für den hohen preis und die bauart bedingte schwierigkeit VR interessenten schmackhaft zu machen sind 0,3% meiner meinung nach schon ziemlich gut!
es gibt einfach nicht mehr als diese 0,3% Steam user, die bereit sind ~800€ für eine noch relativ unausgereifte technologie zu zahlen, wovon ein großer teil wahrscheinlich noch niemals so eine brille selbst testen konnte und dann musste man die bisher auch noch in übersee bestellen, was die rücksendung bei nicht gefallen nochmal zur größeren hürde macht!
ich bin fest davon überzeugt, dass VR mittelfristig zu einer festen größe wird...zu aller erst im gaming und der unterhaltungsbranche, in zukunft sicher auch in vielen arbeitsumgebungen!
Playstation VR wird der gradmesser sein, ob VR schon in den nächsten 2-3 jahren den durchbruch im massenmarkt schafft...verkaufen sich davon 2016/17 2-3 millionen geräte und erscheinen dafür vielleicht 1-2 dutzend wirklich aufregende spiele, was ich durchaus für realistisch halte, dann werden andere hersteller folgen und auch premium produkte wie die nachfolge generationen von Rift und Vive werden für unter 400-500€ deutlich größeren absatz finden!
wir sind da ja noch am beginn der entwicklung und daher warten auch viele technikbegeisterte "insider" erstmal ab! in naher zukunft werden die meisten brillen roomscaling unterstützen und was ganz wichtig ist, Eye-Tracking, welches deutlich erhöhte immersion bietet und nicht zuletzt über 50% leistung einsparen kann - somit viel eher 4k+ auflösungen ermöglicht (wenn die grafikkarte weiß wo man hinsieht, muss nur der zentrale punkt in voller auflösung gerendert werden, alles am sehfeldrand kann deutlich niedriger aufgelöst sein)!
Virtual Reality: Bedarf an VR-Headsets scheint gedeckt - Nachfrage nach Rift und Vive sinkt fast auf Null
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Re: Virtual Reality: Bedarf an VR-Headsets scheint gedeckt - Nachfrage nach Rift und Vive sinkt fast auf Null
Sehe es wie Jarnus: Ich verfolge Rift und Vive schon seit Jahren, aber 500 Euro ist für mich die Schmerzgrenze. Außerdem wird es sicher noch 1 - 2 Jahre dauern, bis die Kinderkrankheiten ausgemerzt sind. Solange werde ich dann noch warten müssen.
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ShadowXX
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Re: Virtual Reality: Bedarf an VR-Headsets scheint gedeckt - Nachfrage nach Rift und Vive sinkt fast auf Null
Frag mal die Arbeitgeber was die von Homeoffice halten.......zumindest in Deutschland gar nichts. Auch jetzt wäre schon problemlos Homeoffice möglich, auch ohne VR, es wird trotzdem nicht gemacht, da die Arbeitgeber dieses Ablehnen. Viele wollen die physikalische Anwesenheit der Leute, da Sie sonst Angst haben es wird nicht gearbeitet. Bei anderen ist es wieder so, das Homeoffice aus Geheimhaltungsgründen einfach nicht drinne ist.Balmung hat geschrieben:Levi hat geschrieben: Für viele Tätigkeiten bräuchte es keine Büroräume mehr, damit fällt die An- und Abfahrt ins Büro weg, der Straßenverkehr wird weiter entlastet weil der Berufsverkehr deutlich kleiner ausfällt etc. Und man hat mehr Freitzeit, die man nicht der An-/Abfahrt opfern muss und man spart dazu noch ein Haufen Geld. Wenn man also mehr Berufe auf Heimarbeit umstellen könnte, käme das allen zu Gute. Und VR kann sicherlich in vielen Bereichen dazu beitragen. Und wo VR nicht so viel bringt könnte AR helfen.
Ich könnte z.B. in der Theorie perfekt Homeoffice machen (ich bin Programmierer), aber mein Chef kann es mir gar nicht erlauben, da ich dafür Programmcode und mit nach Hause nehmen müsste.....was bei uns ausdrücklich verboten ist (und ja, da wird auch arbeiten per VPN an sowas untersagt).
-
Doc Angelo
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Re: Virtual Reality: Bedarf an VR-Headsets scheint gedeckt - Nachfrage nach Rift und Vive sinkt fast auf Null
Ich hab auch mal bei einem Arbeitgeber gearbeitet, bei dem Geheimhaltung relativ ernst genommen wurde. Allerdings ist es ab einer gewissen Anzahl an Mitarbeitern (>100) kaum noch möglich, das es wirklich umgesetzt wird. Wenn dann noch dazu kommt, das täglich Mitarbeiter von Zulieferern oder Mitarbeiter aus anderen Konzernbereichen auf dem Gelände rumlaufen, kann eigentlich keiner mehr den Überblick behalten - und noch viel wichtiger: Kaum einer hat Lust drauf.ShadowXX hat geschrieben:Frag mal die Arbeitgeber was die von Homeoffice halten.......zumindest in Deutschland gar nichts. Auch jetzt wäre schon problemlos Homeoffice möglich, auch ohne VR, es wird trotzdem nicht gemacht, da die Arbeitgeber dieses Ablehnen. Viele wollen die physikalische Anwesenheit der Leute, da Sie sonst Angst haben es wird nicht gearbeitet. Bei anderen ist es wieder so, das Homeoffice aus Geheimhaltungsgründen einfach nicht drinne ist.
Ich könnte z.B. in der Theorie perfekt Homeoffice machen (ich bin Programmierer), aber mein Chef kann es mir gar nicht erlauben, da ich dafür Programmcode und mit nach Hause nehmen müsste.....was bei uns ausdrücklich verboten ist (und ja, da wird auch arbeiten per VPN an sowas untersagt).
Im Grunde konnte man sich irgend einen Blaumann anziehen, in die Werkhalle latschen, sich einen Besucherhelm vom Regal nehmen und schon war man "drin". Ich bin mir sicher das man auf diese Weise sogar nach Dokumenten und ähnlichem hätte fragen können. Hauptsache immer so wirken, als wäre das alles selbstverständlich.
Selbstverständlich waren auch öfters die Türen zum Serverraum einfach mit einem Keil offen gehalten - wer hat denn schon Lust, immer den blöden Schlüssel zu benutzen.
- sphinx2k
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Re: Virtual Reality: Bedarf an VR-Headsets scheint gedeckt - Nachfrage nach Rift und Vive sinkt fast auf Null
Ach Firmengeheimnisse sind was tolles. Man erlebt auch einiges wenn man die EDV von Firmen betreut.
Es gibt nur eine einzige Firma in dem Falle ein Krankenhaus wo auch wirklich alles USB Anschlüsse abgeschaltet sind. Beim rest ist das alles ehr so lala. Passwörter wozu sollen die gut sein?
Und meist wenn man etwas über die Systeme nachdenkt fallen mir recht schnell mehrere Wege auf wie man Daten aus der Firma schaffen kann.
Kleine Anekdote: Gestern wieder so ein Fall, 3 Firmen Teilen sich einen EDV Raum. Potentieller neu Kunde hat keinen Plan wem da was ist, gut ich an den ersten Server ran -> Nicht gesperrt man kann einfach drauf zugreifen, mit Datev offen. -> Nein das ist er nicht wir machen nichts mit Datev.
Gut Server Nr. 2 auch nicht gesperrt mit Branchensoftware XY -> ne auch nicht unserer.
Server Nr3 war dann der richtige und der war sogar mit dem richtigen Passwort gesperrt.
#####
Heimarbeit ist auch so ne Sache die nicht einfach mit: "Arbeitet mal von Zuhause getan ist".
Das hat weitreichendere Folgen als man so denkt. Man ist nicht mehr so mi der Firma und Kollegen verbunden wenn man sich nicht sieht. Es schwächt also das Teamwork.
Auf der anderen Seite gibt es jetzt schon genug die nicht mehr Abschalten können und auch am Wochenende dank Firmenhandy laufend ihre Mails prüfen. Wenn die noch voll Arbeiten könnten von Zuhause...gute Nacht.
Auch der Arbeitnehmer der Zuhause die Arbeit ehr schleifen lässt ist ebenso denkbar wie jemand der meint mehr Machen zu müssen damit es nicht heißt er wäre erster Typ.
Es muss also neben der technischen Lösung auch passende Soziale Lösungen geben, und ob VR da wirklich hilft?
Es gibt nur eine einzige Firma in dem Falle ein Krankenhaus wo auch wirklich alles USB Anschlüsse abgeschaltet sind. Beim rest ist das alles ehr so lala. Passwörter wozu sollen die gut sein?
Und meist wenn man etwas über die Systeme nachdenkt fallen mir recht schnell mehrere Wege auf wie man Daten aus der Firma schaffen kann.
Kleine Anekdote: Gestern wieder so ein Fall, 3 Firmen Teilen sich einen EDV Raum. Potentieller neu Kunde hat keinen Plan wem da was ist, gut ich an den ersten Server ran -> Nicht gesperrt man kann einfach drauf zugreifen, mit Datev offen. -> Nein das ist er nicht wir machen nichts mit Datev.
Gut Server Nr. 2 auch nicht gesperrt mit Branchensoftware XY -> ne auch nicht unserer.
Server Nr3 war dann der richtige und der war sogar mit dem richtigen Passwort gesperrt.
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Heimarbeit ist auch so ne Sache die nicht einfach mit: "Arbeitet mal von Zuhause getan ist".
Das hat weitreichendere Folgen als man so denkt. Man ist nicht mehr so mi der Firma und Kollegen verbunden wenn man sich nicht sieht. Es schwächt also das Teamwork.
Auf der anderen Seite gibt es jetzt schon genug die nicht mehr Abschalten können und auch am Wochenende dank Firmenhandy laufend ihre Mails prüfen. Wenn die noch voll Arbeiten könnten von Zuhause...gute Nacht.
Auch der Arbeitnehmer der Zuhause die Arbeit ehr schleifen lässt ist ebenso denkbar wie jemand der meint mehr Machen zu müssen damit es nicht heißt er wäre erster Typ.
Es muss also neben der technischen Lösung auch passende Soziale Lösungen geben, und ob VR da wirklich hilft?
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unknown_18
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Re: Virtual Reality: Bedarf an VR-Headsets scheint gedeckt - Nachfrage nach Rift und Vive sinkt fast auf Null
Schön, und was soll ich mit dieser Aussage nun anfangen? Zum einen hab ich nirgends behauptet, dass das für ALLE Firmen eine Option ist. Zum anderen ändert das nichts an meine Aussage. Und das das nicht überall geht war mir auch vorher klar.ShadowXX hat geschrieben:Frag mal die Arbeitgeber was die von Homeoffice halten.......zumindest in Deutschland gar nichts. Auch jetzt wäre schon problemlos Homeoffice möglich, auch ohne VR, es wird trotzdem nicht gemacht, da die Arbeitgeber dieses Ablehnen. Viele wollen die physikalische Anwesenheit der Leute, da Sie sonst Angst haben es wird nicht gearbeitet. Bei anderen ist es wieder so, das Homeoffice aus Geheimhaltungsgründen einfach nicht drinne ist.Balmung hat geschrieben:Levi hat geschrieben: Für viele Tätigkeiten bräuchte es keine Büroräume mehr, damit fällt die An- und Abfahrt ins Büro weg, der Straßenverkehr wird weiter entlastet weil der Berufsverkehr deutlich kleiner ausfällt etc. Und man hat mehr Freitzeit, die man nicht der An-/Abfahrt opfern muss und man spart dazu noch ein Haufen Geld. Wenn man also mehr Berufe auf Heimarbeit umstellen könnte, käme das allen zu Gute. Und VR kann sicherlich in vielen Bereichen dazu beitragen. Und wo VR nicht so viel bringt könnte AR helfen.
Ich könnte z.B. in der Theorie perfekt Homeoffice machen (ich bin Programmierer), aber mein Chef kann es mir gar nicht erlauben, da ich dafür Programmcode und mit nach Hause nehmen müsste.....was bei uns ausdrücklich verboten ist (und ja, da wird auch arbeiten per VPN an sowas untersagt).
Wobei das bei einer VR Brille wieder etwas völlig anderes ist. Wie wäre es denn das EyeTracking späterer VRBrillen zu nutzen um einen Iris Scan zu machen und so die Person zu identifizieren, die die VR Brille auf hat? Mit entsprechendem Aufbau dahinter könnte man dann durchaus in der VPN mit VR Brille auf dem Kopf arbeiten, weil selbst wenn Jemand fremdes Zugang erhalten würde er nichts sehen, weil der Iris Scan fehl schlägt und die VR Brille die einzige Möglichkeit darstellt sich die Daten darauf anzeigen zu lassen.
Mit einem gewöhnlichen Monitor daheim kann man so etwas nicht umsetzen. Das wäre jetzt nur meine ganz spontane Idee für einen Lösungsansatz in Sachen Datensicherheit für die Firma.
Und die Angst, dass die Leute dann nicht mehr arbeiten... was für ein Quark, dann muss man sich dafür einfach Lösungen ausdenken. Das ist doch nur eine billige Ausrede um sich mit dem Thema nicht näher beschäftigen zu müssen, weil es eine zu große Umstellung für viele Firmen wäre, da kann man das wunderbar mit so einem 08/15 Argument abschmettern.
Alles soweit richtig. VR hilft da durchaus, denn gerade mit VR ist es möglich Leute über größere Distanzen zusammen zu bringen. Richtig umgesetzt fühlt sich das kaum anders an als wäre man in der Realität an einem Ort. Man sollte hier nicht den Fehler machen und bei VR und Heimarbeit direkt an Isolation denken, mit VR ist das genaue Gegenteil der Fall.sphinx2k hat geschrieben:Heimarbeit ist auch so ne Sache die nicht einfach mit: "Arbeitet mal von Zuhause getan ist".
Das hat weitreichendere Folgen als man so denkt. Man ist nicht mehr so mi der Firma und Kollegen verbunden wenn man sich nicht sieht. Es schwächt also das Teamwork.
Auf der anderen Seite gibt es jetzt schon genug die nicht mehr Abschalten können und auch am Wochenende dank Firmenhandy laufend ihre Mails prüfen. Wenn die noch voll Arbeiten könnten von Zuhause...gute Nacht.
Auch der Arbeitnehmer der Zuhause die Arbeit ehr schleifen lässt ist ebenso denkbar wie jemand der meint mehr Machen zu müssen damit es nicht heißt er wäre erster Typ.
Es muss also neben der technischen Lösung auch passende Soziale Lösungen geben, und ob VR da wirklich hilft?
Wobei wir da auch bei der Kontrolle wären ob die Leute von Zuhause auch tatsächlich arbeiten: sieht der Chef doch einfach, er muss nur gucken ob sie an ihrem virtuellen Arbeitsplatz sitzen und ihrer Arbeit nachgehen, denn dieser virtuelle Arbeitsplatz befindet sich ja quasi auf den Rechnern der Firma. Das ist also kein großer Unterschied zu am Arbeitsplatz in der Firma in der Realität zu sitzen.
- Sir Richfield
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Re: Virtual Reality: Bedarf an VR-Headsets scheint gedeckt - Nachfrage nach Rift und Vive sinkt fast auf Null
Dein Enthusiasmus in allen Ehren, aber du hälst hier gerade Visionen für Machbarbkeitsstudien.
Dein ganzer VR als kompletter Arbeitsplatzersatz fällt an genau einer! Stelle in sich zusammen:
ICH FINDE MEINE KAFFEETASSE NICHT!
Und selbst wenn, kann ich schlecht daraus trinken.
So, wenn du DAS gelöst hast - und zwar auf eine Weise, die dich nicht in der Arbeit unterbricht, also nicht aus der VR "reißt", DANN höre ich dir gerne wieder zu.
Alles andere, was du erwähnst, klingt zumindest grundsätzlich möglich, aber vielleicht so in ein paar Jahren weiter. Aktuell würde ich sogar fast von einem Jahrzehnt sprechen, auch wenn ich weiß, dass das im IT Bereich eine Hausnummer ist.
Damit "Richtig umgesetzt fühlt sich das kaum anders an als wäre man in der Realität an einem Ort." eintritt, brauchst du eine Menge mehr and Hardware und Leistung.
Aktuell hast du ja noch Probleme mit "Schnell genug, damit einem nicht übel wird."
Aber du kannst natürlich auch gerne alles als 08/15 Problem abtun, damit du dich damit nicht beschäftigen musst.
Nur zur Klarstellung: Ich meine das mit der Kaffeetasse sehr, sehr ernst*. Immerhin trittst du mit der Behauptung an, VR würde vieles, wenn nicht sogar alles verbessern.
Ich weise "nur" auf die diversen Stolpersteine hin, die es da so gibt. Die in meinen Augen für eine Akzeptanz! der Technik aber wichtig sind.
Und ich vertrete die Ansicht, dass AR es hier deutlich einfacher haben kann.
Wenn mir (und meinen Kollegen!) die Nachfolgetechnologie von Hololens einen beliebig großen Monitor auf meinen Schreibtisch "projezieren" kann, ich aber weiterhin die Kollegen in Büro "direkt" sehen kann, bzw. aus dem Fenster sehen,... sagen wir, ich könnte mir DAS eher für mich und meinen Bürojob vorstellen als in der VR von Dokumenten umgeben zu sein... (Aber genug von meinen Albträumen.
)
* Wahlweise kannst du Tastatur oder Maus nehmen. Alles andere auf meinem Schreibtisch kann man emulieren, Stift**, Block, Telefon...
** Dass ich nur auf Papier denken und lektorieren kann, dass ist mein persönliches Problem. Mache ich nicht zu dem der Technik!
Dein ganzer VR als kompletter Arbeitsplatzersatz fällt an genau einer! Stelle in sich zusammen:
ICH FINDE MEINE KAFFEETASSE NICHT!
Und selbst wenn, kann ich schlecht daraus trinken.
So, wenn du DAS gelöst hast - und zwar auf eine Weise, die dich nicht in der Arbeit unterbricht, also nicht aus der VR "reißt", DANN höre ich dir gerne wieder zu.
Alles andere, was du erwähnst, klingt zumindest grundsätzlich möglich, aber vielleicht so in ein paar Jahren weiter. Aktuell würde ich sogar fast von einem Jahrzehnt sprechen, auch wenn ich weiß, dass das im IT Bereich eine Hausnummer ist.
Damit "Richtig umgesetzt fühlt sich das kaum anders an als wäre man in der Realität an einem Ort." eintritt, brauchst du eine Menge mehr and Hardware und Leistung.
Aktuell hast du ja noch Probleme mit "Schnell genug, damit einem nicht übel wird."
Aber du kannst natürlich auch gerne alles als 08/15 Problem abtun, damit du dich damit nicht beschäftigen musst.
Nur zur Klarstellung: Ich meine das mit der Kaffeetasse sehr, sehr ernst*. Immerhin trittst du mit der Behauptung an, VR würde vieles, wenn nicht sogar alles verbessern.
Ich weise "nur" auf die diversen Stolpersteine hin, die es da so gibt. Die in meinen Augen für eine Akzeptanz! der Technik aber wichtig sind.
Und ich vertrete die Ansicht, dass AR es hier deutlich einfacher haben kann.
Wenn mir (und meinen Kollegen!) die Nachfolgetechnologie von Hololens einen beliebig großen Monitor auf meinen Schreibtisch "projezieren" kann, ich aber weiterhin die Kollegen in Büro "direkt" sehen kann, bzw. aus dem Fenster sehen,... sagen wir, ich könnte mir DAS eher für mich und meinen Bürojob vorstellen als in der VR von Dokumenten umgeben zu sein... (Aber genug von meinen Albträumen.
* Wahlweise kannst du Tastatur oder Maus nehmen. Alles andere auf meinem Schreibtisch kann man emulieren, Stift**, Block, Telefon...
** Dass ich nur auf Papier denken und lektorieren kann, dass ist mein persönliches Problem. Mache ich nicht zu dem der Technik!
- Nuracus
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Doc Angelo
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Re: Virtual Reality: Bedarf an VR-Headsets scheint gedeckt - Nachfrage nach Rift und Vive sinkt fast auf Null
AR? Nein! Stell dir mal die ganzen Pop-Ups vor, die ungefragt auftauchen! Gerade noch sprichst Du mit der netten Dame aus dem externen Büro, und plötzlich taucht neben ihr Werbung für Viagra auf, direkt daneben ein Hinweis auf einen uralten Trick, dem keine Frau widerstehen kann! Verdammt... gäbe es bloß diese lästigen Biosensoren nicht...
Nein, im Ernst. Ich glaube AR wird in der Zukunft ne große Rolle spielen. Spätestens ab dem Zeitpunkt, wo man es wie eine leichte Brille tragen kann. Noch besser natürlich Injektion der Bilddaten in die Nervenbündel der Augen. Wobei ich darauf bestehen würde, das mir nur freie und offene Software sowie Hardware implantiert wird, welche mindestens 20 Jahre im Feldversuch einwandfrei funktioniert hat. Proprietäre Implantate dürfen mir nicht auf den Nerv gehen - wortwörtlich.
Nein, im Ernst. Ich glaube AR wird in der Zukunft ne große Rolle spielen. Spätestens ab dem Zeitpunkt, wo man es wie eine leichte Brille tragen kann. Noch besser natürlich Injektion der Bilddaten in die Nervenbündel der Augen. Wobei ich darauf bestehen würde, das mir nur freie und offene Software sowie Hardware implantiert wird, welche mindestens 20 Jahre im Feldversuch einwandfrei funktioniert hat. Proprietäre Implantate dürfen mir nicht auf den Nerv gehen - wortwörtlich.
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Re: Virtual Reality: Bedarf an VR-Headsets scheint gedeckt - Nachfrage nach Rift und Vive sinkt fast auf Null
An die Dystopie, dass sich die Werbebranche einmischt, will ich gar nicht erst denken.Doc Angelo hat geschrieben:AR? Nein! Stell dir mal die ganzen Pop-Ups vor, die ungefragt auftauchen! Gerade noch sprichst Du mit der netten Dame aus dem externen Büro, und plötzlich taucht neben ihr Werbung für Viagra auf, direkt daneben ein Hinweis auf einen uralten Trick, dem keine Frau widerstehen kann! Verdammt... gäbe es bloß diese lästigen Biosensoren nicht...
Das ist aktuell schon schlimm genug, mit Kameras in den Schaufensterpuppen und anderen Versuchen, dich schon zu "kennen", bevor du den Laden betrittst...
Da geht die Entwicklung aktuell leider nicht hin.Proprietäre Implantate dürfen mir nicht auf den Nerv gehen - wortwörtlich.
Aktuell lebe ich in einer Welt, die alles dafür tut, aus Kostengründen meine Arbeit zu erschweren. Ich kann das eine System nur schlecht nutzen, weil es permanent Daten hin- und herschiebt, was trotz dicker Standleitung zu einem Problem wird. Eine andere Lösung nutzt RDP, aber entweder stehen da ranzige Server auf der anderen Seite und/oder das Sicherheitskonzept sorgt für Eingabeverzögerungen im Sekundenbereich.
(Mal abgesehen davon, dass ich nur eines tun kann - auf diesem System arbeiten oder Teil der "Ökosystems" meiner Firma sein.)
Jeder Hardwareantrag ist ein Abenteuer, denn die Marge! Denk doch an die MARGE!!!
Es gibt eine Menge Software, die ich brauchen könnte oder benötige, die ich aber nicht bekomme, weil es die nicht gibt, oder keiner bereit ist zu investieren.
Für VR (Und was Balmung mir nicht glauben wird, ich habe da eine Menge guter Ideen, die sogar meinen Alltag verbessern könnten) müsstest du dann noch mal extra Software erstellen...
Aktuell ist das so, als würde ich mich für die Olympische Schwimmdisziplin anmelden wollen, aber im Leben noch keine 25 Meter am Stück geschwommen sein.
Ich verstehe dann aber auch nicht, wo das Problem oder die große Diskussion sein soll.
Stand jetzt haben wir eine MENGE Leute, die einen VR Helm besitzen und dank SONY werden es in naher Zukunft noch viel mehr sein.
Mit DIESEN Leuten kann man jetzt "experimentieren" und herausfinden, was klappt, was nicht klappt und für was man erst noch Voraussetzungen schaffen muss.
Insofern finde ich es sehr gut, fast sogar richtig, dass Balmung einer von denen mit Visionen ist.
Ohne würden wir kein Stück in dieser Beziehung vorankommen.
Die Herausforderung ist, dass ich erst dann überzeugt bin, wenn ich es sehe. Wenn seine Visionen wahr geworden sind, bzw. ein deutlich erkennbarer Weg dorthin zu sehen ist.
Ich lasse die Visionen halt nicht einfach so im Raum stehen, sondern fordere ihn dazu auf, sie zu konkretisieren, sich mit den Hürden auseinanderzusetzen, die da absehbar kommen.
(Jedenfalls ist das mein Ansatz.
-
unknown_18
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- Registriert: 05.08.2002 13:11
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Re: Virtual Reality: Bedarf an VR-Headsets scheint gedeckt - Nachfrage nach Rift und Vive sinkt fast auf Null
Ich bin nur für die Visionen zuständig, die Probleme dürfen gerne Andere aus dem Weg räumen. 
Zudem sag ich ja selber, dass das noch Jahre dauern wird und bis dahin wird die VR Technik nicht still gestanden sein, da wird sich einiges weiterentwickelt haben, Dinge die wir jetzt noch gar nicht auf dem Schirm haben. In den 90ern hätte auch Niemand gedacht das wir einmal das Internet mit uns in Smartphones rum tragen, die um ein vielfaches leistungsfähiger als die Computer zu ihrer Zeit sind. Viel dachten damals ja nicht mal, dass das Internet überhaupt je eine größere Relevanz hätte. Vor 20 Jahren war die Welt noch eine völlig andere in dieser Hinsicht. Heute kann sich kaum noch Jemand vorstellen wie die Welt ohne Internet funktionieren könnte, würde es von Heute auf Morgen Weltweit ausfallen wäre das Chaos vorprogrammiert.
Und da VR und durchaus auch AR die nächsten zwei großen Sachen sind, haben die ähnliches Potenzial unsere ganze Gesellschaft zu verändern. Die jetzige Form von VR wird eh mit AR verschmelzen, sprich Brillen können beides darstellen und dann ist sehr vieles möglich um unseren Alltag zu verändern. Niemand spricht davon, dass das über Nacht passieren wird, ist es auch nicht bei SmartPhones, dem Internet usw. ^^
Und natürlich wird Deutschland dabei keine große Rolle spielen, wir werden wieder Jahre hinterher hinken. :p
Zudem sag ich ja selber, dass das noch Jahre dauern wird und bis dahin wird die VR Technik nicht still gestanden sein, da wird sich einiges weiterentwickelt haben, Dinge die wir jetzt noch gar nicht auf dem Schirm haben. In den 90ern hätte auch Niemand gedacht das wir einmal das Internet mit uns in Smartphones rum tragen, die um ein vielfaches leistungsfähiger als die Computer zu ihrer Zeit sind. Viel dachten damals ja nicht mal, dass das Internet überhaupt je eine größere Relevanz hätte. Vor 20 Jahren war die Welt noch eine völlig andere in dieser Hinsicht. Heute kann sich kaum noch Jemand vorstellen wie die Welt ohne Internet funktionieren könnte, würde es von Heute auf Morgen Weltweit ausfallen wäre das Chaos vorprogrammiert.
Und da VR und durchaus auch AR die nächsten zwei großen Sachen sind, haben die ähnliches Potenzial unsere ganze Gesellschaft zu verändern. Die jetzige Form von VR wird eh mit AR verschmelzen, sprich Brillen können beides darstellen und dann ist sehr vieles möglich um unseren Alltag zu verändern. Niemand spricht davon, dass das über Nacht passieren wird, ist es auch nicht bei SmartPhones, dem Internet usw. ^^
Und natürlich wird Deutschland dabei keine große Rolle spielen, wir werden wieder Jahre hinterher hinken. :p
