Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von regionalen Preisunterschieden

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Lumilicious
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von Lumilicious »

Andreas Schulz hat geschrieben:Absolut. Dein Mix aus falschen Behauptungen, mangelnder Rechtschreibung und durchgehender Kleinschreibung tut wirklich in den Augen weh.
Na, wenn einem die Argumente ausgehen prügelt man immer auf die Rechtschreibung der Leute ein.

Du hast übrigens nicht ein Gesetz in diesem Thread genannt, sondern versuchst die Steuer die bei der direkt Einfuhr anfällt auf digitale Güter umzumünzen. So funktioniert es nur leider nicht.

Die Steuern die hier anfallen sind vom Verkäufer zu tragen. Der Käufer zahlt nix, bzw: er würde den Aufpreis zahlen der für das jeweilige Land anfällt woher der Käufer kommt (sprich: genauso wie man hier die 19% direkt an der Kasse zahlt wenn man nen Snickers kauft). Wenn der Verkäufer aber nicht den Satz aufschlägt, dann kann der Käufer nix dafür. Der Fiscus muss dann ebenfalls das Geld vom Verkäufer einfordern (ist relativ schwer wenn er weit weg im Ausland sitzt).

http://rechtsanwalt-schwenke.de/e-comme ... ngen-2015/

Macht der Verkäufer das nicht, dann macht genau dieser sich der Steuerhinterziehung strafbar.
Achtung „Steuersparmodell“: Sie sollten nicht auf die Idee kommen, die Kunden aufzufordern ein Land anzugeben, bei dem keine USt anfällt und Sie damit keine USt abführen müssen. Für diese Steuerhinterziehung müssten Sie selbst einstehen.
Andreas Schulz hat geschrieben:Wird mit der VPN bewusst die IP umgangen, obwohl man die 19% UST zahlen müsste. Und wie nennt man das, wenn man mittels Tricks Steuern nicht zahlt, die man zahlen müsste? Richtig Steuerhinterziehung.
Nein.

Die IP gilt nicht als Adressenangabe. Gibt man beim Kauf die falsche Adresse an (was man bei jedem Shop machen muss, bevor man kauft), dann sehe es etwas anders aus. Der Verkäufer ist hier aber immer noch in der Pflicht. Er muss den Kauf dann unterbinden wenn er keine Steuern an das Land zahlen will, aus dem Ich komme.


Leifman zur selben Zeit gepostet :c
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danke15jahre4p
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von danke15jahre4p »

Lumilicious hat geschrieben:Leifman zur selben Zeit gepostet :c
doppelt gemoppelt hält besser. ;)

greetingz
Andreas Schulz
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von Andreas Schulz »

Nur wird aus 2x mal falsch nicht 1x richtig :lol:
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Kensuke Tanabe
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von Kensuke Tanabe »

Und einmal falsch bleibt einmal falsch, weil eins mal eins macht eins! :D
Andreas Schulz
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von Andreas Schulz »

Lumilicious hat geschrieben:...
Du benutzt wissentlich ein Programm, dass dir ermöglich Steuern zu vermeiden, die du bezahlen müsstest, wenn du das Programm nicht nutzen würdest.

Natürlich bist du in der Haftung und nicht der Verkäufer.
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danke15jahre4p
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von danke15jahre4p »

Andreas Schulz hat geschrieben:
Lumilicious hat geschrieben:...
Du benutzt wissentlich ein Programm, dass dir ermöglich Steuern zu vermeiden, die du bezahlen müsstest, wenn du das Programm nicht nutzen würdest.

Natürlich bist du in der Haftung und nicht der Verkäufer.
das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. die steuergesetzgebung in deutschland ist das eine, vpn nutzung das andere.

die nutzung eines vpn's hebelt doch nicht die deutsche steuergesetzgebung aus und macht dich auf einmal strafbar, was für ein unsinn denkst du dir da bitte aus?

es ist vollkommen wurscht wie du digitale güter aus dem ausland beziehst, solange, wie Lumilicious geschrieben hast, du deine korrekten daten angibst, wie name, adresse, vielleicht noch alter, bist du im legalen internationalen handel unterwegs, ganz egal ob mit vpn oder ohne, dies hat keinerlei einfluss auf die rechtmäßigkeit, ebenso wenig wie die IP mit der du den kauf abschließt, diese hat bei dem erwerb von digitalen waren im ausland keinerlei relevanz.

greetingz
Andreas Schulz
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von Andreas Schulz »

Natürlich macht es einen Unterschied.

Wenn ich mit einem technischen Hilfsmittel Steuern vermeide, die ich ohne dieses technische Hilfsmittel zahlen müsste, dann ist das ja wohl eindeutig illegal.

Was für einen Unsinn denkst du dir hier eigentlich aus?

Fakt ist, ohne VPN müsste er die vollen 19% UST zahlen. Fakt ist auch, ohne VPN kann er mit deutscher IP nicht auf den brasilianischen, indischen oder sonst einen anderen Store (mit anderer UST) zugreifen.

Ergo umgeht er damit wissentlich die Steuergesetze seines Landes.
johndoe1824162
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von johndoe1824162 »

Andreas Schulz hat geschrieben:Nur wird aus 2x mal falsch nicht 1x richtig :lol:
Hast du mal die genaue Gesetzgebung zu digitalen Gütern zur Hand. Wieso soll ich beim Kauf eines Keys deutsche Märchensteuer zahlen? Da ist doch Sache vom jeweiliger Händler bzw. dessen Sitz.
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danke15jahre4p
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von danke15jahre4p »

Andreas Schulz hat geschrieben:Fakt ist, ohne VPN müsste er die vollen 19% UST zahlen. Fakt ist auch, ohne VPN kann er mit deutscher IP nicht auf den brasilianischen, indischen oder sonst einen anderen Store (mit anderer UST) zugreifen.
einfach gefragt, wer richtet die ip abfrage ein? die deutsche (steuer-)gesetzgebung oder der jeweilige shop im ausland?

den deutschen staat und das finanzamt interessiert es nullkomma null ob irgendwelche ausländischen shops die ip ihrer kunden abfragen und dann gegebenfalls einen kauf unterbinden.

den deutschen staat und das finanzamt interessiert es nur wo du mit deinen richtigen daten, sprich name und adresse, einen kauf getätigt hast.

wenn im inland dann 19% umsatzsteuer, wenn im ausland, dann nix, denn dann trägt nach aktueller deutschen gesetzeslage der verkäufer im ausland die steuerschuld und muss diese bei seiner inländische steuerbehörde begleichen, du als käufer aber doch nicht.
Ergo umgeht er damit wissentlich die Steuergesetze seines Landes.
nein, du konstruierst dir hier etwas zusammen was nicht zusammen gehört.

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Andreas Schulz
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von Andreas Schulz »

Also ist das wissentlich Umgehen der Steuerschuld mittels technischer Hilfsmittel keine Steuerhinterziehung?

Haben wir wieder was gelernt. So kann man sich die Welt auch machen, wie man will.

PS: Wie kann ich eigentlich auf den brasilianischen oder indischen Store zugreifen, ohne technischer Hilfsmittel?

Nur weil etwas nicht kontrolliert wird, heißt es nicht, dass es legal ist.
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danke15jahre4p
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von danke15jahre4p »

Andreas Schulz hat geschrieben:Also ist das wissentlich Umgehen der Steuerschuld mittels technischer Hilfsmittel keine Steuerhinterziehung?
nein, weil das keine rolle spielt, du umgehst lediglich die ip abfrage des unternehmers im ausland und das interessiert die deutsche (steuer-)gesetzgebung aber nicht.

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Rosu
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von Rosu »

Leaks hat geschrieben:
Hast du mal die genaue Gesetzgebung zu digitalen Gütern zur Hand. Wieso soll ich beim Kauf eines Keys deutsche Märchensteuer zahlen? Da ist doch Sache vom jeweiliger Händler bzw. dessen Sitz.
Seit 2015 ist das nicht mehr Sache wo der Händler sitzt, es muss die Steuer für digitale Leistungen in dem Land abgeführt werden, in dem der Empfänger lebt. In Deutschland lebender Kunde = in Deutschland Steuern zahlen. Das gilt sowohl für EU Unternehmen, als auch Unternehmen deren Sitz im Ausland z.B. USA oder Hong Kong sitzen, wenn sie in der EU Geschäfte machen wollen.
Klar macht sich der Empfänger nicht unbedingt strafbar, aber durch Umgehung macht er gegebenenfalls (bei Keykäufen bei den kleinen Fischen wie G2A Marktplatz Verkäufern wahrscheinlich garnicht) dem Unternehmen Probleme durch eventuelle Strafzahlungen. Da man aber ja eh gegen Konzerne wettert, ist das eh jedem egal.
Zuletzt geändert von Rosu am 02.01.2017 12:22, insgesamt 1-mal geändert.
Andreas Schulz
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von Andreas Schulz »

leifman hat geschrieben:nein, weil das keine rolle spielt, du umgehst lediglich die ip abfrage des unternehmers im ausland und das interessiert die deutsche (steuer-)gesetzgebung aber nicht.

greetingz
Natürlich interssiert es die nicht, weil sie es nicht wissen. Macht die Sache aber immer noch nicht legal.

Der Ort der Steuerschuld ist der Ort des Konsumenten und das ist eindeutig Deutschland. Ergo würden die vollen 19% anfallen. Und die umgeht man mittels technischer Hilfsmittel.

Das kein Hahn danach kräht und der Fikus morgen bei dir auf der Matte steht, habe ich aber auch nie behauptet. In der Praxis wirst du nie Probleme bekommen.

Legal ist es trotzdem nicht.
Rosu hat geschrieben:Seit 2015 ist das nicht mehr Sache wo der Händler sitzt, es muss die Steuer für digitale Leistungen in dem Land abgeführt werden, in dem der Empfänger lebt. In Deutschland lebender Kunde = in Deutschland Steuern zahlen. Das gilt sowohl für EU Unternehmen, als auch Unternehmen deren Sitz im Ausland z.B. USA oder Hong Kong sitzen, wenn sie in der EU Geschäfte machen wollen.
So schauts aus.
Rosu hat geschrieben:Klar macht sich der Empfänger nicht unbedingt strafbar, aber durch Umgehung macht er gegebenenfalls (bei Keykäufen bei den kleinen Fischen wie G2A Marktplatz Verkäufern wahrscheinlich garnicht) dem Unternehmen Probleme durch eventuelle Strafzahlungen. Da man aber ja eh gegen Konzerne wettert, ist das eh jedem egal.
Wenn du direkt beim dem Store einkaufen könntest, wäre es auch nicht strafbar. Durch die Umgehung mittels VPN wird es aber strafbar, weil du aktiv dafür sorgst die Steuerzahlungen an deinen Fiskus zu umgehen.

Ist aber nur Theorie, in der Praxis wird das FA davon ja nie erfahren. Woher auch.
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danke15jahre4p
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von danke15jahre4p »

Rosu hat geschrieben:
Leaks hat geschrieben: Hast du mal die genaue Gesetzgebung zu digitalen Gütern zur Hand. Wieso soll ich beim Kauf eines Keys deutsche Märchensteuer zahlen? Da ist doch Sache vom jeweiliger Händler bzw. dessen Sitz.
Seit 2015 ist das nicht mehr Sache wo der Händler sitzt, es muss die Steuer für digitale Leistungen in dem Land abgeführt werden, in dem der Empfänger lebt. In Deutschland lebender Kunde = in Deutschland Steuern zahlen. Das gilt sowohl für EU Unternehmen, als auch Unternehmen deren Sitz im Ausland z.B. USA oder Hong Kong sitzen, wenn sie in der EU Geschäfte machen wollen.
jop, betrifft den verkäufer, er muss die steuern dort anmelden, wo sie gemacht werden, dies hat aber nichts mit dem käufer zu tun.
Klar macht sich der Empfänger nicht unbedingt strafbar, ...
nicht nur nicht unbedingt, sondern er macht sich überhaupt nicht strafbar, da gibt es keine grauzonen.
...aber durch Umgehung macht er gegebenenfalls (bei Keykäufen bei den kleinen Fischen wie G2A Marktplatz Verkäufern wahrscheinlich garnicht) dem Unternehmen Probleme durch eventuelle Strafzahlungen. Da man aber ja eh gegen Konzerne wettert, ist das eh jedem egal.
ach, jetzt soll der käufer dafür sorge tragen, dass der verkäufer im ausland seine steuer nach deutschen gesetzen rechtmäßig deklariert und abführt?

desweiteren gilt das auch nur für unternehmen innerhalb der eu, wenn du aus einem drittland beziehst, muss der verkäufer sich an die gesetzgebung in seinem land halten, der europäische käufer macht sich also in keinen belangen strafbar.
Andreas Schulz hat geschrieben:Der Ort der Steuerschuld ist der Ort des Konsumenten und das ist eindeutig Deutschland. Ergo würden die vollen 19% anfallen. Und die umgeht man mittels technischer Hilfsmittel.
das kannst du nochmal 100 mal wiederholen, ändert aber nichts daran, dass es kein rolle spielt.
Legal ist es trotzdem nicht.
auf einmal ist vpn nutzung illegal? seit wann?
Rosu hat geschrieben:Seit 2015 ist das nicht mehr Sache wo der Händler sitzt, es muss die Steuer für digitale Leistungen in dem Land abgeführt werden, in dem der Empfänger lebt. In Deutschland lebender Kunde = in Deutschland Steuern zahlen. Das gilt sowohl für EU Unternehmen, als auch Unternehmen deren Sitz im Ausland z.B. USA oder Hong Kong sitzen, wenn sie in der EU Geschäfte machen wollen.
So schauts aus.
ne, so schauts nicht aus, es zeigt nur, dass du nicht verstanden hast was rosu geschrieben hat. da geht es um unternehmer mit sitz in der eu die in andere länder der eu waren vertreiben, aber nicht um den käufer.

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Andreas Schulz
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von Andreas Schulz »

Autsch. Bist du wirklich so dumm oder tust du so?

Nicht die Nutzung des VPNs ist illegal. Sondern die Nutzung um die Steuerschuld zu umgehen.