Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schwarzen und Stereotypen in der Videospiele-Branche

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DasGraueAuge
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von DasGraueAuge »

Nanimonai hat geschrieben: Aber die Art der Darstellung von dir ist dann doch etwas arg übertrieben und schwarz/weiß. Du stilisierst mir den "weißen Deutschen" zu sehr als Opfer. Es sind Schmelztiegel, Gewalt und Brutalität, Vorurteile und Hass, asoziales Verhalten und Kriminalität gibt es auf beiden Seiten, wenn man denn überhaupt von mehreren Seiten sprechen will. Man lässt in Ruhe was man kennt und vor dem man Angst hat, alles andere wird platt gemacht. Ob nun ein Deutscher von einem Türken, ein Rechter von einem Linken oder wer auch immer von wem auch immer zusammengeschlagen und ausgeraubt wird, spielt doch nur eine untergeordnete Rolle.
Gute Zusammenfassung von Jemandem, der den "Schmelztiegel" nur aus den Nachrichten kennt.
Nanimonai
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Nanimonai »

Lykaner77 hat geschrieben:Fasel Du doch bitte nichts von Humanismus, wenn Du in Deinen Äußerungen selbst nichts anderes als Rassismus, Sexismus und Chauvinismus betreibst. Du sortierst Menschen nach Gruppen und scherst Sie dann über einen Kamm, als ob alle in der Gruppe gleich sind. Du bezeichnest weiße Männer als pauschal privilegiert und ignorierst dabei einfach mal die riesige Masse, die es eben nicht sind und wunderst Dich dann, dass Dein dummes Geschwätz auf Widerspruch stößt?
Das macht er nicht. Er redet von Menschen, die in einen privilegierten Status geboren werden. Das schließt nicht automatisch jeden weißen Mann an jedem Ort dieser Welt ein. Das White Privilege ist als Begrifflichkeit deutlich differenzierter als das.
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James Dean
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von James Dean »

Nanimonai hat geschrieben:
Ebenso hättest du dieses Foto als Beleg dafür zeigen können, dass es den Holocaust nie gegeben hat:
[img]
Völliger Blödsinn. White Privilege impliziert, dass es allen Weißen großartig geht aufgrund ihres sog. Privilegs und zur Oberschicht gehören, während natürlich diejenigen, die kein Privileg haben, ganz unten sind. Geh mal zu einem Obdachlosen und sag ihm: "Wissen Sie, es geht Ihnen doch gut, immerhin haben Sie Ihr Privileg als Weißer. Denken Sie nur an all die ethnischen Minderheiten, die tagtäglich im Alltag unterdrückt werden und zum Beispiel nur aufgrund ihrer Hautfarbe keine Beförderung kriegen!"

Oh, und Spielberg hättest du bringen können, wenn dem Holocaust alle Juden zum Opfer gefallen wären.
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an_druid
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von an_druid »

Wigggenz hat geschrieben:
an_druid hat geschrieben: Wenn du unbedingt ein Beispiel aus der Vergangenheit haben willst ...
Nein, ich will kein Beispiel aus der Vergangenheit, sondern aus der hier beschriebenen Diskussion. Ich weiß ziemlich genau, was Sarkeesian für einen BS (größtenteils) verzapft. Hier wird jedoch (wie 70% der Diskutanten hier nicht checken, wahrscheinlich, weil sie die News nicht einmal gelesen haben) keinerlei Schuld irgendjemandem zugewiesen, sondern einfach nur neutral über mögliche Ursachen und Weiterentwicklungen des aktuellen Zustands diskutiert.
Das könnte aber Passieren wen Fronten entstehen!

.. Vielen Dank auch für diese Freundlichkeit :?
Erlich, ich habe das Gefühl das du eher meinen Text nicht komplett gelesen hast oder meine EIGENTLICHE Aussage in der zweiten Hälfte völlig ignorierst. Genau ((HIER)) bildet sich diese verdammte Front!! KANST DU's JETZ VERSTEHEN!! .. man man man man ..
an_druid in der letzte hälfte hat geschrieben:Ich sage nicht das es so sein wird, aber genau das könnte Passieren, wenn so etwas öffentlich gemacht wird und die die Stimmung der Gamescomunity erhitzt wird! Ich zweifle dabei die Seriösität an, weil ich finde das Firmen solche Diskussionen Intern halten sollten und nicht öffentlich. Kannst du mich verstehen?

Wenn wir sehen das sich das Thema in aller Ruhe entwickelt, dann werden keine Fronten entstehen oder gebildet!!!!!
Und dein "so vorkommen" ist irrational, denn dazu gibt es nirgendwo, zumindest nicht in dieser News auch nur den geringsten Anlass.
Ich Man kan nicht sehen was hinter den Aussagen vepackt ist, deswegen hab ich nur eine Sichtweise davon !! Ich sage ja nicht "es IST so" sonder "KÖNNTE so sein".
Zuletzt geändert von an_druid am 09.03.2015 18:05, insgesamt 1-mal geändert.
Plor
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Plor »

James Dean hat geschrieben:
Völliger Blödsinn. White Privilege impliziert, dass es allen Weißen großartig geht aufgrund ihres sog. Privilegs und zur Oberschicht gehören, während natürlich diejenigen, die kein Privileg haben, ganz unten sind.
Woher hast du denn diese Definition? 8O
johndoe527990
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von johndoe527990 »

Dann bitte differenziert auch so, dass es den Weißen Privilegierten in Deutschland so nicht gibt.
Bildung ist annähernd kostenlos und da hat jeder die Chancen was aus sich zu machen.

Und wenn ich den Klischees folge, dann sind die, die wenig Unterstützung vom Elternhaus bekommen eher die weißen Chantals und Ronnys (Symbolnamen) und somit weniger privilegiert sind.
Nanimonai
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Nanimonai »

DasGraueAuge hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben: Aber die Art der Darstellung von dir ist dann doch etwas arg übertrieben und schwarz/weiß. Du stilisierst mir den "weißen Deutschen" zu sehr als Opfer. Es sind Schmelztiegel, Gewalt und Brutalität, Vorurteile und Hass, asoziales Verhalten und Kriminalität gibt es auf beiden Seiten, wenn man denn überhaupt von mehreren Seiten sprechen will. Man lässt in Ruhe was man kennt und vor dem man Angst hat, alles andere wird platt gemacht. Ob nun ein Deutscher von einem Türken, ein Rechter von einem Linken oder wer auch immer von wem auch immer zusammengeschlagen und ausgeraubt wird, spielt doch nur eine untergeordnete Rolle.
Gute Zusammenfassung von Jemandem, der den "Schmelztiegel" nur aus den Nachrichten kennt.
Ich war jahrelang sehr aktiv in der HipHop Szene unterwegs, da ist es einem ziemlich unmöglich, sich nicht mit diesen Dingen zu beschäftigen. Als wir beispielsweise damals überfallen wurden, bestand unsere Gruppe aus Schwarzen, Türken, Russen, Afghanen, also aus allem, was sich in dieser Szene gerne selbst als Kanaken bezeichnet, fast alle bewaffnet, viele vorbestraft... und ich war damals in so einigen Situationen froh, dass ich diese Leute kannte und teilweise auch mit ihnen befreundet war. Wie kommst du also darauf, dass ich nicht weiß, wovon ich rede?
Nanimonai
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Nanimonai »

James Dean hat geschrieben:White Privilege impliziert, dass es allen Weißen großartig geht aufgrund ihres sog. Privilegs und zur Oberschicht gehören, während natürlich diejenigen, die kein Privileg haben, ganz unten sind.
Vielleicht solltest du dich einfach mal etwas intensiver mit dieser Begrifflichkeit beschäftigen, als nur das von dir zu geben, von dem du denkst, was es bedeutet.
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Sharkie
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Sharkie »

James Dean hat geschrieben:White Privilege impliziert, dass es allen Weißen großartig geht aufgrund ihres sog. Privilegs und zur Oberschicht gehören, während natürlich diejenigen, die kein Privileg haben, ganz unten sind. Geh mal zu einem Obdachlosen und sag ihm: "Wissen Sie, es geht Ihnen doch gut, immerhin haben Sie Ihr Privileg als Weißer. Denken Sie nur an all die ethnischen Minderheiten, die tagtäglich im Alltag unterdrückt werden und zum Beispiel nur aufgrund ihrer Hautfarbe keine Beförderung kriegen!"
Das stimmt nicht. "White Privilege" impliziert eben nicht irgendwelche monetären Vorteile oder auch nur, wirtschaftlich hinreichend gut aufgestellt zu sein. Der Begriff bezieht sich vielmehr auf soziale Vorteile, die dadurch entstehen, dass man weiß ist. Zum Beispiel, dass man (rein empirisch) als Weißer in den USA bei einer Polizeikontrolle eine deutlich geringere Chance hat, durch den entsprechenden Polizisten Gewalt angetan zu bekommen (jetzt mal komplett unabhängig davon, wer dann im jeweiligen Einzelfall "mit der Gewalt angefangen hat"). Oder dass man als Weißer vielleicht einfacher einen Kredit bekommt, eine Wohnung findet, etc. Aber eben nicht, dass es einem wirtschaftlich automatisch besser geht, nur weil man weiß ist. Das wäre in der Tat Schwachsinn, aber das behauptet ja auch keiner.
Nanimonai
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Nanimonai »

douggy hat geschrieben:Dann bitte differenziert auch so, dass es den Weißen Privilegierten in Deutschland so nicht gibt.
"Weißes Privileg" bedeutet auch in Deutschland nicht, dass man zwangsläufig bevorteilt wird, weil man weiß ist und mit Nachnamen Müller heißt. Es bedeutet, dass man deswegen nicht benachteiligt wird.
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Lykaner77
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Lykaner77 »

Plor hat geschrieben:
Lykaner77 hat geschrieben:
Plor hat geschrieben:Es gibt genug soziologische Studien, die Ausgrenzung, Ungleichbehandlung, Unterdrückung und Stereotypisierung von Nicht-Weißen belegen... So lange man diese Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft nicht sieht (oder als Weißer nicht von ihnen betroffen ist), hat man persönlich kein Problem damit... zumindest soweit stimme ich dir zu.^^
Meinst Du diese Art Studien, die z.B. Frauen medienwirksam mit über 30% zu Gewaltopfern stilisieren, indem man einfach mal "einmal im Leben geschubst worden" zu sein mit in die Statistik zählt, weil die Zahl sonst zu mickrig ist, um damit Schlagzeilen zu machen und die Existenzberechtigung des eigenen Jobs zu sichern? :lol:
Nein... mach dir nicht die Google-Mühe. Es sind 25%. 1/4. Ein fucking Viertel. Voll mickrig.
Warum soll ich googlen, wenn Du das für mich machst? Studien wie diese (es war im übrigen nicht mehr als eine europaweite Umfrage, wo jeder irgendwas ankreuzen kann) die mit den erwähnten Mitteln arbeitet, ist natürlich völlig seriös und die Zahlen nach Abzug der Täuschungszahlen auch wieder absolut glaubwürdig. :lol: Ganz abgesehen davon: Männer werden deutlich häufiger Opfer von Gewalt und das ganz ohne die Zahlen zu frisieren. Um das (und vieles weitere) zu begreifen, hast Du es Dir in Deinem Oberstübchen aber offensichtlich mit Deinem Feindbild "weißer Mann" schon viel zu bequem eingerichtet. Behalt ruhig Deine beschränkte Weltsicht, aber wunder Dich nicht, wenn Dich keiner mehr ernst nimmt.
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Plor »

douggy hat geschrieben: Und wenn ich den Klischees folge, dann sind die, die wenig Unterstützung vom Elternhaus bekommen eher die weißen Chantals und Ronnys (Symbolnamen) und somit weniger privilegiert sind.
Ja... das Problem mit den Nachteilen für die "Kevins" und "Chantals" gibt es auch. Allerdings keineswegs nur vom Elternhaus induziert. Es gibt Studien, in denen z.B. untersucht wird, inwiefern Kinder allein wegen ihres Namens von Lehrern eine schlechtere Benotung bekommen als andere Kinder, trotz gleicher Leistung. Klassismus wäre hierfür das passende Schlagwort. Aber in einem Thread, in dem manche nichtmal bereit sind, Rassismus und Sexismus als gesellschaftliche Probleme anzuerkennen, wäre es wohl etwas zu viel, das jetzt auch noch in den Ring zu werfen.
johndoe527990
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von johndoe527990 »

Nanimonai hat geschrieben:
douggy hat geschrieben:Dann bitte differenziert auch so, dass es den Weißen Privilegierten in Deutschland so nicht gibt.
"Weißes Privileg" bedeutet auch in Deutschland nicht, dass man zwangsläufig bevorteilt wird, weil man weiß ist und mit Nachnamen Müller heißt. Es bedeutet, dass man deswegen nicht benachteiligt wird.
Und wo wird nun z.B. ein Türke mit türkisch klingenden Namen benachteiligt?
Plor
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Plor »

Lykaner77 hat geschrieben: Warum soll ich googlen, wenn Du das für mich machst? Studien wie diese (es war im übrigen nicht mehr als eine europaweite Umfrage, wo jeder irgendwas ankreuzen kann) die mit den erwähnten Mitteln arbeitet, ist natürlich völlig seriös und die Zahlen nach Abzug der Täuschungszahlen auch wieder absolut glaubwürdig. :lol: Ganz abgesehen davon: Männer werden deutlich häufiger Opfer von Gewalt und das ganz ohne die Zahlen zu frisieren. Um das (und vieles weitere) zu begreifen, hast Du es Dir in Deinem Oberstübchen aber offensichtlich mit Deinem Feindbild "weißer Mann" schon viel zu bequem eingerichtet. Behalt ruhig Deine beschränkte Weltsicht, aber wunder Dich nicht, wenn Dich keiner mehr ernst nimmt.
Warum sollte ich ein Feindbild "Weißer Mann" haben? Bin doch selbst einer. Und warum kritisierst du jetzt etwas ganz anderes an der Studie als drei Postings vorher? Schnell ne andere Kritik in den Raum werfen, nachdem die erste Kritik debunkt wurde? Und wenn ich dir jetzt nachweise, dass Umfragen ein klassisches, wissenschaftlich anerkanntes soziologisches Verfahren sind? Kommt dann der nächste Sprung im munteren Gish Gallop? Darauf habe ich echt keine Lust.
Plor
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Plor »

douggy hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:
douggy hat geschrieben:Dann bitte differenziert auch so, dass es den Weißen Privilegierten in Deutschland so nicht gibt.
"Weißes Privileg" bedeutet auch in Deutschland nicht, dass man zwangsläufig bevorteilt wird, weil man weiß ist und mit Nachnamen Müller heißt. Es bedeutet, dass man deswegen nicht benachteiligt wird.
Und wo wird nun z.B. ein Türke mit türkisch klingenden Namen benachteiligt?
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