Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten von Spielern gestoppt

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SethSteiner
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von SethSteiner »

So siehts aus, ich pfeiff auf Erbsünde, vor allem weil man damit auch so wunderbar beweist, wie wenig Ahnung man hat. Einer Meiner vorfahren starb in Spanien als Panzerkommandant gegen Franco. Ist letzten Endes natürlich auch egal, denn ich bin nicht irgendein Vorfahr und selbst die können urteilen über was und wen sie wollen.
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Troll4Life
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von Troll4Life »

Senseo1990 hat geschrieben: Es handelt sich bei den Menschen, die sich beschweren lediglich um Leute, die die Geschichte nicht akzeptieren wollen/können und die Kampagne von CoH2 entweder nicht gespielt oder nicht verstanden haben.
Ich glaube eher, du hast sie nicht gespielt. Das Spiel wirft mit erfunden Dingen nur so um sich. Schau dir doch nur mal die zweite Mission an, du tötest in dieser Mission mehr Russen als Deutsche, obwohl du als Russe spielst! Du denkst doch nicht ernsthaft, dass die Deutsche Armee damals zu 90% aus russischen Überläufern bestanden hat??? Dazu dieser Mist mit dem Zivilisten und Felder abfackeln und natürlich das glorreiche Ende mit der Brücke, die T34, die nicht verwendet werden dürfen, u.s.w.
Wie ein schlechter Hollywoodfilm aus dem Kalten Krieg!

Fakten:

Die Russische Befreiungsfront wurde 1944 aufgestellt und nicht 1941, also haben vor Moskau auch nicht Russen gegen Russen gekämpft- LÜGE.

Den Befehl der Verbrannten Erde gab es, aber Zivilisten waren vorher zu evakuieren- Ebenfalls LÜGE.

Vor Moskau haben damals keine T34 gekämpft, diesen Luxus hatte die Sowjetarmee nicht. LÜGE

Die Rote Armee hat NICHT bei jeder Gelegenheit 100erte eigene Soldaten geopfert, nur um vielleicht 1 Deutschen mit in den Tod zu reißen. Warum sollte sie? Mensch und Material waren kostbar, warum 50 eigene Soldaten abfackeln, um 10 Deutsche zu töten?



Also: Das ist keine "unangenehme Wahrheit", sondern einfach nur nachweisbar erfundener Bullshit. Ich kann es gut verstehen, dass die sich aufregen.
Senseo1990
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von Senseo1990 »

Naja Name ist bei dir wohl Programm
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Troll4Life
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von Troll4Life »

Senseo1990 hat geschrieben:Naja Name ist bei dir wohl Programm
Mehr fällt dir nicht ein, du Geschichtsgenie?
Was stimmt denn nicht, was ich geschrieben habe?
Zuletzt geändert von Troll4Life am 10.08.2013 02:09, insgesamt 1-mal geändert.
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SethSteiner
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von SethSteiner »

Lüge, Lüge, Lüge. Schön und gut aber ich meine hier gelesen zu haben, dass einige der Inhalte auf historischen Dokumenten beruhen. Unrealistisch erscheint es mir nicht, was du als Lüge bezeichnest oder als unmöglich hinstellst. Warum sollte jemand viele eigene Soldaten oder Zivilisten Opfern um den Feind zu schaden? Tja, vielleicht weil er denkt das richtige zutun? Es ist halt Krieg, selbst wenn es sich als reine Fiktion rausstellt, ist es keinesfalls schlecht den Irrsinn des Krieges darzustellen.
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Troll4Life
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von Troll4Life »

SethSteiner hat geschrieben:Lüge, Lüge, Lüge. Schön und gut aber ich meine hier gelesen zu haben, dass einige der Inhalte auf historischen Dokumenten beruhen. Unrealistisch erscheint es mir nicht, was du als Lüge bezeichnest oder als unmöglich hinstellst. Warum sollte jemand viele eigene Soldaten oder Zivilisten Opfern um den Feind zu schaden? Tja, vielleicht weil er denkt das richtige zutun? Es ist halt Krieg, selbst wenn es sich als reine Fiktion rausstellt, ist es keinesfalls schlecht den Irrsinn des Krieges darzustellen.
Das kann man ja vielleicht noch so interpretieren, aber dass es 1941 die Russische Befreiungsarmee noch nicht gab ist Fakt. Trotzdem stellt es das Spiel so dar, als hätten damals hauptsächlich Russen gegen die böse Sowjetunion gekämpft, was Schwachsinn ist. Ich habe nur die ersten 5 Missionen gespielt, aber die Deutsche Armee besteht dort zu 90% aus POA Soldaten, was einfach nur eine dreiste Lüge und Verharmlosung ist.
Senseo1990
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von Senseo1990 »

Troll4Life hat geschrieben:
Senseo1990 hat geschrieben:Naja Name ist bei dir wohl Programm
Mehr fällt dir nicht ein, du Geschichtsgenie?


Falls du das was du geschrieben hast ernst meinst dann muss ich dir Folgendes sagen:
Informiere dich bevor du über etwas schreibst oder redest.
Das ist auch gar nicht als Angriff gemeint, aber es ist offensichtlich, dass du nicht bescheid weißt.

Alles was in der Kampagne gezeigt wird ist in ähnlicher Form geschehen. Das stand nicht einmal für die Menschen, die sich derzeit über die Kampagne aufregen zur Debatte. Deren Problem ist viel eher der Fokus auf diesen Aspekt (kombiniert mit der Tatsache, dass sie nicht verstanden haben warum sich die Kampagne auf diesen Aspekt konzentriert).

Abseits davon bleibt zu sagen: Company of Heroes 2 hat nicht den Anspruch ein Geschichtsbuch zu sein. Es ist und bleibt ein Spiel, sodass wann welche Division wo und womit gekämpft hat tatsächlich
verschoben sein kann. So ist die russische Befreiungsarmee bzw deren Infantrieskin viel eher eine Mischung aus Osttruppen, Hiwis und der eigentlichen ROA.

Russische Zivilisten werden in CoH2 weder ermordert noch verbrannt. Selbiges wird auch nicht angedeutet.
Russische Kommissare hatten diverse Befehle eigene Soldaten sowie Befehlshaber zu exekutieren und haben genau diese auch ausgeführt.

In CoH2 wird an keiner Stelle gelogen, es ist kein "nachweisbarer Bullshit". Ganz im Gegenteil: Es ist eine Wiedergabe tatsächlicher und vorallem nachweisbarer Ereignisse Dass die eigentliche Geschichte fiktiv ist, ist selbstverständlich. Und doch baut sie auf Fakten des zweiten Weltkrieges auf, die du gerne nachlesen kannst.
flunz
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von flunz »

Troll4Life hat geschrieben: Die Russische Befreiungsfront wurde 1944 aufgestellt und nicht 1941, also haben vor Moskau auch nicht Russen gegen Russen gekämpft- LÜGE.
1941 vieleicht nicht, im Jahre 1942 waren es allerdings schon 200 000 Soldaten die in Freiwilligen-Bataillonen aktiv kämpften. Allein bei den Kämpfen um Stalingrad 19 000 Mann, inklusive etwaiger Sicherungsbataillone bei der benachbarten 8. italienischen Armee.
Den Befehl der Verbrannten Erde gab es, aber Zivilisten waren vorher zu evakuieren- Ebenfalls LÜGE.
Die Weisung Stalins vom 17.11.1941 besagte alle Ortschaften in einer Tiefe von 40-60 km zur Frontlinie und 20-30 km entlang von Strassen komplett zu zerstören. Die Aufforderung die Zivilisten vorher zu evakuieren ist nicht überliefert. Sie blieben über den Winter obdachlos.
Vor Moskau haben damals keine T34 gekämpft, diesen Luxus hatte die Sowjetarmee nicht. LÜGE
Natürlich waren vor Moskau auch T-34 im Einsatz. Allerdings vereinzelt und nicht in geschlossenen Verbänden.
Die Rote Armee hat NICHT bei jeder Gelegenheit 100erte eigene Soldaten geopfert, nur um vielleicht 1 Deutschen mit in den Tod zu reißen. Warum sollte sie? Mensch und Material waren kostbar, warum 50 eigene Soldaten abfackeln, um 10 Deutsche zu töten?
Aber bei vielen Gelegenheiten. Wenn die Rote Armee in den ersten 2 Kriegsjahren einen Trumpf hatte waren es die unerschöpflichen Reserven an Menschen.
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Sevulon
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von Sevulon »

Senseo1990 hat geschrieben:Russische Kommissare hatten diverse Befehle eigene Soldaten sowie Befehlshaber zu exekutieren und haben genau diese auch ausgeführt.
Korrekt. Generell galt als Parole, die von Stalin auch genau so ausgeben wurde: „Mehr Angst von hinten als von vorn“. Wer zurückwich wurde meist direkt liquidiert. Gerade dadurch konnten massive Reserven organisiert werden, da die Russen teils mehr Angst vor den eigenen Leuten hatten, als vor den Deutschen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Stalinismus
sarnokh
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von sarnokh »

Ach göttle, ein Computerspiel ist nicht historisch realistisch? Na mir kommen die Tränen. Nee echt jetzt?

Mehr stört mich das Setting. Schon wieder Nazis kloppen? Schon wieder Zweiter Weltkrieg? Ich kann das echt nicht mehr hören und sehen. Schickt mich in irgendeinen Fantasiekrieg, aber nicht schon wieder realweltliche Kriege. Kann ich nit mehr sehen.
TripleZer0
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von TripleZer0 »

CryTharsis hat geschrieben:
TripleZer0 hat geschrieben:Am schlimmsten finde ich aber dass sich oft als besonders überlegen deklarieren, obwohl sie eigentlich das genaue Gegenteil sind.
Anderen Rassismus vorwerfen und dann volles Rohr selbst auf dem braunen Mist ausrutschen.
Immer wieder herrlich diese Eigentore! :lol:

Dieser Thread ist Gold wert. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich darüber schlapplachen.
Traurig wenns nunmal die Wahrheit ist.
eli1995
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von eli1995 »

@sarnokh:Ich finde man sollte bei einem Spiel nie versuchen, Geschichte korrekt darzustellen, sondern nur z.B. die Waffensysteme in der Mitte des 20.Jh. nachzubilden und durch ein fiktives Szenario den (historisch interessierten) Spielern die Möglichkeit zu geben, diese auszuprobieren. Ich hoffe, dass meine Aussage richtig rüberkommt und verständlich ist.
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Kommentar

Beitrag von Dr.Maier »

Recht haben sie! Ich habs auch satt wie Deutschland in vielen WK-Spielen immer durch den Dreck gezogen wird. Die trauen sich wenigstens was zu sagen.
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Kajetan
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Re: Kommentar

Beitrag von Kajetan »

Dr.Maier hat geschrieben:Recht haben sie! Ich habs auch satt wie Deutschland in vielen WK-Spielen immer durch den Dreck gezogen wird. Die trauen sich wenigstens was zu sagen.
Ich zitiere: "Dieser Thread ist Gold wert. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich darüber schlapplachen."
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SethSteiner
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von SethSteiner »

eli1995 hat geschrieben:@sarnokh:Ich finde man sollte bei einem Spiel nie versuchen, Geschichte korrekt darzustellen, sondern nur z.B. die Waffensysteme in der Mitte des 20.Jh. nachzubilden und durch ein fiktives Szenario den (historisch interessierten) Spielern die Möglichkeit zu geben, diese auszuprobieren. Ich hoffe, dass meine Aussage richtig rüberkommt und verständlich ist.
Wieso sollte man es nicht versuchen? Ich bin nicht unbedingt begeistert vom zweiten Weltkrieg als reales Szenario, mir würden diverse Alternativuniversen besser gefallen, die von mir aus auch mit Drachen und Aliens, neuen Parteien und anderen Bündnissen und darüber hinaus völlig neuen Geschichten mit interessanten Persönlichkeiten als Protagonisten, männlich, wie weiblich gefallen. Ich mag kreativität und die sehe ich da viel zu selten ABER man sollte überhaupt nie versuchen ein Szenario aus der Geschichte zu nehmen und dies korrekt darzustellen? W - T - F?