Kajetan hat geschrieben: ↑05.10.2018 16:42
Ach, übrigens ...
https://www.pcgamesn.com/mistborn-game
In reaction to the Sapkowski vs. CDP story, Brandon Sanderson is tempted to give CD Projekt the Mistborn rights for free.
DAS IST ALLES EINE MANIPULIERTE SACHE VON CDP, DIE NUR SCHARF AUF KOSTENLOSE RECHTE SIND!!!!!!
So, jetzt kann ich auch mal total emotional, paranoid, hysterisch sein
Och nö! Nicht noch ein gestörtes, massenmordendes Mädchen als Story-Anker
P.S.: Bin grade beim zweiten Teil, daher meine Meinung zu Vin.
Zumal ich immer noch finde, dass diese Klage kompletter Schmu ist, und mMn einmal mehr von Sapkowskis Unfähigkeit zeugt, sinnvoll sinnvolle Geschäfte zu machen.
Da liegt meines Erachtens der Hund begraben. Du hast dir dein Urteil über die Klage bzw. die Forderungen schon gebildet - etwas, was ich nicht kann, weil ich nicht weiß, was genau abgelaufen ist und wie genau tatsächlich die Rechtslage ist. Unabhängig klingt die Sache für mich - wie mehrfach gesagt - nach einem völlig alltäglichen Ding... nämlich daß jemand eben sein Recht in letzter Instanz vor Gericht sucht. Und noch einmal: Das ist nicht gehässig, das ist kein Bitch Move, das ist keine Opferrolle.
Ehrlich gesagt verstehe ich deinen Punkt nicht. Keiner kennt die Rechtslage, außer den Beteiligten. Was hat das mit der generellen Sicht und Dokumentation der Sache für die Aussenstehenden zu tun? Bildest du dir über nichts eine Meinung, wo du nicht selbst daran beteiligt bist? Außerdem verstehe ich die Grundhaltung einiger Personen hier im Forum nicht die darauf bestehen das Gesetze und Rechtslagen sowie juristische "Moves" nicht ethisch bewertet werden dürfen. Auch wenn sie alltäglich sind, wie du so schön sagst. Wo kommen wir dahin? Klar hat alles seine Grenzen und gerade Internet Justice ist ein sehr flottes Monster. Jedoch empfinde ich es als absolut legitim derartige Businessschritte mit einem krititschen Auge zu betrachten.
Noch dazu sei gesagt, das das Argument der "Künstlerabzocke" auch recht dünn ist. Geistiges Eigentum zu übertragen oder leihen ist ebenfalls alltäglich. Seien es Bücher, skripte oder Drehbücher. Man kann Verträge immer anfechten. Das ist Juristik per se. Nichts desto trotz sollte keine Grundhaltung existieren die alles legitmiert nur weil es auf Gesetze oder Schlupflöcher basiert. Gesetz ist Gesetz. die moralische und ethnische Beurteilung davon mag irrelevant sein, aber sie ist nötig.
R_eQuiEm hat geschrieben: ↑06.10.2018 18:08
Außerdem verstehe ich die Grundhaltung einiger Personen hier im Forum nicht die darauf bestehen das Gesetze und Rechtslagen sowie juristische "Moves" nicht ethisch bewertet werden dürfen.
Todesglubsch hat geschrieben: ↑06.10.2018 12:45Naja, kann mich nicht erinnern, dass die Bundesregierung CryTek für ihr Crysis ausgezeichnet hat... aber das ist ja auch ein böses, böses Ballerspiel.
Mal davon abgesehen, dass es da nicht so viel auszuzeichnen gäbe. Für mich ist das eine ziemliche Grafikblenderbude. Es gibt wohl diesen deutschen Computerspielepreis, wo wohl ein paar Spiele von Daedalic dabei waren aber Pyranha Bytes, die man vom Spielgenre her noch am ehesten mit CDP vergleichen könnte, hat man dabei leider wohlwollend übergangen.
Das mag jetzt ein wenig offtopic sein aber ich fände es nicht verkehrt, wenn es so was wie ein "Prädikat wertvoll" für Videospiele gäbe, die gute und interessante Geschichten erzählen. Unabhängig von der Altersfreigabe. Denn bei Filmen /Serien ist das nur denen mit niedriger Freigabe vorbehalten (FSK 0 & FSK 6).
R_eQuiEm hat geschrieben: ↑07.10.2018 09:05
Nein, verstehe. Er besteht nur auf sein Recht
Er hat das Recht zu klagen und Forderungen zu erheben. Wie relevant diese sind, obliegt nicht uns zu urteilen. Wir hier können uns nur in unseren jeweiligen Moralvorstellungen suhlen.
Mister Blue hat geschrieben: ↑07.10.2018 09:49
Mal davon abgesehen, dass es da nicht so viel auszuzeichnen gäbe. Für mich ist das eine ziemliche Grafikblenderbude. Es gibt wohl diesen deutschen Computerspielepreis, wo wohl ein paar Spiele von Daedalic dabei waren aber Pyranha Bytes, die man vom Spielgenre her noch am ehesten mit CDP vergleichen könnte, hat man dabei leider wohlwollend übergangen.
CryTek hat wenigstens, als Reihe, ein paar milliönchen Exemplare verkauft. Und PBs mittelmäßigen Patchworktiteln wird doch beim Computerspielpreis regelmäßig in den Hintern geblasen.
Ohne Sapkowskis ursprüngliche Leistung in Abrede stellen zu wollen: Zumindest für Deutschland (und wohl auch andere westliche Länder) dürfte klar sein, woher der Bekanntheitsgrad der Reihe wirklich kommt. Man braucht sich eigentlich nur die Datumsangaben der Spielveröffentlichung und der Romane anzuschauen.
2007 wurde das erste Spiel der Reihe hierzulande veröffentlicht.
Nachdem hierzulande bis dahin nur ein paar Kurzgeschichten von Sapkowski veröffentlicht wurden (1992 und 1993) , folgte dann flugs, nach 15 Jahren, eine Neuausgabe dieser 2007 und 2008 (warum wohl) sowie ab 2008 die Veröffentlichung der einzelnen Witcher-Bände auf deutsch.
Es fällt mir etwas schwer zu glauben, die Bekanntheit der Reihe (in westlichen Ländern) sei der Veröffentlichung der Bücher nach dem/den Spiel(en) zu verdanken......
An sich müsste Sapkowski mal offenlegen, was er überhaupt seit dem erscheinen der Witcher Spiele angefangen hat zu verdienen!
Was für ein geier, der selber nicht an den Erfolg des Spiels geglaubt hat und bei jeder Gelegenheit das Spiel auch schlechtgeredet hat. Ein bekennender hasser von Videospielen und nachdem er selbst eine Gewinnbeteiligung abgeschlagen hat, hat ihm wohl noch einer eingeredet, das er mehr rausschlagen kann aus der Sache.
Ich würde dem Typen keinen Cent geben, der Zug ist abgefahren, da kann dann ja jeder kommen und nachverhandeln. Das Risiko war bekannt, entweder nehm ich das maximum raus, was ich bei der vergabe der Lizenz kassiere, oder riskiere nix zu kriegen, oder reich zu werden.
Ausserdem möchte ich über die Qualität der Bücher nicht mehr viel loswerden, absolut unterirdisch, CDPR hat für die Lizenz zu mMn. bereits zu viel gezahlt.