Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen"

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3nfant 7errible
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von 3nfant 7errible »

naja, hängen wir uns mal net an dem Wörtchen "verstehen" auf ^^

ich meinte zb das hier
ich glaub Schlacht um Mittelerde konnte ich nie wirklich gut spielen. Noch als "der Abspann lief" wusste ich gar nicht was ich da wie gesteuert habe
was war da denn ganz konkret das Problem?

oder bei einem Shooter wie Killzone? Klassischer gehts doch eigentlich gar nicht. Zielen, Schiessen, Nahkampf, Nachladen, Springen, Waffe wechseln, Granate werfen, Ducken, Sprinten, kontextsensitive Interaktion, die auf dem Bildschirm sogar angezeigt wird, Ziel anzeigen, Pause-Menü


Edit:
Dein Beispiel mit dem Fussball ist eigentlich ganz gut. Genau deshalb glaub ich auch nach wie vor, dass die Aussage hier nicht ganz ernst gemeint war. Gerade EAs Sportspiele gehören mit zu ihren erfolgreichsten Titeln und die sind heute zig mal komplexer als vor einigen Jahren. PES ist dagegen abgekackt als es sich in der letzten Gen von der Simulation mehr zum Arcade-Kick entwickelt hatte.
Überhaupt werden Sportspiele oftmals fälschlicherweise belächelt. Sie fordern vom Spieler Taktik, Antizipation, Geschicklichkeit, das Gedächtnis (es hilft wenn man ungefähr die Werte der ganzen Spieler kennt) und Kreativität, beim Spielaufbau zB. Und das meiste davon auch mit einer ganz ordentlichen Tiefe, so dass Fans, die die Spiele ein ganzes Jahr intensiv gespielt haben, schon 3 Minuten nach dem Spielen der Demo des nächsten Teils eine Reihe von Unterschieden ausfindig machen können.

Und wie gesagt, angesichts dieses anhaltenden oder gar steigenden Erfolgs glaube ich nicht, dass sie das Spiel wieder auf das arcadige Niveau von FIFA2002 degradieren wollen
johndoe1238056
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von johndoe1238056 »

Ich hätte von Herrn Hilleman gerne ein einziges Beispiel für "the most basic game" gehört.

Ist nicht Bejeweled auch von EA? Also ernsthaft, wenn das "actually still too hard to learn" ist, mit welcher Art Spielen müssen wir denn demnächst rechnen? Viel einfacher zu erlernen geht ja kaum noch.
Minando
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Minando »

Und das ist der Grund, warum EA niemals ein World of Warcraft gelingen wird. Das sich inzwischen zugegebenermassen auch dieser 'User friendly-Politik' annähert. Wer die Intelligenz seiner Kunden derart gering schätzt darf sich nicht wundern wenn irgendwann tatsächlich nur noch Deppen EA Titel kaufen.
Minando
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Minando »

sarnokh hat geschrieben:Und genau DESWEGEN fällt EA jedesmal seit Jahren auf die Fresse. Weil sie nicht kapieren, dass viele Spieler gefordert werden WOLLEN. Die, denen eine Tutorial schon zu viel ist, die werden eh bei Farmville und Handy-Scheisse bleiben, und sich kein 50 Euro teures Vollpreisspiel von EA kaufen.

EA... seit 20 Jahren nix dazu gelernt. :evil:
Kleine Korrektur: Die, denen ein Tutorial schon zu viel ist, werden bei Farmville bleiben und sich nach und nach mehrere hundert Euro aus der Tasche ziehen lassen.
:Vaterschlumpf:
Minando
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Minando »

Sir Richfield hat geschrieben:Ich habe Job, treibe Sport UND zocke... erwische mich aber dabei, dass ich keine Muße! mehr für Spiele habe, die einen bestimmten Grad der Immersion von mir verlangen.
Sprich, Divitiny, Wasteland 2, das nächste Torment müssen ohne mich auskommen.

Hat jetzt nix als Aussage, wollte es nur mal so erwähnen.
Deine Methode totale Immersion zu erreichen ist eben so effektiv dass Du keine Muße brauchst. Einfach zehnmal den Kopf gegen den Schreibtisch knallen und du hast das TOTALE roguelike- Rollenspiel- Erlebnis.
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OriginalSchlagen
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von OriginalSchlagen »

soul-stylez hat geschrieben:Ich versteh gar nicht warum einige hier so abgehen. Es gibt doch sehr viele gute Beispiele wie man ein Spiel leicht erlernbar, aber trotzdem komplex halten kann. (Ich lege nahe, dies nicht aus Zockerfreak-Sicht zu bewerten)

Demon Souls, Splinter Cell ab Conviction, The Banner Saga, Bioshock, FEAR, Warcraft / World of Warcraft, Starcraft, Diablo, Max Payne, The Last of Us, alle Nintendos (ja sogar Wonderful 101), Assassins Creed

Hier fängst du an zu spielen, wirst an der Hand gehalten, und nach max. 30 Minuten hast du die Spielmechanik drin. Danach kommt Anstieg vom Schwierigkeitsgrad und gelegentlich neue Fähigkeiten.

Negativbeispiele
Star Wars Jedi Knight, Resistance, alle Metal Gear Solids, alle Gothics, Metro, Crysis, Killzone, HDR: Schlacht um Mittelerde
Bei diesen Spiele hab ich als Gamer sogar gelegentlich an der Steuerung geknabbert. Ich weiß gar nicht wie viele Stunden draufgingen bis ich MGS3:Snake Eater oder HDR: Schlacht um Mittelerde vernünftig spielen konnte :roll: (ich glaub Schlacht um Mittelerde konnte ich nie wirklich gut spielen. Noch als "der Abspann lief" wusste ich gar nicht was ich da wie gesteuert habe)

Damit meine ich nicht, dass wahre Gamer mit überhaupt irgendeinem Spiel Steuerungsprobleme haben. Aber alle Gelegenheitsspieler (und unter Gelegenheitsspieler) schon. Und dabei brauchen sich "Gamer" nicht angeschissen fühlen. Es wird trotzdem gute Spiele geben (siehe oben). Nur dass "Außenstehende" nicht gleich nach 5 Minuten verschreckt und angefressen sein müssen, weil die Steuerung dumm und überladen ist.
Srsly. Weder Crysis noch Killzone waren schwerer zu erlernen als The Last Of Us. :|
"The average player probably spends two hours to learn how to play the most basic game."

EAs Problem sind keine zu schwer zu erlernenden Spiele. EA sieht nur eine Menge Leute, die sie nicht erreichen können, weil diese keine Zocker sind und sich im Laufe ihres Lebens die intuitive Fähigkeit ein Videospiele in kürzester Zeit zu beherrschen, nicht angeeignet haben und sich nie aneignen werden.


https://www.youtube.com/watch?v=KHoOrFdgYR8
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Sun7dance
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Sun7dance »

FIFA 16 wird dann nur noch mit einem Button gespielt.
Trotzdem hat man stets einen Controller mit 10 Buttons, Touchpad und integriertem Toaster in der Hand. Die Entwicklung dahingehend muß ja schließlich auch voranschreiten!

Natürlich kann es auch Spiele mit simpler Steuerung geben, die begeistern, klar!
Aber Rollenspielen, Shootern und vor allem Sportspielen würde sowas nicht gut zu Gesichte stehen.

Unfassbar wie einige Entwickler sich versuchen zu rechtfertigen und dabei manipulativ auf den gegenwärtigen und den erwünschten zukünftigen Spieler eingreifen möchten.
Selten so einen Quatsch gelesen!
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Aryko
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Aryko »

Friedenspfeife hat geschrieben:Also das stimmt schon, was der sagt. Sim City - also das neueste mein ich jetzt - hab ich bis heute noch nicht gerafft. Hab aber bisher auch noch keinen gefunden, der mir erklärt, wie man das Endlosspiel freispielt. Viel zu schwer programmiert und dann auch noch ohne Anleitung. Nach so langer Zeit hätte es doch irgendwann mal Klick machen müssen. Dachte ich zumindest.
Bei Battlefield ist das ähnlich. Ich kauf schon dauernd diese DLCs aber irgendwie gewinne ich trotzdem nie. Jedesmal fängt die Runde von Vorne an und kein Ende oder gar Endboss in Sicht. Verstehe ich einfach nicht. Jetzt hab ich in alle Teile zusammen schon 600 € investiert und immer noch kein Endboss. Hab jetzt sechs Monate gespart, um mir das nächste DLC zu kaufen, aber ich glaube langsam, dass ich dann immer noch nicht gewinnen kann. So für immer.. Kann mir hier jemand verraten, wie ich bei BF abspeichern kann? Hab schon Google benutzt... :(
Very nice ! Made my day . :wink:
johndoe722359
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von johndoe722359 »

EA ... Kopf Tisch....

Die ersetzen bestimmt auch bald in allen Spielen die Dialoge durch " Hodor Hodor" weil dem gewünschten Kundenkreis das sonst zu komplex ist.... Die Trottel die EA gerne als Kunden hätte sind eh zu blöd oder zu uneinsichtig Geld für Videospiele auszugeben.

Aber wenn das EAs Weg ist zu sagen : Sorry du bist zu Klug wir wollen dich nicht als Kunden.... bitte sehr...
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Chibiterasu
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Chibiterasu »

Ok, steig frisch in die Diskussion ein - wurde wohl schon alles gesagt aber egal...:

Manchen Menschen macht es Spaß neue Mechaniken zu lernen!

Und sehr viele Menschen lernen die Mechanik einmal bei einem Spiel und können diese Erfahrungen in anderen Genrevertetern schneller anwenden. Ich glaube wirklich nicht, dass man heutzutage oft 2 Stunden braucht um das Spielprinzip zu kapieren.

Früher hat das doch auch geklappt, dass man den Leuten was zugemutet hat. Gut - da war das Medium auch noch mehr Nische. Vielleicht auch weil sich viele nicht so viel mit den Spielen auseinandersetzen wollten.

Aber schnell zu lernende Spiele gibt es doch zu Hauf. Dann bleiben die Menschen die keinen Bock auf komplexe Spiele haben halt dabei. Macht ja nix.
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BalphemorVonPunin
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von BalphemorVonPunin »

Das bedeutet dann also dass EA in Zukunft vermehrt Spiele mit einem minimalen HUD/UI entwickeln wird und die einzigen Steuerungsoptionen für den Spieler sich in ewigen QTE erstrecken wird... Diese Tendenz zum spielerischen Minimalismus mag partiell ganz witzig sein - gerade Quantic Dream KANN interaktive Thriller ja ganz gut erzählen- das Medium Spiel unterscheidet sich für mich vom Film aber gerade dadurch, dass man erst dann zum Ergebnis (=Lösung/Schluss/Fortkommen) kommt, wenn man sich die Spiellogik zueigen gemacht und gemeister hat, sei es durch Geschicklichkeit, logische Fähigkeiten oder Schnelligkeit.

EA = Drecksladen :Häschen: :Häschen:
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JuJuManiac - Angewidert von den 4P Eigentümern
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von JuJuManiac - Angewidert von den 4P Eigentümern »

Randall Flagg78 hat geschrieben:
JuJuManiac hat geschrieben: Bei Dark Souls hat es Spaß gemacht den Kampf mit den Waffen über Stunden hinweg zu verbessern, aber fehlende Features wie Automap oder aussagefähige Ingame Beschreibungen der Spielemechanik und Gegenstände waren nicht optimal gelöst.
Hmm.. Komisch.. Wenn Du mir eine Karte vom ersten Souls zeigen würdest, könnte ich Dir genau zeigen was wo ist.
Bei den meisten Automap Games dagegen nicht..
Gerade das man keine Karte hatte, war doch das reizvolle, Und gerade dadurch war man doch gewzungen, sich mit der Umgebung zu beschäftigen.
Und vor allem hat mir diese Maßnahme so viele "Aha Momente" beschert, wie ich sie selten in einem Spiel hatte.
Mal von der technischen Seite abgesehen, halt ich das erste Dark Souls für ein ziemlich perfektes Spiel. Gerade weil ich mir alles erarbeiten musste. Dadurch hab ich eine ganz andere Bindung aufgebaut und so ist mir sehr viel mehr hängen geblieben, als ich es von den meisten Games sagen könnte.
Das geht meinem Mann auch so, aber ich habe schon Schwierigkeiten im RL mich mit Karte zu orientieren und düstere Sumpflandschaft, wo ich die ganze Zeit beim stehen Schaden bekomme, voller respawnender Mobs (nach dem Ausruhen), da hat mich das Spiel fast verloren.
Da kommt das Kinder / Job / Haushalt Argument: Für mich darf es keine 2 Stunden am Stück in einem Spiel geben, in denen ich weder Spaß hatte, noch einen Milimeter weiter gekommen bin. Das ist mein Tagespensum an Freizeit an vielen Tagen und da kann ich nicht mehr mit umgehen wie als 16 jährige.

Das das Crafting und andere Elemente nicht erklärt waren und man vieles über die Ausrüstung durch Try & Error oder Internet herausfinden musste war z.B. für mich persönlich auch sehr mies und faul gelöst. Wenn ich ALT+Tab drücken muss, hat das Spiel schon fast verloren, denn ich will gerne abtauchen in eine Spielewelt und da störern Google-Suchen doch ungemein.

Modernes Interface UND anspruchsvolles Gameplay mit gut gestalteter Lernkurve. Das ist meiner Meinung nach das Optimum und bei AAA Titeln für 50 € + auch mein Anspruch, damit ich Geld in die Hand nehme.
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Imperator Palpatine
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Imperator Palpatine »

JuJuManiac hat geschrieben:
Randall Flagg78 hat geschrieben:
JuJuManiac hat geschrieben: Bei Dark Souls hat es Spaß gemacht den Kampf mit den Waffen über Stunden hinweg zu verbessern, aber fehlende Features wie Automap oder aussagefähige Ingame Beschreibungen der Spielemechanik und Gegenstände waren nicht optimal gelöst.
Hmm.. Komisch.. Wenn Du mir eine Karte vom ersten Souls zeigen würdest, könnte ich Dir genau zeigen was wo ist.
Bei den meisten Automap Games dagegen nicht..
Gerade das man keine Karte hatte, war doch das reizvolle, Und gerade dadurch war man doch gewzungen, sich mit der Umgebung zu beschäftigen.
Und vor allem hat mir diese Maßnahme so viele "Aha Momente" beschert, wie ich sie selten in einem Spiel hatte.
Mal von der technischen Seite abgesehen, halt ich das erste Dark Souls für ein ziemlich perfektes Spiel. Gerade weil ich mir alles erarbeiten musste. Dadurch hab ich eine ganz andere Bindung aufgebaut und so ist mir sehr viel mehr hängen geblieben, als ich es von den meisten Games sagen könnte.
Das geht meinem Mann auch so, aber ich habe schon Schwierigkeiten im RL mich mit Karte zu orientieren und düstere Sumpflandschaft, wo ich die ganze Zeit beim stehen Schaden bekomme, voller respawnender Mobs (nach dem Ausruhen), da hat mich das Spiel fast verloren.
Da kommt das Kinder / Job / Haushalt Argument: Für mich darf es keine 2 Stunden am Stück in einem Spiel geben, in denen ich weder Spaß hatte, noch einen Milimeter weiter gekommen bin. Das ist mein Tagespensum an Freizeit an vielen Tagen und da kann ich nicht mehr mit umgehen wie als 16 jährige.

Das das Crafting und andere Elemente nicht erklärt waren und man vieles über die Ausrüstung durch Try & Error oder Internet herausfinden musste war z.B. für mich persönlich auch sehr mies und faul gelöst. Wenn ich ALT+Tab drücken muss, hat das Spiel schon fast verloren, denn ich will gerne abtauchen in eine Spielewelt und da störern Google-Suchen doch ungemein.

Modernes Interface UND anspruchsvolles Gameplay mit gut gestalteter Lernkurve. Das ist meiner Meinung nach das Optimum und bei AAA Titeln für 50 € + auch mein Anspruch, damit ich Geld in die Hand nehme.
Absolute Zustimmung. Dies war unter anderem einer der Punkte warum der - insbesondere bei 4Players vorhandene - Dark Souls Hype bei mir nicht ansatzweise gezündet hat.

Und was das eigentliche Thema betrifft.

Aus Sicht von EA und dem Großteil seiner (Neu)Kundengruppe ist die Aussage über zweistündige Tutorials durchaus berechtigt. Dies ist nicht Paradox mit Hearts of Iron.

Auch ich gehöre zu der Gruppe Erwachsen/ Zeitintensive Arbeit/ Wundervolle Frau als Partnerin / Sportfanatiker /

Von dem Punkt des erwachsen sein abgesehen sind für mich all diese Punkte wichtiger als das Hobby Videospiele und dementsprechend liegen auch die zeitlichen Prioritäten.
Natürlich weiss ich dass ein genanntes Hearts of Iron oder auch Civilization zumindest in der Lernphase keine zwanzig Minuten Angelegenheit sind.

Aber genau für jene Phasen gibt es - zumindest für mich - ein Far Cry, Battlefield oder FIFA.
Schnell zu lernende Mechaniken und erfahrene Spieler wissen direkt um was es geht.

Der Rest ist für die verregneten Sonntage wenn die Dame mal wieder auf Dienst/ Geschäftsreise ist oder meine Wenigkeit den Tag im Hotel ausklingen lässt.

Dies heisst im Umkehrschluss jedoch nicht dass ich die hier vielzitierte Formel " Easy to learn, hard to Master " mit entsprechender Lernkurve nicht unterstütze.
Im Gegenteil.
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Jazzdude
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Jazzdude »

Btw. ist mir tatsächlich doch noch ein Spiel eingefallen, bei dem ich die Steuerung nachwievor nicht ganz verinnerlicht habe, bzw. es noch etwas braucht, bis ich sie Einwandfrei beherrsche: Metal Gear Solid: GS, und damit dann wohl auch PP Die Steuerung ist relativ umfangreich, es gibt (für heutige Spiele) überraschend viele Interaktionen und Möglichkeiten. Da braucht man schon etwas, bis man das verinnerlicht hat. Allerdings ist das eben auch ein ganz anderes Kaliber, als gängige WSAD + LM, RM Shooter.

Und dann gibt es natürlich noch ARMA. Aber das ist ja wieder eine andere Geschichte.

Ich könnte mir vorstellen, dass oben genannte Spiele viele Spieler sicherlich durch die Steuerung und die Möglichkeiten verkraulen werden, aber EA? Come on!
piotrmike
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von piotrmike »

Jazzdude hat geschrieben:Btw. ist mir tatsächlich doch noch ein Spiel eingefallen, bei dem ich die Steuerung nachwievor nicht ganz verinnerlicht habe, bzw. es noch etwas braucht, bis ich sie Einwandfrei beherrsche: Metal Gear Solid: GS, und damit dann wohl auch PP Die Steuerung ist relativ umfangreich, es gibt (für heutige Spiele) überraschend viele Interaktionen und Möglichkeiten. Da braucht man schon etwas, bis man das verinnerlicht hat. Allerdings ist das eben auch ein ganz anderes Kaliber, als gängige WSAD + LM, RM Shooter.

Und dann gibt es natürlich noch ARMA. Aber das ist ja wieder eine andere Geschichte.

Ich könnte mir vorstellen, dass oben genannte Spiele viele Spieler sicherlich durch die Steuerung und die Möglichkeiten verkraulen werden, aber EA? Come on!
ehmm ja die steuerung ist ja auch komplett anders als bei allen anderne 3person shooter....
controller oder tastatur bewegen um snake zu steuern, eine taste für die minimap, eine zum ziel markieren und noch anvisieren und schiessen ...

was hier EA und auch manche zamschreiben ist echt nur noch letzter shit ... leute könnt ihr euch auch vorstellen das es spieler gibt die nicht nur 1 tasten controller haben wollen? ich fühle mich so als würde man einem autorennfahrer unbedingt ein google-selbstfahrendes-auto andrehen müssen, weil die autoindustrie meint das niemand mehr selber fahren will ... so ein F**** bullshit!

wieso muss sich alles der (ich spreche keinen an, aber es ist halt so) "dummen masse" anpassen .... alle wollen immer alles auf einmal schaffen am besten ohne was zu tun ... wo bleibt der spielspass .... ich habe selber nicht viel zeit, freundin ,arbeit etc. und spiele games die mehr einarbeitungszeit brauchen, dann halt am WE oder wenn ZEIT DAFÜR DA IST...

ausserdem sorry aber wenn jemand 2 stunden braucht um sich in ein spiel einzuarbeiten (so das er voranommt und erste erfolge erziehlt) dann würde ich sagen sucht euch ein neues hobby .... sorry aber ich glaube nicht mal FALCON auf dem AMIGA mit seinem 800 seiten handbuch dazu würde max. würde 2 stunden brauchen um das flugzeug in die luft zu kriegen! also übertreiben kann man es schon, die meisten spiele tutorials sind nach 20min vorbei, das spiel fängt an und wer dann nicht weiß wie man den charkter steuer (perfektion kommt halt mit derzeit) der soll brettspiele spielen .... ohnein vergiss es ... da braucht man ja zum teil noch mehr einarbeitungszeit bis man die ganzen regeln versteht usw....

alles muss immer einfach, dummer und primitiv gehalten werden, damit die meute spass dran hat und evtl noch mehr anzieht, das es aber auch normale zocker gibt (die eigentlich der KERN sind) scheint wohl EA zu vergessen .... MACHT SPIELE FÜR SPIELER und nicht für LEUTE DIE DAMIT NIX AM HUT HABEN DIE ABER AUCH ANGESPROCHEN WERDEN SOLLEN, was ist das für ne logik?!