FIFA 16: Weitere Details zu den 12 Nationalmannschaften der Frauen + Bilder

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Nuracus
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Re: FIFA 16: Weitere Details zu den 12 Nationalmannschaften

Beitrag von Nuracus »

Kommt Hope Solo aufs Cover?
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FuerstderSchatten
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Re: FIFA 16: Weitere Details zu den 12 Nationalmannschaften

Beitrag von FuerstderSchatten »

-=Ramirez=- hat geschrieben:
apocalyptic.nightmare hat geschrieben:Ich schnall grad echt nicht wie aus so einer Meldung ne Diskussion darüber entstehen kann, wie attraktiv oder unattraktiv Frauenfußball ist, was schlechter ist, was nicht etc.
Es ist doch scheissegal, keiner wird doch gezwungen die Mannschaften zu benutzen.
Über die englischen Viertliga-Mannschaften habt ihr euch auch noch nicht beschwert.
Es geht darum, das anstatt an dem Spiel selbst zu arbeiten wieder völlig belanglose "Neuerungen" eingeführt werden die dann möglichst medienwirksam präsentiert werden.
Das ist so ziemlich normal das News für alles mögliche rausgehauen werden bei Spielen, wenn du willst schauen wir uns gemeinsam mal die anderen News Threads hier an und prüfen ob das alles wirklich eine News wert ist.

Es werden auch immer wieder andere "belanglose" Neuerungen beworben, die oftmals aber fanatisch von den Fans begrüßt werden, schließlich sind die vielen teils unterirdischen Ligen einer der Kaufgründe für Fifa gegenüber PES oder nicht?

Warum das in diesem Falle so eine heftige der PI Jünger hier hervorruft, ist wohl eher bedenklich.
-=Ramirez=- hat geschrieben: Genau das, nicht umsonst hat das Champions League Finale an einem Donnerstag um 18 Uhr vor 17.000 Zuschauern stattgefunden. Die Zielgruppe ist halt von absolut unbedeutender Größe im vergleich zum Männerfußball.
Einige Spiele im 16tel Finale sogar unterhalb der Woche um 13 Uhr bzw sogar eins um 10 Uhr Morgens unserer Zeit. Finde diese Anstoßzeiten spiegeln das generelle Interesse wieder.

Bin mal gespannt wie sich da die Zahlen in 10 bis 15 Jahren entwickelt haben.
Vielleicht sollten wir einfach für ein paar Jahre die Männerliga aussetzen, das erhöht vermutlich das Interesse an den Frauenligen. ^^
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 01.06.2015 03:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Atom-Dad
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Re: FIFA 16: Weitere Details zu den 12 Nationalmannschaften

Beitrag von Atom-Dad »

Super Sache. Schade, dass es nur ausgewählte Nationalmannschaften sind, aber wenn man jährlich releasen will, schafft man wohl nich mehr. Hoffentlich kommt da mit der Zeit noch was dazu. Ja ja, die Videospiel-Frauen. Meuchelmorden sollen sie, Alienhorden dezimieren und an tödlichen Kampfsportturnieren teilnehmen. Aber's reicht nich um nen Ball über'n Rasen zu treten? ^^ Mal ganz davon ab, dass man mit den Slidern in den Optionen sowieso alle möglichen Dinge wie Geschwindigkeit, Antritt und Schusskraft stark verändern kann, mag Fifa zwar ne Fußball-Sim sein (irgendwie), aber es is kein Lauf- und Muskelsimulator. Der eine mag schneller sein als der andere, Realismus is trotzdem was anderes und darum muss ich mir auch keine Gedanken darüber machen, ob der Ball bei den Frauen 2 Meter kürzer fliegt (oder ähnliches) und dadurch dann das Gameplay komplett verändert wird. ^^

https://www.youtube.com/watch?v=5eIklDk9eUc :lol:
billy coen 80
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Re: FIFA 16: Weitere Details zu den 12 Nationalmannschaften

Beitrag von billy coen 80 »

Veldrin hat geschrieben:@billy coen 80
Versetz dich mal in die Lage der Frauen und Mädchen. Fändest du es gut, wenn mal mehr so mal so, achlich bis beleidigend, (die ganze Palette war dabei) Dir der Spaß genommen wird auf dieses Content?
Ich weiß du warst noch von der sachlichen Fraktion. Dennoch, was soll das bringen?
Im Falle von Plattitüden wie dem üblichen „Frauen haben aufm Fußballplatz einfach nix verloren“, kann ich verstehen, wenn man sich davon in der Freude der Sportausübung oder der Begeisterung für ein Spiel beeinträchtigen lassen kann. Diese hab ich hier auch nirgends verteidigt; ganz im Gegenteil.

Wer sich aber die Freude am Fußball oder gar den Spaß an einem Videospielinhalt durch die bloße Erwähnung von Tatsachen ruinieren lässt, der hat schlicht kein wirkliches Interesse an dem, worum es geht, sondern erfreut sich wirklich bloß plump daran, dass da auch endlich mal die Mädels ran dürfen und drückt auf die Tränendrüse, wenn ihm nicht jeder zustimmt, dass die ja auch alle mindestens genauso gut sind wie die Männer. Wer sich mit der Materie befasst, kennt die von mir genannten Fakten doch eh schon und stört sich nicht dran. Warum auch? Das alles heißt ja nicht, dass Frauensport weniger wert ist.

In etlichen Sportarten sind die Unterschiede in den Leistungsfähigkeiten noch wesentlich weniger abstrakt, sondern direkt an harten Werten wie Zeiten, Weiten oder Höhen zu erkennen und dennoch werden diese Sportarten begeistert von vielen Mädchen und Frauen betrieben.

Und ich habe selbst schon geschrieben, dass die ganze Vergleicherei nix bringt. Meine letzten Posts waren viel mehr Reaktionen auf Aussagen, die entweder Unterschiede zwischen Männern und Frauen zu negieren oder sie mit absurden Konstrukten zu erklären suchten, letztlich aber eben doch auf genau besagte Vergleicherei hinausliefen.
FuerstderSchatten hat geschrieben:Zu behaupten monetärer Anreiz beflügelt Menschen nicht oder bietet keinen enormen Reiz sein bestes zu geben, ist so ziemlich das dümmste was ich bisher lesen durfte. Davon ab, dass ich bisher nicht dachte, dass du ein Hardcore Kommunist bist. Denn nichts anderes behauptest du hier, nämlich das ein Verdienst ohne Monetären Vorteil genauso gut motiviert wie einer mit.
:Kratz:
Ehrlich jetzt??? Dir ist schon bekannt, was Kommunismus bedeutet, oder??? :wink:

Deine Beispiele von Becker und Graf widerlegen gar nichts. Mag sein, dass die von Anfang an von ihren Eltern auf Gelddruckmaschine getrimmt worden sind. Ich hab aber noch nie von einem der beiden gehört, dass sie Tennis eigentlich schon seit ihrer Kindheit gehasst haben und es nur wegen des Geldes weiter betrieben und so weit gebracht haben. Vor allem belegt es nicht ansatzweise deine Grundaussage, wegen der du Anfangs das Thema Tennis hier reingebracht hast, die da lautete, dass bei vergleichbaren monetären Anreizen Frauen auch vergleichbare Leistungen bringen können wie Männer. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Steffi Graf in einem Match von Bedeutung eine realistische Chance gegen Boris Becker gehabt hätte, oder?!

Und deine Geringschätzung als Spaß-Theorie meiner Darlegung, dass immer eine erhebliche Affinität, wenn nicht gar Obsession, für einen Sport vorhanden sein muss, um es auch weit darin zu bringen, unterstreicht eigentlich nur, dass du wirklich nicht viel Ahnung von der Materie hast, wie du ja schon selbst eingeräumt hast. Wenn dem so ist, sollte man sich nur eben nicht derart weit aus dem Fenster lehnen mit derlei Stammtischfatalismen wie „die machen datt alles nur wejen die Kohle“, denn nichts anderes ist es, was du hier schreibst.

Das Geld bewirkt erst einmal nur, dass du dich voll und ganz auf den Sport konzentrieren kannst und vor allem auch, wenn du nicht total mit dem Klammerbeutel gepudert bist, Rücklagen für die Zeit danach bilden kannst. Es mag auch in Zeiten, in denen man an seiner Karrierewahl zweifelt, ein Anreiz sein, weiterzumachen, aber es ist gewiss nicht der maßgebliche Anreiz einen Sport überhaupt derart intensiv zu betreiben. Wie gesagt, das funktioniert so einfach nicht. Wer wirklich durchweg so tickt, erreicht nie das Level, welches man braucht, um wirklich dick Kohle damit verdienen zu können.

Und glaubst du wirklich, Spieler sind nach einem Abstieg nur am Boden zerstört, weil sie nun weniger Einkommen befürchten müssen oder ihr Marktwert gesunken sein könnte? Denkst du, Spieler heulen sich nach einem verlorenen WM-Finale die Augen aus, weil ihnen die ausgelobte Prämie entgeht?

Klar, wollen die alle möglichst viel Geld verdienen und pokern entsprechend in ihren Verträgen, aber so zu tun, als sei das der einzige Antrieb um besser zu werden, das ist… sorry, mir fällt kein freundlicherer Begriff ein… nichts anderes als besagter Stammtischfatalismus.

Und dass das Einkommen nicht der Grund ist, warum Frauen objektiv weniger zu leisten im Stande sind als Männer, wird letztlich vielfach belegt durch Sportarten, in denen die Verdienstaussichten von Frauen ähnlich bis identisch sind, wie die der Männer, die Resultate aber immer noch dieselben Diskrepanzen aufzeigen.
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Hokurn
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Re: FIFA 16: Weitere Details zu den 12 Nationalmannschaften

Beitrag von Hokurn »

Nuracus hat geschrieben:Kommt Hope Solo aufs Cover?
Von mir aus kann sie weltweit aufs Cover!
Aber ich glaub dann geht die Diskussion wieder los.
1. Sexismus
2. Standing vom Frauenfußball
3. Ist sie auch eine fragwürdige Persönlichkeit im Fußball (auch wenn ich das eher interessant finde)

In den USA würde ich aber durchaus mit einem Hope Solo Cover rechnen. Ich meine wer kommt denn ansatzweise auf solch ein mediales Standing?
Außerdem ist Tiger Woods als ebenfalls fragwürdige Persönlichkeit auch lange auf dem Cover des Golfspiels gewesen.

Naja ich werde dieses Jahr wieder Fifa spielen. PES ist auf dem Platz höchstens gleichwertig mit anderen Stärken und Schwächen. Finde PES zwar erstmal etwas besser aber auch dort gibt es Sachen, die mich mind. genauso aufregen wie z.B. das Offensivspiel bei Fifa.
Außerdem habe ich PES wg der fehlenden Bundesliga viel zu wenig gespielt...
Klar im schnellen Spiel kann man das mal spielen aber die Karriere ist mind. genauso trocken umgesetzt und man hat dazu mangels Bundesliga keinen richtigen Bezug zu den Vereinen. Dazu hatte ich Online auch nicht wirklich Bock, weil mir die Teamauswahl zu gering war. Bei Fifa hatte ich immer einige Teams aus verschiedenen Ligen ausprobiert bis ich zu "meinem" Team gekommen bin wobei das auch eher immer ne Auswahl war. Durch die Transfers ändert sich das auch meistens jährlich. Mal ärgerlich mal zum eigenen Vorteil. ;)
Ich hoffe Holstein Kiel steigt Morgen auf.
Sonst spiele ich die Karriere mit meinen Schalkern, irgendeinem Top-Team wie Real, Chelsea usw. und meistens auch St. Pauli aus der zweiten BL. Holstein Kiel wäre daneben noch sehr interessant als Schleswig-Holsteiner.

Holstein Kiel Zielsetzung: Deutscher Meister, CL gewinnen und Neymar o.ä. im Kader. :mrgreen: :mrgreen:
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FuerstderSchatten
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Re: FIFA 16: Weitere Details zu den 12 Nationalmannschaften

Beitrag von FuerstderSchatten »

billy coen 80 hat geschrieben:
:Kratz:
Ehrlich jetzt??? Dir ist schon bekannt, was Kommunismus bedeutet, oder??? :wink:

Deine Beispiele von Becker und Graf widerlegen gar nichts. Mag sein, dass die von Anfang an von ihren Eltern auf Gelddruckmaschine getrimmt worden sind. Ich hab aber noch nie von einem der beiden gehört, dass sie Tennis eigentlich schon seit ihrer Kindheit gehasst haben und es nur wegen des Geldes weiter betrieben und so weit gebracht haben. Vor allem belegt es nicht ansatzweise deine Grundaussage, wegen der du Anfangs das Thema Tennis hier reingebracht hast, die da lautete, dass bei vergleichbaren monetären Anreizen Frauen auch vergleichbare Leistungen bringen können wie Männer. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Steffi Graf in einem Match von Bedeutung eine realistische Chance gegen Boris Becker gehabt hätte, oder?!

Und deine Geringschätzung als Spaß-Theorie meiner Darlegung, dass immer eine erhebliche Affinität, wenn nicht gar Obsession, für einen Sport vorhanden sein muss, um es auch weit darin zu bringen, unterstreicht eigentlich nur, dass du wirklich nicht viel Ahnung von der Materie hast, wie du ja schon selbst eingeräumt hast. Wenn dem so ist, sollte man sich nur eben nicht derart weit aus dem Fenster lehnen mit derlei Stammtischfatalismen wie „die machen datt alles nur wejen die Kohle“, denn nichts anderes ist es, was du hier schreibst.

Das Geld bewirkt erst einmal nur, dass du dich voll und ganz auf den Sport konzentrieren kannst und vor allem auch, wenn du nicht total mit dem Klammerbeutel gepudert bist, Rücklagen für die Zeit danach bilden kannst. Es mag auch in Zeiten, in denen man an seiner Karrierewahl zweifelt, ein Anreiz sein, weiterzumachen, aber es ist gewiss nicht der maßgebliche Anreiz einen Sport überhaupt derart intensiv zu betreiben. Wie gesagt, das funktioniert so einfach nicht. Wer wirklich durchweg so tickt, erreicht nie das Level, welches man braucht, um wirklich dick Kohle damit verdienen zu können.

Und glaubst du wirklich, Spieler sind nach einem Abstieg nur am Boden zerstört, weil sie nun weniger Einkommen befürchten müssen oder ihr Marktwert gesunken sein könnte? Denkst du, Spieler heulen sich nach einem verlorenen WM-Finale die Augen aus, weil ihnen die ausgelobte Prämie entgeht?

Klar, wollen die alle möglichst viel Geld verdienen und pokern entsprechend in ihren Verträgen, aber so zu tun, als sei das der einzige Antrieb um besser zu werden, das ist… sorry, mir fällt kein freundlicherer Begriff ein… nichts anderes als besagter Stammtischfatalismus.

Und dass das Einkommen nicht der Grund ist, warum Frauen objektiv weniger zu leisten im Stande sind als Männer, wird letztlich vielfach belegt durch Sportarten, in denen die Verdienstaussichten von Frauen ähnlich bis identisch sind, wie die der Männer, die Resultate aber immer noch dieselben Diskrepanzen aufzeigen.
Also ich bitte dich, ich mag vielleicht vom Fußball nur wenig Ahnung haben, das heißt aber nicht das ich nicht selbst auch ehrgeizig bin in Sport und Spiel.

Und das man glaubt, das Menschen dasselbe leisten auch ohne dafür belohnt zu werden, einfach nur aus Gesellschaftlichen Gewinn ist schon ein Glaube der den Kommunisten nachhängt oder? Keine Ahnung ob das eine These von Marx selbst ist.

Ich habe gar nicht gesagt, dass das der einzige Antrieb monetärer Natur ist, gut in irgendwas zu sein, das beweisen unzählige Mods, die teils besser sind, es macht aber den Unterschied zwischen professionell und Amateur aus. Das ist noch nicht mal immer besser siehe z.B. Mods, aber gerade im Sport macht es einen großen Unterschied.

Und jetzt will ich dich noch was fragen, glaubst du es gäbe weiterhin so gute Spieler weltweit, gäbe es keine Entlohnung für die Fußballspieler?

Ich persönlich glaube wohl kaum, dass Leute die wie Neuer ohne mit der Wimper zu zucken von Verein zu Verein hüpfen, besonders innerlich affektiert sind, wenn ihr neuer Verein absteigt. Die haben doch gar keine Bindung mehr dazu. Da geht es natürlich nur ums Geld, mag bei einer WM natürlich was anderes sein, bezahlt werden wollen sie aber auch, versuch mal die zu bewegen, wenns nix dafür gibt. Ich schätze mal da fällt dann die WM kurzerhand aus, alleine schon weil diese Leute einfach dran gewöhnt sind Millionen zu verdienen.

Und ich habe schon geschrieben, dass Frauen zu guten Leistungen im Stande sind, das zu negieren ist einfach nur peinlich: 10,49 Sekunden für 100 Meter sind schon gar nicht mal schlecht, der beste männliche Deutsche liegt bei 10,05 Sekunden. Sie könnte also fast schon gegen diese Klasse antreten.

Und nein die Diskrepanzen bleiben eben nicht die selben, sondern schließen sich zumindest etwas würde ich vermuten nach, sobald die monetäre Entlohnung auf etwa gleichem Niveau sind. Du bist doch ein schlauer Jung, warum behauptest du einfach das Unlogische, natürlich sind Frauen zu Spitzensport fähig, halt eine Klasse tiefer als Männer. Aber sich kein Amateur Niveau mehr.

Und Stammtischgebrabel ist auch zu behaupten, die machen das alles nur um Leuten Freude zu machen, ist genauso ein Quatsch und vermutlich weiter von der Wahrheit entfernt als umgekehrt. Ich meine das zeigt gerade die FIFA sehr gut, worum es beim Sport geht.
billy coen 80
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Re: FIFA 16: Weitere Details zu den 12 Nationalmannschaften

Beitrag von billy coen 80 »

Naja, um hier mal diese Sich-Im-Kreis-Dreh-Diskussion mal zu nem Ende zu führen:

Ich habe nie Frauensport allgemein oder Frauenfußball mit Amateursport oder Amateurfußball gleichgesetzt. So etwas finde ich auch eher fragwürdig, weil ich ziemlich sicher bin, dass unsere Damennationalmannschaft einer Herrenmannschaft aus der Kreisliga eine ganz schöne Klatsche verpassen würde.

Und natürlich sind Unterschiede vorhanden und diese sind einfach nicht nur monetär begründbar. Knapp 4 ½ Zehntel sind übrigens im Hundertmetersprint Welten. Da wird nicht umsonst teils bis auf die Tausendstelsekunde gemessen. Das sind bei diesen Geschwindigkeiten etwa 4,5 Meter Rückstand am Ziel.

Und geh ma bitte nicht pauschal mit unseren Fußballern so hart ins Gericht. Gerade Manuel Neuer ist da nicht das beste Beispiel. Der hat in seiner kompletten Laufbahn erst einmal den Verein gewechselt; von Schalke zu Bayern. Und das kann man mit Fug und Recht, neben der finanziellen Komponente, auch durchaus mit den besseren sportlichen Perspektiven begründen.

Es ist einfach leidig, immer über vermeintlich böse, patriarchische Gründe für objektive Leistungsunterschiede zwischen Männern und Frauen zu debattieren. Sie sind da, sie sind in der Physis der Geschlechter begründet und sie sind nicht nur marginal. Verbesserung der Umstände, speziell Professionalisierung führt zu Fortschritten, bewirkt aber auch keine Wunder. Frauenfußball hat sich entwickelt und tut dies noch weiter, der Herrenfußball aber ebenso. Auch dort gab es schon eine Entwicklung vor der Professionalisierung und es war auch dort kein plötzlicher Qualitätssprung feststellbar, als das Vollprofitum in den 60ern und 70ern etabliert wurde, der dann wieder abflaute. Selbst wenn man die Weltmeisterschaften 1990 und 2014 vergleicht; das sind Unterschiede in der Spielweise und der Athletik im Spiel, die man sogar als Laie sofort erkennt. Und das, obwohl schon 1990 alle Fußballer in der Nationalelf bereits hochbezahlte Profis mit Millionenvermögen waren.

Also noch einmal zum xten Mal: es ist sinnlos die Vergleiche anzustellen. Und die Unterschiede der objektiven Leistungen vorrangig mit gesellschaftlichen Umständen zu begründen, ist einfach Unfug. Auch wenn keine Luft mehr in der Entwicklung nach oben möglich ist, werden Männer deutlich bessere Ergebnisse liefern. Ja und? Die Geschlechter sind nun mal nicht gleich. Und keiner hat sich ausgesucht ein Mann oder eine Frau zu sein. Also bringt es nichts, sich da den Mund fusselig zu diskutieren. Die objektiven Leistungen, sprich die Resultate, sind unterschiedlich und sprechen nahezu ausnahmslos für die Männer. Aber das, wobei es im Sport geht, also die subjektive Leistung, die ist bei beiden Geschlechtern identisch und kann und sollte auch so, getrennt voneinander, gewürdigt werden. Man vergleicht doch auch nicht die Ergebnisse paralympischer Wettbewerbe mit denen der Olympischen Spiele für nicht behinderte Athleten. Und keiner käme ernsthaft auf die Idee zu behaupten, eine Vollprofessionalisierung würde dazu führen, dass behinderte Athleten irgendwann schon fast bei den Olympischen Spielen für nicht behinderte Athleten mitmachen könnten.

Disclaimer; bevor hier ein empörter Gender-Moralapostel aufspringt: ich will hier nicht Frauensport mit Behindertensport (der im Übrigen auch nach Geschlechtern getrennt ist) vergleichen oder gleichsetzen. Es ging mir lediglich um den Umstand angeborener Vor- bzw. Nachteile.

Ach ja: an Stammtischen hört man selten etwas von „die machen das, um uns Freude zu bereiten“, was im Übrigen auch nicht dem entspricht, was ich schrieb. An Stammtischen hört man eigentlich nur so ein Gegrunze, dass die ja gar nix mehr können, das vor allem bei dem ganzen Geld und man das ja auch alles besser könne. Dieser Eindruck entsteht dadurch, dass die Profis eben gegen Spieler antreten, die sich auch auf ihrem Level bewegen, welche ihnen keine Mätzchen erlauben und das dadurch für den Laien so aussieht, als könnte man da selbst auch noch ganz gut mitkicken. Das Gegenteil erleben Amateurteams immer dann, wenn sie in einer Preisausschreibung mal ein Spiel gegen einen Bundesligaclub gewinnen, dieser dann mit einer C-Elf anreist, die im Schongang spielt und am Ende trotzdem mit mindestens 20 Toren Unterschied gewinnt… :)
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FuerstderSchatten
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Re: FIFA 16: Weitere Details zu den 12 Nationalmannschaften

Beitrag von FuerstderSchatten »

billy coen 80 hat geschrieben:Naja, um hier mal diese Sich-Im-Kreis-Dreh-Diskussion mal zu nem Ende zu führen:

Ich habe nie Frauensport allgemein oder Frauenfußball mit Amateursport oder Amateurfußball gleichgesetzt. So etwas finde ich auch eher fragwürdig, weil ich ziemlich sicher bin, dass unsere Damennationalmannschaft einer Herrenmannschaft aus der Kreisliga eine ganz schöne Klatsche verpassen würde.

Und natürlich sind Unterschiede vorhanden und diese sind einfach nicht nur monetär begründbar. Knapp 4 ½ Zehntel sind übrigens im Hundertmetersprint Welten. Da wird nicht umsonst teils bis auf die Tausendstelsekunde gemessen. Das sind bei diesen Geschwindigkeiten etwa 4,5 Meter Rückstand am Ziel.

Und geh ma bitte nicht pauschal mit unseren Fußballern so hart ins Gericht. Gerade Manuel Neuer ist da nicht das beste Beispiel. Der hat in seiner kompletten Laufbahn erst einmal den Verein gewechselt; von Schalke zu Bayern. Und das kann man mit Fug und Recht, neben der finanziellen Komponente, auch durchaus mit den besseren sportlichen Perspektiven begründen.

Es ist einfach leidig, immer über vermeintlich böse, patriarchische Gründe für objektive Leistungsunterschiede zwischen Männern und Frauen zu debattieren. Sie sind da, sie sind in der Physis der Geschlechter begründet und sie sind nicht nur marginal. Verbesserung der Umstände, speziell Professionalisierung führt zu Fortschritten, bewirkt aber auch keine Wunder. Frauenfußball hat sich entwickelt und tut dies noch weiter, der Herrenfußball aber ebenso. Auch dort gab es schon eine Entwicklung vor der Professionalisierung und es war auch dort kein plötzlicher Qualitätssprung feststellbar, als das Vollprofitum in den 60ern und 70ern etabliert wurde, der dann wieder abflaute. Selbst wenn man die Weltmeisterschaften 1990 und 2014 vergleicht; das sind Unterschiede in der Spielweise und der Athletik im Spiel, die man sogar als Laie sofort erkennt. Und das, obwohl schon 1990 alle Fußballer in der Nationalelf bereits hochbezahlte Profis mit Millionenvermögen waren.

Also noch einmal zum xten Mal: es ist sinnlos die Vergleiche anzustellen. Und die Unterschiede der objektiven Leistungen vorrangig mit gesellschaftlichen Umständen zu begründen, ist einfach Unfug. Auch wenn keine Luft mehr in der Entwicklung nach oben möglich ist, werden Männer deutlich bessere Ergebnisse liefern. Ja und? Die Geschlechter sind nun mal nicht gleich. Und keiner hat sich ausgesucht ein Mann oder eine Frau zu sein. Also bringt es nichts, sich da den Mund fusselig zu diskutieren. Die objektiven Leistungen, sprich die Resultate, sind unterschiedlich und sprechen nahezu ausnahmslos für die Männer. Aber das, wobei es im Sport geht, also die subjektive Leistung, die ist bei beiden Geschlechtern identisch und kann und sollte auch so, getrennt voneinander, gewürdigt werden. Man vergleicht doch auch nicht die Ergebnisse paralympischer Wettbewerbe mit denen der Olympischen Spiele für nicht behinderte Athleten. Und keiner käme ernsthaft auf die Idee zu behaupten, eine Vollprofessionalisierung würde dazu führen, dass behinderte Athleten irgendwann schon fast bei den Olympischen Spielen für nicht behinderte Athleten mitmachen könnten.

Disclaimer; bevor hier ein empörter Gender-Moralapostel aufspringt: ich will hier nicht Frauensport mit Behindertensport (der im Übrigen auch nach Geschlechtern getrennt ist) vergleichen oder gleichsetzen. Es ging mir lediglich um den Umstand angeborener Vor- bzw. Nachteile.

Ach ja: an Stammtischen hört man selten etwas von „die machen das, um uns Freude zu bereiten“, was im Übrigen auch nicht dem entspricht, was ich schrieb. An Stammtischen hört man eigentlich nur so ein Gegrunze, dass die ja gar nix mehr können, das vor allem bei dem ganzen Geld und man das ja auch alles besser könne. Dieser Eindruck entsteht dadurch, dass die Profis eben gegen Spieler antreten, die sich auch auf ihrem Level bewegen, welche ihnen keine Mätzchen erlauben und das dadurch für den Laien so aussieht, als könnte man da selbst auch noch ganz gut mitkicken. Das Gegenteil erleben Amateurteams immer dann, wenn sie in einer Preisausschreibung mal ein Spiel gegen einen Bundesligaclub gewinnen, dieser dann mit einer C-Elf anreist, die im Schongang spielt und am Ende trotzdem mit mindestens 20 Toren Unterschied gewinnt… :)
Ich finde am Stammtisch hört man genau das was du im Bezug zu den Spass ist wichtiger als Geld so sagst. Einfach weil Fußballer halt Sympathieträger sind im Gegensatz zu Politikern und der Stammtisch konservativ ist, und Fußball nun ja zutiefst in der Bevölkerung verankert ist. Der macht das wirklich für uns, könnte ich mir dort gut als Stammtisch Spruch vorstellen. Und das was du über Manuel Neuer schreibst bestätigt doch nur was ich vorher geschrieben hat, da gibt es keine emotionale Bindung sondern einfach nur das vorankommen in der Leistung. Keine Ahnung warum du aus Fußballern Heilige machst, sind doch auch nur Menschen, natürlich machen die das vor allen Dingen wegen dem Geld.

Und ja eine halbe Sekunde Abstand sind schon was, ich habe aber auch geschrieben, dass die schnellste Frau weltweit mit dem schnellsten Deutschen fast mithalten könnte. Gegen den viertschnellsten Deutschen kann sie vielleicht schon mitlaufen, ist doch was. Fraglos sind das gewaltige Unterschiede, aber wenn Frauen vielleicht die selbe Aufmerksamkeit bekommen würden wie Usain Bolt, könnte ich mir vorstellen, dass das positive Auswirkungen hat. Der Rekord der schnellsten Dame liegt schließlich schon etwas zurück.

Übrigens im Weitsprung sind die Paralympics bereits dennen ohne Behinderung überlegen, das wird sich bald in anderen Sportarten auch drehen.
billy coen 80
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Re: FIFA 16: Weitere Details zu den 12 Nationalmannschaften

Beitrag von billy coen 80 »

Ich will aus Fußballern keine Heiligen machen. Versteh doch bitte nicht alles so Schwarz und Weiß. Natürlich wollen die Kohle sehen. Aber der reine Antrieb kann das auch nicht sein. Und dass die das für uns tun ist eh Quatsch. Die tun das natürlich für sich und ihren Ehrgeiz. Mario Götze hat sich beim Jubel über sein Tor gegen Argentinien auch nicht für 85 Millionen Deutsche gefreut, sondern darüber, dass er nun vielleicht dank seines Tores Weltmeister werden kann und er dann auf ewig in den Analen in einem Atemzug mit Helmut Rahn, Gerd Müller und Andreas Brehme genannt werden würde.

Aber glaub mir, deine Vorstellungen von Stammtischen sind zwar nett, aber nicht realistisch. Dort wird immer nur gemotzt. Da wird gerade den Fußballern vorgeworfen (und das schon seit Jahrzehnten), es ginge ihnen nur noch ums Geld, die könnten eh alle nix und natürlich hätte Bauer Bruno im Gegensatz zu Robert Lewandowski oder Thomas Müller diesen und jenen Ball locker reingemacht. Und dass der Bundestrainer keine Ahnung hat (egal, wie der gerade heißen mag), ist sowieso klar und eventuelle Titel werden nur gewonnen, weil er endlich mal auf die Stammtischexperten gehört hat (ja nee, iss' klar :roll: )...

Bei Paralympics hängt es von den Sportarten und den Behinderungen ab. Ich kann mich erinnern, dass es da bei der letzten ne ziemliche Kontroverse bei den Beinamputierten gab. Dort verwenden die so eine Art Känguruh-Prothese für Läufer und Springer. Die Kontroverse ging darum, dass es dadurch, dass es für die Beschaffenheit dieser Prothesen keine Regeln gibt, schon mehr zu einem Wettkampf der Prothesen-Hersteller und weniger zu einem Wettkampf der Sportler gekommen ist. Es wird da zunehmend fraglich, wieviel Leistung der Sportler und wieviel die Prothese zum Sieg beigesteuert hat. Wenn man da ketzerisch sein will, könnten da Beinamputierte sogar irgendwann sogar nicht behinderten Sportlern überlegen sein... :mrgreen:
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3nfant 7errible
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Re: FIFA 16: Weitere Details zu den 12 Nationalmannschaften

Beitrag von 3nfant 7errible »

Abroxas hat geschrieben:
Scipione hat geschrieben:Ach herrje.... ja, weil Kritik an EA ja auch sowas ungewöhnliches ist. Die wurden 2 mal hintereinander zum schlimmsten Unternehmen Amerikas gewählt - als Spiele-Publisher! Aus so gut wie jeder Entscheidung oder Meldung von denen entstehen gleich 10 neue Spott-Memes. Ein EA Futzi kann nicht mal ins Urinal pinkeln ohne dass sich jemand beschweren würde er hätte einmal zu viel oder einmal zu wenig abgeschüttelt.

Was ist denn bitte schön mit diesen sogenannten "tacked on Multiplayer"? Wenn sich Leute beschweren, weil Publisher aufgrund irgendeiner Fantasie-Marktanalyse oder weil sie vor den Aktionären irgendeine Checkliste abarbeiten müssen, beschliessen einem eigentlichen Singleplayer-Spiel noch so ein unnötiges, ressourcenverschlingendes MP-Anhängsel zu verpassen? Ist das dann auch gleich eine Diskriminierung von Multiplayer-Spielern?
Was ist mit der pöhsen Diskriminierung von DRM-Unterstützern? Vorbestellern? DLC-Käufern? Remaster-Käufern? Spiel-wo-ich-net-leiden-kann Käufern? :waah:
Ich glaube, ich verstehe deinen Punkt nicht so ganz. Die bemitleidende Meinung zu Frauenfußbal hier im Thread entspringt sicher nicht der Kritikkultur gegenüber EA, sondern der Emotionalität, mit denen manche Fußballfans ihre Domäne verteidigen.
Für deine selektive Wahrnehmung kann nun wirklich niemand was ausser du selbst. :wink:
Du hast wohl schon lange keinen Thread mehr gelesen in dem es um DRM, Pre-Order/DLC Orgien, oder Remasters ging. Das Thema Bezahl-Mods vor einigen Wochen war auch net schlecht.

Übrigens, wer kein bisschen mit Spott und Häme klar kommen kann, für den sind sowohl Internet als auch Fussball die falschen Dinge. Schonmal gelesen wie die Sportpresse mit den Verlieren umgeht ^^
Und komm jetzt nicht mit so einer naiven Aussage, dass das ja alles ein grosses generelles Problem wäre, und wir alle kuschelbärchen-netter zueinander sein sollten. Die Kultur der hämischen Kritik wird überall und von jedem gehegt und gepflegt. Und dritte amüsieren sich dabei köstlich. Wem es wirklich ernst ist das zu ändern, sollte zumindest konsequenter sein und nicht immer nur bei bestimmten Themen sein Stop-Schild ausfahren. So wird das nix :)


billy coen 80 hat geschrieben:
Bei Paralympics hängt es von den Sportarten und den Behinderungen ab. Ich kann mich erinnern, dass es da bei der letzten ne ziemliche Kontroverse bei den Beinamputierten gab. Dort verwenden die so eine Art Känguruh-Prothese für Läufer und Springer. Die Kontroverse ging darum, dass es dadurch, dass es für die Beschaffenheit dieser Prothesen keine Regeln gibt, schon mehr zu einem Wettkampf der Prothesen-Hersteller und weniger zu einem Wettkampf der Sportler gekommen ist. Es wird da zunehmend fraglich, wieviel Leistung der Sportler und wieviel die Prothese zum Sieg beigesteuert hat. Wenn man da ketzerisch sein will, könnten da Beinamputierte sogar irgendwann sogar nicht behinderten Sportlern überlegen sein... :mrgreen:

and so it begins....

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Re: FIFA 16: Weitere Details zu den 12 Nationalmannschaften

Beitrag von FuerstderSchatten »

billy coen 80 hat geschrieben:Ich will aus Fußballern keine Heiligen machen. Versteh doch bitte nicht alles so Schwarz und Weiß. Natürlich wollen die Kohle sehen. Aber der reine Antrieb kann das auch nicht sein. Und dass die das für uns tun ist eh Quatsch. Die tun das natürlich für sich und ihren Ehrgeiz. Mario Götze hat sich beim Jubel über sein Tor gegen Argentinien auch nicht für 85 Millionen Deutsche gefreut, sondern darüber, dass er nun vielleicht dank seines Tores Weltmeister werden kann und er dann auf ewig in den Analen in einem Atemzug mit Helmut Rahn, Gerd Müller und Andreas Brehme genannt werden würde.

Aber glaub mir, deine Vorstellungen von Stammtischen sind zwar nett, aber nicht realistisch. Dort wird immer nur gemotzt. Da wird gerade den Fußballern vorgeworfen (und das schon seit Jahrzehnten), es ginge ihnen nur noch ums Geld, die könnten eh alle nix und natürlich hätte Bauer Bruno im Gegensatz zu Robert Lewandowski oder Thomas Müller diesen und jenen Ball locker reingemacht. Und dass der Bundestrainer keine Ahnung hat (egal, wie der gerade heißen mag), ist sowieso klar und eventuelle Titel werden nur gewonnen, weil er endlich mal auf die Stammtischexperten gehört hat (ja nee, iss' klar :roll: )...

Bei Paralympics hängt es von den Sportarten und den Behinderungen ab. Ich kann mich erinnern, dass es da bei der letzten ne ziemliche Kontroverse bei den Beinamputierten gab. Dort verwenden die so eine Art Känguruh-Prothese für Läufer und Springer. Die Kontroverse ging darum, dass es dadurch, dass es für die Beschaffenheit dieser Prothesen keine Regeln gibt, schon mehr zu einem Wettkampf der Prothesen-Hersteller und weniger zu einem Wettkampf der Sportler gekommen ist. Es wird da zunehmend fraglich, wieviel Leistung der Sportler und wieviel die Prothese zum Sieg beigesteuert hat. Wenn man da ketzerisch sein will, könnten da Beinamputierte sogar irgendwann sogar nicht behinderten Sportlern überlegen sein... :mrgreen:
Ich hab doch nicht behauptet dass alles was du sagst falsch, warum einigen wir uns nicht einfach und sagen wir haben beide recht.

Und ja das mag sein, dass die Beinprothese gegenüber "Normalen" Vorteile bringt, aber immer noch der sportlichste Besitzer der Prothese gewinnt. ^^
billy coen 80
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Re: FIFA 16: Weitere Details zu den 12 Nationalmannschaften

Beitrag von billy coen 80 »

Ich arbeite doch schon seit zwei Posts auf einen Konsens hin... :wink:

Aber mein Gott. Es ist auch kein Beinbruch, mal ohne Konsens aus ner Diskussion zu gehen. Ich meine, gab es so etwas überhaupt schon einmal im Internet oder in den ganzen Fernseh-Diskussionsrunden??? :lol:

Bei den Beinprothesen ist das dann halt quasi so, wie in der Formel 1 mit den Autos. Wer hat denn nun wirklich den Grand Prix mehr gewonnen, der Fahrer oder der Wagen?!?!

Mal gucken, wann sich die ersten Sportler rücklings auf den Schlitten einer Kreissäge packen, um auch mit Prothesen laufen zu dürfen... :lol:

Sorry, aber der musste sein. Ich liebe schwarzen Humor!!!
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FuerstderSchatten
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Re: FIFA 16: Weitere Details zu den 12 Nationalmannschaften

Beitrag von FuerstderSchatten »

billy coen 80 hat geschrieben:Ich arbeite doch schon seit zwei Posts auf einen Konsens hin... :wink:

Aber mein Gott. Es ist auch kein Beinbruch, mal ohne Konsens aus ner Diskussion zu gehen. Ich meine, gab es so etwas überhaupt schon einmal im Internet oder in den ganzen Fernseh-Diskussionsrunden??? :lol:

Bei den Beinprothesen ist das dann halt quasi so, wie in der Formel 1 mit den Autos. Wer hat denn nun wirklich den Grand Prix mehr gewonnen, der Fahrer oder der Wagen?!?!

Mal gucken, wann sich die ersten Sportler rücklings auf den Schlitten einer Kreissäge packen, um auch mit Prothesen laufen zu dürfen... :lol:

Sorry, aber der musste sein. Ich liebe schwarzen Humor!!!
Beinbruch, so so. ^^

Ja das mit den Beinprothesen verschiedener Hersteller oder wie gut sie an das "Rest"-Bein angepasst sein. Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Wird sicher interessant.
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AkaSuzaku
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Re: FIFA 16: Weitere Details zu den 12 Nationalmannschaften

Beitrag von AkaSuzaku »

JCD_Bionicman hat geschrieben:
-=Ramirez=- hat geschrieben:[...] stand Heute ist das aber Gegurke auf dem Niveau des männlichen Amateurbereichs, den berechtigterweise ebenso keine Sau im Fernsehen sehen will.
Genau das, nicht umsonst hat das Champions League Finale an einem Donnerstag um 18 Uhr vor 17.000 Zuschauern stattgefunden. Die Zielgruppe ist halt von absolut unbedeutender Größe im vergleich zum Männerfußball.
Einige Spiele im 16tel Finale sogar unterhalb der Woche um 13 Uhr bzw sogar eins um 10 Uhr Morgens unserer Zeit. Finde diese Anstoßzeiten spiegeln das generelle Interesse wieder.

Bin mal gespannt wie sich da die Zahlen in 10 bis 15 Jahren entwickelt haben.
Accrington Stanley gegen Mansfield Town am letzten Spieltag der English League Two fand vor 1921 Personen statt. St Patrick's Athletic gegen Dundalk FC in der Irish Premier Devision vor 2000.
Alle sind in FIFA vorhanden. Und das ist nur ein kleiner Auszug aus nach eurer Rechnung unpopulären Ligen.
Beim EM-Finale der Frauen 2013 in Solna, Schweden(!) waren es 41.301.

Schlechter Vergleich? Vielleicht. Du ziehst aber den Frauen-Vereinsfußball mit in die Rechnung, der nicht nur deutlich unpopulärer als die internationalen Turniere ist, sondern auch in FIFA 16 überhaupt nicht vertreten sein wird.
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Alter Sack
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Re: FIFA 16: Weitere Details zu den 12 Nationalmannschaften

Beitrag von Alter Sack »

FuerstderSchatten hat geschrieben: Und ja eine halbe Sekunde Abstand sind schon was, ich habe aber auch geschrieben, dass die schnellste Frau weltweit mit dem schnellsten Deutschen fast mithalten könnte. Gegen den viertschnellsten Deutschen kann sie vielleicht schon mitlaufen, ist doch was. Fraglos sind das gewaltige Unterschiede, aber wenn Frauen vielleicht die selbe Aufmerksamkeit bekommen würden wie Usain Bolt, könnte ich mir vorstellen, dass das positive Auswirkungen hat. Der Rekord der schnellsten Dame liegt schließlich schon etwas zurück.
Also deine Vergleiche hinken etwas. Man kann doch nicht jemand weltbesten mit einem besten regionalen vergleichen. Wenn man vergleicht dann auf einer Ebene. Vor allem auch weil Deutschland ja nicht gerade das Land der Sprinter ist ... da kannst du dann auch Lichtenstein oder den Vatikanstaat heranziehen. Davon mal ab sind solche Vergleiche eh Blödsinn. Ich weiß nicht was daran so schwer ist zu akzeptieren das Frauen und Männer in unterschiedlichen Wettbewerben antreten. Das macht es doch nicht besser oder schlechter. Diese ganze Gleichmacherei kann einem nur noch auf den Keks gehen.
Beim Fussball ist es halt so extrem da die Unterschiede optisch sogar den Laien sehr stark auffallen was aber an der veränderten Spielweise der Männer im Profibereich der letzten 7-8 Jahre geschuldet ist. Das macht das eine aber nicht besser oder schlechter sondern nur Anders. Und dann kann jeder entscheiden was er sich lieber anguckt oder auch beides sehen.