeug zur Bestimmung von Spielspaß. Das habe ich aber nicht behauptet. Um ein Spiel aber technisch zu beurteilen ist das Wissen über die zugrundeliegende Technik(dazu gehören Algorithmen) notwendig. Wenn man dieses Wissen nicht hat, kann man Spiele technisch nicht beurteilen.

Man kann natürlich sagen "Das Spiel hat eine scheiß Grafik!" aber was meint der Spieler jetzt? Grafikdesign? Technische Realisierung von Posteffekten oder generellem Rendering? Er kann nicht konstruktive Differenzieren. Ergo hat er keine Ahnung. Die Aussage "Die Grafik ist scheiße!" ist nicht verwertbar.

btw.: Deine Begriffe wie "Tonne" "Schwachsinn" etc. lassen mich völlig kalt. Kannst du also genauso gut auch lassen, sie tragen nicht zu einer guten Diskusion bei. Nur vllt. nochmal als Denkanstoß. Ich will dir natürlich keine Ratschläge erteilen, aber ich versteh nicht was diese Verunglimpfungen dir bringen. Bzw. was sie der Diskusion bringen. Meinst du ich fühl mich beleidigt, weil du meine Ansicht als "für die Tonne"
ansiehst?
Knopperz hat geschrieben:Das ist keine Wissenschaft, sondern eher eine Kunstform.
Klugscheißer :roll:
Nenn es doch wie du willst. Außer Korinten scheißen können hier einige scheinbar nix. Game Design hat auch mit Handwerk zu tun. Das kapieren die meisten Leute nur nicht. Natürlich stützt sich die Hauptarbeit auf kreative Ideengebung, aber ein Game Designer der völlig isoliert von der technischen Umsetzung Konzepte ausarbeitet, wird genauso untergehen, wie ein Game Designer der Spiele als reine Ansammlung von technischen Features ansieht.

MfG Ska
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Knopperz »

Skabus hat geschrieben:
Knopperz hat geschrieben:Das ist keine Wissenschaft, sondern eher eine Kunstform.
Klugscheißer :roll:
Nenn es doch wie du willst. Außer Korinten scheißen können hier einige scheinbar nix. Game Design hat auch mit Handwerk zu tun. Das kapieren die meisten Leute nur nicht. Natürlich stützt sich die Hauptarbeit auf kreative Ideengebung, aber ein Game Designer der völlig isoliert von der technischen Umsetzung Konzepte ausarbeitet, wird genauso untergehen, wie ein Game Designer der Spiele als reine Ansammlung von technischen Features ansieht.
Wie kommst du denn jetzt von Wissenschaft auf Handwerk? :twisted:

Ich will auch mal Trollen :(
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Skabus
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Skabus »

Knopperz hat geschrieben:Wie kommst du denn jetzt von Wissenschaft auf Handwerk? :twisted:
Man nennt etwas, das man als eigene Disziplin ansieht auch gerne "Seine Wissenschaft" oder "Das ist eine Wissenschaft für sich"

Damit meint man nicht, dass Game Design den selbe Stellenwert einnimmt wie z.B. Physik. Aber Game Design hat genug Prinzipen, Richtilinien, Regeln, Gesetze, etc. die man erstmal beherrschen muss, damit man professionell Spiele designen kann. Daher sage ich ja "Wissenschaft" in Anführungszeichen...
Knopperz hat geschrieben:Ich will auch mal Trollen :(
:D


MfG Ska

P.S.: Mir ist bewusst, dass du das nicht ganz ernst gemeint hast ;)
VideoMaker
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von VideoMaker »

Knopperz hat geschrieben: ...
Und da wundert Ihr euch das die Leute zu Raubkopien greifen?
Man wird doch heutzutage nur noch verarscht.
Du hast inzwischen drei Argumente aufgeführt, die das Raubkopieren rechtfertigen sollen.

1) -Es gibt fast keine Demos mehr im Gegensatz zu damals noch. Viele laden sich die Titel nur runter um sie auszutesten und einen Fehlkauf zu vermeiden.-
Ich denke, dass du selber ganz genau weisst, dass sich die Leute, die sich illegal Spiele holen, diese nicht nur kurz mal zum Testen behalten. Ich bin sogar so frei zu sagen, dass ich davon ausgeh, dass die Leute, die es nur kurz austesten, gegen 0 gehen. Auf die ganze Welt betrachtet. Abgesehen davon gibt es heutzutage wirklich genug Informationsquellen, über die man sich genug über Spiele informieren kann. Wenn dir die nicht ausreichen, dann ist das ganz allein dein Problem. Dafür kannst du nicht die Entwickler oder Publisher verantwortlich machen.

2) -Raubkopierer kaufen mehr Spiele ein als Nicht-Raubkopierer. (Dubiose Quelle als Beleg)-
Sogar wenn das wahr wäre: Das legale Kaufen von Spielen berechtigt einen nicht zum illegalen Download von anderen Spielen. Sogar wenn du dir Hundert Spiele kaufst, gibt dir das trotzdem nicht den Freipass, auch nur ein einziges Spiel illegal zu beschaffen. Klär mich bitte auf, wenn in deinem Bundesgesetzbuch etwas anders drin steht.

3) -Manchmal kann man Spiele nicht mehr spielen, weil sie zB nur online spielbar sind und die Entwickler den Online-Modus abstellten oder Insolvenz anmelden und nicht länger für das Spiel aufkommen können. Die einzige Lösung ist, einfach nur noch Spiele kostenlos zu erwerben, damit man danach nicht auf seinen Kosten sitzen bleibt.-
Das ist in der Tat ein Problem. Dir sollte aber klar sein, dass dein Weg nicht wirklich eine Lösung darstellt. Niemand weiss, wann so etwas wirklich eintreffen wird und wenn, dann ist es natürlich schade darum. Aber einfach zu sagen, dass man deswegen von vornherein nichts mehr für ein Spiel zahlt, geht nicht. Rechtlich gesehen, moralisch gesehen. Es geht einfach nicht. Du kannst gerne eine Firma verklagen, wenn sie dein Spiel abschalten. Das wäre vollkommen legal und in Ordnung. Aber Diebstahl ist kein Weg zur Besserung, sondern nur zur Verschlechterung.

Schlussendlich bitte ich dich darum, deinen eigenen Standpunkt noch einmal zu überdenken. Denn Raubkopien schaden nicht nur den Entwicklern, sondern auch all den Spielern, die ehrlich für jedes ihrer Spiele zahlen.