Kingdoms of Amalur: Reckoning: "Großproduktionen auf dem PC undenkbar"

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Ash2X
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Re: Kingdoms of Amalur: Reckoning: "Großproduktionen auf dem PC

Beitrag von Ash2X »

ElGrmpel hat geschrieben:
Ash2X hat geschrieben:Ich bin mal so frei und behaupte das jeder der denkt das sich Single-Player-Großproduktionen auf dem PC wirklich lohnen unter Realitätsverlust leiden.Ganz wichtige Einschränkung: Single Player!
Portal 2 zum beispiel,welches einen starken Community-Aspekt hat verkauft sich gut,der eine oder andere Hype-Titel verkauft auch ein paar Einheiten,aber unterm Strich ist das nicht viel.
Der Grund ist einfach: Dank Steam kann jetzt mit ein paar Handgriffen jeder Kopierschutz umgangen werden und wenn man jemanden vor die Wahl stellt etwas umsonst im vollem oder fast vollem Umfang zu bekommen oder 50-70€ hinzulegen...
Manch einer wundert sich auch darüber das PC-Versionen von Multi-Titeln später kommen.Auch die Lösung ist ganz einfach: Wenn man einen PC zuhause hat der nicht komplett unfähig ist und dich entscheiden kannst ob du am gleichen Tag etwas für den PC umsonst bekommst und flüssig spielen kannst oder 60€ in die Konsolenfassung investieren darfst...

Es ist ja nicht so als würde auf dem PC garnicht gekauft werden und ich denke die Community kann über jeden einzelnen Käufer dankbar sein, aber ihr seid traurigerweise nicht unbedingt die dominierende Masse.Wer kanns den Raubkopierern groß verübeln,es wird ihnen unglaublich leicht gemacht - und bessere Kopierschutzarten sehen sie ja eh als Grund an es wieder zu kopieren.
Der PC-Markt ist seit Jahren am Ende und er wurde von Usern an die Wand gefahren...das Schlimme daran ist das von euch treuen Käufern garantiert jeder mindestens 5 von solchen Personen kennt.

Wer jetzt meint er hätte ja immerhin bei Steam aber schon eine Menge gekauft: Glaubt ihr BioWare sieht von den 5€ die ihr für Mass Effect 2 bezahlt habt mehr als einen Euro? Sorry,aber viel besser als eine Kopie ist das angesichts der Produktionskosten von mehreren Millionen auch nicht.Der Erfolg eines Spieles wird an den verkauften Einheiten zum Release berechnet.Allerdings kann man Steam-Käufern nicht wirklich etwas vorwerfen denn sie nutzen nur die Gegebenheiten.Angesichts solcher niedrigen Preise dürfte aber klar sein das es sich um letzte versuche handelt doch noch Geld zu verdienen - was die These von dem Herrn bestätigt.
Die Frage ist doch, muss ich mich über die Platform auf der ich gerne Spiele definieren bzw. über die Spiele? Ich seh das für meinen Teil so und ja ich wiederhole mich vermutlich, wenn mir ein Hersteller ein Angebot macht was ich gerne annehme dann kauf ich sein Spiel, wenn nicht würde ich es auch nicht kopieren. Ich bin aber nicht so sehr Lemming, das ich _alles_ akzeptiere was die Hersteller mir vorwerfen.
Dir als Person mache ich da auch absolut keinen Vorwurf und finde super das du dir Spiele kaufst die dir gefallen.Das Problem ist die "breite Masse" die das leider nicht so sieht.Das dem so ist lässt sich auch kaum bestreiten.Der eine kopiert weil er nicht weiß obs läuft,der andere weil die Demo komischerweise nicht wollte (ich kenn da tatsächlich jemanden den es genau deswegen erwischt hat - und das Spiel war auch noch Mist) und ein weiterer weil er es ja eh nicht kaufen würde.Es ist auf dem PC schlichtweg zu leicht.Das Ergebnis sind Vollpreisspiele wie DNF die man über Steam aktivieren muss um sie Offline zu spielen - und das wird wieder als Grund genommen doch lieber die Kopie zu ziehen.

Der PC ist eigentlich eine super Plattform,aber der einzige Weg das Raubkopien-Problem noch in den Griff zu bekommen wäre ein PIN-System á la Online-Banking oder ein Online-Zwang der sich in Kombination mit Hardware nicht austricksen lässt...und damit die komplette Entmündigung das Spielers.Vorher werden sich viele Firmen hüten hochwertige exklusivspiele Spiele zu programmieren.
Wie groß das Problem wirklich ist konnte ja nichteinmal Torrentfreaks wirklich definieren.Erstmal weil es nur eine Seite ist und darüberhinaus werden mittlerweile zu mindestens 50% Direct-Downloads genutzt (rapidshare etc.).Torrents sind seit 2 Jahren so gut wie tot.

Ich finde auch interessant das immer wieder in Foren Konsolen zum Vergleich hergezogen werden und Sätze wie "Sie bringen aber doch noch Spiele raus".Das Stimmt schon und es ist ja nicht so als würde es sich überhaupt nicht lohnen.Ein bisschen Geld lässt sich damit ja verdienen.Ausser in absoluten Ausnahmefällen verkaufen sich die Konsolenfassungen aber nicht nur ein oder zweimal so gut.Das hat nichts mit der Qualität der Plattform oder Böswilligkeit der Hersteller zu tun,das sie PCs nicht mögen und selbst nicht damit spielen oder die Plattform für ungeeignet halten,sondern einfach nur mit Geld welches verdient werden muss um weiter bestehen zu können.
Zuletzt geändert von Ash2X am 07.02.2012 11:02, insgesamt 1-mal geändert.
Noster
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Beitrag von Noster »

Da frag ich mich doch, wieviel Skyrim auf dem PC eingenommen hat. Gute (!) große Spiele zahlen sich aus, und die kauf ich auch gern direkt bei Release zum Vollpreis. Beim 500sten Klon oder bis zur Unspielbarkeit bugverseuchten vorzeitigem Release ists klar, daß die Spieler lieber keine 50 Euro rauswerfen ums zu kaufen.
Dazu kommt dann noch das "tolle" DRM, das es den ehrlichen Kunden schwerer bis unmöglich macht zu spielen wann sie wollen - im Gegensatz zu den gecrackten Versionen (hi @Uplay)
Randall Flagg
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Re: Kingdoms of Amalur: Reckoning: "Großproduktionen auf dem PC

Beitrag von Randall Flagg »

_Semper_ hat geschrieben:
Randall Flagg hat geschrieben:Für den PC kommen mehr exklusive Titel raus als für XBox360 und PS3 ...
da sagt deine liste aber komplett das gegenteil. ich seh' da mehr kreuze beim pc...
Du hast die Liste falsch gelesen. Links sind alle Multiplattform-Titel, also Titel, die sowohl auf PC, XBox und PS3 erscheinen. Die meisten Spiele erscheinen halt immer zeitgleich für PS3 und XBox, auf den PC wird meist verzichtet. Rechts sind aber wieder ganz andere Spiele, halt die exklusiven Titel, wie War of the Roses, ein neuer Mario-Teil usw. Und die Liste für den PC ist deutlich länger als die von PS3 und XBox 360 zusammen (auch wenn die Liste nicht aktuell ist, siehe Diablo 3).
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SakuyaKira89
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Re: Kingdoms of Amalur: Reckoning: "Großproduktionen auf dem PC

Beitrag von SakuyaKira89 »

Der Mann übertreibt mal wieder ein bisschen. Trotzdem zeigt das immer mehr die Entwicklung, vor der mir ein bisschen graust. Der PC Markt wieder immer kleiner und kleiner, weil keiner sich mehr solch teure Rechner kaufen will, jedesmal, wenn ein neues Spiel rauskommt und weil es viel zu einfach ist, zumindest Singleplayergames, einfach runterzuladen und in Ruhe durchzuzocken. Klar kann man jetzt sagen, dass sich The Witcher 2 gut verkauft hat, aber gehen wir jetzt nur einmal davon aus, dass die Hälfte der Raubkopierer, sich das SPiel gekauft hätten, würden die Zahlen wahrscheinlich ganz andes aussehen. Im Moment macht sich der PC Markt selbst kaputt. Aber mal ehrlich, wer glaubt daran, dass die ganzen Raubkopierer mal klug werden? Niemand! Es ist einfach viel zu leicht und wer gibt dann schon 60 Euro aus. Ich kann es irgendwie verstehen!
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Infi88
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Re: Kingdoms of Amalur: Reckoning: "Großproduktionen auf dem PC

Beitrag von Infi88 »

Minando hat geschrieben:@glacios
Hiermit verleihen wir König G. den Orden Für Den Dümmlichsten Trollversuch des Threads. Glückwunsch.
(Übersetzung: Achievement unlocked: Lamest ! Troll ! Ever ! Congrats !)
:Vaterschlumpf:
Und du weißt nicht was trollen ist und bist einfach nur unwitzig. :Hüpf: .

Ich teile seine Meinung. Das selbstgefällige Gelaber der Internet Unschuldigen ist schon alarmierend.

Das leechen ist schon ein großes Problem des PCs, natürlich nicht allein, da spielen andere Faktoren sicherlich auch noch ne Rolle, und das Interview(Statement) teile ich auch nicht.

Allerdings dann zu meinen, wie manche hier, Valve und Blizzard ins Feld zu führen ist mal ne Lachnummer. Die beiden Schmieden haben direkt en todsicheres System entwickelt. Und zwar Mehrwert durch Online-Play(ID Check,ABO etc.), dadurch hat man sich ein System und eine Community geschaffen von denen sie bis heute profitieren. Das hat nichts mit den Leechern zu tun, die würden sich diese Spiele nur zu gerne ziehn ;>.

Man siehe nur den Versuch sich auf der Plasi en WoW Netzwerk aufzubaun der natürlich direkt unterbunden wurde.

Dann taucht Crysis2 noch ganz oben auf, wo eh nur Nvidia den DX11 Patch etc. ermöglicht hat auf dem PC. Aber Hauptsache vorher rum heulen es kommt nix, und dann schön ableechen :x .

Ich denke das in naher Zukunft nur noch Knaller auf dem PC kommen werden die auch irgendwie ans Internet angebunden sind, so lange das nicht zu weit geht (siehe Ubisoft) find ich das sogar ok weil ich eh nur Online Spiele.
Refizul
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Re: Kingdoms of Amalur: Reckoning: "Großproduktionen auf dem PC

Beitrag von Refizul »

Da es beim letzten mal wohl einfach überlesen wurde schmeiß ich mal die Bilder direkt hinein.
Hier die Aufteilung des Spielemarkts in den USA:
Bild
zum Vergleich GER:
Bild

zur Info: unter Konsolen fallen wirklich ALLE vorhandenen. Auch die alten (XBox,PS1/2) als auch Handhelds.
Quelle:http://www.newzoo.com/ENG/1589-Infograph_US.html
Randall Flagg
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Re: Kingdoms of Amalur: Reckoning: "Großproduktionen auf dem PC

Beitrag von Randall Flagg »

Danke für die Bilder! Interessant, dass die Konsolenverkäufe in den USA so heftig gesunken sind im Jahr 2009.

EDIT: Holy shit, in Russland zahlen mehr Leute für ihre Spiele als in den USA. Ich muss gerade sehr stark lachen.
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Xris
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Re: Kingdoms of Amalur: Reckoning: "Großproduktionen auf dem PC

Beitrag von Xris »

Ich hatte bei den Amis aber mit deutlich weniger PClern gerechnet.
Randall Flagg
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Re: Kingdoms of Amalur: Reckoning: "Großproduktionen auf dem PC

Beitrag von Randall Flagg »

Auf der Seite findet man auch ein nettes Kreisdiagramm:

19 % Console (Alle)
9 % Retail PC
9 % Download PC


Soviel dann zum Thema PC-Gaming is dead!!!1!
GrinderFX
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Re: Kingdoms of Amalur: Reckoning: "Großproduktionen auf dem PC

Beitrag von GrinderFX »

@Randall Flagg
Du solltest die Grafiken auch lesen bzw. verstehen.
das Kreisdiagramm sagt nur aus, wieviel Zeit die User mit Spielen verbringen, ändert nichts dran, dass die Verkaufszahlen dürftig sind!

Und wenn du dann noch die restlichen Länder betrachtest, sieht es noch dürftiger für den PC aus.
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crewmate
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Re: Kingdoms of Amalur: Reckoning: "Großproduktionen auf dem PC

Beitrag von crewmate »

Basinator hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
Game&Watch hat geschrieben:Kann ich schon verstehen dass sich in der heutigen Spielelandschaft keine Großproduktionen für PC mehr lohnen...
Die Produktion von AAA-Spielen ist ja auch tatsächlich immer teurer geworden. Man vergleiche mal alleine nur den Aufwand eine Fläche von 640 x 480 Bildpunkten und einer Farbtiefe von max. 256 Farben zu füllen mit dem Aufwand, den man heute für 1080dpi, True-Color und haufenweise Shader betreiben muss. Wo früher ein, zwei Leute 2D-Bilder und Level entworfen haben, sitzen heute ganze Turnhallen outgesourcter Asiaten am Befüllen und Erstellen komplexer 3D-Welten. Und dann noch Lizenzkosten für Middleware, für Physik-Systeme, für Sound-Bibliotheken, für die Konsolen-Hersteller ... usw. usf.
Ich kann dir keine eindeutige Antwort geben, aber mMn hat sich auch das Publikum stark vergrößert, heute hat doch jeder 2. Jugendliche eine Xbox360 oder PS3. Früher hatten natürlich auch viele Leute Konsolen, aber IMHO haben sich vor allem Teenager (ich war da eher in einem anderen Freundeskreis als die anderen) früher weniger um eine PSX oder N64 gekümmert als heute um eine aktuelle Gen-Konsole.

Das Zweite, ich denke, dass mittlerweile auch der technische Fortschritt nicht zu unterschätzen ist und noch größerer Einfluss hat mMn immer bessere Entwicklerwerkzeuge, da gibt es sicherlich auch eine Menge Hersteller und Vertreiber. Auch Cross-Plattform scheint einfacher geworden zu sein, wieviele PSX-Games gab es damals auch für N64 oder SNES? Vor allem mit etwa selbem Release Date?

Heute: Es scheint fast so, als würden die Games für die verschiedenen Konsolen nahezu gleichzeitig erscheinen. Dies legt bei mir die Vermutung nahe, dass nur "geringe" (relativ gesehen) Anpassungen nötig sind und die Spiele von Anfang an darauf ausgelegt sind, auf mehreren Konsolen zu laufen.
Der PC-Markt ist schlichtweg nicht groß genug, um so teure Produktionen rentabel zu machen. Und selbst im Konsolenbereich findet man immer weniger AAA-Produktionen, die es exklusiv nur für eine einzige Plattform gibt. Mit Kopien hat das alles gar nix zu tun.
Ich denke dennoch, dass die Produktionskosten gestiegen sind, es sitzen heute riesige Teams an Spielen, früher hat ein kleines Team gereicht, um ein gutes Spiel auf die Reihe zu bringen (man denke hier bspw. an Gothic/Gothic 2, vllt. auch Morrowind).

Natürlich nciht nur reine Produktionskosten. Heute kommt doch ein unglaubliches Marketing dazu. Ich las irgendwo, dass Act Blizz mehr an WErbung ausgegeben hat als für die Produktion des Werkes. Es gibt viel mehr Werbung und Hype um ein Spiel, es wird den Käufern IMHO viel stärker suggeriert, dass sie ein bestimmtes Spiel "haben müssen" als früher.

Gaming ist aus seiner "Niche" (relativ gesehen) herausgetreten, sprich ein breiteres Publikum an und hat einen anderen Stellenwert im Leben als noch vor 10 Jahren - eigene Meinung.
Allerdings ... man kann pro verkauftem Spiel auf dem PC wesentlich mehr Geld verdienen als bei Konsolen. Es fallen weg die Lizenzkosten an Nintendo, Sony und MS. Es fallen durch den digitalen Vertrieb weg all die Anteile, welche die Händler nehmen. Genau Zahlen habe ich leider nicht, kenne nur ganz grobe Schätzungen, aber man muss im Konsolenbereich min. die doppelte bis dreifache Menge an Spielen verkaufen wie auf dem PC, um die gleiche Menge Geld zu verdienen. Von daher kann man Verkaufszahlen, die lediglich die Menge der verkauften Spiele betrifft, auch schlecht für irgendwelche PLattformvergleiche verwenden.
AFAIK betragen die Lizenzkosten für Konsolen zwischen 9 und 15 € pro PRODUZIERTEM (!) Exemplar, nicht einmal verkauftem. Dazu kommen noch andere Lizenzkosten, z. B. für Entwicklertools. Soweit ich weiß, gibt es sogar zwei Mal Kosten für an die Konsolenentwickler; einmal bei der Entwicklung und einmal beim Verkauf/der Herstellung.

Bei dem PC gibt es aber natürlich auch Lizenzkosten, man denke an Steam, Entwicklung mit DirectX und andere Lizenzen.

//Addendum: Ich habe auch das Gefühl, dass es weniger "mittelprächtige" Games für den PC gibt wie früher. Viele Titel, die bekannt sind bzw. über die man viel redet, sind entweder Indie-Games oder AAA-Blockbuster-Titel.

Wer kauft den schon ein mittelprächtiges Ego-Shooter-Spiel, wenn es das Blockbustergame (bspw. BF, COD) gibt? Insbesondere bei der gewaltigen Werbemühle, da können kleine(re) Entwickler nicht mithalten.
Nur weil die höhere Produktion s kosten haben, heist das nicht das ich mehr Geld habe. Siren suite doch die Preise erhöhen. Dann bleibt mehr Geld für Skihalle fahren, Filme, Musik und Indi Games.

Ich bin für die gestiegenen Kosten nicht verantwortlich.

Und du meinst eher mittelständische Studios. Firmen wie Double Fine oder Frictional Games. Hiet geht tatsächlich eine schere aus einander. Der Mittelstand bricht weg. Entweder teure AAA Blockbuster oder 90 cent iphone Spiel (mal als krasse Gegensätze genommen). Viele flüchten in online Vertrieb. Da bericht eine ganze kreative Sparte weg. Wir werden sie noch vermissen.
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crewmate
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Re: Kingdoms of Amalur: Reckoning: "Großproduktionen auf dem PC

Beitrag von crewmate »

Basinator hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
Game&Watch hat geschrieben:Kann ich schon verstehen dass sich in der heutigen Spielelandschaft keine Großproduktionen für PC mehr lohnen...
Die Produktion von AAA-Spielen ist ja auch tatsächlich immer teurer geworden. Man vergleiche mal alleine nur den Aufwand eine Fläche von 640 x 480 Bildpunkten und einer Farbtiefe von max. 256 Farben zu füllen mit dem Aufwand, den man heute für 1080dpi, True-Color und haufenweise Shader betreiben muss. Wo früher ein, zwei Leute 2D-Bilder und Level entworfen haben, sitzen heute ganze Turnhallen outgesourcter Asiaten am Befüllen und Erstellen komplexer 3D-Welten. Und dann noch Lizenzkosten für Middleware, für Physik-Systeme, für Sound-Bibliotheken, für die Konsolen-Hersteller ... usw. usf.
Ich kann dir keine eindeutige Antwort geben, aber mMn hat sich auch das Publikum stark vergrößert, heute hat doch jeder 2. Jugendliche eine Xbox360 oder PS3. Früher hatten natürlich auch viele Leute Konsolen, aber IMHO haben sich vor allem Teenager (ich war da eher in einem anderen Freundeskreis als die anderen) früher weniger um eine PSX oder N64 gekümmert als heute um eine aktuelle Gen-Konsole.

Das Zweite, ich denke, dass mittlerweile auch der technische Fortschritt nicht zu unterschätzen ist und noch größerer Einfluss hat mMn immer bessere Entwicklerwerkzeuge, da gibt es sicherlich auch eine Menge Hersteller und Vertreiber. Auch Cross-Plattform scheint einfacher geworden zu sein, wieviele PSX-Games gab es damals auch für N64 oder SNES? Vor allem mit etwa selbem Release Date?

Heute: Es scheint fast so, als würden die Games für die verschiedenen Konsolen nahezu gleichzeitig erscheinen. Dies legt bei mir die Vermutung nahe, dass nur "geringe" (relativ gesehen) Anpassungen nötig sind und die Spiele von Anfang an darauf ausgelegt sind, auf mehreren Konsolen zu laufen.
Der PC-Markt ist schlichtweg nicht groß genug, um so teure Produktionen rentabel zu machen. Und selbst im Konsolenbereich findet man immer weniger AAA-Produktionen, die es exklusiv nur für eine einzige Plattform gibt. Mit Kopien hat das alles gar nix zu tun.
Ich denke dennoch, dass die Produktionskosten gestiegen sind, es sitzen heute riesige Teams an Spielen, früher hat ein kleines Team gereicht, um ein gutes Spiel auf die Reihe zu bringen (man denke hier bspw. an Gothic/Gothic 2, vllt. auch Morrowind).

Natürlich nciht nur reine Produktionskosten. Heute kommt doch ein unglaubliches Marketing dazu. Ich las irgendwo, dass Act Blizz mehr an WErbung ausgegeben hat als für die Produktion des Werkes. Es gibt viel mehr Werbung und Hype um ein Spiel, es wird den Käufern IMHO viel stärker suggeriert, dass sie ein bestimmtes Spiel "haben müssen" als früher.

Gaming ist aus seiner "Niche" (relativ gesehen) herausgetreten, sprich ein breiteres Publikum an und hat einen anderen Stellenwert im Leben als noch vor 10 Jahren - eigene Meinung.
Allerdings ... man kann pro verkauftem Spiel auf dem PC wesentlich mehr Geld verdienen als bei Konsolen. Es fallen weg die Lizenzkosten an Nintendo, Sony und MS. Es fallen durch den digitalen Vertrieb weg all die Anteile, welche die Händler nehmen. Genau Zahlen habe ich leider nicht, kenne nur ganz grobe Schätzungen, aber man muss im Konsolenbereich min. die doppelte bis dreifache Menge an Spielen verkaufen wie auf dem PC, um die gleiche Menge Geld zu verdienen. Von daher kann man Verkaufszahlen, die lediglich die Menge der verkauften Spiele betrifft, auch schlecht für irgendwelche PLattformvergleiche verwenden.
AFAIK betragen die Lizenzkosten für Konsolen zwischen 9 und 15 € pro PRODUZIERTEM (!) Exemplar, nicht einmal verkauftem. Dazu kommen noch andere Lizenzkosten, z. B. für Entwicklertools. Soweit ich weiß, gibt es sogar zwei Mal Kosten für an die Konsolenentwickler; einmal bei der Entwicklung und einmal beim Verkauf/der Herstellung.

Bei dem PC gibt es aber natürlich auch Lizenzkosten, man denke an Steam, Entwicklung mit DirectX und andere Lizenzen.

//Addendum: Ich habe auch das Gefühl, dass es weniger "mittelprächtige" Games für den PC gibt wie früher. Viele Titel, die bekannt sind bzw. über die man viel redet, sind entweder Indie-Games oder AAA-Blockbuster-Titel.

Wer kauft den schon ein mittelprächtiges Ego-Shooter-Spiel, wenn es das Blockbustergame (bspw. BF, COD) gibt? Insbesondere bei der gewaltigen Werbemühle, da können kleine(re) Entwickler nicht mithalten.
Nur weil die höhere Produktion s kosten haben, heist das nicht das ich mehr Geld habe. Siren suite doch die Preise erhöhen. Dann bleibt mehr Geld für Skihalle fahren, Filme, Musik und Indi Games.

Ich bin für die gestiegenen Kosten nicht verantwortlich.

Und du meinst eher mittelständische Studios. Firmen wie Double Fine oder Frictional Games. Hiet geht tatsächlich eine schere aus einander. Der Mittelstand bricht weg. Entweder teure AAA Blockbuster oder 90 cent iphone Spiel (mal als krasse Gegensätze genommen). Viele flüchten in online Vertrieb. Da bericht eine ganze kreative Sparte weg. Wir werden sie noch vermissen.
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Re: Kingdoms of Amalur: Reckoning: "Großproduktionen auf dem PC

Beitrag von Kajetan »

Ash2X hat geschrieben:Der PC ist eigentlich eine super Plattform,aber der einzige Weg das Raubkopien-Problem noch in den Griff zu bekommen ...
Warum ist das ein Problem? Kopien gab es auf dem PC schon immer. Genauergesagt, als Bill Gates als junger Student meinte, dass er seine Software verkaufen möchte, hat man ihn dumm angeschaut, weil Software auf dem PC damals grundsätzlich Freeware war und keine daran dachte dafür Geld zu verlangen. Der Aufstieg des PCs zu DER Gaming-Plattform Anfang der 90er wurde selbstverständlich von tonnenweisen Kopien begleitet.

Niemand, der in Kopien ein Problem sieht, kann beweisen, dass es ein Problem ist, hat keine Zahlen vorzuweisen und fängt bei Nachfragen nur noch an moralisch zu argumentieren. WO ist das Problem mit Kopien? Seit knapp 30 Jahren höre ich dieses Gejammere und Geschrei über phöse Kopien, aber niemand konnte in all der Zeit einen Beweis dafür anbringen, dass dem tatsächlich so ist. Selbst der US-Rechnungshof musste feststellen, dass es derzeit keinen Beweis für die Schadenssummen gibt, welche Rechteverwerter immer gerne ins Spiel bringen.

Niemand weiß genau, welchen Einfluss Kopien auf den Umsatz haben. Indizien und Studien deuten mittlerweile an, dass es wahrscheinlich keinen spürbaren Einfluss hat, dass nicht die Verfügbarkeit von Kopien einen Einfluß auf den Umsatz hat, sondern eher die Art und Weise, wie Leute Inhalte beziehen können. Je schneller und einfacher und bequemer, umso höher der Umsatz, auch wenn es nur einen Mausklick nebenan die kostenlose Kopie gibt. Sprich, bevor man hier Gesetze verabschiedet und Strafmaßnahmen einführt, wäre es vielleicht ganz hilfreich sich VORHER im Klaren zu sein, ob das alles überhaupt notwendig ist. Wenn zweifelsfrei bewiesen werden kann, dass Kopien schädlich, die Industrien hier tatsächlich jedes Jahr zig Millionen Verluste erleiden, ok, dann eben her mit entsprechenden Gesetzen. Aber nicht vorher!

Und ich nerve nur deswegen die ganze Zeit hier herum, weil hier, wie zB. von Dir, unbewiesene Behauptungen als Hard Fact betrachtet werden und niemand nachfragt, ob das alles denn überhaupt so ist. Ist es ein Problem? Wenn ja, besteht Grund zum Handeln. Wenn nein, was soll der ganze Terz? Warum mit aller Gewalt in einer Handlung ein Problem sehen wollen, wenn man überhaupt nicht weiß, ob es tatsächlich ein Problem ist?
johndoe818235
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Beitrag von johndoe818235 »

Letztlich endscheidet nur die Qualität eines Spieles ob es dauerhaft überlebt und sich rentiert oder nicht, nicht die Piraterie im Internet...Spinnende Affen...
Fiddlejam
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Re: Kingdoms of Amalur: Reckoning: "Großproduktionen auf dem PC

Beitrag von Fiddlejam »

Beweise, dass keiner der Leecher sich das Spiel gekauft hätte, wenn die Möglichkeit nicht da gewesen wäre, es gratis zu bekommen.
Selbst ein einziger verlorener Kunde ist ein Kunde zu viel.

Im übrigen lässt sich ein Gesetz durchaus am moralischen Konflikt festmachen - üble Nachrede erzeugt auch keinen wirtschaftlichen oder physischen Schaden.