Assassin's Creed: Software-Dieb verurteilt
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- Skippofiler22
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- dobpat
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Todesstrafe und Handabhacken sind aber doch mal ganz andere Schuhe als eine Geldstrafe nicht wahr ?MrChronos hat geschrieben:Wow, Du bist auch Verfechter der Todesstrafe und Handabhacken?dobpat hat geschrieben:Wenn solche Strafen auch für Raubkopierer anstünden würde sich das Problem bald erledigen.
Da braucht mir keiner was erzählen, man tut solange etwas illegales wie die Strafen einfach nicht drastisch sind.
Falls wirklich mal massenweise 25,000€ Strafe durch das Land gingen, glaube ich absolut fest daran würde das mit den Raubkopien auf ein absolutus Minimum runter gehen.
Höhere Strafen bedeuten nicht gleichzeitig weniger Delikte, schau mal über den großen Teich.
Unrechtsbewusstsein fängt in der Gesellschaft an. Und solange sich Politiker und Großverdiener millionenschwere Dinger leisten, solange wirst Du auch Otto-Normalbürger nicht davon überzeugen können, dass dieses oder jenes verboten ist.
Und ich brauche die Leute nicht davon überzeugen das es verboten ist. Das wissen alle schon.
Sie müssen nur viel Angst vor den Konsequenzen ihrer Straftat haben. Und das wäre dann der Fall.
Sei doch mal ehrlich, es wird kopiert weil die wahrscheinlichkeit erwischt zu werden wohl unter 0,1% liegt. Und selbst dann ist die Strafe höchstens ein paar hundert Euro, falls überhaupt.
Wenn die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden auf 90% geht, und es dann ohne wenn und aber Strafen von mehreren Tausen Euro gibt.
Dann würde sich die Sache erledigen.
Da kannst du von mir aus jetzt einen Handstand machen oder sonst irgendwelche unpassenden Vergleiche anbringen, es wäre einfach so.
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kein nerd
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Du lieferst genauso NUR Indizien wie jeder Andere hier auch. Beweisen kann hier wirklich NIEMAND etwas!Kajetan hat geschrieben:Theoretisch denkbar? Ja, natürlich. Aber ist es tatsächlich so? Genau diesen Nachweis fordere ich ein. Es wird ein Gedankenmodell erstellt und dieses dann als Grundlage für weitere Aussagen benutzt. Ich liefere Indizien, die mein Gedankenmodell (Kopien haben wahrscheinlich keinen Einfluss) stützen. Ich kann daher erwarten, dass man für das andere Gedankenmodell (Kopien sind wahrscheinlich schädlich für den Umsatz) auch entsprechende Indizien und Nachweise bringt.Boesor hat geschrieben:Quatsch, das ist mit einem Satz bereits zu widerlegen. Nur weil etwas wächst heißt das doch nicht, dass es nicht "gebremst wird"
Wenn nicht, ist diese ganze Diskussion vollkommen sinnlos, da man sonst auch einfach die Wand anreden könnte.
Studien hin oder her...es gibt Studien die beweisen das Gegenteil deiner Studien die du aufzeigst(diese habe ich dir gestern schon vorgelehgt aber kam ja darauf leider keine Antwort mehr).
Und nimms mir nicht übel aber deine Art und Weise wie du hier mit deinen "Gegnern" umgehst wirkt eher Arrogant als wirklich wissentlich fundiert.
Nur weil man ein parr Fachbegriffe um sich wirft und meint man habe die Rheotorik mit Löffeln gefressen, sind deine Indizien nicht aussagekräftiger als die der Anderen die nicht deiner Meinung sind!
Ich hoffe nur für uns alle das es nie soweit kommt das Hersteller ihre Geschäfte einstellen müssen weil sie nur noch Verluste einfahren.
Zuletzt geändert von kein nerd am 05.05.2010 14:26, insgesamt 1-mal geändert.
- Boesor
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Durchforste nochmal die vergangenen Seiten, solltest du dort noch keine Gegenargumente gefunden haben wäre das sehr bezeichnend. ist ja nicht so, dass erst seit zwei beiträgen diskutiert wird.Kajetan hat geschrieben: Theoretisch denkbar? Ja, natürlich. Aber ist es tatsächlich so? Genau diesen Nachweis fordere ich ein. Es wird ein Gedankenmodell erstellt und dieses dann als Grundlage für weitere Aussagen benutzt. Ich liefere Indizien, die mein Gedankenmodell (Kopien haben wahrscheinlich keinen Einfluss) stützen. Ich kann daher erwarten, dass man für das andere Gedankenmodell (Kopien sind wahrscheinlich schädlich für den Umsatz) auch entsprechende Indizien und Nachweise bringt.
Falls der Sinn einer Diskussion für dich darin liegt beweise für seine Thesen zu liefern ist sie sinnlos, wenn du dich mit anderen Argumenten und gedanken auseinandersetzen willst ist sie es nicht.Wenn nicht, ist diese ganze Diskussion vollkommen sinnlos, da man sonst auch einfach die Wand anreden könnte.
Völlig klar ist auf jeden fall, dass wir hier zu keinem eindeutigen Ergebnis kommen können, da viele Faktoren schlicht nicht zu erfassen sind.
Klar, hätten wir ne exakt gleiche Parallelwelt ohne Kopien könnte man mal schauen wie sich ein beliebiges Spiel mit und ohne Kopiermöglichkeit verkaufen würde. das wäre dann ein beweis.
geht aber nunmal nicht.
- hardcoreHARALD
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^^...
woher stammt eigentlich der begriff "raubkopierer" und "raubkopie"?
hört sich so an als ob ein "raubkopierer" in die firma rennt und mit gezogener waffe einen angestellten dazu zwingt ihm ein spiel/film/was-auch-immer zu kopieren, also allein an dem wort kann ich mir ungefähr vorstellen wie viel panikmache seitens der industrie gemacht wird...
hört sich so an als ob ein "raubkopierer" in die firma rennt und mit gezogener waffe einen angestellten dazu zwingt ihm ein spiel/film/was-auch-immer zu kopieren, also allein an dem wort kann ich mir ungefähr vorstellen wie viel panikmache seitens der industrie gemacht wird...
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Walter Skinner
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Kajetan versucht hier nur allen klar zu machen dass Raubkopien seitens der Industrie VIEL zu viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Wer schreit denn dauernd dass Raubkopien SO SCHÄDLICH sind und entwickelt DRMs die UNS ehrlichen Kunden in den Arsch ficken? Die INDUSTRIE!
Und genau diese muss dann auch Beweise für diese SCHÄDLICHKEIT bringen und nicht diejenigen die behaupten dass Raubkopien keinen Schaden anrichten. Das wäre ja so als müsste der Geschworene Beweise für seine Unschuld bringen. Jeder der schreit dass Raubkopien schädlich für den Umsatz sind muss das auch belegen können - seit 30 Jahren KANN das aber NIEMAND belegen! Stattdessen werden dauernd irgendwelche Maßnahmen ergriffen bis man merkt dass diese vollkommen unnütz sind und den Verkäufen sogar NOCH MEHR schadet als die Urban Legend Raubkopien! (Musik Industrie zB).
Wenn ich mir die letzten 3-4 Jahre im Videospiele-Business so ansehe frage ich mich: Was hat denn jeder einzelne Kopierschutz den Verkäufen gebracht? NICHTS! Ausser dass die ehrlich zahlenden ständig Probleme haben und am Support hängen, und allen kostet es Nerven - UNS und den Leuten bei den Publisher, die nach einem Tag mit dem Ubisoft-DRM wahrscheinlich nach Hause kommen und das Burnout-Syndrom haben. Die Firmen sollten sich mal lieber um SPIELINHALTE kümmern und nicht eine Legende versuchen zu verhindern, die man sowieso nie beweisen und sicher NIEMALS eindämmen kann!
Und genau diese muss dann auch Beweise für diese SCHÄDLICHKEIT bringen und nicht diejenigen die behaupten dass Raubkopien keinen Schaden anrichten. Das wäre ja so als müsste der Geschworene Beweise für seine Unschuld bringen. Jeder der schreit dass Raubkopien schädlich für den Umsatz sind muss das auch belegen können - seit 30 Jahren KANN das aber NIEMAND belegen! Stattdessen werden dauernd irgendwelche Maßnahmen ergriffen bis man merkt dass diese vollkommen unnütz sind und den Verkäufen sogar NOCH MEHR schadet als die Urban Legend Raubkopien! (Musik Industrie zB).
Wenn ich mir die letzten 3-4 Jahre im Videospiele-Business so ansehe frage ich mich: Was hat denn jeder einzelne Kopierschutz den Verkäufen gebracht? NICHTS! Ausser dass die ehrlich zahlenden ständig Probleme haben und am Support hängen, und allen kostet es Nerven - UNS und den Leuten bei den Publisher, die nach einem Tag mit dem Ubisoft-DRM wahrscheinlich nach Hause kommen und das Burnout-Syndrom haben. Die Firmen sollten sich mal lieber um SPIELINHALTE kümmern und nicht eine Legende versuchen zu verhindern, die man sowieso nie beweisen und sicher NIEMALS eindämmen kann!
Zuletzt geändert von Walter Skinner am 05.05.2010 15:11, insgesamt 1-mal geändert.
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kein nerd
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Re: ^^...
http://de.wikipedia.org/wiki/RaubkopiehardcoreHARALD hat geschrieben:woher stammt eigentlich der begriff "raubkopierer" und "raubkopie"?
hört sich so an als ob ein "raubkopierer" in die firma rennt und mit gezogener waffe einen angestellten dazu zwingt ihm ein spiel/film/was-auch-immer zu kopieren, also allein an dem wort kann ich mir ungefähr vorstellen wie viel panikmache seitens der industrie gemacht wird...
- Boesor
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leider (oder vielmehr glücklicherweise) steht hier niemand vor Gericht, daher MUSS hier keiner irgendetwas beweise und solange gilt dann die andere Meinung.Walter Skinner hat geschrieben:
Und genau diese muss dann auch Beweise für diese SCHÄDLICHKEIT bringen und nicht diejenigen die behaupten dass Raubkopien keinen Schaden anrichten. Das wäre ja so als müsste der Geschworene Beweise für seine Unschuld bringen. Jeder der schreit dass Raubkopien schädlich für den Umsatz sind muss das auch belegen können - seit 30 Jahren KANN das aber NIEMAND belegen!
was wäre denn das für eine Diskussionskultur?
- ThePlake0815
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Re: ^^...
Die Gattung "Raubvogel" fliegt aber auch nicht bis an die Zähne bewaffnet umher und überfällt andere Vögel... Also etwas mitdenken sollte man schon!hardcoreHARALD hat geschrieben:woher stammt eigentlich der begriff "raubkopierer" und "raubkopie"?
hört sich so an als ob ein "raubkopierer" in die firma rennt und mit gezogener waffe einen angestellten dazu zwingt ihm ein spiel/film/was-auch-immer zu kopieren, also allein an dem wort kann ich mir ungefähr vorstellen wie viel panikmache seitens der industrie gemacht wird...
- hardcoreHARALD
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in so einer hardliner welt wollen aber nunmal nicht alle leben, oder wäre es dir recht wenn wenn eine behörde 24h täglich jede deiner internetaktivitäten überwacht? erst dann wäre es nämlich überhaupt möglich auch nur geschätzt 50% der fälle zu bestrafen, wir bräuchten dann noch eine art blackbox für jeden rechner der in regelmässigen abständen via funk alle aktivitäten des pcs an diese behörde sendet damit man auch die offline-kopierer verfolgen kann (oder es kommen einfach gleich jede woche an einem unbestimmten tag 2 polizisten vorbei und durchsuchen mal eben kurz dein haus). also die wahrscheinlichkeit erwischt zu werden auf 90% hoch zu bekommen halte ich für reine utopie...dobpat hat geschrieben:Todesstrafe und Handabhacken sind aber doch mal ganz andere Schuhe als eine Geldstrafe nicht wahr ?
Und ich brauche die Leute nicht davon überzeugen das es verboten ist. Das wissen alle schon.
Sie müssen nur viel Angst vor den Konsequenzen ihrer Straftat haben. Und das wäre dann der Fall.
Sei doch mal ehrlich, es wird kopiert weil die wahrscheinlichkeit erwischt zu werden wohl unter 0,1% liegt. Und selbst dann ist die Strafe höchstens ein paar hundert Euro, falls überhaupt.
Wenn die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden auf 90% geht, und es dann ohne wenn und aber Strafen von mehreren Tausen Euro gibt.
Dann würde sich die Sache erledigen.
Da kannst du von mir aus jetzt einen Handstand machen oder sonst irgendwelche unpassenden Vergleiche anbringen, es wäre einfach so.
- hardcoreHARALD
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Re: ^^...
der vogel geht aber gewaltsam (bzw. gefährdend) mit seinem opfer um, das definiert ja einen raub meines wissens nach, der raubvogel raubt halt das fleisch des opfers und geht da wirklich nicht zimperlich vor... er begeht sogar raubmord!!!ThePlake0815 hat geschrieben:Die Gattung "Raubvogel" fliegt aber auch nicht bis an die Zähne bewaffnet umher und überfällt andere Vögel... Also etwas mitdenken sollte man schon!hardcoreHARALD hat geschrieben:woher stammt eigentlich der begriff "raubkopierer" und "raubkopie"?
hört sich so an als ob ein "raubkopierer" in die firma rennt und mit gezogener waffe einen angestellten dazu zwingt ihm ein spiel/film/was-auch-immer zu kopieren, also allein an dem wort kann ich mir ungefähr vorstellen wie viel panikmache seitens der industrie gemacht wird...
- Aurellian
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Utopie für Ubisoft und Co., Dystopie für alle anderen. Wird zum Glück so schnell nicht kommen, da solche Maßnahmen fundamental gegen die freiheitlichen Grundordnungen des Westens stehen.hardcoreHARALD hat geschrieben:in so einer hardliner welt wollen aber nunmal nicht alle leben, oder wäre es dir recht wenn wenn eine behörde 24h täglich jede deiner internetaktivitäten überwacht? erst dann wäre es nämlich überhaupt möglich auch nur geschätzt 50% der fälle zu bestrafen, wir bräuchten dann noch eine art blackbox für jeden rechner der in regelmässigen abständen via funk alle aktivitäten des pcs an diese behörde sendet damit man auch die offline-kopierer verfolgen kann (oder es kommen einfach gleich jede woche an einem unbestimmten tag 2 polizisten vorbei und durchsuchen mal eben kurz dein haus). also die wahrscheinlichkeit erwischt zu werden auf 90% hoch zu bekommen halte ich für reine utopie...dobpat hat geschrieben:Todesstrafe und Handabhacken sind aber doch mal ganz andere Schuhe als eine Geldstrafe nicht wahr ?
Und ich brauche die Leute nicht davon überzeugen das es verboten ist. Das wissen alle schon.
Sie müssen nur viel Angst vor den Konsequenzen ihrer Straftat haben. Und das wäre dann der Fall.
Sei doch mal ehrlich, es wird kopiert weil die wahrscheinlichkeit erwischt zu werden wohl unter 0,1% liegt. Und selbst dann ist die Strafe höchstens ein paar hundert Euro, falls überhaupt.
Wenn die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden auf 90% geht, und es dann ohne wenn und aber Strafen von mehreren Tausen Euro gibt.
Dann würde sich die Sache erledigen.
Da kannst du von mir aus jetzt einen Handstand machen oder sonst irgendwelche unpassenden Vergleiche anbringen, es wäre einfach so.
- Sir Richfield
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Vorneweg: Boesor, kein Problem, ich klamüser das noch mal auf.
Kajetan hat (verkürzt) gesagt: "Es hat den Anschein, als würden Kopien keinen Einfluss auf den Umsatz haben".
Dieser Satz ist grammatikalisch und logisch wahr, denn es HAT den Anschein. Nur darum ging es mir, nicht um Detailfragen, oder ob es wirklich so ist, sondern nur um den SCHEIN. Denn die Wachstumszahlen sprechen eigentlich für sich.
Dass die Publisher gerne noch höhere Wachstumszahlen hätten und sich aus diesem Wunsch den Schaden errechnen ist aussen vor.
Der Satz an sich - und nur das war meine zugegeben provokante Intention - ist wahr.
Ist aber alles graue Theorie, auch meine Vermutung, dass die dem Publisher das Zeug wieder zurück geben können.
Da müsste man einen Insider fragen, fände ich aber in der Tat interessant, wie genau das zusammen hängt.
Es gibt nicht *den* Kopierer. Jeder hat für sich seine eigenen Gründe.
Es gibt Kopierer, die testen ein Spiel an.
Es gibt Kopierer, die wollen einfach nur was zocken.
Es gibt Kopierer, die sammeln den Kram nur, zocken aber so gut wie nicht.
Es gibt Kopierer, die einfach keinen Bock auf den KS haben.
etc.
Die Frage ist jetzt - wen von denen könntest Du ernsthaft von einem Kauf überzeugen - und wie?
Alle kannst Du nicht abholen, das muss Dir klar werden. Einige würden und werden Dir nie Geld geben. Und die musst Du ausser acht lassen, sonst bekommst Du den gerade typischen Tunnelblick, den die Publisher zur Zeit haben. Sie konzentrieren sich auf genau die, die sie nie erreichen werden und nehmen dabei enorme Kollateralschäden in Kauf.
ICH finde das selten dämlich.
Besser fände ich (und diese Meinung beeinflusst mein Kaufverhalten), wenn man sich auf die Kunden konzentriert und den Testern und kein Bock auf KS habern (zum Beispiel!) einen Kaufreiz bietet. Also die abholt, die generell willig sind, Geld auszugeben.
Alles Fragen, die sich Publisher nicht zu stellen scheinen.
Und ja, man muss da spitzfindig sein, spätestens wenn man sowas vor Gericht zerren will.
Nehmen wir mal an, ich ziehe mir morgen Assassin's Creed von einem OneClick Hoster (Die btw. an sich nach wie vor legal sind, wie ein Gericht vor kurzem noch bestätigte) und spiele es durch.
Welchen Schaden habe ich verursacht?
Ich habe dem Publisher die Kosten für eine Lizenz verwehrt, Summe je nach Anbieter zwischen 30,-€ und 50,- €
Das ist der Schaden, den der Publisher beziffern könnte, so er denn nachweist, dass ich keine Lizenz erworben und das Spiel dennoch gespielt habe. Denn eigentlich verursache ich den Schaden ja erst, wenn ich die Software nutze, denn das besagt die Lizenz, die ich erwerbe. Die Daten an sich sind wertlos. (Bevor sich einer aufregt, sollte er schauen, was man für die Daten auf einem Datenträger bekommt, dessen Lizenz eine Kontenbindung voraussetzt. Sprich, versuch mal jemand eine Orange Box zu verticken, deren Seriennummer man aktiviert hat.)
Und selbst WENN der Publisher mir all das nachweisen kann, dann ist der Streitwert 50,-! Dafür steht kein (Staats)Anwalt morgens auf.
Also der andere Weg. Die Verteiler suchen. Und nur die werden auch abgemahnt, weil hier das UrG greift.
Jemand verteilt das Spiel. Dazu hat er kein Recht, denn die Lizenz darf nur der Publisher erteilen.*
Den dadurch angerichteten Schaden (langsam wirds auch ernsthaft einer) könnte man genau beziffern: Anzahl kompletter Downloads.
Allerdings beißt man da auf Granit, denn in einem p2p wird selten alles von einem Ziel von einer Quelle gezogen und die OneClickhoster halten die Daten nicht vor. (Was gesetzlich glücklicherweise so geregelt ist, denn Privatsphäre sollte vorgehen, auch wenn unsere Politiker und ihre "Wer nix zu verbergen hat Dummschwätzer" das gerne anders darstellen. Sind meist genau DIE Politiker, die sich mit Händen und Füßen gegen die Nennung ihrer Nebeneinkünfte wehren - wozu wir als deren Arbeitgeber jedes recht hätten. Macht Euch mal Gedanken drüber.)
Der Publisher kann seinen entgangenen Umsatz also nicht beziffern. Ist ihm technisch und legal einfach nicht möglich.
Also konstruiert er sich was vor, Zugriffe auf eine Seite, eingeloggte Vollidioten mit immer der selben Seriennummer (Ne, jetzt ernsthaft. Wenn man schon so geizig ist, ein Spiel nicht zu kaufen, dann sollte man das nicht auch noch der ganzen Welt mitteilen), SCHÄTZUNGEN (spätestens bei der Schadenshöhe der Abmahnung...), etc.
Und diese Vermutungen stellt er dann als Wahrheit hin, was ihn halt dermaßen diskreditiert.
MIR ist das aber scheissegal, ob der Publisher 150 Mio statt 130 Mio Umsatz hätte machen KÖNNEN! Ich will einfach nur ein Spiel spielen. Aus meiner Sicht schießt sich der Publisher aber ins Bein. Denn nicht nur, dass ihn immer mehr KS nur mehr Gelächter aus der Crackergruppe bringt, nein, es kostet ihn auch noch Kunden.
In meinem Falle: Wir haben CoD1 ausgiebig in LAN gespielt, wir haben CoD 2 ausgiebig im LAN gespielt, wir spielen CoD 4 ausgiebig im LAN gespielt, wir haben CoD 6 mit 12 Mann geschlossen wieder abbestellt, als AC/Bs hirnkranke MP Idee präsentiert wurde. 720,-€ Schaden! (Jedenfalls nach der "Nicht gekauft = Schaden" Rechnung, die einem hier immer ins Gesicht weht.)
Das ist der Grund, aus dem ich mich so aufrege und gerne mal die Gegenseite "verteidige" (mit dicken ""!!!!!) In ihrem Wahn zu glauben, man könne mit immer mehr Einschränkungen etwas an dem Fakt "Kopie" ändern, entfernen sie sich immer mehr von denen, die ihnen eigentlich Geld geben wollen.
Äh... das ist die Stelle, an der ich zugeben muss, dass ich mich verrannt habe. Was wollte ich eigentlich sagen?
*Eigentlich wäre mal interessant, das Gerichtlich nachvollziehen zu lassen. Die Daten sind ohne die Lizenz nichts wert, warum jemand für den Upload bestrafen? (Jaja, ich weiß - die "Lizenz" in Form eines Cracks ist meist mit dabei.)
Kajetan hat (verkürzt) gesagt: "Es hat den Anschein, als würden Kopien keinen Einfluss auf den Umsatz haben".
Dieser Satz ist grammatikalisch und logisch wahr, denn es HAT den Anschein. Nur darum ging es mir, nicht um Detailfragen, oder ob es wirklich so ist, sondern nur um den SCHEIN. Denn die Wachstumszahlen sprechen eigentlich für sich.
Dass die Publisher gerne noch höhere Wachstumszahlen hätten und sich aus diesem Wunsch den Schaden errechnen ist aussen vor.
Der Satz an sich - und nur das war meine zugegeben provokante Intention - ist wahr.
Soweit mir bekannt, läßt sich der Handel dem Platz im Regal vom Publisher mieten. Die werden ihre Verluste auch eindämmen können.guiden170881 hat geschrieben:@Sir Richfield
Der Einzelhandel macht Verlust weil er die Ware ja auch erstmal beim Publisher kaufen muss um diese dann in den Handel zu stellen. Wenn aber keiner kauft dann macht er mit dem Spiel auch kein Gewinn. Und im schlimmsten Fall einen Verlust.
Ist aber alles graue Theorie, auch meine Vermutung, dass die dem Publisher das Zeug wieder zurück geben können.
Da müsste man einen Insider fragen, fände ich aber in der Tat interessant, wie genau das zusammen hängt.
Siehst Du, an DER Stelle muss man das Ganze nämlich ein wenig aufdröseln, wenn man den ewigen Kreislauf durchbrechen will.Diese Sache mit..."ich hätte das Spiel eh nicht gekauft also machen sie auch keinen Verlust" führen indirekt dann zu einem Schaden wenn die Entwicklungskosten nicht mit den Verkaufszahlen gedeckt werden können. Ich kann auch nicht mit einer Begründung leben die mir sagt "was wäre hätte wenn". Ebenso kann man doch sagen was wäre wenn die hälfte aller Raubkopierer das Spiel gekauft hätten?
Es gibt nicht *den* Kopierer. Jeder hat für sich seine eigenen Gründe.
Es gibt Kopierer, die testen ein Spiel an.
Es gibt Kopierer, die wollen einfach nur was zocken.
Es gibt Kopierer, die sammeln den Kram nur, zocken aber so gut wie nicht.
Es gibt Kopierer, die einfach keinen Bock auf den KS haben.
etc.
Die Frage ist jetzt - wen von denen könntest Du ernsthaft von einem Kauf überzeugen - und wie?
Alle kannst Du nicht abholen, das muss Dir klar werden. Einige würden und werden Dir nie Geld geben. Und die musst Du ausser acht lassen, sonst bekommst Du den gerade typischen Tunnelblick, den die Publisher zur Zeit haben. Sie konzentrieren sich auf genau die, die sie nie erreichen werden und nehmen dabei enorme Kollateralschäden in Kauf.
ICH finde das selten dämlich.
Besser fände ich (und diese Meinung beeinflusst mein Kaufverhalten), wenn man sich auf die Kunden konzentriert und den Testern und kein Bock auf KS habern (zum Beispiel!) einen Kaufreiz bietet. Also die abholt, die generell willig sind, Geld auszugeben.
Du sagst es. Die Frage ist, warum haben sie es nicht getan? Weil es zu bequem war? Zu teuer? Preis/Leistungsverhältnis stimmt nicht? Kein Vertrauen in das Produkt?Und es ist doch gar nicht bewiesen das alle die sich eine Raubkopie besorgen nicht auch dazu bereit gewesen wären ein Spiel legal zu erwerben.
Alles Fragen, die sich Publisher nicht zu stellen scheinen.
Und da haben wir noch einen Knackpunkt - die Definition von Schaden.Ich hab ja auch kein Problem wenn jemand behauptet das der Schaden nicht so gross ist wie die Industrie behauptet. Aber sich hinzustellen und zu behaupten das GAR KEIN SCHADEN entsteht finde ich...naja...ohne Worte. Selbst weniger erwirtschafteter Gewinn ist in meinen Augen ein Schaden.
Und ja, man muss da spitzfindig sein, spätestens wenn man sowas vor Gericht zerren will.
Nehmen wir mal an, ich ziehe mir morgen Assassin's Creed von einem OneClick Hoster (Die btw. an sich nach wie vor legal sind, wie ein Gericht vor kurzem noch bestätigte) und spiele es durch.
Welchen Schaden habe ich verursacht?
Ich habe dem Publisher die Kosten für eine Lizenz verwehrt, Summe je nach Anbieter zwischen 30,-€ und 50,- €
Das ist der Schaden, den der Publisher beziffern könnte, so er denn nachweist, dass ich keine Lizenz erworben und das Spiel dennoch gespielt habe. Denn eigentlich verursache ich den Schaden ja erst, wenn ich die Software nutze, denn das besagt die Lizenz, die ich erwerbe. Die Daten an sich sind wertlos. (Bevor sich einer aufregt, sollte er schauen, was man für die Daten auf einem Datenträger bekommt, dessen Lizenz eine Kontenbindung voraussetzt. Sprich, versuch mal jemand eine Orange Box zu verticken, deren Seriennummer man aktiviert hat.)
Und selbst WENN der Publisher mir all das nachweisen kann, dann ist der Streitwert 50,-! Dafür steht kein (Staats)Anwalt morgens auf.
Also der andere Weg. Die Verteiler suchen. Und nur die werden auch abgemahnt, weil hier das UrG greift.
Jemand verteilt das Spiel. Dazu hat er kein Recht, denn die Lizenz darf nur der Publisher erteilen.*
Den dadurch angerichteten Schaden (langsam wirds auch ernsthaft einer) könnte man genau beziffern: Anzahl kompletter Downloads.
Allerdings beißt man da auf Granit, denn in einem p2p wird selten alles von einem Ziel von einer Quelle gezogen und die OneClickhoster halten die Daten nicht vor. (Was gesetzlich glücklicherweise so geregelt ist, denn Privatsphäre sollte vorgehen, auch wenn unsere Politiker und ihre "Wer nix zu verbergen hat Dummschwätzer" das gerne anders darstellen. Sind meist genau DIE Politiker, die sich mit Händen und Füßen gegen die Nennung ihrer Nebeneinkünfte wehren - wozu wir als deren Arbeitgeber jedes recht hätten. Macht Euch mal Gedanken drüber.)
Der Publisher kann seinen entgangenen Umsatz also nicht beziffern. Ist ihm technisch und legal einfach nicht möglich.
Also konstruiert er sich was vor, Zugriffe auf eine Seite, eingeloggte Vollidioten mit immer der selben Seriennummer (Ne, jetzt ernsthaft. Wenn man schon so geizig ist, ein Spiel nicht zu kaufen, dann sollte man das nicht auch noch der ganzen Welt mitteilen), SCHÄTZUNGEN (spätestens bei der Schadenshöhe der Abmahnung...), etc.
Und diese Vermutungen stellt er dann als Wahrheit hin, was ihn halt dermaßen diskreditiert.
MIR ist das aber scheissegal, ob der Publisher 150 Mio statt 130 Mio Umsatz hätte machen KÖNNEN! Ich will einfach nur ein Spiel spielen. Aus meiner Sicht schießt sich der Publisher aber ins Bein. Denn nicht nur, dass ihn immer mehr KS nur mehr Gelächter aus der Crackergruppe bringt, nein, es kostet ihn auch noch Kunden.
In meinem Falle: Wir haben CoD1 ausgiebig in LAN gespielt, wir haben CoD 2 ausgiebig im LAN gespielt, wir spielen CoD 4 ausgiebig im LAN gespielt, wir haben CoD 6 mit 12 Mann geschlossen wieder abbestellt, als AC/Bs hirnkranke MP Idee präsentiert wurde. 720,-€ Schaden! (Jedenfalls nach der "Nicht gekauft = Schaden" Rechnung, die einem hier immer ins Gesicht weht.)
Das ist der Grund, aus dem ich mich so aufrege und gerne mal die Gegenseite "verteidige" (mit dicken ""!!!!!) In ihrem Wahn zu glauben, man könne mit immer mehr Einschränkungen etwas an dem Fakt "Kopie" ändern, entfernen sie sich immer mehr von denen, die ihnen eigentlich Geld geben wollen.
Äh... das ist die Stelle, an der ich zugeben muss, dass ich mich verrannt habe. Was wollte ich eigentlich sagen?
*Eigentlich wäre mal interessant, das Gerichtlich nachvollziehen zu lassen. Die Daten sind ohne die Lizenz nichts wert, warum jemand für den Upload bestrafen? (Jaja, ich weiß - die "Lizenz" in Form eines Cracks ist meist mit dabei.)
- Sir Richfield
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Re: ^^...
1) Die sind mit Zähnen bewaffnet (naja, eher mit Krallen und was bei Vögeln so als Zahn durchgeht.)ThePlake0815 hat geschrieben:Die Gattung "Raubvogel" fliegt aber auch nicht bis an die Zähne bewaffnet umher und überfällt andere Vögel... Also etwas mitdenken sollte man schon!
2) Ein Bird of Prey ist aber sowas von randvoll mit bis an die Zähne bewaffneten Klingonen. Ein wenig Allgemeinwissen sollte man schon haben
3) Raubvögel definieren sich dadurch, dass sie andere Tiere überfallen.
4) Schlimmer noch, der Begriff "Raptor", unter dem die Tiere auch laufen kommt von "rapere". Es ist also Quasi Raubmordvergewaltiger.
HardcoreHarald, den Wiki Link haste ja bekommen.
Dein Bild ist aber nicht ganz richtig.
Technisch betrachtet ist ein Raubkopierer jemand, der einen Raub kopiert. Also mit der gleichen Methode das gleiche Opfer für die gleiche Beute überfällt.
Völliger Quatsch natürlich, aber kann man als Begriff besser verkaufen, wenn man auf das Übel der Welt aufmerksam machen will.
"Benutzer unlizensierter Kopien" ist ja sperrig, richtig und fetzt deswegen nicht so richtig.
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Trotzdem kann ich mich damit nicht anfreunden...selbst wenn der Schaden wirklich gering sein mag ist es dennoch illegal. Und die Begründung das es eh keinem schadet finde ich dämlich. Wenn man wenigstens zugeben würde das man keine Kohle dafür hat oder der Industrie nichts in den Rachen werfen will dann könnte ich damit leben. Aber sich hinzustellen und alles zu verharmlosen...finde ich persönlich nicht ok. Wenn jeder so denken würde dann gäbe es irgendwann keine Spieleindustrie mehr.
Wie gesagt...ich hoffe nur des es eines Tages nicht so aussieht das wir uns die Spiele selber programieren müssen weil niemand darin mehr ein Geschäft sieht.
Wie gesagt...ich hoffe nur des es eines Tages nicht so aussieht das wir uns die Spiele selber programieren müssen weil niemand darin mehr ein Geschäft sieht.
