Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gewalt

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Wulgaru
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Wulgaru »

Re Z hat geschrieben:
golgi hat geschrieben:
Re Z hat geschrieben:
Psychologie erkenne ich nicht als Wissenschaft an. Wenn, dann schon eher Neurologie. Und ich sage nicht dass mir ein Bewusstsein nichts wert ist - ich sage dass es hier nichts zur Sache tut, ob ich mir kognitiv meiner Reize bewusst bin oder eben nicht. Im Endeffekt muss der Verstand mit der Intuition an einem Strang ziehen - alles andere wäre biologisch nicht nachhaltig.

Das ist die Sichtweise eines Naturalisten - ein Kreationist darf mir hier gerne Widersprechen - aber das würde diese Unterhaltung letztlich auf eine philosophische Ebene führen - und was das angeht, ist mein Glas bereits gefüllt...
Auch ein Naturalist muss das Bewusstsein anerkennen. Er kann es natürlich als eine Wirkung der physischen Natur oder gar als Illusion verstehen. Trotzdem erkennt er es ja an. Die Konsequenz aus dieser Ideologie kann aber nicht sein, dass das Bewusstsein eine immer bloß untergeordnete Rolle spielt oder gar bedeutungslos ist. Die gesamte Gefühlswelt ist ein Phänomen, das gerade im Kontext von gesellschaftlichem Miteinander eine entscheidende Rolle spielt. Die ontologische Qualität dieser Gefühlswelt jetzt mal ganz außen vor.

In diesem Sinne sollte man sich vielleicht überlegen, inwiefern die Aussage "Frauen wollen nur attraktiv auf Männer wirken" nicht irgendwo reduktionistisch ist und insofern die Gefühlswelt von entsprechenden Frauen überhaupt nicht anerkennt. Letztendlich spielen in jedem Individuum - und das sage ich jetzt erneut - ganz andere Motive eine Rolle. Erst wenn ich diese Motive mit in meine Überlegungen einfließen lasse, erfahre ich den Menschen ganzheitlich. Und nur darum kann es gehen.

Die Evolutionstheorie hat zwar ein enormes Erklärungspotenzial, aber auch ihre Grenzen. Und diese fangen z.B. dort an, wo unser Miteinander beginnt und wir uns respektvoll begegnen wollen.
Moral und Respekt sind nichts weiter als Interpretationen natürlicher Muster. Ob das Konstrukt der Gesellschaft oder der Zivilisation Letzten Endes bestand hat hengt nicht davon ab ob du oder ich es für Gut oder Schlecht erkläre - sondern ob es effizient darin ist Ressourcen zu akkumulieren. Und in dieser Hinsicht muss ich mich als Naturalist zwangsläufig der Natur unterordnen: Soviel wie Nötig so wenig wie Möglich. Das ist mein Leitsatz was meine Einmischung in die Vorgänge in dieser Welt betrifft. Der Urknall hat alles Auseinandergerissen und das Leben fügt es wieder zusammen. Perfektion ist das Ziel welches uns letzten Endes vorantreibt - aber auf welchem weg wir sie erreichen bleibt uns überlassen. Und ich wähle eben den Nachhaltigen. Genau das macht mich zum Naturalist.
Und was ist der nachhaltige Weg, vor allem in Bezug auf dieses Thema hier?
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breakibuu
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von breakibuu »

Sevulon hat geschrieben:Vor allem wenn du weißt, dass bei einer Scheidung oder Trennung die Person dir täglich begegnen wird.
Oder weil dich eine Scheidung den Kopf kostet... just sayin' :Hüpf:
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ColdFever
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von ColdFever »

Ouchiewowchie hat geschrieben:ein alter Sack a la ColdFever meint, sich im Internet auf die Kindertour duellieren zu müssen.
Mir ist es ja auch peinlich, auf welcher niedrigen Ebene hier diskutiert wird. Andererseits sind die Machos hier wunderbar entlarvend und bedienen bestens jedes Klischee. Nachher drucke ich das Ganze dann aus, und dann hat meine Tochter beim Frühstück wieder was zu lachen.
Zuletzt geändert von ColdFever am 26.08.2014 16:44, insgesamt 1-mal geändert.
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rekuzar
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von rekuzar »

Mein Höhepunkt war die kurze Szene wo zwei Leichen in Bioshock gezeigt wurden in ganz normaler Abendkleidung. Der Mann im Smoking die Frau im schwarzen Abendkleid, welche jetzt eben extra sexualisert ist dadurch. Wer dachte nicht schon bei so einer aufgespießten Leiche "Man geiles Teil!". Wenn ihr das so sauer aufstößt kann sie ja sogar gerne gegen Kleidungskonformen in unserer Gesellschaft wettern aber was sie da versucht rein zu interpretieren grenzt wirklich an sehr schwarzen Humor.
Das Thema das es mehr große Frauenrolle geben sollte, mehr gut geschriebene Frauen etc.. ist ja schon lange durch.. das grundsätzliche Thema also durchaus berechtigt. Diese Frau setzt es einfach nur beschissen um.
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SethSteiner
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von SethSteiner »

ColdFever hat geschrieben:
Ouchiewowchie hat geschrieben:ein alter Sack a la ColdFever meint, sich im Internet auf die Kindertour duellieren zu müssen.
Mir ist es ja auch peinlich, auf welcher niedrigen Ebene hier diskutiert wird. Andererseits sind die Machos hier wunderbar entlarvend und bedienen bestens jedes Klischee. Nachher drucke ich das Ganze dann aus, und dann hat meine Tochter beim Frühstück wieder was zu lachen.
Mach doch gleich ein Buch drauß, damit könntest du Wagenladungen voller Geld einnehmen.^^ Das ganze Buch voll mit den ausgeschnittenen Kommentaren der stolzen Gamerschaft und ihre Ansichten über das mysteriöse weibliche Geschlecht.
Zuletzt geändert von SethSteiner am 26.08.2014 16:52, insgesamt 1-mal geändert.
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ZackeZells
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von ZackeZells »

ColdFever hat geschrieben: Mir ist es ja auch peinlich, auf welcher niedrigen Ebene hier diskutiert wird. Andererseits sind die Machos hier wunderbar entlarvend und bedienen bestens jedes Klischee. Nachher drucke ich das Ganze dann aus, und dann hat meine Tochter beim Frühstück wieder was zu lachen.
Wenn deine Tochter so einen "Macho" mit heimbringt, machst du dann einen auf Al Bundy?

http://www.youtube.com/watch?v=KWenfOTQrZE
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Exedus
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Exedus »

Grauer_Prophet hat geschrieben:Lächerlich finde ich die Anprangerung von Prostituierten und Stripperinen in Videospielen.
Die gibt es doch auf der Welt auch überall.Anstatt deren Existenz in Videospielen anzuprangern sollten diese Feministen das ganze zuerst mal in der realen Welt bekämpfen. Polygonen schadet es nicht wenn sie auf den Strich gehen.Echten Frauen schon.
Es gibt Frauen die Freiwillig für Geld mit anderen Männern in die kiste Springen. Warum sollte man das also bekämpfen. Zwangsprostitution ist wieder ein anderes Thema und dagegen kann auch der Feminismus nicht ändern
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SethSteiner
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von SethSteiner »

Interessant ist auch, das gerade die Radikalfeministinnen ja Prostitution bekämpfen und dabei auf die Wünsche der Frauen, die das gern tun gar keine Rücksicht nehmen. Ich fand Anitas Video auch lächerlich aber zusagen, "diese Feministinnen sollen erst Mal" ist ziemlich realitätsfremd. Überhaupt ist diese Ansicht, man soll doch bitteschön irgendeine Liste abarbeiten und dabei nie dort anfangen, wo man es gar nicht leiden kann.
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ColdFever
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von ColdFever »

SethSteiner hat geschrieben:Mach doch gleich ein Buch drauß, damit könntest du Wagenladungen voller Geld einnehmen.^^ Das ganze Buch voll mit den ausgeschnittenen Kommentaren der stolzen Gamerschaft und ihre naischten über das mysteriöse weibliche Geschlecht.
Was in diesem Thread gezeigt wird, entspricht in der Tat genau den Klischees über unreife Gamer, die am besten über ihre Playstation Bescheid wissen, aber dann wie panisch reagieren, sobald eine intelligente Frau was dazu zu sagen hat.
Zaine
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Zaine »

bursus hat geschrieben:Mein Gott geht mir dieses Weib auf den Sack.

Für Pagehits zur Schau gestellte Opferhaltung. Mir kommen die Tränen. Interessiert diese Frau auch unter welchen Bedingungen ihre Klamotten gefertigt werden ? Da leiden ECHT Kinder und Frauen.

@4Players : Bietet diese Profilneurotherin doch nicht auch noch eine Plattform ..

Sie wurde bezahlt dafür, diese Folgen zu machen, weil die Crowd es sehen wollte. Desweiteren macht sie darauf aufmerksam, wie ihrer Meinung nach Frauen überwiegend sexistisch dargestellt werden und versucht das mit Beispielen zu belegen. Das ist nichts, was jemanden mit einer objektiven Argumentationskraft überfordern sollte.


Stattdessen beweist der Thread hier, das wohl ein Großteil der Leute absolut blockieren, davon reden, wie unnütz Frauen sind etc. (ich will jetzt nicht alles hier zitieren, aber wenn es ernst gemeint war - Hilfe.).

Totschlag Argumente wie "Kindern/Frauen in Indien gehts schlechter" sind völlig idiotisch.

Fragt euch doch lieber, ob sie mit ihren Aussagen Recht bzw. unrecht hat, und dann argumentiert warum. Ich bin wie gesagt kein Freund von Feministen und finde es auch gut, das viele Spiele für uns Männer entwickelt werden (Und wir hübsche Begleiterinnen mit viel Ausschnitt und eventueller Sexszene bekommen etc.), aber gleichzeitig muss ich ihr einfach recht geben, das es für Frauen nichts in der Art gibt.

Es gibt hunderte Spiele, wo man vollbusige Frauen trifft/bekämpft/v*gelt, aber ausser die RPG's von Bioware gibt es kein einziges Spiel, wo man eine starke Frau spielt, die mit Typen rummacht, von "Männern als Sexobjekt" mal ganz abgesehen. Ihr könnt sagen was ihr wollt, aber für mich hat sie also mit ihren Argumenten im größten Teil Recht.

Sie will im Prinzip eh nur auf die Lage im Moment aufmerksam machen und dafür sorgen, das es in Zukunft mehr Spiele gibt, wo auch Frauen mehr Möglichkeiten haben.
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MrLetiso
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von MrLetiso »

ColdFever hat geschrieben:Gute Idee. Was in diesem Thread gezeigt wird, entspricht genau den Klischees über unreife Gamer, die am besten über ihre Playstation Bescheid wissen und dann geradezu panisch reagieren, sobald eine intelligente Frau ihre Welt stört.
... dass man gegen ihre Thesen aber auch sachlich und sehr realitätsnah argumentieren kann und sogar muss, ist Dir allerdings klar, oder? Und gesellschaftliche Missstände aufzuzeigen, die teilwiese realitätsfern herbeigezogen werden, hat nicht zwangsläufig etwas mit Intelligenz zu tun.
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stormgamer
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von stormgamer »

mitlerweile weiß ich nicht mehr warum ich ihre videos noch anschaue. die ersten hatten zumindest noch so etwas wie einen wahren Kern, auch wenn der manchmal mehr und manchmal weniger gut dargestellt wurde, die 2 neusten videos fordern aber schlicht und ergreifend zensur und paradoxerweise den schutz der weiblichen spielfiguren, weil diese als zu hilfsbedürftig dargestellt werden :?: :?: :?: . der einzige punkt der evtl noch stimmt, ist das spiele noch lange nicht die nötige tiefe besitzen und noch viel zu wenig reaktionsmöglichkeiten vorhanden sind. das hat aber jedoch leider rein gar nichts mit feminismus zu tun
[Shadow_Man]
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von [Shadow_Man] »

Ich kann diese ganze Sache generell nicht verstehen. Kann nicht jeder, der ein Spiel, einen Film entwickelt oder ein Buch schreibt, seine Charaktere so machen, wie er es möchte?

Wenn jemand eben Frauencharaktere mit großen Brüsten haben will, dann soll er es genauso machen dürfen wie jemand, der genau das Gegenteil will. Genauso was die Darstellung von Frauen an sich betrifft, ob Frauen als Prostituierte im Spiel vorkommen sollen oder als clevere und intelligente Heldinnen.
Genau das Gleiche auch bei männlichen Charakteren.

Es hat doch niemand das Recht anderen vorzuschreiben, wie sie ihre Charaktere, wie sie ihr Spiel machen. Wenn wir damit anfangen, dann ist das ein Eingriff in die Kunst- und Meinungsfreiheit.
wired
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von wired »

Die Quintessenz aus den Diskussionen im Forum spiegelt doch wieder, was sich auch in der Realität zeigt.
Man kann nicht jedem Menschen in der Gesellschaft ein bestimmtes Weltbild aufzwängen und ihn dazu zwingen sich in einem Regelkorsett zu bewegen, das auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner basiert.
Sei es in seinem Denken oder seinem Handeln. Sei es wegen seiner geistigen Kapazitäten oder seinen persönlichen Interesseren.

Und wenn zwei oder mehr Parteien jede für sich einen Absolutheitsanspruch hegt, lassen sich keine Kompromisse finden.
Letztlich bleibt es doch bei der Theorie und die Mehrheit Gesellschaft folgt ihren eigenen Vorstellungen.
Intelligente und gebildete Menschen sind in der Lage Dinge wie den Feminismus kritisch und differenziert zu betrachten und den "Assi um die Ecke" geht es sowieso vollkommen am Allerwertesten vorbei, wenn ihm jemand erzählt wie er zu leben hat.

In der Realität habe ich auch wenig Probleme, wenn ich temporär an keiner (monogamen) Beziehung interessiert bin, ohne auf eine erfüllte Sexualität zu verzichten, was impleziert, dass diverse Menschen für mich oder ich eben für sie primär oder ausschliesslich sexuell interessant sind. Ob ich jemand als Sexobjekt betrachte obliegt mir und ich kann feststellen ob dies von der anderen Person gewünscht ist ohne dass ich angeschrien oder angezeigt werde.

Ohne eine gewissen grad an Objektfizierung und Sexismus, gemeint dem was der Feminismus darunter versteht, ist das erreichen von sexuellen Kontakt in meinen Augen in der Regel schwer möglich, wenn man eine Beziehung oder Anbahnung dieser (kann man natürlich auch nur vorgeben) ausschliesst.

Menschen die an einer Beziehung oder gar Ehe mit Haus und Kind interessiert sind begegnen einem meist mit Toleranz, zumindest in jüngeren Jahren und ich selbst habe keinerlei Interesse daran andere von meinem aktuellen Lebensstil zu überzeugen.
Die Unterschiedlichkeit verschiedener Lebensabschnitte wird hier häufig ignoriert, bzw. wird trotz "fortschrittlichem feministischem Denken" ein stockkonservertives Lebensmodell als das einzig wahre gesehen - sprich Partner suchen Haus bauen, Kind zeugen, bis ans Lebensende treusein und abkratzen - bzw. ein Leben das darauf zu jeder Zeit abzielt. Unabhängig davon ob man dies wünscht, funktioniert das leider auf häufig nicht wie es sich Menschen erhoffen.
Empfinde ich zumindest als Grotesk, wenn ständig von Heteronormitivität und dem Patrichariat geschrieben wird.

Dass grade für Männer dieses einige Risiken beinhaltet (für Frauen -natürlich- auch), wird im Übrigen auch zu schnell als Kleinigkeit abgetan.

Das stört mich letztlich auch an aktuellen feministischen Artikeln die ich las:
Frauen soll ermöglicht werden verschiedenste Lebensmodellen leben zu können, häufig mit sich daraus ergebenden Einschränkungen für Männer.
Andererseits sollten Männer für das gewählte Lebensmodell stets verfügbar sein und diese sollen ja darauf achten Frauen mit ihren Ambitionen in keinsterweise einzuschränken.

Während es als Errungenschaft gefeiert wird wenn Frauen sich von ihrem Mann scheiden lassen können, schlicht weil die Ehe sie nicht erfüllt/langweilt, man allerdings Männern die Hölle heiss macht, wenn sie aus selbigen Gründen tut.

Der Punkt ist: Es herrscht keine Balance/Fairness in der Bewertungen von Menschen oder dem was sie tun.

Letztlich zeigt sich immer wieder, dass Menschen schlicht ihre Interesseen verfolgen und es gerne in Kauf nehmen, wenn sie weitere Vorteile dazugewinnen, Einschränkungen natürlich ganz und garnicht.

Und wie schon jemand erwähnte, dass unsere Wünsche die von einem oder mehreren Mitgliedern des anderen Geschlechts abhängen häufig nicht erfüllt werden oder zumindest nicht so oder solange wie erwartet ist ein zu verschmerzendes Problem, im Vergleich zu den Problemen die Menschen in anderen Teilen der Welt haben.

Mir als Laien erscheinen die Diskussionen auf jeden Fall meist weit von der gelebten Realität und der geringen Beeinflussbarkeit dieser und der Feminismus zeigt sich in meinem Leben auch hauptsächlich, durch Artikel in Zeitungen und Magazinen als auf der Straße.
Beide Extreme, also sowohl pro Feminismus als auch vollständig contra Feminismus oder gar Frauen, läuft mir nur in Foren und Kommentarbereichen über den Weg.

Im Umfeld gibt es hier und da einen Mann oder eine Frau die unglücklich sind und teils Mitglieder des anderen Geschlechts dafür verantwortlich machen, das sind allerdings eher Ausnahmen.
Und egal wie diese Schablone aussieht, viele werden sich nicht in eine pressen lassen, sosehr sich manche Menschen auch wünschen, dass die anderen den richtigen - nämlich den ihrigen Weg gehen.
Ich wünsche keiner Frau in Umständen leben zu müssen, wie sie weiter östlich von Europa bestehen, allerdings bin ich auch froh, nicht einem feministischen Utopia leben zu müssen, in dem Frauen feminisitscher Prägung für beide Geschlechter bestimmen, wie sie zu leben haben.

Edit: Ich habe wahrscheinlich nicht viel substanzielles beizutragen und ich hatte beschöossen mich b ei dme Thema einfach bedeckt zu halten, solange niemand drunter leidet und zu versuchen mein Leben meinen Vorstellungne entsprechend zu leben, aber mich verwirrt und gelegentlich ängstigt mich es etwas, was ich in Artikeln lese oder in solchen Diskussionen wie hier.
Zuletzt geändert von wired am 26.08.2014 17:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Steppenwaelder
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Steppenwaelder »

ColdFever hat geschrieben:
SethSteiner hat geschrieben:Mach doch gleich ein Buch drauß, damit könntest du Wagenladungen voller Geld einnehmen.^^ Das ganze Buch voll mit den ausgeschnittenen Kommentaren der stolzen Gamerschaft und ihre naischten über das mysteriöse weibliche Geschlecht.
Was in diesem Thread gezeigt wird, entspricht in der Tat genau den Klischees über unreife Gamer, die am besten über ihre Playstation Bescheid wissen, aber dann wie panisch reagieren, sobald eine intelligente Frau was dazu zu sagen hat.

vielleicht könntest du auch einfach mal versuchen dich nicht über jeden kleinen mist dich künstlich aufzuregen. Is grad ziemlich lächerlich, wenn ich den Thread so les.