Dragon Age 2 - Demo veröffentlicht
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Jetzt hast du's mir aber gegebenelCypress hat geschrieben:Erster Eintrag wenn du bei google "da2 demo" eingibst, den haben Sie echt gut versteckt. Ist auch die Seite wo man die Demo offiziell für PC herunterlädt, da muss man auch erstmal drauf kommen da zu schauen! :roll:

Ich hab das mit Handy über ne krüppelige Edge Verbindung geschrieben. Da nehm ich mir nicht die Zeit, nochmal auf allen möglichen Seiten nachzusehen. Bis die geladen sind ist ja das Spiel raus. Ich hab einfach in der Erinnerung nach nem Counter gesucht, konnte mich nicht erinnern auf der biowareseite einen gesehen zu haben und hab das dann halt so geschrieben.
All hail mighty elCypress, Rächer der nicht übers Handy angesehenen Webseiten

Magier. Weil das die einzige Klasse ist, die ich in DA1 nicht spielen konnte, weil ich die scheußlichen Animationen nicht ertragen habe.Isterio hat geschrieben:Welche Klasse wählt Ihr zuerst und warum? (sofern Ihr das Spiel kauft)
Ausserdem will ich Isabela in der Party haben. Und zwei Diebe brauch ich nicht

- DasGraueAuge
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- Wurmjunge
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Und genau das ist eben nicht der Fall, ich mochte MassEffect1 einigermaßen, Teil 2 sogar noch etwas mehr, die Entwicklung in Richtung Third-Person-Shooter fand ich durchweg gelungen, obwohl das nun wirklich ein aus meiner Sicht eher stark überstrapaziertes Genre darstellt.dr_elbows hat geschrieben:
Was ich aber nicht in Ordnung finde, ist wenn einem Spiel wie z.B. Mass Effect die Bezeichnung "RPG" verwehrt wird, nur um Misfallen gegenüber diesem speziellen Spiel auszudrücken.
Aber selbst bei großzügiger Auslegung der Genredefinitionen kann ich MassEffect nun mal den Begriff RPG nicht zuordnen, falls doch, müßte ich darauf bestehen GearsOfWar ebenfalls als Rollenspiel zu bezeichnen, da kann man auch oft wählen ob man nun links oder doch lieber rechts lang gehen möchte, was rein gameplay-technisch oft spürbarere Auswirkung hat als eine der Entscheidungen in den Bioware-Spielen.
In gewisser Weise muß ich dir aber Recht geben, wenn man sich überhaupt nicht auf mehr oder weniger allgemeingültige Genredefinitionen einigen kann, bleibt nichts anderes übrig als auf solche Bezeichnungen einfach zu verzichten.
Selbst DragonAge2 möchte ich eine gewisse Qualität nicht absprechen, ich finde es aber trotzdem angebracht, meinen Unmut darüber zu äußern, daß die "Anbiederung" an Mainstream-Kloppereien a la GodOfWar weiter an meinem persönlichen Geschmack vorbeischießt als eine Musik-CD von den NoAngels.
- ico
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@Wurmjunge
ich kenne kein Gears of War, aber kann man dort
- Partymitglieder erwerben?
- Partymitglieder befehle geben?
- Sidequests lösen?
- die Charaktere aufleveln?
- Skillpunkte verteilen?
- Gespräche negativ/positiv führen
- Entscheidungen treffen die dann zu alternativen Gegebenheiten führen?
- Waffen aufwerten (bei ME 1 mehr als bei ME 2)?
- Character customizen
Selbst ein Borderlands wurde als Shooter-RPG Mix von Hause aus definiert. Also ich denke hier haben zuviele feste Regeln und Normen im Kopf wie ein RPG auszusehen hat.
Heißt nicht dass es gewisse Indizien geben sollte damit man ein Game in eine Kategorie stecken kann, aber am Ende ist es ein Computerspiel und es sollte einem Spaß machen, ungeachtet der Kategoriedefinition.
Ich schere mich überhaupt nicht um Definitionen, entweder es gefällt oder es gefällt nicht. Wenn ein Spiel einem nur deswegen nicht gefällt weil einem die zugeordnete Kategorie nicht passt, sollter er meiner Meinung nach das Hobby wechseln.
ich kenne kein Gears of War, aber kann man dort
- Partymitglieder erwerben?
- Partymitglieder befehle geben?
- Sidequests lösen?
- die Charaktere aufleveln?
- Skillpunkte verteilen?
- Gespräche negativ/positiv führen
- Entscheidungen treffen die dann zu alternativen Gegebenheiten führen?
- Waffen aufwerten (bei ME 1 mehr als bei ME 2)?
- Character customizen
Selbst ein Borderlands wurde als Shooter-RPG Mix von Hause aus definiert. Also ich denke hier haben zuviele feste Regeln und Normen im Kopf wie ein RPG auszusehen hat.
Heißt nicht dass es gewisse Indizien geben sollte damit man ein Game in eine Kategorie stecken kann, aber am Ende ist es ein Computerspiel und es sollte einem Spaß machen, ungeachtet der Kategoriedefinition.
Ich schere mich überhaupt nicht um Definitionen, entweder es gefällt oder es gefällt nicht. Wenn ein Spiel einem nur deswegen nicht gefällt weil einem die zugeordnete Kategorie nicht passt, sollter er meiner Meinung nach das Hobby wechseln.
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dragon age 2 war eines der spiele auf das ich mich am meisten gefreut habe (neben meiner neuen nr 1. skyrim

Noch nie so eine große persönliche Enttäuschung im PC-Spiel bereich erlebt. Reinstellen, draufkloppen... toll. Der Typ springt da rum als wär er ein Gummibärchen. Meine 2 größten Begleiter sind die Brüste meiner Schwester, welche selbst wie ein Maschinengewehr mit ihrem Kampfstäbchen einen Feuerstrahl/schuss/kugel/blitz nach dem anderen rauspulvert. Meine "alte" Mutter steht am Rand des Gefechts und schaut zu....
Flemeth dachte wohl wenn alle so große Brüste haben müsste sie ihre optik auch etwas aufbessern und hat sich als Dämon verkleidet.
Am schluss der demo bekommt man wohl nocht einsicht in die spätere party. Isabell hatte wohl den gleichen Chirugen wie meine kleine schwester und hat gleich ihren Zuhälter dabei ( der kleine pornozwerg mit Goldkettchen)
Tjoa, sieht wohl so aus als wäre diese SpielSerie nach dem töten des Erzdämons und verschwinden meiner lieben Morrigan für mich abgeschlossen.
Nur weils ein nachfolger eines wie ich finde sehr guten spiels ist, muss es nicht gekauft werden. Der neue look, das neue kampfsystem, alles nichts für mich, leider ....
edit: die kamera is ja wohl auch bescheuert, wie die einem am arsch klebt ^^
- Raksoris
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Das Erste was ich loswerden muss, ist wohl die Tatsache das dieses jahr so viele RPGS rauskommen das es für viele Rollenspiel Freunde wohl ein Traumjahr wird.
Und nach der Demo muss ich sagen, dass Dragon Age 2 nicht in meinen persönlichen kreis der Spiele reinkommt von denen ich behaupten kann:
Das MUSS ich mir holen.
Nach der Kostprobe die Bioware uns geliefert hat, werde ich mir das Spiel wohl net kaufen.
Und nach der Demo muss ich sagen, dass Dragon Age 2 nicht in meinen persönlichen kreis der Spiele reinkommt von denen ich behaupten kann:
Das MUSS ich mir holen.
Nach der Kostprobe die Bioware uns geliefert hat, werde ich mir das Spiel wohl net kaufen.
- Ilumi
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Der komplette Prolog wird die Demo aber nicht sein, oder? Zwischen Flemeth und der Reise nach Kirkwall fehlt meiner Meinung nach einiges. Nehm ich mal an.
Sonst:
1) Die Umgebungsgrafiken sind wirklich hässlich und trüb. Ich kann mich an kein Spiel erinnern, bei dem der "Horizont" so langweilig aussah.
2) 100% Schlauchlevel
3) Gore en masse. Selbst wenn man erhöhte Gewalt in den Spieloptionen abstellt, wird der Charakter zwar nicht mit Bluttexturen zutapeziert aber weiterhin explodieren Köpfe, sprühen Beine Blutfontänen während der restliche Körper irgendwo in Einzelteilen herumfliegt usw. Naja, wers braucht.
4) Brüste en masse. Überhaupt: von 18-180 sind alle auf 90/60/90 getrimmt. Kommt mehr lächerlich als glaubwürdig.
5) Die Kämpfe sind kurzweiliger und flüssiger als in DA:O. Trotzdem, wenn ich schon in der Demo genug davon habe, dass in einem Schlauchlevel alle 15 Meter eine neue Welle Hurlocks kommt, wie wirds dann erst in der Vollversion sein? Naja, eigentlich Halbversion, es kommen ja noch massenhaft DLCs.
6) Eine Iso-Perspektive wär nützlich gewesen: Flächenzauber, Pfleilhagel etc kann man nicht immer vernünftig platzieren.
7) Finde die Vertonung gut, weiß nicht, was daran auszusetzen ist.
Ich kaufs mir nicht.
Sonst:
1) Die Umgebungsgrafiken sind wirklich hässlich und trüb. Ich kann mich an kein Spiel erinnern, bei dem der "Horizont" so langweilig aussah.
2) 100% Schlauchlevel
3) Gore en masse. Selbst wenn man erhöhte Gewalt in den Spieloptionen abstellt, wird der Charakter zwar nicht mit Bluttexturen zutapeziert aber weiterhin explodieren Köpfe, sprühen Beine Blutfontänen während der restliche Körper irgendwo in Einzelteilen herumfliegt usw. Naja, wers braucht.
4) Brüste en masse. Überhaupt: von 18-180 sind alle auf 90/60/90 getrimmt. Kommt mehr lächerlich als glaubwürdig.
5) Die Kämpfe sind kurzweiliger und flüssiger als in DA:O. Trotzdem, wenn ich schon in der Demo genug davon habe, dass in einem Schlauchlevel alle 15 Meter eine neue Welle Hurlocks kommt, wie wirds dann erst in der Vollversion sein? Naja, eigentlich Halbversion, es kommen ja noch massenhaft DLCs.
6) Eine Iso-Perspektive wär nützlich gewesen: Flächenzauber, Pfleilhagel etc kann man nicht immer vernünftig platzieren.
7) Finde die Vertonung gut, weiß nicht, was daran auszusetzen ist.

- superboss
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na ja aber das Fable Kampfsystem war doch auch irgendwie draufgeclicke. Man hatte zwar theoretisch die direkte Kontrolle. Aber weil es kein Schild gibt, und x für Verteidigung und Angriff benutzt werden muss, war das doch eher halbgar und auch nicht wirklich spaßig..Natanji hat geschrieben:Ich fand Fable 3 jetzt sogar ganz in Ordnung, weil die Steuerung eben eindeutig auf Action getrimmt war. Hier steuere ich die Figur viel direkter, muss mich entscheiden ob ich meinen Schlag auflade oder nicht, kann selber blocken...superboss hat geschrieben: Und das Kampfsystem klingt ja nach euren Beschreibungen wie blödes Draufgeclicke ala FF13 oder Fable 3.
Sowas ist vielleicht 5 minuten lustig aber dann fängts doch an zu nerven..oder Nicht???????
All das bietet Dragon Age 2 nicht. In diesem Sinne gefällt mit der Vergleich mit Fable auch sehr gut! Letzlich ist das Kampfsystem von Dragon Age 2 da einfach klar schlechter.
Dazu diese sehr simplen Zauber und Shooter Möglichkeiten....
Also ne größer Motivation für wirres Geclicke gibts doch eigentlich nicht!!!
Ne für mich persönlich sieht ein gutes Kampfsystem anders aus.
- Akurai
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Ja und Nein.swordfish! hat geschrieben: Rollenspiele sind natürlich auch vom Zeitgeist geprägt. Dadurch verändert sich aber nicht die Definition für ein Rollenspiel.
Rollenspiel ist der Grundbegriff bzw. Oberbegriff für ein Spielprinzip, das es schon gab, als es noch nicht einmal zB. Autos gab.
Und dieser Oberbegriff des Rollenspiels hat mit der Zeit mehr und mehr Untergruppen hinzubekommen.
Diese wären beispielsweise Pen-&-Paper-Rollenspiel, Live-Rollenspiel oder eben das Computer-Rollenspiel.
Von diesen Unterkategorien hat das Computer-Rollenspiel den größten Wandel mit der Zeit erfahren.
Es sind teilweise Elemente weggenommen worden, aber auch hinzugekommen. Welche Elemente davon nun wie wichtig sind, dem Grundbegriff des Rollenspiels am gerechtesten zu werden, ist eine subjektive Angelegenheit.
Abgesehen davon, dass sich nichts daran ändert, das das jeweilige Spiel dem Oberbegriff "Rollenspiel" unterstellt ist.
Wenn ich wollte, könnte ich diese Bemerkung genauso zurückgeben.swordfish! hat geschrieben: Vielleicht solltest du anfangen meine Beiträge richtig zu lesen und sie nicht aus dem Kontext zu reißen
Nebenher gesagt, hast du dich durchaus auf das Kampfsystem in Bezug auf rpg-definition berufen.
Beispiel:
(aus deinem Kommentar zu BG)
Aber das ist ja jetzt auch nicht so wichtig. Lass uns also die Sache mit den Kampfsystem endlich beseite lassen."Von kaum einem wirst du hören, dass es die großartigen Möglichkeiten zum Roleplay waren oder das taktische Kampfsystem."
Soll ich dir jetzt noch erklären warum er es nicht war, oder können wir diese unnötige Diskussionsebene hinter uns lassen?swordfish! hat geschrieben: So wie dein Kommentar? Soll ich dir jetzt noch erklären, warum dieser Satz dämlich war oder siehst du es selbst ein?
Vielleicht, vielleicht nicht. Jedenfalls verliert es aufgrund seines Stils und Gesamtumfangs dadurch nicht die Einordnung in das Rollenspiel-Genre.swordfish! hat geschrieben: Gut denkbar, dass BG viele Leute begeistert hat, aber sicherlich nicht wegen dem Roleplay.
Es geht nicht ums "hineininterpretieren", sondern darum dass Menschen unterschiedliche Aspekte in einem Rollenspiel als unterschiedlich schwerwiegend für die Definiton eines (echten) Rollenspiels ansehen.swordfish! hat geschrieben: Richtig, aber es kann nicht jeder hingehen und ein Nicht-Rollenspiel zu einem solchen erklären, weil er in sein "Lieblingsspiel" mehr hineininterpretiert, als wirklich vorhanden ist.
Das war eigentlich schon immer so. Wie "dr_elbows" auch schon erwähnt hat.
Es gibt beispielsweise Leute, die der Meinung sind, das die "Sandbox"-Zutat essenziell ist für die Erschaffung eines wahrhaftigen Rollenspiels ist. (Siehe Elder-Scrolls-Reihe).
Und damit haben sie objektiv gesehen nicht weniger Recht mit ihren Kriterien als du.
Aber denen geht es auch lange nicht nur um das open-world Prinzip... denn dann könnten sie diesbezüglich auch genausogut zu anderen Spielen greifen.
Es sind außerdem noch beispielweise folgende Elemente:
- Die Intensivität/Glaubwürdigkeit, Pracht und Vielfalt der Phanatasie-Welt
- Die klassichen P&P-Elemente
- Rassen, Klassen (in diesem Fall auch selbsterstellbare), Charaktergestaltung etc.
- die Entfaltung dieser selbst-erschaffenen Rolle (wozu zahlreiche einzelne Elemente beitragen, die man in diesem Umfang bzw. so zusammengetragen in kaum einem anderen Spiel vorfindet)
... diese Liste könnte man noch deutlicher länger/ausführlicher werden lassen, wenn man Lust hat.
Rollenspiele können eine teilweise ziemlich persönlich-geistige Angelegenheit sein... eng mit persönlichen Auslegungen, Kriterien und der eigenen Phantasie verbunden.
Da finde ich es recht unangebracht, eine zu enge Definition dieses Begriffs als allgemeingültig hinstellen zu wollen.
Doch, ich verstehe welche Komplexität du meinst.Dennoch scheinst du nicht zu verstehen (oder es nicht zu wollen), was die Komplexität eines CRPGs wirklich ausmacht.
Du solltest aufhören mich falsch einzuschätzen.
Ich weiß diese Komplexität zu schätzen, mache sie aber nicht so stark von der Definition eines Computerrollenspiels abhängig wie du.
Denn es gibt für mich und viele andere noch andere Vielfalten die zur Erschaffung eines Rollenspiels bedeutsam sind.
Und ich denke du bist auch in der Lage zu verstehen, welche anderen Faktoren das sein können.
Das muss so nicht der Fall sein. Sie haben oft einfach eine andere Auslegung dieses Begriffs, die du wohl leider nicht akzeptieren kannst.Es mag sein, dass andere Spieler andere Präferenzen für ein CRPG haben, aber die wissen dann offensichtlich nicht, was Roleplay überhaupt bedeutet. Oder es ist ihnen schlicht egal.
Damit wir uns vielleicht besser "verstehen"; schlag einfach mal die älteste Bedeutung des Wortes "Rollenspiel" nach.
Möglicherweise legst du den Begriff danach trotzdem noch so aus, wie du es jetzt tust... aber danach solltest du zumindest erkennen, wie bei verschiedenen Menschen, verschiedene Faktoren zur Verwirklichung dieses Prinzips beitragen können.
Ansonsten, möchte ich nochmal ausdrücklich auf dr_elbows's äußerst gescheiten ersten Beitrag hier hinweisen.
Lies ihn dir nochmal durch und denke ausgiebig, mit einem offenen Geist und der Bereitschaft, die Worte auf dich wirken zu lassen, darüber nach.
Falls es nichts an deiner Einstellung ändern sollte, so werde ich dir deine lassen. (Ich hatte sowieso nie vor, dir diese "wegzunehmen")
Aber lass dann auch bitte Anderen ihre Auslegung eines Rollenspiels und uns damit diese Diskussion zu einem friedlichen Ende führen.
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Das ist durchaus keine subjektive Angelegenheit, denn mehr Action-Elemente, immer linearer werdende Geschichten und damit einhergehende filmische Inszenierungen bereichern ein Rollenspiel keineswegs und es sind auch keine neuen RPG-Elemente, sondern nur welche aus anderen Genres. Dadurch verliert das RPG-Genre unnötig an Komplexität. Mass Effect 2 z. B. wurde nicht ohne Grund auf gamebanshee zum RPG-Hybrid of the year 2010, während Fallout NV zum RPG of the year wurde.Akurai hat geschrieben:Ja und Nein.
Rollenspiel ist der Grundbegriff bzw. Oberbegriff für ein Spielprinzip, das es schon gab, als es noch nicht einmal zB. Autos gab.
Und dieser Oberbegriff des Rollenspiels hat mit der Zeit mehr und mehr Untergruppen hinzubekommen.
Diese wären beispielsweise Pen-&-Paper-Rollenspiel, Live-Rollenspiel oder eben das Computer-Rollenspiel.
Von diesen Unterkategorien hat das Computer-Rollenspiel den größten Wandel mit der Zeit erfahren.
Es sind teilweise Elemente weggenommen worden, aber auch hinzugekommen. Welche Elemente davon nun wie wichtig sind, dem Grundbegriff des Rollenspiels am gerechtesten zu werden, ist eine subjektive Angelegenheit.
Abgesehen davon, dass sich nichts daran ändert, das das jeweilige Spiel dem Oberbegriff "Rollenspiel" unterstellt ist.
Um die Spiele von Bioware beurteilen zu können, sollte ich sie zumindest gespielt haben, oder?Akurai hat geschrieben:Soll ich dir jetzt noch erklären warum er es nicht war, oder können wir diese unnötige Diskussionsebene hinter uns lassen?
Ach, jetzt haben Umfang und Stil was damit zu tun, dass es zum RPG wird? Das ist Humbug und das weißt du sicher.Akurai hat geschrieben:Vielleicht, vielleicht nicht. Jedenfalls verliert es aufgrund seines Stils und Gesamtumfangs dadurch nicht die Einordnung in das Rollenspiel-Genre.
dr_elbows hat eigentlich nur bestätigt, was ich meinte. Wer ein richtiges Rollenspiel sucht, wird heute meist nicht fündig.Akurai hat geschrieben:Es geht nicht ums "hineininterpretieren", sondern darum dass Menschen unterschiedliche Aspekte in einem Rollenspiel als unterschiedlich schwerwiegend für die Definiton eines (echten) Rollenspiels ansehen.
Das war eigentlich schon immer so. Wie "dr_elbows" auch schon erwähnt hat.
Das kann sein, aber es ist keine Roleplay-Zutat. Es macht Roleplay eigentlich sogar unmöglich.Akurai hat geschrieben:Es gibt beispielsweise Leute, die der Meinung sind, das die "Sandbox"-Zutat essenziell ist für die Erschaffung eines wahrhaftigen Rollenspiels ist. (Siehe Elder-Scrolls-Reihe).
Das ein Rollenspiel noch andere Elemente enthalten sollte, muss nicht extra erwähnt werden, oder? Und die Entfaltung meiner Rolle kann ich nun mal nur in einem RPG ausleben, dass mir Möglichkeiten zum Roleplay anbietet. Alles andere findet imaginär, im Kopf des Spielers statt, wie z. B. in den Elder Scrolls Spielen.Akurai hat geschrieben:Aber denen geht es auch lange nicht nur um das open-world Prinzip... denn dann könnten sie diesbezüglich auch genausogut zu anderen Spielen greifen.
Es sind außerdem noch beispielweise folgende Elemente:
- Die Intensivität/Glaubwürdigkeit, Pracht und Vielfalt der Phanatasie-Welt
- Die klassichen P&P-Elemente
- Rassen, Klassen (in diesem Fall auch selbsterstellbare), Charaktergestaltung etc.
- die Entfaltung dieser selbst-erschaffenen Rolle (wozu zahlreiche einzelne Elemente beitragen, die man in diesem Umfang bzw. so zusammengetragen in kaum einem anderen Spiel vorfindet)
Was man sich mit der eigenen Fantasie hinzudichtet, hat aber nichts mit dem tatsächlichen Inhalt eines CRPGs zu tun. Ob ich mir nur vorstelle ein großer Magier zu sein oder ob ich im Spiel tatsächlich Rückmeldung darauf erfahre, sind zwei komplett verschiedene Dinge.Akurai hat geschrieben:Rollenspiele können eine teilweise ziemlich persönlich-geistige Angelegenheit sein... eng mit persönlichen Auslegungen, Kriterien und der eigenen Phantasie verbunden.
Da finde ich es recht unangebracht, eine zu enge Definition dieses Begriffs als allgemeingültig hinstellen zu wollen.
Das eine gute Story, Quests und eine gute Atmosphäre auch zu einem Rollenspiel gehören sollten, ist mir klar. Das kann man aber auch auf andere Genres beziehen. Natürlich ist mir ein CRPG mit guter Story lieber als eines mit schlechter, aber es wird dadurch nicht mehr zum Rollenspiel.Akurai hat geschrieben:Doch, ich verstehe welche Komplexität du meinst.
Du solltest aufhören mich falsch einzuschätzen.
Ich weiß diese Komplexität zu schätzen, mache sie aber nicht so stark von der Definition eines Computerrollenspiels abhängig wie du.
Denn es gibt für mich und viele andere noch andere Vielfalten die zur Erschaffung eines Rollenspiels bedeutsam sind.
Und ich denke du bist auch in der Lage zu verstehen, welche anderen Faktoren das sein können.
Früher war man also der Meinung, dass ein Rollenspiel hauptsächlich Action und eine lineare Geschichte enthalten sollte? Oder war es nicht eher das glaubhafte ausleben können einer Rolle?Akurai hat geschrieben:Das muss so nicht der Fall sein. Sie haben oft einfach eine andere Auslegung dieses Begriffs, die du wohl leider nicht akzeptieren kannst.
Damit wir uns vielleicht besser "verstehen"; schlag einfach mal die älteste Bedeutung des Wortes "Rollenspiel" nach.
Möglicherweise legst du den Begriff danach trotzdem noch so aus, wie du es jetzt tust... aber danach solltest du zumindest erkennen, wie bei verschiedenen Menschen, verschiedene Faktoren zur Verwirklichung dieses Prinzips beitragen können.
Es geht nicht ums wegnehmen oder wer am Ende die Diskussion gewinnt. Es geht mir nur um die Richtigstellung des Rollenspielbegriffs und was er im Kern bedeutet. Aber im Grunde scheint es mir reine Zeitverschwendung zu sein.Akurai hat geschrieben:Falls es nichts an deiner Einstellung ändern sollte, so werde ich dir deine lassen. (Ich hatte sowieso nie vor, dir diese "wegzunehmen")